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21 nervige Sprüche, mit denen Android-Fanatiker ihre Mitmenschen zur Verzweiflung bringen

Google gewinnt Gerichtsstreit um 9 Milliarden Dollar: Keine Oracle-Patente verletzt 



Google geht als Sieger aus dem jahrelangen und milliardenschweren Urheberrechtsstreit mit Oracle über sein Handy-Betriebssystem Android hervor. Die Geschworenen des Bundesbezirksgerichts in San Francisco sahen es am Donnerstag als erwiesen an, dass der Suchmaschinenbetreiber nicht Oracles Rechte an der Programmiersprache Java verletzte, als er sie für Android benutzte. Oracle hatte neun Milliarden Dollar Entschädigung gefordert.

Der Ausgang der Klage war in der Branche mit Spannung erwartet worden. Einige Software-Entwickler hatten befürchtet, dass es bei einem Sieg Oracles zu einem sprunghaften Anstieg von Urheberrechtsklagen kommen könnte.

Oracle hatte die Rechte an Java 2010 im Zuge der Übernahme von Sun Microsystems erworben. Noch im selben Jahr verklagte Larry Ellison das Unternehmen Google. Er machte dabei unter anderem geltend, dass die Verwendung gewisser Programmierschnittstellen von Java – von Fachleuten APIs genannt – eine Verletzung seiner Rechte darstelle.

Oracle's Executive Chairman of the Board and Chief Technology Officer Larry Ellison speaks during his keynote address at Oracle OpenWorld in San Francisco, California September 30, 2014. REUTERS/Robert Galbraith (UNITED STATES - Tags: BUSINESS SCIENCE TECHNOLOGY)

Hätte Oracle-Gründer Larry Ellison Recht gekriegt, wäre es wohl zu einer Häufung von Patentklagen gekommen. Bild: ROBERT GALBRAITH/REUTERS

Google erklärte dagegen, die Verwendung falle unter die Klausel für faire Nutzung («fair use») im US-Urheberrecht, weil Android als Ganzes auf umfangreichen eigenen Innovationen beruhe. Um diesen Punkt ging es in dem jetzigen Verfahren. (trs/sda/reu)

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