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Tödlicher Unfall mit selbstfahrendem Auto: Es war wohl der Mensch, nicht der Wagen

In Arizona ist eine Fussgängerin von einem Uber-Testwagen erfasst und getötet worden. Nach Sichtung eines Videos aus dem Roboterauto sagt die Polizei: Auch ein Fahrer hätte das Unglück wohl nicht verhindern können.

20.03.18, 07:39


Ein Artikel von

Nach dem ersten tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto laufen die Ermittlungen an. Ein Team der US-Verkehrsbehörde NHTSA traf in der Stadt Tempe in Arizona ein. Dort war am Sonntagabend eine Frau, die die Fahrbahn überquerte, von einem Roboterwagen von Uber auf einer Testfahrt erfasst worden. Sie starb im Krankenhaus an ihren Verletzungen.

Nach ersten Angaben der Polizei war das Fahrzeug autonom mit rund 64 Kilometern pro Stunde unterwegs. Es gebe keine Hinweise darauf, dass es abbremste. Die erlaubte Geschwindigkeit auf dem Streckenabschnitt waren gut 56 Kilometer pro Stunde (35 Meilen pro Stunde). Die 49-jährige möglicherweise obdachlose Frau ging über die Fahrbahn ausserhalb eines Fussgängerübergangs und schob nach Angaben der Polizei ein Fahrrad neben sich.

This March 19, 2018 still image taken from video provided by ABC-15, shows investigators at the scene of a fatal accident involving a self driving Uber car on the street in Tempe, Ariz. Police in the city of Tempe said Monday, March 19, 2018, that the vehicle was in autonomous mode with an operator behind the wheel when the woman walking outside of a crosswalk was hit. (ABC-15.com via AP)

Das Uber-Auto nach dem Unfall. Bild: AP/ABC-15

Polizeichefin Sylvia Moir sagte dem «San Francisco Chronicle», das Video einer Kamera des Uber-Wagens zeige, dass die Frau «direkt aus dem Schatten auf die Fahrbahn getreten» sei. «Es ist klar, dass dieser Zusammenstoss in jedem Modus, ob autonom oder manuell, schwer zu verhindern gewesen wäre.» Zugleich sei der nächste Fussgängerübergang knapp hundert Meter entfernt gewesen.

Die NHTSA nahm Kontakt mit Uber, den lokalen Behörden und auch dem Autobauer Volvo auf, dessen Fahrzeuge für Roboterwagen des Fahrdienst-Vermittlers umgebaut werden. Die Crash-Experten der Untersuchungskommission NTSB nehmen sich ebenfalls des Falls an. Sie treten bei Flugzeugabstürzen, aber auch anderen bedeutenden Unfällen auf den Plan, aus denen möglicherweise für das gesamte Verkehrssystem relevante Erkenntnisse folgen können.

Uber stoppt alle Testfahrten mit selbstfahrenden Autos

Uber teilte mit, das Unternehmen kooperiere mit den Ermittlern und stoppe vorläufig alle Testfahrten mit selbstfahrenden Autos. Der Fahrdienst-Vermittler testet seine Roboterwagen auch in San Francisco, Pittsburgh und Toronto.

epa06614542 An udated handout photo made available by Uber shows Uber's self-driving car. According to Tempe police department an Uber self-driving vehicle struck and killed a woman in Tempe, Arizona, USA. Uber has been testing self-driving vehicles in Tempe and Arizona for several months.  EPA/UBER HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

So sieht Ubers Roboterauto bei Tag aus. Bild: EPA/UBER

Uber ist eines von mehreren Dutzend Unternehmen, die eigene Systeme für autonom fahrende Autos entwickeln und auf öffentlichen Strassen in den USA testen. Zugleich war das Roboterwagen-Programm des Fahrzeug-Vermittlers von Anfang an von Problemen belastet: Gleich am ersten Testtag in San Francisco wurde ein Uber-Wagen dabei gefilmt, wie er über eine rote Ampel fuhr.

Zudem weigerte sich Uber zunächst, die nötige Lizenz zum Testen von Roboterautos zu beantragen und wurde zeitweise von der Strasse verbannt.

