Wirtschaft
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FILE - In this Thursday, Dec. 1, 2016 file photo, President-elect Donald Trump and Vice President-elect Mike Pence wave as they visit to Carrier factory, in Indianapolis, Ind. Trump is slamming a union leader who criticized his deal to discourage air conditioner manufacturer Carrier Corp. from closing an Indiana factory and moving its jobs to Mexico. Trump tweeted Wednesday evening, Dec. 7, 2016:

Donald Trump und sein Vize Mike Pence besichtigen eine Fabrik in Indiana. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Kann das gut gehen? Donald Trump stellt die Wirtschaftswelt auf den Kopf

Handelsdefizit als Schwäche, Günstlings-Wirtschaft und Wirtschaftsnationalismus: Das sind die Grundpfeiler der neuen US-Handelspolitik. Sie widersprechen den fundamentalen Prinzipien der Ökonomie.



Rex Tillerson, CEO des Erdölmultis Exxon, soll US-Aussenminister werden. Er ist einer von mehreren Top-Managern und Bankern, die in der Regierung von Donald Trump sitzen werden. Das ist kein Zufall: Für den neu gewählten Präsidenten ist eine Volkswirtschaft nichts anderes als ein überdimensioniertes Unternehmen, und Erfolg hat, wer die besten Deals abschliesst. Ein verhängnisvoller Irrtum. 

epa05669527 (FILE) A file picture dated 15 June 2012 shows Russian President Vladimir Putin (R), Krasnodar region Governor Alexander Tkachev (C) and ExxonMobil Chairman and CEO Rex Tillerson (L) attend a ceremony of signing an agreement between Rosneft and ExxonMobil on joint development of hard-to-access reserves in western Siberia at the Tuapse Refinery in Tuapse, Krasnodar region, Russia. According to reports from 10 December 2016, Tillerson is tipped the top candidate for US Secretary of State as US President-elect Donald Trump continues to fill in key positions in his new administration.  EPA/MIKHAIL KLIMENTYEV / RIA NOVOSTI MANDATORY CREDIT *** Local Caption *** 50389181

Rex Tillerson und Wladimir Putin. Der Exxon-Chef soll neuer US-Aussenminister werden. Bild: EPA/RIA NOVOSTI POOL/EPA FILE

Das vielleicht bekannteste Gesetz der Ökonomie ist der komparative Wettbewerbsvorteil. Formuliert hat es zuerst der britische Ökonom David Ricardo zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Sehr verkürzt zusammengefasst besagt es: Wenn zwei Länder miteinander Handel betreiben, profitieren beide, weil die Summe der gemeinsam produzierten Güter und Dienstleistungen grösser wird.

«Die Chinesen sind die grössten Handelsbetrüger der Welt, und das Land, mit dem die Vereinigten Staaten das grösste Handelsdefizit ausweisen.»

Wilbur Ross

Donald Trump ist kein Anhänger des komparativen Wettbewerbsvorteils. Für ihn ist Handel ein Null-Summen-Spiel, bei dem es Gewinner und Verlierer gibt. In dieser Sicht ist der Handel zwischen Nationen das Gleiche wie der Konkurrenzkampf zwischen zwei Unternehmen, zwischen Migros und Coop beispielsweise.

Seismische Umbrüche in der Handelspolitik

In dieser Logik profitieren nicht beide vom Handel, stattdessen gilt: Wer mehr exportiert, gewinnt. Handelsüberschüsse sind ein Zeichen der Stärke einer Nation, Handelsdefizite sind für Losers. Und gemäss dieser Logik sind die USA derzeit ein gewaltiger Loser. Seit Jahrzehnten erzielen sie jährlich ein massives Handelsdefizit. Und da Trump Amerika wieder gross machen will, will er dies ändern, und zwar subito. Sein Übergangsteam hat bereits ein Communiqué veröffentlicht, in dem von «seismischen Umbrüchen in der Handelspolitik» die Rede ist.  

Wenn Handel zum Wettkampf wird, dann gibt es nicht nur Gewinner und Verlierer, sondern auch Gute und Böse. Für Trump sind die Bösen vor allem die Chinesen und die Mexikaner. Sein designierter Handelsminister Wilbur Ross beispielsweise sagt: «Die Chinesen sind die grössten Handelsbetrüger der Welt, und das Land, mit dem die Vereinigten Staaten das grösste Handelsdefizit ausweisen.»

«Der Präsident hat eine gewaltige Macht, seine Drohungen auch umzusetzen, vor allem kurzfristig.»

Economist

Diese Sicht der Dinge teilt auch Trumps wichtigster Wirtschaftsberater, Peter Navarro. Sie werden folgerichtig eine Politik verfolgen – sie wird übrigens in der Fachsprache «Merkantilismus» genannt –, die darauf abzielt, China und Mexiko für ihre angeblichen Betrügereien zu bestrafen.  

Selbst konservative Ökonomen lehnen den Merkantilismus ab

Der Merkantilismus hat längst abgewirtschaftet. Selbst konservative und neoliberale Ökonomen lehnen ihn als überholt ab. Sie hoffen daher, dass Trump wirtschaftspolitisch ein Maulheld bleiben wird, weil selbst ein republikanisch dominierter Kongress ihn hindern wird, seine überholten Thesen in die Praxis umzusetzen.  

