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FILE - In this July 7, 2016 file photo, National Security Adviser Susan Rice walks on the South Lawn of the White House in Washington, to board Marine One with then President Barack Obama. Rice is in the center of a political storm, drawn in by new revelations about her handling of intelligence reports in the waning days of the Obama administration. According to a U.S. official, President Donald Trump’s national security aides discovered after the inauguration that Rice had asked for the identities of Trump associates who were referenced in intelligence reports. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)

Susan Rice war Sicherheitsberaterin unter Präsident Barack Obama. Sie soll illegal Mitglieder des Trump-Teams abgehört haben. Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Trump geht mit Putins Taktik gegen Susan Rice vor: Er setzt auf totale Verwirrung

Nebelgranaten und Medienkrieg: So will der US-Präsident von seiner Russland-Verbindung ablenken.



Nach den haltlosen Twitter-Anschuldigungen gegen Barack Obama hat Donald Trump ein neues Opfer gefunden: Susan Rice, die ehemalige Sicherheitsberaterin seines Vorgängers. Sie habe wahrscheinlich ein Verbrechen begangen, erklärte er am Mittwoch, selbstverständlich ohne Beweise dafür vorzulegen.

Susan Rice wird vorgeworfen, sie hätte bewusst die Namen von Mitgliedern des Trump-Wahlkampfteams «unmasked», will heissen: Durch die Geheimdienste offenlegen lassen. Die ehemalige Sicherheitsberaterin hat jedoch mit grösster Wahrscheinlichkeit völlig legal gehandelt.

Nichts ist wahr und alles ist möglich

Das kümmert Trump nicht. Er setzt vielmehr auf die Taktik, die Wladimir Putin erfolgreich anwendet. Der russische Präsident setzt nicht auf plumpe Propaganda, sondern auf totale Verwirrung. Sein ehemaliger PR-Chef Wladimir Surkow war ein Meister dieses Faches. Der TV-Journalist Peter Pomerantsev, der zehn Jahre lang in Russland gearbeitet hat, schildert diese Taktik in seinem Buch «Nichts ist wahr und alles ist möglich» wie folgt:

«Das Geniale an diesem Typ von Autoritarismus ist, dass er die Opposition nicht einfach unterdrückt wie noch im zwanzigsten Jahrhundert, sondern dass er sich innerhalb aller Ideologien und Bewegungen entwickelt, sie ausbeutet und ad absurdum führt. Manchmal finanziert Surkow Bürgerforen und Menschenrechtsorganisationen, nur um gleich darauf insgeheim nationalistische Bewegungen zu fördern, die ebendiesen Organisationen vorwarfen, Werkzeuge des Westens zu sein.»

Totale Verwirrung ist nun auch zur Allzweckwaffe des Trump-Teams geworden. Da es inzwischen unmöglich geworden ist, zu leugnen, dass Russlands Geheimdienste massiv in den US-Wahlkampf eingegriffen haben, versucht das Weisse Haus, so viele gegensätzliche Verschwörungstheorien in die Welt zu setzen, dass normale Menschen die Übersicht verlieren.  

Absurde Vorwürfe an die ehemalige Sicherheitsberaterin

Zunächst wurde verbreitet, nicht die US-Geheimdienste, sondern die Briten hätten Trump abgehört. Das war so absurd, dass es bald stillschweigend wieder fallengelassen wurde. Deshalb geht man jetzt auf Susan Rice los. Die ehemalige Sicherheitsberaterin von Barack Obama wird beschuldigt, sie habe sich die Namen von US-Bürgern geben lassen, welche bei Kontakten zu russischen Agenten abgehört wurden.  

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Susan Rice nimmt Stellung. Video: YouTube/MSNBC

Die US-Geheimdienste dürfen diese Namen nur auf Geheiss bekannt geben. Susan Rice hatte die Befugnis für ein «unmasking», will heissen: Sie konnte diese Namen enthüllen. Jetzt wird ihr vorgeworfen, sie hätte gezielt nach Mitgliedern des Trump-Wahlkampfteams geforscht und deshalb habe der 45. Präsident zu Recht getweetet, er sei abgehört worden.  

