Wirtschaft
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Waschen, spülen und wiederholen – wie Trump bei Nordkorea (und China) grandios scheiterte

Das Debakel der Verhandlungen mit Nordkorea war voraussehbar. Der US-Präsident hat seine eigene Verhandlungsmethode. Die Resultate sind zweifelhaft.

25.05.18, 13:42 26.05.18, 08:11


Nachdem der US-Präsident verkündet hatte, die Verhandlungen mit Nordkorea seien geplatzt, meldete sich Kim Kye-Gwan, der stellvertretende nordkoreanische Aussenminister, zu Wort. Seine Regierung sei bereit, «jederzeit die anstehenden Probleme zu lösen». Donald Trump hat das scheinbar Unmögliche geschafft: Neben ihm steht selbst der irre Kim Jong Un als Mann der Vernunft da.

Menschen verfolgen die Nachrichten an einem Bildschirm in einer U-Bahnstation in Seoul. Bild: AP/AP

Die Alles-oder-nichts-Taktik des selbsternannten Super-Verhandlers Trump ist einmal mehr in die Hosen gegangen. Aus dem ersehnten Nobel-Preis wird wohl nichts, dafür hagelt es auf den sozialen Medien Hohn und Spott.

Überraschen sollte das niemanden. Trump geht stets nach der gleichen Methode vor. Edward Luce fasst sie in der «Financial Times» wie folgt zusammen: «Drohungen, gefolgt von Versöhnung, gefolgt von Tobsucht, gefolgt von Drohungen. Das ist Trumps Dialektik: Waschen, spülen und wiederholen.»

«Die US-Autohersteller wollen und brauchen keinen Schutz.»

«Wall Street Journal»

Update: Rückzieher vom Rückzieher oder soch nicht?

Weniger als 24 Stunden nach seiner Absage des geplanten Gipfeltreffens mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat US-Präsident Donald Trump erklärt, ein Treffen könne womöglich doch wie geplant am 12. Juni stattfinden.Nordkorea zeige sich in gegenwärtigen Gesprächen «sehr» interessiert an dem Treffen und so «könnte es sogar am 12.» stattfinden, sagte Trump am Freitag in Washington. Am Vortag hatte er den Gipfel abgesagt und die Fortsetzung seiner Politik des «maximalen Drucks» auf Nordkorea angekündigt. (sda/afp)

Der abgesagte Gipfel in Singapur ist bloss das jüngste Beispiel dieser Dialektik. Im Handelskrieg gegen China ist Trump genauso vorgegangen: Zuerst hat er massive Strafzölle angekündigt und verlangt, dass China seinen Exportüberschuss mit den USA abbaut. (Dass er dabei falsche Zahlen genannt hat, ist bloss eine Randbemerkung.)

Dann hat er ein Verhandlungsteam nach Peking entsandt. (Dass dieses untereinander zerstritten war, war nicht eben hilfreich.) Dann lenkte er ein, nachdem China ein paar unbedeutende Konzessionen gemacht hatte. Schliesslich hat er erkannt, dass er über den Tisch gezogen wurde. Tobsuchtsanfall, Neuanfang.

Täglich sendet der US-Präsident völlig widersprüchliche Botschaften aus. Am Montag jubelte er, die Strafzölle gegen China nicht einzusetzen, sei «etwas vom Besten gewesen, das unseren Bauern passieren konnte». Tags darauf jammerte er, er sei mit dem Resultat der Verhandlungen «nicht zufrieden». Am Mittwoch jedoch tweetete er: «Unser Handels-Deal mit China ist bestens unterwegs.»

Dasselbe Muster zeichnet sich mit den angekündigten Strafzöllen auf Autoimporte aus Europa ab. Trump macht zuerst aus einer Mücke einen Elefanten. Gerade mal vier Prozent aller in die USA eingeführten Autos stammen aus Deutschland, was Trump speziell ins Visier genommen hat. Die deutschen Autohersteller haben zudem alle grossen Werke in Amerika aufgebaut und sind vor allem im Süden zu wichtigen Arbeitgebern geworden.

Trumps Feindbild: Deutsche Autos. Bild: EPA/AUDI OF AMERICA

Selbst das Trump-freundliche «Wall Street Journal» rümpft deshalb die Nase. «Die US-Autohersteller wollen und brauchen keinen Schutz», stellt das Blatt fest und fügt hinzu: «Wir vermuten, dass die Strafzölle auf ausländischen Autos ein weiterer Versuch sind, die Verbündeten in Sachen Handel zur Aufgabe zu zwingen.»