Vor gut einem Jahr klagte die Google-Schwesterfirma Waymo mit dem Vorwurf, bei Uber werde von ihr gestohlene Roboterauto-Technologie verwendet. Die Klage wurde vor Kurzem beigelegt, belastete aber das Uber-Programm.

Bei dem Streit ging es speziell um die Technologie sogenannter Laser-Radare, mit denen die meisten selbstfahrenden Autos ihre Umgebung abtasten. Uber musste als Teil des Vergleichs sicherstellen, dass in den Fahrzeugen keine Waymo-Technologie zum Einsatz kommt.

Dass 90 Prozent der Unfälle auf Fehler von Menschen zurückgingen und die Technik autonomer Fahrzeuge sie verhindern werde, ist ein zentrales Argument der Entwickler von Roboterwagen. Zugleich bereitete sich die Branche darauf vor, dass es irgendwann auch einen Unfall mit Todesfolge mit selbstfahrenden Autos geben werde. Nach Angaben der NHTSA starben im Jahr 2016 mehr als 37'000 Menschen auf US-Strassen. (oka/dpa/Reuters)

«Nichts ist gratis, ausser Schneeflocken. Und Sch**ssquitten»

Video: watson/Rafi Hazera, Emily Engkent

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45
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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NotWhatYouExpect 20.03.2018 15:53
    Highlight @Watson: Eventuell wäre es gut, wenn Ihr euren Bericht anpasst, denn das mit der erhöhten geschwindigkeit stimmt so anscheinend nicht.

    "An Uber self-driving car wasn't speeding before it struck and killed a woman crossing a street on Sunday night, but didn't brake much, either, a Tempe police spokesman said.
    [...]
    A speed-limit sign on the bridge about a quarter-mile south of Curry tells northbound drivers the speed limit is 45 mph."


    http://www.phoenixnewtimes.com/news/cops-uber-self-driving-car-didnt-brake-much-in-arizona-pedestrian-death-10247629

    https://goo.gl/maps/gRcjrLtUpQ42
    3 0 Melden
  • DocM 20.03.2018 11:56
    Highlight Umkehrschluss: wäre das Auto mit der korrekten Geschwindigkeit unterwegs gewesen, hätte das Opfer die Strasse bereits überquert gehabt.

    Was für mich noch nicht schlüssig ist, warum werden genau aus diesem Grund keine zusätzlichen Infrarotkameras installiert.
    12 12 Melden
    • Matrixx 20.03.2018 13:21
      Highlight Infrarotkameras? Um ein Wärmebild zu erzeugen?
      Die sind ineffektiv bei hohen Aussentemperaturen und starkem Schnee- oder Regenfall...
      6 3 Melden
    • DocM 20.03.2018 15:54
      Highlight Der Computer, nicht der Mensch, muss in der Lage sein, dies richtig zu interpretieren und ist als Unterstützung gedacht. Verschiedene Umgebungsscans sollten dies ermöglichen.
      5 2 Melden
    • Matrixx 20.03.2018 18:24
      Highlight Auch Computer sind den Gesetzen der Physik ausgeliefert.
      Und wenn jemand aus der Ecke springt, kann das System dies zwar registrieren, aber es bleibt trotz allem zu wenig Zeit um zu bremsen. Eben wegen der Physik, nicht wegen der Technik.
      4 2 Melden
    • DocM 20.03.2018 19:19
      Highlight Meine bescheidene Logik basiert auf der Kausalität der Aufzeichnungen (visuell, infrarot, ultraschall, restlichverstärkung) ,deren Auswertung und der daraus resultierenden Massnahme. Nicht sehen, nur weil wir es nicht können lass ich nicht gelten. Dazu kommt die Errechnung des Gesamtimpact: Ausweichmanöver mit kaputtem Auto und einem verletzten Insassen vs. kein Ausweichmanöver mit einem Toten und beschädigtem Auto.

