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Fordert den Kongress auf, endlich seinen Job zu tun: Benjamin Wittes. screenshot

Neuer Vorstoss für ein Impeachment gegen Trump – diesmal ist es ernst

Die Absetzung des US-Präsidenten ist längst überfällig, stellt der renommierte Jurist Benjamin Wittes fest. Derweil werden weitere pikante Details in der Russland-Affäre bekannt.



Benjamin Wittes ist Jurist am renommierten Thinktank Brookings Institution in Washington. Er ist auch Autor des Blogs Lawfare, der als Pflichtlektüre in der US-Politszene gilt. Wittes ist in den vergangenen Monaten dadurch aufgefallen, dass er in Tweets jeweils vorzeitig und akkurat auf neue Enthüllungen aus dem Weissen Haus aufmerksam gemacht hat.  

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Das Video zur Impeachment-Forderung. Video: YouTube/Benjamin Wittes

Nun ist Wittes erneut in die Schlagzeilen geraten. Er fordert den Kongress auf, ein Impeachment gegen den Präsidenten einzuleiten. Spätestens seit der skandalösen Reinwaschung von Rassisten und Nationalisten nach den Vorfällen in Charlottesville sei dieser Schritt unumgänglich geworden, so Wittes.  

Die Parlamentarier müssen ihren Job machen

Die US-Verfassung verlangt von den Abgeordneten und den Senatoren, dass sie darüber wachen, dass sich der Präsident so verhält, wie es sein Amt von ihm verlangt. Bei Trump ist dies offensichtlich nicht der Fall. «Sein moralisches Verhalten ist grotesk», so Wittes und zählt Trumps Verfehlungen auf: Er lüge, er werfe seinem Vorgänger Barack Obama frei erfundene Verbrechen vor, er verunglimpfe die Geheimdienste, er lasse mutwillig wichtige Stellen in der Verwaltung unbesetzt und seine Mitarbeiter würden ihn wie ein kleines Kind behandeln. «Die Parlamentarier müssen jetzt ihren Job machen», sagt daher Wittes.  

Theoretisch kann der Präsident auch mittels des 25. Amendments abgesetzt werden. Dieser Verfassungszusatz sieht eine Amtsenthebung vor, wenn der Präsident körperlich oder mental nicht mehr in der Lage ist, seine Pflichten zu erfüllen. Trump leidet jedoch nicht an Alzheimer, wie das etwa bei Ronald Reagan am Schluss der Fall war. Deshalb wäre dieser Weg politisch heikel. «Es wäre ein schlechter Dienst am medizinischen Berufsstand und der Demokratie, wenn ein politischer Entscheid auf diesem Niveau sich als klinische Einschätzung verkleiden würde», warnen die beiden Psychiater Peter Kramer und Sally Satel in der «New York Times».  

Geplanter Trump Tower in Moskau

Tatsächlich gibt es auch genügend politische Gründe für ein Impeachment. So ist über das Wochenende bekannt geworden, dass Trump erneut gelogen hat. Die «Washington Post» und die «New York Times» haben aufgedeckt, dass er noch im Frühjahr 2016 – zu einem Zeitpunkt, an dem er bereits fürs Präsidentenamt kandidiert hatte – einen Vorvertrag unterschrieben hatte für das Projekt eines Trump Towers in Moskau.  

Felix Slater

Felix Sater, Mitglied der Russenmafia und Berater bei Trump.

Dies steht im krassen Gegensatz zu Trumps Beteuerungen, wonach er keinerlei geschäftliche Beziehungen zu Russland unterhalte und auch kaum Russen kenne. Nun aber hat sein persönlicher Anwalt Michael Cohen eben diesen Sachverhalt bestätigt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass als Zwischenhändler in diesem Deal ein gewisser Felix Sater aufgetreten ist, ein Mitglied der Russenmafia. Er hatte eine mehrjährige Gefängnisstrafe wegen Körperverletzung abgesessen, durfte aber trotzdem als Trumps «Senior Adviser» auftreten.  

Sater hatte Kontakt zu Dmitri Peskov, dem Sprecher und engen Freund von Wladimir Putin. In einem Mail an ihn hatte Sater geprahlt: «Unser Boy kann Präsident werden, und wir können das Verfahren leiten. Ich will, dass das gesamte Team von Putin an Bord ist und werde den Prozess managen.»  

