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U.S. Rep. Beto O'Rourke, D-Texas, of El Paso, Texas, speaks at the University of Texas at Dallas Wednesday, Sept. 20, 2017, in Richardson, Texas. The three-term, fluent Spanish-speaker is seeking to unseat Texas Republican Sen. Ted Cruz in 2018. (AP Photo/LM Otero)

Jung und charismatisch: Beto O'Rourke. Bild: AP/AP

Der nächste Obama kommt aus Texas – und er macht Trump bereits nervös

Beto O’Rourke hat reelle Chancen, Ted Cruz als texanischer Senator abzulösen. Der Präsident will deshalb seinem ehemaligen Erzfeind zu Hilfe eilen.

03.09.18, 12:42 04.09.18, 06:21


Die meisten präsidialen Tweets versinken inzwischen in der Bedeutungslosigkeit. Doch am vergangenen Freitag stach einer aus der Tweet-Flut heraus: Er werde eine Wahlkampf-Veranstaltung für Ted Cruz in Texas abhalten, kündigte Trump an. Und: «Ich werde das grösste Stadion auswählen, das wir finden können», fügte er hinzu.

epa06979984 US Senator Ted Cruz meets and talks to the public at Hickory Roots BBQ in Terrell, Texas, USA, 28 August 2018. Ted Cruz is running against Beto O'Rouke for Senate.  EPA/LARRY W. SMITH

Muss um seinen Sitz im Senat zittern: Ted Cruz. Bild: EPA/EPA

Die Liebe des Präsidenten zum texanischen Senator kommt überraschend. In den Vorwahlen 2016 war Cruz der härteste Gegner von Trump und erhielt daher eine Sonderbehandlung. Trump nannte ihn Lügen-Ted (Lyin’ Ted), beschimpfte seine Gattin und unterstellte seinem Vater eine Beteiligung am Kennedy-Mord.

Cruz liess sich ebenfalls nicht lumpen. Am Parteikongress verweigerte er dem frisch gekürten Präsidentschaftskandidaten Trump seine Unterstützung. Inzwischen ist er eingeknickt.

Warum haben sich die beiden Erzfeinde plötzlich lieb? Der Grund hat einen Namen und heisst Beto O’Rourke. Dieser junge Mann kämpft gegen Cruz um einen Senatssitz in Texas, und er tut dies mit Erfolg. Jüngste Meinungsumfragen zeigen, dass er bloss noch einige Prozentpunkte hinter Cruz zurückliegt.

«Es war wie einst bei den Beatles.»

Stimmen nach O'Bourkes Auftritt bei Bill Maher

Dabei müsste O’Rourke eigentlich chancenlos sein. Er verkörpert das Gegenteil des Bildes, das man sich von einem Texaner macht: Der 45-jährige hat an der New Yorker Columbia University studiert, er spielte in einer Punk Band und macht kein Hehl daraus, dass er in seiner Jugend Hasch geraucht hat.

Auch sein politisches Programm müsste auf den ersten Blick in Texas ungläubiges Kopfschütteln auslösen: O’Rourke plädiert für härtere Waffengesetze, für einen Mindestlohn von 15 Dollar die Stunde – und er verteidigt den Protest der schwarzen Football-Spieler. Ein Video, in dem er diese Haltung begründet, ist der Renner auf YouTube.

Von LeBron James wärmstens empfohlen: Das Video, in dem O'Rourke das Kneeling der schwarzen Football-Stars verteidigt. Video: YouTube/Guardian News

Doch in Texas punktet auch, wer kein konventioneller Politiker sein will. So gesehen ist O’Rourke ein typischer Texaner. Er ist  kein gemässigter Liberaler, der sein Heil in der politischen Mitte sucht. «In der Mitte der Strasse findet man eine gelbe Linie und tote Armadillos», lautet sein Credo.

Das Motto von O'Rourke: «In der Mitte der Strasse findet man gelbe Linien und Tote Armadillos.»

Inzwischen wird O’Rourke bereits als neuer Star am amerikanischen Polithimmel gehandelt. Als er Gast beim Komiker Bill Maher war, wurde er vom Publikum wie ein Rockstar empfangen. «Es war wie einst bei den Beatles», staunten die Kritiker. Analysten, die das Gras wachsen hören, sehen in ihm bereits den nächsten Barack Obama.