Trumps Regierungsmannschaft

Diese Hoffnung steht auf tönernen Füssen. «Was den Handel betrifft, sind die ‹checks and balances›(die Kontrollmechanismen im US-Politsystem, Anm. d. Red.) sehr schwach», schreibt der «Economist». «Der Präsident hat eine gewaltige Macht, seine Drohungen auch umzusetzen, vor allem kurzfristig.»  

Strafzölle kann der Präsident alleine verfügen

So kann der Präsident völlig legal eigenmächtig Strafzölle bis zu 15 Prozent und für maximal 150 Tage verfügen. Und sollte Trump aus was für Gründen auch immer einen Notstand ausrufen, dann könnte er diese Strafzölle beliebig erhöhen und verlängern. Die Tatsache, dass die USA Mitglied der Welthandelsorganisation WTO sind, ändert daran wenig.

Die betroffenen Länder könnten zwar das Schiedsgericht anrufen, doch die Mühlen der Justiz mahlen auch in diesem Fall sehr langsam. Es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass Trump sich an ein Urteil gegen die USA halten würde.  

Employees work at a production line inside a factory of Saic GM Wuling, in Liuzhou, Guangxi Zhuang Autonomous Region, China, June 19, 2016. REUTERS/Norihiko Shirouzu

GM-Fabrik in der chinesischen Stadt Linzhou. Bild: STAFF/REUTERS

Zudem würde sich ein inzwischen ebenfalls sehr selbstbewusstes und ebenfalls immer nationalistischer werdendes China dies kaum einfach so gefallen lassen. Nochmals der «Economist»: «China könnte beispielsweise die Verträge mit Boeing kündigen oder die Wertschöpfungskette von Apple unterbrechen.» Auch GM könnte unter Druck geraten. Das wäre schmerzlich, hat doch der US-Autobauer allein im vergangenen November über 370'000 Autos in China verkauft.  

Trump hat seinen Wählern im Wahlkampf immer und immer wieder versprochen, den Freihandelsvertrag mit Mexiko und Kanada, NAFTA – den «schlimmsten Vertrag aller Zeiten», wie er ihn nannte –, neu zu verhandeln. Dazu braucht er tatsächlich die Einwilligung des Kongresses. Die beiden anderen Freihandelsverträge – TPP mit Asien und TTIP mit Europa – sind noch nicht in Kraft. Er kann sie mit seinem Veto blockieren.

Alles wird ein Deal

Typisch für Trump ist auch, dass er sich als Präsident nicht in der Rolle einer Macht sieht, die dafür sorgt, dass Unternehmen die Rahmenbedingungen vorfinden, die ihnen Sicherheit für einen fairen Wettbewerb bieten. Er sieht sich vielmehr als einer, der selbst Deals einfädelt und durchzieht.

FILE - In this Tuesday, Dec. 6, 2016, file photo, President-elect Donald Trump, left, accompanied by SoftBank CEO Masayoshi Son, speaks to members of the media at Trump Tower in New York. Trump talked up Japanese mogul Son, who after meeting with the president-elect in New York, spotlighted his plan to invest $50 billion and create 50,000 jobs. (AP Photo/Andrew Harnik, File)

Donald Trump und Masayoshi Son stellen ihren Milliarden-Deal vor. Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Ein Beispiel dafür ist sein Auftritt mit Masayoshi Son, dem Chef des japanischen Konzerns Softbank. Dieser hat versprochen, innerhalb von vier Jahren 50 Milliarden Dollar in den USA zu investieren und damit 50'000 Arbeitsplätze zu schaffen. Was Trump verschwieg, ist die Tatsache, dass Softbank dies nicht ganz selbstlos tut – und auch ohne Trump ohnehin getan hätte.

Der Präsident greift zum Telefon

Die Japaner besitzen eine Sperrminderheit am amerikanischen Telecomunternehmen Sprint und wollen es mit dem Konkurrenten T-Mobile fusionieren. Das hat die Regierung Obama bisher verhindert. Die Märkte gehen davon aus, dass dies unter Trump möglich wird. Die Sprint-Aktien sind um 40 Prozent in die Höhe geschossen.  

Trump schliesst auch fragwürdige Deals mit Unternehmensführern ab, und zwar persönlich. So hat er Carrier, einen Hersteller von Klimaanlagen, dazu überredet, 800 Arbeitsplätze nicht wie geplant nach Mexiko zu verlagern. Als Gegenleistung erhält Carrier eine Steuervergünstigung von sieben Millionen Dollar.  

Bild

Drohung gegen Boeing per Twitter.

Der Stabschef muss eine schwarze Liste aufstellen

Wer nicht spurt, wird unter Druck gesetzt. Als der CEO von Boeing, Dennis Muilenburg, es wagte, Trumps Wirtschaftspolitik zu kritisieren, twitterte der gewählte Präsident umgehend: Der neue Präsidenten-Jet sei zu teuer und der Vertrag müsse storniert werden.  