FILE - In this July 17, 2016 file photo, Trump Campaign Chairman Paul Manafort talks to reporters on the floor of the Republican National Convention at Quicken Loans Arena in Cleveland as Rick Gates listens at back left. Donald Trump Jr. is scheduled to appear July 26 before the Senate Judiciary Committee along with former campaign chairman Paul Manafort, according to a witness list released by the panel. (AP Photo/Matt Rourke, File)

Paul Manafort: Für den ehemaligen Wahlkampfmanager wird die Luft dünn. Bild: AP/AP

Auch für Trumps ehemaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort wird die Luft immer dünner. Nachdem im Juli das FBI zu nächtlicher Stunde eine Hausdurchsuchung in seinem Haus in Washington durchgeführt hatte, haben nun auch sein Sprecher Jason Maloni und seine Anwältin Melissa Laurenza eine Vorladung von Sonderermittler Robert Mueller erhalten. Beides, die nächtliche Hausdurchsuchung und die Vorladungen, gilt als Indizien, dass sich die Schlinge um Manaforts Hals bedrohlich zuzieht.  

Manafort kann nicht auf eine Begnadigung spekulieren

Manafort kann nicht damit rechnen, dass Trump ihn im letzten Moment begnadigt. Die Begnadigung des umstrittenen Sheriffs Joe Arpaio hat bereits hohe Wellen geworfen und ist auch von führenden Republikanern verurteilt worden. Eine allfällige Begnadigung Manaforts oder von Michael Flynn, dem ehemaligen Sicherheitsberater, würde wahrscheinlich vom Kongress rückgängig gemacht werden.  

Secretary of State Rex Tillerson speaks during a television interview with Chris Wallace, the anchor of FOX News Sunday, in Washington, Sunday, Aug. 27, 2017. (AP Photo/Susan Walsh)

Geht auf Distanz zu Trump: Aussenminister Rex Tillerson. Bild: AP/AP

Das skandalöse Verhalten Trumps zeigt immer mehr Wirkung selbst im Weissen Haus. Aussenminister Rex Tillerson hat am Sonntag auf Fox News erklärt, der Präsident vertrete nicht amerikanische, sondern seine eigenen Werte. Verteidigungsminister Jim Mattis weigert sich derweil schlicht, Trumps Weisung umzusetzen, Transsexuelle aus dem Militär auszuweisen. Anlässlich eines Truppenbesuches in Jordanien hat Mattis seine Soldaten angewiesen, die Stellung zu halten und sich nicht vom Chaos in Washington beeinflussen zu lassen.  

Die Impeachment-Frage spaltet Washington

Schliesslich legt sich Trump erneut mit den Spitzen der Republikanischen Partei an. Nach seinen Tweet-Attacken auf Mitch McConnell, Chef der Republikaner im Senat, zankt er sich wieder mit Paul Ryan, dem Fraktionsführer im Abgeordnetenhaus. Angesichts der Tatsache, dass in den kommenden Wochen der Kongress das heikle Geschäft der Erhöhung der Schuldenobergrenze und einer Steuerreform in Angriff nehmen will, ist dies ein politisch gefährliches Manöver.  

Impeachment oder nicht? Diese Frage teilt das politische Washington. Angesichts des immer schlimmer werdenden Chaos und den zu erwartenden Enthüllungen von Sonderermittler Mueller sei ein Amtsenthebungsverfahren eine Frage der Zeit geworden, erklären die einen. Der republikanisch dominierte Kongress werde niemals ein Impeachment zulassen, widersprechen die anderen. Die Zeit wird’s richten.

