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Bild: KEYSTONE

währung mit grossem potenzial

Nicht nur Drogenhändler nehmen Bitcoins ernst – auch bei Notenbankern wird das virtuelle Gold salonfähig

Die US-Notenbank hat eine Studie über Bitcoins veröffentlicht, die Europäische Zentralbank denkt laut darüber nach. Wird das virtuelle Gold bald zu einer globalen Leitwährung?

philipp löpfe

Ben Bernanke, der scheidende Präsident der amerikanischen Notenbank, der Fed, sieht in den Bitcoins ein «langfristiges Versprechen». Auch die Europäische Zentralbank (EZB) geht davon aus, dass virtuelle Währungen sich rasch ausbreiten werden. 

Das Chicago-Fed, eine Zweigstelle der US-Notenbank, lehnt sich am weitesten aus dem Fenster. In einer kürzlich veröffentlichten Studie zu Bitcoins kommt sie zum Schluss, die virtuelle Währung sei «eine bemerkenswerte konzeptuelle und technische Errungenschaft, die von bestehenden Finanzinstituten oder selbst von Regierungen bald benützt werden könnte». 

Miserabler Ruf

Das sind ganz neue Töne. Bisher hatten Bitcoins einen miserablen Ruf. Drogen- und Waffenhändler würden sie benutzen, um den Geldfluss ihrer Geschäfte zu vertuschen, hiess es. Libertäre Anarchisten würden sie bejubeln, weil sie darin ein Instrument sehen, die verhassten Zentralbanken auszuhebeln. Was hat sich geändert? 

Allmählich beginnen auch wir zumindest eine vage Ahnung davon zu haben, was Bitcoins überhaupt sind, nämlich virtuelles Gold. Wie das gelbe Metall müssen auch Bitcoins geschürft werden, allerdings nicht in der Erde, sondern im virtuellen Datenmeer. 

Bitcoin-Automat in Zürich

Die virtuelle Währung Bitcoin hat das real existierende Zürich erreicht. Bis vor kurzem stand der erste Bitcoin-Bankomat der Schweiz in der Markthalle im Viadukt. Er wurde von Dorian Credés Firma Wikirating gesponsert. Das macht es so einfach wie noch nie, an das immer beliebter werdende Online-Geld zu kommen. Gerade mal 15 Sekunden dauert die Transaktion: QR-Code scannen, Euros einschieben und Bitcoins gutschreiben lassen. Wo man in der Schweiz bereits mit Bitcoins bezahlen kann, sehen Sie hier. (tvr)

Der von Satoshi Nakomato – ein Pseudonym – konzipierte Algorithmus, funktioniert so, dass jedermann mit seinem Computer nach Bitcoins suchen kann. Wenn er dabei ein Rätsel des Algorithmus löst, wird er mit virtuellen Nuggets belohnt. 

Ideale Ankerwährung

Wie Gold können auch Bitcoins nicht gefälscht werden. Das macht sie zu einer idealen Ankerwährung, zum unbestechlichen Massstab für andere Währungen.

Es gibt aber auch Unterschiede zum gelben Metall. Wie viel Gold noch unter der Erde liegt, weiss niemand genau. Zudem könnte auch der Einschlag eines Asteroiden dazu führen, dass sich die Goldmenge schlagartig vergrössern würde. 

«Das verfügbare Angebot an Bitcoins ist vorhersehbar.»

Barry Silbert, Bitcoin-Investment-Trust-Besitzer

So beliebt sind Bitcoins

abspielen

YouTube/Watson Redaktion

Die Anzahl der Bitcoins ist hingegen heute schon bekannt: «Das System konfiguriert sich alle zwei Wochen neu. Das verfügbare Angebot ist vorhersehbar.», erklärt Barry Silbert im «Wall Street Journal». Er ist im Begriff, einen Bitcoin Investment Trust aufzubauen. 

Mit Bitcoins kann daher – zumindest theoretisch – der alte Traum einer globalen Leitwährung verwirklicht werden, die an keine Zentralbank gebunden ist. Vor allem die Anhänger der «österreichischen Schule» unter den Ökonomen (Ludwig von Mises, Friedrich von Hayek) plädieren für eine solche Lösung. 



