Wirtschaft
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Nach Milliardenabschreiber 

Keine Dividende: Axpo schreibt 730 Millionen Franken Verlust

ZUM GEPLANTEN STELLENABBAU BEI DER AXPO STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -  Das Logo der Axpo, aufgenommen am Samstag, 25. Oktober 2008 in Baden. Die Umwaelzungen auf dem Energiemarkt hinterlassen Spuren bei der Axpo: Dass der Stromkonzern sich bei den Investitionen zurueckhalten wird, um trotz tieferer Grosshandelspreise für Strom rentabel zu bleiben, ist bekannt. Mit dem Abbau von 300 Stellen sollen gleichzeitig auch die laufenden Kosten gesenkt werden. Erfolgen soll der Stellenabbau in den naechsten drei Jahren, wie die Axpo am Montag mitteilte. Wo und wann genau Stellen abgebaut werden, sei noch Gegenstand laufender sorgfaeltiger Abklaerungen. Fuer die vom Abbau betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter komme ein Sozialplan zu Anwendung, so die Axpo. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

In Schieflage: Energiekonzern Axpo. Bild: KEYSTONE

Der Energiekonzern Axpo ist im Geschäftsjahr 2013/14 wegen der bereits früher bekannt gegebenen Wertberichtigung tief in die Verlustzone gerutscht. Das Minus beträgt 730 Mio. Franken, wie Axpo am Freitag mitteilte. Das Unternehmen plant nun, keine Dividende auszuschütten.

Im Vorjahr hatte Axpo noch einen Gewinn von 212 Mio. Franken geschrieben. Das Betriebsergebnis 2013/14 dagegen bezeichnet der Stromkonzern der Kantone Zürich, Aargau, St. Gallen, Thurgau und Schaffhausen also solide.

Der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn von 479 Mio. Franken ist gemäss der Mitteilung auf die starke Handelsposition in Europa, die Neuausrichtung des Unternehmens und die bereits umgesetzten Rentabilitätsmassnahmen zurückzuführen.

Mehr Energie verkauft

Der Gesamtumsatz des Konzerns sank dagegen erneut. Mit 6,7 Mrd. Fr. fällt er um 300 Mio. Fr. tiefer aus als im Vorjahr. Gesunken ist vor allem der Umsatz im Energiegeschäft und in der Netznutzung. Der gesamte Energieabsatz jedoch stieg von 77,9 Mrd. auf 79,4 Mrd. kWh.

Grund für die gegenläufigen Entwicklungen sind laut Axpo die nach wie vor sinkenden Grosshandelspreise für Strom auf dem europäischen Markt, was auch zu der bereits im September mitgeteilten Wertberichtigung auf Kraftwerken und Bezugsverträgen von 1,5 Mrd. Fr. geführt hat.

Angesichts des negativen Ergebnisses wird er Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 13. März 2015 vorschlagen, auf die Ausschüttung der Dividende zu verzichten. 2013 zahlte die Axpo den acht beteiligten Kantonen insgesamt 74 Mio. Fr. aus. (kad/sda)



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