Bisher sind die Drohgebärden wirkungslos. Kanada und Mexiko weigern sich, die von den USA verlangten Zusagen im Freihandelsvertrag Nafta zu akzeptieren. Trump läuft die Zeit davon. In Mexiko stehen Wahlen vor der Tür, und der voraussichtliche Wahlsieger, der linke Kandidat Lòpez Obrador, will noch weniger Konzessionen machen.

Die Welt lernt, mit Trump zu leben

Sollte Trump dereinst tatsächlich Strafzölle verhängen, werden amerikanische Konsumenten und amerikanische Bauern die Opfer sein. Die einen müssen mehr für die Importe bezahlen, die anderen verlieren ihren wichtigsten Kunden, die Chinesen.

Auch das Prestige der Supermacht USA nimmt Schaden. Die Welt lernt, mit Trumps berechenbarer Unberechenbarkeit zu leben. Die Asiaten schliessen den Freihandelsvertrag TPP ohne die Amerikaner ab, die Europäer suchen nach Wegen, sich mit dem Iran zu arrangieren, und die ganze Welt hält am Pariser Klimaabkommen fest, obwohl Trump es gekündigt hat.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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77
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77Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kuwi 26.05.2018 16:31
    Highlight Donald Trump wird sein Land mit Vollgas in den Abgrund steuern. Ein Plan, eine Strategie oder sonst etwas in der Art ist beim besten Willen nicht erkennbar. Guter Artikel und auch sehr kurzweilig geschrieben. Ich hätte auch gerne mehr gelacht, wenn das alles bloss nicht so deprimierend wär...
    13 1 Melden
  • Billy the Kid 26.05.2018 10:31
    Highlight Was Trump bis jetzt nicht begriffen hat: Handel und Diplomatie sind keine Nullsummenspiele - bei denen er einfach immer als Sieger vom Platz geht. Manchmal muss man etwas opfern, um etwas von der anderen Seite zu erhalten und umgekehrt. Trumpty Dumpty hingegen meint, dass er seine eigenen Spielregeln jedem aufzwingen kann und falls er dann immer noch nicht gewinnt, wird der anderen Seite "Betrug" und "schlechter Wille" vorgeworfen.
    Sein jüngstes Briefchen an Kim Jong Un war freilich der Höhepunkt der Armseligkeit - jeder 10 Jährige würde sich dafür schämen.
    19 4 Melden
    • Billy the Kid 26.05.2018 16:21
      Highlight An den Blitzer: Tired of winning?
      7 5 Melden
  • äti 25.05.2018 18:57
    Highlight Am besten wäre es, die Koreaner würden das unter sich regeln. Sind sich eh am nächsten. China, USA und andere informieren und konsultieren aber sonst nichts. Driver bei den Koreas.
    23 5 Melden
  • Sophia 25.05.2018 17:27
    Highlight Er kann nicht nicht einmal mehr richtig lügen, jetzt kann er auch keinem Kim mehr richtig absagen, was kann der Kerl denn überhaupt?
    42 6 Melden
    • cal1ban 25.05.2018 19:34
      Highlight Er und seine Regierung haben erreicht, dass die drei US-Bürger Kim Dong Chul, Tony Kim und Kim Hak Song freigelassen wurden.
      11 46 Melden
  • Noblesse 25.05.2018 17:17
    Highlight Nordkorea hat einen Versuchsberg "kaputt-atomisiert". Wohl radioaktiv bis nach China. Das zeigt doch, wie marod und anfällig dieses System ist. China macht denen Beine, denn ein solch unkontrollierter Nachbar können die nicht brauchen. Trump braucht aussenpolitisch 100% Erfolg. Daher dieses Hin und Her. Innenpolitisch muss jetzt gegen ihn etwas Handfestes kommen. Sonst weitere 4 Jahre jeden Tag mühsame Meldungen!
    8 9 Melden
    • meine senf 25.05.2018 18:57
      Highlight Wahrscheinlich haben die Chinesen immer noch lieber Kim als Nachbarn als US-Soldaten. Nordkorea ist für China nicht mehr und nicht weniger als eine Pufferzone.
      Und das weiss Kim ja wohl auch. Vielleicht geht es ihm darum, China und die USA gegeneinander zu seinem Vorteil auszuspielen. Von dem her könnte es auch sein, dass die moderaten Töne gegenüber USA und Südkorea nur dazu dienten, wieder mehr Hilfe von den Chinesen zu erhalten bzw. dass sie die Sanktionen wieder weniger ernst nehmen.
      20 4 Melden
    • meine senf 25.05.2018 19:02
      Highlight Am besten wäre es, wenn Nord- und Südkorea zuerst mal unabhängig von den Grossmächten miteinander sprechen würden.