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132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sapere Aude 31.08.2017 11:06
    Highlight Highlight Glaube kaum, dass es vor den Zwischenwahlen zu einem Empeachment kommt. Insgeheim werden die Demokraten Trump lieber im Weissen Haus sehen, als Pence. Schlicht weil durch Trump die Republikaner mehr oder weniger handlungsunfähig sind und die Demokraten das für sch ausnutzen wollen.
    9 1 Melden
  • heul doch 31.08.2017 09:48
    Highlight Highlight das verlinkte video wurde leider entfernt
    2 1 Melden
    • Adrian Eng 31.08.2017 14:12
      Highlight Highlight Sollte wieder drin sein... Merci!
      3 1 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 31.08.2017 01:38
    Highlight Highlight Statt ständig über ein Impeachment zu fantasieren, könnte man mal darüber berichten, dass Trump das 1-Mia Dollar CIA-Programm von Obama beendete, welchen den syrischen Rebellen/Terroristen (Al-Nusra) Waffen lieferte.
    17 28 Melden
  • zappeli 30.08.2017 23:05
    Highlight Highlight Wären eigentlich auch einfach Neuwahlen möglich? In anderen Ländern wird doch alle paar Monate neu gewählt.
    14 20 Melden
    • Adam Gretener (1) 30.08.2017 23:37
      Highlight Highlight Nein, dann rückt der Vize nach. Mehr läuft da nicht.
      8 1 Melden
    • Philipp Burri 31.08.2017 02:55
      Highlight Highlight Leider nein
      3 2 Melden
  • Tilman Fliegel 30.08.2017 22:14
    Highlight Highlight Ernst ist es doch erst, wenn im Parlament genug Republikaner ihn wirklich los haben wollen. Was aussenstehende sagen bewirkt nicht viel.
    61 2 Melden
  • Don Alejandro 30.08.2017 22:11
    Highlight Highlight Zuerst bitte klammheimlich die Codes für den roten Knopf von ihm wegbringen....
    34 16 Melden
  • Tatwort 30.08.2017 22:02
    Highlight Highlight Nun staune ich ein wenig: Die Geschichte mit dem Trump-Tower, Sater und der Russenmafia war doch schon vor Trumps Wahl bekannt.
    44 3 Melden
    • Sophia 30.08.2017 23:25
      Highlight Highlight Bekannt schon, aber nicht restlos bewiesen!
      Die Fakten der Trumpgegner müssen schon stimmen, während sie bei Trump ja beliebig sind.
      22 7 Melden
  • Moelal 30.08.2017 21:35
    Highlight Highlight Danke! Wir warten schon lange darauf. Please go fit it. Es ist höchste Zeit den Orange-Schopf abzusetzen. Bevor er einen Atomkrieg lanciert.
    Ihr Ewigen 🙈🙉🙊 Trumpianer gebt mir nun viele Blitze......yess
    75 81 Melden
    • pamayer 30.08.2017 22:43
      Highlight Highlight Viele Blitze. Warten alle auf die neue Weltwoche um neue Argumente fassen zu können.
      58 14 Melden
    • jogurt 31.08.2017 11:31
      Highlight Highlight Du träumst vielleicht wieder von einem Obama Charakter, der Frieden predigt und Bomben mit seinen sauberen Drohnen regnen lässt. Weiter hat Obama mehr Geld für den industriellen Rüstungskomplex ausgegeben als G. W. Bush jun. Zudem provozierten Obama sowie H. Clinton Russland heftiger als Trump ! Aber dies beunruhigte dich möglicherweise nicht. Die "alternative zu Trump" wer auch immer das sein soll . . . ist keine Garantie "per-se" für bessere Zeiten !
      6 9 Melden
    • Sophia 31.08.2017 23:47
      Highlight Highlight Jogurt, das stimmt so nicht! Alleine der Irakkrieg hat 3 Billionen Dollar gekostet, das über die ganz normalen Militärbudgets pro Jahr hinaus. Obamas Rüstungsausgaben lagen jährlich bei durchschnittlich pro Jahr 650 Milliarden! Da hat der Obama direkt gespart, verglichen mit Bush und keinen Krieg begonnen! Du verbreitest Unwahrheiten!
      Du glaubst wohl, der Osama bin Laden oder Abu Bakr al-Baghdadi seien so was wie Zuckerbäcker, denen es ganz alleine um die Versüssung des Lebens aller Menschen geht? Da ist mir aber der Obama schon direkt sympatisch.
      2 1 Melden
  • Ruffy 30.08.2017 21:08
    Highlight Highlight die Begnadigung dieses sherrifs war ein klares Zeichen an Manafort und Flynn, hey, keine Angst steht einfach zu mir, dann werde ich euch begnadigen, ich gebe nämlich einen scheissdreck auf die empörte meinung des kongresses!
    33 13 Melden
    • Rotbeisser 31.08.2017 07:39
      Highlight Highlight Das ist ja auch richtig so.
      Ein Präsident muss zeigen wo es lang geht. Er darf niemanden den Bückling machen.
      6 22 Melden
    • Sophia 31.08.2017 17:53
      Highlight Highlight 1858 wurde gegen den Präsidenten ein Impeachmentverfahren eingeleitet, wegen "Missachtung des Kongress'". Ein Präsident hat in den USA keine absolute Macht und muss sich an viele Regeln halten. Was du hier dir in deinem hübschen Köpfchen ausdenkst, Rothirsch, ist reine Phantasie und würde in einer Demokratie niemals Richtlinie sein können, weil es ad infinitum betrachtet zur Diktatur führen würde. Aber das wirst du gar nicht verstehen wollen und können, vermute ich mal.
      3 2 Melden
  • ströfzgi 30.08.2017 19:44
    Highlight Highlight "Diesmal ist es ernst"

