Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05858956 US President Donald J. Trump acknowledges the media as he walks to the residence after disembarking from Marine One on the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 19 March 2017. President Trump is returning from a weekend at his Mar-a-Lago resort in Palm Beach, Fla.  EPA/Pete Marovich / POOL

Hält sich die Journalisten vom Leib: Präsident Donald Trump. Bild: EPA/BLOOMBERG POOL

Aus diesen 7 Gründen ist Trump der Chancentod aller Rechtspopulisten

Frauen, Künstler, Intellektuelle und Journalisten machen mobil, die Zivilgesellschaft erholt sich vom Trump-Schock. So macht der wohl unfähigste US-Präsident aller Zeiten vielleicht unfreiwillig den Weg frei für eine neue Gesellschaft.

21.03.17, 07:10 22.03.17, 05:01

Philipp löpfe, hansi voigt



Jeder Trend erzeugt einen Gegentrend. Das weiss jeder Marketingfachmann und auch jeder Politiker. So überraschend der Wahlsieg von Donald Trump war, so heftig fällt jetzt die Gegenreaktion aus. In den USA hat die Zivilgesellschaft zu einer neuen Solidarität gefunden. Frauen, Wissenschaftler, Intellektuelle, Journalisten und Künstler legen ihre kleinlichen Zwiste beiseite und treten vereint gegen Trump und seine Alt-Right-Ideologen an.

Der Anti-Trump-Reflex äussert sich auf den unterschiedlichsten Ebenen. Hier sind sie:  

Nur noch 37 Prozent befürworten Trumps Politik

In den liberalen «blauen Staaten» (New York, Kalifornien, Massachusetts, etc.) weigern sich Polizei und Gerichte, Trumps menschenverachtende Immigrationspolitik umzusetzen. Richter lassen seinen Muslim-Bann ins Leere laufen. Das zeigt Wirkung: Trumps Zustimmungsrate liegt nach gerade mal 50 Amts-Tagen bei 37 Prozent, ein historischer Negativrekord.

Die Rechtspopulisten haben sich in Europa einen Trump-Schub erhofft. Das Gegenteil ist eingetroffen. Die Holländer haben Geert Wilders die kalte Schulter gezeigt, in Deutschland kämpft die AfD gegen sinkende Umfragewerte, und in Frankreich scheint Marine Le Pen Ambitionen auf die Präsidentschaft chancenlos.

ACHRIV - ZUR ABWAHL VON OSKAR FREYSINGER STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Le Conseil d'Etat valaisan Oskar Freysinger lors de la conference de presse organisee par le Conseil d'Etat valaisan, le jeudi, 29 septembre 2016, a l'espace Porte de Conthey a Sion. Suite a la demission de Jean-Marie Cleusix de son poste de chef du Service de l'enseignement, le Conseil d'Etat a charge un groupe de travail interdepartemental d'identifier d'eventuels griefs a l'encontre de son comportement, de possibles dysfonctionnements a l'interieur de ce Service et de proposer au besoin des mesures. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Opfer des Anti-Trump-Reflexes: Der Abgewählte SVP-Regierungsrat Oskar Freysinger. Bild: KEYSTONE

Auch in der Schweiz spielt der Anti-Trump-Reflex. Um gegen die aufkeimende Frauenfeindlichkeit zu protestieren, gehen in Zürich weit über 10'000 Menschen auf die Strasse, Regen und Kälte zum Trotz. Im Kanton Solothurn legt die SP überraschend zu, im Wallis verliert die SVP ebenso überraschend ihren Regierungssitz: Oskar Freysinger, neben Roger Köppel der grösste Trump-Fan im Land, wurde aus dem Amt gejagt. Kein Wunder sind es nun die SVP-Vertreter, die darüber jammern, dass die Medien zu viel über Trump berichten.  

epaselect epa05739858 Over a 100,000 demonstrators participate in the Woman's March in Los Angeles, California, USA, 21 January 2017 to protest Donald J. Trump who took the oath of office and was sworn in as the 45th President of the United States in Washington, DC, USA, 20 January 2017. Protest rallies were held in over 30 countries around the world in solidarity with the Women's March on Washington in defense of press freedom, women's and human rights following the official inauguration on 20 January of Donald J. Trump as the 45th President of the United States of America in Washington, USA.  EPA/MIKE NELSON

Frauen wehren sich energisch gegen den «Pussy-Graber». Bild: MIKE NELSON/EPA/KEYSTONE

Das politische Versagen des Establishments wird schonungslos aufgezeigt

Hillary Clinton verlor die Wahl nicht, weil sie zu weit nach links gerückt wäre. Sie blieb zu sehr in der Mitte und versäumte die breit abgestützte antikapitalistische Revolte. Der Republikaner Trump hingegen betrieb in seinem Wahlkampf nichts anderes als einen pervertierten Klassenkampf. Auf populistisch verdrehte Weise kaperte der Milliardär die Wut auf das Establishment.

New elected chairman and top candidate for the upcoming general election Martin Schulz, waves during an extraordinary convention of the German Social Democratic party, SPD, in Berlin, Germany, Sunday, March 19, 2017. (AP Photo/Michael Sohn)

Auftrieb dank Trump: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE

Langsam beginnt es auch der Linken zu dämmern, dass rechtspopulistische Erfolge nicht mit der Primitivität und Dummheit der Wähler erklärt werden können. Die Abstiegsängste der Verlierer des Kapitalismus und der Globalisierung müssen ernst genommen werden. Das zeigt sich derzeit in der SPD. Der neue Kanzlerkandidat Martin Schulz kritisiert die von Gerhard Schröder eingeleitete Austeritätpolitik – und hat augenblicklich Erfolg. Der eigentlich von jeglichem Charisma befreite Wahlkämpfer Schulz kann sich bei Trump bedanken.

Der Wert der Wahrheit wird wieder geschätzt

Wenn nichts mehr wahr ist, haben grosse Lügen freien Lauf. Das wusste Josef Goebbels und das beschrieb George Orwell in seinem Roman «1984». Trump lügt schamlos, sein gesamtes Gedankengebäude fusst auf Widersprüchen. Er will America wieder so great wie nach dem Zweiten Weltkrieg machen.

In den 50er und 60er Jahren war der American Dream Realität. Diese goldenen Jahrzehnte waren jedoch auch eine Zeit, wo die Wirtschaftstheorien von John Maynard Keynes allgemein akzeptiert und die Gewerkschaften stark waren.

FILE - In this June 1984 file photo, Stanley Marsh 3 leans on one of the 10 Cadillacs buried down on his ranch west of Amarillo, Texas, along old Route 66. Stanley Marsh 3, whose partially buried row of Cadillacs became a road-side tourist attraction in the 1970s, died Tuesday, June 17, 2014. He was 76. (AP Photo/The Dallas Morning News, Evans Caglage, File)  MANDATORY CREDIT; MAGS OUT; TV OUT; INTERNET OUT; AP MEMBERS ONLY

Das war einmal: Der Cadillac als Symbol des amerikanischen Traums. Bild: AP/THE DALLAS MORNING NEWS

Der Milliardär Trump hingegen sieht sich in der Tradition von Ronald Reagans neoliberaler Trickle-Down-Policy. Sein provisorisches Budget ist eine gigantische Umverteilung zugunsten der Superreichen und ein gewaltiger Verrat an den Versprechen, die er seinen weissen Wählerinnen und Wählern gemacht hat. Trump wird diese Widersprüche nicht durchhalten und an seinen Unwahrheiten scheitern. Nach dem Lügenpräsident Trump wird Korrektheit, die Wahrheit und die Suche nach der Wahrheit eine ganz andere gesellschaftliche Bedeutung erlangen.