      Klar, mittel- bis langfristig geht es nicht ohne China und USA. Aber auch BRD und DDR haben bei manchen Annäherungsschritten die Allierten, die mehr zögerten, überrumpelt.
      15 0 Melden
  • Pius C. Bünzli 25.05.2018 17:02
    Highlight Trump ist kein guter President für die Amis aber für den Rest der Welt ist er ganz ok. Amerika verliert an Einfluss und wird nicht mehr Ernst genommen. Ich hab mir nichts anderes von Ihm gewünscht. :)
    49 5 Melden
  • rodolofo 25.05.2018 16:58
    Highlight Die "Alte Schule" (Drohen und einschüchtern, gewalttätige Exempel statuieren, einen maximalen Ertrag aus Sklaven und Land herauspressen, strenge Gesetze aufstellen für die "Kleinen" (bei gleichzeitiger Narren- und Straffreiheit für die "Grossen" in einem "Rechten Rechtsstaat" zugunsten der korrupten Elite) hat im Grunde noch nie wirklich funktioniert!
    Erstens wurde die Stimmung im Volk ruiniert.
    Zweitens wurde das Organisierte Verbrechen gezüchtet.
    Drittens passierten wegen der vielen angestauten Aggressionen immer wieder Aufstände und Revolutionen von verzweifelten "Wutbürgern"...
    13 9 Melden
  • Hans der Dampfer 25.05.2018 16:15
    Highlight Man kann von dem Mann halten was man will aber nicht alles ist schlecht. Die ARD hat gestern in der Sendung Kontraste einen interessanten und richtigen Beitrag bzügl. Iran Abkommen gebracht. Trump Bashing kann jeder. Wirklich dahinter schauen offenbar nicht. Ich bin froh das es noch Journalisten gibt, die mehr können als plumpe Hasstiraden gegen jemanden zu fahren den sie nicht mögen.
    33 86 Melden
    • Alex23 25.05.2018 16:37
      Highlight Habe die Sendung auch gesehen. War aber eigentlich nichts Neues. Dass der Iran-Vertrag nur eine mäßig gute Lösung ist, weiß jeder. Im Rahmen dessen, was machbar war, ist der Vertrag aber vorläufig besser als nichts. Wenn Europa keine Lösung findet, wonach es wegen dem USA-Powerspiel aussieht, dann gibt es eben NICHTS. Denn außer Drohungen haben Trump und seine Kumpane nichts auf Lager. Mit Bashing hat das nichts zu tun. Die schießen sich nämlich ganz wunderbar selber ins Abseits. Durch ihre eigene konzeptlose Unfähigkeit.
      62 5 Melden
    • Bombenjunge 25.05.2018 16:49
      Highlight Hab ich gesehen. Leider sind die meisten Leute (hier) für differenzierte Berichte nicht empfänglich.
      21 67 Melden
    • FrancoL 25.05.2018 17:00
      Highlight Also wenn entscheidest Du wer was richtig darstellt oder nicht, wer zB betreffend das Iran-Abkommen richtig oder falsch beurteilt.
      Schön zu wissen dass Du weisst dass die ARD Journalisten den richtigen Beitrag zum Iran gesendet haben.
      26 5 Melden
    • Sophia 25.05.2018 17:30
      Highlight Von wem redest du, Hans?
      13 4 Melden
    • swisskiss 25.05.2018 18:37
      Highlight Bonbonjunge: Ernsthaft? Du beklagst die Voreingenommenheit Anderer, die nicht in der Lage sind differenziert und reflektiert zu agieren? Manchmal frage ich ich wirklich, was Dich in Deiner Gedankenwelt von Trumps unrealistischer Betrachtungsweise eigener Handlung und Denken unterscheidet.