Wie ein Rockstar empfangen: O'Rourke bei Bill Maher. Video: YouTube/Real Time with Bill Maher

Tatsächlich spricht viel für den Texaner. Junge Progressive sind derzeit gefragt. In New York hat Alexandra Ocasio-Cortez überraschend die Vorwahlen für einen Abgeordnetensitz gewonnen, in Florida kann sich Andrew Gillum Hoffnungen auf das Amt des Gouverneurs machen.

In Texas spricht nicht nur das Momentum für O’Rourke, sondern auch die Demografie. Die Bevölkerung wird immer brauner, sprich, die Hispanics sind im Vormarsch. Die grossen Städte wie Houston und Dallas sind keine Hochburgen der Republikaner mehr, die Hauptstadt Austin ist fest in der Hand der Progressiven.

Nur noch 36 Prozent für Trump

Trump befindet sich derweil in einem Stimmungstief. Die jüngsten Meinungsumfragen zeigen, dass nur noch 36 Prozent der Amerikanerinnen und Amerikaner seine Politik unterstützen. Das Begräbnis von John McCain wurde gar zu einer eigentlichen Protestveranstaltung der anständigen Republikaner gegen den amtierenden Präsidenten.

Gedächtnisstütze für Texaner: Trumps Anti-Cruz-Tweet als Mega-Plakat - zumindest virtuell.

In Texas hat man nicht vergessen, wie Trump Ted Cruz vor zwei Jahren behandelt hat. Eine Gruppe von Aktivisten will einen Tweet des Präsidenten aufblasen und ihn als Gedächtnisstütze auf die Billboards entlang der texanischen Highways platzieren.

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50
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50Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 04.09.2018 03:48
    Highlight Hier wird er von Fox news gebraten. Und macht sich ganz gut.



    Der Blick von Moderator Tucker Carlson ist unbezahlbahr😂

    7 4 Melden
    • Norbert Riedi 04.09.2018 07:00
      Highlight @ Juliet Bravo : dieser "blick" ist quasi eins von Tucker Carlsons markenzeichen. und wenn das, was mr o'rourke da faselt "sich gut machen" ist, na dann adieu rechtsstaat!
      5 14 Melden
    • Juliet Bravo 04.09.2018 14:59
      Highlight Ich finde, er spricht ziemlich klar und nicht um den heissen Brei, worum es seiner Ansicht nach geht.
      6 1 Melden
  • no-Name 03.09.2018 20:18
    Highlight In einem politischen Text zu schreiben:

    “Die Bevölkerung wird immer brauner, sprich, die Hispanics sind im Vormarsch.”

    finde ich etwas.... naja.... sagen wir mal missverständlich?!...

    Ich, migrationshintergrund Lateinamerika, bin weder politisch noch optisch braun... 🤷🏽‍♂️

    Just sayin’!
    44 6 Melden
    • roger.schmid 03.09.2018 22:40
      Highlight In den USA nennt sagt man nunmal so. Auch die dortigen Lateinamerikaner selber:
      8 0 Melden
    • no-Name 04.09.2018 09:10
      Highlight In den USA darfst du auch einen Flammenwerfer für private Zwecke kaufen.

      Meine schwarzen Mitmenschen fänden es auch etwas merkwürdig wenn ich plötzlich von Afroeuropäern reden würde.

      Andere Sprache, andere Kultur, andere Komunikation....

      Ein brauner zu sein bedeutet in deutscher Sprache und im europäischem Raum nun mal etwas anderes.
      4 3 Melden
    • no-Name 04.09.2018 09:12
      Highlight ...dein Argument würde somit die berechtigung schaffen das N-Wort zu benutzen, weil die schwarzen in den USA sich auch so bezeichnen.
      1 6 Melden
    • roger.schmid 04.09.2018 12:43
      Highlight Locker bleiben, no-Name ;) mir ist das eigentlich egal, ich wollt nur darauf hinweisen wie das in USA gang und gäbe ist und im Artikel geht es ja um die USA.

      ...und wenn wir schon bei solchen Vergleichen sind: Man stelle sich vor, ein UFC-Fighter hätte sich "White Pride" quer über die Brust tätowiert.. 🙊

      4 0 Melden
    • no-Name 04.09.2018 17:06
      Highlight Ich wollte locker bleiben... vieleicht hat mich dein Profilbild etwas getriggert? 🤨

      Und vileicht habe ich mich aufgrund meiner sehr weissen hautfarbe trotz lateinamerikanischer hautfarbe etwas zu stark identifiziert. Und da ich sonst gar nicht zu den braunen gehöre.... 😏

      2 1 Melden
  • Phiilofofi 03.09.2018 18:19
    Highlight Hauptsache aus allem eine Show machen.