    Sagt wer? Die Hoffnung? Die Agentur die den Artikel veröffentlicht hat? Meister Löpfe?

    Weiss jetzt gerade nicht ob ich lachen oder weinen soll.
    116 15 Melden
    • bokl 30.08.2017 20:20
      Highlight Highlight Auch Meister Löpfe hat gemerkt, dass nur "Impeachement" und "Trump" alleine nicht mehr ziehen. Daher müssen neue Schlagworte her. Die Tatsachen sind aber nach wie vor die Gleichen. Die Reps werden sich bei eigener Mehrheit hüten, ein Impeachement durchzuziehen. Wer will schon die erste Partei sein, deren Präsident abgesetzt wurde. Wäre ein politischer Selbstmord.
      47 12 Melden
  • Mr. Raclette 30.08.2017 19:23
    Highlight Highlight Viel zu schön um wahr zu sein. Er wird die Welt noch in eine Katastrophe führen. Wetten dass...?
    29 21 Melden
  • Thinktank 30.08.2017 18:08
    Highlight Highlight Würde wohl zu einem Bürgerkrieg führen. Mehr als 50 % wollen Trump.
    25 82 Melden
    • Philipp Löpfe 30.08.2017 19:28
      Highlight Highlight Es sind inzwischen nur noch 34 Prozent...
      86 42 Melden
    • Stop Zensur 30.08.2017 20:07
      Highlight Highlight @Philipp das basiert aber auch nur auf Meinungsumfragen. Die Wahlen haben bereits gezeigt wie ungenau die sind, zum Thema Trump.
      53 19 Melden
    • Eine_win_ig 30.08.2017 20:43
      Highlight Highlight Und übrigens nehr als 50% der Wahlmänner. Die popular vote hatte Trump nie gewonnen. Ich empfehle CPG Grey's Video dazu :)
      Play Icon
      22 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 30.08.2017 17:23
    Highlight Highlight Man darf sich hier keine Illusionen machen. Mit einem Impeachment Trumps ändert sich für die Millionen Amerikaner, die an oder unter der Armutsgrenze leben gar nichts... gut möglich, dass das für sie sogar noch schlimmer rauskommt.

    Aber nur weil die Nachfolger Pence, Ryan und Hatch auch keine guten Volksvertreter sein würden, kann man dem jetzigen Präsidenten seine Verstösse - sollten sie denn nachgewiesen werden können - nicht durchgehen lassen.

    Aus der Sicht des rep. Establishments wäre Pence ein Traumkandidat. Man darf sich also schon wundern, warum genau so viel Zurückhaltung geübt wird.
    60 7 Melden
    • yoh 30.08.2017 18:13
      Highlight Highlight Die Leute die für Trump gestimmt haben sind nicht mehr wirklich überzeugt vom republikanischen "establishment". Viele dieser Senatoren etc. sind auf die Trump-Wähler angewiesen, wenn sie ihren Job behalten wollen.

      Ein Impeachment von Trump währe für die Rep. Politiker Selbstmord...


      Naja, die Republikaner ernten was sie gesät haben.