      Hans: Es ist bemerkenswert, dass Du nicht erkennst, dass ein zutiefst undemokratisches, islamistisches Unrechtsregime, NICHT mir undemokratischen, völkerrechtswidrigen Massnahmen entfent werden kann. Sonst mal die Geschichte betrachten und die Auswirkungen dieser Politik am Beispiel Irak beobachten.
      35 3 Melden
    • Buff Rogene 25.05.2018 19:18
      Highlight Alex. Wenn Europa zuwenig Rückgrat hat, und immer nur "Neuverhandlungen" nuschelt, gleichzeitig aber keinen Plan davon hat, wieso der Iran sich an den Tisch setzen sollte, während er seine Regionalmacht weiter ausbaut, dann ist halt Europa so naiv. Die Frage stellt sich mir: Was will Europa, und was ist es bereit dafür zu tun.
      9 7 Melden
    • Spooky 25.05.2018 20:25
      Highlight Die WatsonUser brauchen immer einen bösen Mann. Wenn nicht Blocher, dann Trump. Wenn nicht Trump, dann den lieben Gott (siehe Hugo Stamm).
      11 27 Melden
    • swisskiss 26.05.2018 08:45
      Highlight Spooky : Die (meisten) watson User brauchen KEIN festgefahrenes und unreflektiertes Feindbild, dass zu reflexartigem Abwehrverhalten und sinnbefreiter Schuldzuweisung führt.
      Im Gegensatz zu Dir, der nicht mal in der Lage ist eine Situation kompetent zu analysieren und dementsprechend zu kommentieren, brauchen die meisten watson User keine Feindbilder, sonder kritisieren Zustände und Handlungen, die zu Missständen führen.

      Würde auch Deiner Reputation nicht schaden, mehr Sachkompetenz zu zeigen, statt dümmliches, personifiziertes Bashing zu betreiben, was nicht der eigenen Haltung entspricht.
      15 4 Melden
    • Alex23 26.05.2018 13:29
      Highlight Buff, zuvor muss sich aber die vertragsbrüchige Großmacht USA Gedanken darüber machen, welche Handlungsweise ihr vorschwebt. Einfach nur drohen ist keine Alternative. Das Problem ist vorderhand nicht Europa, sondern eine völlig hirn- und planlose amerikanische Außenpolitik.
      6 0 Melden
    • Sophia 26.05.2018 14:37
      Highlight Brauchen wir nicht, Spooky! Aber wenn du's ja besser weisst, dann brauchen wir halt solche Idioten, wie Trump und Blocher, das ist dann aber ganz alleine deine Meinung! Vielleicht ist es aber so, du brauchst Watson, um dich aufregen zu können über uns arme Teufel, die Ihren Senf ebenso wie du zu allem zu geben verdonnert sind, wie du selbst.
      9 2 Melden
    • Buff Rogene 26.05.2018 15:54
      Highlight Alex,1/2 Hirnlos nicht. Ruppig, unberechenbar und schwierig. Man sollte durchaus in Erwägung ziehen, dass der Deal damals nicht vom Kongress gestützt wurde, sondern von Obama im Sinne einer executive order quasi erzwungen worden ist. Der Deal ist nicht "worst ever", aber nicht gut, und vielleicht sogar gefährlich - und dabei spielen die Europäer mit ihrer zögerlichen Vogel-Strauss-Politik eben doch eine enscheidene Rolle. Es wäre möglich gewesen, den Deal neu auszuhandeln, statt auf den Übervater Trump und "seine Entscheidung" zu warten - nachher rumheulen - zu spät, leider!
      2 5 Melden
    • Buff Rogene 26.05.2018 15:55
      Highlight Alex 2/2 - Was ich nicht verstehe: Ganz Europa weiss, dass dieser Typ ein Narzisst ist. Er behandlet Europa wie Dreck. Und Europa lässt es sich gefallen, statt Stärke zu markieren. Auf solche Typen muss man nicht warten und reinfallen -sondern Allianzen schmieden und mit Eigenständigkeit vorpreschen. Aber das würde natürlich bedingen, dass man weiss, was man will, einigermassen koordiniert vorgehen kann und auch mal Risiken auf sich nimmt. Es muss aufhören mit diesem ständigen Trump hier, Trump da.

      Seine jetztige Drohkulisse ist schmalgratig, könnte aber sogar klappen.

