Wirtschaft
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Das Elend der Angelsachsen und die Hoffnung der Frankophonen

Donald Trump und Theresa May sind zu Symbolen einer dekadenten Ära geworden. Gleichzeitig erwacht die frankophone Welt aus ihrer Dauerdepression.



Bild

Bereits erschöpft: Donald Trump.

Die Franzosen haben Emmanuel Macron, die Kanadier Justin Trudeau. Beide sind jung, dynamisch und beliebt. Beide sind zu den Hoffnungsträgern der frankophonen Welt geworden.    

epa06034076 French President Emmanuel Macron (R) greets people gathered around his house in Le Touquet, France, 17 June 2017. The presidential couple arrived on Friday 16 June and spend the weekend here until French President Emmanuel Macron's vote on 18 June. France will hold the second round of parliamentary elections on 18 June 2017.  EPA/ETIENNE LAURENT

Frankreichs Antwort auf John F. Kennedy: Emmanuel Macron. Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

Canadian Prime Minister Justin Trudeau arrives for a concert in the Ancient Theatre of Taormina ( 3rd century BC) in the Sicilian citadel of Taormina, Italy, Friday, May 26, 2017. Leaders of the G7 meet Friday and Saturday, including newcomers Emmanuel Macron of France and Theresa May of Britain in an effort to forge a new dynamic after a year of global political turmoil amid a rise in nationalism. (Angelo Carconi/ANSA via AP)

Ein Premierminister, wie ihn sich Schwiegermütter wünschen: Justin Trudeau Bild: AP/ANSA

Ganz anders präsentieren sich derzeit die Angelsachsen. Donald Trumps Regierung versinkt immer mehr im Chaos. Theresa May wird auf der Insel bereits als «dead woman walking» bezeichnet, als eine Premierministerin, die nur noch so lange im Amt sein wird, bis man einen halbwegs passablen Ersatz gefunden hat.  

epa06037667 British Prime Minister Theresa May during a press conference after a meeting with new Taoiseach Irish Prime Minister Leo Varadkar (not seen) at 10 Downing Street in London, Britain, 19 June 2017. Taoiseach Irish Prime Minister Leo Varadkar on a first foreign visit meets with British PM May to discuss Brexit negotiations which started today  EPA/SIMON DAWSON / POOL

«Dead woman walking»: Theresa May. Bild: EPA/BLOOMBERG POOL

Nun könnten die Angelsachsen mit ihrem Präsidenten und ihrer Premierministerin ganz einfach Pech gehabt haben. Doch Trump und May sind mehr, sie sind zu Symbolen einer tiefen Misere geworden. Die angelsächsische Politik, aber auch die Wirtschaft und das Gesellschaftsmodell haben in den letzten Monaten erlebt, was man an der Börse einen Crash nennen würde.  

Wohl kaum wurde in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in so kurzer Zeit so viel Goodwill und Softpower vernichtet, wie dies im Vereinigten Königreich und den USA in der ersten Hälfte des Jahres 2017 geschehen ist.  

Eine Katastrophe von epischem Ausmass

Der Niedergang der Angelsachsen findet auf allen Ebenen statt. Die Politik verkommt zum Schmierentheater. In den USA brüllt ein narzisstisch gestörter Präsident die Kommentatoren an TV-Bildschirmen an und weiss nicht, ob gegen ihn eine Ermittlung im Gange ist oder nicht.  

epa06035824 A general view of the remains of Grenfell Tower, a 24-storey apartment block in North Kensington, London, Britain, 18 June 2017. Search and Rescue efforts are continuing to sift through the burnt out remains of the tower. At least 58 people are now missing and presumed dead in the Grenfell Tower disaster, police have said. This latest figure includes the 30 already confirmed to have died in the fire.The cause of the fire is yet not known.  EPA/WILL OLIVER

Symbol des britischen Niederganges: Der ausgebrannte Grenfell Tower in London. Bild: WILL OLIVER/EPA/KEYSTONE

Die britische Premierministerin hat keine Ahnung, wie der Brexit über die Bühne gehen soll. Nach dem schrecklichen Grossbrand des Grenfell Towers war sie unfähig, passende Worte für die Opfer zu finden. Der renommierte Politologe Will Hutton stellt im «Guardian» fest, dass das Vereinigte Königreich in eine Katastrophe von «epischem Ausmass» schlafwandle.  

