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Model Bella Hadid, left, walks the runway as singer Halsey performs during the 2018 Victoria's Secret Fashion Show at Pier 94 on Thursday, Nov. 8, 2018, in New York. (Photo by Evan Agostini/Invision/AP)

Model Bella Hadid und Sängerin Halsey an der Modeschau von Victoria's Secret in New York. Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

«Hätte die beste Nacht werden sollen» – Sängerin teilt gegen Victoria's Secret aus



Sie sang am 8. November bei der grössten Dessous-Show der Welt, nun hat Halsey Victoria's Secret scharf kritisiert. Die 24-Jährige verurteilte eine Aussage des Marketingchefs des Unternehmens, Ed Razek.

Dieser sagte in einem Interview mit der «Vogue», die Victoria's-Secret-Show sei kein Ort für Transgender-Models. Seine Begründung: «Nun, warum nicht? Weil die Show eine Fantasie ist. Es ist ein 42-minütiges Unterhaltungsangebot. Das ist es, was es ist.»

Razek wurde wegen dieser Antwort stark kritisiert und sah sich zu einer Entschuldigung gezwungen. Die Aussage sei unsensibel gewesen und er würde jederzeit ein Transgender-Model einstellen, krebste er zurück.

Das Unternehmen hoffte, dass sich der Wirbel etwas legen würde, zumal die Fashion-Show gestern Abend zum ersten Mal im TV ausgestrahlt wurde. Doch es kam anders.

Denn zeitgleich mit dem TV-Event meldete sich Sängerin Halsey, welche an der Modeschau für die musikalische Begleitung sorgte, auf Social Media zu Wort. Und ihre Reichweite ist beträchtlich: Sowohl auf Instagram als auch auf Twitter hat sie rund zehn Millionen Follower. 

Das Statement des Stars war eindeutig: «Ich habe die Victoria’s-Secret-Show vergöttert, seit ich klein war. Dieses Jahr neben anderen umwerfenden Künstlern und hart arbeitenden Models/Freundinnen zu performen, hätte die beste Nacht meines Jahres werden sollen. Nachdem ich den Auftritt jedoch abgedreht habe, wurden Kommentare über die Show gemacht, die ich einfach nicht ignorieren kann.»

Halsey, die selber bisexuell ist, fährt fort: «Als Mitglied der LGBTQ+-Gemeinschaft habe ich keine Toleranz für einen Mangel an Inklusivität. Vor allem, wenn er aufgrund eines Stereotyps entsteht.»

Die Sängerin will den Betroffenen Mut machen: «Wenn ihr eine Transgender-Person seid und das lest und diese Kommentare euch das Gefühl der Entfremdung oder Entwertung geben, dann seid bitte versichert, dass ihr nicht alleine seid. Wir stehen geschlossen zusammen und vollständige Akzeptanz ist die einzige ‹Fantasie›, die ich unterstütze.»

Der neuerliche Image-Schaden kommt für Victoria's Secret zu einer sowieso schon schwierigen Zeit. Die Verkäufe gehen zurück und eine Aktie von L Brands, der Muttergesellschaft, ist verglichen mit 2015 nur noch etwa einen Drittel so viel wert. (cma)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Imnon 03.12.2018 16:55
    Highlight Highlight Diese Halsey auf dem Bild ganz oben sieht so viel weiblicher aus als das Model neben ihr. Authentisch und mit Ausstrahlung. Das Model wirkt daneben eher wie eine Puppe als wie ein echter Mensch.
    • Blutgrätscher 03.12.2018 19:59
      Highlight Highlight Warum ist es eigentlich OK so abschätzig über Models zu sprechen?
      Mir fällt es immer wieder auf, dass Models oft als Negativbeispiel für vermeintlich "tatsächlich" Schöne Frauen herhalten müssen und dabei mit ziemlich respektlosen Adjektiven eingedeckt werden.
      Persönliche Präferenz hin oder her, ein Model ist immernoch ein Mensch (der nichts verbrochen hat, so ganz Nebenbei), und da find ich es doch etwas hart, sie explizit als puppenhaft und implizit unauthenthisch und ausstralungslos zu bezeichnen.

    • Imnon 03.12.2018 23:01
      Highlight Highlight Immer diese sprachlichen Barrieren. Es existiert ein grosser Unterschied zwischen "ist" und "wirkt wie". Du wirst ja auch kein Auto, nur weil du dich in die Garage stellst.
      Abgesehen davon gab es schon Moden, wo Frauen wie Puppen aussehen sollten und es gibt haufenweise Puppen, die wie Frauen aussehen sollen. Und grad die Models als Vertreter der Schönheitsindustrie, stehen für diesen Frauentyp ein. Oder warum dachtest du, werden Barbies nach den berühmtesten Models modelliert?
  • tolgito 03.12.2018 16:22
    Highlight Highlight Sorry aber Bella Hadid sieht aus wie ein umgebauter Mann... verzeiht wenn dies nicht der Fachbegriff war 🙄
  • no-Name 03.12.2018 15:51
    Highlight Highlight Hä?