      5 3 Melden
    • Billy the Kid 26.05.2018 19:48
      Highlight @Buff Rogene
      Europa (vor allem Deutschland / Frankreich / UK) hat während der Finanzkrise verpasst tatsächliche Grösse aka Solidarität mit dem Süden, als auch dem Osten zu zeigen - dies rächt sich jetzt gewaltig, da Europa deswegen nie richtig zusammenwachsen konnte, geschweige denn eine GEMEINSAME Aussenpolitik im letzten Jahrzehnt formulierte, die auch einem Aggressor wie Trump die Stirn bieten könnte. Die Chance wurde vertan - die Vergangenheit rächt sich bitter...
      4 3 Melden
    • Spooky 27.05.2018 08:33
      Highlight @Sophia

      "....das ist dann aber ganz alleine deine Meinung"

      Nicht nur meine Meinung. Zehn andere Leute sind der gleichen Meinung.
      0 0 Melden
  • Palatino 25.05.2018 16:13
    Highlight Und täglich grüsst das Trumpeltier... Immer mehr Menschen wird bewusst, welches Spiel da getrieben wird. Trump droht Steuern oder Zölle an... die betroffenen Industrien/Länder machen Geld locker für die Privatschatulle von Trump. Trump ändert seine Meinung...
    Und das Spiel beginnt von vorn...
    31 6 Melden
    • Sophia 25.05.2018 17:36
      Highlight Er glaubt halt wie die Stammtischredner, dass alles ganz einfach zu erledigen sei in der grossen weiten Welt, muss aber immer wieder feststellen, dass dem nicht so ist. Einigermassen informierte Leute hätten ihm das leicht beibringen können, dem grossen Zampano, aber der hat das Zuhören schon lange verlernt und das müssen seine Wähler jetzt ausbaden, denn keine KK-Sicherung, verlorene Arbeitsplätze und teurere Autos sind u.a. die Folgen dieser Stammtischpolitiker. Und die Welt wird durch diese Irren auch nicht sicherer, weil die ja immer Recht haben, aber nie richtig liegen.
      22 3 Melden
  • ch2mesro 25.05.2018 15:26
    Highlight und kim so;
    133 3 Melden
  • Fulehung1950 25.05.2018 15:15
    Highlight Doch doch, als Werbeheine und Verkäufer von HUshaltgeräten macht er sich ganz gut! Aber sonst.....
    30 7 Melden
  • Vanessa_2107 25.05.2018 15:11
    Highlight Auch wenn sich die Beiden treffen sollten, wird Kim niemals seine Atomwaffen aufgeben und das wird sicher die Bedingung der Amis sein. Vielleicht wird sich Trump am Schluss mit einem Deal à la Iran (aus dem sie ausgestiegen sind) zufriedengeben, nach dem Motto lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Aber äbe, zerst muss das Treffen überhaupt stattfinden.
    54 4 Melden
    • saukaibli 25.05.2018 15:45
      Highlight Nur wird Kim nicht so blöd sein und einen solchen Deal eingehen, weil er nun ja genau weiss, dass sich die Amis nicht an Verträge halten. Das Einzige, was ihm als Sicherheit bleibt, ist die Atombombe. Und ganz ehrlich, ich habe weniger Angst vor Kims Bombe als vor Trumps.
      55 4 Melden
  • wasps 25.05.2018 14:56