«Sagt einer Gruppe von Geschäftsleuten, eine Volkswirtschaft sei einfach ein sehr grosses Unternehmen, dann sind sie sofort beruhigt, weil sie das Gefühl haben, sie hätten das Wichtigste begriffen.»

Paul Krugman

Trump soll seinen Chief of Staff Reince Priebus bereits angewiesen haben, eine Liste von allen Firmen aufzustellen, die Arbeitsstellen auslagern wollen. Offenbar denkt er daran, ihnen einzeln eine Abreibung zu verpassen und sie zu zwingen, das gefälligst zu unterlassen.  

Fragwürdige Deals und Pranger für Unternehmen, die aufmucken: Es besteht die Gefahr, dass in den USA eine schlimme Art von Günstlingswirtschaft («crony capitalism») entsteht, in welcher der Präsident eine loyale Schar von Anhängern um sich schart und willkürlich und unter Umgehung der Prinzipien eines Rechtsstaates regiert. Ungefähr so funktioniert das System Putin, den Trump bekanntlich sehr bewundert. Das Weisse Haus wird also zum Kreml.  

Pop Internationalism, die Irrlehre der Manager

In den 90-er Jahren hat der Nobelpreisträger Paul Krugman in seinem Buch «Pop Internationalism» den modernen Merkantilismus scharf kritisiert. «Sagt einer Gruppe von Geschäftsleuten, eine Volkswirtschaft sei einfach ein sehr grosses Unternehmen, dann sind sie sofort beruhigt, weil sie das Gefühl haben, sie hätten das Wichtigste begriffen», schrieb Krugman damals. Für Trump trifft diese Charakterisierung exemplarisch zu.  

epa05540743 Nobel Prize-winning economist Paul Krugman participating in a forum during the 4th annual 'Αthens Democracy Forum', Athens, Greece, 15 September 2016. The forum is organised to bring together politicians, policy makers, journalists, scholars and experts from the fields of business, finance and technology to explore the challenges to liberal democracy and find ways to face them.  EPA/PANTELIS SAITAS

Hat  den Irrtum des Merkantilismus aufgezeigt: Der Ökonom Paul Krugman. Bild: EPA/ANA-MPA

Krugman hat die erste Phase der Globalisierung und den Freihandel vehement verteidigt, weil so hunderte von Millionen Menschen aus schlimmster Armut entrinnen konnten. Das hat sich inzwischen geändert. Die Globalisierung ist längst zu einer Hyperglobalisierung mutiert.

Die schädlichen Nebenwirkungen haben massiv zugenommen: Einerseits wird die Umwelt bedroht. weil immer mehr Güter rund um den Globus geschippert werden,  Andererseits werden die Globalisierungsgewinne immer ungleicher verteilt. Neuen Globalisierungsverträgen wie TPP und TTIP steht Krugman daher skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Wirtschaftsnationalismus als falsche Alternative

Auch Trump wettert gegen die Globalisierung. Doch aus ganz anderen Gründen als der linksliberale Krugman. Der gewählte US-Präsident will zurück zu einem militanten Wirtschaftsnationalismus: Länder wie China und Mexiko – und bald vielleicht Länder wie Deutschland und Japan – werden unter falschen ökonomischen Annahmen gemobbt, inländische Kritiker an den Pranger gestellt. Was bleibt, sind Günstlingswirtschaft und eine steigende Gefahr von Handelskriegen.

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123Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 20.12.2016 17:50
    Highlight Highlight Nach einer US Wahl: "Es zeigte sich, dass die Menschen ihre Feuerwehrleute mögen, ihre Polizisten, das Militär, die soziale Sicherung, Medicare. Und wenn man über Lehrer redet und alles, was die Menschen schätzen, dann ist das ja der Staat.

