Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Ölpreis sinkt und sinkt: Jetzt ist er so tief wie 2008



Der Ölpreis ist wegen des weltweiten Überangebotes am Montag auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2008 gefallen. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete am frühen Morgen 36,32 Dollar.

Später erholte sich der Preis auf 36,49 Dollar. Für die US-Sorte WTI waren 34,53 Dollar fällig. Die Preise der beiden richtungsweisenden Sorten haben seit Mitte des vergangenen Jahres um mehr als zwei Drittel nachgegeben.

epa05053356 A display board outside a petrol station shows the price of diesel at 99.9 cents in Hamburg, Germany, 03 December 2015.  EPA/DANIEL REINHARDT

Tankstelle in Hamburg: Meist drückt ein tieferer Ölpreis nicht sofort auf die Benzinpreise durch.
Bild: EPA/DPA

Ein Grund für den weiteren Rückgang ist Analysten zufolge der Dollar, der nach der Zinsanhebung der US-Notenbank zugelegt hat. Damit verteuern sich Ölkäufe etwa in Europa, weil sie in der US-Währung abgerechnet werden. Wegen des bisher milden Winters hält sich auch die Nachfrage nach Heizöl in Grenzen.

Zudem läuft die Ölproduktion in den USA auf Hochtouren. Daneben fördert Russland so viel wie seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht mehr. Auch die von den Opec-Staaten angebotenen Mengen bewegen sich nahe den Rekordwerten. Ausserdem will der Iran wegen der Einigung im internationalen Atomstreit und der bevorstehenden Lockerung von Sanktionen mehr Öl verkaufen. (trs/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wegen Corona-Zwangsstopp: Spitäler fordern von Berset und Co. bis zu 2,6 Mia. Franken

Die Schweizer Spitäler schätzen den finanziellen Schaden durch die Covid-19-Massnahmen auf 1,7 bis 2,6 Milliarden Franken – bis zu 75 Prozent davon wegen des Behandlungs- und Operationsverbots. Der Spitalverband H+ fordert eine Kompensation.

Am Treffen zwischen Bundesrat Alain Berset und Vertretern von Spitälern, Kantonen sowie Versicherern gelte es am kommenden Montag zu definieren, wie die Ausfälle kompensiert werden sollen, teilte H+ am Freitag mit. Davon hänge die Sicherstellung der …

Artikel lesen
Link zum Artikel