Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06544195 (FILE) -  Former associate to former Trump Campaign Manager Paul Manafort, Rick Gates, walks near the Federal Courthouse after a closed hearing regarding his attorneys' request to withdraw from representing him, in Washington, DC, USA, 07 February 2018 (issued 19 February 2018). The Los Angeles Times is reporting that former Trump presidential campaign aide, Rick Gates has agreed to plead guilty to fraud related charges and to testify against former Trump campaign manager Paul Manafort.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Rick Gates auf dem Weg zum Gericht.  Bild: EPA/EPA

Rick Gates ist die Achillesferse von Donald Trump

Im Prozess gegen Trumps ehemaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort ist Rick Gates der Kronzeuge. Das könnte auch für den Präsidenten gefährlich werden.

07.08.18, 12:51 07.08.18, 13:06


Am Montag ging der Staatsanwalt sofort zur Sache. Kaum hatte Rick Gates den Zeugenstand betreten, fragte er ihn: «Waren sie zusammen mit Mister Manafort an kriminellen Aktivitäten beteiligt?». Die Antwort war ebenso kurz wie klar: «Ja.»

This courtroom sketch depicts Rick Gates, right, answering questions by prosecutor Greg Andres as he testifies in the trial of Paul Manafort, seated second from left, at the Alexandria Federal Courthouse in Alexandria, Va., Monday, Aug. 6, 2018. U.S. district Judge T.S. Ellis III presides as Manafort attorney's including Kevin Downing, left, Thomas Zehnle, third from left, listen. (Dana Verkouteren via AP)

Rick Gates beantwortet Fragen im Zeugenstand. Bild: AP/FR31454 AP

Was sich hier in einem Gerichtssaal in Alexandria (US-Bundesstaat Virginia) abgespielt hat, ist mehr als juristisches Theater. Es könnte zum Wendepunkt in der endlosen Russlandaffäre werden: Zum ersten Mal hat nämlich ein ehemaliges Mitglied des Wahlkampfteams von Donald Trump vor einem Richter und Geschworenen gestanden, kriminelle Handlungen begangen zu haben.

Schluss mit «Hexenjagd»

Gleichzeitig erklärte er, diese Handlungen zusammen mit Paul Manafort verübt zu haben. Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager wird in diesem Prozess beschuldigt, Steuerbetrug begangen und Banken getäuscht zu haben.

Mit diesem Geständnis werden die Bemühungen des Präsidenten, die Arbeit des Sonderermittlers Robert Mueller als «schlechten Witz» oder als «Hexenjagd» abzutun, noch unglaubwürdiger, als sie eh schon waren.

Der heute 46-jährige Gates ist ein langjähriger Vertrauter von Manafort. Er hat als Praktikant in dessen Beratungsfirma angefangen. 2006 wurde er seine rechte Hand als es darum ging, Wiktor Janukowytsch ins Präsidentenamt der Ukraine zu hieven. Der Beratungsauftrag für Janukowytsch erwies sich als Goldquelle für Manafort und Gates. Die beiden kassierten insgesamt rund 60 Millionen Dollar.

This photo provided by the Department of Justice was introduced into evidence by the government on Wednesday, Aug. 1, 2018, during the second day of the fraud trial of former Trump campaign chairman Paul Manafort in federal court in Alexandria, Va., shows Manafort's $15,000 jacket made of ostrich. Manafort is accused of conspiracy to evade U.S. taxes and banking laws. It's the first trial arising from special counsel Robert Mueller's Russia probe.(Department of Justice via AP)

Eine Jacke aus Straussenleder für 15'000 Dollar sorgt im Prozess gegen Paul Manafort für Aufregung. Bild: AP/DoJ

Mit einer Unzahl von Briefkastenfirmen – hauptsächlich in Zypern – schleusten sie dieses Geld an der US-Steuerbehörde vorbei. Als Janukowytsch 2014 nach der Maidan-Revolution nach Russland fliehen musste, versiegte die Geldquelle.

Rick Gates hat mit dem Sonderermittler einen Deal abgeschlossen

Um seinen luxuriösen Lebensstil aufrecht zu erhalten, erschwindelte sich Manafort mit gefälschten Angaben Kredite in der Höhe von Millionen von Dollars von verschiedenen Banken. Auch dabei hat ihm Gates geholfen.