      Ein Impeach
      31 6 Melden
    • TodosSomosSecondos 30.08.2017 20:31
      Highlight Highlight Sorry aber das ist einfach nicht wahr. Die meisten jetzigen Senatoren und Kongressabgeordnete wurden lange bevor Trump überhaupt kandidiert hat gewählt. Das republikanische Rezept die legislative zu besetzen ist völlig unabhängig vom Phänomen Trump und nennt sich Gerrymandering - ist aber nicht weniger niederträchtig.
      13 2 Melden
    • Sophia 30.08.2017 23:37
      Highlight Highlight Stimmt schon Todos, aber die Senatoren sind ja alle nur auf Zeit gewählt und müssen sich regelmässig wieder zur Wahl stellen. Da spielt es schon eine Rolle ob sie für oder gegen Trump sind. Einmal pos, einmal neg. aber einen Einfluss hat der rechte Mob um Trump in jedem Fall.
      1 1 Melden
  • adrianrbf 30.08.2017 17:05
    Highlight Highlight Ähem. Begnadigungen durch den Präsidenten können nicht durch den Kongress rückgängig gemacht werden. Drum können Manafort und Flynn sehr wohl auf eine Begnadigung spekulieren. Besser für sie wäre aber ein Kronzeugen-Deal mit Robert Mueller, der sicher das verlässlichere Gegenüber ist als Trump.
    6 20 Melden
  • Switch_On 30.08.2017 16:45
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Löpfe

    Danke für dieses Update.

