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Die 5 schlimmsten Sexisten im Büro und wie du dich gegen sie wehren kannst – ein Survival-Guide



Ein neues feministisches Buch macht die Runde – und das Thema könnte (angesichts der Vorfälle beispielsweise bei der Unia) aktueller nicht sein.

«Feminist Fight Club» von Jessica Bennett ist eine Anleitung für das Verhalten am Arbeitsplatz für Frauen. Gemäss der Autorin sind es «einfache Kampftaktiken», um den alltäglichen aber offensichtlichen sexistischen Verhaltensweisen in unseren Büros zu begegnen.

Bild

Jessica Bennett: Feminist Fight Club: An Office Survival Manual for a Sexist Workplace, Harper Collins, September 2016

Es sei ein Buch, dass man nicht von vorne nach hinten lesen müsse, schreibt Bennett in der Einleitung: 

«Suche dir das Kapitel, das dich anspricht, schreibe deine Kommentare rein, kopiere die Seiten und schiebe sie deinem Chef unter der Tür hindurch.»

Deshalb springen wir jetzt gleich zum Kapitel «Knowing your enemy», kopieren ein paar Seiten oder zumindest ein paar Auszüge daraus und schieben es unserem Chef unter der Tür hindurch. Bennet charakterisiert Typen von Chefs und Kollegen und gibt zu jedem konkrete Tipps für das Verhalten von Frauen. Das möchten wir euch nicht vorenthalten: 

Der Unterbrecher aka «Manterruptor»

Er verhält sich prinzipiell wie Kanye West an den VMAs 2009. Nämlich so:

Er spricht, während du eigentlich reden wolltest – nur viel lauter und viel länger. Und zum Schluss ist deine Idee seine.

So bekämpfst du ihn:

Mit einem Redefluss: Du musst reden! Weiterreden. Lauter und länger als er. Du musst dich taub stellen, darfst keine Pausen machen und nicht auf seine Gesten eingehen. Auch wenn er mit den Händen fuchtelt und winkt wie wild. Egal. Weiterreden. Egal was. Vergiss nicht, irgendwann ganz ruhig einzustreuen:

«Unterbrich mich bitte nicht!»

Mit Unterbrechung deinerseits: Hilf deiner Vorrednerin, falls sie von ihm unterbrochen wird und sag:

«Lass' sie ausreden!»

Oder frag dazwischen:

«Was meinst du, Viktoria?»

Lean In (aber wirklich): Studien zufolge geben Männer sehr viel mehr Körpereinsatz, wenn sie reden. Das macht sie weniger angreifbar. Knie dich also auch rein – und dränge dich nach vorne. Andere Methoden, um besser wahrgenommen zu werden sind: Sich direkt an den Sitzungstisch setzen statt in die zweite Reihe; aufstehen, wenn du redest; eine Hand auf den Tisch legen beim Reden.

Die Kurzversion als Video:

abspielen

Video: YouTube/HarperBooks

Der Sekretärinnen-Macher aka «Stenographucker»

Bild

Er behandelt dich selbstverständlich wie eine Sekretärin, fragt dich (im Meeting), ob du Notizen machen oder (deinem eigenen Kunden) Kaffee bringen könntest. Oder er nimmt dich ins CC für seine Reisepläne und bittet dich, Gäste am Eingang zu empfangen.

Und so bekämpfst du ihn:

Sei die schlechte Gastgeberin: Sag den Herren, dass du ja sehr gerne Kaffee machen würdest, dies aber leider nie gelernt hast. Oder du erklärst ihnen, dass du das letzte Mal, als du etwas kopieren solltest, den Kopierer geschrottet hast.

Löse deine Frauen-Karte ein: Du kannst einfach «Nein» sagen, wenn jemand verlangt, dass du Notizen machst. Und dann schiebst du nach:

«Ich mache keine Notizen, weil ich der Meinung bin, dass dies Frauen in eine untergeordnete Position bringt, weil sie aufschreiben sollen statt reden.»

Gib deinem (männlichen) Kollegen auch eine Chance: Wenn du aufgefordert wirst, Notizen zu machen im Meeting, sag einfach:

«Ich bin mir sicher, der Thomas, der macht das auch sehr gut!»

Der Erklärer aka «Mansplainer»

Der Mansplainer ist immer schlauer als du. Oder er meint es zumindest. Deshalb kann er alles, was du sagst, viel besser und schneller sagen. Und zusammenfassen. Er erklärt dir eigentlich, was du erklären willst:

So bekämpfst du ihn:

Bild

bild: screenshot feminist fight club

Der Imitator aka «Himitator»

Er ist der Typ, der deine Idee wiederholt, bis alle glauben, sie stamme von ihm selbst.

