Wirtschaft
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The Deutsche Bank headquarters is seen behind a lamp ahead of the annual press conference in Frankfurt, Germany, Friday, Feb. 1, 2019. (AP Photo/Michael Probst)

Das Hauptquartier der Deutschen Bank in Frankfurt. Bild: AP/AP

Warum die Deutsche Bank Trump 2 Milliarden Dollar lieh – und was Jo Ackermann davon wusste

Die Verbindung zwischen der Deutschen Bank und Donald Trump gleicht einer sadomasochistischen Beziehung. Muss nun die oberste Privatbankerin der DB vor dem US-Kongress aussagen?



Gerüchte über das Verhältnis zwischen der Deutschen Bank (DB) und Donald Trump kursieren zuhauf. Die Bank musste 600 Millionen Euro Busse bezahlen, weil sie nachweislich im grossen Stil russisches Mafia-Geld gewaschen hat. Waren dabei auch Wohnungen des Trump-Imperiums im Spiel? Oder wurde damit der ruinöse Kauf der Golfplätze in Schottland finanziert?

Darüber gibt es jede Menge von Spekulationen. Die «New York Times» deckt nun erstmals Teile der geheimnisvollen Beziehung auf. Sie schildert detailliert, wie die Bank dem Immobilientycoon Kredite in der Höhe von mehr als zwei Milliarden Dollar zugeschanzt hat. Dabei wird auch klar, dass der damalige CEO der DB, der Schweizer Josef Ackermann, diese Kredite gebilligt hat. Aber der Reihe nach:

Josef Ackermann, ehem. Vorstandsvorsitzender Deutsche Bank, spricht am Europa Forum in Luzern am Montag, 2. Mai 2016. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Kann sich heute nicht mehr erinnern: Der ehemaliger DB-Vorsitzender Josef Ackermann. Bild: KEYSTONE

Wie die UBS und die CS wollte die DB in den Neunzigerjahren in die Champions League der Bankenwelt aufsteigen. Dazu musste man ein Player an der Wall Street sein. Wie Manchester City, Paris St-Germain & Co. kaufte die DB daher für teures Geld das dafür notwendige Personal ein.

Von Goldman Sachs wurde unter anderem ein gewisser Mike Offit abgeworben. Er kam bald mit Trump ins Geschäft und gewährte ihm einen Kredit in der Höhe von 125 Millionen Dollar, um einen Wolkenkratzer in Manhattan zu renovieren. Weil alles so glatt über die Bühne ging, kam Trump bald zurück, um weitere Kredite zu beantragen. 300 Millionen Dollar sollten es diesmal sein. Auch dieser Kredit wurde gewährt.

Nun wollte Trump Geld für seine Kasinos in Atlantic City. Offit war willig, doch er fälschte die Unterlagen. Er wurde gefeuert.

FILE - In this Nov. 27, 2016, file photo, Mar-A Lago is seen from the media van window, in Palm Beach, Fla. For a president who happens to be an expert at branding, the transformation of his Mar-a-Lago resort into the “Winter White House” is the ultimate marketing play. This week President Donald Trump writes his members-only oceanfront property deeper into American history books by meeting there with Chinese President Xi Jinping. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)

Hier durften die DB-Banker golfen: Mar-a-Lago, Trumps Residenz in Florida. Bild: AP/AP

Die Beziehung zwischen Trump und der DB ging trotzdem weiter. 2003 organisierte die Bank eine Roadshow, in der Trump hunderte von Millionen Obligationen unter die Leute bringen konnte. Als Gegenleistung lud er die DB-Trader für ein Golf-Wochenende nach Mar-a-Lago ein. 2004 konnte Trump diese Schulden nicht mehr bedienen. Die Investmentbanker der DB hatten nun die Nase voll und brachen den Kontakt ab.