    'Murica...
    21 5 Melden
  • bytheway 03.09.2018 18:08
    Highlight Bin gespannt, ob Michael Avenatti (Stormy Daniels' Anwalt), der zur exakt gleichen Zeit in Texas eine 'large resistance rally' abhalten wird, mehr Leute als Trump mobilisieren kann.
    4 7 Melden
  • Sheldon 03.09.2018 18:01
    Highlight Die Yippies portierten in den 68ern ein Schwein als Präsidentschaftskandidat. Das war damals als Provokation gedacht. Heute wäre das schon fast ein intellektuelles highlight.
    42 5 Melden
  • Nero1342 03.09.2018 16:13
    Highlight O‘Rourke makes america great again!
    15 7 Melden
  • Pana 03.09.2018 15:05
    Highlight "If you killed Ted Cruz on the floor of the Senate, and the trial was in the Senate, nobody would convict you"

    Aussage von einem Parteikollegen von ihm. Everbody hates Ted, ausserhalb von Texas.

    Seine ganze Kampagne war ja schon spektakulär. Wie primitiv und brutal er von Trump beleidigt worden ist (seine Frau seie hässlich, der Vater ein Mörder, etc), geht unter keine Kuhhaut. Ausser der von Cruz. Er hat wenige Monate später für Trump Wahlkampf gemacht (Leute angerufen und gesagt, sie sollen bitte für Donald wählen). Würgreiz vorprogrammiert.
    88 4 Melden
    • roger.schmid 03.09.2018 16:10
      Highlight Hier noch das Video dazu:
      31 2 Melden
  • rodolofo 03.09.2018 14:52
    Highlight Ich halte US-Amerikaner für Exzentriker, wie die Briten.
    Es ist eine eigenartige Mischung aus "Eigentlich Nichts wirklich ernst nehmen und Alles verballhornen, doch dann drücken sie unvermittelt und überraschend voll auf die Tränendrüsen mit unglaublich schwulstigem Pathos und mit rührendem Herzschmerz...
    Nach dem "Muppet-Monster" Trump kommt nun also (vielleicht) ein poppiger Schönling a la Trudeau von Kanada!
    Lassen wir uns überraschen!
    Bei diesen Las Vegas-Yankees wird's ja jedenfalls nie langweilig!
    (Nicht wie bei uns mit dem einschläfernden "Rice de Bon Coeur"...)
    25 43 Melden
    • Waedliman 03.09.2018 15:41
      Highlight Dieser "poppige Schönling Trudeau" hat sein Land hervorragend im Griff. Warum sollte nicht ein relativ junger und unkonventioneller Mann, der kein verkrustetes Weltbild hat und nur in seine Tasche wirtschaftet, eine Chance bekommen, Einfluss zu nehmen? An seinen Taten wird er dann gemessen werden.
      94 9 Melden
    • Sheldon 03.09.2018 17:55
      4 5 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 18:11
      Highlight @ Waedliman
      Ja, warum nicht?
      Ich wäre der Letzte, der etwas dagegen hätte!
      Nach Trump kann es eigentlich nur noch besser werden...
      16 6 Melden
    • Norbert Riedi 04.09.2018 09:47
      Highlight @ Waedliman : kanadas prime minister trudeau beweist ja schier täglich, dass jung und unkonventionell für das amt des präsidenten keine ausreichenden qualitäten sind. allein schon, wie der herr sein kabinett bestimmte, war ja ein unsäglich dummes trauerspiel. aber hören sie doch selber mal hier rein <
      > und erfahren sie, was trudeaus landsmann jordan peterson dazu zu sagen hat …
      3 5 Melden
  • Paraflüger 03.09.2018 14:44
    Highlight Erinnert mich an Justin Trudeau. Der wurde auch mal gehypet.
    https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/ach-justin-trudeau-klimaziele-umweltschutz-ld.1416548
    15 5 Melden
  • kettcar #lina4weindoch 03.09.2018 13:56
    Highlight Hoffen wir, dass Michelle Wolf nicht recht behält...