    Mich würde mal interessieren wie zum Nachfolger Mike Pence stehen? Wie sehe "sein Amerika" aus?
    44 10 Melden
    • TodosSomosSecondos 30.08.2017 17:24
      Highlight Highlight das kannst du im alten Testament nachlesen, wie er "sein Amerika" sieht..
      99 3 Melden
    • Crecas 30.08.2017 19:46
      Highlight Highlight Pence ist sehr fundamentalistisch Christlich. Not good... Aber, Trump hat alles schlechte, das von Pence kommen würde ja auh umgesetzt. Trotzdem wäre er wohl gefährlicher, weil unter ihm wieder Gesetzte verabschiedet werden würden. Trump und seine Inkompetenz, die Sprunghaftigkeit, die Unberechenbarheit, sein bescheidener Intellekt und seine ressistische Ader blockieren vieles. Darum darf ein Impeachment auch nicht vor den Mid-term Elections kommen.
      17 3 Melden
    • sowhatopinion 30.08.2017 21:42
      Highlight Highlight ...Pence im Vergleich zu Trump unterirdisch
      4 0 Melden
  • Steimolo 30.08.2017 16:41
    Highlight Highlight Auf twitter ist der herr und sein vorstoss kein thema. Scheint nicht ganz soo ernst zu sein wie hier geschrieben wird.
    42 25 Melden
    • the bøll 30.08.2017 17:24
      Highlight Highlight Twitter ist auch die Welt. 🤔
      60 11 Melden
    • Steimolo 30.08.2017 21:25
      Highlight Highlight leider wurde mein kommentar nicht aufgeschaltet obschon ich nur deinen kopiert habe und twitter mit watson ersetzt habe🤔
      8 6 Melden
  • Shin Kami 30.08.2017 16:39
    Highlight Highlight Wenn die Amis Trump rauswerfen, haben sie Pence am Hals. Man müsste ihn ebenfalls belangen können und ebenfalls entfernen, sodass er nicht ins Amt folgt. Allerdings könnte das schwer werden weil Pence im Gegensatz zu Trump kein Vollidiot ist...
    47 11 Melden
    • Sophia 30.08.2017 23:40
      Highlight Highlight Genau Shin, das ganze Trump Personal zum Teufel schicken wäre wohl das Beste. Leider sind die besten Lösungen in der Politik unwahrscheinlich.
      3 1 Melden
  • Rotbeisser 30.08.2017 16:34
    Highlight Highlight Eine Absetzung Trumps nach dem 25. Amendment käme de facto der Abschaffung der Demokratie in den USA gleich.
    Es ist ausgeschlossen, dass ein solcher Akt nicht explosive, innenpolitische Zentrifugalkräfte freisetzen würde. Derart, dass bald Sezessionen von Bundesstaaten oder von Teilen von Bundesstaaten erfolgen könnten. Im schlimmsten Fall zerfällt dann die USA ganz ähnlich, wie einst die Sowjetunion.
    Dito für den Fall, das Trump ermordet würde.
    Benjamin Wittes ist ein brandgefährlicher, antiamerikanischer, antidemokratischer, und vorallem aber ein extrem kurzsichtiger Unruhestifter.
    37 87 Melden
    • Fichtenknick 30.08.2017 17:22
      Highlight Highlight Hä? Die Aktivierung eines Verfassungszusatzes als Abschaffung der Demokratie? Dein Politik-Verständnis möchte ich haben...
      Und selbst wenn es zu Abspaltungen nach sowjetischem Vorbild käme (der Vergleich hinkt übrigens massiv), wäre das besser, als darauf zu warten, bis das ganze Land wegen Trump vor die Hunde geht.
      59 18 Melden
    • rodolofo 30.08.2017 19:06
      Highlight Highlight Die Art von Demokratie, wie die USA sie hat, ist Reform-bedürftig!
      Da ist einmal das stark polarisierende Majorz-System, das grosse Parteien begünstigt und kleine Parteien benachteiligt.
      Und da sind die absurd verlaufenden Grenzen von Wahlbezirken, die so gelegt werden, dass Mehrheiten erreicht werden. Und da sind die bevölkerungsarmen "Swing States", die ein gleich grosses Gewicht haben, wie die bevölkerungsreichen Staten.
      All dies führte dazu, dass Hillary Clinton die Wahl verlor, obwohl sie zahlenmässig mehr Stimmen machte!
      Und die Republikaner wurden von ihrem Rechten Flügel gekapert...
      27 7 Melden
    • Rotbeisser 30.08.2017 22:22
      Highlight Highlight @Fichtenknick
      Das 25. Amendment ist an Bedingungen geknüpft, die ganz klar nicht erfüllt sind.
      Würden sie dennoch für erfüllt erklärt, dann wäre das pure Willkür.
      Willkürliche "Interpretationen" der Verfassung anzuerkennen, bedeutet die Verfassung ausser Kraft zu setzen. Ergo ist die Demokratie dann abgeschafft, weil Demokratie mit Willkür nicht kompatibel ist.
      7 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheimers 30.08.2017 16:04
    Highlight Highlight Er soll bitte noch bis zu den Zwischenwahlen im Amt bleiben, damit er sich und seine Partei noch mehr demontieren kann und letztere eine heftige Niederlage einfährt.
    96 23 Melden
  • Pana 30.08.2017 16:03
    Highlight Highlight Und dann fragt man sich, wieso er seine Steuererklärung nicht veröffentlichen will. Die Sachen kommen halt einfach little by little ans Licht.

    Tragisch für die USA. Schlecht für die Welt. Zugegebenermassen unterhaltsam. Bei Pence wird mir auch übel. Aber immerhin wäre dann die Clown-Show vorbei, und man könnte sich wieder auf die Politik konzentrieren.
    80 23 Melden
  • Platon 30.08.2017 15:16
    Highlight Highlight Trump muss weg, klar! Aber was kommt danach? Pence? Ryan? McConnell? Mir gruselts schon jetzt wenn ich diese Namen höre! Deshalb denke ich ist es für die Amerikaner viel besser einen Vollpfosten zu haben, der nichts kann und nichts hinkriegt, als einen gewieften Republikaner, der seine libertären Politikvorstellungen noch durchgesetzt kriegt.
    48 57 Melden
    • Posersalami 30.08.2017 15:46
      Highlight Highlight Sie brauchen nicht rätseln. Die Thronfolge ist geregelt, wenn Trump geht folgt Mike Pence. So hat ihn die Welt portraitiert:

      "Evolutionstheorie? Kann man glauben, muss man nicht, findet Mike Pence. Jetzt zieht der Evangelikale Hardliner als Vize-Präsident der USA ins Weiße Haus. Kann er Donald Trump im Zaum halten?"

      https://www.welt.de/politik/ausland/article159416810/Christ-Konservativer-Republikaner-in-der-Reihenfolge.html