      Fazit: Die KI oder AI hat noch viel zu lernen.
      4 1 Melden
    • Matrixx 20.03.2018 22:28
      Highlight Es geht nicht ums nicht sehen können, sondern um die physikalische Unmöglichkeit, in 0.0 s von 50 km/h komplett anzuhalten.
      Anhalteweg ist Reaktionszeit plus Reaktionsweg plus Bremsweg.
      Reaktionsteit und Reaktionsweg sind variabel und bei einem Computer quasi 0. Der Bremsweg bleibt trotzdem, was bei 50 km/h bei einer Notbremse ~12.5m ausmacht. Bei einem Menschen sind immerhin ~27.5m unter gleicher Bedingung.
      1 0 Melden
    • DocM 21.03.2018 13:19
      Highlight Eben beim Eintreten einer physikalischen Unmöglichkeit muss der geringste Impact errechnet und umgesetzt werden. Vollbremsung geradeaus, Vollbremsung rechts einlenken, Vollbremsung links einlenken, etc. ==> wie entsteht der geringste Schaden für alle Beteiligten?

      Doch wie wird der Wert und der mögliche Schaden eines Beteiligten errechnet? Alter, Einkommen, Steuerleistung, sozialer Status??

      Wie wird der Wert der Fahrzeuges in Relation zum Menschen gesetzt? Ist ein gebrochenes Bein günstiger als eine zu ersetzende Kamera die beim Aufprall kaputt geht?

      1 0 Melden
  • 7immi 20.03.2018 11:29
    Highlight die immer wieder erwähnten unfallzahlen sind ja gut und recht, sie müssen aber vergleichbar gemacht werden. tote / gefahrener km (respektive million oder milliarde) wäre aussagekräftig. ich nehme ja an, dass die testfahrzeuge markant weniger km als normale fahrzeuge zurücklegen. nur so können die verschiedenen systeme verglichen werden. die zahl der "gesamtopfer" sagt nichts aus.
    16 2 Melden
    • nick11 20.03.2018 12:26
      Highlight Für eine aussagekräftige Statistik würden massiv mehr km, und auch mehr tote benötigt. Das wird noch etwas dauern.
      Hinzu kommt, dass über die Dauer die Autopiloten ständig verbessert werden, die Statistik also nie die heutige Situation wiederspiegelt.
      Daher kann man nur die Unfallstatistik verwenden, und die spricht aktuell für den Autopiloten...
      8 2 Melden
    • 7immi 20.03.2018 15:18
      Highlight @nick
      richtig, daher sollte man die kilometer einrechnen für einen vergleich, dann ist er wenigstens nicht ganz falsch.
      die zahlen sprechen für keinen der beiden, da man sie nicht vergleichen und somit auch keine schlüsse ableiten kann.
      1 1 Melden
  • Herbert Anneler 20.03.2018 10:51
    Highlight „Menschliches Versagen!“ und die Welt atmet auf... Hören wir doch auf, den Mythos der unfehlbaren Technik und des fehlbaren Menschen weiter zu kolportieren und zu perpetuieren. Techniken, welche die Menschen überfordern, sind fake! Beispiel: „Menschliches Versagen“ bei Flugzeugabstürzen heisst oft in Wahrheit: Die Technik war zu komplex oder lieferte verwirrende Angaben. Wenn man dann den Menschen die Schuld geben kann, ist dies ein Glücksfall: An der Technik muss nichts geändert werden... Technik ist so wenig unfehlbar wie die Menschen, denn letztlich ist Technik auch immer Menschenwerk!
    14 27 Melden
    • fcsg 20.03.2018 11:40
      Highlight Genau entfernt endlich die Autopiloten, Navigationscomputer und Kollsionswarner aus den Flugzeugen, viel zu komplex. Aber erklär uns doch mal wieso dann Flugzeuge das sicherste Verkehrsmittel sind?
      Ohne Computer und Software funktioniert unsere Gesellschaft in vielen Bereichen nicht mehr. Der Mensch ist schlicht nicht in der Lage alle Informationen komplexer Abläufe innert nützlicher Frist zu verarbeiten. Deshalb entwickeln wir Software und Computer, die diese Abläufe verarbeiten können. Willkommen in der Gegenwart.
      23 4 Melden
    • EvilBetty 20.03.2018 11:46
      Highlight Luftseilbahnen sind das sicherste Verkehrsmittel 😉
      11 0 Melden
    • fcsg 20.03.2018 13:14
      Highlight @EvilBetty
      Je nach Berechnungsweise;-) Auf jeden Fall ist gerade bei Verkehrsmitteln mit einer hohen Automation (auch moderne Luftseilbahnen gehören dazu) die Unfallgefahr wesentlich geringer, als bei allein durch Mensch gesteuerten Fortbewegungsmitteln.
      7 1 Melden
    • Herbert Anneler 20.03.2018 13:29
      Highlight @fcsg: Es geht mir in keiner Weise um die Verteufelung der Technik! Es geht mir nur darum, die Technk nicht als unfehlbar zu hypostasieren und gegen Kritik zu immunisieren, indem die Menschen als unzulänglich erklärt werden. Mir sind Aussagen "Aha, ein menschliches Versagen!" einfach viel zu billig und vordergründig. Gute Technik geht vom Menschen aus und wir um ihn herum gebaut. Leider tun viele Techniker genau das Gegenteil: Sie entwickeln Techniken und zwängen am Schluss die Menschen in ihre Apparate. Ein "schönes" Beispiel sind TV-Geräte mit einer Gebrauchsanleitung von 100 Seiten...
      5 3 Melden
    • Hessmex 20.03.2018 15:03
      Highlight @ fcsg,
      Ausser sie fahren rückwärts!
      3 0 Melden
  • just sayin' 20.03.2018 10:32
    Highlight künstliche intelligenz wird uns noch eine ganze weile beschäftigen und grössere diskussionen auslösen.

