Wirtschaft
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Auf Twitter gesehen: Ein Vergleich zwischen Obamacare und Trumpcare.

Donald Trumps merkwürdige Obsession mit Barack Obama

Zuerst Birther-Kampagne, jetzt Deep-State-Paranoia: Trump hat sich in seinen Vorgänger verbissen. Es könnte sein Verhängnis werden.



Douglas Brinkley ist ein Historiker, der sich auf das Leben und Wirken von amerikanischen Präsidenten spezialisiert hat. Das Verhältnis von Trump zu seinem Vorgänger lässt ihn ratlos. Es gebe ein «ungeschriebenes Gesetz, dass man seinen Vorgänger mit einem gewissen Grad an Anstand» behandle, erklärte er gegenüber dem Wall Street Journal.  

FILE PHOTO -  U.S. President Barack Obama meets with President-elect Donald Trump in the Oval Office of the White House in Washington November 10, 2016. REUTERS/Kevin Lamarque/File Photo   TPX IMAGES OF THE DAY

Bei der Amtsübergabe ging es noch höflich zu und her. Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

Dass man hingegen seinen Vorgänger eines Kapitalverbrechens bezichtigt, ist noch nie dagewesen. Genau das hat Trump am vergangenen Wochenende getan. Er hat Barack Obama angeklagt, ihn während der Wahlkampagne im Trump Tower durch die Geheimdienste abgehört zu haben. Gleichzeitig hat er seinen Vorgänger als «schlimm oder krank» bezeichnet.  

Fertig lustig

Mit diesem Tweet hat Trump eine rote Linie überschritten. Diese Anschuldigungen können nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden, wie das meiste, das Trump via Twitter in die Welt hinausposaunt. Trifft der Vorwurf zu, dann hat Obama ein Kapitalverbrechen begangen, das der Staat verfolgen muss. Wenn nicht, dann ist der Präsident massiv in der Bedrouille. Im schlimmsten Fall droht ihm ein Impeachment-Verfahren.  

Warum geht Trump dieses Risiko ein? Dafür gibt es verschiedene Erklärungen. Die offensichtlichste lautet: Er will von KremlGate ablenken. Dabei wird das Trump-Team beschuldigt, schon während des Wahlkampfes mit dem russischen Geheimdienst zusammengearbeitet zu haben.

Ein Korrespondenten-Dinner und die Folgen

Diese Anschuldigungen werden täglich glaubwürdiger. Puzzlestein für Puzzlestein wird das Bild vervollständigt, wonach es konkrete Absprachen und Gegenleistungen zwischen Trump und den Russen gegeben hat.  

abspielen

Obama macht sich über Trump lustig. Video: YouTube/SuchIsLifeVideos

Doch es gibt auch einen persönlichen Aspekt: Trump ist seit Jahren von Obama geradezu besessen. 2011 hat er in der so genannten Birther-Kampagne behauptet, Obama sei nicht in den USA geboren worden und deshalb kein legaler Präsident. Diese Behauptung hielt er aufrecht, obwohl Obama den offiziellen Geburtsschein vorlegte, der seine Geburt in Hawaii bestätigte. Erst kurz vor Abschluss der Wahlkampagne nahm Trump diese Behauptung – die im Übrigen klar rassistisch motiviert war – zurück.

Am Korrespondenten-Dinner 2011 machte sich Obama in Anwesenheit von Trump über die Birther-Kampagne lustig. Videobilder zeigen, dass Trump alles andere als amüsiert war. Es kursiert gar die These, dass dieser Vorfall der Auslöser war für Trumps  Beschluss, selbst als Präsident zu kandidieren. Als Präsident will er diesem Anlass fernbleiben.  

Obama als «Vater von Isis» bezeichnet

Trump kann von Obama nicht lassen. Im Wahlkampf bezeichnete er ihn als «Vater des Isis». Die Fotos, die zeigen, dass bei Obamas Inauguration viel mehr Menschen in Washington waren als bei seiner, treiben ihn zur Weissglut.