Nicht so die Mannen von der Abteilung, die für Immobilien zuständig war. Trump ging sie ebenfalls um Kredite an. Um sie in Sicherheit zu wiegen, bezifferte er sein Vermögen auf rund 3 Milliarden Dollar. Die Banker glaubten ihm das nicht. Ihre Berechnungen ergaben 788 Millionen Dollar. Trotzdem erhielt Trump 2005 von der DB erneut einen Kredit von 500 Millionen Dollar.

Nach der Finanzkrise brachen 2008 die Immobilienpreise dramatisch ein. Trump konnte seine Wohnungen nicht mehr verkaufen und seine Schulden nicht mehr bedienen. Nun griff er zu einem Trick: Weil Alan Greenspan, der ehemalige Präsident der US-Notenbank, die Finanzkrise als «Finanz-Tsunami» bezeichnet hatte, machte Trump höhere Gewalt für sein Schicksal verantwortlich und weigerte sich zu zahlen. Stattdessen kam es zu Klage und Gegenklage. Erneut wurde die Verbindung gekappt.

Jetzt betrat die Privatbankerin Rosemary Vrablic die Bühne. Sie galt als absoluter Star im Umgang mit Superreichen und war von der DB zu einem Jahresgehalt von drei Millionen Dollar angeheuert worden. Trump war derweil dank seiner TV-Hit-Sendung «The Apprentice» wieder solvent und ein nationaler Star geworden.

Erneut sahen die DB-Banker deshalb grosszügig über Trumps aufgeblasene Vermögenseinschätzungen ab. Sie gewährten ihm weiter Kredite und sonnten sich in seinem Glanz. Selbst der damalige CEO Josef Ackermann war offenbar damit einverstanden, obwohl er davon heute nichts mehr wissen will. «Ich kann mich nicht daran erinnern», erklärte er auf Anfrage der «New York Times».

Anfangs 2014 sprach Trumps persönlicher Anwalt Michael Cohen bei Ms. Vrablic vor. Es ging um einen Überbrückungskredit von einer Milliarde Dollar. Trump wollte damit das Football-Team Buffalo Bills kaufen, kam jedoch nicht zum Handkuss.

Cohen hat kürzlich bei seinem Hearing ausgesagt, auch damals seien Trumps Vermögenswert grotesk überhöht gewesen. Trotzdem lieh ihm die DB erneut 170 Millionen Dollar für sein Luxushotel in Washington. Erst als Trump aktiv in den Wahlkampf eingriff, wurde man bei der DB skeptisch. 2016 wollte Trump Geld für seinen Golfplatz in Schottland. Ms. Vrablic willigte ein, doch die DB-Zentrale in Frankfurt blockte. Die Transaktion wurde im März 2016 abgebrochen.

Der immer heftiger werdende Wahlkampf fuhr den DB-Bossen in die Knochen. Man ging auf Distanz zu Trump. Es gab gar eine interne Weisung, wonach sein Name im Kontakt nach aussen möglichst zu vermeiden sei.

epa07402034 Michael Cohen, former attorney to US President Donald J. Trump, testifies before the House Oversight and Reform Committee in the Rayburn House Office Building in Washington, DC, USA, 27 February 2019. Cohen is scheduled to testify before three congressional committees over three days. Lawmakers plan to grill the convicted felon over the Trump Tower Moscow project, and Cohen's facilitation of hush money payments to two women who alleged to having affairs with Trump before he took office.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen bei seinem Auftritt vor dem Ausschuss. Bild: EPA/EPA

Der Sieg der Demokraten bei den Midterms hat diese Pläne durchkreuzt. Verschiedene Ausschüsse nehmen nun Trumps Finanzgebaren und seine mehr als seltsame Verbindung zur DB unter die Lupe. Die Bank soll bereits Unterlagen geliefert. haben. Ms. Vrablic muss gemäss «New York Times» damit rechnen, vor einem Kongress-Ausschuss aufzutreten.

In Frankfurt wird man daran keine Freude haben. Die ohnehin arg angeschlagene DB ist soeben in Verhandlungen über einen möglichen Zusammenschluss mit der Commerzbank getreten. Das Letzte, das man derzeit brauchen kann, ist ein Skandal in New York.