Der traditionelle Journalismus ist im Aufwind

Bis vor wenigen Monaten wurde noch ernsthaft über den Untergang des klassischen Journalismus diskutiert. In Zukunft würden Facebook oder ein paar Milliardäre über das Schicksal der Medien entscheiden. Selbst die renommiertesten Zeitungen wie die «New York Times» würden sich diesem Trend nicht entziehen können. Seit dem 8. November 2016 ist alles anders.

This image released by NBC shows Rachel Maddow, host of

MSNBC-Moderatorin Rachel Maddow verzeichnet Rekord-Einschaltquote. Bild: AP/MSNBC

«Trump ist das Beste, das der ‹New York Times› passieren konnte», jubelt Chefredaktor Dean Baquet. Und er weiss, weshalb: Ob online oder auf traditionellem Papier, nach jedem Trump-Tweet schnellen die Abo-Zahlen in die Höhe.

Nicht nur die linksliberale «New York Times» hat Grund zur Freude. Der linksgerichtete Kabelkanal MSNBC serbelte in der Obama-Ära. Jetzt kann er mit CNN mithalten. Seine kämpferische Moderatorin Rachel Maddow verzeichnet trotz eines zweifelhaften Scoops mit Trump-Steuern Rekordeinschaltquoten. Kürzlich ist es ihr gar gelungen, ihren Mitkonkurrenten bei Fox News, Tucker Carlson, zu übertreffen.

Ebenfalls Rekordeinschaltquoten melden die linken TV-Satiriker. Ob John Oliver, Stephen Colbert, Trevor Noah oder Bill Maher. Die bereits totgesagte Sendung «Saturday Night Live» ist mit Alec Baldwin als Trump-Karikatur wieder Kult geworden. Trumps Fake News sind das Argument, dass wir Journalismus brauchen und der Treibstoff für die Debatte, wie viel wir ihn uns kosten lassen werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Aufbau Europas mit dem Aufbau eines neuen unabhängigen Mediensystems durch die Siegermächte. Nach Trumps Wahl ist klar: Wir werden es nicht wieder bis zur Gleichschaltung der Medien in den Händen weniger kommen lassen.  

Das Ende des neoliberalen Weges ist offenkundig geworden

Trump versucht eine wirtschaftspolitische Quadratur des Kreises. Er will Nationalismus und Liberalismus unter einen Hut bringen. Mit einer Grenzsteuer will er die Importe verteuern und mit einem milliardenschweren Infrastrukturprogramm die Binnenwirtschaft ankurbeln. Gleichzeitig beteuert er, dass er weiterhin auf Freihandel setze. Das macht ihn zu einem wandelnden Widerspruch.

Delegates from West Virginia hold signs supporting coal on the second day of the Republican National Convention in Cleveland, Ohio, U.S. July 19, 2016. REUTERS/Aaron P. Bernstein/File Photo

Haben auf Trump gesetzt: Kohle-Kumpels in West Virginia. Bild: AARON P. BERNSTEIN/REUTERS

Stolz weist Trump daraufhin, dass er den Kohlekumpels wieder Hoffnung gemacht hat. Er will das Umweltministerium aushungern und der Erdölindustrie alle regulatorischen Hindernisse aus dem Weg räumen.

Damit sitzt Trump auf dem falschen Dampfer. Die Zukunft der fossilen Brennstoffe sieht zappenduster aus. Die Autofahrer schwenken rasant auf Elektro-Modelle um. Wer heute seinen Solarstrom vom Dach in die Hightech-Batterie leitet, braucht fürs Autofahren keine Tankstelle mehr und bei einer zweiten Batterie auch kein zentrales Elektrizitätswerk mehr für den Hausbetrieb. Trump steht so offensichtlich für das Ende der Epoche, dass man nicht weiss, ob er ein kapitalistisches Fossil oder der letzte Präsident des fossilen Kapitalismus ist. Jedenfalls sieht er so unfassbar alt aus, wie ein Benzin saufender Cadillac neben einem Tesla.  

Die Populisten werden entzaubert

In Europa stehen wichtige politische Weichenstellungen an – und Trump wird zum Chancentod der Populisten. Linke und Liberale sollte jedoch nicht zu früh jubeln. Sich nur auf Trumps Abstossungspotenzial zu verlassen, wäre gefährlich. Denn so falsch wie der Wahlkampf von Trump war, so wahr sind die Probleme seiner Wähler. Trumps plumpe Lügen und seine offensichtliche Inkompetenz sind ein unverhofftes Geschenk an die Linke.

Sie sollte es annehmen. Das bedeutet, dass sie den Schwerpunkt verlagern muss: Weg von einer exzessiven Identitätspolitik und hin zu einer stärkeren Betonung der Gemeinschaft. In Zeiten des radikalen technologischen Umbruchs wollen die Menschen Solidarität und einen gestaltungsfähigen Staat.  

Europa erhält eine Chance

Deutschland betreibt seit 15 Jahren eine absurde, auf den Export ausgerichtete Sparpolitik. Das hat mittlerweile den gesamten EU-Raum wirtschaftlich an den Rand gebracht. Auch der deutsche Mittelstand hat nichts davon. Nach einer langen Periode der Stagnation steigen die Löhne auch jetzt nur minim. Gemäss verschiedenen Untersuchungen braucht Deutschland theoretisch ein Jahrzehnt lang jährlich durchschnittliche Lohnerhöhungen von fünf Prozent, damit die Schieflagen im Euro-Raum ausgeglichen und die Nachbarländer wieder konkurrenzfähig sind.

President Donald Trump meets with German Chancellor Angela Merkel in the Oval Office of the White House in Washington, Friday, March 17, 2017. (AP Photo/Evan Vucci)

Kein Traumpaar: Angela Merkel und Donald Trump. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Dem Exportwahn der Deutschen ist mit Trump ein Gegner entstanden, den sie nicht mehr ignorieren können. Trumps ökonomischer Berater Peter Navarro hat die Deutschen bereits der Devisenmanipulation bezichtigt. Trump selbst hat anlässlich seines Treffens mit Angela Merkel betont, dass er mehr Fairness in den Handelsbeziehungen will.

Der Druck aus den USA könnte der Auslöser sein, das europäische Haus ökonomisch wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Anstatt die Italiener zu belehren und die Griechen zu prügeln, könnten die Deutschen Löhne erhöhen und in die Infrastruktur investieren. Trump würde das: #makeeuropegreatagain nennen.  

Bonus-Benefit:

Die Digitalisierung wird in den nächsten Jahren unsere Arbeitswelt umkrempeln. Wir werden weniger, und wir werden anders arbeiten. Auf Arbeit fusst aber fast unsere gesamte Wertschöpfung. Wenn es keine Arbeit für alle mehr gibt, müssen wir unser gesamtes Wertesystem neu überprüfen.

Das wirft Fragen auf: Wem darf etwa ein Roboter gehören? Was für Anreize gibt es, Leistungen zu erbringen? Gibt es andere Arbeit, die wir einfach viel höher bewerten sollten, etwa die Altenpflege? Trump versucht, all diese Fragen mit seiner rückwärtsgewandten Zukunftsvision zu verdrängen. Gerade deshalb zwingt er uns, selbst  Antworten zu entwickeln und selbstständig zu denken. Trump könnte so eine Gegenreaktion auslösen, die so heftig ist, dass in vier oder acht Jahren radikale Schritte wie etwa ein Grundeinkommen möglich sein werden. Mit Hillary Clinton hätten wir weitergewurstelt.

