Wirtschaft
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epa05400298 (FILE) A file picture dated 30 April 2015 shows a Tesla Motors Model S on a parking lot of the Tesla Motors Headquarters in Palo Alto, California, USA. The carmaker in a blog post on 30 June 2016 revealed that the National Highway Transportation Safety Administration (NHTSA) on 29 June 2016 was opening a preliminary evaluation into a fatal crash of one of Tesla's Model S cars. The driver was killed on 07 May 2016 during a test drive in autopilot mode when a tractor trailer crashed with the car. It is the first known fatality related to a self-driving car.  EPA/JOHN G. MABANGLO *** Local Caption *** 51912223

Tesla Model S: Der tödliche Unfall mit dem Autopiloten wirft weiterhin hohe Wellen. Bild: JOHN G. MABANGLO/EPA/KEYSTONE

Tesla droht Ungemach: Es geht um sehr viel Geld – doch die watson-User eilen zur Verteidigung



Dem Elektroautohersteller Tesla könnte Ungemach von Seiten der US-Börsenaufsicht SEC drohen. Diese untersucht laut einem Bericht des «Wall Street Journal», ob Tesla die Anleger zu spät über den tödlichen Unfall mit einem seiner Wagen mit Autopilot informiert hat.

Die Untersuchung sei noch in einem sehr frühen Stadium und werde möglicherweise zu keinen Massnahmen führen, schränkte das «Wall Street Journal» zugleich ein. Die zentrale Frage ist, ob der Crash eine für Investoren relevante Information gewesen sei, hiess es unter Berufung auf eine informierte Person am späten Montag.

Tesla erklärte dem Sender CNBC, man habe keine Informationen dazu von der SEC erhalten. Tesla hatte sich bereits vergangene Woche gegen den Vorwurf gewehrt, Aktionäre nicht rechtzeitig über den Unfall informiert zu haben.

CEO of Tesla Motors Elon Musk attends an environmental conference at Astrup Fearnley Museum in Oslo, Norway April 21, 2016. NTB Scanpix/Heiko Junge/via REUTERS    ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. FOR EDITORIAL USE ONLY. NORWAY OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN NORWAY. NO COMMERCIAL SALES.

Tesla-Boss Elon Musk: Hat sein Unternehmen bewusst mit verdeckten Karten gespielt?  Bild: NTB SCANPIX/REUTERS

Das Unternehmen hatte keine zwei Wochen nach dem Crash Aktien für 1,4 Milliarden Dollar verkauft, um Geld für den Produktionsausbau zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt war einer breiten Öffentlichkeit der Unfall noch nicht bekannt.

Im Magazin «Fortune» warf die legendäre amerikanische Finanzjournalistin Carol Loomis entsprechend die Frage auf, ob Tesla die Investoren darüber hätte in Kenntnis setzen müssen, dass erstmals ein Mensch in einem vom Computer gesteuerten Auto gestorben ist.

Tesla wehrt sich

Tesla konterte in einem Blogeintrag in der Nacht zum Donnerstag, die Untersuchung der Fahrzeugdaten sei erst Ende Mai abgeschlossen worden. Ausserdem habe auch das Bekanntwerden des Unfalls den Tesla-Aktienkurs kaum beeinflusst.

Der Crash, bei dem ein vom Assistenz-System «Autopilot» gesteuerter Tesla unter einen Lastwagen-Anhänger raste, ereignete sich am 7. Mai. Der Aktienverkauf wurde am 18. Mai angekündigt. Da habe Teslas Untersuchung des Unfalls aber gerade erst begonnen, hiess es. Bekannt in der Öffentlichkeit wurde der Todesfall erst mit Ermittlungen der Verkehrsbehörde NHTSA Ende Juni. 

Community nimmt Tesla in Schutz

Seit der tödliche Unfall bekannt wurde, reissen die negativen Schlagzeilen rund um Tesla nicht ab. Das stösst vielen watson-Usern sauer auf. Es gelte das Geschehene zu relativieren, Tesla sei in erster Linie ein Pionier, dem wir viel zu verdanken hätten, so der Grundtenor. 