Wirtschaftlich ziehen ebenfalls dunkle Wolken am angelsächsischen Himmel auf. In den USA zeichnet sich eine inverse Zinsstruktur ab. Darunter versteht man das Phänomen, dass die kurzfristigen Zinsen steigen, während die langfristigen Zinsen sinken. Derzeit sind die Zinsen der zehnjährigen US-Staatsanleihen im Sinkflug, während die Notenbank die kurzfristigen Zinsen soeben wieder erhöht hat.  

«Die Investoren werden nervös. Der britische Gemeinschaftssinn zerfällt. Die realen Löhne stagnieren. Der öffentliche Dienst ist bis zum Äussersten angespannt.»

Economist

Inverse Zinsstrukturen sind ein schlechtes Omen. Bereits werden erste Ökonomenstimmen laut, die eine Rezession der US-Wirtschaft ankünden. Dazu gesellt sich die Tatsache, dass der Dollar seinen Trump-Höhenflug wieder beendet hat.  

Der Traum der Chancengleichheit ist ausgeträumt

Auch das britische Pfund hat nach der Wahlkatastrophe der Konservativen einen Kurssturz erlitten. Auf der Insel verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage. So stellte der «Economist» kürzlich fest: «Die Wirtschaft hat zwar den Brexit zunächst besser verkraftet als befürchtet, doch jetzt schwächt sich das Wachstum ab; die Investoren werden nervös. Der Gemeinschaftssinn zerfällt. Die realen Löhne stagnieren. Der öffentliche Dienst ist bis zum Äusserten angespannt.»  

Chancengleichheit ist das tragende Element des angelsächsischen Gesellschaftsmodells. Dieser Anspruch ist zur Farce verkommen. In den USA erfolgt der soziale Aufstieg nicht mehr über die Leistung, sondern über die Postleitzahl. Wer im richtigen Quartier wohnt, den richtigen Kindergarten, die richtige Schule und die richtige Universität besucht und den richtigen Partner hat, der schafft es an die Spitze. Der grosse Rest guckt in die Röhre.  

epa05990305 Independent US Senator from Vermont Bernie Sanders speaks at a press conference on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 25 May 2017.  ‘Raise the Wage Act of 2017’  would raise the minimum wage nationwide incrementally from the current level of $7.25 to $15.00 an hour by 2024.  EPA/TASOS KATOPODIS

Hoffnungsträger der amerikanischen Jugend: Bernie Sanders. Bild: TASOS KATOPODIS/EPA/KEYSTONE

Der Traum, vom Tellerwäscher zum Millionär aufzusteigen, ist endgültig zur Illusion geworden. Stattdessen ist eine Oligarchie entstanden, in der eine schmale Elite einen unermesslichen Reichtum zusammenrafft, während der Mittelstand den Gürtel immer enger schnallen muss. Edward Luce, US-Korrespondent der «Financial Times» stellt deshalb fest: «Das klassenlose Amerika und das Post-Klassen-Grossbritannien sind die rigidesten Gesellschaften des Westens geworden.»  

Macron will das nordische Modell

Die Entwicklung der angelsächsischen steht im krassen Gegensatz zur frankophonen Welt. Frankreichs neuer Strahlemann Macron will der sozialen Marktwirtschaft ein Comeback verleihen und orientiert sich dabei am nordischen Modell, speziell an der dänischen Variante des Wohlfahrtsstaates, der so genannten Flexicurity. Er will eine Gesellschaft, in der Leistung belohnt wird, aber in der gleichzeitig auch aufgefangen wird, wer aus dem Tritt gerät.  