Trump hingegen hat den Weg für einen radikalen Change frei gemacht.

Das könnte dich auch interessieren:

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Der Küsche, der in den Tee pisste – und andere Militärerlebnisse der watson-User

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

So verteidigt der Vater der Selbstbestimmungs-Initiative sein «Kind»

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

Mann beleidigt schwarze Frau im Ryanair-Flieger rassistisch – Airline sinkt in PR-Krise

«Die Avocado ist keineswegs böse» – Experte räumt mit Mythen um die Teufelsfrucht auf

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Simuliertes Wohnen – die Influencer-Welt ist um eine bizarre Geschäftsidee reicher

Das musst du über die von Russland finanzierten Propaganda-Kanäle Redfish und Co. wissen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

142
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
142Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sheldon 15.06.2017 06:35
    Highlight Träumt weiter...
    2 0 Melden
  • piatnik 22.03.2017 12:31
    Highlight laaaangweilig!
    6 25 Melden
  • JoeyOnewood 22.03.2017 10:46
    Highlight Stephen Colbert ist eigentlich Republikaner. Soo wahnsinnig links ist er eigentlich nicht. Ein liberaler, vielleicht libertärer. Momentan kommt er einfach sehr sehr links rüber, weil er Trump und die ganze Republikanische Partei derart scharf kritisiert. Dafür muss man jedoch nicht links sein.
    11 3 Melden
  • rodolofo 22.03.2017 07:17
    Highlight Genau das, was jetzt passiert, habe ich mir erhofft!
    Jetzt, wo es tatsächlich um Leben oder Tod, bzw. um Demokratie oder Diktatur geht, wachen auch diejenigen Leute endlich auf, die bisher in einem egozentrisch-gleichgültigen Konsumenten-Dämmerschlaf, wie mit Drogen zugedröhnt, ruhig gestellt waren.
    Die abschreckenden Beispiele Rechtsnationaler Populistenregierungen von der Türkei bis in die USA zeigen uns sehr deutlich, was auch bei uns schneller geschehen könnte, als uns lieb ist!
    Erteilen wir "unseren" Neofaschisten eine deutliche Absage! Entscheiden wir uns für die Liebe und für das Leben!
    29 10 Melden
    • JoeyOnewood 22.03.2017 10:47
      Highlight Leider ist noch gar nichts passiert... Nicht zu früh freuen
      5 3 Melden
  • Raphfa 21.03.2017 19:09
    Highlight Gut analysiert, dass Deutschland - ein unfreiwilliger Vasallenstaat der USA - infolge zu tiefer Lohnkosten der Hauptverursacher der Wirtschaftskrise in den anderen Euroländern ist.

    Aber dass dank dem Präsidenten mit Narrenkappe nun Besserung auf der Welt eintritt? Diese These finde ich gewagt.

    Trumps Getöse dient eher dazu, die Macht von der Politik zu den Wirtschaftsmächten zu verschieben.

    Die Zukunft wird es zeigen.
    12 11 Melden
  • Spooky 21.03.2017 18:09
    Highlight Haben Philipp Löpfe und Hansi Voigt damals den Sieg von Donald Trump vorausgesehen?

    Eben.

    Ich wäre mal vorsichtig damit, ihnen diesmal zu glauben.
    37 27 Melden
  • Herbert Anneler 21.03.2017 16:15
    Highlight Ein anregender Artikel - danke den Autoren! Eine Frage treibt mich um: Sind es wirklich die Einkommensdisparitäten, die Trumps Wahl möglich machten? Ist es nicht vielleicht der Materialismus und die Gier, gefördert durch die Glamour-Glanz&Gloria-Medien, welche das hohle, extrovertierte Leben der Leisure Class zur unerreichbaren, aber enorm konsumfördernden Norm erhoben haben? So wäre es nicht die objektive Armut, sondern Neid, Gier, und Frust, welche Rechtsextrem beflügeln. Indiz: CH zählt wie Germany zu den reichsten Ländern. Sind wir wohlstandsverwahrlost wie viele Stinkreiche?
    56 11 Melden
    • _kokolorix 22.03.2017 07:44
      Highlight Zwar sind die Schweiz und Deutschland als ganzes sehr reich, aber der Reichtum ist auch extrem ungleich verteilt. Die kapitalistischen Parteien kommunizieren zwar ständig die angebliche Chancengleichheit, belegt mit einzelnen Tellerwäscherkarrieren. Viele Menschen glauben daran selber einmal reich werden zu können und dann von den Vorteilen der ungerechten Gesetzgebung profitieren zu können. Allerdings gibt es auch viele bei denen sich langsam die Einsicht durchsetzt, dass a) nicht alle so unanständig reich werden können und b) die Reichen gar nicht glücklicher leben.
      11 1 Melden
  • piedone lo sbirro 21.03.2017 16:08
    Highlight die blocher-freunde ertragen keine kritik an trump - denn trump ist das grosse vorbild/idol der neun SVP-partei-leitung um roger köppel.

    trump ist ein segen für europa und auch für die schweiz. denn die amis werden nach der 4-jährigen breitbart-herrschaft für etliche jahre gegen rechtsextremismus immun sein.
    köppel kann dann als blick-herausgeber zu seinem volch schreiben.

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-45/artikel/die-befreiung-die-weltwoche-ausgabe-452016.html

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/roger-koeppels-getruebter-blick-auf-die-usa/story/16259810#mostPopularComment
    33 17 Melden
  • Zerpheros 21.03.2017 15:34
    Highlight Aufhören! Ich bin schon ganz glücksbesoffen!
    41 4 Melden
  • Kramer 21.03.2017 14:02
    Highlight Hillary hat nicht nur verloren weil sie den Nerv der Leute nicht getroffen hat, sondern auch weil sie schlichtweg unbeliebt war (das war Trump auch, aber er hat den Nerv getroffen).

    Der Artikel ist vermutlich etwas positiv geschrieben, aber ich sehe die Tendenzen ähnlich. Nicht nur die Linke, auch die ruhende Mitte der Gesellschaft wacht etwas auf, und stellt sich gegen Extremismus. Es bleibt zu hoffen, dass die gemässigte Kräfte dies aufnehmen können um die Staaten zu stabilisieren.
    76 7 Melden
    • Hoppla! 22.03.2017 04:30
      Highlight Dem zweiten Teil pflichte ich bei.