(cma/sda/dpa)


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    Alle Leser-Kommentare
  • Malu 81 12.07.2016 19:43
    Highlight Highlight Wer sich auf eine Software verlässt, die nur
    als Unterstützung gedacht ist, und deshalb
    seine Hände und Reflexe auf Standby stellt,
    ist entweder benebelt, besoffen oder lebensmüde. Bin aber überzeugt, wenn alle
    Autos diese Steuerung hätten, würde es garantiert weniger Unfälle geben.
  • Valindra Valindragam 12.07.2016 15:10
    Highlight Highlight "Doch die watson-User eilen zur Verteidigung". Die paar hundert watson User sind gaaanz sicher das Zünglein an der Waage:-)))))
  • patnuk 12.07.2016 12:27
    Highlight Highlight Ich fahre einen Toyota Prius seit über 10 Jahren, knapp 300000 km auf dem Buckel. Ich erinnere mich genau an die Kritik 2004 dazumal, das Hybrid-Autos von Toyota keine Zukunft haben. Technik-Skeptiker, Innovation-Skeptiker gab es und wird es immer geben, siehe Nokia und Blackberry. Schlussendlich unumgänglich, ob Tesla oder Toyota, vielleicht Volvo, es ist nur eine Frage der Zeit und der Wirschaft.
  • ch2mesro 12.07.2016 11:07
    Highlight Highlight sie verkaufen einem 70 jährigen ein fahrzeug mit autopilot der keiner ist dazu noch in der beta phase. und dann wundert man sich wenn das versuchskanichen stirbt? was würdet ihr wohl sagen wenn euch der doktor ein medikament das sich in der "betaphase" befindet abgibt und sagt bist selber verantwortlich wenns nicht funktioniert? musk hätte den unfall sofort publik machen müssen mit ankündigung einer untersuchung, dann wäre tesla im lead und nicht wie jetzt in erklärungsnot.
  • TheRabbit 12.07.2016 10:08
    Highlight Highlight Autosteer (Beta)
    Autosteer keeps the car in the current lane and engages Traffic-Aware Cruise Control to maintain the car’s speed. Using a variety of measures including steering angle, steering rate and speed to determine the appropriate operation AutoSteer assists the driver on the road, making the driving experience easier.

    Tesla requires drivers to remain engaged and aware when Autosteer is enabled. Drivers must keep their hands on the steering wheel. (Quelle: Tesla)

    Wer trotzdem nicht auf den Verkehr achtet hat den Darwin Award mehr als verdient.

  • Asmodeus 12.07.2016 09:51
    Highlight Highlight Mal eine generelle Frage zu diesem Autopiloten.

    Es ist klar, dass man seine Hände am Lenkrad haben muss, aber bremst der Autopilot nicht auch selbstständig ohne zutun des Fahrers?

    Was passiert, wenn der Autopilot plötzlich glaubt ein Stopschild zu sehen oder die Sensoren meinen der Wagen vor einem würde einen Notstop einlegen?

    Macht der Wagen dann automatisch eine Vollbremsung mitten im Berufsverkehr?
    Hat der Autopilot eine maximale Geschwindigkeit bei der er sich zur Sicherheit abschaltet?
  • s23 12.07.2016 09:24
    Highlight Highlight Wo ist jetzt eigentlich der Unterschied zwischen den Assistenzsystemen, die viele Premium-Hersteller anbieten und die des Tesla? Das einzige ist doch, dass der Tesla auch lenkt, oder? Ich meine dass das Auto bremst und Warnsignale gibt kann doch jedes halbwegs moderne Modell.
    • der nubische Prinz 12.07.2016 11:10
      Highlight Highlight Der Unterschied von Tesla zu anderen Herstellern ist das sie ihr System an der viel längeren Leine halten. Vergleichbare Systeme piepsen sofort wenn man die Hände eine gewisse Zeit nicht am Steuer hat.
  • Asmodeus 12.07.2016 08:12
    Highlight Highlight Sind das dieselben Kommentatoren die im gleichen Atemzug alle Muslime als Terroristen, alle Polizisten als prügelgeile Sadisten und die Reitschule als Terroristenzelle betrachten?