Rice hat diesen Vorwurf in einem Interview mit dem TV-Sender MSNBC plausibel entschärft. Wenn die Geheimdienste zufällig einen US-Bürger abhören, der mit der russischen Botschaft telefoniert, dann kann es unter Umständen sehr wichtig sein, seinen Namen zu kennen. Es ist nämlich davon auszugehen, dass in diesen Gesprächen weder das Wetter noch Sportresultate diskutiert werden, sondern Dinge, welche die Sicherheit des Landes betreffen oder kriminell sind.  

Der seltsame Devin Nunes

Genauso absurd wie der Inhalt des Unmasking-Vorwurfs ist auch seine Entstehung. Nachdem FBI-Direktor James Comey anlässlich eines Hearings im Kongress bekannt gab, dass tatsächlich eine Ermittlung gegen das Trump-Team im Gange sei, erhielt Devin Nunes, Vorsitzender des «House Committee on Intelligence», eine rätselhafte Einladung aus dem Weissen Haus. Dieser Ausschuss untersucht die Vorgänge rund um die russische Einmischung. Nunes ist ein republikanischer Abgeordneter aus Kalifornien, Vertrauter von Donald Trump und war Mitglied des Übergangsteams.  

epa05867891 Chairman of the House Permanent Select Committee on Intelligence Devin Nunes walks from a secure area to a press conference on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 24 March 2017. Chairman Nunes provided an update to the ongoing investigation of intelligence collected on Trump administration members and associates.  EPA/SHAWN THEW

Spielt eine dubiose Rolle: Devin Nunes. Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Nunes eilte ins Weisse Haus, wo ihm zwei Mitarbeiter geheime Dokumente zeigten, die ein angeblich illegales und politisch motiviertes Unmasking von Susan Rice beweisen. Tags darauf ging Nunes mit diesen angeblichen Beweisen zu Trump, der umgehend per Tweet verkündete, er sei tatsächlich abgehört worden.

Mit anderen Worten: Nunes holte sich «Beweise» aus dem Weissen Haus, um sie dann gewaschen wieder zurückzutragen. Das war so plump, dass der Comedian Bill Maher zu Recht spottete, Devin sei der dümmste Export aus Kalifornien seit den Dianetics, der Lehre der Scientologen.  

Der Stellvertreterkrieg der Medien

Rund um die Russland-Affäre hat sich mittlerweile auch ein Medienkrieg entfacht, der täglich schmutziger wird. Auf der einen Seite stehen dabei die Mainstream-Medien – «New York Times», «Washington Post», «CBS», «CNN», «MSNBC», etc. –, auf der anderen «Fox News», «Breitbart», gelegentlich unterstützt vom «Wall Street Journal» und obskuren Alt-Right-Blogs.  

Die liberalen Mainstream-Medien fördern täglich neue Details über die Verstrickungen von Mitgliedern des Trump-Teams mit Russland zutage. «Fox News» & Co. versuchen verzweifelt, die Aufmerksamkeit auf die Leaks zu lenken, will heissen: Sie versuchen das Ausplaudern von kriminellen Taten krimineller zu machen als die Tat selbst.  

FILE - In this Oct. 1, 2015 file photo, Bill O'Reilly of the Fox News Channel program

Steht im Mittelpunkt des Medienkrieges: Star-Moderator Bill O'Reilly.  Bild: Richard Drew/AP/KEYSTONE

Die Zivilgesellschaft funktioniert – noch

Der Medienkrieg ist so zu einem Stellvertreter-Krieg geworden. Neuerdings steht dabei Bill O’Reilly im Mittelpunkt. Die «New York Times» enthüllte in ihrer Wochenendausgabe, dass der «Fox-News»-Starmoderator mehrere Frauen sexuell belästigt und dass der Sender bisher 13 Millionen Dollar Schweigegelder an andere Frauen ausbezahlt habe, um allfällige Klagen zu verhindern. Inzwischen haben verschiedene Werbekunden ihre Spots aus O’Reillys Show abgezogen.  