Inauguration: Obama vs. Trump

Immer wieder macht er Aussagen über seinen Vorgänger, die nachweislich falsch sind. Jüngstes Beispiel ist ein Tweet, in dem er behauptete, 122 von Obama aus dem Gefängnis von Guantànamo entlassene Männer seien wieder Terroristen geworden. Bis auf acht wurden alle von George W. Bush freigelassen.  

Die «Deep-State»-Verschwörung

Längst hat Trumps Obama-Obsession den Charakter einer Verschwörung angenommen. Christopher Ruddy gehört zum engeren Freundeskreis von Trump. Gegenüber dem «Wall Street Journal» hat er erklärt: «Der Präsident wird seit seinem ersten Amtstag an belagert von der Presse und Obama-Loyalisten, und er wehrt sich dagegen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass es Obama-Loyalisten innerhalb und ausserhalb der Verwaltung gibt, die Trump das Leben schwer machen.»  

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Diese These läuft unter dem Begriff «deep state». Trump ist fest überzeugt, dass er in der Verwaltung von Feinden umzingelt ist. Deshalb traut er nur dem engsten Kreis von Verbündeten, beispielsweise seinem Chefstrategen Steve Bannon. Gleichzeitig lässt er zehntausende von Verwaltungsposten unbesetzt und kürzt willkürlich Budgets.  

Obama bleibt cool

Barack Obama reagiert bisher nicht auf Trumps Vorwürfe. Er hat einzig durch einen Mitarbeiter feststellen lassen, dass Trumps Abhörvorwürfe «falsch» seien.  

Anders als im Fall der Birther-Kampagne oder anderen lächerlichen und unsinnigen Behauptungen werden diese Tweets des Präsidenten Folgen haben. Die Vorfälle müssen untersucht werden, und zwar von einer unabhängigen Stelle. Trumps Justizminister Jeff Sessions ist bereits in den Ausstand getreten. Den USA droht eine Verfassungskrise.

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Züriläckerli 13.03.2017 03:59
    Highlight Highlight Trump nennt nun seine Gegner pauschal den "Deep-State". Dieser ist aber eigentlich nichts Anderes als die Verfassung der USA und deren Verteidiger, die Bundesrichter etc. Der Präsident will die Gewaltenteilung umgehen. Wie es schon alle erfolgreichen Diktatoren vor ihm gemacht haben.
    Weiter so, Amerika und der 3. Weltkrieg bleibt uns nicht erspart.
  • mortiferus 11.03.2017 12:05
    Highlight Highlight Dieses Video vom Korrespondenten Dinner wird in einer ORF Doku gezeigt. Es werden auch Interviews von Donald Trump bekannten gezeigt die mit ihm zu tun hatten oder bei ihm arbeiteten. Es zeigt tatsächlich ein Bild eines Mannes der nicht nach gibt und jeden Angriff auf sich 10 fach vergeltet. Der Erfolg der Show-Sendung "The Apprentice" hat ihm die Möglichkeit geboten Präsident zu werden. Als ihn Obama an diesem Dinner öffentlich demütigte, eben weil er Obamas Herkunft anzweifelte, soll er sich geschworen haben die Schlüssel des weissen Hauses aus den Händen von Obama zu erhalten.
  • Stichelei 11.03.2017 09:56
    Highlight Highlight Ich galaube kaum, dass das Korrespondenten -DINNER in einem DINER stattfindet.
  • wipix 11.03.2017 06:53
    Highlight Highlight Trump, der wirre Cowboy, der sich dauernd selbst in den Fuss schiesst!😂
  • Soli Dar 11.03.2017 01:00
    Highlight Highlight Ich will jetzt überhaupt nicht diesen schrecklichen Trump verteidigen. Aber ganz ehrlich nach NSA- und CIA-Skandal erscheint es mir nicht soooo völlig aus der Luft gegriffen und unrealistisch, dass Obama, oder eben zumindest seine Geheimdienste, ob direkt oder indirekt, ob im Einverständnis von Obama, oder nicht, beschatten bzw. abhören liessen. Zumal ja z.B. Merkels-Handy auch abgehört wurde.
  • Max Dick 11.03.2017 00:38
    Highlight Highlight Das hört man irgendwie schon seit dem Vorwahlkampf, dass Trump diesmal einen zu weit gegangen ist. Fakt ist, kein Fettnäpfchen hat ihm bis anhin wirklich geschadet, im Gegenteil. Wird auch hier schnell wieder von neueren Schandtaten überholt werden. Dass er an der Russlandgeschichte noch scheitern wird, ist zwar schon möglich, das geschieht dann aber unabhängig davon, was er so tweeted.
  • destin 10.03.2017 22:51
    Highlight Highlight Obama: Integer, intelligent, humorvoll, skandalfrei, alles aus eigener Kraft, Vorzeigefamilie, farbig. Grosse Frechheit. Fake. Punkt.
  • Raphfa 10.03.2017 20:02
    Highlight Highlight Es wirkt schon nicht staatsmännisch, was Trump da von sich gibt.
    Dass Obama einiges am Stecken hat, halte ich aber für möglich. Dank seiner ausgefeilten Rethorik hat er elegant die Kritik umschifft, die in seine Richtung driftete.
    Leider konnte aber er auch nichts an den üblen Machenschaften des Imperiums ändern, einer nicht endenden Drohung gegen die übrige Welt mit katastrophalen Folgen für viele Menschen.