      Dem ersten Teil nicht. Sie schlug Herrn Sanders und auch Herr Trump erhielt trotz ihren schlechteren Voraussetzungen (Frau, rational nicht populistisch) 3 Millionen Stimmen weniger. Mit beliebt/unbeliebt kann dies kaum erklärt werden.
      9 1 Melden
  • olive 21.03.2017 14:01
    Highlight Interessante Gedanken, aber: dass schon Trumps Wahl "der Gegentrend" war, denn die bisherige Politik dauert schon viel länger an als Trumps Wirken, scheint dem Autor nicht aufzufallen.
    Von Hillary Clinton oder Schulz etwas wirklcih Konstruktives , Neues , oder gar die Wahrheit zu erwarten, ist doch reichlich naiv. Die eigene Karriere zu fördern und die eigenen Pfründe zu schützen sind viel eher die Motivation dieser Herrschaften.
    31 25 Melden
    • _kokolorix 22.03.2017 06:39
      Highlight Die Wahrheit gibt es nicht. Es gibt nur Sichtweisen der Welt und da gefällt mir die Sichtweise von Schulz wesentlich besser als diese von Petri und LePen.
      Jeder brauchbare Politikier muss seine Karriere vorantreiben und sein Umfeld aufbauen, ohne das geht es in einer Demokratie nicht.
      Wenn das nicht nötig ist, haben wir Zustände wie in Nordkorea, Russland und der Türkei wo die Führer als Heilsbringer bei Strafe nicht mehr krtitisiert werden dürfen
      9 0 Melden
    • olive 22.03.2017 18:19
      Highlight Das würde mich auch interessieren. aber der Autor hat geschrieben: Der Wert der Wahrheit wird wieder geschätzt. Deshalb sagte ich, ob man diese etwa von Schulz oder Clinton hätte erwarten können..
      2 2 Melden
  • #bringhansiback 21.03.2017 13:37
    Highlight Willkommen zurück Herr Voigt! Schön wieder etwas von Ihnen auf Watson zu lesen.

    Zum Artikel: Ob dies nun wirklich eine Trendwende einläutet steht in den Sternen. Erste Anzeichen sind da, aber so schnell wie die hier sind können sie auch wieder verschwinden. Ich hoffe wirklich, dass sich die Politik weg von populistischen Parolen wieder hin zur Sachpolitik bewegt. Nur dadurch können unsere Probleme nachhaltig gelöst werden. Ein Eindreschen auf die Schwächsten hilft nichts.
    60 1 Melden
    • Anam.Cara 04.04.2017 07:38
      Highlight Also ich finde, dass wir in der Schweiz schon vor Trump eine Trendwende erkennen konnten. Wenn Abstimmungen bzw. deren Kampagnen es schaffen, einen Teil der schweigenden Masse zu mobilisieren, dann wird es eng für die SVP. Und offenbar hat sich ein Teil dieser Masse nun lange genug über das Verhalten von rechts geärgrt und geht wieder vermehrt an die Urne. Das Volch setzt dem Treiben eine Grenze...
      Trump kann aber diesen Trend auch hierzulande verstärken, weil die Erkenntnis in der Masse schneller wächst.
      2 0 Melden
  • Rabbi Jussuf 21.03.2017 13:12
    Highlight Punkt 3
    Ach ja, die Wahrheit!

    Wer's glaubt wird selig.
    11 17 Melden
  • Rabbi Jussuf 21.03.2017 13:10
    Highlight Punkt 1
    Wilders wurde nicht abgestraft und hat nicht wegen Trump weniger Stimmen gemacht, sondern wegen Rutte.
    Genauso hat die Abwahl Freisingers nichts mit Trump zu tun. Sollte ja offensichtlich sein.
    Punkt 2
    Schulz ist eine Seifenblase, die bald platzt. Die SPD hat sonst nichts vorzuweisen, die Grünen ebenso wenig (ausser Özdemir).
    Die Werte der AfD werden etwas sinken, das wäre aber Erdogan zu verdanken, nicht Trump.

    usw

    25 43 Melden
    • Kramer 21.03.2017 13:57
      Highlight Wilders und Freisinger hätten auch ohne Trump verloren, wenn sie ohne Trump auf die Idee gekommen wären Trumpsche Weisheiten von sich zu geben.
      zu Punkt 2 welche Deutsche Partei hat etwas vorzuweisen, etwa die CDU?
      22 4 Melden
    • Aranxo 21.03.2017 14:24
      Highlight Um bei den Tatsachen zu bleiben: Wilders wurde weder abgestraft noch hat er verloren. Er hat drei Prozent dazu gewonnen. Nicht viel im Vergleich zu dem, wie er hochgehypt wurde, aber immerhin. Seine Partei wurde damit zweitstärkste. Ein solches Ergebnis würden die Grünen in D als grandios oder gar historisch feiern. Die Regierungsparteien in den NL habe zusammen über 24% verloren, Rutte 5% und die Sozialdemokraten wurden von 25% auf 6% geradezu pulverisiert. Martin Schulz feiert dieses Ergebnis als "Sieg der Demokratie". Das sind die Leute, die andere als "postfaktisch" beschimpfen.
      25 13 Melden
    • INVKR 21.03.2017 16:21
      Highlight @Aranxo: Wilders hat 3 Prozent dazu gewonnen, ja. Damit hat er weniger Sitze als noch 2010 - 12 und viel weniger als es die Umfragen noch bis Anfang 2017 voraussagten. Von historisch kann also keine Rede sein. Egal welche Massstäbe man anlegt, dieses Ergebnis hat die Erwartungen seiner Anhänger schlicht nicht erfüllt.

      Was uns die Verluste der Regierungsparteien deiner Meinung nach sagen sollen, ist mir auch nicht klar. Die verlorenen Sitze gingen zum grossen Teil nicht an rechtspopulistische oder sonstige antidemokratische Parteien, warum ist das also kein Sieg für die Demokratie?
      17 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 21.03.2017 12:54
    Highlight Selten so einen blauäugigen Kommentar gelesen!
    19 62 Melden
    • äti 21.03.2017 16:28
      Highlight ..schön für dich.
      24 6 Melden
  • ThomasHiller 21.03.2017 12:49
    Highlight a) Was haben die Exporte Deutschlands mit Rechtspopulisten zu tun?