    Highlight Ja gut, dem könnte man entgegensetzen, dass erstmals seit Jahrzehnten die Koreaner wieder gemeinsam am Tisch sitzen. Weil die Chinesen ihren Einfluss endlich wahrnehmen, das sie die Yankees nicht vor der Tür haben wollen. Soweit kam in den Jahzehnten zuvor keine US-Administration. Und was das Abkommen zu Paris betrifft: Die USA sind nicht ausgetreten, sie haben bloss gekündigt. Und der Kündigungsterim liegt exakt einen Tag nach den nächsten US-Präsidentschaftswahlen im November 2020!
    28 7 Melden
  • Richu 25.05.2018 14:34
    Highlight Die Aussage des von Ph. Löpfe, dass "nur" 4% aller in die USA eingeführten Autos aus Deutschland stammen, entspricht nicht der Wahrheit. In Wirklichkeit (gem. Focus Online Money) ist in der US-Importhierarchie Deutschland mit Mercedes, VW und BMW an 4. Stelle mit einem Anteil von 11,3% (total 20,2 Milliarden USD) an allen Autoimporten in die USA beteiligt.
    34 2 Melden
    • balzercomp 25.05.2018 17:16
      Highlight Ist es der Importanteil, oder der Marktanteil? Das ist ein gravierender Unterschied. Bis auf eine Ausnahme sind alle deutschen Automobilhersteller mit eigenen Produktionen in den USA vertreten. BMW ist sogar der grösste Autoexporteur der USA.
      24 1 Melden
    • Chrigu BE 25.05.2018 17:39
      Highlight Ferner haben nicht alle Premiummarken Priduktionsstätten in den USA. BMW nicht.
      3 17 Melden
    • Sophia 25.05.2018 17:45
      Highlight Na, ja Richu, ob 4 oder 11% es ist auf jeden Fall zu ertragen! Was aber viel wichtiger, die Deutschen bauen in den USA Autos, die exportieren! Was sagt Herr Trumpolino dazu? Und immerhin importieren alleine die Deutschen PKW's im Wert von 6. 3 Millirden Euro aus den USA! Auch kein Pappenstiel. Trumpolino kommt mir vor wie Mephisto: Ich bin der Geist, der stets das Gute will und stets das Böse schafft... (Natürlich ist das im Faust umgekehrt. liebe Korinthenkacker!)
      18 2 Melden
    • Philipp Löpfe 25.05.2018 18:17
      Highlight #Chrigu: BMW hat ein grosses Wert in Spartanburg (South Carolina). Glaub mir, ich war dort.
      28 4 Melden
    • Richu 25.05.2018 21:46
      Highlight #balzercomp: 11,3% ist der Importanteil von Mercedes, VW und BMW im Jahre 2017.
      1 0 Melden
    • Chrigu BE 26.05.2018 07:55
      Highlight Ok, klar glaube ich Ihnen, danke für die Korrektur, Herr Löpfe
      3 0 Melden
  • DerSimu 25.05.2018 14:30
    Highlight Freue mich schon auf die Lobrede auf trump von bomberjunge.
    85 12 Melden
  • felixJongleur 25.05.2018 14:10
    Highlight Die usa ist auf jeden Fall nun auch offiziell weder Partner noch Freund (das sind "neu" Saudis+Israel) man fügt sich wo man muss, aber irgendwann schlägt das Pendel zurück.
    14 6 Melden
  • Snowy 25.05.2018 14:01
    Highlight Dein Wort in des Spaghetti Monster Ohr, Philipp