Und so kannst du ihm entgegnen:

Erinnere ihn daran, dass es DEINE Idee war – zum Beispiel damit:

«Danke für dein wertvolles Feedback zu MEINEM Entwurf.»

Erhöhe die kritische klitorale Masse: Ein Weg, um sicherzustellen, dass deine Idee auch als solche wahrgenommen wird, ist die Erhöhung der Anzahl Frauen im Raum. Das gleiche gilt für dich: Unterstütze die Ideen deiner Kolleginnen!

Der Menstruations-Hasser aka «Menstru-Hater»

Der Menstruations-Hasser geht davon aus, dass jedes nicht unterwürfige Wort, das aus deinem Mund kommt, mit «dem Zeitpunkt im Monat» zusammenhängen muss.

Donald Trump hat das «Menstru-hating» mit seiner Attacke auf Fox-Moderatorin Megyn Kelly auf die Spitze getrieben. In einem CNN-Interview sagte er über die Moderatorin, sie habe Menstruationsprobleme gehabt, als sie ihn interviewt habe: «She had blood coming out of her eyes, blood coming out of her wherever».

Und so bekämpfst du ihn:

Stell' ihn bloss: «Nein, mein Lieber, ich habe gerade NICHT meine Periode, aber dein Verkaufsreport sieht aus, als ob unser Unternehmen demnächst ausbluten würde.»

Oder so:

«Ach so, du meinst ‹die Zeit im Monat›, wenn ich deine nächste Leistungsbewertung mache?» 

Quellen: Quartz, Guardian

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    Alle Leser-Kommentare
  • koks 18.09.2016 14:22
    Highlight Highlight frau sturzenegger, sie verwenden da begriffe in ihrem artikel wie «Manterruptor», «Stenographucker» (fucker!), «Mansplainer», «Menstru-Hater» etc. als clevere journalistin wären sie bestimmt fähig, diese auf deutsch zu übersetzen. weshalb wird der feminismus-kampf immer auf englisch geführt? danke im voraus für die antwort.
  • R&B 18.09.2016 13:30
    Highlight Highlight Hier geht es nicht um Sexismus, sondern um Konkurrenzkampf der übelsten Sorte zwischen Mitarbeitern, egal ob männlich oder weiblich.
    Die Tipps sind peinlich, weil sie sehr emotional und unreflektiert sind. Clevere Reaktionen gehen anders.
    • Joe-B 19.09.2016 13:39
      Highlight Highlight Finde auch, dass die vorgeschlagenen Reaktionen so "wanna be tough" sind.
  • Eljham 18.09.2016 11:44
    Highlight Highlight Die tägliche Dosis feministisches Männerhating gib uns heute.
  • Karl33 18.09.2016 10:42
    Highlight Highlight Hansi hätte so einen Artikel ins Ressort Gender (also eigentlich Feminismus) getan, nicht ins Ressort Wirtschaft.
    • ast1 18.09.2016 16:39
      Highlight Highlight Und?
  • SuicidalSheep 18.09.2016 06:21
    Highlight Highlight Ich arbeite in der Pflege wo Männer Mangelware sind. Viele dieser Männer wurden von Frauen nicht ernst genommen oder pausenlos unterbrochen.

    Sorry watson... das ist mal wieder ein misanthropischer Artikel par excellence, einseitig wie sonst was.
    • dracului 18.09.2016 10:10
      Highlight Highlight Der Artikel ist genau so einseitig, wie heute immer noch viele Firmen unterwegs sind. In unserer IT-Firmen, sind Frauen Assistenten, Putzfrauen, eventuell im Kundensupport oder im HR. Die GL besteht aus Männern, wie auch alle Schlüsselpositionen. Die Diskriminierung der Frauen und die veralteten Frauenbilder sind so selbstverständlich, dass sie teilweise als selbstverständlich übernehmen und fortführen. Ist es philanthropisch betrachtet vielleicht sogar die Bestimmung der Frau, dass sie am Herd und mit Kindern oder einfachsten Aufgaben im Geschäftglücklich werden soll?
    • Karl33 18.09.2016 10:43
      Highlight Highlight Dracului, in diesem Artikel wird Sexismus gegen Männer propagiert. Du scheinst was falsch gelesen zu haben.
    • füdlibürger 18.09.2016 11:49
      Highlight Highlight Liegt vielleicht mehr an der Ausbildung der Frauen und nicht an der Firma?
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 18.09.2016 05:11
    Highlight Highlight Zuerst jubeln die Kommentatoren beim Artikel über Frauen sollen sich nicht wie Opfer benehmen (damit man ihnen nicht entgegenkommen muss) und hier wo eine ein Buch schreibt, über wie sich Frauen wehren können, packt sie gleich die Angst, dass sie es wirklich tun werden (und ihnen etwas wegnehmen, aber was denn?).
    • Nevermind 18.09.2016 09:51
      Highlight Highlight Mit dem gleichen Typus Mensch setzt sich jeder im Beruf auseinander. Da machts keinen Unterschied ob deine Keimdrüsen innen oder aussen am Körper wachsen.