    “Democrats are harder to make fun of because you guys don’t do anything. People think you might flip the House and Senate this November, but you guys always find a way to mess it up. You’re somehow going to lose by 12 points to a guy named Jeff Pedophile Nazi Doctor. 'Woah, he's a Doctor'”
    49 5 Melden
  • Sophia 03.09.2018 13:40
    Highlight Meiner Meinung nach gewinnen die Kandidaten, die ganz klare Konturen haben und zu sich und Ihrer Überzeugung stehen. Demographie und Kultur sind vielleicht gar nicht von so grosser Bedeutung. Das Rumgeeiere der Politiker haben die meisten Menschen satt bis oben. Und so kann der junge O'Rourke seinen Weg machen und hoffentlich gewinnen.
    44 6 Melden
  • iisebahnerin 03.09.2018 13:01
    Highlight Tja, gesagt ist gesagt bzw getwittert....
    Irgendwie scho no blöd, dass es doch tatsächlich Menschen gibt, bei denen das Langzeitgedächtnis noch funktioniert, gäll Donnie? Donnie? Huhu, DONNIE?
    50 6 Melden
  • TheDude10 03.09.2018 12:57
    Highlight Hoffen wir, dass das Vernünftige Amerika obsiegt und sozialreformen einleitet.
    46 4 Melden
  • balzercomp 03.09.2018 12:57
    Highlight Es gibt ein paar interessante Kandidaten. Neben O'Rourke, z. B. den früheren Justizminister Eric Holder. Die Namen sind halt in Europa noch nicht alle bekannt.
    56 10 Melden
  • tinette 03.09.2018 12:56
    Highlight "Die Bevölkerung wird immer brauner, sprich, die Hispanics sind im Vormarsch."

    Und diese Hispanics wählen lieber einen weissen "fourth-generation Irish-American" als einen "Cuban American". Wäre schön, wenn man diesen Umstand auch einmal beleuchten würde, wenn man schon von der Demografie spricht.
    158 17 Melden
    • Sophia 03.09.2018 13:35
      Highlight Na, den Cuban American gibt es vielleicht zur Zeit in Texas nicht. Das wär doch möglich!
      24 3 Melden
    • hanshans 03.09.2018 14:06
      Highlight Ich denke dass die Republikaner wegen ihrer Aussagen betreffend Mexikaner und Guatemalteken (ja ich musste den Begriff googeln und wurde in einem 20min Quiz fündig), sowie der harten Einwandererpolitik für die meisten Hispanics unwählbar sind. Die jüngeren Generationen sind zudem meist aufgeschlossener was Themen wie Homosexualität, Abtreibung etc. angeht und schon daher eher demokratisch.
      47 7 Melden
    • Palatino 03.09.2018 14:18
      Highlight Ja diesen Umstand kann man beklagen. Unser nationales Parlament spiegelt unsere Bevölkerung auch nur unzureichend wider, vielleicht sollten wir nächstes Jahr bei den Wahlen auch darauf achten.
      36 5 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 14:54
      Highlight Ted Cruz spricht wie ein Prediger aus der Retorte, dem man am liebsten eine grosse Torte ins Gesicht drücken würde, dass wenigstens Etwas lustig wäre an ihm.
      30 3 Melden
    • Waedliman 03.09.2018 15:39
      Highlight Hispanics wählen in den USA eher demokratisch, wie auch die Mehrheit der jüdischen, schwulen-lesbischen Wähler. Clinton konnte nicht gewinnen, weil sie diese Gruppen nicht mobilisieren konnte. Zum einen, weil ihr Wahlsieg sicher schien, zum anderen weil sie auch keine besonders beliebte Alternative zu Trump war. Das Blatt könnte sich nun bei den anstehenden Wahlen ändern. Der frische Wind im demokratischen Lager könnte ein Zeichen setzen.
      32 3 Melden
    • swisskiss 03.09.2018 17:29
      Highlight Waedliman: Das ist in dieser Form nicht richtig. Clinton hat genügend Stimmen bei Minoritäten gesammelt ( 3 Millionen mehr als Trump). Der wesentliche strategische Fehler war aus einer mehr als überheblichen Fehleinschätzung, nicht die notwendigen Stimmen in Wisconsin, Pensylvannia und Michigan durch einen intensiven Wahlkampf zu sichern. So entschieden weniger als 30 000 Stimmen zugunsten von Trump über die Präsidenschaft in den USA.