    b) Über Jahre bis mehr als ein Jahrzehnt wurde Deutschland von der Welt gesagt, es müsse seinen Arbeitsmarkt deregulieren und die Lohnkosten in den Griff bekommen.
    Der Arbeitsmarkt wurde dereguliert, die Lohnkosten gesekt und jetzt meckert "die Welt" (in beiden Fällen übrigens vor allem die Amis), daß Deutschland mit niedrigeren Lohnkosten noch mehr exportiert.
    Verstehen muß man das nicht, oder ?
    22 9 Melden
  • Sophia 21.03.2017 12:02
    Highlight Bildunterschrift:
    "Frauen wehren sich energisch gegen den «Pussy-Graber»
    Ich kenn da eine, zwar eine etwas verbitterte Dame, der das völlig gleichgültig zu sein scheint.
    Eben, der Trump bewegt sich in etwas tieferen Regionen, als die übrige Menscheit. So ein Alberich halt, der nichts auf die Reihe bringt.
    13 5 Melden
  • klugundweise 21.03.2017 10:22
    Highlight Ist das nicht der Wunsch Vater der Gedanken ?
    In den letzten Jahren wurde die Politlandschaft massiv rechtslastiger (Holland: Wilders + Rutte!, Schweiz: SVP, Frankreich: Le Pen, Polen, Ungarn, von der TR nicht zu reden). Auch wenn da mal ein Populist auf die Schnauze fällt, eine Trendwende sehe ich nicht!
    64 21 Melden
    • Mietzekatze 21.03.2017 11:05
      Highlight hmmm... Wilders wurde ziemlich hart abgestraft und Rutte hat deutlich gewonnen, der SVP wurde gerade die Regierung in VS 'entzogen', LePen kämpft mit sinkenden Umfragewerten... Was Ungarn, Polen und TR betrifft, stimme ich dir mehrheitlich zu. TR werden wir sehen was nächsten Monat passiert (sieht auch eher nach Nein aus, wird aber knapp), Polen und Ungarn sind zur Zeit noch sehr nazionalistisch, wobei die Polen auch auf die Strasse gehen für Fortschritt (wird in unseren Medien etwas selten erwähnt)...
      39 26 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 21.03.2017 11:19
      Highlight Wilders' Partei hat 5 Sitze dazu gewonnen. Wie kann man da von Abgestraft sprechen???? Die sogenante anständigen Sozialdemokraten wurden abgestraft, Ungarn, Polen sind klare Sachen, dort gewinnen seit Jahren die Rechten zudem ist das Thema Migration kein grosser Faktor da man Moslems raushält aus dem Land da man zurecht Rückschritte befürchtet. TR ist Religiös Nationalistisch aber dort gibt es eine nicht geeinte aber nicht schwache Anti Rechts Opposition im Gegensatz zu Polen und Ungarn
      34 26 Melden
    • Juliet Bravo 21.03.2017 14:50
      Highlight DJ - ja, aber das nützt ihm auch nichts. Er wird nicht Regierungschef. Basta.
      12 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 21.03.2017 10:20
    Highlight Sie unterschlagen salopp den Hauptgrund warum Rechtspopulisten gewählt werden: Die Migration...
    Wirtschaftspolitik interessiert so ziemlich keinen von deren Wähler.
    45 78 Melden
    • Citation Needed 21.03.2017 10:53
      Highlight Darum werden sie gewählt. Aber wenn sich zeigt, dass ihre herausgeposaunten Rezepte hohles Geschwätz sind und die Grossmäuler am Steuer nur wirren Zickzackkurs fahren, dann verliert dieses Geschwätz eben an Wirkung.
      Bezüglich Wirtschaftspolitik würde ich z.B. den französischen Wählern raten, erst mal 2 Jahre nach England zu schauen, wie denen die Abnabelung von der EU gelingt, statt heute Le Pen zu wählen, die sofort austritt. Es heisst, die Verhandlung neuer Verträge wird nicht 2, sondern ü10 Jahre dauern, und dass England viel zu wenig Substanz für eine lange, zehrende Übergangszeit hat..
      58 10 Melden
    • Schlumpfinchen 21.03.2017 12:27
      Highlight Und weshalb genau haben sie etwas gegen Ausländer?
      Weil sie denken, dass ihr wirtschaftlicher Abstieg bevor steht, wenn man "alles" den Ausländern gibt. Die ständige Angst um den wirtschaftlichen Abstieg befeuert durch die Rhetorik der Rechtspopulisten. Manchmal sollte man einfach etwas weiter denken.
      Ich hoffe dass jetzt viele Leute denken: halt, stop, Moooment, sind wir wirklich auf dem richtigen weg?
      40 8 Melden
    • go for it 21.03.2017 16:09
      Highlight Ich denke, Sie wurden falsch verstanden, elco. Was das Wahlverhalten vieler SVP-Wähler und anderer Populismus-Anhänger angeht, haben Sie leider Recht. Die interessieren sich nicht wirklich für Wirtschaft und Gesellschaft. Wenn die „Ausländer“ hören, setzt der Verstand aus und ein pawlowscher Reflex ein. Aber das sind die üblichen 30 Prozent, die es in jedem Land gibt. Wichtig sind die Unentschiedenen und auf die wirkt Trump abschreckend (wenigstens bis zur nächsten Flüchtlingswelle).
      23 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 21.03.2017 10:16
    Highlight Sind sie ein Akkzelerationist , Herr Löpfe?:

    "Akkzelerationismus ist eine neuere politische Theorie: Sie will den Kapitalismus mit seinen eigenen Mitteln schlagen und seinen schnelleren Zusammenbruch herbeiführen, vor allem, indem sie aktuelle Entwicklungen mit modernen technischen Mitteln beschleunigt."

    Übrigens gehört Wilders in den Niederlanden zu den Gewinnern. Seine Partei hat 3 Prozentpunkte zugelegt, die Rechtsliberalen noch mehr, die Linksgrünen auch. Wilders hat nur nicht so zugelegt, wie es die Umfragen prognostizierten. Michael Furger's Kommentar dazu in der NZZaS ist lesenswert
    35 19 Melden
  • Thom Mulder 21.03.2017 10:08
    Highlight Trump's Charakter und Niveau sind typisch für alle Rechtskonservativen. Man kann nun mal nur dann eine rechtskonservative Einstellung haben wenn man intelligenzmässig stark unterdurchschnittlich abschneidet.

    Denn jeder intelligente Mensch weiss dass im Leben wie in der Politik die Umwelt das Allerwichtigste ist, dann das Soziale und erst dann alles Andere. Man sägt nunmal nur an dem Ast auf dem man steht wenn man ziemlich dumm ist.
    58 33 Melden
    • poga 21.03.2017 11:03
      Highlight Also mein IQ ist nicht unterdurchschnittlich auch wenn ich teilweise rechtskonservativ wähle. Zudem ist die SVP dann erfolgreich, wenns ums soziale geht. Mei Ausschaffung usw.. Nicht die Art von Sozialem, die du dir wahrscheinlich vorstellst aber es geht in die Sozialpolitik.
      26 72 Melden
    • Roterriese 21.03.2017 11:38
      Highlight Man kann nun mal nur dann eine linke Einstellung haben wenn man intelligenzmässig stark unterdurchschnittlich abschneidet, anders kann ich mir diese Realitätsverweigerung und Abgehobenheit der linken Vertreter nicht erklären.
      22 56 Melden
    • Citation Needed 21.03.2017 13:44
      Highlight Politische Gesinnung hat nicht mit IQ zu tun. Zumindest nicht das links-rechts-Schema. Wenn schon, dann kann man gewisse populistische Logiken als dumm bezeichnen. Aber darauf fallen nicht nur dumme rein, auch Denkfaule und ideologisch verbrämte. Es ist wie immer komplizierter..
      39 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zhgr1989 21.03.2017 10:06
    Highlight Von wegen Schulz hat kein Charisma. Nur weil Sie Herr Löpfe ein Fan von Mutti Merkel sind... Schulz halt allemal mehr Charisma als Merkel!
    26 33 Melden
    • Citation Needed 21.03.2017 10:55
      Highlight ..verglichen mit Merkel ist er obercharismatisch, ja. Aber verglichen mit normalcharismatischen Politikern schmiert er ab.
      34 11 Melden
    • α Virginis 21.03.2017 11:25
      Highlight Naja, Charisma würde ich das nicht grade nennen, beide zeichnen sich nicht gerade als charismatisch aus. Nach Mutti Merkel kommt halt nun Papa Schulz, wie es scheint ;)
      21 4 Melden
  • Ohniznachtisbett 21.03.2017 10:03
    Highlight Ach jetzt geht das wieder los. Herr Löpfe die Fasnacht ist vorbei. Wilders hat verloren? Verloren haben die Sozialdemokraten! Freysinger ist "Opfer" einer Schmutzkampagne geworden, an der er selbst nicht unschuldig ist und wie Le Pen abschneiden wird, weiss im Moment nicht mal Mike Shiva. Und bis zur Bundestagswahl fliesst noch so viel Wasser den Rhein herunter... Ach und 5% Lohnerhöhungen jedes Jahr ein Jahrzehnt lang in DE, das riecht ja förmlich nach Populismus...
    27 70 Melden
    • Citation Needed 21.03.2017 14:22
      Highlight Ohniznacht: Freysinger ist nicht Opfer einer Schmutzkampagne geworden. Ja, es gab eine Kampagne (Flugblatt), aber keine Schmutzkampagne. Die vielen Verfehlungen Freysingers (und seine Inkompetenz) liessen sich halt nicht ewig unterm Deckel halten. Ich habe z.B. aus erster Hand (jmd aus Walliser Verwaltung, ehemaliger F-Wähler) einiges zur Causa Freysinger gehört, das seine Abwahl durchaus rechtfertigt. Und damit ist NICHT diese Vetterliwirtschaftspersonalie gemeint. Der Typ hatte seinen Laden null im Griff.