      Ausserdem riecht der Artikel irgendwie nach dem seltsamen Neo-Feminismus den ich bis jetzt nur aus Amerika kenne. Aber die Autorin ist ja auch aus Amerika.
    • kliby 18.09.2016 10:28
      Highlight Highlight Die Frau die so mobbt, verliert ihren Job. Dieses Buch geht nicht unter Arbeitsratgeber, sondern unter sexistische Männer-Hate-Belletristik. Das bringt weder Frauen noch Männern was, sondern nur darüber jubelnden Feministinnen.
  • one0one 18.09.2016 03:22
    Highlight Highlight Punkt nummer 3: sorry ladys.. But get ya fucking point!!!
  • DerTaran 18.09.2016 03:13
    Highlight Highlight Sorry, das Meiste ist schlicht die Anleitung zum gefeuert werden und zwar zu recht.
    Nicht das es die Typen so nicht gibt, aber die meisten Tips klappen so nicht, vor allem MenstruHater und Stenographucker sind die Katastrophe.
    Gegen die anderen Typen muss Mann übrigens auch ankämpfen.
  • Donald 18.09.2016 01:15
    Highlight Highlight Das Buch hat die "junge Frau" (hat sie gefühlte 50 Mal wiederholt) vom der Juso gestern in der Arena vermutlich auch gelesen. Sie will sich von "alten Männern" auch nichts sagen lassen. Wählen würde ich sie wegen dem nervigen Verhalten aber nicht. Evtl. wird so ja bei der Juso jetzt schneller befördert. Das kann natürlich sein.
    • ast1 18.09.2016 16:42
      Highlight Highlight Was hat die Juso (a.k.a. Diskussion Links/Rechts) mit Gender (a.k.a. Frau/Mann) zu tun?
  • eysd 17.09.2016 21:55
    Highlight Highlight Den Unterschied am Arbeitsplatz habe ich am eigenen Leibe in meiner Karriere bei verschiedenen Arbeitgebern auch in Führungspositionen nicht bemerkt. Ich merke aber tagtäglich einen abschätzigen Umgang zwischen Geschlechtern. Es tut mir weh und es gibt auch hie und da ein Fremdschämen. Meistens ist das sexistische Getue heuchlerisch und verbittert. Frauen und Männer tun einiges dafür damit sie schön in den stereotypen bleiben. Das ist dumm und genauso kontraproduktiv wie das attackieren von andersartigen. Egal ob Geschlechter Nationen oder Optik.Nur gemeinsam auf fairem Niveau sind wir stark.
    • füdlibürger 18.09.2016 11:51
      Highlight Highlight Ich sehe vor allem, dass sich Frauen gegenseitig ausspielen, anstatt zusammen zu arbeiten..
    • eysd 18.09.2016 13:59
      Highlight Highlight Mit dem Finger auf ein Geschlächt zu zeigen lädt zum Verweilen im Teufelskreis ein. Ich tat dies in meinem Kommentar nicht und hoffe auf einzelne die erfinderisch werden und parteiergreifendes Denken auf sich richten.
  • Ylene 17.09.2016 21:09
    Highlight Highlight Seufz, auch hier, zum 10'000. Mal: Es gibt mehr Unterschiede zwischen Individuen als zwischen Durchschnittsfrau und -mann. Ob jemand ein Arschloch ist oder nicht, hängt wirklich nicht davon ab, ob jemand ein Schnäbi hat. Ja, ich bin nicht in der Teppichetage, die meisten (gleichqualifizierten oder nicht) Männer aber auch nicht. Ein paar wenige Tipps sind ja noch ganz ok - auch gegen nervige Arbeitskolleginnen. Die beiden besten Chefinnen, die ich je hatte, waren Männer - der mieseste allerdings auch. Hört hueresiech mal auf, extra Gräben zwischen den Geschlechter aufzureissen!
    • Ylene 17.09.2016 22:08
      Highlight Highlight Kleines Bsp: Vor fast 10 Jahren war es für mich überhaupt kein Problem, nach der Geburt des ersten Kindes das Pensum zu reduzieren, weil 'Frau jetzt fürsorgliche Mutter, andere Prioritäten, kein Problem'. Mein Mann konnte nicht reduzieren, weil sein (Ex-)Chef so 'jä, ist also schon ungewöhnlich für einen Mann, gelled Si und macht sich hier bei uns also nicht gut, im Fall'. Sexismus trifft jede(n), der/die sich nicht klischeekonform verhält und auch Frauen können die grössten Sexisten sein (bspw. mit 'Ah, der Papi passt auf das Kind auf, ja kann der das denn?' od. mit diesem Scheissartikel...)
    • guby 17.09.2016 23:33
      Highlight Highlight Ich mag dich. Du bist realistisch!
    • Ylene 18.09.2016 01:28
      Highlight Highlight Danke! Es würde einfach extrem viel helfen, wenn vernünftige Leute zusammen hielten unabhängig davon wer jetzt was für Geschlechtsteile hat. Ja, Frauen haben es in vielem nicht einfach, Männer aber auch nicht und alle dazwischen erst recht nicht. Statt eine Pauschaldiskussion zu führen, welches Geschlecht jetzt mehr Anrecht auf Mimimi hat, sollten wir uns im konkreten Fall besser gegenseitig unterstützen und gemeinsam die geäusserte, sexistische Meinung challengen. Sexismus trifft alle. (Und einer muss einfach protokollieren. Solange es nicht immer euch trifft, hört auf zu heulen.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoe 17.09.2016 21:08
    Highlight Highlight Weiss nicht, wie ernst dieses Buch gemeint ist. Aber vermeintlich sexistisches Kindergartenverhalten mit noch mehr Kindergartenverhalten kontern … Was genau soll das bringen?
    • RobinBayne 17.09.2016 22:22
      Highlight Highlight Schlechtes Beispiel. Kindergarten-Kids sind absolut vorurteilsfrei im Bezug auf Geschlechterrollen.
  • Texup 17.09.2016 21:05
    Highlight Highlight Wirklich? So ist das? Den Sexismus vernichten! Wird auch Zeit! Dann ist aber auch Zeit das die Dienstpflicht auch für Frauen obligatorisch wird. Stimmt doch oder? Gleichstellung und so! Wollen doch alle. Überall!
    Oder doch nicht, gibt ja keine Miniröcke als Uniform.