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • alessandro 20.03.2019 13:28
    Highlight Highlight Wenn ich der Bank 1000 CHF schulde, habe ich das Problem. Wenn ich der Bank 500'000'000 CHF schulde, hat sie das Problem.
  • rodman 20.03.2019 01:06
    Highlight Highlight Ich werde diesen Empörungsjournalismus nie verstehen. Was hier beschrieben wird, ist eine Reihe von Hypothekengeschäften unter privaten Marktteilnehmern. Der eine braucht Cash, um Projekte umzusetzen, der andere will dafür Sicherheiten sehen, die sie selber bewerten können.

    Ich finde nur wenige Aspekte von Trumps Amtsführung gut. Aber diese ewige Sensationsgeilheit macht die "Nicht-Fox-Medien" extrem unglaubwürdig und angreifbar. Hängen Sie sich lieber an die relevanten Themen anstatt über x-beliebige Verträge und wenn möglich noch über Trumps Frisur und sein Übergewicht zu poltern.
    • The IT Guy 20.03.2019 17:13
      Highlight Highlight Mir ist Trump eigentlich zimelich Wurscht in diesem Artikel. Umso schrecklicher finde ich, wie Grossbanken wie die DB mit Geld umgehen!!
    • rodman 20.03.2019 23:06
      Highlight Highlight Wieso geht DB schrecklich mit Geld um?
  • DeDanu 19.03.2019 23:10
    Highlight Highlight Staatlich geschützte mafiöse Organisationen, die einzig zutreffende Bezeichnung für diese sich arrogant kriminell verhaltenden Grossbanken. Man erinnert sich einfach nicht mehr an irgendwelche kriminellen Deals und gegessen ist die Sache.
    Da wird gewaltig mit unterschiedlichen Ellen gemessen !
  • Ökonometriker 19.03.2019 21:54
    Highlight Highlight Die grösste internationale Bank Deutschlands geschäftete also mit einem grossen Immohai in den USA? Und gewährte ihm Kredite in der Höhe von teilweise bis zu 0,1 Prozent ihrer Gesamtkredite? Natürlich erinnert sich Ackermann nicht...

    Die DB hat viele Probleme, aber das hier dürfte ein Kleineres sein.
  • TanookiStormtrooper 19.03.2019 21:54
    Highlight Highlight Zeigt nur, wie krank ein System ist, in dem ein Donald Trump nicht unter einer der Brücken New Yorks pennt, und einer wie Joe Ackermann und der Rest seiner HSG-Kumpels im Knast sitzen.
  • Gegu 19.03.2019 20:10
    Highlight Highlight welche bank hat schon kein dreck am stecken...?
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 19.03.2019 22:23
      Highlight Highlight Die Alternativ Bank Schweiz vielleicht? Die beste Bank, die die Schweiz zu bieten hat.

      https://www.abs.ch
    • AdvocatusDiaboli 19.03.2019 23:30
      Highlight Highlight Mein Sparschwein, denn es ist noch immer neu in der Verpackung.
    • Crissie 20.03.2019 07:28
      Highlight Highlight JaneSoda: von dieser Bank habe ich noch nie gehört....
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 19.03.2019 20:01
    Highlight Highlight Liest sich wie eine Gaunergeschichte mit vielen Nullen. Dass der gute Joe sich nicht erinnern mag kann ich verstehen, ich kann mich auch nicht erinnern wem ich letzthin 2 CHF gegeben habe.
    Nun Spass bei Seite;
    Wenn ich solche Geschichten lesen muss (darf), dann kann ich immer wieder verstehen, dass es viele Menschen gibt die dies alles nicht mehr raffen, nicht mehr mitmachen wollen und sich dagegen sperren und das wohl ohne gleich links zu stehen.
    Die Tatsache, dass aber Bürgerliche sich immer dafür verwenden diese Geschichten unter dem Titel der Freiheit nicht zu geisseln ist widerlich.
  • Sloping 19.03.2019 19:18
    Highlight Highlight Joe Ackermann feierte sich, dass die DB als eine der wenigen Grossbanken in der Finanzkrise nie Staatshilfe benötigte. Das krasse Gegenteil ist der Fall:

    "76 Milliarden Dollar lieh sich die Bank Anfang 2008 in den USA. Offiziell vertuschte sie jedoch alle Probleme, zahlte in den Krisenjahren 71 Milliarden Dollar an Boni aus."

