Wirtschaft
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FILE - In this April 9, 2017 file photo, White House chief strategist Steve Bannon steps off Air Force One at Andrews Air Force Base, Md. Bannon, a forceful but divisive presence in President Donald Trump's White House, is leaving. Trump accepted Bannon's resignation Friday, Aug. 18, 2017, ending a turbulent seven months for his chief strategist, the latest to depart from the president's administration in turmoil.  (AP Photo/Alex Brandon, File)

Auf dem Abstieg? Steve Bannon verlässt die Air Force One. Bild: AP/AP

Bannon, der Barbar – und sein Krieg gegen China

Trumps ehemaliger Chefstratege Steve Bannon ist überzeugt, dass die Chinesen die grösste Bedrohung für den Westen darstellen und will dagegen mit allen Mitteln ankämpfen.



Der ehemalige US-Präsident Lyndon Johnson war Texaner und kein Mann der gepflegten Ausdrucksweise. «Mir ist es lieber, wenn der Kerl vom Inneren meines Zeltes nach draussen pisst, als wenn er von draussen nach innen pisst», knurrte er einst, als es darum ging, wie man mit einem schwierigen Mitarbeiter umgehen sollte.  

Bild

Arnold Schwarzenegger als Conan, der Barbar.

Donald Trump hat nun die andere Option gewählt und Steve Bannon vor das Weisse Haus gestellt. Das könnte ein Problem werden. Bei seinem Abgang bezeichnete sich der ehemalige Chefstratege als «Bannon, der Barbar», und er sei bereit, für den Präsidenten in den Krieg zu ziehen – aber nicht für seine Regierung.

«Bannon warnt davor, dass die Chinesen – sollten sie die USA überholen – eine neue Weltordnung diktieren werden.»

Michael Pillsbury

Bannon macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Es ist sattsam bekannt, dass er die «Globalisten» im Weissen Haus – Ivanka Trump und ihren Mann Jared Kushner, den Sicherheitsberater H.R. McMaster und den Wirtschaftsberater Gary Cohn – zutiefst verachtet, und dass er in seinem Krieg für Trump das gesamte Arsenal seines Onlineportals «Breitbart» gegen sie richten wird. «Ich habe jetzt meine Waffen wieder in der Hand», erklärte Bannon gegenüber der Zeitschrift «The Weekly Standard».  

Es geht jedoch um weit mehr als persönliche Animositäten. Die Globalisten setzen auf Freihandel und auf ein friedliches Verhältnis mit China. Sie hoffen deshalb, dass der Abgang Bannons es ihnen einfacher machen wird, ihre Ziele zu erreichen. Der neue Stabschef John Kelly soll denn auch alles daran setzen, die geplante Steuerreform energisch voranzutreiben und so das nach Charlottesville gestörte Verhältnis zur Wirtschaft und zu den Republikanern wieder zu normalisieren.  

Nationalisten gegen Globalisten

Bannon verfolgt ganz andere Absichten. Er bezeichnet sich als «wirtschaftlichen Nationalisten». Für ihn hat folgerichtig ein Handelskrieg mit China höchste Priorität. So zitiert die «Washington Post» Michael Pillsbury, der Bannon mehrmals ins Reich der Mitte begleitet hat, wie folgt: «Er ist überzeugt, dass dies eine zivilisatorische Herausforderung darstellt. Er warnt davor, dass die Chinesen – sollten sie die USA überholen – eine neue Weltordnung diktieren werden.»  

epa05987459 US President Donald Trump's assistant and daughter Ivanka Trump with husband White House senior advisor, Jared Kushner, during their visit at the Pantheon in the centre of Rome, Italy, 24 May 2017.  EPA/MASSIMO PERCOSSI

Feinbild Globalisten: Ivanka und Jared Kushner. Bild: EPA/ANSA

Die Globalisten hingegen sehen das fundamental anders. Ivanka Trump und Jared Kushner bemühen sich um gute Beziehungen zu Peking, genauso wie Gary Cohn und der Aussenminister Rex Tillerson. Sie lassen sich dabei von Henry Kissinger beraten. Dieser hat als Aussenminister in der Regierung von Richard Nixon die Normalisierung des Verhältnisses zu China eingeläutet.  

Kissinger plädiert für Kooperation mit China. Das Verhältnis sei viel zu komplex und viel zu bedeutend für die amerikanischen Interessen geworden, um es leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Bannon hingegen macht China dafür verantwortlich, dass technisches Wissen und Jobs abgesogen werden und die USA so geschwächt werden. Diesen Trend will er stoppen, koste es, was es wolle.  