  • Sherlock Holmz 17.09.2016 21:01
    Highlight Highlight @alle Kommentare wow, wurde hier ein Nerv getroffen? Natürlich gibt es auch Frauen die obgenannte Verhaltensweisen an den Tag legen, das darf man nicht so eng sehen...liest man sich aber durch die Kommentare klingt das noch mehr nach mimimimihhhh als der Beitrag selbst. Ob Mann oder Frau, wer nicht ein bisschen Freiraum hat/anderen gibt und gelassen ist, der ist genau so ein Teil vom Übel....
    Benutzer Bild
    • stadtzuercher 17.09.2016 21:34
      Highlight Highlight sheeza, hör mir doch auf mit darf man nicht so eng sehen. auch hierauf passt bestens das statement von doris lessing.

      „Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer diese Frauen sind, die fortwährend Männer herabwürdigen. Die dümmste, ungebildetste und widerlichste Frau kann den nettesten, liebenswürdigsten und intelligentesten Mann herabwürdigen und niemand protestiert.“

    • Sherlock Holmz 18.09.2016 09:23
      Highlight Highlight @stadtzuercher ersetze Mann mit Frau und das Zitat ist Feminismus par excellence-was für Frauen sind denn das? Ich persönlich hatte wohl Glück bisher, bin nie einer solchen begegnet....und ich lasse mich auch nicht von Pauschalbewertungen von Nachrichtenartikeln angreifen....Jetzt könnten sich auch die Frauen melden die zu unrecht als Feministinnen abgestempelt werden, was wohl die Mehrheit ist...das Nichtsoengsehen wird unterschätzt, es bewahrt einem vor falschem Stolz und lässt Vernunft walten....
  • alex DL 17.09.2016 21:01
    Highlight Highlight Wollte eigentlich die "we-want-Hansi-back" Karte nie ziehen. Hier aber dennoch ein ganz lieb gemeinter Tipp:
    Nach Fertigstellung eines Artikels,
    aufstehen, ins Badezimmer gehen, in den Spiegel schauen und sich folgende Frage stellen: Wir sind vor Jahren angetreten, um die Medienlandschaft um eine clevere Alternative zu ergänzen. Warum schreibe ich hier denn so einen erschütternd banalen Stumpfsinn zusammen?
    Danach zurückgehen, löschen und neu starten.
    • Klaus K. 18.09.2016 00:27
      Highlight Highlight Hansi, das waren noch Zeiten.
    • R&B 18.09.2016 13:25
      Highlight Highlight @alex DL: 👏🏼👏🏼👏🏼
      Eigentlich sollte Ihr Kommentar als Highlight "gehighlited" werden.
  • BoomBap 17.09.2016 20:46
    Highlight Highlight Muss echt hart sein, da wo ihr arbeitet...
  • trio 17.09.2016 20:33
    Highlight Highlight Haha, wie peinlich! Nur Kommentare von Typen, fühlen sich wohl auf den Schwanz getreten 😄😄
    • Zitrusfonso 17.09.2016 21:23
      Highlight Highlight Ist es nicht eher peinlich, dass sich keine Frau mit Argumenten meldet?
    • trio 17.09.2016 22:19
      Highlight Highlight Man muss doch nicht überall seinen Senf dazugeben.
    • guby 17.09.2016 23:35