Inzwischen droht das Ganze aus dem Ruder zu laufen. Die USA befinden sich am Rande eines politischen Ausnahmezustandes. Das hat auch eine positive Seite: Die Russland-Affäre muss aufgeklärt werden – und sie wird es auch werden. Das FBI hat soeben eine Sondereinheit zu diesem Zweck eingerichtet. Trump mag zwar Putin imitieren, doch die USA sind nicht Russland. Die «checks and balances» funktionieren noch.

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39
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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 07.04.2017 14:22
    Highlight Highlight Heute bin ich am Rande des Wochenmarktes neben einem Mann in der Sonne gesessen, der als "Alternative Faktenschleuder" bezeichnet werden kann.
    Folgerichtig bezeichnete er Trump als "das kleinere Übel" und Putin als "Präsident des Friedens", während er Barak Obama bezichtigte, hunderte von Kriegen angezettelt zu haben.
    Die Massenmedien würden NATO-Propaganda verbreiten, auf die ich herein falle.
    Nun, wenn ich alles, was dieser Mann an diesem wunderschönen Frühlingsmorgen von sich gegeben hat, ins Gegenteil verdrehe, dann hat er wohl recht.
    Putin's Verwirrung arbeitet mit der Selbsterkenntnis...
    7 1 Melden
  • barbablabla 06.04.2017 13:16
    Highlight Highlight Kann diese Krankheit Trumpitis nicht medikamentös behandelt werden. Z. B. sedieren🤔
    15 4 Melden
  • thepusher 06.04.2017 12:46
    Highlight Highlight Trumps politik ist gar nicht gut.
    Jedoch beobachte ich in den Medien eine Hasskampagne gegen ihn die auf Vermutungen basiert. Leider kann ich aufgrund der extrem parteiischen Berichterstattung die Trumpgegnermedien nicht ernstnehmen...
    12 24 Melden
  • N. Y. P. D. 06.04.2017 11:37
    Highlight Highlight Immer dasselbe blablabla. Irgendjemand ist an irgendetwas Schuld. Gähn, Donald. Langweilig.
    An alle, die diesen Suppenkasper für ein paar Sekunden vergessen wollen:
    Ein schönes Bild. Stellt euch vor, ihr liegt hier im Gras und geniesst einfach nur die Sonne..
    User Image
    32 3 Melden
    • Stachanowist 06.04.2017 12:58
      Highlight Highlight Sämtisersee ftw :)
      9 1 Melden
  • die 200 06.04.2017 11:25
    Highlight Highlight
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    2 5 Melden
  • die 200 06.04.2017 11:21
    Highlight Highlight
    Play Icon
    3 8 Melden
  • Herbert Anneler 06.04.2017 10:47
    Highlight Highlight Die Grschichte wiederholt dich nie, aber in Washington DC geht es zu und her "wie im alten Rom" - ein Kasperlitheater der peinlichsten Sorte. Zum Lachen ist dies jedoch nicht! Es ist eine Veranschaulichung der ökonomischen Ineffizienz des von Eigennützigkeit und Gier getriebenen Neoliberalismus der Wirtschaftswelt, der mit Trump nun auch endgültig die Welt der Politik erobert hat. Dies leider nicht nur in den USA, sondern auch immer mehr in Europa und, unter Druck der SVP, immer mehr auch in der Schweiz. In dieses Bild passen die gestrigen Jugenddemos: Bildung ist nicht nur Ökonomie!
    32 4 Melden
    • HAL9000 06.04.2017 11:54
      Highlight Highlight Die Geschichte wiederholt sich sehr wohl.
      6 3 Melden
  • Quacksalber 06.04.2017 10:47
    Highlight Highlight Trump ruft so laut er kann, er sei abgehört worden als er mit den Russen verhandelt hat. Wenn alle Kontakte vom Geheimdienst untersucht wurden, dann auch seine. Er gibt alles zu. Ist es das, was man aus dem Nebel herauslesen kann?
    8 6 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 11:38
      Highlight Highlight Auch hier eine Frage: Ist es einem Präsidentschaftskandidaten verboten, vorgängig mit anderen Länder zu verhandeln? Flynn wurde ja nicht zur Last gelegt dass er es getan hat, sondern das er den Untersuchungsausschuss diesbezüglich belogen hat. Also, wäre es denn verboten gewesen, mit den Russen zu verhandeln? Mir ist eben einfach nicht ganz klar, worum es GENAU geht.
      13 6 Melden
    • Datsyuk * 06.04.2017 15:33
      Highlight Highlight Ja, man darf nicht als Privatperson Verhandlungen mit Staaten eingehen. Als Präsidentschaftskandidat war Trump noch Privatperson.
      12 2 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 15:56
      Highlight Highlight Und wenn Trump einfach sagt, dass das private Treffen waren?
      3 2 Melden
  • Nicolas Flammel 06.04.2017 10:43
    Highlight Highlight Nach den neusten Entscheidungen bzgl. Bannon und Syrien sollte eigentlich jedem klar sein dass es keine Russland-Connection gibt um Donald Trump. Es gibt bis jetzt keinerlei Beweise für solche Anschuldigungen aber gewisse Journalisten haben wohl den Schuss noch nicht gehört...