    Es ist einfach nicht mehr genügend Fett übrig, das man abschmelzen könnte. Und Tatsache ist, dass Trump seine Versprechen brechen wird. Welche? Das wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass er unmöglich alle halten kann." Das schreibt einer, der Nobelpreis bekam. Ich bin also gar nicht so einsam mit meinen Ansichten.
  • ElendesPack 13.12.2016 08:40
    Highlight Highlight Angebliche Handelskriege und die Tatsache, dass ganz viele andere Halsabschneider den Merkantilismus verurteilen, werden als Gründe gegen Trumps Pläne genannt. Und sonst? Kann Löpfe auch noch ökonomische oder ökologische Gründe nennen, was daran falsch sein soll, wenn eine Volkswirtschaft versucht, wieder möglichst viele Güter selbst zu produzieren?
    • Sophia 20.12.2016 23:47
      Highlight Highlight Trump produziert ja nichts, er möchte gerne die Infrastruktur ausbauen, leider aber längst überholte Techniken einsetzen. Kohle, Oel, und AKW sind seine Kindheiterinnerungen, er hat es noch gar nicht mitbekommen, dass das Rückschritt ist.
      Ja, dann wäre da noch die Frage der Finanzierung. Die USA sind derart verschuldet, dass sie im Grunde eine Währungsreform bräuchten, der Trump aber will die Steuern senken! Mal sehen, was dabei herauskommt! Er muss viele seiner Wähler bitter enttäuschen, für ganz wenig great again!
  • Einfache Meinung 12.12.2016 21:32
    Highlight Highlight Der Herr Trump wird bestimmt als Held seiner Nation in die Geschichte eingehen
  • Raphael Stein 12.12.2016 20:36
    Highlight Highlight Es erübrigt sich den Schlussfolgerungen von Krugman und Co. zu folgen, bzw. auch nur versuchen zu verstehen was die uns vorgaugklen.
    Es reicht vollkommen zu verstehen, wer, was, wie lenkt und warum.
    Somit darf der Artikel getrost in die Watson Unterhaltungsabteilung abgelegt werden. Die privatisierte Unternehmung USA scheint ja langsam die Maske abzustreifen. Wer Geld drucken kann, bestimmt.
  • Zarzis 12.12.2016 16:42
    Highlight Highlight Ein grosser Unterschied von Firma und Staats Ökonomie.
    Eine Firma sollte immer schauen die Steuerabgaben senken zu können und ein Staat die Steuererräger erhöhen.
    Eine Firma sollte schauen nur das minimum an Personal zu haben, bei einem Staat sollte das Personal nur reduziert werden, wenn die Wirtschaft gut läuft. Sonst beziehen die nur Arbeitslosengeld.
    Dazu eine Firma muss wenn es schlecht läuft, sparen und eventuell Abbauen.
    Ein Staat muss wenn es schlecht läuft Investieren und Arbeit schaffen.
    Genau dieses Konträre Vorgehen, wird Trump nicht verstehen.
    • Nicolas Flammel 12.12.2016 18:14
      Highlight Highlight " bei einem Staat sollte das Personal nur reduziert werden, wenn die Wirtschaft gut läuft."

      Genau solche Ideen haben dazu gefährt dass alle Staaten hoffnungslos verschuldet sind und am Trog der Zentralbanken hangen.
      Keynesianismus hat sich in der Praxis nicht bewährt da es aus politischen Gründen nicht möglich ist in guten Zeiten Personal und sonstige Ausgaben zu reduzieren. Das Resultat sind immer höhere Staatsausgaben.
    • Oberlehrer 12.12.2016 18:35
      Highlight Highlight Wenn man wie die Schweiz eine Schuldenbremse hat, dann funktioniert Keynesianismus. Aber ansonsten haben Sie recht: Welche Regierung will schon auf dem Höhepunkt der Party das Licht ein- und die Musik ausschalten? Priorität hat für die Politiker die Wiederwahl. In Griechenland wurde diejenige Partei von den Wählern besonders hart bestraft, welche die schlechte Nachricht überbrachte, dass die Party vorüber ist. Die Verursacher des Schlamassels kamen hingegen relativ glimpflich davon.
    • _kokolorix 12.12.2016 19:13
      Highlight Highlight @Flamel
      Viel hast du vom Keynsiamismus noch nicht begriffen. Was die Griechen gemacht haben hat absolut nichts mit Keynes zu tun. Das war Vetternwirtschaft in Reinkultur, da wurden sinnlose Posten geschaffen völlig unabhängig vom Gang der Wirtschaft.
      Was Keynes vorschlug war, dass der Staat in Krisenzeiten auf Pump Infrastrukturprojekte realisieren soll, welche dann in der Wachstumsphase genutzt werden können
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 12.12.2016 15:58
    Highlight Highlight In den nächsten zwei Jahren boomt Wallstreet, weil die US-Firmen vom Trump-Protektionismus profitieren. Dann werden ausländische Retorsionsmassnahmen das Wachstum in den USA bremsen und die Steuereinnahmen sinken. Das Trump-Wunder wird zum Trump-Kater - die Demokraten dürfen dann aufräumen wie Obama und Clinton nach der Bush-Ära...ausser der industriell-militärische Komplex, der so gut wie kaum je in Washington an den Hebeln sitzt, führt Amerika einmal mehr in Kriege wie zu Zeiten der Nixons und Bushs... das steigert das BIP - zur Freude von Wall-Street. So zynisch kann Ökonomie sein...
    • Pirat der dritte 12.12.2016 23:13
      Highlight Highlight Wie kann man nur so arrogant sein. Hochmut kommt vor dem Fall ... das wird die europäische Realität sein!
  • Prof.Farnsworth 12.12.2016 15:41
    Highlight Highlight Hoffentlich gehen die Staaten vor die Hund
    • SemperFi 12.12.2016 17:13
      Highlight Highlight Und da die USA ja in einem anderen Universum sind, betrifft uns das dann überhaupt nicht. Hoffentlich haben Sie bei der guten Fee keine Wünsche mehr zu gute.
  • Theor 12.12.2016 15:39
    Highlight Highlight Herr Löpfe, warum glauben Sie, das jetzige Ökonomie-Verständnis sei das einzig Richtige? Im 16. Jahrhundert glaubten man, die Erde sei rund.