    ich habe einfach ein schlechtes gefühl dabei, wenn software mittels deep learning software kreiert und der mensch nicht wirklich weiss wie sie funktioniert.
    12 4 Melden
  • glüngi 20.03.2018 09:50
    Highlight tragisch. kann aber passieren. was mich wunder nimmt ist weshalb ein robot mit erhöhter geschwindigkeit unterwegs war. ein autonomes auto sollte nicht die selben dummen fehler machen wie der mensch.
    22 1 Melden
    • Markus Kappeler 20.03.2018 11:59
      Highlight Ja klar kann das passieren, aber sag das mal dem Richter, wenn du einen Fussgänger oder Velofahrer zu Tode gefahren hast. Der würde mit unglaublichem Unverständnis reagieren und deine Existenz 100% zerstören. Zumindest ist das in der Schweiz so. Und nur weil jetzt der Automat fuhr, soll niemand schuld sein?
      1 12 Melden
    • glüngi 21.03.2018 16:50
      Highlight @Edward Grey

      Das ist schlichtweg falsch. klar kann ein autonomes fahrzeug schneller fahren. jedoch ist das auto den selben physikalischen gesetzen auch ein autonomes fahrzeug braucht mehr bremsweg wenn es 5 kmh schneller fährt.
      0 0 Melden
  • wintergrün 20.03.2018 09:07
    Highlight Soso - das sagt die Polizei.
    Wann veröffentlichen die das Video?
    Transparenz bitte
    4 18 Melden
  • Rumbel the Sumbel 20.03.2018 08:48
    Highlight Mir eigentlich egal warum wieso. Es darf nicht sein, dass die Technikk und Maschinen die Menschen übernehmen. Also Ende mit jeglichen selbstfahrenden Fz usw. Auch hier in der Schweiz. U.a. Sion mit Postauto.
    7 30 Melden
  • Markus Kappeler 20.03.2018 08:39
    Highlight Soll das ein Witz sein? Wäre die Kare ohne Automat gefahren, sondern nur mit einem Fahrer, wäre eindeutig und ausschliesslich der Autofahrer schuld. Jeder Autounfall mit Fussgängern oder Velofahrern passiert so oder ähnlich. Bei einem Unfall mit Fussgänger muss der Fussgänger z.B. zwingend 0-2 Sekunden vor dem Aufprall auf die Strasse laufen, denn auch ein Fussgänger legt pro Sekunde 1-2 Meter zurück und ein Auto ist höchstens 2 Meter breit. So gesehen ist jeder Autounfall mit Fussgänger oder Velofahrer die Schuld des Fussgängers bzw. Velofahrers.
    4 22 Melden
  • lilie 20.03.2018 08:25
    Highlight Sehr tragisch. Allerdings war das autonom fahrende Auto mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs - und das darf nicht passieren, egal wie die Unfallursachen in diesem Fall liegen.
    133 7 Melden
    • nick11 20.03.2018 10:09
      Highlight irgend jemand wird dies dem Auto so vorgegeben haben.
      7 1 Melden
    • christof.artho 20.03.2018 12:57
      Highlight Was mich wiederum vermuten lässt, dass in irendeiner Form der Fahrer (Mensch) damit zu tun hatte. Ein Programm würde nicht "einfach so" zu schnell fahren. Warum nicht? Weil es "nicht logisch" ist, zu schnell zu fahren (mal rein progammatisch gesprochen).