Für sie ist die willkürliche Ausweitung der Geldmenge durch die Zentralbanken der Grund allen Übels der modernen Wirtschaftsordnung. Ohne sogenanntes Fiat-Money würde die Wirtschaft über den Marktmechanismus automatisch wieder zu ihrem Gleichgewicht finden. In den Zentralbanken sehen sie daher einen politisch motivierten Missbrauch des Staates. 

Inflationsgefahr gebannt

Mit den Bitcoins jedoch könnte ein Finanzsystem entstehen, auf das weder Regierungen noch Zentralbanken einen Einfluss ausüben könnten. Die Inflationsgefahr wäre damit ein für alle Mal gebannt. Genau dies ist jedoch auch die Gefahr der Bitcoins. 

Bitcoins, reale Welt, Musiker, http://www.tumblr.com/search/%23bitcoin

Bitcoins erobern die Welt: Ein Strassenmusiker versucht sein Glück. Bild: tumblr/prostethic knowledge

Für die Gegner der österreichischen Schule war der Goldstandard der Grund für die Depression der 1930er Jahre. Gerade weil die Notenbanken ihre Geldmenge nicht ausweiten konnten, geriet die Wirtschaft in eine verhängnisvolle Verelendungsspirale, die zu Massenarbeitslosigkeit und Totalitarismus führte. 

«Ich glaube, dass die jüngere Generation Bitcoin vermehrt einsetzen und es dadurch immer stärker zu einer weltweit akzeptierten Währung wird.»

Barry Silbert, Bitcoin-Enthusiast

Ohne die kompromisslose Geldpolitik der Fed und der EZB, aber auch der Schweizerischen Nationalbank, hätte gemäss dieser Theorie auch die Krise von 2008 zu einer Katastrophe geführt.

Euro und Dollar als stabiles Gleichgewicht

Vorläufig sind Bitcoins als neues Gold jedoch blosse Träumereien. Bisher ist das virtuelle Gold in der realen Wirtschaft noch unbedeutend. Zudem würden sich die bestehenden Mächte niemals freiwillig in ein Korsett einer virtuellen Währung zwängen lassen. 

«Die gegenwärtige Dominanz des Dollars und des Euro stellen ein stabiles Gleichgewicht dar, und es wird extrem schwierig sein, es aus der Balance zu bringen, es sei denn, es käme zu einer Hyperinflation oder einem politischen Umsturz» stellt Gavyn Davies in der «Financial Times» fest. 

Bitcoin-Enthusiasten wie Barry Silbert lassen sich dadurch nicht beirren. «Ich glaube, dass die jüngere Generation Bitcoin vermehrt einsetzen und es dadurch immer stärker zu einer weltweit akzeptierten Währung wird» sagt er.

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    Alle Leser-Kommentare
  • chello62 07.06.2014 07:39
    Highlight Highlight Ist etwas ruhiger in diesem Forum geworden. Hier ein heisser Tipp: Hier kann man mit BitCoin für den Lederbalsam von MacGloss (bekannt von Markt und Messe in der Schweiz) und andere Produkte bezahlen. Viel Spass: http://www.neuetrends.ch
    Benutzer Bild
  • himmelsfaller 02.02.2014 16:24
    Highlight Highlight Es gibt jetzt ein POS (Proof of Stake) Konzept, welches die Schwäche von Bitcoin (Proof of Work = Mining mit immensem Stromverbrauch) ausschaltet. Schaut euch mal NXT an :http://www.nxtcrypto.org/

    Nextcoin ist 100% Proof of Stake, hat eine unglaublich lebendige Entwicklercommunity und ist auch schon an 5. Stelle in coinmarketcap.com
    Die Hauptsache ist aber, dass ein völlig neuer Code entwickelt wurde, nicht wie bei all den Altcoins, welche eigentlich nur den Bitcoin Code übernommen und etwas angepasst haben.

