Wirtschaft
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So tief wie vor zuletzt vor zwei Jahren – Euro fällt wieder unter 1,10 Franken



Der Euro setzt gegenüber dem Franken den Abwärtstrend fort. Dabei rutscht die Einheitswährung wie schon am Vortag erneut unter die psychologisch-charttechnisch wichtige Marke von 1.10 Franken und notiert zuletzt bei 1.0983 Franken. So tief war er zuletzt vor zwei Jahren.

Der Franken befindet sich bereits seit Ende April in einem Aufwärtstrend zum Euro. Im April mussten noch über 1.14 Franken für einen Euro bezahlt werden.

Händler machen für die Euro-Schwäche beziehungsweise Franken-Stärke die am Markt kursierenden Zinssenkungshoffnungen, die schwächelnde Wirtschaft und politische Spannungen in einigen europäischen Ländern aber auch das Säbelrasseln im Roten Meer verantwortlich.

Braucht es die Nationalbank?

Mit Spannung blicken die Marktteilnehmer daher nach Frankfurt, wo die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag ihre Zinsentscheidung veröffentlicht. Die Erwartungen sind gross. Ökonomen erinnern gerne daran, dass EZB-Chef Mario Draghi manchmal auch gerne die Erwartungen des Marktes «übererfüllt». Somit sind Überraschungen nicht ausgeschlossen.

Sollte der Euro nach dem Zinsbeschluss deutlich unter 1.10 Franken sinken, könnte dies die Schweizerische Nationalbank (SNB) zum Handeln zwingen, heisst es am Markt. In der Vergangenheit war die SNB einer solchen Frankenstärke mit Interventionen am Devisenmarkt entgegengetreten, sie hatte also Euro gegen Franken gekauft.

Die SNB stecke in einer Zwickmühle, kommentiert die Valiant Bank in ihren «fx-news». (sda/awp)

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Watchdog2 24.07.2019 10:11
    Highlight Highlight Hoffe, dass der Euro weiter fällt! Dann gibts etwas mehr AHV (Franken zu Euro) für den Sohn und für mich. Bin 90...
  • Todesstern 23.07.2019 23:16
    Highlight Highlight Das Geldsystem ist 2008 gestorben und wirdnur noch künstlich am Leben gehalten. Wie lange noch 🧐
  • Myk38 23.07.2019 20:48
    Highlight Highlight Das heisst wohl, ab nächstem Monat wieder 2 Stunden mehr und gratis zu arbeiten.
  • p4trick 23.07.2019 18:21
    Highlight Highlight Ich würde es begrüssen wenn sie interagieren, das würde den USD auch aufwerten dann wechsle ich Mal einen grossen Teil :-)
    Ist ja nicht so dass nur der Euro zum CHF gesunken ist sondern auch zum Dollar. Das ist das Problem mit dem Euro nicht mit dem Franken.
  • Th. Dörnbach 23.07.2019 17:27
    Highlight Highlight Achtung, jetzt wittern Grosskonzerne und ihre Verbände die Chance zu jammern, Massnahmen zu verlangen, Arbeiter zu entlassen und dadurch die Gewinne zu maximieren.
  • Ricardo Tubbs 23.07.2019 17:06
    Highlight Highlight sehr gut, fahre die woche ech noch nach deutschland zum einkaufen!
    • Toerpe Zwerg 23.07.2019 19:00
      Highlight Highlight Zeitverschwendung.
    • bebby 23.07.2019 20:48
      Highlight Highlight Kommt drauf an, wo man wohnt. Wenn der nächste Marktkauf um die Ecke ist.
      Ebenso ob man einen hohen Lohn bezieht.
      Toerpe tönt wie die, welche KK Optimierung bestreiten mit den Worten „wegen den paar Fränkli“
    • Mugendai 23.07.2019 21:30
      Highlight Highlight Bei mir ist die Edeka näher als die Migros...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cerulean 23.07.2019 16:55
    Highlight Highlight Übertriebene Weltuntergangsbefürchtungen bei der Economiesuisse in 3, 2, 1...
    • derEchteElch 23.07.2019 18:46
      Highlight Highlight 🤣
    • Ökonometriker 23.07.2019 20:48
      Highlight Highlight so lange, bis es Dich trifft und Du auf der Strasse stehst. Die Erwerbslosenquote steigt in der Schweiz seit Jahren stetig...
      Benutzer Bild
    • Ueli der Knecht 23.07.2019 21:11
      Highlight Highlight Besser, du präsentierst uns auch noch die Zunahme der Erbwerbstätigen im gleichen Zeitraum, Ökonometriker. Sonst hat man den Eindruck, dass du und nur tendenziös und einseitig informierst.

      Die Sache ist nämlich die: Wenn die Anzahl Stellen von 1000 auf 1100(10%) steigt, und gleichzeitig der Anteil der Erwerbslosen von 20(2%) auf 44(4%), dann wurden insgesamt dennoch 100(10%) Stellen mehr besetzt.

      In diesem Sinne ist die von dir präsentierte Statistik vermutlich bewusst irreführend.

      Wenn es nämlich allen besser geht, können mehr Leute blau (oder den Haushalt oder Frewilligenarbeit) machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 23.07.2019 16:52
    Highlight Highlight Jetzt wärs an der Nationalbank, die Pensionskassen herauszunehmen und dann mal so (utopische) 20% minusZinsen zu belasten, da werden alle die was in CHF Angelegt haben das weite suchen, und das sind meist Ausländer die gar nicht hier wohnen.

    Die einzigen die ziemlich motzen dürften sind die Geschäftsbanken.
    • Troxi 23.07.2019 19:39
      Highlight Highlight Man kann auch das Bankensystem fadegrad an die Wand fahren. Dann crashen von Privat bis Geschäftsbank jede. Weil der Normale Bürger dann zur Bank rennt und alles Geld abheben will. Dies führt dann zu weiteren Kettenreaktionen. Zinseszins, Schulden (Kredite), etc.

      Ganz gute Idee mit den -20% Zinsen.
    • Ueli der Knecht 23.07.2019 19:50
      Highlight Highlight Es gibt noch eine andere Idee, das Volk abzuzocken:

      "Dazu sollen CHF 500 Mrd. Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in einen speziellen Fonds (SNB-Sondervermögen) ausgelagert werden. Der Zinsertrag des SNB-Sondervermögens käme vollumfänglich der AHV zugute – bei 2% Zins sind dies 10 Mrd. pro Jahr."
      https://www.vorsorgeforum.ch/wp-content/uploads/2019/07/wechsler-ahv-19-07.pdf

      Tönt doch verlockend, ne?

      Alle Banken müssen Stresstests bestehen. Aber nicht die Zentralbanken, die mit dem aktuellen qualitative Easing massive RIsiken tragen, welche sie so sozialisieren wollen.
    • bebby 23.07.2019 22:51
      Highlight Highlight qualitative easing, der ist gut 😂😂😂, wenns nur so wäre.
      Solange Geld drucken bis jeder merkt, dass fiat Geld keinen Wert mehr hat.
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