Wirtschaft
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Mit Kellner und «Guest Experience Leader»: So will dich McDonald’s künftig ernähren

Die Fastfood-Restaurantkette will mehr Standorte aufbauen und das Image verbessern. Man will weg von der 15-Minuten-Abfertigung, bis spätestens 2020 sollen die Kunden am Tisch serviert werden.

Philipp Felber / az Aargauer Zeitung



McDonald’s steht für Fastfood in Reinkultur. Die Restaurants waren weniger ein gemütlicher Ort, um mit der Familie ein, zwei Stunden zu verbringen. Nein, McDonald’s war vor allem: Bestellen, bezahlen, essen und raus in weniger als 15 Minuten. Davon möchte der Fastfood-Riese auch in der Schweiz nach und nach wegkommen.

So soll bis spätestens 2020 in allen Restaurants der Kette den Kunden ihr Essen an den Tisch gebracht werden, wie Jacques Mignault, Managing Director von McDonald’s Schweiz, am Donnerstag erklärte.

Auch wir haben eine Idee, wie sich McDonald's entwickeln könnte:

Heute werden die Kunden in einem Drittel der 166 Schweizer Filialen auf diese Weise bedient. Neben der Neuausrichtung will McDonald’s weiter wachsen. Im nächsten Jahr sollen drei neue Restaurants eröffnet werden. Auf weitere Ausbaupläne angesprochen, sagt Mignault: «Ich denke, dass wir in der Schweiz 200 Restaurants betreiben können.»

Jacques Mignault, Mitte, Managing Director McDonaldÕs Schweiz nach einer Medienkonferenz in einem McDonaldÕs in Zuerich am Donnerstag,9. November 2017.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bis spätestens 2020 in allen McDonalds-Restaurants den Kunden ihr Essen an den Tisch gebracht werden, wie Jacques Mignault, Managing Director von McDonald’s Schweiz, am Donnerstag erklärte. Bild: KEYSTONE

Die bereits nach neuem System geführten Restaurants haben laut Jacques Mignault ein Umsatzplus von 4 bis 5 Prozent erwirtschaftet. Zwar seien gleichzeitig die Kosten höher, doch das Umsatzplus würde dies wettmachen. McDonald’s machte 2016 708 Millionen Franken Umsatz.

Von allen Restaurants werden nur 31 von McDonald’s selber geführt, 135 von Lizenznehmern. Dies hatte zur Folge, dass es nicht in allen Restaurants die gleichen Angebote gibt, und dass die Selbstbedienungs-Kassen zum Teil anders aussehen. Das verwirre die Kunden. Darum will Mignault die Restaurants einheitlicher aufstellen. Den Bedienservice bis 2020 in allen Restaurants in der Schweiz anzubieten, ist ein Schritt dazu. Ein neues Essensangebot wurde derweil nicht bekannt gegeben.

Fast Casual statt Fastfood

In Zukunft setzt McDonald’s noch stärker auf die Selbstbedienungs-Kassen, an denen man sein Essen selber bestellen kann. Gleichzeitig werden herkömmliche Bestellmöglichkeiten an Theken mit Bedienung abgebaut. Dies sei keine Massnahme, um Personal zu reduzieren, sagt Mignault.

Einzelne Restaurants, welche bereits unter dem neuen Regime geführt werden, hätten mehr Mitarbeiter anstellen müssen, weil mehr Gäste gekommen seien. Zudem hat McDonald’s die Stelle des sogenannten Guest Experience Leader geschaffen. Dieser soll für das Wohl der Kunden sorgen. Auf diese Weise will McDonald’s wegkommen vom ungeliebten Label als Fastfood-Kette.

Künftig möchte man als Fast-Casual-Restaurant gelten. Fast Casual verbindet Schnelligkeit mit höheren Qualitätsansprüchen. Als Fast-Casual-Vorreiter im deutschsprachigen Raum gilt «Vapiano», eine Restaurantkette mit vorwiegend italienischem Essen im Angebot. 

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scrat 10.11.2017 13:18
    Highlight Highlight «... bis spätestens 2020 sollen die Kunden am Tisch serviert werden.»
    Au ja... spätestens dann wird McDonalds keine Gäste mehr haben - wer will schon Kunden serviert bekommen bzw. essen?
  • Raphael Bühlmann 10.11.2017 12:22
    Highlight Highlight Bin schon gespannt, welchen Wein sie zum Big Mac empfehlen werden.
  • Madison Pierce 10.11.2017 10:36
    Highlight Highlight Verstehe das Konzept noch nicht ganz.

    Bestellterminals: Super Sache, es geht schneller und wenn man sich mal durch das Angebot klicken will, fühlt man sich nicht gestresst wie wenn man einem Menschen gegenüber steht und hinter einem die Leute warten.

    Essen an den Platz bringen: Von mir aus, aber ich kann auch mal ein paar Minuten stehend warten.