    Die Evolutionslehre sagt, dass wir uns anpassen müssen. Es wird Zeit, dass sie aufhören, vor Veränderungen Angst zu haben. In dieser Hinsicht sind Sie nicht anders als unser rechter Flügel, da sie immer wieder althergebrachtes beschwören. Der Kapitalismus kommt an seine Grenzen. Er produziert zu viele Verlierer.

    Nicht, dass der Nationalismus die Antwort wäre. Die kommt vieleicht nachdem der Nationalismus gescheitert ist.
    • Energize 12.12.2016 16:39
      Highlight Highlight @Theor: So wie ich Löpfe die letzten paar Jahre gelesen hatte, ist er ganz sicher nicht ein Verfechter des jetzigen Systems. Im Gegenteil. Was er aber in diesem Artikel meiner Meinung nach zum Aisdruck bringt, ist, dass Trump einer längst Überholten Idee nacheifert. (Und das wohl nur zur persönlichen Bereicherung für die nächsten 4 Jahre.)
    • sowhat 12.12.2016 22:10
      Highlight Highlight @Energy.. Bis zur Klammer einverstanden.
      Ich fürchte, dass Trump nicht ausschließlich zu seiner Bereicherung agiert, sondern, dass er tatsächlich GLAUBT, dass er am besten weiss, wie mans machen sollte. Sein Umfeld wird ihn entsprechend benebeln und dann so beeinflussen wie es das braucht.
    • Butzdi 13.12.2016 05:41
      Highlight Highlight @ Theor: die Erde ist rund. Die Mehrheit der Trump Supporter glauben aber nicht an Evolution, Klimawandel und sind der Meinung dass die Segregation eine recht gute Sache war. Faktenresistenz und Halbwahrheiten sind eine explosive Mischung.
  • Richu 12.12.2016 14:41
    Highlight Highlight Sehr einseitige Berichterstattung von Philipp Löpfe. Infolge der Wahl von D. Trump ist der "Konsum" in den USA bereits gewachsen und auch die US-Börse ist in den letzten 30 Tagen ziemlich stark angestiegen.
    Noch zu vermerken ist, dass der vielgelobte US Präsident Obama in seiner 8jährigen Amtszeit mehr Staats-Schulden gemacht hat als alle 43 vor ihm regierenden US-Präsidenten zusammen, d.h. die bereits "riesigen" US-Schulden haben sich mit Präsident Obama mehr als verdoppelt.
    • Posersalami 12.12.2016 15:27
      Highlight Highlight Das ist jetzt aber auch einseitig von ihnen: Obama hat sehr viele Schulden gemacht, ja. Warum hat er das getan? Nun, es gab da in seiner Amtszeit so eine blöde, ziemlich grosse Wirtschaftskrise. Die USA hat die besser gemeistert als die Sparfüchse aus der EU und das kostet nunmal etwas. Dafür ist die Arbeitslosenquote in den USA viel geringer als in der EU und die Wirtschaft wächst auch etwas kräftiger als in der EU.
    • Richu 12.12.2016 17:37
      Highlight Highlight @Posersalami: Sie reden die extrem hohen US-Staatsschulden "schön", weil eine richtige Analyse sicher nicht so einfach ist. Tatsache ist, dass die US-Schuldenobergrenze bis März 2017 19,6 Billionen USD betragen wird. Dies sind 104% der US- Wirtschaftsleistung. US-Spezialisten sind der Meinung, dass dieser Wert besorgniserregend ist und sagen voraus, dass irgendwann das "dicke Ende" kommen wird.
      Es ist zu hoffen, dass Trump die "explodierende" US-Staatsverschuldung (etwas) bremsen kann!
    • Zarzis 12.12.2016 20:11
      Highlight Highlight @Richu
      Auf das reduzieren des Schuldenbergs würde ich aber nicht warten!
      Denn der wurde von der Politik G.W.Bush verursacht, das bekämpfen von den Reps Blockiert.
      Und Trump will ja nur noch schnell 2-3 billionen Steuersenkuengen für Reiche und Firmen.
      Angeblich noch 500mia Konjunktur Programm und viel mehr Geld ins Militär stecken.
      Also bis jetzt redet er immer von viel mehr Ausgeben.
      Von Sparen reden die Reps nur wenn Dem. Regieren und selber sind sie wie ein Besoffener Matrose in der Nacktbar!
  • E. Regiert 12.12.2016 14:30
    Highlight Highlight Warum sollte ich irgendwelchen Krugmännern noch irgendetwas glauben?
    Sie konnten den Megacrash 2009 weder verhindern noch voraussagen. Ihre Theorien und zugehörigen Modelle sind gleich viel wert wie mein Prognosetool: der erste Urin am Morgen.
    Trump tut, was von ihm zu erwarten war. Er etabliert in den USA (noch) mehr Protektionismus. Das fördert die Binnenwirtschaft.
    Internationaler Handel kann nur dann für alle Gewinn bringen, wenn das Wachstum gross genug ist. Andernfalls wird's ein internationaler Verdrängungskampf. Dann wirkt Protektionismus vorläufig lebensrettend, wie ein Druckverband.
  • Enzasa 12.12.2016 13:57
    Highlight Highlight Hier gibt es einige interessante Kommentare. Was mich stört sind die Aussagen "die Wirtschaft"
    Die Wirtschaft ist nicht etwas was außerhalb unseres Lebensraums passiert.
    Wir sind ein Teil davon.
    Es gibt immer noch die Komponente "Angebot und Nachfrage"
    Wir können die Wirtschaft beeinflussen.
    Natürlich nicht durch eine einzige Entscheidung. Durch viele, kleine Schritte die langsam eine Änderung bewirken.
    Einfacher ist es auf die Wirtschaft zu schimpfen und anonym mit der Masse schwimmen
  • Toerpe Zwerg 12.12.2016 13:35
    Highlight Highlight Dass China mit der gesteuerten Renminbi Bewertung nicht sauber spielt, ist nicht falsch.
  • saukaibli 12.12.2016 13:08
    Highlight Highlight Dass NAFTA für die USA, resp. für die Arbeiterklasse der USA, ein gigantischer Fehler war, da stimme ich Trump sogar zu. All die Arbeitsplätze die den Amis versprochen wurden, wurden zwar geschaffen, aber natürlich in den billigeren Ländern Kanada und v.a. Mexiko. Das ist bei jedem Freihandelsabkommen so, die Arbeiter in den teureren Ländern verlieren, Arbeitsplätze gehen da verloren oder werden schlechter bezahlt, aber die Aktionäre gewinnen. Und die Arbeiter in den billigeren Ländern dürfen sich unter miesen Bedingungen abrackern für einen bescheidenen Gewinn an Wohlstand.
  • FrancoL 12.12.2016 13:05
    Highlight Highlight Der Staat als Unternehmen? Kleine Frage was machen wir mit den Bürgern, wie steht es da mit den Kündigungsmöglichkeiten und dem Optimieren der "Arbeiter" und vor allem wohin mit den Gekündigten? In welchem anderen Staat können diese sich neu bewerben?