    Nextcoin ist eigentlich in Ecosystem auf dem je nach Nachfrage, Dienste eingebaut werden könnne. Dezentraler Peer to Peer Handel, Asset Exchange, Transparent Forging, Alias System, Messaging....usw. usw. Einige Entwickler arbeiten sogar an der Integration von einer ar Cash, d.h. Nextcoin kann dann wie Cash benutzt werden.
    Das sind noch andere wie emunie und ethereum, welche nächstens starten und ungefähr dieselben Features haben werden. Aber Next ist schon da und ich habe noch nie eine so dezentrale begeisterte Entwicklercommunity gesehen. Ich selber bin nicht von der Techie-Seite, aber bin so von Next beeindruckt, dass ich was investiert habe.
    Oft wird auch Scam geschrien, aber Next hat in den 90 Tagen seines Bestehens einen höheren Verbreitungsgrad (dh. Nextcoins sind weniger konzentriert in einzelnen Accounts als bei Bitcoin, wo der grösste Teil der Bitcoins in ganz wenig Händen ist). Es steht auch ein Paradigmenwechsel an, dass die Leute die Ökonomie wieder mehr in ihre eigenen Hände nehmen können und zudem ist das System Metacoin (in diese Kategorie gehört Nextcoin) einfach die Zukunft. Auch Bitcoin muss sich in diese Richtung bewegen, sonst wird es einfach mal integriert sozusagen als Dienst, welcher in z.B. Nextcoin läuft.

    Allein an dieser Entwicklung teilzuhaben rechtfertigt eine kleine Investition. Dabei zu sein, wenn revolutionäre Geschichte geschrieben wird. Mitzumachen in der Community. Ich hoffe doch sehr, dass sich einige auch mal begeistern lassen:
    http://www.nxtcrypto.org/
    http://wiki.nxtcrypto.org/wiki/Main_Page
    https://bitcointalk.org/index.php?topic=345619.28780

    Lest euch einfach mal ein und entscheidet dann.
  • Pascal Feldmann 27.01.2014 16:28
    Highlight Highlight Alle die sagen Bitcoin funktioniere nicht weil der Preis so volatil sei die sollen ihre Franken weiter auf dem Sparbüchlein lassen.
  • gaba 26.01.2014 12:10
    Highlight Highlight Was war denn schon wieder genau der Unterschied zwischen Drogenhändlern und Notenbänkern?
  • dr_very_evil 23.01.2014 19:24
    Highlight Highlight Naja, Bitcoins gewinnen unter anderem genau wegen solchen Artikeln an Wert - weil die Leute echtes Geld dafür bezahlen. Aus keinem anderen Grund. Da reiben sich die Bitcoiner natürlich die Hände.

    Irgendwann fällt das Kartenhaus dann in sich zusammen, denn ohne die echte Kohle ist das alles nix wert. Und wenn keine neuen Doofen mehr gefunden werden, die neue Kohle reinpumpen, verflüchtigt sich das Ganze dann unheimlich schnell.

    Anders ausgedrückt: Hätte ich lieber eine Million in Schweizer Franken oder eine Million im Gegenwert von BTC (bei den irren Kursschwankungen und den Problemen, grössere BTC-Beträge, sprich, Millionenbeträge, im echtes Geld zurückzuwechseln)? Die Antwort liegt ja wohl auf der Hand.

    Bitcoin ist interessant, als Gedankenspiel, als Proof of concept, aber es wird vor die Hunde gehen. Eine neuere, bessere virtuelle Währung wird kommen, und niemand mehr wird sich für BTC interessieren. Apropos Hund: Wenn sogar eine Witzwärung wie Dogecoin es innert wenigen Wochen schafft, Bitcoin Volumen- und Wertmässig den Rang abzulaufen, sollte auch dem Letzten Neoliberal Deppen klar werden, was hier gespielt wird.
    • Rave 23.01.2014 19:57
      Highlight Highlight Dogecoin hat gerade mal 0.065% vom Bitcoin Volumen und was den Wert betrifft, für einen einzelnen Dogecoin kriegst du derzeit ca. 0.000002 Bitcoins. Ich weiss ja nicht wo du deine Zahlen her hast, aber wie du siehst erreicht Dogecoin weder im Handelsvolumen, noch im Wert 0.1% von Bitcoin.

      Ausserdem ist das Bitcoin System nicht von neuen Käufern abhängig. Man könnte von heute auf morgen sämtliche Tauschbörsen schliessen und das System würde trotzdem weiterhin fun ktionieren.

      Was hingegen stimmt ist, dass wir uns über Artikel wie diesen hier freuen, weil dadurch die Anzahl der Marktteilnehmer steigt, was verständlicherweise in unserem Interesse ist. Eine Alternativwährung, die nur in einem kleinen Kreis von irgendwelchen Idealisten getauscht wird, wäre vollkommen nutzlos.

