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Der Spion, der aus dem Fernglas kam. Leider existiert er nur in Trumps Einbildung.

Trump will eine wilde Spionage-Verschwörung verkaufen – doch einer schiesst quer

«Spygate» ist das jüngste Kind der Russland-Saga. Es ist ein Musterbeispiel von Trump’scher Polit-Propaganda. Bei Fox News hat es jedoch eine Panne gegeben.



In den letzten Tagen hat Donald Trump eine wahre Flut von Tweets auf die Menschheit losgelassen. Die meisten von ihnen beziehen sich auf das, was er «Spygate» nennt. Damit ist ein Vorfall gemeint, der sich während des Wahlkampfs ereignet hat.

Trumps jüngste Tweet-Attacke.

Das hat das FBI getan

Das FBI hat im Sommer 2016 einen Professor namens Stefan A. Halper losgeschickt mit dem Ziel, Informationen über eine mögliche Unterwanderung des Trump-Teams durch den russischen Geheimdienst zu sammeln. Für diesen Verdacht gab es handfeste Gründe.

epa05672981 Carter Page, founder and managing partner of US investment company Global Energy Capital, delivers a speech on the topic 'Departing from hypocrisy: potential strategy during an era of global economic stagnation, threats to security and counterfeit news' in Moscow, Russia, 12 December 2016. Page is a former foreign policy advisor to US President-elect Trump and syas he is in Moscow to meet with business and thought leaders.  EPA/YURI KOCHETKOV

Wurde überwacht: Trumps zwielichtiger Berater Carter Page. Bild: EPA/EPA

Russische Agenten hatten zwei Jahre zuvor versucht, den Politologen Carter Page anzuwerben. Trump hatte ihn zeitweilig zu seinem aussenpolitischen Berater ernannt. Im Frühsommer 2016 war Page zudem in unbekannter Mission nach Moskau gereist und hatte sich dort mit hochrangigen Vertretern der russischen Regierung getroffen.

Der FBI-Informant wandte sich auch an George Papadopoulos, ebenfalls ein Mitglied des Wahlkampfteams. Dieser hatte im Suff einem australischen Diplomaten anvertraut, die Russen hätten «Dreck» über Hillary Clinton gesammelt und würden es dem Trump-Team zur Verfügung stellen.

Kurzum: Das FBI machte seinen Job. Es ist dafür zuständig, Angriffe auf die Vereinigten Staaten aus dem Ausland abzuwehren. Beim Versuch, die Wahlen zu manipulieren, handelt es sich zweifellos um einen feindlichen Angriff, vor allem, wenn es sich beim Angreifer um den Erzfeind Russland handelt.

Die Unterstützung der Speichellecker

Trump sieht das ganz anders: Einmal mehr wähnt er sich als Opfer einer dumpfen Verschwörung eines «deep states», der eine «Hexenjagd» auf ihn veranstaltet. In einem Tweet nach dem anderen spricht er von einem «Spygate» und behauptet, auf ihn persönlich sei ein Spion angesetzt worden. Das sei ein noch weit schlimmerer Skandal als seinerzeit Watergate. (Für jüngere User: der Skandal, der 1974 Präsident Richard Nixon zu Fall brachte.)

Laute Unterstützung erhält der Präsident von seinen ihm ergebenen Speichellecker Rudy Giuliani, Sean Hannity, Devin Nunes, Mark Medows. Sie alle wirken einmal mehr als Lautsprecher von Trump und verbreiten die Spygate-Verschwörung auf allen Kanälen.

Alles wie gehabt also? Liberale Mainstream-Medien gegen konservative Fox News, Info Wars, etc. Nicht ganz.

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Hat das Trump-Lager vor den Kopf gestossen: Trey Gowdy. Video: YouTube/Fox News

Der Abgeordnete Trey Gowdy ist ein stockkonservativer Republikaner aus dem Bundesstaat South Carolina. Er hat sich vor allem mit der Benghazi-Affäre einen Namen gemacht. Vergeblich wollte er die ehemalige Aussenministerin Hillary Clinton anklagen, beim Attentat von Terroristen auf die amerikanische Botschaft im September 2012 in der libyschen Stadt Benghazi geschlampt zu haben und für den Tod des Botschafters und mehrerer Angestellten verantwortlich zu sein.

Gowdy ist Mitglied des House Intelligence Committee, dem Gremium, das die Russland-Affäre untersucht hat. In dieser Eigenschaft gehört er zu den acht Auserwählten, denen das Justizministerium Einblick in die Vorgehensweise des FBI gewährte. (Ein weiterer Skandal, aber das ist eine andere Geschichte.)

Fox News bat daraufhin den besagten Gowdy vor die Kamera, wohl in der Hoffnung, neue Informationen über «Spygate» zu erhalten. Es kam jedoch alles ganz anders. «Ich bin fest davon überzeugt, dass das FBI genau das getan hat, was meine Mitbürger wollen, und es hat rein gar nichts mit Donald Trump zu tun», erklärte Gowdy der konsternierten Moderatorin.