      Viel Spass mit diesem Vollpfosten.
      58 8 Melden
    • Platon 30.08.2017 16:15
      Highlight Highlight @Posersalami
      Es kommt ganz darauf an wie weit die Russlandaffäre in Trumps Wahlkampfteam verwuzelt ist. Je nach dem müsste auch Pence gehen.
      35 10 Melden
    • Fichtenknick 30.08.2017 17:25
      Highlight Highlight Platon hat (leider) Recht. Der Vollpfosten ist bei weitem das kleinere Übel im Moment. Sollten Pence oder dann Ryan übernehmen, wird es wirklich irreparable Schäden geben. Deshalb ist es wohl am besten, man lässt den Vollpfosten im Amt und wählt ihn dann 2020 demokratisch ab. Bernie 2020!
      22 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 30.08.2017 15:15
    Highlight Highlight Ui ja, setzt endlich den Irren ab. Dass dann in der Thronfolge ein noch viel irrerer dran ist, ist egal. Ein religiöser Spinner wird den Job sicher besser machen im Sinne der Allgemeinheit.
    33 53 Melden
  • PatCrabs 30.08.2017 15:06
    Highlight Highlight "Diesmal ist es ernst"

    "Die Zeit wird’s richten."

    ähä.

    Sonst war's interessant zu lesen, dane ;-)
    99 11 Melden
  • burton85 30.08.2017 14:54
    Highlight Highlight Dieses Volk besitzt doch die mentale Kapazität, ihn ein zweites Mal ins Amt zu wählen.
    166 14 Melden
    • HerrOber 30.08.2017 16:04
      Highlight Highlight Das ist bereits mit Bush Jr. passiert.
      59 6 Melden
    • Markus Kappeler 30.08.2017 16:24
      Highlight Highlight Es hatte sogar die geistige Kapazität gehabt Obama mehrmals zu wählen.
      33 122 Melden
    • Fichtenknick 30.08.2017 17:28
      Highlight Highlight Herr Kappeler: ganz konkret, was war denn an Obama so schlimm?
      26 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 30.08.2017 14:34
    Highlight Highlight
    Weil er gelogen hat, soll man ihn absetzen? Breaking News: Alle Politiker lügen. Vor allem in Amerika.

    Trump wird nicht abgesetzt. Er wird vier Jahre lang Präsident sein und dann nicht mehr antreten.
    99 67 Melden
    • Sandro Lightwood 30.08.2017 14:51
      Highlight Highlight Nicht weil er "nur" gelogen hat. Der ganze Zusammenhang ist aber mehr als nur heikel. Wenn es denn stimmt.
      66 20 Melden
    • PeteZahad 30.08.2017 15:11
      Highlight Highlight Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär, wären viele News-Beitäge dass Papier resp. den Speicher nicht Wert.
      33 8 Melden
  • Raphael Stein 30.08.2017 14:30
    Highlight Highlight @Philipp Löpfe,
    wem genau "nützt" dieser Trump eigentlich?
    51 17 Melden
    • Posersalami 30.08.2017 15:16
      Highlight Highlight Er nützt seinen reichen Kumpels. Es sind halt nur die falschen Kumpels.
      49 17 Melden
    • Rotbeisser 30.08.2017 16:36
      Highlight Highlight @Posersalami
      Inwiefwern unterscheidet ihn das von anderen Staatsoberhäuptern?
      24 4 Melden
  • darkgamer 30.08.2017 14:27
    Highlight Highlight Gibt's eigentlich eine (legale) Möglichkeit mehr Leute als "nur" den Präsidenten aus dem Amt zu entheben? So ne Art "Gruppen-Impeachment" damit wir uns nach Donald Duck nicht mit Mickey Mouse herumschlagen müssen?
    111 13 Melden
    • Rotbeisser 30.08.2017 16:38
      Highlight Highlight Das Völkerrecht erlaubt das nicht.
      Das wäre Genozid.
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    • Khoris 30.08.2017 17:41
      Highlight Highlight @Rotbeisser

      Seit wann sind Trump und Pence ein Volk?
      Und dann müssten die auch noch umgebracht und nicht nur enthoben werden um das ganze als Genozid gelten zu lassen.