    Und ich habe keine Zweifel, dass auch Trump das nicht ändern wird. Das kann kein Politiker dort und hier, der Macht und den Mächtigen erlegen. Amen
  • Dr. Rantanplan 10.03.2017 19:54
    Highlight Highlight Geil, ich darf wieder mal klugscheisserln! :-)
    Also ein Kapialverbrechen ist eine Straftat, die für den Täter die Todesstrafe nach sich zieht. Kommt usprünglich von lat. caput=Kopf, also etwa Rübe ab.
    Denke doch nicht, Herr Loepfe, dass Obama gleich die Todesstrafe droht, sollte Trump der Nachweis gelingen, dass er auf Anordnung Obamas hin abgehört woden ist...
    • Dr. Rantanplan 10.03.2017 22:29
      Highlight Highlight @ vreneli g.: Der Weise schweigt und räuspert sich... ;-)
  • Spooky 10.03.2017 19:46
    Highlight Highlight Philipp Löpfes merkwürdige Obsession mit Donald Trump

    😆😱😂
  • Spooky 10.03.2017 19:43
    Highlight Highlight Der Journalisten merkwürdige Obsession mit Donald Trump

    😆😱😂
  • Blaugrana 10.03.2017 18:30
    Highlight Highlight Kann weg
    Benutzer Bild
  • rodolofo 10.03.2017 18:08
    Highlight Highlight Trump verdreht ständig alles zu seinen Gunsten.
    Nun aber versucht, Barak Obama, einem der erstaunlichsten und kompetentesten Präsidenten, den die USA je gehabt hat, zu einer Art Teufel zu stilisieren, was mit schockierender Deutlichkeit zeigt, was für ein verrücktes Hirn Trump hat!
    Besonders gefährlich wird diese Tatbestand deshalb, weil es in den heutigen USA von Evangelikalen- und Rechtsextremen Fanatikern nur so wimmelt!
    Solche Extremisten könnten Trump's Worte als Ermutigung sehen, den "Schwarzen Satan" endlich zu erledigen!
    Trump selber macht sich seine weissen Händchen ja nicht schmutzig
  • Hans Jürg 10.03.2017 18:01
    Highlight Highlight Wenn der Vorgänger zu grosse Fussstapfen hinterlässt, muss man sie eben notfalls mit Dreck ausfüllen, wenn die Leistung nicht ausreicht. Trump geht sogar noch weiter. Statt Dreck nimmt er Sch...dreck.
  • Blutgrätscher 10.03.2017 17:17
    Highlight Highlight "Fertig lustig

    Mit diesem Tweet hat Trump eine rote Linie überschritten."