    Wegen Tesla.
    Es ist ein Konzern. Und ein Konzern versucht nun Mal alles unter den Teppich zu kehren was dem Aktienkurs schaden könnte.
  • Bruno_S 12.07.2016 08:12
    Highlight Highlight Es war doch blos eine Frage der Zeit, bis die ersten Unfälle durch Autopilot bekannt werden. Dass sie dadurch negativ in den Medien erscheinen würden, müsste Tesla eigentlich wissen. Vielleicht hätte Musk im vorhinein eine bestimmte Strategie fahren sollen, um präventiv gegen die Negativ-Schlagzeilen vorzugehen. Möglicherweise gleichzeitig zur Einführung des Beta-Systems eine Video-Kampagne mit Sicherheitshinweisen im Social Media. Klar können sie sich auf die Warnmeldung im "Tacho" stützen. Das ist jedoch bei solch einem Emotionsgeladenen Thema ( Menschenleben) nicht die ideale Taktik.
  • Fumo 12.07.2016 08:02
    Highlight Highlight Pionierarbeit: Ja.
    Zukunftsrelevant sowie notwendig: Ja.

    Ist mir der Musk sympathisch? Nein.
    Halte ich ihn für gefährlich? Ja.
    • Bruno_S 12.07.2016 08:20
      Highlight Highlight Begründung?
    • Fumo 12.07.2016 08:51
      Highlight Highlight Ich finde es einfach etwas bedenklich wenn jemand der mit Schwarzgelder und Geldwäsche reich wurde die Möglichkeit hat mit Menschenleben zu spielen. Nicht nur wegen Tesla, mir ist sein ganzes Projektspektrum suspekt.
    • Asmodeus 12.07.2016 09:48
      Highlight Highlight Aus psychologischer Sicht weist Elon Musk einige Überschneidungen mit dem Profil eines Soziopathen auf.

      Die wenigsten Menschen können wie Elon Musk (oder auch Steve Jobs) so zielgesteuert agieren. Alles ausblenden, selbst die Menschen im eigenen Leben.

      Beide sind Menschen die für ihre Ziele ALLES opfern würden. Ungeachtet der Folgen für andere Menschen.

      Das muss nicht schlecht sein, da einige der grössten Denker ihrer Zeit vermutlich Soziopathen waren.