    Es ist sicherlich sinnvoll den Staat straffer zu führen, aber als Unternehmen kann der Staat nicht geführt werden, er hat zu viele Aufgaben (der Staat) die nicht unternehmerisch betrachtet werden können; zB die Schule, Kultur, Umweltschutz etc.
  • saukaibli 12.12.2016 13:00
    Highlight Highlight Was ich mich immer frage, wenn man einen Staat so führt wie eine Firma, was passiert dann mit den "Entlassenen"? Also mit Menschen, die nicht mehr im Unternehmen Staat benötigt werden, wie z.B. Rentner, Arbeitslose usw. Werden die dann ausgeschafft? Umgebracht? Oder arbeitet man einfach bis zum Tod im Unternehmen "Trumps Staat"?
  • Posersalami 12.12.2016 12:57
    Highlight Highlight Ich habe eine Lernfrage.

    "Für ihn ist Handel ein Null-Summen-Spiel, bei dem es Gewinner und Verlierer gibt. (...) Handelsüberschüsse sind ein Zeichen der Stärke einer Nation, Handelsdefizite sind für Losers."
    Kann man das nicht tatsächlich so sehen? Alle Salden (der Welt) aufaddiert müssen ja 0 ergeben, sonst macht Buchhaltung keinen Sinn. Wer mehr exportiert als importiert zwingt damit andere Länder ins Defizit, was auf Dauer gesehen nicht gesund ist. Ich dachte, das sei so und genau so verstehe ich diese Aussage. Wahr oder falsch?
    • Toerpe Zwerg 12.12.2016 13:39
      Highlight Highlight Das geben Sie korrekt wieder. Normalerweise spielt die Währungsbewertung das Korrektiv. Bei China und bei Deutschland ist dieses Kotrektiv aus unterschiedlichen Gründen ausgehebelt.
    • lilie 12.12.2016 13:44
      Highlight Highlight @Posersalami: Bin keine Wirtschaftsstudentin, aber ich glaube, der springende Punkt ust, zwischen Geld und Gütern zu unterscheiden.

      Wenn man nur die Geldwerte betrachtet, ist das Ganze natürlich ein Nullsummenspiel.

      Wenn man aber bedenkt, dass eine Nation Güter oder auch Ideen/Knowhow besitzt, welche einer anderen Nation fehlen, und umgekehrt, dann wird aus dem internationalen Handel ein Spiel mit lauter Gewinnern.
    • Posersalami 12.12.2016 15:35
      Highlight Highlight @lilie: Bin auch kein Wirtschaftsstudent, aber Ideen und Knowhow lassen sich glaub ich furchtbar schlecht in Geld ausdrücken und in der Buchhaltung tauchen diese Dinge schon gar nicht auf.