epa06029368 British Labour Party leader Jeremy Corbyn (C) visits St.Clements Church relief centre close to the scene of the fire that broke out at Grenfell Tower, a 24-storey apartment block in North Kensington, London, Britain, 15 June 2017. London Fire Brigade (LFB), said it took 40 fire engines and 200 firefighters to put out the blaze that broke out at around 1:00 am GMT on 14 June, and which took more than 24 hours to bring under control. According to reports, 12 people were confirmed dead in the fire and the cause of the blaze remains unknown.  EPA/ANDY RAIN

Hoffnungsträger der britischen Jugend: Jeremy Corbyn. Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Dabei steht das viel geschmähte Frankreich heute schon besser da als die Angelsachsen. «Frankreich hat einen besseren Job gemacht als die angelsächsischen Rivalen, wenn es darum geht, sich um die zu kümmern, die zurück gelassen worden sind», stellt Luce fest. «Es gibt mehr Männer im erwerbsfähigen Alter, die einen Job haben. Vor zehn Jahren wäre das noch undenkbar gewesen. Die Einkommensunterschiede in Frankreich sind tiefer als in den USA und im Vereinigten Königreich.»  

Trump und May haben die Revolution von Reagan und Thatcher zu ihrem wohlverdienten Ende geführt. Der Neoliberalismus hat ausgedient. Auch in der angelsächsischen Welt formiert sich der Widerstand dagegen. Die Hoffnungsträger dabei sind jedoch nicht jung-dynamische Politiker wie Macron und Trudeau, sondern zwei altgediente Sozialisten: Bernie Sanders und Jeremy Corbyn.

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 22.06.2017 04:03
    Highlight Highlight Den Nagel auf den Kopf getroffen würd ich sagen. Man sieht die hässliche Fratze dieser Idee des unermesslichen Egoismus (aka Neoliberalismus) immer mehr: Ungenierte Bereicherung auf der einen - Abstieg der Mittelklasse und Verelendung auf der anderen Seite. Dagegen erfüllt mich dieser Tage mit Hoffnung: Eine Politik, die liberal ist und für alle da ist - solidarisch und orientiert am Gemeinwohl und Gemeinwesen.
    Die Französische Revolution hat uns allen Rechte erkämpft. Verteidigen wir sie!
    • TruchaConCebolla 22.06.2017 09:31
      Highlight Highlight Schön gesprochen! ;)
  • Pirat der dritte 21.06.2017 23:30
    Highlight Highlight Wie kann man Dinge derart aus dem Zusammenhang reissen, falsche Info verbreitenund sich dann über an Kommentaren altgedienter Kommunisten ergötzen. Das ist Populismus pur! Schwach.
    • Lowend 22.06.2017 09:55
      Highlight Highlight Der Populismusvorwurf gegen faktisch fundierte Positionen wird langsam echt inflationär benutzt!

      Populismus ist aber eher das Gegenteil von diesem Artikel und kann am besten mit der Lufthoheit über den Stammtischen beschrieben werden und das können nur sehr ideologisch verblendete Menschen einem Philipp Löpfe vorwerfen.
    • nilson80 22.06.2017 10:50
      Highlight Highlight Hilfreicher für die Diskussion (aber auch ihre Kritik) wäre es vielleicht ein paar Beispiele zu nennen.
    • Karl Marx 23.06.2017 14:58
      Highlight Highlight Löpfe betreibt halt Gonzo-Journalismus, der funktioniert halt so. Sollte aber nicht für voll genommen werden.
  • Spooky 21.06.2017 21:46
    Highlight Highlight "Stattdessen ist in den USA eine Oligarchie entstanden, in der eine schmale Elite einen unermesslichen Reichtum zusammenrafft.."