Der Judge setzt noch einen drauf

Dann setzte er noch einen drauf: «Präsident Trump selbst hat Comey (der gefeuerte FBI-Direktor, Anm. d. Red.) angewiesen, dass er untersuchen soll, ob irgendjemand seines Teams mit den Russen zusammengearbeitet hat, und mir scheint, dass das FBI genau das getan hat.»

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Tanzte ebenfalls aus der Reihe: Judge Napolitano. Video: YouTube/Fox News

Wenig später kam es noch dicker für Fox News. Andrew Napolitano, besser bekannt als Judge Napolitano, erklärte ebenfalls vor laufenden Kameras, die These eines Spions «entbehre jeder Grundlage». Auch der Judge ist als konservativer Hardliner bekannt. Er war es, der seinerzeit die hanebücherne These verbreitet hat, wonach Präsident Obama Kandidat Trump mit Hilfe des britischen Geheimdienstes bespitzelt habe.

Polit-Propaganda vom Übelsten

Angesichts dieser tödlichen Querschüsse müsste doch die «Spygate-Verschwörungsthese» mausetot sein, würde man meinen. Weit gefehlt. Was Polit-Propaganda betrifft, hat Trump von den Besten gelernt. Er weiss, dass auch der grösste Unsinn irgendwann hängen bleibt, wenn man ihn laut und lange genug verbreitet.

Trump hat auch begriffen, dass seine Fans ihnen unangenehme Fakten nicht nur ausblenden, sondern gar zum Anlass nehmen, den Unsinn noch vehementer zu vertreten. Auch diesmal ist diese Rechnung aufgegangen. In seiner Abend-Talkshow hat Trumps Kumpel Sean Hannity die Spygate-These mit Inbrunst wiederholt – allerdings mit einer kleinen Korrektur: Er prügelte jetzt auch auf den Abgeordneten Gowdy ein.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gawayn 31.05.2018 19:11
    Highlight Highlight Ich würde lieber mal untersuchen ob es ein Trump Idioten Virus gibt.
    Denn anders kann ich mir gewisse Haltungen und posts von Trumpisten schlicht nicht erklären...
    • roger.schmid 31.05.2018 22:16
      Highlight Highlight @Gawayn: es gibt Untersuchungen. Es ist kein Virus, es ist Angst, die die Gehirne negativ beeinflusst:

      Play Icon
    • Vanessa_2107 01.06.2018 08:50
      Highlight Highlight Gawayn: dazu nur das...
      Benutzer Bild
  • Quacksalber 31.05.2018 18:35
    Highlight Highlight Trump beschimpft die Falschen. Ich gebe alles zu, wenn ich könnte würde ich diesen miesen Typen „ohni Znacht“ und lebenslänglich einbuchten.
  • carlos zapato 31.05.2018 18:07
    Highlight Highlight Skygate??
    • Philipp Löpfe 31.05.2018 18:19
      Highlight Highlight Der blöde Typo ist inzwischen korrigiert.
  • Sophia 31.05.2018 17:27
    Highlight Highlight Es muss nicht, aber oft kommt es so: Typen wie Trump vom rechten Ufer gleichen sich in wenigen Dingen, sie belügen alle, selbst ihre eigenen Wähler, die sogar am meisten und in der Regel enden soche Regierungen im Korruptionssumpf oder einem anderen Sumpf. Trump kostet den Staat ungeheuer viel Geld und ausserdem geht die US-Wirtschaft langsam aber sicher zugrunde. In Italien steht und das jetzt auch bevor: Eine rechtsnationale maffianahe Regierung, welche Italien von der EU "befreit". Hütet euch vor solchen Gesellen, denn die machen vor niemanden Halt, auch vor dir nicht, Trump-Bewunderer!
    • Sharkdiver 31.05.2018 18:34
      Highlight Highlight Italien ist um Welten maroder und Korupter als die USA. Gut möglich dass die schlimmer enden als die Griechen
  • goldmandli 31.05.2018 16:38
    Highlight Highlight Trump supporter hören nur, was sie hören wollen. Sie tun jegliche Kritik an ihrem Führer als fake news ab und ändern ihre Meinung wie ein Fähnchen im Wind, je nach dem welche Partei welcher Meinung ist. Jeder ehrliche Politiker wird zum korrupten Verräter, sobald er negativ über Trump spricht. Es ist hoffnungslos.
  • Yorik2010 31.05.2018 15:54
    Highlight Highlight Trump ist und bleibt ein kleiner, mieser Jammerlappen mit dem Intellekt einer Schnappsdrossel! Es erstaunt, dass sich die USA Bürger einen solchen Präsidenten antun!
    • TanookiStormtrooper 31.05.2018 17:49
      Highlight Highlight Jedes Volk kriegt den Präsidenten, den es verdient...
    • Stirber 31.05.2018 19:00
      Highlight Highlight Was mich immer wieder erstaunt ist, dass der Intellekt von Trump als so niedrig eingestuft wird. Klar er ist ein mieser Jammerlappen, macht innen und aussenpolitsch vieles falsch und absolut unkonventionell. Trotzdem darf man ihn nicht unterschätzen, er hat genau gezeigt was er auf dem Kasten hat und schafft es immer wieder die Leute mit seinem Blödsinn zu überzeugen. Dies darf man nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen!
    • rauchzeichen 31.05.2018 20:58
      Highlight Highlight völker verdienen freiheit und sicherheit, keine präsidenten. präsidenten sollten die leader sein, die den weg dahin zeigen. zudem wollte die mehrheit den donald nicht, und somit hat dieses „volk“ (also eine ungeheuer grosse ansammlung ganz verschiedner menschen die einer regierung unterstellt sind(ob sie wollen oder nicht)) nicht das gekriegt was sie verdienen. des weiteren könnte ich mich jetzt noch übers verdienen auslassen, ein wort, das eine vorbestimmung voraussetzt, was ich als chaosgläubiger vehement verneinen muss. aber jedem das seine. die einzige wirkliche konstante: veränderung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kettcar #lina4weindoch 31.05.2018 15:46
    Highlight Highlight Auch wenn Trumps neuste These - wie üblich - zum Himmel stinkt, ist der Ausdruck Skygate im letzten Satz dann doch ein bisschen hoch gegriffen.
    • Vanessa_2107 31.05.2018 17:25
      Highlight Highlight Mmhh "Spygate" und nicht "Skygate" steht oben auch falsch im Bericht, gegen Ende....🤔🤔
    • Philipp Löpfe 31.05.2018 17:35
      Highlight Highlight #Vanessa: Sorry für den Typo
    • Vanessa_2107 31.05.2018 18:29
      Highlight Highlight Herr Löpfe...
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  • Jason96 31.05.2018 15:20
    Highlight Highlight Wäre es möglich, das ganze "Für die jüngeren User" sein zu lassen? Komm schon, wir mögen teils Idioten sein aber so unwissend sind wir nicht. Das ist WIRKLICH nicht nötig und ausserdem wissen wir wie Google funktioniert.
    • Snowy 31.05.2018 15:44
      Highlight Highlight Nicht nötig?

      Arbeitest Du in einem grösseren Büro? Ich wette einen Drink am Ort Deiner Wahl (in Züri), dass der erstbeste (nicht der jahrgangsbeste) Lehrling, den Du antriffst keine Ahnung hat, was Watergate war und Dir nicht in den Gründzügen erklären kann, um was es da ging.
    • Philipp Löpfe 31.05.2018 15:49
      Highlight Highlight #Sorry, war nicht böse gemeint. Aber ich werde bald AHV-positiv...
    • Rasty 31.05.2018 16:21
      Highlight Highlight Die Idioten finden Watson gar nicht und dass ist auch gut so...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 31.05.2018 15:11
    Highlight Highlight Ein Grundproblem dabei ist, dass Geheimdienste wie die NSA sehr weitreichende Überwachungsbefugnisse haben, die kaum kontrolliert werden. Das leistet Trumps Paranoia Vorschub und macht es mangels demokratischer Kontrolle schwierig, Spionage-Vorwürfe zu entkräften.
    • swisskiss 31.05.2018 17:11
      Highlight Highlight Kronrod: Die Befugnisse der Geheimdienste und ihre Kontrolle wurde als Reaktion zu 9/11 im Patriot Act festgelegt.

      Dies kann jederzeit in einer Anpassung des Gesetzes durch Präsident und Kongress geändert werden.

      Nur ist bei solch einer Aussenpolitik der USA, die den Widerstand und die Rekrutierungsbemühungen molemischer Extremisten fördert, kaum zu erwarten, dass dieser "Gesetzesschutz" aufgeweicht wird. Im Gegenteil.Mit dem "Muslim Ban" hat Trump ja gezeigt, wohin die Reise geht.

      Da ist Trump mit haltlosen Vorwürfen, der gesellschaftliche Kollateralschaden, den man in Kauf nehmen muss.
    • reconquista's creed 31.05.2018 23:10
      Highlight Highlight Sehr gute Antwort, Swisskiss.
      Wenn Trump seinen eigenen Schwachsinn über die Überwachung seiner Kampagne glauben würde, könnte er ja den Patriot Act aufkünden!
      Aber eben, dumm ist er ja, aber so dumm auch wieder nicht dass er seinen eigenen Quatsch glaubt - im Gegensatz zu gewissen Amis.
  • Skeptischer Optimist 31.05.2018 15:09
    Highlight Highlight Irgendwie ist das alles ein bisschen langweilig. Da läuft in der Ukraine mehr.

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