Die krummen Geschäfte von Manafort und Gates wurden vom Sonderermittler Mueller aufgedeckt. Die beiden wurden daraufhin angeklagt. Gates zog es vor, zu gestehen und einen in den USA üblichen Handel mit den Strafverfolgern abzuschliessen. Er gab zu, gelogen zu haben, und muss nun im schlimmsten Fall mit einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren rechnen.

Manafort hingegen plädiert nach wie vor auf Unschuld. Seine Anwälte machen vor Gericht geltend, dass Gates der eigentliche Täter gewesen sei und die kriminellen Handlungen ohne Manaforts Wissen begangen.

epa06884191 A handout photo made available by the Alexandria Virginia Sheriff's Office shows former Trump campaign chairman Paul Manafort mug shot, Alexandria, Virginia, USA (issued 12 July 2018). Manafort was transferred to the Alexandria Detention Center not far from where he will face trial on bank and tax fraud charges later this month.  EPA/HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Im Gefängnis sind Paul Manaforts Kleider eher schlicht. Bild: EPA/ALEXANDRIA SHERIFF OFFICE

Ob diese Verteidigungsstrategie Erfolg haben wird, ist fraglich. Manaforts Buchhalterin hat im Zeugenstand bereits ausgesagt, ihr ehemaliger Boss hätte über jeden Cent, der ausgegeben wurde, Bescheid gewusst. Zudem hat Manafort nachweislich gelogen, als er erklärte, er habe keine Kenntnis von den Bankkonten auf Zypern gehabt.

Sollte Manafort verurteilt werden, dann droht ihm eine Gefängnisstrafe von bis zu 30 Jahren. Zudem wird er sich bald vor einem zweiten Gericht in Washington verantworten müssen. Im schlimmsten Fall muss er damit rechnen, den Rest seines Lebens hinter Gittern zu verbringen.

Mit dieser Perspektive vor Augen ist es gut möglich, dass auch Manafort sich entschliessen wird, einen Deal mit den Strafverfolgungsbehörden abzuschliessen und auszupacken. Vorläufig gibt er sich noch kämpferisch und wälzt alle Schuld auf seinen ehemaligen Partner ab.

epa06920164 Protestors await the start of the first day of former Trump campaign chairman Paul Manafort's trial in Alexandria, Virginia, USA, 31 July 2018. Manafort is facing over a dozen charges including tax evasion and bank fraud.  EPA/JIM LO SCALZO

Demonstranten vor dem Gericht in Alexandria. Bild: EPA/EPA

Gates bestreitet derweil gar nicht, auch Manafort hintergangen zu haben. Er kann gar nicht anders. Sollte er vor Gericht lügen, dann würde er ebenfalls für Jahrzehnte im Gefängnis landen.

Was, wenn auch Manafort auspackt?

Über das Wochenende hat Trump einmal mehr ein Tweet-Gewitter auf die Welt prasseln lassen – ein sicheres Zeichen, dass er nervös ist. Tatsächlich könnte der Manafort-Prozess auch sein Schicksal massgeblich beeinflussen. Sollte sein ehemaliger Wahlkampfmanager auspacken, dann bestünde endgültige Gewissheit: Trump war über das ominöse Treffen am 9. Juni 2016 zwischen seinem Wahlkampfteam und russischen Vertretern informiert und gab seine Zustimmung.

Diese Aussage hat gemäss verschiedenen Quellen auch sein ehemaliger Anwalt und «Fixer» Michael Cohen gemacht. Er bezog sich dabei auf ein Strategie-Meeting, das vor dem ominösen Treffen stattgefunden haben und an dem auch Trump anwesend gewesen sein soll. Besonders pikant: Auch Rick Gates war an diesem Meeting anwesend.