    Meiner Meinung nach wurde das Ganze inszeniert um Trump aussenpolitisch auf Linie zu bringen.
    26 61 Melden
    • Hierundjetzt 06.04.2017 11:03
      Highlight Highlight Zuerst den Text lesen, danach wild in die Tasten hämmern.

      Das FBI (Bundespolizei), hat zur Untersuchung der Russland-Verbindung eine Sondereinheit erschaffen.

      Das gibts auch in der Schweiz nur dann (siehe Fifa) wenn harte Beweise vorliegen.
      39 21 Melden
    • rolf.iller 06.04.2017 11:20
      Highlight Highlight Inszeniert? Wat? CNN ist nach Syrien gefolgen und hat Kinder vergiftet? Wie genau inszeniert?

      Es geht wohl gerade der Schuss für Putin und Trump nach hinten los. Auch wenn sich beide noch so nach einer Aufhebung der Sanktionen sehnen, dann wäre ein entgegenkommen an Putin wohl politischer Selbstmord und würde als Bestätigung für die aktuellen Anschuldigungen interpretiert werden.

      Vor kurzem noch hatte Trump noch die Absetzung des Putin-Protegé Assad für unwichtig erklärt. Im Angesicht von vergasten Kindern muss sich nun Trump auch bei diesem Thema gegen Putins interessen wenden.
      10 5 Melden
    • Nicolas Flammel 06.04.2017 13:47
      Highlight Highlight @rolf: Ich meinte die Russland Connection wurde inszeniert, nicht der Giftgas Anschlag
      4 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 06.04.2017 10:08
    Highlight Highlight "Nebelgranaten und Medienkrieg: So will der US-Präsident von seiner Russland-Verbindung ablenken."