      Ich sehe aber langsam einen Trend in ihren Kommentaren... halt ähnlich wie bei Trumps Twitter N
      7 5 Melden
    • Khoris 30.08.2017 22:18
      Highlight Highlight da fehlt noch was...
      N.. achrichten
      0 1 Melden
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  • Butzdi 30.08.2017 14:04
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass die ewigen Trump-Verteidiger endlich mal einsehen, dass es hier nicht um politisches Gerangel geht, sondern um kriminelle Handlungen eines Menschen, der meint er stehe über dem Gesetz und der seine mafiaähnlichen Geschäftsgebaren einsetzte um mit Hilfe einer fremden Regierung ins höchste Amt gewählt zu werden. Trump ist eine Marionette der Russen und wie es aussieht haben die viel Material gegen Trump in den Händen. Trump ist ein Risiko für die Sicherheit der USA und seiner Verbündeten. Dieses Thema muss nun endlich klar auf den Tisch und abgeklärt werden. It's Mueller Time
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    • NWO Schwanzus Longus 30.08.2017 14:30
      Highlight Highlight Trump hat gegen keine Gesetze verstossen. Noch hat er die Sicherheit gefährdet. Wenn Trump impeached werden würde würde mit Pence ein Fundamentalist an die Macht kommen der Trumps Politik weiterführt. Deswegen wird es kein impeachment geben.
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    • RatioRegat 30.08.2017 14:55
      Highlight Highlight Trump hat, nachdem er gewählt wurde, wegen Betrugsklagen gegen seine "Trump University" einen Vergleich abgeschlossen, bei dem er sich zur Bezahlung von insgesamt USD 25 Mio. an Schadenersatzforderungen sowie Bussgeldern verpflichtet hat.
      Ferner ist zu beachten, dass wir schlicht nicht wissen, was die Ermittlungen von Mueller ans Licht befördern werden.
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    • PeteZahad 30.08.2017 15:15
      Highlight Highlight @RatioRegat: Wenn es keine Schuldanerkennung gab, sagt ein Vergleich nichts aus, egal wie hoch dieser war. Ich finde es interessant wie viele Beiträge/Kommentare es immer gibt, wenn es um Personen geht die in den USA dank Geschworenengerichten unschuldig hinter Gittern sitzen aber hier wird davon ausgegangen, dass ein Vergleich die Schuld beweist und nicht ein unter Umständen unfaires Geschworenengericht angewendet wird.
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  • Sageits 30.08.2017 13:56
    Highlight Highlight 08.11.2017
    Bin noch dabei 😜
    69 12 Melden
    • Picker 30.08.2017 14:29
      Highlight Highlight Bei mir wird's langsam eng, hatte auf den 11.09. gewettet 😋
      43 11 Melden
    • Nunja 30.08.2017 14:47
      Highlight Highlight Wo war die Umfrage? Ich hatte auf Anfang Dezember getippt, weiss aber nicht mehr genau wann.
      24 9 Melden
    • Bongalicius 30.08.2017 14:56
      Highlight Highlight Viel Glück euch beiden. Meine Wette ist schon abgelaufen.
      24 5 Melden
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Hansjörg Wyss erklärt seine Milliardenspende: «Trumps Umweltpolitik ist eine Katastrophe» 

Der in den USA lebende Schweizer Unternehmer Hansjörg Wyss hat eine Milliarde Dollar für den Umweltschutz gespendet. Im Interview erklärt er, warum er sich engagiert, weshalb er die Selbstbestimmungsinitiative der SVP ablehnt und wieso er nicht mehr ans WEF reist.

Er sorgte diese Woche weltweit für Schlagzeilen: Der Berner Milliardär Hansjörg Wyss schrieb in der «New York Times», dass wir den Planeten retten müssen – und er deswegen eine Milliarde Dollar für den Umweltschutz spendet. Was treibt einen Menschen an, der Milliarden für gute Zwecke ausgibt?

Herr Wyss, was gab den Ausschlag, gerade jetzt so viel Geld für die Umwelt bereitzustellen?

Hansjörg Wyss: Das war eine gemeinsame Idee von meiner Stiftung, der gemeinnützige Organisation «The Nature …

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