    Vielleicht ist der schlechteste Präsident für die USA das beste was der Welt passieren konnte

    Wir sollten uns allerdings nicht zu früh freuen: Der hegemoniale Anspruch (sowohl wirtschaftlich als auch geopolitisch) gründet auf militärischer Stärke - mit den bekannten Folgen für die Welt (Rohstoffkriege / Angriffskriege / regime changes etc).
    Wieso sollte dies unter der Führung einer anderen Grossmacht anders sein?
    Ob die Welt mit China, Russland und den USA als neue, "gleichberechtigte" Supermächte dereinst eine bessere wird, ist völlig offen.
    32 4 Melden
  • TanookiStormtrooper 25.05.2018 13:53
    Highlight Herr Löpfe.
    Ich halte Kim nicht für Irre. Er weiss genau was er tut. Die Atombombe ist das Einzige, was sein Regime am Leben erhält. Was die Aufgabe von Massenvernichtungswaffen einem Diktator bringt, kann man am Beispiel Libyen oder Irak sehr gut sehen. Ein Land wie Pakistan, mit der Bombe, kann jedoch jahrelang einen Bin Laden beherbergen, ohne gross was befürchten zu müssen. Ohne ihre Machtdemonstrationen wären Kim und sein Regime schon lange "entfernt" worden. Wäre der Irak für die Amis nicht so ein Debakel gewesen noch unter Bush Jr.
    148 8 Melden
    • roger.schmid 25.05.2018 14:41
      Highlight Die Konzentrationslager von Kim sind schon ziemlich Irre..
      43 9 Melden
    • Snowy 25.05.2018 14:51
      Highlight Seit wann führt die USA (oder sonst irgendeine Grossmacht) Krieg wegen verletzten Menschenrechten?!
      30 12 Melden
    • roger.schmid 25.05.2018 15:37
      Highlight @Snowy: hat das irgendjemand behauptet?
      19 3 Melden
    • Auscho 25.05.2018 15:38
      Highlight @roger: CIA-Geheimgefängnisse in Osteuropa, Guantanamo etc. wo Menschen ohne Verurteilung und Rechte gefangen gehalten und teilweise gefoltert werden/wurden, sind auch ziemlich irre, nicht? Die Moralkeule zieht nur, wenn man selbst ne weisse Weste hat.
      30 14 Melden
    • Hans der Dampfer 25.05.2018 16:18
      Highlight Im Grunde womöglich richtig aber nachgeplappert. Da fehlt der Quellenhinweis.
      4 12 Melden
    • roger.schmid 25.05.2018 16:31
      Highlight @Auscho: Ja, die Foltergefängnisse der CIA waren auch ziemlich irre. Und jetzt? Was willst du mir damit sagen?
      Und die "Moralkeule" (dämlicher Ausdruck) ist im Zusammenhang mit Konzentrationslagern durchaus angebracht. Oder findest du die nicht weiter tragisch?
      18 4 Melden
    • rodolofo 25.05.2018 17:04
      Highlight Schau Dir mal Kims irres Lachen an!
      Der merkt gar nicht, dass Allen ausser ihm in Nordkorea das Lachen inzwischen gründlich vergangen ist und sie nur noch gezwungenermassen und gekünstelt übertrieben mitlachen, damit der durchgeknallter Raketen-Mann und "Allseits geliebter Führer" nichts merkt, und er stattdessen fröhlich weiter lacht, vor allem dann, wenn es wieder mal ihm zu Ehren "Bumm!" macht.
      Wenn dieses absurde Theater nicht irre ist, was ist dann überhaupt noch irre?...
      11 10 Melden
    • rodolofo 26.05.2018 08:11
      Highlight @ Ni Hao
      Wenn Sie das Irre am Lachen von Kim Jong Un nicht bemerken, dann könnte es sein, dass Sie vielleicht selber irre sind.
      Aber das sollte eine psychologisch geschulte Fachperson mit Ihnen zusammen klären, im Verlauf von mehreren Sitzungen.
      2 4 Melden
    • rodolofo 26.05.2018 14:41
      Highlight @ Ni Hao
      Vielleicht muss ich tatsächlich selber etwas irre sein, damit ich in der Lage bin, einen Irren zu erkennen.
      Mit Irländern wäre das jedenfalls weniger einfach.

      1 0 Melden
  • Bombenjunge 25.05.2018 13:52
    Highlight Debakel?
    Haben Sie Kim's Reaktion gesehen. Ich würde diesen Friedensprozess noch nicht abschreiben.
    Ausserdem hat Trump sehr viel ins Rollen gebracht, auch durch seine ruppige Art.
    Das natürlich jetzt die Trump Gegner (verfrüht) jubeln war zu erwarten.
    Was die Strafzölle angeht, so wird dies mittelfristig zu Gunsten der USA ausfallen, denn sowohl Europa wie China haben die USA viel zu stark belastet und benachteiligt in der Vergangenheit.
    Da hilft auch kein Kleinreden der Thematik mit den Zöllen auf Autoimporte.
    Das Ungleichgewicht ist ja wohl kaum zu übersehen.
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    • m4in CS 25.05.2018 14:24
      Highlight Junge, du haust hier Polemik raus, dass es nur so knallt. Wo bitte ist das Ungleichgewicht kaum zu übersehen? Bitte Belege liefern und zwar unabhängige und nicht von Trump bzw. dessen Jünger. Trump hat mit seiner Art viele überrumpelt. Das geht aber nur das erste Mal, danach wird man sich darauf einstellen und das parieren können. Es ist schliesslich nicht so das die Welt Amerika braucht um zu überleben. Du tust hier so als wäre Murika das Zentrum der Welt. Ist es aber nicht (mehr),
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    • Sauäschnörrli 25.05.2018 14:26
      Highlight À propos verfrüht jubeln.
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    • Gummibär 25.05.2018 14:31
      Highlight Die Vereinigten Staaten schulden der Volksrepublik China nach Angaben des amerikanischen Finanzministeriums in Form von amerikanische Staatsanleihen 1,16 Billionen Dollar (116 Tausend Milliarden) China ist damit der größte ausländische Gläubiger der Vereinigten Staaten.
      Leute die auf Pump leben kommen öfters etwas grosskotzet daher. Das Ungleichgewicht des amerikanischen Finanzhaushalts ist ja wohl kaum zu übersehen.
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    • nödganz.klar 25.05.2018 14:32
      Highlight Die Trump Gegner jubeln wegen den geplatzten NK-Gesprächen?!