    Herr Löpfe, haben Sie denn schon Beweise, für die Verbindung Trump-Russland? Weil mit ihrem wunderbaren Untertitel unterstellen Sie, dass eine solche Verbindung besteht. Falls diese FBI Truppe nichts findet, stellen Sie dann hier in einem prominent platzierten Artikel klar, dass sie Lügen verbreitet haben?
    30 47 Melden
    • äti 06.04.2017 11:15
      Highlight Highlight Warum fragst du das FBI nicht direkt? Info aus erster Hand ist alleweil gut.
      6 3 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 13:13
      Highlight Highlight Wieso soll ich beim FBI etwas fragen, wo ich die Antwort schon kenne? Es ist nämlich so, dass das FBI keine Beweise hat, sonst hätten sie die schon längst veröffentlicht. Es gibt bisher lediglich Indizien.
      6 4 Melden
    • äti 06.04.2017 19:09
      Highlight Highlight Na klar, dann sag doch dem FBI, dass sie den Aufwand stoppen können. Als schlagendes Argument dürfen sie sich auf Posersalami beziehen. Effizient, klar und transparent für alle.
      3 1 Melden
  • urano 06.04.2017 10:01
    Highlight Highlight Wenn jemand ernsthaft glaubt, Trump handle irgendwie demokratisch, der hats halt einfach immernoch nicht kapiert. Trump gehts einzig und alleine um sich, seine Starallüren und seine Macht. Er hat und wird alles ausnutzen, von dem er glaubt, es würde ihm und seinem Geldbeutel helfen. Einen so offensichtlichen Missbrauch hat es noch nie gegeben. Und wenn dann endlich seine Steuererklärung veröffentlich wird, wird das ganz grosse Staunen anfangen
    44 14 Melden
  • Hungerbühler 06.04.2017 09:42
    Highlight Highlight Bitte übernehmt nicht die Terminologie von Trump, sonst setzt sich der unabhängige Journalismus selbst schachmatt. "Mainstreammedien" ist etwa so ein Wort.
    51 3 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 10:09
      Highlight Highlight Nein, es gibt selbstverständlich den Mainstream. Lesen dazu von Ulrich Teusch "Lückenpresse" oder schauen sie sich auf Youtube an, was der Mann zu sagen hat. MMn die bisher beste Arbeit, was die Medien angeht.
      10 27 Melden
    • Lowend 06.04.2017 11:12
      Highlight Highlight Da gebe ich Ihnen voll recht, Hungerbühler! Es sind diese Ausdrücke, die mit falschen Inhalten angefüllt sind, welche den Lügnern aller Couleur dazu dienen, den Diskurs in ihre Richtung zu lenken.

      Die Lügner versuchen, die Bedeutung von Worten zu bestimmen und ich muss eingestehen dass gelingt ihnen fast zu gut, weil es eigentlich sie selber sind, die ihre Ansichten zur Mainstream-Meinung machen wollen.

      Leider wird man aber von den Alternativfaktischen gezwungen, das Framing ihrer Verschwörungstheoretiker zu benutzen, weil sie einem sonst als Idiot verunglimpfen und übel beschimpfen.
      10 10 Melden
    • Hierundjetzt 06.04.2017 11:13
      Highlight Highlight Also Posersalami: dann erklär mir doch an welchen Indikatoren "Meinstrimmedien" festgemacht werden:

      - Leserzahl?
      - Themenwahl?
      - Seitenaufrufe?

      Demnach wäre Watson oder die gesamte AZ Mediengruppe *kein* Mainstream, Breitbard oder Schweizer Illustrierte aber schon? 🤔

      Ernsthaft jetzt.

      16 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 06.04.2017 09:25
    Highlight Highlight Herr Löpfe, da Sie inzwischen auch zu denen gehören, die den (abwertenden) Begriff "Mainstream-Medien" verwenden, können Sie mir sicher erklären, wie dieser zu verstehen ist.
    Handelt es sich hierbei um Medien, die klassischen Journalismus betreiben und ihre Artikel nicht nach Bauchgefühl verfassen oder vielleicht um Medien, die von einem geheimen Familien-und-Firmen-Konglomerat, zwecks Beeinflussung der Massen gesteuert werden oder um Medien, die eine grössere Verbreitung haben als z.Bsp. die Schweizerzeit?
    Bitte helfen Sie einem unbedarften Leser beim Verstehen dieses Begriffs.
    47 10 Melden
  • Posersalami 06.04.2017 09:19
    Highlight Highlight "Der russische Präsident setzt nicht auf plumpe Propaganda, sondern auf totale Verwirrung. Sein ehemaliger PR-Chef Wladimir Surkow war ein Meister dieses Faches."
    Das klingt so, als wäre Surkow der Erfinder dieses Konzepts, was falsch ist. Ehre wem Ehre gebührt:

    Surkow hat das Konzept der "Gelenkten Demokratie" nicht erfunden. Er setzt halt meisterlich um, was "Visionäre" wie Walter Lippmann oder Edward Bernays vor 100 Jahren beschrieben, und Sukarno vor 70 Jahren das erste mal ausprobiert hat.
    29 7 Melden
  • Negan 06.04.2017 09:10
    Highlight Highlight OK. Habe mir Löpfe's Propaganda nun durchgelesen. Damit ich aber RICHTIG Informiert bin muss ich wohl die andere Seite auch lesen. Die Mitte des ganzen wird dann stimmen, denn Löpfe steht den anderen Propaganda Journis in nichts nach... Egal von welcher Seite es wird nur noch Propaganda verbreitet und Populismus von Recht und links. Das ko*** mich echt langsam an.
    https://deutsch.rt.com/meinung/48727-abhoer-skandal-usa-trump-hatte-doch-recht/
    Aber immerhin deklariert Herr Rupp seinen Artikel unter Meinung und versucht nicht wie Löpfe SEINE Meinung als Fakten zu verkaufen.
    28 55 Melden
    • opwulf 06.04.2017 13:35
      Highlight Highlight Miss Com: W. White hat RT als Gegenpool zu Herrn Löpfes Meinung deklariert! Was genau daran ist lachhaft? Er spricht sehr wahrscheinlich von der Formel "nehme die Extreme der einen Seite & dann die Extreme der Anderen" & die Wahrheit wird sehr wahrscheinlich irgend wo in der Mitte liegen! Herr Löpfe ist ein sehr fähiger Journalist! Er schreibt spannend & er spielt ganz sicher auch mit den Emotionen seiner Leser (auf beide Seiten! Sie sehen dies nur schon an den polarisierten Kommentarreaktionen auf die meisten seiner Artikel), aber das NonplusUltra der Objektivität ist er definitiv nicht!
      5 0 Melden
  • Posersalami 06.04.2017 09:08
    Highlight Highlight "Da es inzwischen unmöglich geworden ist, zu leugnen, dass Russlands Geheimdienste massiv in den US-Wahlkampf eingegriffen haben,"

    Gibts dazu jetzt eigentlich endlich einmal so etwas wie vernünftige Beweise, oder behauptet man das einfach munter weiter?
    34 23 Melden
    • Severus Snaper 06.04.2017 09:55
      Highlight Highlight Alle die etwas anderes behaupten sind einfach Fake News. Wer braucht schon Beweise?
      22 12 Melden
    • rolf.iller 06.04.2017 10:58
      Highlight Highlight Beweise? Also was öffentlich bereits zugänglich ist, sind doch sehr starke Indizien:

      Wie ein Putin-getreuer Oligarch, mit seinem Privatjet immer wieder neben Trumps Flieger bei Wahlkampfveranstaltungen geparkt hat:
      Play Icon


      Wie ein Putin-Oligarch Trump $60 Mio Dollar 'geschenkt' hat, als er grad mal nicht so liquide war:
      Play Icon
      10 5 Melden
    • Posersalami 06.04.2017 11:33
      Highlight Highlight @rolf.iller: Indizien sind leider keine Beweise, sonst würde man die Indizien ja als Beweise bezeichnen..

      Konkret gefragt: Ist es einem Präsidenten denn eigentlich verboten, mit angehörigen anderer Länder Geschäfte gemacht zu haben, bevor das Amt angetreten wurde? Es ist mir absolut klar, dass das ein "Gschmäckle" hat. Trump ist wahrscheinlich noch mit ganz anderen Leuten als irgendwelchen Russen verbunden. Aber ist es verboten?
      6 2 Melden
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«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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