      @Toerpe Zwerg: Nicht nur in China oder Deutschland, auch die Schweiz hat Jahrelang "betrogen", indem die Nationalbank täglich den Kurs zum € durch Zukäufe manipuliert hat. Aus dieser Sichtweise ist der sfr immer noch zu billig.
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  • zombie woof 12.12.2016 12:27
    Highlight Highlight Trump hat noch nicht ganz begriffen, um was es beim Amt des US Präsidenten geht.....
    • Kommentareschreiber 12.12.2016 15:26
      Highlight Highlight Aha und Sie wahrscheinlich schon?
  • Scaros_2 12.12.2016 12:20
    Highlight Highlight Ich hatte am WE eine Diskussion mit meinem alten Schulkollegen welcher CFO in einem grösseren Unternehmen ist. Der ist dem Trump sehr angetan und seine Argumentation ist z.b.: Wemm würdest du lieber Geld anvertrauen? Gestandenen Businessmänner die wissen wie mit Geld umgehen oder Laien?
    --> Im Prinzip hat er ja Recht nur gucken die nicht fürs Volk^^

    Auch das mit Carrier. Seine Argumentation. 7 Millionen für 800 Jobs macht knapp 9000$ pro Job die Trump bezahlt hat, das sei nicht viel bei den Billionen an Budget.

    Man sollte Trump einfach mal machen lassen wie in der CH - nach 100 Tagen fazit
    • FrancoL 12.12.2016 13:00
      Highlight Highlight Die Frage ist doch was ich von dem Geld will? Will ich einen Zins oder eine gute Schule oder eine Infrastruktur oder will ich durch Solidarität einen Ausgleich schaffen, damit die Gesellschaft nicht auseinander driftet.
      Zudem ich kenne genügend die Ihren gesparten Batzen investiert haben und die gestandenen Herren diesen Batzen in den Sand gesetzt haben.
      Der Staat ist nun mal kein Unternehmen, schon alleine aus der Tatsache dass der Staat seinen Bürgern nicht künden kann.
      Um das zu erkennen braucht man nicht 100 Tage.
    • oel 12.12.2016 13:02
      Highlight Highlight Trump ist zwar ein Businessmann, jedoch nicht ein besonders erfolgreicher. Mehrmals musste er Konkurse verkraften, bestes Beispiel dafür ist Atlantic City.
    • saukaibli 12.12.2016 13:03
      Highlight Highlight Also ich würde mein Geld glaube ich lieber Laien anvertrauen. Immerhon waren es gestandene Business-Männer, die uns die ganzen Wirtschaftskrisen eingebrockt haben und es waren dieselben, die daraus riesige Gewinne für sich selbst abgezwackt haben. Also lieber einem Laien geben, der vielleicht Mist damit baut als einem gestandenen Businessman, der mich sowieso nur abzocken will.
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  • Sophia 12.12.2016 12:16
    Highlight Highlight Mit Trump zurück in die Steinzeit.
    Strafzölle verursachen wiederum Strafzölle, der Welthandel nimmt Schaden für alle Seiten, vor allem für die USA selbst, die ja ein chronisches Handeldefit haben, und das immer wieder mit Dollarentwertungen ausgeglichen haben. Die USA, das grosse Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat Staatsanleihen mit relativ gutem Zins aufgelegt, und dann den Dollar abgewertet. Das geht seit Jahrzehnten so und ist jetzt am Ende. Dieser "Lieferdienst" klappt nicht mehr, andere Mächte übernehmen die Führung des Welthandels. Trump und die USA sind Looser, leider!
    • Natürlich 12.12.2016 13:00
      Highlight Highlight Was willst du sagen?
      Drück dich verständlicher aus bitte.
    • The Destiny // Team Telegram 12.12.2016 14:43
      Highlight Highlight Lern lesen
  • lilie 12.12.2016 12:15
    Highlight Highlight Ich habe beschlossen, mir einen bequemen Zweckoptimismus zuzulegen und die Ära Trump als sozial-, wirtschafts- und politikwissenschaftliches Experiment zu betrachten.

    Im besten Fall entsteht nicht allzu viel Schaden und lernen alle aus den Fehlern.