Donald Trump 

Selbst das amerikanische Wappentier ist vor Trump nicht sicher

Trump hat die USA in eine nationale Sicherheitskrise gestürzt

Make America Weak Again: Trump beschleunigt den Niedergang der USA

Trump bleibt Trump: Bei der Richterwahl denkt er nur an sich selbst

Der Mann, der Trump retten soll

«F**k July 4th»: Kritische Stimmen und Proteste gegen Trump am Unabhängigkeitstag

Warum US-Medien besessen sind von Donald Trump

Harry-Potter-Autorin macht sich via Twitter über Donald Trump lustig

Trump kann sein giftiges Erbe auf Jahre hinaus zementieren

Gestern hatte Trump einen «Wow!»-Tag – aber diese Frau könnte ihm den Spass noch verderben

Donald Trump ätzt gegen 2 US-Comedians – und die schiessen so zurück 😅

Harley-Davidson ist nur der Anfang: Wie Trump sich im Handelskrieg verfahren hat

Alle Artikel anzeigen

So reagiert der US-Geheimdienst-Chef auf Putins Staatsbesuch

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Der Küsche, der in den Tee pisste – und andere Militärerlebnisse der watson-User

Mann beleidigt schwarze Frau im Ryanair-Flieger rassistisch – Airline sinkt in PR-Krise

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

«Die Avocado ist keineswegs böse» – Experte räumt mit Mythen um die Teufelsfrucht auf

Das musst du über die von Russland finanzierten Propaganda-Kanäle Redfish und Co. wissen

So verteidigt der Vater der Selbstbestimmungs-Initiative sein «Kind»

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Simuliertes Wohnen – die Influencer-Welt ist um eine bizarre Geschäftsidee reicher