      ...Hopphopp Soldat, 50 Liegestützen für sinnbefreite Aussagen!
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    • Domsh 25.05.2018 14:49
      Highlight Können sie dass nicht zu übersehende Ungleichgewicht aufzeigen?
      (Nein, Tweets von Trump zählen nicht)
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    • Bombenjunge 25.05.2018 15:12
      Highlight Die Import Zölle der EU/USA betreffend Fahrzeuge kann locker gegooglet werden. Checkt mal Fakten statt pure Opposition zu betreiben.

      Sauschnörrli. Danke für das throwback pic. Ja, meine Aussage stimmt immer noch, solange der Prozess noch nicht zu Ende ist, was viele hier offenbar denken (hoffen?) da man es Trump nicht gönnen würde.
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    • saukaibli 25.05.2018 15:49
      Highlight @Bombenjunge: Ich finde dich absolut toll, so schön trollt selten mal einer rum. Wenn ich mich amüsieren will, muss ich nur nach Kommentaren von dir suchen. Du haust das Zeug raus, als würdest du das ernst meinen, scheinbar glauben dir das die meisten sogar. Aber wir wissen beide, dass man gar nicht so bescheuert sein kann. Troll on, Bombenjunge!
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    • Sauäschnörrli 25.05.2018 15:55
      Highlight Wenn so der totale Triumph aussieht, bist du aber mit wenig zu frieden.
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    • D(r)ummer 25.05.2018 16:08
      Highlight In der Tat hat Trump viel bewegt mit seiner ruppigen Art.
      Da geb' ich dir recht.

      Viele Staaten orientieren sich seit Trump's Amtsantritt in (eher) neue Richtungen und festgefahrenes wird überdenkt.
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    • Bombenjunge 25.05.2018 16:16
      Highlight saukaibli: Leute mit anderer Meinung Troll zu nennen ist etwas billig. Ausserdem würde ich den Begriff vielleicht mal nachschlagen.

      D(r)ummer: Da hast Du recht. Auch das ist ein guter Effekt, vor allem im Bezug auf die EU.
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    • Klaudie 25.05.2018 17:20
      Highlight "Die einen müssen mehr für die Importe bezahlen, die anderen verlieren ihren wichtigsten Kunden, die Chinesen."

      Wie soll das mittelfristig der USA helfen?

      Ich habe eher den Eindruck das die Welt lernt, dass man auch ohne die Amis gut zurecht kommt oder sogar besser. Und das mein lieber Schwan wird übel für die USA enden.

      Was wenn sich alle abwenden?

      Die Machtposition der USA wackelt gewaltig und Trump sägt an seinem eigenen Stuhl.
      20 0 Melden
  • elias776 25.05.2018 13:49
    Highlight Verwirrter alter Mann..... Trump, ich frage mich wie man in 20 Jahren zurückblicken wird.
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    • Magnum44 25.05.2018 14:49
      Highlight Ich freue mich insbesodere auf das Kapitel, das zu erklären versucht, wieso die dummen Rednecks ihn für weitere 4 Jahre ins Amt gewählt haben.
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    • The Origin Gra 25.05.2018 17:52
      Highlight @Magnum44: 😱Neiiieenn, keine 4 Jahre Trumpismus mehr 😭😱
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Ihre Königliche Hoheit, Präsident Donald J. Trump

Der US-Präsident glaubt, er stehe über dem Gesetz. Er hat die Mitglieder der republikanischen Partei zu harmlosen Schmeichlern degradiert. Er stösst Verbündete vor den Kopf und zettelt nach Belieben Handelskriege an.

Wegen einer Laune der Natur hatte George Washington keine leiblichen Kinder. Das hat der jungen amerikanischen Republik sehr viel Ärger erspart, denn die Angst vor einer königlichen Familie war nach dem erfolgreichen Aufstand gegen die Briten weit verbreitet, ja geradezu hysterisch.

Der kinderlose 1. Präsident war jedoch ein Garant, dass in den USA keine königliche Familie und damit auch keine absolutistische Monarchie entstehen konnte.

Der 45. Präsident der USA hat zwar noch nicht den Status …

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