      Und seine Spaltungsstrategie war doof, kommt dazu. Hat er sich selber zuzuschreiben.
      33 6 Melden
    • Ohniznachtisbett 21.03.2017 16:23
      Highlight Ich habe ja geschrieben, dass er sich auch vieles selber zu zuschreiben hat... Aber von der Abwahl Freysingers auf eine grundsätzlich Linksliberalere Haltung der Walliser Wähler zu schliessen wäre falsch. Es wurde ein FDP-Mann gewählt, was bedeuted, dass man bürgerlich wählen wollte, einfach nicht Freysinger.
      9 15 Melden
    • Ohniznachtisbett 21.03.2017 16:25
      Highlight Warum blitzt ihr mich so? Dieser Artikel ist voll mit "Alternative Facts"... In Holland haben die Bürgerlichen klar gewonnen, die PvdA ist auf Tauchstation, Wilders hat noch nie mehr stimmen erhalten. Jetzt zu schreiben, die Holländer hätten Linksliberal gestimmt, ist wie wenn man sagt, es seien mehr Leute an Trumps Inauguration gewesen als bei Obama 2008...
      12 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slavoj Žižek 21.03.2017 09:59
    Highlight Die Quoten von Maddow sind nach der peinlichen Veröffentlichung von Trumps Tax Returns so tief wie noch nie...
    14 39 Melden
    • Scaros_2 21.03.2017 10:28
      Highlight Haste eine Quelle?
      28 5 Melden
    • Citation Needed 22.03.2017 09:47
      Highlight Scaros_2: v.A. Fox News und Milo schreiben, dass Maddows Quote absackte. Eine neutralere Quelle schrieb, dass die Tax Returns Maddows ein 'all-time-high' brachten - danach muss es halt wieder runter. Zudem habe sie viele erzürnt mit der Art, wie sie die 2 Seiten Tax Returns aufbauschte (zu viel Spannung erzeugt für ein laues Fürzchen..). Die Kritik also an der Art und Weise WIE sie es brachte, nicht daran, DASS sie es brachte.
      Aber trotz 'Zwischentief' ist sie gut unterwegs, Tendenz steigend: http://www.politicususa.com/2017/03/20/panic-rachel-maddow-clobbers-fox-news-straight-week.html
      1 1 Melden
  • Thinktank 21.03.2017 09:46
    Highlight Es ist noch viel zu früh nach 50 Tagen über Trump zu urteilen. Obama hatte nach 100 Tagen noch gar nichts erreicht. Die Umfragewerte für Merkel und Hollande sind auch im Keller, das sagt gar nichts aus. Es ist verständlich, dass sich das Establishment, das Obama installierte, nicht ohne Widerstand dem von Trump eingeleiteten Richtungswechsel einfach so anschliesst. Trump ist Präsident eines demokratischen Landes und nicht Diktator wie Erdogan oder Putin. Alles was er macht, muss von seiner Partei mitgetragen werden. Jeder Journalismus ist Ideologisch geleitet, wer definiert hier Wahrheit?
    28 95 Melden
    • Shin Kami 21.03.2017 10:29
      Highlight Obama hat immerhin nicht in 2 Monaten so viel scheisse gebaut. Nun per definition sind Putin und Erdogan auch demokratisch gewählt, wobei man Trump (momentan noch) nicht mit denen vergleichen kann. Und natürlich hat ein Mensch immer eine eigene Meinung, auch ein Jorunalist und ist daher nie unparteiisch, aber man kann schon zwischen wahrheit und "alternativer" Wahrheit unterscheiden...
      53 11 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 21.03.2017 10:43
      Highlight Obama hat in seinen Jahren aber extreme Scheisse gebaut. Das einzige was er wirklich gut machte war der Iran Deal sonst nichts.
      15 63 Melden
  • Grundi72 21.03.2017 09:45
    Highlight "Frauen, Künstler, Intellektuelle und Journalisten machen mobil..."

    Herrlich! :-)

    36 36 Melden
    • Wehrli 21.03.2017 10:17
      Highlight Die Andere Seite wäre dann? Buure, Seckel, Ignoranten? Oder was?
      46 8 Melden
  • poga 21.03.2017 09:30
    Highlight "Weg von einer exzessiven Identitätspolitik und hin zu einer stärkeren Betonung der Gemeinschaft." Dieser Satz, ist das A und O für die heutige Politik und der Grund warum die Parteien von links bis rechts scheitern. Der Gleich-Berechtigung/Stellung/Setzung wurde nie die Gleich-Verpflichtung entgegen gesetzt. Dies kommt vor allem bei den Frauen, den Ausländern und dem Sozialsystem zur Geltung. Dies nutzen due Populistn. Scheitern jedoch, weil auch sie keine Antworten liefern. Wer die Solidargemeinschaft so wieder eint, wird künftige Wahlen gewinnen.
    36 11 Melden
    • Thinktank 21.03.2017 09:52
      Highlight Der Mensch ist darwinistisch. Solidargemeinschaften waren immer schon Zweckgemeinschaften, die sich gegen andere Zweckgemeinschaften darwinistisch behaupten mussten. Egal ob Familie oder Länder. Es braucht eine Diktatur, damit alle gleich werden und solche gescheiterten Versuche gab es schon.
      12 44 Melden
    • äti 21.03.2017 10:38
      Highlight Einen "aufgeklärten Despotismus", wenn denn schon.
      1 8 Melden
    • poga 21.03.2017 11:54
      Highlight @Thinktank wenn es nur Zweckgemeinschaften gibt, ist es doch umso wichtiger, dass sie zusammenhält. Und das eine Gemeinschaft funktioniert, ist es wichtig dass jeder seinen Beitrag leistet. Ich denke dass momentan die einen möglichst viel für andere aus dieser Gemeinschaft rausboxen wollen während andere die Gemeinschaft aus der Verantwortung ziehen wollen. Vereint wird sie jedoch nur mit einem austarierten System aus beidem. Rechte gegen Pflichten. Nur so kann es funktionieren. Je mehr Rechte die Gemeinschaft gibt, umso mehr Pflichten muss der Recht-Nehmer auf sich nehmen.
      10 2 Melden
  • nilson80 21.03.2017 09:21
    Highlight "Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft" (Faust, J.W. Goethe)
    Ich möchte gerne glauben das es so ist.
    35 5 Melden
  • TRL 21.03.2017 09:21
    Highlight WENN es wirklich so kommt, Herr Löpfe, dann hätten die Sanders-Anhänger, die am Ende für Trump gestimmt haben, doch noch etwas richtig gemacht. Bisschen Hochrisiko... Aber da müssen wir schon noch selber etwas tun. Da können wir uns nicht darauf verlassen, dass die Welt dank den 7 Gründen, die sie aufzählen, wieder great wird. Und unser Schicksal schon wieder in die Hände der Amis legen. Mir fehlt das Provokative in ihrem Text. Die Linksliberalen müssen jetzt wach bleiben, und nicht schon wieder eingeschläfert werden!
    47 6 Melden
    • René Obi (1) 21.03.2017 10:05
      Highlight Aufwachen, nicht wach bleiben. Und zwar dringend. Und wenn das gelingt, dann hat die unsägliche Wahl dieses Irren tatsächlich noch etwas Gutes. Schlimm nur, dass es vielleicht tatsächlich diese drohende Katastrophe braucht. Hätte auch mit weniger Kollateralschaden möglich sein müssen!
      26 1 Melden
  • pamayer 21.03.2017 09:20
    Highlight Hoffe sehr, dass diese Vision real wird!
    40 9 Melden
  • concerned citizen 21.03.2017 09:19
    Highlight Und warum würde dieser Artikel in die Rubrik Wirtschaft eingeordnet ? Ihr müsse eine spezielle Rubrik einrichten: Trump bashing, Revanche der Hillary oder der lange Arm von Obama, oder Der Tod des Liberalismus etc.
    30 94 Melden
    • äti 21.03.2017 10:39
      Highlight Die Rubrik heisst: "Fritz".
      21 7 Melden
  • rYtastiscH 21.03.2017 09:18
    Highlight Guter Artikel, klasse Abschluss.