Eine Bande von Aussenseitern – aber gebildet

In seinem Buch «Devil’s Bargain» beschreibt Joshua Green Bannon und Breitbart als eine «Bande von Aussenseitern, die das gesättigte und fette Establishment unter Beschuss nehmen». Trumps nun gefeuerter Chefstratege mag ein Barbar sein, aber ein sehr gebildeter. Bannon hatte in seiner Zeit als Marineoffizier sehr viel freie Zeit, und die hat er genutzt, um sich ein breites Wissen anzueignen. Zudem hat er sich danach an der Harvard Business School zum Banker ausbilden lassen.  

Im Gegensatz zu Trump besitzt Bannon ein kohärentes ideologisches Weltbild, das er mit Vordenkern der italienischen und russischen Faschisten wie Julius Evola und Alexander Dugin teilt. «Als er Trumps Wahlkampagne im August übernommen hat, setzte Bannon auf Nationalismus, Rasse, Immigration und kulturelle Identität», stellt Green fest. Diese Themen bestimmen nach wie vor die Trump-Basis. So gesehen kann es im Zelt des Weissen Hauses sehr ungemütlich werden, wenn Bannon von draussen hereinpisst.

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 21.08.2017 20:59
    Highlight Highlight Die Neonazis haben ihren alten, körperlichen Rassismus mit einem neuen, geistigen Kultur-Rassismus ergänzt und modernisiert.
    Der Krieg der Kulturen ist eine Art Neues Testament für die gläubigen Faschisten, mit dem das Alte Testament von Hitlers Mein Kampf abgelöst wurde.
    Es wird behauptet, dass verschiedene Kulturen sich weder vertragen, noch mischen, oder gegenseitig inspirieren und befruchten können, und dass sie nur mit Angehörigen der gleichen Kultur Inzucht treiben sollen.
    Das alles ist nachweislich kreuzfalsch.
    In Hollywood und in Gucci-Läden habe ich viele begeisterte Chinesen gesehen.
  • winglet55 21.08.2017 18:32
    Highlight Highlight Es ist ja offensichtlich allenthalben so, das für die Probleme in die man sich selbst geritten hat, Andern die Schuld zu geben.
  • Richu 21.08.2017 17:15
    Highlight Highlight Die Aussage von Ph. Löpfe, D. Trump habe Steve Bannon vor das Weisse Haus gestellt entspricht nicht der Wahrheit. Gemäss einem Bericht der sda (Schweizerische Depeschenagentur) vom 19. August legt Bannon Wert auf die Feststellung, dass er selbst zurückgetreten sei und dies bereits am 7. August bei D. Trump und Stabschef Kelly eingereicht habe!
    • Philipp Burri 21.08.2017 17:47
      Highlight Highlight Das mit dem zwischen den Zeilen lesen, müssen wir aber noch ein wenig üben ;-)
    • El Vals del Obrero 21.08.2017 17:54
      Highlight Highlight "Er wurde zurückgetreten" wäre vielleicht die richtige Formulierung ...
  • IMaki 21.08.2017 16:44
    Highlight Highlight Wer erinnert sich? Shareholder Value? 80er. Die industrielle Seele Europas wurde - Marke für Marke - auf dem Altar des chinesischen Staatskapitalismus' geopfert. In westlicher Arroganz wollte man das Billiglohnland China auf Generationen hinaus für die eigene Gewinnoptimierung nutzen. Nach nur einer Generation ist der Westen auf dem Weg zum Billiglohngebiet der Chinesen. Afrika ist zu deren Rohstofflager geworden, die USA zu deren Hauptschuldner. Europa übernimmt die durch Plünderung der Ressourcen erzeugten sogenannten Armutsflüchtlinge. Ist es nicht Zeit fürs Erwachen? Auch ohne die USA?
    • Troxi 21.08.2017 18:03
      Highlight Highlight Will nicht eine Gruppe aus Deutschland, Frankreich und Italien eine Art Übernahmeblockade gegenüber China errichten, denn ich meinte ein solcher Antrag zur Erschwerung von Firmenübernahmen sei in Brüssel eingereicht worden. Wäre m.M.n. höchste Eisenbahn, denn China möchte Fiat aufkaufen. Die Schweiz wird es vermutlich wieder einmal verpennen zu handeln.
    • Richu 21.08.2017 19:41
      Highlight Highlight @G.Schlecht: Sie übertreiben schon etwas mit Ihrer Aussage, es ginge Europa noch nie so gut wie heute. Z.B. die Jugendarbeitslosigkeit im Juni 2017 betrug: Griechenland 45%, Spanien 39%, Italien 35%, Frankreich + Belgien 21% etc. etc. Zudem kauft die EZB (Europäische Zentralbank) jeweils monatlich für mindestene 60 Milliarden Euro (früher waren es noch wesentlich grösser Beträge) europäische Staats-und Unternehmensanleihen, um die Konjunktur anzukurbeln.
    • rodolofo 21.08.2017 21:36
      Highlight Highlight @ Clayton
      Ich hoffe, dass Du nicht recht behalten wirst.
      Denn ich setze auf einen schwächer werdenden Franken.
      Denn Schwäche kann gleichzeitig Stärke sein!
      Tönt wie Wahnsinn, oder wie Magie, was?
      Ist eine Batterie widersprüchlich und unglaubwürdig, wenn sie einen Plus-Pol UND einen Minus-Pol hat, oder ist sie leistungsfähig, weil die Spannung zwischen den gegensätzlichen Polen das Fliessen von Strom ermöglicht?
  • dmax 21.08.2017 16:14
    Highlight Highlight am besten lassen wir dies von einem chinesen erklähren!
    ist übrigens seeeehr einleuchtend, egal auf welche seite man sitzt!