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

29
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Quacksalber 07.08.2018 16:49
    Highlight Spannendes Schachspiel. Seine Bauern hat Grusel Dnald bald alle verloren, aber das Spiel ist noch lange nicht gewonnen
    29 0 Melden
  • skankhunt42 07.08.2018 16:08
    Highlight Donald Trump ist die Achillesferse von Watsons (bzw. Herrn Löpfes) Glaubwürdigkeit. Seit nunmehr 2 1/2 Jahren liest man auf watson.ch, dass dieser und jene Zeuge / Pornostar / Skandal etc. das Ende der Präsidentschaft Trumps sei oder diese zumindest ernsthaft gefährden würde. Hört auf zu träumen. Trump geht nicht einfach so weg. Er hat schon jede andere rote Linie überschritten und er wird auch diesen Skandal unbeachadet überstehen, denn die Checks und Balances der Am. Verfassung haben klar versagt. Trump geht nicht weg, solange nicht die Anständigen anfangen sich zu wehren.
    47 15 Melden
  • Sophia 07.08.2018 15:33
    Highlight Nicht nur die Kleider Mamafurz's sind schlicht, auch das, was unter seinem Haar nicht sichtbar ist.
    Aber eines ist sicher, dem Trump wird wird gar nichts gefährlich. Seine Verfehlungen haben inzwischen bereits sich so angehäuft, dass es zu mehreren Impaechments reichen dürfte, er sitzt immer fester im Sattel. Und weshalb ist das so? Weil er und seine blinden Gefolgsleute bereits allen das Fürchten beigebracht haben. Wie rasch sich der dünne Film der Zivilisation über dem egoistischen rechten Chaos auflöst, ist wieder einmal deutlich geworden. Es ist hoffnunglos geworden!
    35 15 Melden
  • wasps 07.08.2018 15:02
    Highlight Der Reihe nach: Manafort wird der Geldwäsche und Steuerhinterziehung bzw. Betrugs angeklagt. Als Privatperson, die nicht im Auftrag Trumps handelte. Dafür wird er eventuell viele Jahre kriegen. Wenn er nun gegen Trump aussagt, werden ihm diese Jahre geschenkt?? Obwohl hier kein direkter Zusammenhang besteht?
    20 12 Melden
    • walsi 07.08.2018 15:28
      Highlight Das ist dieser super Rechtsstaat den die USA anderen Ländern mit dem US-Demokratiegedanken mit Bombegewalt bringen wollen.
      25 21 Melden
    • roger.schmid 07.08.2018 17:31
      Highlight Ein Zusammenhang besteht durchaus. Oder wieso arbeitet der Kreml-Lakai Manafort, der hoch verschuldet ist, plötzlich ohne Lohn einzufordern für das Trump Wahlkampfteam?
      22 2 Melden
  • Grigor 07.08.2018 14:51
    Highlight Schade kann meine keine Aktion des Konjunktivs kaufen. Dann würde man zur Zeit unglaublich viel Geld verdienen. Oder Löpfe könnte seine Artikel nicht mehr schreiben. Und ich meine Kommentare.
    21 18 Melden
  • walsi 07.08.2018 14:49
    Highlight Wenn ich also richtig verstehe hat alles, weswegen die zwei angeklagt sind, lange vor dem Zeitpunkt stattgefunden als Manafort Wahlkampfleiter wurde. Für die Zeit wo er Wahlkampfleiter war kann man ihm bis heute kei illegales Verhalten vorwefen, bis jetzt wird es nur vermutet. Weshalb soll das nun Trump gefährlich werden?
    11 46 Melden
    • reconquista's creed 07.08.2018 15:36
      Highlight Lesen sie doch den 4. von 4 Abschnitten, der mit dem Titel "Was, wenn auch Manafort auspackt?"
      Als Grundregel immer zuerst lesen, dann kommentieren.
      55 3 Melden
    • Sophia 07.08.2018 15:40
      Highlight Gut, dem Trump wird so wie so nichts gefährlich, das ist Wunschdenken, aber den Mamafurz werden sie wohl auf amerikanische Art über den Trump ausquetschen und ihm dafür seine Strafe so mildern, dass es ihm nur noch wenig weh tut. Also so ein angelsächsicher Kuhhandel eben. Was tut der Präsident? Er hat bereits die obersten Richter ernannt, die ihn ganz am Ender der juristischen Streitereien irgendwie rauspauken. Trump wir 8 Jahre alles kaputt regieren.
      21 12 Melden
    • walsi 07.08.2018 16:12
      Highlight @recon...: Manaford kann nur auspacken wenn es etwas auszupacken gibt. Falls es ihnen nicht aufgefallen ist. Bis jetzt ist es nur eine Vermutung, dass Trump mit Russen zusammengearbeitet hat. Alle Anklagen bis heute gegen Leute aus Trumps umfeld haben nichts mit den Russen zu tun. Flynn z.B., hat sich schuldig bekannt das FBI belogen zu haben, er hat sich aber nicht schuldig bekannt mit den Russen zusammen gearbeitet zu habe. Manafort hat Steuern hinterzogen.
      4 27 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 07.08.2018 14:39
    Highlight Es könnte zum Wendepunkt in der endlosen Russlandaffäre werden. Oder auch nicht. Liegt wohl daran, dass die endlose Geschichte in der NYT offensichtlich serialisiert wird.
    8 21 Melden
  • Mischa Müller 07.08.2018 14:30
    Highlight Hoffen wir, dass Löpfes Vorhersagen nun endlich mal Wirkung zeigen. 😉 Für Trump ist es Zeit den Bettel zu werfen. Ansonsten warten wir Leser vergebens seit 2 Jahren auf Impeachment und Co.
    31 10 Melden
    • Threadripper 07.08.2018 15:25
      Highlight Nicht alle Leser.
      10 33 Melden
  • Paddiesli 07.08.2018 14:06
    Highlight Wie ein guter Horrorfilm!
    Die Spannung steigt...
    Und alle fragen sich: Wird Trump, die Scream-Queen, überleben?
    27 4 Melden
  • roger.schmid 07.08.2018 14:05
    Highlight Von wegen Hexenjagd.. Ein Vergleich zu anderen Ermittlungen:
    38 2 Melden
    • stookie 07.08.2018 14:50
      Highlight Warum ist der Watergate Balken kleiner als die Whitewater? Ist die von Fox?
      Und wieso conviction? Nur weil es mehr Verurteilungen gibt in einem Fall ist er nicht gravierender.
      7 25 Melden
    • roger.schmid 07.08.2018 15:34
      Highlight Wer lesen kann ist klar im Vorteil stookie.. man beachte was bei der x-Achse steht (YEARS). Dies sollte vor allem denjenigen zu denken geben, die andauernd behaupten es passiere nichts in dieser Mueller-Probe. Im Vergleich zu anderen Ermittlungen steht sie nämlich noch ganz am Anfang.
      35 3 Melden
    • reconquista's creed 07.08.2018 15:37
      Highlight Schauen sie auf die Einheit der X-Achse.
      25 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 07.08.2018 13:31
    Highlight Eigentlich wäre Pauls Garderobe einen eigenen Artikel Wert. Mit Geld kann man sich keinen Geschmack kaufen, da hat er etwas mit Donnie gemeinsam...
    88 2 Melden
  • just sayin' 07.08.2018 13:13
    Highlight es müsste jeden moment soweit sein, dass trump abgesetzt wird.