    Im schlimmsten Fall - tja, da will ich jetzt lieber nicht darüber nachdenken.
  • Natürlich 12.12.2016 12:11
    Highlight Highlight Also ich finde das Ganze zumindest unterhaltsam.
    Und löblich finde ich, dass Trump Arbeitsplätze in Amerika behalten und nicht auslagern will.
    Das ist doch eine gute Sache!
    Diese ganze Billigware aus dem asiatischen Markt macht doch nur unsere westliche Wirtschaft kaputt.
    Nichts hat mehr einen Wert, alles muss bei einem Defekt ersetzt werden, statt geflickt.
    Die Geräte sind ja sogar so gebaut, dass sie nicht länger als 1, 2 Jahre durchhalten.
    warum muss man jetzt gleich den Teufel an die Wand malen?
    Wartet doch zuerst einmal ab.
    Aber gut, ehrlich gesagt verstehe ich nicht viel von Wirtschaft
    • Posersalami 12.12.2016 13:04
      Highlight Highlight Die "Billigware aus dem asiatischen Markt" erfüllt exakt die Spezifikationen der Auftraggeber. Unsere Wirtschaft WILL für die Müllhalde produzieren, mit den Asiaten hat das nichts zu tun. Es gibt aus Asien auch Qualitätsware, das kommt nur darauf an, was bestellt wird.
    • Natürlich 12.12.2016 13:33
      Highlight Highlight Kommt halt ganz darauf an was man unter Qualität versteht...
      Ist ein Iphone für dich Qualität? Gibt es alternativen aus dem Inland?
      Nicht wirklich, oder?
      Also nenn mir doch einpaar qualitativ hochwertige Produkte vom asiatischen Markt.
      Wieso muss die CH-Armee ihre Stiefel zu Billigstpreisen in China herstellen lassen.
      Dasselbe mit den ehemaligen Militärblachen.
      Haben 50 Jahre gute Arbeit verrichtet und nun bestellt man Ware welche schon nach dem ersten Gebrauch, Mängel aufweist.
      Das hat doch nix mit Qualität zu tun!?
      Was heisst "unsere" Wirtschaft?
    • manta 12.12.2016 13:39
      Highlight Highlight Dann wird die Billigware nun eben im eigenen Land hergestellt. Das sie deswegen hochwertiger wird, ist jedoch ein trugschluss. Teurer dafür bestimmt, denn ich gehe davon aus, dass ein amerikanischer Mindestlohn immer noch höher ausfällt als ein bspw. chinesischer.
      Zudem wird Ware deswegen keineswegs langlebiger, da es Unternehmen nicht darum geht. Wäre schliesslich wirtschaftlich dumm für die, wenn dein Auto od Handy jahrzehntelang hält.
      Da dauernd neue "Innovationen" den Markt überfluten, soll möglichst billig produziert werden. Schliesslich ist die Ware nach einigen Monaten "uninteressant".
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  • Füdlifingerfisch 12.12.2016 12:02
    Highlight Highlight "Wirtschaftnationalismus" ist für mich das gleiche wie Protektionismus. Immer noch besser als totaler Freihandel
    • phreko 12.12.2016 14:18
      Highlight Highlight Dazwischen gibt es ja offensichtlich nichts!
  • Hexentanz 12.12.2016 11:56
    Highlight Highlight Also, das weisse Haus wird zum Kreml. Es gibt eine Väterliwirtschaft etc. etc. was nicht alles im Artikel steht.

    Löpfe, it's Monday, what? :P

    Lasst doch dem Herren eine Chance.. oder immernoch wütend wegen der Schredderaktion im Watson Büro?^^

    Anyway.. Ein Fakt wäre mal anzuerkennen, dass es nicht wenige Leute gibt, die sich eine Art Protektionismus wünschen aufgrund der Ausbeutung.

    Beispiel: Apple könnte das iPhone auch in der USA bauen anstelle China? Dann hätten sie halt einige Milliarden weniger PROFIT. Schlimm? Ich denke kaum..

    Ist doch Pervers 800$ für ein ~100$ oder so Phone..
    • Scaros_2 12.12.2016 13:08
      Highlight Highlight Das ist richtig und man hatte es schon zu oft ausgerechnet. Apple könnte locker in den USA fertigen. Derzeit liegen die kosten bei ~35% und würde sie in die USA verlagern und man die Herstellungskosten erhöhen wären das bis zu 70% des Verkaufspreises. Die Marge wäre also kleiner aber nicht defizität nur wer will das schon? Der Preis würde auf den Kunden abgewälzt und bei Apple ist er nicht gerade Sensibel aber denoch wäre das horror. Zumal wäre es kaum noch konkurenzfähig gegenüber samsung
    • Anna Landmann 12.12.2016 13:20
      Highlight Highlight Apple könnte in den USA bauen. Nur haben sich die Tech-Firmen über die letzten 15 Jahre flexible und zuverlässige Lieferketten in Asien aufgebaut. Dort produziert die ganze Welt, jedes Bauteil ist innert Tagen verfügbar.
      Wenn US-Firmen in den USA zu produzieren begännen, wäre der Rückstand auf die ausländische Konkurrenz schnell so gross, dass es bald nichts mehr zu produzieren gäbe. Und nichts mehr zu entwickeln, zu verkaufen, zu erforschen..sprich ökonomischer Selbstmord, der auch die letzten Stellen in den USA kosten würde.
    • John Smith (2) 12.12.2016 13:50
      Highlight Highlight Väterliwirtschaft … der war zwar vermutlich unfreiwillig, aber trotzdem gut. Insbesondere wenn man bedenkt, dass Trump sein Vermögen vom Vater geerbt hat, der ihm dann auch noch noch mehrmals unter die Arme greifen musste, wenn er wieder mal verlumpte.

Warum der Neoliberalismus uns alle wahnsinnig macht

Ob Impeachment-Theater oder Chaos in der deutschen Politik: Die Welt steht Kopf. Schuld daran ist die Kernschmelze des Neoliberalismus.

Echt jetzt: Gibt es irgend jemanden, der nicht gehirntot ist, der noch daran zweifelt, dass Präsident Trump die Ukraine erpressen wollte?

Trotzdem wird derzeit in Washington mit gewaltigem Aufwand versucht zu beweisen, was längst bewiesen ist. Dabei wird der Tatbestand selbst von den Anhängern Trumps nicht wirklich bestritten. Es ist ihnen einfach egal. Besonders Gläubige behaupten gar, Trump sei von Gott gesandt, denn der Allmächtige benutze gelegentlich einen Sünder, um seine Pläne …

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