      1 1 Melden
    • nick11 20.03.2018 15:27
      Highlight Ich möchte auch keinen Autopiloten, der nach Tacho genau 120 auf der Autobahn fährt. Das wäre mit den meisten Autos nur ca. 115. Fahre mit Tempomat immer 126-128 und kein Blitzer blitzt. Von daher kann dies vermutlich der Fahrer einstellen. Falls dem so war, hat er zu hoch eingestellt, damit dürfte der Fahrer eine Mitschuld tragen...
      0 0 Melden
  • Menel 20.03.2018 08:22
    Highlight Wäre das einem menschlichen Uberfahrer passiert, gäbe es keine Meldung.
    Ich denke, unsere Strassen werden sicherer, wenn weniger Menschen und mehr Roboter die Autos steuern.
    150 28 Melden
    • nicbel 20.03.2018 13:29
      Highlight Dir ist schon klar dass diese "Roboter" von den Menschen programmiert werden? Das heisst in so einem Fall hast du 3 Möglichkeiten zu programmieren. 1. Du lässt das Auto auf die andere Fahrban ausweichen und riskierst einen anderen Unfall. 2. Du lässt es hart bremsen und riskierst einen Auffahrunfall. 3. Du lässt es weiterfahren und später anhalten. Was ist nun das beste?
      4 5 Melden
    • Menel 20.03.2018 13:59
      Highlight Der Grundalgorithmus ja, den Rest trainieren sich die Autos an; deep learning.
      3 1 Melden
    • Watson=Propagandahuren 20.03.2018 20:37
      Highlight Da hat jemand sich gut die Buzzwords gemerkt ;-)
      Ist "deep learning" fehlerfrei? Funktioniert es gar wie im "echten Leben" teilweise in dem Fehler zuerst begangen werden?
      0 2 Melden
    • Menel 20.03.2018 22:47
      Highlight @BullshitDetector3000
      Unglaublich aber wahr, ich interessiere mich für das Gebiet und beschäftige mich sogar mit einem Teilbereich davon....als Frau!!! 😱
      🤦🏻‍♀️
      Natürlich ist auch deep learning nicht fehlerfrei und das "gefährliche" daran ist, dass Roboter dadurch Fehler in Bereichen machen, die sich uns nicht erschliessen oder die wir dort nicht erwartet.
      Trotzdem vertraue ich Algorithmen je länger je mehr, denn in vielen Bereichen liegt, trotz allem, ihre Fehlerquote unter der von Menschen.
      2 2 Melden
    • Watson=Propagandahuren 20.03.2018 23:10
      Highlight Was hat das jetzt mit deinem Geschlecht zu tun?
      Bei einem Fahrzeug kommen ja noch weitere Fakoren die Fehleranfällig sind dazu nicht nur die "Software", auch Sensorik, Radar usw.
      Und wie du ja selber auch sagst ist die Nachvollziehbarkeit ein Problem bei DL.
      0 0 Melden
    • Touch 22.03.2018 08:11
      Highlight Menel Du bist ein Held unseres Alltags...... Sind Deine Kinder auch schon hochintelligent oder werden sie von Dir dazu gemacht?