      Das Problem bei Clinton war, dass sie Wählern als die typische Verteterin des "Establishment" betrachtet wurde und Trump sich als Alternative verkaufen konnte.
      9 0 Melden
    • bytheway 03.09.2018 17:43
      Highlight rodolofo, ich sehe da eine Parallelität zu unserem BR JSA (rire c'est bon pour la santé).
      5 0 Melden
    • Butzdi 03.09.2018 19:48
      Highlight @Waedliman: Clinton hat
      - trotz der Einmischung Russlands
      - trotz Comey’s Email Nothingburger Tage vor der Wahl bei welcher die Untersuchung gegen Trump verschwiegen wurde
      - trotz der Proteststimmer die ihre Stimme indirekt Trump gaben indem die für Stein oder Johnson stimmten
      Mit 3 Millionen mehr gewonnen.
      Dass das Electoral College zum Schluss wegen insgesamt 17000 Stimmen Trump wählen musste, zeigt, wie unfair das EC ist.
      12 2 Melden
    • DerTaran 04.09.2018 07:30
      Highlight Im Prinzip ist es ein klassisches Vorurteil anzunehmen, Menschen mit dunkler Hautfarbe seien links.
      4 3 Melden
    • swisskiss 04.09.2018 08:47
      Highlight DerTaran: Es ist kein Vorurteil, dass Schwarze und Hispanics merheitlich für Dems, also Linke wählen ( Clinton mehr als 75%) sondern die natürliche Wahl für eigene Anliegen. Dieses sieht man deutlich bei der Beurteilung von Trump, dem 11% der Schwarzen und 18% der Latinos gute Noten geben.
      2 0 Melden
  • N. Y. P. 03.09.2018 12:53
    Highlight Die meisten präsidialen Tweets versinken inzwischen in der Bedeutungslosigkeit.

    Nur schon dieser Satz gibt ein gute Laune Tag.


    Beto O'Rourke ! Man könnte meinen, er sei Jesus und kann Wasser in Wein verwandeln. Diesen Personenkult finde ich doch sehr schräg.

    Ted Cruz sollte aber auch abgewählt werden.
    281 19 Melden
    • The Origin Gra 03.09.2018 13:01
      Highlight @N.Y.P: "Ted Cruz sollte aber auch abgewählt werden.". Wird er auch wenn er, nach der Schlammschlacht mit Trump, sich jetzt von ihm Helfen lässt.

      Seine Gegner stellen ihn ja schon als den Wendehals bloss der er ist indem sie Trumps Tweets an die Billboards hängen.

      Er hat mit dem Einschleimen bei Trump schon seine Glaubwürdigkeit verloren den Sorry, wenn Dich jemand so Angreift geht's Du nicht später Händchen halten mit dem
      82 4 Melden
    • Ville_16 03.09.2018 14:12
      Highlight Spätestens seit Obama weiss man doch dass Wasser stets Wasser bleibt.
      18 33 Melden
    • N. Y. P. 03.09.2018 14:29
      Highlight Was diese zwei Politiker aufführen, sollte als abschreckendes Beispiel dienen, wie abgrundtief ein Mensch seine Integrität absinken lassen kann, wenn er mal Politiker ist. Abgrundtief tief. Tiefer geht nicht.
      44 3 Melden
    • bytheway 03.09.2018 17:47
      Highlight @Ville_16 Es waren die Republikaner mit ihrer Mehrheit, die Obamas Wein stets verwässert haben.
      22 4 Melden
    • Gähn 04.09.2018 07:46
      Highlight Hab Verständnis.
      Ville_16 lebt vollkommen im Trumpiland.
      3 2 Melden
  • The Origin Gra 03.09.2018 12:51
    Highlight Wird auch Zeit das dem NotGOAT im White House endlich Feuer unter der Blume gemacht wird.
    138 21 Melden
    • Ueli der Knecht 03.09.2018 13:51
      Highlight Du wirst bald Ärger mit dem Naturschutz kriegen, wenn du dich weiterhin so verächtlich und beleidigend über Pflanzen äusserst.
      31 8 Melden
    • The Origin Gra 03.09.2018 15:07
      Highlight @Ueli der Knecht: Jaja schon Gut, Würde der Pflanze und so -.-
      15 2 Melden
    • Ueli der Knecht 03.09.2018 15:20
      Highlight Genau, auch Blumen haben Seelen... ;)
      17 5 Melden

9 (+1) bitterböse Memes, welche die Schweizer Waffenexporte perfekt auf den Punkt bringen

Jetzt ist es also fix: Die Schweiz darf in Zukunft auch Waffen an Bürgerkriegsländer liefern. Schauen wir uns doch mal genauer an, was da in den Kommissionen der Räte genau beschlossen wurde.

Da steht also tatsächlich: 

watson-User «no-Name» meinte, dann könnte man diese beiden Neuerungen doch auch gleich einführen:

Diesen Steilpass mussten wir einfach aufnehmen und haben die Liste weitergeführt.

Moment, das ist ja irgendwie, wie wenn ...

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