    Wie oft wurde das schon gesagt?
    • Vernon Roche 11.03.2017 08:09
      Highlight Highlight Ja leider, denke er hat aber nur die Messlatte erneut erhöht.
  • Chili5000 10.03.2017 16:35
    Highlight Highlight Mal ehrlich. Wen hat die NSA nicht abgehört? Wir wissen spätestens seit Snowden das jeder Mensch abhört werden konnte. Das gibt Trump deshalb noch lange nicht das Recht das Image von Obama mit Füssen zu treten. Ich hoffe das er die Rechnung dafür bekommt. Aber leider ist es in unserer heutigen Zeit genau umgekehrt, er wird damit noch reicher und berühmter werden als er es ohnehin schon ist.
  • pamayer 10.03.2017 15:57
    Highlight Highlight Trump baut sich hoffentlich selbst ab.
  • Ohniznachtisbett 10.03.2017 15:34
    Highlight Highlight So unanständig, vielleicht sogar strafbar oder impeachment würdig Trumps Verhalten, auch gegenüber Obama ist, von einer Verfassungskrise ist die USA meilenweit entfernt. Wir dürfen nicht vergessen, selbst die konservativsten Richter am Supreme Court verteidigen die Verfassung als höchstes Gut. Mehr noch, gerade die Konservativen sind für eine wörtliche Auslegung der Verfassung und nicht wie die liberaleren für eine Anwendung auf unsere Zeit angepasst. Zudem braucht es im Senat 3 Reps, die mit den Dem stimmen. Da könnte der Geldhahn abgedreht werden z.B. also: Trump=Tubel, Verfassungskrise NEIN
  • Oberlehrer 10.03.2017 15:30
    Highlight Highlight Das Bild ganz oben (Vergleich Obama versus Trump) ist ein krasser Fall von Fat Shaming! Fühle mich gerade sehr getriggert in meinem Safe Space...
    • Oberlehrer 11.03.2017 00:39
      Highlight Highlight Das war eine kleine Parodie der politisch hyperkorrekten US-Uni-Kultur, die in letzter Zeit inklusive Anglizismen über den Atlantik geschwappt ist:

      Fat Shaming = Dicke diskriminieren

      Trigger Warning = Warnhinweise vor aus heutiger Sicht politisch unkorrekten Inhalten, etwa in literarischen Werken (z.B. Antisemitismus in Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig")

      Safe Space = ein Umfeld, das Studenten vor mentalem Unwohlsein (z.B. verursacht durch abweichende politische Meinungen) bewahren soll

      Cultural Appropriation = z.B. ein Weisser mit Dreadlocks (das dürfen nur Schwarze)
  • Mnemonic 10.03.2017 15:29
    Highlight Highlight Die Minderwertigkeitskomplexe eine Narzissten. Klassiker...
  • lilie 10.03.2017 15:24
    Highlight Highlight Trump hat doch keine Ahnung, was er da tut. Seine juristischen Kenntnisse sind mangelhaft bis inexistent. Narzismus und Paranoia tun ihr übriges dazu.

    Auf ihn trifft das Gleiche zu, was der Dalai Lama über die chinesischen "Hardliner" sagt: Der Teil seines Hirns, wo der gesunde Menschenverstand sein sollte, fehlt:

    https://www.google.ch/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://m.youtube.com/watch%3Fv%3DbLY45o6rHm0&ved=0ahUKEwiCvMCekczSAhVLL8AKHYsEBRQQo7QBCBowAA&usg=AFQjCNHo3rM4w76LPMrmXc6a5edH7BrB7Q

    (Das Video hat nichts mit Trump zu tun, ist aber ansonsten sehr sehenswert!).
    • You will not be able to use your remote control. 10.03.2017 16:14
      Highlight Highlight 'der gesunde Menschenverstand' aka 'die unsichtbare Hand' aka 'der heilige Geist'

      Ich bin Fan von Dalai Lama, habe aber das Video nicht geschaut: Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass der gesunde Menschenverstand nicht als Begründung für ein Argument herhalten kann. ;)

      Ausserdem ist die Aussage, eine polemische Ad Hominem Attacke, irgendwie dem Dalai Lama nicht würdig?
    • lilie 10.03.2017 18:34
      Highlight Highlight @remote control: Was sollte er denn sonst sagen? Dass er Liebe, Mitgefühl und Toleranz gegenüber den Leuten empfindet, die ihn hassen, beschimpfen und die nicht bereit sind, mit ihm eine vernünftige Lösung auszuhandeln?