      Dein Beitrag ergibt überhaupt keinen Sinn...
    • Rave 23.01.2014 20:33
      Highlight Highlight Hier noch eine kleine Ergänzung:

      Ich versuche, die Unterschiede zwischen Bitcoin und Dogecoin so simpel wie möglich zu erklären. Neue Coins entstehen bekanntlich durch das Mining oder anders gesagt, durch die Suche nach einem neuen Block.

      Bei Bitcoin wird durchschnittlich alle 10 Minuten ein neuer Block gefunden und dieser beinhaltet jedes Mal 25 Bitcoins. Am Anfang waren es mal 50 Bitcoins pro Block. Die Anzahl wird automatisch alle 4 Jahre halbiert.

      Bei Dogecoin wird alle 60 Sekunden ein neuer Block gefunden und dieser beinhaltet jedes Mal 500'000 (!) Dogecoins.

      Wie man sieht sind die verwendeten Algorithmen von Grund auf unterschiedlich. Man braucht kein Mathegenie zu sein um zu erkennen, dass es mehr Dogecoins als Bitcoins gibt. Mit dem Handelsvolumen hat das nichts zu tun.

      Ich könnte jetzt einen neuen Coin schreiben, der jede Sekunde 1'000'000 neue Coins erschafft. Damit würde ich die Anzahl von Bitcoins und Dogecoins bereits nach wenigen Stunden übertrumpfen. Dadurch entsteht aber nicht automatisch ein Wert.

      Es gibt auch noch weitere Unterschiede bei den verwendeten Algorithmen wie beispielsweise die Hashfunktion oder das Limit, aber das würde jetzt zu weit führen. Zugegeben, das Bitcoin System ist nicht ganz unkompliziert und man muss sich einwenig damit beschäftigen, damit man's versteht. Andererseits ist es aber auch sehr mühsam, wenn irgendwelche Leute andauernd falsche Informationen verbreiten nur weil sie glauben das System zu verstehen ohne sich jemals damit befasst zu haben.
    • dr_very_evil 23.01.2014 23:48
      Highlight Highlight Also weil ich scheinbar den mir Antwortenden nicht antworten kann, sondern nur mir selbst, dann halt so:

      @Rave: Ich weiss nicht, warum mein Beitrag deswegen keinen Sinn ergeben soll, nur weil Du eine andere Meinung hast. Es versteckt sich darin ja der Vorwurf des Schneeball-Systems: Es wird ein Riesen-Hype gemacht um etwas vollkommen Wertloses, das seinen Wert nur darum erhält, weil die Leute ständig neues Geld reinpumpen (nicht, weil neue Coins gefunden werden, sondern, weil immer neue Leute gefunden werden, die echtes Geld für BTC blechen, und immer mehr davon). Die, die früh einsteigen (eingestiegen sind, muss man bald sagen), und die rechtzeitig aussteigen (ausgestiegen sind, muss man auch bald sagen), die cashen schön ein. Aber sobald keine neuen Leute sich mehr für BTCs interessieren, dann gute Nacht für die, die noch auf ihnen hocken und die heute für teures Geld gekauft haben.

      Wer zu viel Geld hat und ein bisschen spekulieren möchte mit hohem Risiko: Warum nicht ein paar BTC kaufen, klar. Das Ganze aber irgendwelchen Kleinanlegern, die von dem Ganzen keine Ahnung haben zu vertickern (und dabei noch so zu tun, als sei das a) eine sichere Sache und b) eine sicher Investition - alles Dinge, die genau so geschehen), das finde ich grobfahrlässig.

      ich bin mir übrigens der Unterschiede zwischen Doge- und Bitcoin sehr wohl bewusst. Das war eine Provokation. Dogecoin ist im übrigen ja auch eine (sehr gelungene) Provokation auf Bitcoin an sich. imho zeigt Doge, wie schnell es gehen wird, bis die nächste "seriöse" Währung, die dann noch sicherer, noch besser, noch transparenter, noch dezentraler etc. als BTC sein wird, BTC zum Verschwinden respektive ganz einfach irrelevant machen wird. Das geht dann ganz schnell, wie so vieles im digitalen Zeitalter.