    jetzt gleich...

    wait for it...

    gleich...
    163 12 Melden
    • Marshawn 07.08.2018 14:35
      Highlight Die Wahlen im November sind die einzige Hoffnung. Nur durch eine blaue Welle könnte Trump ins schwimmen kommen.
      34 4 Melden
    • Magnum 07.08.2018 15:30
      Highlight Die Mühlen der Justiz mahlen langsam - und das hat seine Richtigkeit. Das letzte, was sich der Rechtsstaat im Umgang mit Kriminellen leisten sollte, sind Verfahrensfehler aus Zeitdruck, welche zu geringeren Strafen oder gar Freisprüchen führen werden.

      Mueller weiss das, und er lässt sich daher Zeit. Bei den aktuellen Mehrheitsverhältnissen im Kongress ist ein Impeachment-Verfahren ohnehin nicht zu haben - zumal die Republikaner dem Trumpel auf Gedeih und Verderben Treue geschworen haben.
      29 4 Melden
  • tzhkuda7 07.08.2018 13:07
    Highlight Da kommt mir jedes mal Shaggy in den sinn von der Saturday night show xD


    22 4 Melden
  • Dschonnie 07.08.2018 12:58
    Highlight Wer hätte das gedacht... Donald Trump, Präsident der USA, verkehrt mit Kriminellen...


    Ein Wunder!
    171 7 Melden
    • felixJongleur 07.08.2018 13:21
      Highlight Wie es halt so üblich ist bei New Yorker Mobstern.
      44 1 Melden
    • Zarzis 07.08.2018 13:25
      Highlight Dschonnie
      Nee, das Wunder ist das es US Kriminelle sind und nicht die ganze Russische Mafia die im Trump Tower ganze Stockwerke besitzen!
      Oder wie hat das FBI einmal gesagt, wenn wir einen Russischen Mafioso suchen, finden wir den immer in einer der Trump Immobilien!
      Aber das er jetzt auch noch mit US Mafiosi Abgibt ist schon Verwunderlich!
      47 8 Melden
    • Fulehung1950 07.08.2018 15:07
      Highlight Zarzis:
      einer seiner heissesten Verteidiger ist Rudy Giuliani. Giuliani ist der Sohn von Harold Angelo und Helen, geb. D‘Avanzo. Nach einigen Jahren in Sing-Sing fand Harald A. Arbeit bei seinem Schwager Leo „Trulli“ D‘Avanzo, als Schläger und Geldeintreiber. Leo „Trulli“ D‘Avanzo war Mitglied der Bonano-Familie, einer der 5 Mafia-Familien New Yorks.

      Es ist also kaum erstaunlich, dass Trump Verbindungen zur US-Mafia hat und diese auch nutzt.
      37 2 Melden

Trumps haben 413 Millionen Dollar Steuern hinterzogen – und so geht's laut NYT

US-Präsident Donald Trump hat mindestens 413 Millionen Dollar Steuern hinterzogen. Das berichtet die «New York Times» beruhend auf eigenen Recherchen der Zeitung. Trump soll beim Übertragen der Vermögen von seinem Vater Fred Trump die Erbschaftssteuer umgangen haben. Der Steuerdeal kratzt auch an Donald Trumps Image als «Selfmade-Milliardär».

Und so funktioniert der Trump-Steuertrick.

Erstmal armrechnen. So geht das immer beim Umgehen der Erbschaftssteuer. Trumps Vater verfügte über ein …

Artikel lesen