      Vertraue doch in die Roboter...... Ach Ihr Ungläubigen mit Euren Tanz um das goldene Kalb... Merkt Ihr eigentlich nicht wir Ihr alles opfert was uns Menschen ausmacht...

      Aber Deine Kommentare folgten schon immer dem Mainstream und haben keine Persönlichkeit..
      0 1 Melden
    • Menel 22.03.2018 09:57
      Highlight @Touch
      Made my day 🤣

      Habe gar nicht bemerkt, dass meine posthumanistischen Ansichten Mainstream geworden sind; good to know ☺

      Ja, meine Kinder sind alle zu höchstintelligenten Menschen ge-upgraded worden; Cybermen lässt grüssen 🤖
      2 0 Melden
    • Menel 22.03.2018 10:04
      Highlight @BullshitDetector3000
      Geschlecht; die Frage danach, wieso du glaubst, dass ich Fachbegriffe auswendig gelernt habe und sie nicht einfach durch Anwendung im Alltag kenne?!
      Ja, diese Kritikpunkte sind absolut zulässig, trotzdem machen solche Algorithmen tendenziell, und immer wie mehr, weniger Fehler als Menschen. Und dabei blicke ich auf die Entwicklung der letzten zehn Jahr zurück. Vieles, wie zB. Siri, war vor zehn Jahren, für die heutige Zeit, nicht absehbar. Das lässt erahnen, was wir/sie noch für Sprünge in den nächsten Jahren machen werden.
      2 1 Melden
  • Quacksalber 20.03.2018 08:18
    Highlight Hoppla, 8 kmh zu schnell bei Tempo 50. interessante Programmierung des Roboterautos.
    173 2 Melden
  • Domino 20.03.2018 08:04
    Highlight Ja, Unfälle können passieren. Nun, registriert das Roboterauto den überhaupt? Fährt es weiter (Fahrerflucht)? Ruft es den Notruf? Sperrt es die Gefahrenstelle ab? Leistet es Erste Hilfe?

    Da finde ich den Weg, den Autobauer einschlagen mit dem autonomen Fahren um einiges besser, indem sie die Autonomie langsam und schrittweise erhöhen. Tesla, Mercedes, Audi & Co verdienen mit dem Verkauf von Autos.

    Geldgeile Firmen wie Uber und Google gehen aufs Ganze, da sie an der Dienstleistung verdienen wollen.
    19 45 Melden
    • HeforShe 20.03.2018 08:37
      Highlight Das dachte ich mir eben auch. Ein Mensch kann im besten Fall noch erste Hilfe leisten. Die Person in ein Krankenhaus fahren.

      Was ist bei einem Wildschaden? Verendet das Tier elend auf der Stelle, bis es zufälligerweise ein menschlicher Fahrer/Jäger entdeckt?
      Mit Haustieren, die angefahren werden und am Strassenrand sterben? Natürlich gibt es Menschen, die diese heute schon ignorieren, aber auch genug, die sie einsammeln und das Leben retten.

      So fehlerhaft wie der Mensch ist, so viel Gutes kann er bewirken.
      5 8 Melden
    • Datsyuk 20.03.2018 09:44
      Highlight "Ja, Unfälle können passieren. Nun, registriert das Roboterauto den überhaupt? Fährt es weiter (Fahrerflucht)? Ruft es den Notruf? Sperrt es die Gefahrenstelle ab? Leistet es Erste Hilfe?"

      Werden selbstfahrende Autos überhaupt annähernd 1 Promille der Unfälle verursachen, die Menschen verursachen? Was denkst du?
      13 2 Melden
    • Matrixx 20.03.2018 12:19
      Highlight Es gibt Autosysteme, die nach einem Unfall selbständig den Notruf wählen, den Standort senden und mit den Insassen verbindet, um zu sehen, ob noch jemand ansprechbar ist.
      Falls dies denn nötig ist.
      7 1 Melden

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