    Aber die Begrüsser? Was soll das denn sein? In den McDonald's gehe ich, wenn ich Lust auf einen Burger habe und es schnell gehen soll. Mit der Freundin schön essen gehen werde ich weiterhin in der gehobenen Gastronomie.
  • INVKR 10.11.2017 10:07
    Highlight Highlight Liest sich wie ein Postillon - Artikel...
  • El Vals del Obrero 10.11.2017 08:49
    Highlight Highlight Irgendwie kann diese Strategie nur schief gehen. Besser sich auf die eigenen Stärken konzentrieren, statt andere schlecht zu kopieren.

    Wer auf gute Ernährung und Nicht-Fast-Food-Atmosphäre wert legt, macht sowieso einen Bogen um McDonalds. Auch mit leichten Verbesserungen werden andere für diesen Kundenkreis trotzdem besser sein.

    Dafür hat man am Ende die klassischen Fast-Food-Esser vertrieben.

    Gerade wenn viele Kunden und Anbieter nach guter Ernährung streben, könnte es doch geschickt sein, die Nische der übrigen zu bedienen.
    • Hierundjetzt 10.11.2017 09:59
      Highlight Highlight Also wo jetzt der Unterschied zum Helvti Dinner oder zum Butcher liegt (was das Menu anbelangt) musst Du mir jetzt noch kurz erklären.

      Alle Anbieter bieten Fleisch zwischen zwei Brotscheiben an.
  • Hierundjetzt 10.11.2017 08:31
    Highlight Highlight Guest Experience Leader 🤔😂

    Da brauchts sicher einen BSc als Abschluss. Weil akademische Modelle anwenden und so.

    Warum keinen Kellner (Restaurationsfachmann EFZ) einstellen? Ist ein anerkannter Beruf.

    Aber Berufsleute will man dann doch nicht im Mäc. Lieber ein lustiger Quereinsteiger ohne Plan mit schlechtem Deutsch, dafür günstig. Und dann erstaunt man sich, dass die Zahlen nicht stimmen 😂😂😂
    • Hierundjetzt 10.11.2017 10:05
      Highlight Highlight Also dann wärs Euch Blitzer egal wenn ein Mauer Eure Zähne flickt? Ein Kaminfeger euch vor Gericht vertritt? Ach doch nicht?

      Es ist unglaublich arrogant zu glauben, das man mit einer Tertiär A Ausbildung (BSc / MSc) plötzlich Gastronomie-Berufe ebenso gut ausführen kann.

      Nein kann man nicht.

      Ihr werdet eingestellt:
      - weil Ihr unbedingt Geld braucht
      - weil es Euch egal ist, wenn Ihr lohnmässig beschi*** werdet
      - Ihr keine Ahnung von Euren rechtmässigen Zulagen habt (die gehen bei Studis sehr gerne vergessen)
      - weil man Euch schwupps ohne Mitleid auf die Strasse stellen kann.
    • Ms. Song 10.11.2017 10:24
      Highlight Highlight Nun ja, jemand der Restaurationsfachmann ist, der wäre im Mac überqualifiziert und würde sich wahrscheinlich fragen, was er dort soll. Gut ausgebildetes Servicepersonal gehört in ein Restaurant, in dem man guten Service auch schätzt. Im Mac reicht es mir, wenn das Personal höflich, gepflegt d unschnell ist und mir das bestellte Essen einpackt.
  • Skater88 10.11.2017 08:30
    Highlight Highlight Die Gebrüder McDonald werden sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, was aus Ihrer Idee geworden ist.
  • aglio e olio 10.11.2017 08:30
    Highlight Highlight Wird das Essen dann teurer oder werden die Mitarbeiter noch schlechter bezahlt?
    • Skater88 10.11.2017 08:34
      Highlight Highlight Beides natürlich 😉
    • Madison Pierce 10.11.2017 10:32
      Highlight Highlight Wahrscheinlich weder noch: durch die elektronischen Bestellterminals wird an den Kassen weniger Personal benötigt. Dieses kann dann die Kunden begrüssen. Zusätzliche Kosten verursachen dann nur die Terminals, und das wird vernachlässigbar sein.
    • aglio e olio 10.11.2017 12:18
      Highlight Highlight @Money is everything,
      solchen Auflistungen steht man am besten skeptisch gegenüber. Die Kundschaft dieser Organisation sind Arbeitgeber."Wes Brot ich ess, des..." sollte man dabei nicht grundsätzlich verwerfen.
      Bei den Weltweit "besten" Arbeitgebern 2017 ist DHL an 8. Stelle aufgeführt.
      Nun ist es aber so, dass DHL in den vergangenen Jahren aufgrund ihrem Verhalten gegenüber Arbeitnehmern wiederholt in der Kritik stand.
      https://www.welt.de/wirtschaft/article106277568/DHL-soll-Rechte-der-Auslandsmitarbeiter-verletzen.html
      http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/11/48330/

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