    Aber dann bitte auch Männer! Sonst ist’s unfair!
    • Eine_win_ig 03.12.2018 21:23
      Highlight Highlight Jawohl! Ich bin sowieso dafür, dass man Firmen zwingt nicht irgendwelche Märkte zu bedienen sondern egalitär Produkte völlig genderlos für alle anzubieten!

      no-Name, wir lancieren eine Initiative! Dabei? ;)
  • Burdleferin 03.12.2018 15:48
    Highlight Highlight Halsey? So viel Follower?
    Ich lebe offensichtlich unter einem Stein.
  • don cali black 03.12.2018 15:30
    Highlight Highlight wo bleibt die heidi
  • Der Bojenmensch 03.12.2018 15:17
    Highlight Highlight Nicht jeder Brand will und muss jede Zielgruppe ansprechen.

    VS spricht seit Ewigkeiten genau zwei Zielgruppe an: Personen mit Brüsten, und Personen, die die Büste gerne auspacken.

    Soll ich mich jetzt auch darüber aufregen, dass meine eigene Freundin nicht an der Modenschau mitläuft, und ich mir das an anderen Frauen anschauen muss?

    Ich verstehs nicht... ich lauf auch nicht in einen Gay-Club und erwarte dass mit meinem Eintreten alle aufhören rumzuknutschen weil ich mich davon überfordert fühlen könnte.

    Live and let live... both ways...
  • jjjj 03.12.2018 14:56
    Highlight Highlight LGBTQ+ ??

    Mein letzter Stand war LGBT... man wird alt...
    • MacB 03.12.2018 15:36
      Highlight Highlight haha, ich dachte genau dasselbe :D ... du hast vor allem noch das "+" vergessen.
  • My Senf 03.12.2018 14:55
    Highlight Highlight "Halsey, die selber bisexuell ist"

    okee, was sagt uns das bezüglich Transgender-Models?
    Das es das eine und selbe ist?

    Da wird wider Apfel und Birne in den gleichen Topf gelegt...

    Zudem geht es der "bisexuellen" Halsey offenbar darum keine Fans zu verlieren. Das Weltbild, dass von VS vermittelt wird war ihr sicher vorher schon bewusst oder?
    • Tomoko 03.12.2018 15:37
      Highlight Highlight Als bisexuell ist sie Teil der LGBT Community, die sie in der Nachricht anspricht und zu der auch Transmenschen gehören.
      Der Sinn der Community ist, einaner zu unterstützen.
    • Der Bojenmensch 03.12.2018 16:20
      Highlight Highlight @Tomoko

      Voll OK, Communities machen sehr viel Sinn... aber bei was unterstützen?

      Darin sich darüber aufzuregen, dass ein Damenunterwäschehersteller seine Kollektion auch von Frauen vorführen lässt?

      Das wusste sowohl sie, als auch der Rest der Welt schon früher... und auch wenn die Aussage des Marketingleiters nicht sehr diplomatisch war... im Kern ist sie komplett korrekt.

      Oder soll ich OB jetzt dafür anprangern, dass ich deren Produkte sexistisch finde, weil sie für Männer nichts anbieten?
  • Bruno S.1988 03.12.2018 14:24
    Highlight Highlight Warum soll nun diese oberflächliche sexistische Veranstaltung dafür verantwortlich sein, der LGBTQ Community gerecht zu werden?!
    Ist das gleiche wie wenn man nun verlangen würde, dass die Automechaniker in Ihrem Pausenraum zusätzlich Kalender mit Trans-Frauen aufstellen sollen! Die Automechs wollen keine Trans-Kalender und die Victoria Secret Show Zuschauer möchten nun mal keine Trans Models.
    • bebby 03.12.2018 15:21
      Highlight Highlight Da wäre ich mir nicht so sicher. Erst recht nicht, was Automechs betrifft. Die haben vielleicht mehr Fantasie als Sie :-)
    • Tomoko 03.12.2018 15:34
      Highlight Highlight Weil Transfrauen auch Unterwäsche tragen? Der Punkt ist es, Transmenschen zu normalisieren, darum ist es auch wichtig sie in Film und Mode zu repräsentieren. Und eine Transfrau in einer bekannten Unterwäschemarke wäre ein guter Schritt.
    • Imnon 03.12.2018 16:56
      Highlight Highlight Der Pausenraum einer kleinen Truppe ist nicht unbedingt vergleichbar mit einer weltweit ausgestrahlten Show.
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