      Manche Soziopathen erfinden bahnbrechende Dinge. Andere hingegen werden zu Schwerverbrechern
  • Malu 81 12.07.2016 07:53
    Highlight Highlight Viel Lärm um Nichts! Da versuchen andere
    Hersteller und die Ölmultis hinter den Kulissen
    gegen Tesla zu schiessen. Ohne Tesla würde nicht mit Hochdruck an neuen Batterien und
    Elektromotoren geforscht.
    • Matthias Studer 12.07.2016 08:29
      Highlight Highlight Grundsätzlich ja.
      Aber eine Software zur Verfügung stellen, die offiziell noch im Beta-Status läuft, dass ist brandheiss.
      Wir sprechen nicht über ein Smartphone oder Desktop. Hier geht es um Verkehr. Mit allen Teilnehmenden.
  • der nubische Prinz 12.07.2016 07:52
    Highlight Highlight Verstehe nicht warum Tesla in Schutz genommen wird. Wäre dies z.B. bei Toyota passiert würde niemand auch nur eine Sekunde daran denken die zu Verteidigen.
    Und meiner Meinung nach ist es, wie ein Volvo Ingenieur vor einiger Zeig gesagt hat, einigermassen gefährlich eine Funktion im Auto zu haben die ohne Fahrerinput arbeitet, ohne das dies rechtlich auch so ist. Auch wenn Tesla es eine Fahrhilfe nennt, ein kurzer Blick auf Youtube zeigt das die Realität völlig anders aussieht und viele zu 100% auf den Autopiloten vertrauen...
    • Matthias Studer 12.07.2016 08:31
      Highlight Highlight Das nennt man den Apple-Komplex. Technik wird zur Religion und die Firmengurus zu Götter oder Teufel. Je nach dem.
    • Theor 12.07.2016 08:32
      Highlight Highlight Weil Tesla das neue Apple ist. Und Hipster verteidigen ihre Marken halt mit Eifer und Überzeugung.
    • der nubische Prinz 12.07.2016 11:02
      Highlight Highlight Ich bin voll deiner Meinung dass Tesla grosses vollbringt. Ich habe nur ein Problem damit dass sie die Verantwortung des Autopiloten auf den Kunden schieben. Einen voll funktionsfähigen Autopiloten zu verbauen und dies dann aber als "nur ein Assistenzsystem" zu bezeichnen und zu sagen man muss trotzdem immer die Augen auf der Strasse haben, ist wie wenn man eine Katze und eine Maus in ein Zimmer sperrt und nach einer Stunde der Katze die Schuld daran gibt wenn sie die Maus ass.
      Ein solches System verleitet meiner Meinung nach absolut jeden dazu nicht auf die Strasse zu schauen.
  • Madison Pierce 12.07.2016 06:41
    Highlight Highlight Sehe den Zusammenhang nicht. Ich denke, autonome Fahrzeuge sind die Zukunft und man sollte den Entwicklern eine faire Chance geben. Aber ich nehme Tesla nicht in Schutz bezüglich Börsenregeln. Sollten sie ihre Informationspflicht verletzt haben, sollen sie gebüsst werden wie es das Gesetz verlangt. Jedoch wegen der Regelverletzung und nicht wegen des Autopiloten.
  • dracului 12.07.2016 06:32
    Highlight Highlight Ich persönlich glaube an die Zukunft von selbstfahren Autos, auch wenn Tesla erst die ersten Schritte in diese Richtung wagt. Die Gefahr sehe ich eher von älteren Menschen, die es verpassen den Fahrausweis rechtzeitig abzugeben, von Menschen die rücksichtslos (Alkohol, Geschwindigkeit) fahren oder von Menschen, die sich trotz Übermüdung noch hinter das Steuer setzen. Die Unfallstatistik spricht hier (leider) eine eindeutige Sprache.
  • Ignorans 12.07.2016 04:14
    Highlight Highlight Publikationen von Tesla sind allgemein etwas fragwürdig. Unklare Aussagen von Musk auf Twitter treiben zuweilen den Aktienkurs...
    • Durtydawg 12.07.2016 07:11
      Highlight Highlight Genauso fragwürdig wie die Benennung "Autopilot" eines Assistenzsystems das kein Autopilot ist 😬
    • oraguru 12.07.2016 09:57
      Highlight Highlight @Durtydawg: ok beschreib mal bitte was ein Autopilot ist! Vielleicht fällt es Dir leichter den Autopiloten eines Flugzeugs zu nehmen als Beispiel... Ohh nein geht ja nicht, denn der hält auch nur die Geschwindigkeit und den Kurs und kann nie ausweichen! Das ist wohl der Grund wieso immer mindestens ein Pilot im Cockpit sitzen muss!
  • Str ant (Darkling) 12.07.2016 02:07
    Highlight Highlight Artikel wie dieser wo watson im gegensatz zu anderen Medien wahrnimmt und hoffentlich kritisch reflektiert was und wie berichtet wurde sind der Hauptgrund wieso Watson einer meiner Hauptinformationsquellen ist

Tesla ist jetzt mehr wert als BMW 💰

Bezüglich Börsenwert hat der US-Elektroauto-Pionier dem deutschen Automobilriesen gerade den (nicht vorhandenen) Auspuff gezeigt. 

Tesla ist mehr wert als BMW. Mit dieser Schlagzeile warten diesen Donnerstag die US-Techblogs auf.

Es geht natürlich um den Börsenwert, respektive um die Marktkapitalisierung. Die Tesla-Aktie ist seit der Bekanntgabe eines Rekordgewinns bei den Spekulanten sehr begehrt. Genau umgekehrt ist die Situation beim deutschen Autobauer BMW. Auf enttäuschende Wirtschaftszahlen folgte die Aktien-Talfahrt.

Vorläufiger Zwischenstand: 

Der Börsenwert des kalifornischen Elektroautoherstellers belief …

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