    Play Icon
    • Troxi 21.08.2017 18:13
      Highlight Highlight Er scheint ein sehr guter Redner zu sein, zudem scheint er sehr Intelligent zu sein. Könnten nur 30% oder ein bisschen mehr Politiker und Finanzstarke so sprechen, wäre auch heute noch die Wirtschaft an jener Stelle, bei der sie mit nur einer Aussage eine Abstimmung entscheiden kann. Inzwischen ging dieses Vertrauen irgendwie verloren, habe ich zumindest das Gefühl.
    • Mafi 21.08.2017 23:28
      Highlight Highlight Sehr eindrücklich wie er sich in einer Fremdsprache ausdrücken kann.
  • Gender Bender 21.08.2017 15:23
    Highlight Highlight Im Vergleich zum Sinokonfuzianischen Kulturraum ist selbst der Grecorömische (nicht christlichabendländisch wie viele sagen) eine Eintagsfliege. China hat sich vor vierhundert Jahren freiwillig zurückgezogen. Das war falsch und sie haben es geändert. Nun wird alles wieder wie es schon immer war. China bestimmt.
    Und die Plattitüden von wegen nicht kreativ/inovativ, hihi.
    • Philipp Burri 21.08.2017 17:50
      Highlight Highlight Mal einer, der's gecheckt hat. Auch wenn die Eintagsfliege ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen war. Der American Way of Life hingegen darf getrost als solche bezeichnet werden.
  • zombie woof 21.08.2017 14:53
    Highlight Highlight China hat Amerika schon längstens abgehängt. Die Zeiten sind vorbei wo die Chinesen nur billigen Schrott produziert haben. Seit längerer Zeit wird in Bildung und Technologie investiert und das sehr erfolgreich. Ein gutes Beispiel ist die Transportlogistik. Während die Chinesen hochmoderne Hafenanlagen innert kürzester Zeit bauen, schlagen sich die Amis mit veralteter Technolgie herum und kommen immer mehr ins Hintertreffen. Im wahrsten Sinne des Wortes, sie haben den Zug verpasst.
    • farbarch1 21.08.2017 15:20
      Highlight Highlight Hat sich zuvor jemand Gedanken gemacht über hochmoderne Hafenanlagen? Warum sollte dies jetzt plötzlich wichtig sein? Wegen China? Da ist doch kein Argument, nur Angstmache. China versucht, den Westen mit materiellen Gütern zu überschwemmen, die billiger sind als die im Westen produzierten. Das gelingt, weil die Arbeiter in China keine Chance haben auf ein (im westlichen Sinne) menschliches Leben. Ist das nun das Problem des Ostens oder des Westens? Wir werden sehen.
    • zombie woof 21.08.2017 17:16
      Highlight Highlight Clayton,Farbarch1, vielleicht solltet ihr euch mal besser informieren, google doch mal COSCO oder die neue Seidenstrasse, oder das hier https://www.porttechnology.org/news/china_port_plans_hit_20_billion_mark
    • farbarch1 21.08.2017 23:22
      Highlight Highlight Ja gross sind die Projekte schon, wie alles, das China anpackt. Aber ist die Idee dahinter wirklich auch so gross? Infarstruktuprojekte in den Ländern entlang der Seidenstrasse initiieren um sodann die westllichen Märkte fluten zu können. Wo ist da das Neue, das uns weiter bringt?
  • Samurai Gra 21.08.2017 14:17
    Highlight Highlight Ich hatte schon befürchtet das Bannon nun noch Gefährlicher wird.

    Schade das ich mich nicht getäuscht habe und andere, besser Informierte, das ebenfalls so sehen.

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