    In der Schweiz auch. Wo ist also das Problem?
    • Yolo 21.06.2017 22:35
      Highlight Highlight Wenn wenige immer mehr besitzen, bleibt für viele immer weniger übrig...
    • Matthias Studer 21.06.2017 23:30
      Highlight Highlight Die andere Seite, es häufen sich Unmengen an Geld, dass niemals ausgegeben werden kann. Es liegt brach.
      Die Wirtschaft kann nur funktionieren, wenn das Geld im Umlauf bleibt.
      Wenn das Geld besser verteilt wird, geben die Einkommwnsschwächeren, nur um den Grundbedarf zu decken, mehr aus. Das ergibt mehr Einkommenssteuerbescheid und noch wichtiger, mehr Einnahmen durch die MwSt.
      Dadurch hat der Staat mehr Geld zur Verfügung für Soziale Wohlfahrt, Bildung und Infrastruktur. Und das gibt wieder mehr Geld in Umlauf.
    • Spooky 21.06.2017 23:48
      Highlight Highlight @Yolo
      Das ist aber für jene, die immer mehr besitzen, kein Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhatopinion 21.06.2017 21:16
    Highlight Highlight Neoliberalismus und Globalisierung hat dazu geführt, dass es der Menschheit noch nie so gut gegangen ist. Die Wahr-nehmung der überalterten Bevölkerung ist indes eine andere. Immer neue und absurdere Regulierungen führen zu einer Italienisierung, d.h. der Mittelstand fühlt sich betrogen (Umverteilung, KESB, Bewirtschaftung von Veloständer-problemen etc.) Die KMU fühlen sich durch immer neue Regulierungen bedrängt. Der nordische Weg geht in die falsche Richtung. Der alte Kontinent und allen voran F, I, müssen liberalisieren. Die Inverse Zinsstruktur hat mit Trump i.ü. nichts zu tun.
    • _kokolorix 21.06.2017 21:49
      Highlight Highlight Noch nie haben so viele Menschen in Armut gelebt, noch nie waren so wenige so reich. Jede Liberalisierung, jede Deregulierung hat diesen Prozess beschleunigt und vorangetrieben. Er führte zu so einer hirnrissigen Regel wie in GB wo nur mehr neue Regulierungen erlassen werden können wenn drei andere gestrichen werden! Darum konnte das londoner Hochaus wie ein Streichholz abfackeln.
      Diese Entwicklung führt zu Gewalt und Krieg, weil immer mehr Menschen immer weniger haben, während sich eine kleine Minderheit in perversem Reichtum suhlt und diesen hemmungslos zur Schau stellt
    • sowhatopinion 21.06.2017 22:21
      Highlight Highlight Sorry, das ist Fake News....hunderte von Mio. Bürgern in den Schwellenländern haben sich aus der Armut verabschiedet, das ist ein belegbarer Fakt. In Europa hat vor allem der Mittelstand Wohlstandsverluste zu beklagen. Dies hat den Populisten nebst der zunehmenden staatlichen Überwachung und Entmündigung zweifellos in die Hände gespielt. Zudem wird die demografische Entwicklung Europa zu einem Altersheim machen, was leider weitere Opfer mit sich bringt. Macron muss seine Chance nutzen und daher rasch und vehement den Arbeitsmarkt deregulieren.
    • rodolofo 21.06.2017 22:35
      Highlight Highlight Die sogenannte "Liberalisierung" befreit nur diejenigen, die über viel Kapital verfügen.
      Für die breite Masse aber bedeutet die gleiche "Liberalisierung" Versklavung und Knebelverträge!
      Solche Begriffe versuchen uns, etwas vorzugaukeln, was nicht ist.
      Das ist die Magie der Sprache, und sie wird reichlich genutzt, von den liberalen "Freiheitlichen" in ihren uniformen Geschäfts-Anzügen mit der obligaten Krawatte um den Hals gebunden.
      Die Krawatte symbolisiert eine Hundeleine...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 21.06.2017 19:45
    Highlight Highlight Mich dünkt eher Kanada und Mexiko orientieren sich stärker nach Europa und Europa tut es ihnen gleich. Es ist eine interessante Entwicklung und zugleich erleben wir den Siegeszug der sozialen Marktwirtschaft und das ist gut so.
  • flvv 21.06.2017 19:27
    Highlight Highlight Herr Löpfe, ich lese Ihre Artikel immer sehr gerne und mag Ihre polarisierende Darstellungsweise. Trotzdem erinnern Ihre Artikel mich eher an einen Kommentar als einen Artikel. Jedes mal stolpere ich über das abrupte Ende und wünschte mir eigentlich eine etwas ausführlichere und vertieftere Auseinandersetzung mit der Thematik.