    Der Mann ist eine Schande für unser Land.

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/tv-kritik-abrechnung-mit-ackermann-im-zdf-er-war-mit-sicherheit-der-brandstifter-der-finanzkrise/23057234.html?ticket=ST-293229-YF1W91C0nKOmHi2prz0H-ap2
  • wasps 19.03.2019 19:17
    Highlight Highlight Gaunern wird von den Banken im grossem Stil Geld in den Arsch geschoben und unsereins muss sich für eine kleine Hypothek bis auf die Unterhosen ausziehen. Schon schräg.
    • Wander Kern 19.03.2019 19:27
      Highlight Highlight Einfache Regel: wenn Du bei der Bank 100'000 CHF Schulden hast und nicht bezahlen kannst, hast Du ein Problem. Wenn Du 100'000'000'000 CHF Schulden hast und nicht bezahlen kannst, hat die Bank ein Problem.
    • Ökonometriker 20.03.2019 06:00
      Highlight Highlight Das machen die Banken nicht freiwillig, die würden lieber mehr Hypotheken vergeben. Sie werden aber vom Regulator zurückgehalten, um Blasen zu vermeiden.
    • wasps 20.03.2019 06:14
      Highlight Highlight Ökometriker, und Leute wie Trump sind keine Blasen? Die armen Banken werden dermassen geknechtet, mir kommen die Tränen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 19.03.2019 19:15
    Highlight Highlight Hahahah. Fazit: Trump hat die Banker in ihrem eigenen Spiel geschlagen. Too big to fail und so...
    • Kramer 19.03.2019 20:49
      Highlight Highlight Nicht unbedingt, im Zweifelsfall gehört alles der Bank. Dann ist nichts mehr mit Winter-White-House in Mar a Lago.
    • Chrigi-B 20.03.2019 00:44
      Highlight Highlight Das Mar a Lago ist ohne Trump nichts wert, im besten Fall einen Bruchteil. Dassselbe mit seinen Wohntürmen. Darum too big to fail. Donalds persönliches Geld ist sicher, seine LLC's können untergehen.

      Hahhaha, soviele Leute verstehen nicht wie dieses Spiel gespielt wird. Darum werden die Reichen reicher und die....
  • bokl 19.03.2019 19:15
    Highlight Highlight Alles wie gehabt. "Man muss Geld haben, um Geld zu verdienen". Selbst wenn es nur Fake-Vermögen ist.

    Einfacher Büezer erfindet das "Next Big Thing" und braucht 1 Mio zur Lancierung. Bürgt mit Haus, PK und Erstgeborenem.
    Antwort: "Wir kennen Sie nicht, sie haben keine Erfahrung und keine Sicherheiten. Kein Kredit!"

    Millionärs-Erbe, hat schon mehrere Pleiten produziert aber noch Reserven. Braucht für eine 0815-Idee (Imobillion-Renovation, Casino, usw.) grosse Anschubfinanzierung.
    Antwort: "Sie hatten 1-2x Pech. Wir schätzen sie als guten Kunden. Ihre (Fake)-Sicherheiten genügen. Warum prüfen..
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 19.03.2019 19:28
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen, dass er viele Menschen nachweislich um Lohn und Rente betrogen hat.
      Aber eben, wer hat dem wird gegegeben.
    • redeye70 19.03.2019 20:17
      Highlight Highlight Und die Trumpfanboys werden alles als Fakenews abtun. Die werden sich ihren rechtsnationalen Messiahs nicht mehr nehmen lassen.

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