      Ups, Spoileralarm, das sagt er im gleichen Video auch! 😉

      Guck es, wenn du mal sehen willst, wie der Dalai Lama sich krumm lacht, und wenn du grübeln willst, wer in diesem Interview eigentlich wen trollt.

      Man kann 18 min seines Lebens mit Dümmerem verbringen, ehrlich! ☺
    • You will not be able to use your remote control. 11.03.2017 19:31
      Highlight Highlight Aha, das war ein Witz :D

      Tja, Schande über die, die dumschwätzen ohne das Video zu schauen.
  • meglo 10.03.2017 15:03
    Highlight Highlight Krankhafter Narzissmus und Paranoia in Kombination. Was für eine verheerende Mischung bei einem Präsidenten mit solcher Machtfülle. Gott schütze Amerika!
  • gummibaum 10.03.2017 14:26
    • ujay 10.03.2017 14:50
      Highlight Highlight Fox TV😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
    • Goldfish 10.03.2017 15:12
      Highlight Highlight @gummibaum: Und was ist jetzt Ihre Aussage? Das Dokument kann man kaum lesen und der Video ist über eine Stunde lang...
    • gummibaum 10.03.2017 16:24
      Highlight Highlight @Goldfish Rechtsklick -> Bild anzeigen , ich weiss Twitter nerft ;)

      Obamas Halbbruder hat gestern ein Dokument online gestellt, das so aussieht als wärs das umstrittene Geburtszertifikat von POTUS44.

      https://pbs.twimg.com/media/C6f8IkCWAAAcyjN.jpg:large

      DISCLAIMER: die Links bedeutet nicht, dass ich die Ansichten des Originalposter teile.
      Bin weder HRC noch Obama, und schon gar nicht Arpaio oder Trump Fan!

      Ich find nur die aktuelle Timeline extrem spannend.

      Noch mehr Sorge als Trump bereiten mir übrigens nur unreflektierte Reflex Aktivisten, die sind viel zahlreicher.. auf allen Seiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiyoaki 10.03.2017 14:17
    Highlight Highlight Wegen der Vorwürfe ein Impeachment Verfahren? So ein Schwachsinn, hört endlich auf mit 'Impeachment' um euch zu werfen - die Rebublikaner kontrollieren beide Kammern, um impeached zu werden, müsste viel mehr passieren als ein paar erlogene Tweets vom Mongo-in-chief... und das wisst ihr genau.
    • ujay 10.03.2017 14:45
      Highlight Highlight Bist du naiv.Glaubst du ernsthaft,dass bei einem Impeachment alle Reps dagegen stimmen werden. Die Mehrheit in beiden Kammern ist nicht gross und der grosse Zampano hat in der eigenen Partei nicht nur Freunde, da hat er einfach zuviel Geschirr zerschlagen.
    • Linus Luchs 10.03.2017 15:09
      Highlight Highlight Kiyoaki, vom Tweet zum Impeachment gäbe es Zwischenschritte. Trumps Vorwurf, sein Server sei überwacht worden, wird nun untersucht. Solche Überwachungen werden von einem Gericht bewilligt, das vom Weissen Haus unabhängig ist (FISA). Überwachungen beantragen Sicherheitsbehörden, z.B. das FBI. Das Gericht gibt nur grünes Licht, wenn ein gravierender Verdacht besteht, z.B. auf Landesverrat. Nun könnte die Untersuchung ans Licht bringen, dass Trump überwacht wurde, wegen verbotener Kontakte zu Russland, und dass diese Kontakte tatsächlich stattfanden. Und dann ist das Impeachment nicht mehr fern.
    • Asmodeus 10.03.2017 15:21
      Highlight Highlight Solange die Abstimmungen nicht anonym stattfinden werden die Reps pro Trump stimmen. Man will ja nicht als Abtrünniger, oder noch schlimmer "Kommunist" dastehen.
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