    Vielleicht ist das ja aber auch Ihr Konzept uns Kommentarschreiber zu motivieren? Andererseits wird dann oft nicht wirklich über den Inhalt diskutiert, sondern eher über die dürftigen Hintergrundinformationen...
    • Juliet Bravo 22.06.2017 03:49
      Highlight Highlight Was empfindest du als dürftig? Was fehlt?
  • Amboss 21.06.2017 18:34
    Highlight Highlight Jetzt mal sachte. Lassen wir den Macromedia mal ein, eineinhalb Jahr arbeiten und schauen dann, wie es um ihn und um Frankreich aussieht.

    Dinge ankündigen ist was anderes, als Dinge umsetzen. Siehe Trump.
  • Luca Brasi 21.06.2017 18:32
    Highlight Highlight Bleiben den Angelsachsen immer noch Australien und Neuseeland. :D

    Aber wenn die Frankophonen eigentlich einen guten Job gemacht haben, müsste nicht die viel geschmähte Parti Socialiste unter dem altgedienten Sozialisten Hollande gelobt werden und nicht "Sonnyboy" Macron?
    Irgendwie fehlt mir ein wenig etwas über Trudeaus Politik in diesem Artikel, wenn er schon erwähnt wird. Ist er einfach nur jung und Muttis Liebling?
    Jung zu sein ist auch kein Erfolgsfaktor, Kennedy wird auch verklärt.
    Also ich habe nichts gegen altgediente Leute, sonst würde ich ja keine Artikel von Herrn Löpfe lesen. ;)
  • N. Y. P. D. 21.06.2017 18:24
    Highlight Highlight Herr Löpfe, eine aussergewöhnlich gute Zusammenfassung der Lage auf unserer Kugel.
    Ihren Satz
    "Stattdessen ist in den USA eine Oligarchie entstanden, in der eine schmale Elite einen unermesslichen Reichtum zusammenrafft.."
    kann man nicht genug wiederholen. Soziale Wohlfahrt geht dieser Geldelite dort vorbei, wo der Rücken aufhört.
    • FrancoL 21.06.2017 20:13
      Highlight Highlight Richtig dieser Satz ist prägend, den findet man auch bei meinem Lieblingsautor Stiglitz in jedem Kapitel.
      Was mir an diesem Satz ausserordentlich gefällt ist, dass er apolitisch ist, er guckt weder nach rechts noch nach links. Er nimmt ein Verhalten aufs Korn dass viele links liegen lässt, ein Verhalten das an Egoismus kaum zu überbieten und das mMn tief Menschen verachtend ist.
      Wie man einer solchen Ideologie folgen mag und brav ins Verderben läuft kann ich beim besten Willen nicht begreifen.
    • _kokolorix 21.06.2017 21:37
      Highlight Highlight @FrancoL
      Die menschenverachtenden Egoisten sind schlau. Sie behaupten ständig ihr unermesslicher Reichtum sei durch ihre unermessliche Leistung entstanden. Jeder der solche Leistungen erbringen könne habe die Chance unermesslich reich zu werden. Das schmeichelt all jenen die sich überschätzen und das sind wohl gut ¹/₃ der Menschen. Und diese wehren sich gegen Regeln welche die Bereicherung eindämmen könnten mit dem Hintergedanken, dass diese Regeln sie später, wenn sie selber reich sind behindern könnten. Zusammen mit dem weiteren Drittel welches gar nichts tut reiten sie uns ins Verderben
    • FrancoL 22.06.2017 07:24
      Highlight Highlight @kokolorix: Völlig richtig. Aber man muss mehr als dämlich sein oder in der MatheStunde gefehlt haben um zu glauben dass eine Vielzahl an Menschen diesen, für mich nicht wünschenswerten "Aufstieg" schaffen könnte.
      Ich habe früher gerne anhand unserer Dorfgemeinschaft das Aufstiegspiel mit Hardcore FDPler durchgespielt und es endete immer mit dem gleichen dummen Satz: ja dann müssen eben andere die vielen Drecksarbeiten machen. Es ist immer wieder schön zu sehen wie gerne und perfekt der Mensch such selbst bescheisst.

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