      Wir können ja wetten. Ich wette aber nur in USD oder CHF oder Bier, alles andere ist mir zu flüchtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rave 23.01.2014 17:56
    Highlight Highlight Wer sich für das Thema Bitcoin interessiert, sich welche kaufen möchte oder einfach nur wissen will, was man damit so kaufen kann, sollte sich mal auf dieser Webseite umsehen:

    http://www.bitcoinschweiz.org

    Die Seite befindet sich noch im Aufbau, bietet aber bereits jetzt ein umfassendes Verzeichnis für Schweizer Bitcoin-User.
    • jeker 23.01.2014 22:25
      Highlight Highlight https://bitcoinaverage.com/#CHF
      Finde ich genauer als die Kurs-Ticker auf deiner Seite...
    • Rave 24.01.2014 16:57
      Highlight Highlight Wohl kaum, der Kurs wird anhand des aktuellen USD/CHF Wechselkurses berechnet und laufend aktualisiert. Ich weiss nicht, was man da noch genauer machen könnte ;)
  • text.im.takt. 23.01.2014 14:41
    Highlight Highlight Virtuelle Währung existiert in der Schweiz schon seit den 30er-Jahren, aber das inhärente Problem ist überall das Gleiche. Wenn ich die Coins nicht loswerden kann, bleib ich drauf hocken und sitz in der Kreide. Man muss schon ein Cashflow-Crack sein, um hier wirklich Vorteile für sich zu entwickeln.
    • bonz 23.01.2014 15:21
      Highlight Highlight Der Vergleich mit Zweckgeld wie WIR und Reka-Schecks hinkt. Bei Bitcoin handelt es sich um eine transparente Technologie in Verbindung mit einem dezentralen Netzwerk.
    • Rave 23.01.2014 17:28
      Highlight Highlight Innerhalb der letzten 24 Stunden gab es ca. 63'600 Transaktionen, wobei insgesammt ca. 531'400 Bitcoins verschoben wurden. Das entspricht beim aktuellen Kurs einem Volumen von ungefähr CHF 425'120'000.-...innerhalb der letzten 24 Stunden.

      Ich kann Ihnen versichern, dass es bereits jetzt mehr als genug Einsatzorte für Bitcoins gibt ;) Dagegen sind andere Alternativwährungen ein Witz.

      Quelle für die Zahlen:
      http://bitcoincharts.com/bitcoin/
    • jeker 23.01.2014 22:32
      Highlight Highlight @Uigeadail solange der Kurs nicht sinkt ist das ja nicht schlimm ;)
      Du kannst ja auch einfach 0.1 Bitcoins kaufen (kostet im Moment ungefähr 73.79) und diese dann benutzen um weiss ich was zu tun.