    Ein Einwand: "Der eigentlich von jeglichem Charisma befreite Wahlkämpfer Schulz kann sich bei Trump bedanken."

    Schulz und kein Charisma? Nein das kann ich nicht nachvollziehen! Für mich ist das eine seiner Stärken.
    28 23 Melden
    • bibaboo 21.03.2017 10:24
      Highlight Hättest du diesen Kommentar nicht bereits verfasst, würde ich es tun. Siehe es genau gleich.
      9 9 Melden
    • Shin Kami 21.03.2017 10:31
      Highlight Also ich musste schon lachen. Die Aussage stimmt definitiv nicht so, aber Schulz hat jetzt auch nicht so viel Charisma wie ihm manchmal zugeschrieben wird...
      9 2 Melden
  • Philipp Burri 21.03.2017 09:18
    Highlight Wenn ich jeweils gesagt habe, besser Trump als Clinton, weil mit Clinton bleibt alles beim Alten, wurde ich von meinen politisch gleich eingestellten Bekannten jeweils aufs schärfste gerügt, dass man doch nicht aus Protest gegen Hillary sein dürfe. Ins gleiche Horn stiessen auch Obama, Sanders, Oliver, Maher und Konsorten. Vielleicht behalte ich also doch noch recht und aus linker Optik wird Trump langfristig besser sein als Dollary. Schön wärs aber der Weg ist lange und steinig.
    29 16 Melden
    • Adrian Habegger 21.03.2017 10:07
      Highlight Sorry das ist die absurdeste Begründung ever... nur weil einem etwas nicht passt darf man noch lange nicht seine Überzeugungen aufgeben... Diese Schäden die Trump aktuell zb in der Bildung zulässt wird eine ganze Generation an armen und zumeist schlecht gebildeten Junge Erwachsene generieren... Diese Defizite benötigen ihrerseits wieder jahrzehnt um ausgebügelt zu werden... Aus Missmut/Verlustängsten die Prinzipien über Bord zu werfen ist brandgefährlich, gab bereits dutzende Beispiele in der Geschichte! Die Menschen müssen emotional stabiler werden, mM nach der einzige Weg aus der Pop.falle
      25 6 Melden
    • äti 21.03.2017 10:44
      Highlight @burri: *....besser sein als Dollary..* heisst Mega-Dollary, heisst wenigen viel mehr und dem Rest möglichst nichts? Ja, die Richtung stimmt.
      4 6 Melden
  • LeChef 21.03.2017 09:16
    Highlight Sie beide wollen es vielleicht nicht wahrhaben, aber das, wofür Trump steht, ist das genaue Gegenteil von liberalem Kapitalismus. Auch rechtsliberale Wirtschaftswissenschaftler stimmen darin überein, dass zu einem funktionierenden Kapitalismus die Korrektur von Marktversagen (gerade im Umweltbereich), freier Handel, soziale Sicherung und eine gewisse Umverteilung gehören. Trumps Vision eines schuldenbasierten, staatlichen Jobbeschaffungsprogramms (nichts anderes sind seine Infrastrukturprojekte und protektionistischen Ideen) sind eben genau weder (neo)liberal noch "kapitalistisch".
    14 20 Melden
    • Posersalami 21.03.2017 10:31
      Highlight "Trumps Vision eines schuldenbasierten, staatlichen Jobbeschaffungsprogramms sind eben genau weder (neo)liberal noch "kapitalistisch"."

      Und genau so ein staatliches Jobbeschaffungsprogramm wäre auch in Europa bitter nötig. Man mag von Trump halten was man will, aber hier liegt er richtig. Übrigens ist das keine Erfindung von Trump, das haben schon genügend Präsidenten vor ihm gemacht, mit teils durchschlagendem Erfolg.
      8 6 Melden
    • FrancoL 21.03.2017 10:32
      Highlight "sind eben genau weder (neo)liberal noch "kapitalistisch"
      Genau da liegt wohl Deine Fehlinterpretation; Sie sind beides.
      Nimmt man nur mal seine Aussagen zum Mauerbau, da erkenne ich in keiner Weise eine Abkehr vom Kapitalismus und dem völlig freien Markt, purer Neoliberalismus, denn nur so kann Trump behaupten dass er die veranschlagten Kosten noch massiv reduzieren wird.
      5 4 Melden
    • FrancoL 21.03.2017 10:43
      Highlight @Posersalami; Das Jobschaffungsprogramm alleine ist doch keine Lösung! Die Art und Weise wie es aufgegleist wird ist doch entscheidend, entweder sozial oder neoliberal, das sind Welten.
      Der Mauerbau mit den mehr als gedrückten Preisen ist keine Arbeitsbeschaffung, das ähnelt an einer Beschäftigungstherapie die dann aber bei den Chefetagen der Auftragnehmer zu Gewinnen führt, bei den Arbeitern aber nichts, gar nichts bringt.
      Sinnvoll wären Beschäftigungsprogramme die den ArbeiterInnen etwas Wohlstand bringen, damit die Gesamtwirtschaft profitiert und das hat Trump nun mal vor.
      7 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 21.03.2017 09:12
    Highlight "Die Holländer haben Geert Wilders die kalte Schulter gezeigt"
    Da kann man schon wieder aufhören mit lesen bei so viel ideologischem Unsinn. Offensichtlich ist Herr Löpfe entgangen, dass Geert Wilders mehr Stimmen als jemals zuvor erhalten hat und nun die zweitstärkste (!!!) Partei in Holland ist. Die kalte Schulter haben die Holländer den Sozialdemokraten (PvdA) gezeigt, die von 24 auf 5% abgestürzt sind.
    50 19 Melden
    • reaper54 21.03.2017 09:50
      Highlight Das traurige ist, diese Fakten interessieren niemanden aus dem Linken Lager. Sie reagieren nur auf einzelne Siege nicht jedoch auf konstante Parteien. Faktenverdrehen und Ideologistisch sein können halt nicht nur ein paar Personen ganz rechts aussen...
      17 17 Melden
    • Posersalami 21.03.2017 10:20
      Highlight Das würde ich so nicht sagen. Ich schlage mich dem "Linken Lager" zu und nehme diese Fakten zur Kenntnis, ebenso viele andere Linke deren Blogs ich regelmässig besuche. Herr Löpfe ist halt eben kein Linker, wie ich schon mehrfach geschrieben habe. Herr Löpfe ist, zumindest in seiner Rolle hier, ein Journalist der Geld verdienen muss.
      19 3 Melden
    • Shin Kami 21.03.2017 10:33
      Highlight Und was man noch anmerken kann, die Regierung ist da auch rechts, soviel also zu dem Sieg...