      Ausserdem solltest du schon einen Grund haben um Bitcoins zu kaufen, für was sollte man sich schnell mal 100 Bitcoins kaufen wollen? Man kann spekulieren dass der Kurs wieder höher wird und verkauft später, oder man kaufst sich z.B. ein VPN um anonym zu surfen. Wenn man nicht auf Geldvermehrung wartet sollte man die Bitcoins möglichst schnell wieder ausgeben.
  • bonz 23.01.2014 14:29
    Highlight Highlight Bitcoin ist die grösste Revolution seit der Erfindung des Internets. Die Banken täten gut daran, Know-How aufzubauen!
  • Andy 23.01.2014 13:34
    Highlight Highlight Bitcoin war noch nie nur für "shady Stuff" zu gebrauchen. Silkroad und Konsorten wurden einfach von den Medien gehypt, weil natürlich ein "rechtsfreier Handelsplatz" sich sehr viel interessanter liest, als das man mit BTC sein Mittagessen bezahlt.
  • Helmuth Fuchs 23.01.2014 12:50
    Highlight Highlight Wer glaubt, dass bei einem Erfolg von Bitcoin der Einfluss der Zentralbanken und Regierungen kleiner wird, ist ziemlich naiv. Das Geld ändert nur die Währung, nicht den Besitzer.
    • Markus M. Müller 23.01.2014 13:20
      Highlight Highlight Wie kann eine Zentralbank ein dezentrales System beeinflussen?
    • Helmuth Fuchs 24.01.2014 23:45
      Highlight Highlight Bitcoins können gehandelt und gekauft (zum Beispiel über Wells Fargo) und durch Rechner geschürft (erstellt) werden. Sobald die Masse hier gross genug wird, dass es für Banken interessant wird, werden diese ebenfalls einsteigen. Geld dafür werden sie, wie für viele andere ihrer Tätigkeiten, von den Zentralbanken beziehen. Eine grosse Schattengeld-Wirtschaft an Banken (und damit Zentralbanken) und Regierungen (über Besteuerung) vorbei ist schlicht eine naive Illusion.
  • Philippe Perreaux 23.01.2014 11:22
    Highlight Highlight Bitcoins hopping around Zürich.
    Benutzer Bild
  • Hansi Voigt 23.01.2014 10:50
    Highlight Highlight Der Philipp Löpfe weiss einfach bescheid
  • shadowmen 23.01.2014 10:23
    Highlight Highlight Bitcoins werden wie das Internet die Welt verändern. Zum jetzigen Papiergeld sind sie eine bessere Alternative. Sollten die Menschen in diese Währung mehr Vertrauen bekommen als in jetzige monetäne Geldsystem, dann wird sich einiges ändern auf diesem Planeten.
  • David Blum 23.01.2014 09:43
    Highlight Highlight Das Problem: es braucht zuerst bessere Aufklärung wie Bitcoin funktioniert. Danach Vertrauen. Gerade die Geldschöpfung bei Bitcoin ist für diese beide Hürden ein Knackpunkt. Revolution ahoi!
  • reu 23.01.2014 09:38
    Highlight Highlight Herr Löpfe beziehen sie sich bei der "Studie" auf den Chicago FED Letter "Bitcoin: a primer" von François R. Velde?
    • Sabina Sturzenegger 24.01.2014 16:46
      Highlight Highlight @urechsteiner Nachdem ich Philipp Löpfe per Mail erreicht habe (er beginnt erst Anfang Februar wirklich bei watson zu arbeiten) kann ich Ihnen folgende Antwort von ihm liefern: «Die Studie, auf die ich mich beziehe, wurde von Gavis in der FT vom Montag erwähnt.»
  • mrgoku 23.01.2014 08:35
    Highlight Highlight Als ob sich die Personen da oben, die die Macht haben, es zulassen, dass eine Währung ins Spiel kommt, die keine zentrale Verwaltung hat. Sprich, womit sich nicht eine Handvoll Gauner das Konto füllen können.... nee denke nicht...
  • PBR 23.01.2014 08:18
    Highlight Highlight Auch das WIR Geld blieb ein Nischenmarkt. Denke BITCOIN wird das gleiche oder ein schlimmeres Ende erleben.
    • Rave 23.01.2014 16:12
      Highlight Highlight Das Handelsvolumen von Bitcoin ist bereits jetzt um ein vielfaches grösser als das von WIR. Zwar sind beides alternative Währungen, aber die Strukturen dahinter könnte kaum unterschiedlicher sein. Wer denkt, Bitcoin sei eine Art WIR, hat die Mathematik dahinter noch nicht einmal ansatzweise verstanden ;)
  • Céleste 23.01.2014 07:53
    Highlight Highlight Wohl eher unwahrscheinlich, dass Staaten eine Währung zulassen, die sich ihrer (vermeintlichen) Kontrolle entzieht.
    Bitcoin kann sicher eine gewisse Grösse erreichen, wird aber nie eine reale/virtuelle Chance gegen "echtes" Geld haben.
    • Allan 23.01.2014 12:23
      Highlight Highlight sag niemals nie!

12 Kärtchen für genervte Kleinkind-Mütter

«Sollte das Kind nicht längst im Bett sein?» «Mein Fluppi konnte mit einem Jahr schon gehen.» Fremde Menschen, die Grosseltern, der eigene Partner und Freunde – alle wissen sie es besser als die Mutter des Kindes und überschreiten dabei unzählige Grenzen. Doch jetzt gibt es ein Gegenmittel.

Ich habe mit zahlreichen Kleinkind-Müttern über das Mom-Shaming und andere unangenehme Begegnungen im Alltag gesprochen. Daraus sind zwölf hoffentlich hilfreiche Antwortkärtchen entstanden, die ihr den Besserwissern und Grenzüberschreitern fortan wortlos in die Hand drücken könnt. Ausdrucken, ausschneiden und austeilen.(Und selbstverständlich folgen auch schon bald die «Kärtchen für genervte Kleinkind-Väter».)

Herzlichen Dank an alle interviewten Mütter für ihre ehrlichen, teils …

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