      Ich würde mich mal als "aus dem linken Lager" definieren und mich interessieren die Fakten, niemand stimmt also schon mal nicht. Faktenverdrehung ist allgemeingut, irgendwie muss die eigene Ansicht ja funktionieren und das gilt für alle.
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 21.03.2017 09:06
    Highlight Trump ist Freiherr von Münchhausen.
    16 6 Melden
  • LeChef 21.03.2017 09:04
    Highlight Lese ich da tatsächlich Hansi Voigt in der Autorenzeile...?!
    37 2 Melden
    • Philipp Löpfe 21.03.2017 09:43
      Highlight Du hast dich nicht getäuscht.
      29 5 Melden
  • stefko 21.03.2017 08:49
    Highlight Dieser Artikel ist der reinste Populismus!
    Hier werden komplexe politische und wirtschaftliche Zusammenhänge jeweils zu einem Satz in eine Hakbwahrheit vereinfacht. Genau das ist Populismus. Nur weil alle gerne etwas über Trumps Versagen lesen, gibt Ihnen das nicht das Recht selbst populistisch zu werden.
    Die Autoren sollten sich wirklich mal fragen was sie da eigentlich tun. Ansonsten mag ich watson sehr, aber das ist sicher das schlechteste was ich im Bereich Politik bei euch gelesen habe.
    31 43 Melden
    • Shin Kami 21.03.2017 10:34
      Highlight Ja der Artikel ist deutlich vereinfacht und wird so auch (leider) nicht passieren, aber insgesamt ist es eine interessante Überlegung.
      16 3 Melden
  • FrancoL 21.03.2017 08:49
    Highlight Ein guter Artikel, eigne Rückschlüsse sind gewagt, aber grossmehrheitlich eine gute Zusammenfassung der Auswirkungen einer kurzen und wirren Amtsführung eine Populisten.
    Ich sehe aber die (grosse) Gefahr, dass sich nach wie vor kein richtiger Weg aus der heutigen misslichen Lage aufzeichnen lässt, zumindest nicht mit dem politischen Personal das heute mehrheitlich in EU "vorhanden" ist. Dies könnte leider zu einer "Umkehrung" des Anti-Trump-Effektes führen, was mMn zu einer Katastrophe führen könnte.
    16 12 Melden
  • N. Y. P. D. 21.03.2017 08:47
    Highlight So macht der wohl unfähigste US-Präsident aller Zeiten vielleicht unfreiwillig den Weg frei für..

    der wohl unfähigste Präsident
    aller Zeiten !!

    Herrlich geschrieben !

    Vermutlich hat @watson nicht mal gross recherchiert, ob er tatsächlich der unfähigste Präsident ever war. Es ist einfach zu offensichtlich😄..
    23 13 Melden
    • René Obi (1) 21.03.2017 10:01
      Highlight Das ist nach zwei Monaten tatsächlich einfach zu offensichtlich.
      16 5 Melden
    • Shin Kami 21.03.2017 10:35
      Highlight Was gibt es da gross zu recherchieren? Aller zeiten ist falsch, wir kennen die Zukunft nicht, aber ich denke mal zuvor gab es nie einen solchen Totalausfall.
      11 4 Melden
  • zimtlisme 21.03.2017 08:42
    Highlight Interessante Ansätze und spannender Inhalt.
    Jedoch, bei aller Liebe für Watson: hat das Lektorat verpennt? Mehrere Sätze gehen syntaktisch nicht auf. Hier nur ein Beispiel: "Er will America wieder so great wie in nach dem Zweiten Weltkrieg." ??
    24 0 Melden
    • Philipp Löpfe 21.03.2017 09:44
      Highlight Sorry, das fehlte tatsächlich ein «machen». Danke für den Tipp.
      11 5 Melden
  • Hillbilly 21.03.2017 08:36
    Highlight Wer den fehlenden Artikel im Lead findet, darf ihn behalten ;)
    14 0 Melden
  • René Obi (1) 21.03.2017 08:35
    Highlight Ihr macht ja richtig Hoffnung. Etwas das sich bei mit am 9.11.2016 verabschiedet hatte. Und wenn ich Wilders' Pleite und die neuesten Umfragen in Frankreich, die Resultate in Solothurn und im Wallis anschaue... :-)
    13 11 Melden
    • Posersalami 21.03.2017 09:45
      Highlight @
      René Obi (1): Welche Pleite von Wilders? Wilder IST DIE ZWEISTÄRKSTE KRAFT in Holland. Glauben sie doch nicht alles was der Löpfe schreibt. Der hat eine ziemlich grosse Schere im Kopf, wie dieser Artikel beweist. Ja, Wilders hat nicht gewonnen, was der absolute Worst Case gewesen wäre. Aber nur weil der nicht eingetroffen ist, ist es noch lange keine Pleite. Wilders kann sich zurück lehnen und zuschauen, wie die etablierten Parteien das Wutbürgertum weiter befeuern und es dann eben in 4-5 Jahren wieder versuchen. Genau wie Le Pen.
      18 14 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 21.03.2017 09:49
      Highlight Wilders hat schon dazu gewonnen. Rutte verlor Sitze. Es verlief zwar für Wilders nicht wie erhofft aber, die Tendenz ist steigend für seine Partei. Rutte konnte nur einen grösseren Schiffbruch verhindern weil er Islamistischen Ministern aus der Türkei klare Kante gezeigt hat. Was er auch nur wegen des Wahlkampfs getan hat. Zudem ist Ruttes Partei auch Rechts zu verorten.
      13 7 Melden
    • FrancoL 21.03.2017 10:23
      Highlight Liebe Leute man sollte nicht den Fehler machen alles was Rechts ist in den gleichen Topf zu werfen. Die Ansätze eines Wilders sind nun mal grundsätzlich anders als die von Rutte.
      Grundsätzlich ist es zudem so dass die Rechtspopulisten ja nur eine eigene Mehrheit anstreben können, denn mit ihnen koaliert nun mal niemand, also wird es auch in Zukunft bei einer vernünftigen Ausstattung der mitte und linken Kräfte kein Durchkommen geben.
      14 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

SP-Nationalrat wollte in der Türkei Prozess beobachten und musste Flucht ergreifen

Um sich ein Bild vor Ort zu machen, bereiste der SP-Nationalrat Fabian Molina die Osttürkei. Sein Versuch als Beobachter an einem Gerichtsprozess teilzunehmen, scheiterte.

Gemeinsam mit dem emeritierten Soziologie-Professor Ueli Mäder und dem Präsidenten des Schweizerischen Friedensrats Ruedi Tobler bereiste der SP-Nationalrat Fabian Molina anfangs Oktober die Osttürkei. Fünf Tage war die kleine Reisegruppe unterwegs. Zurückgekommen ist sie mit einem Strauss voller intensiver Erfahrungen. 

Die Mission sei gewesen, sich ein Bild der aktuellen Situation in der Türkei und speziell von derjenigen der ethnischen Minderheiten zu verschaffen. Seit seinem …

Artikel lesen