      Highlight Highlight @trio. Q.e.d.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platonismo 17.09.2016 20:31
    Highlight Highlight Fast ausschliesslich Situationen, mit denen auch Männer täglich zu kämpfen haben. Und dass der Chef oder die Chefin (!) nicht Notizen macht oder die Gäste am Eingang abholt scheint mir irgendwie völlig normal. Sexistisch ist hier nur der Artikel selbst.
    • trio 17.09.2016 22:28
      Highlight Highlight Im Artikel steht nichts von Chef.
    • trio 18.09.2016 16:16
      Highlight Highlight Darum gehts doch! Es gibt immer wieder solche, die probieren die lästige Arbeit abzuschieben. Dabei gibt es solche, die probieren es bei allen, solche die es nur bei Frauen probieren. Meistens hilft, wenn man sagt: mach dein Scheiss selber! Aber ich arbeite auch auf der Baustelle 😄
  • kaiser 17.09.2016 20:19
    Highlight Highlight Ich dachte es geht um Sexismus, dabei geht es um Konkurrenzkampf.
  • mortiferus 17.09.2016 20:18
    Highlight Highlight Wen ich diese Szenarien lese würde ich sagen da hat der Chef versagt und erkennt die Probleme im Team nicht. Ich arbeite in einem Beruf wo es hauptsächlich Frauen hat, obwohl in meinen Augen das kein Frauenberuf ist, im Spital eben. Da kann man als Mann auch Probleme bekommen und bis Mann das überhaupt checkt...gedanken lesen kann auch ein Mann nicht. Da hätte Mann lieber das Frau sich deutlich und klar äussert wo es nicht passt. Meine Erfahrung mit Frauen ist das sie oft Angst vor einem Mann haben und sich übermässig durchsetzen resp. profilieren wollen obwohl gar nicht nötig.
  • Zitronensaft aufbewahren 17.09.2016 20:04
    Highlight Highlight Also wenn die gennanten Typen wirklich wie im Titel beschrieben die "schlimmsten" sind, dann kanns ja nicht so schlimm sein. Nur weiss ich leider, dass es noch schlimmere (bezüglich Sexismus) gibt, als irgendein Besserwisser oder Imitator. Hier wird nur von den eigentlichen Problemen, wie z.b. sexueller Belästigung, abgelenkt.
  • stadtzuercher 17.09.2016 19:46
    Highlight Highlight Die in linken Medien übliche tägliche Dosis feministisches Männerbashing.
    • stadtzuercher 17.09.2016 21:25
      Highlight Highlight Rhabarber, es ist ein feministisches Buch. Die Buchautorin ist feministisch, Artikelautorin ebenso. Nur Feministinnen müssen da jetzt was schönreden.
    • kliby 18.09.2016 10:34
      Highlight Highlight Rhabarber, Sexismus ist Scheisse, ja.
      Weshalb musst du dich jetzt als Opfer hinstellen, wenn Männer sexistisch beleidigt werden? Um zu sagen, dass das doch OK ist? Weil du als Frau das Opferabo gebucht hast und die Männer eigentlich die Täter sind? Sexuelle Belästiger sowieso? tsts...
    • stadtzuercher 18.09.2016 13:12
      Highlight Highlight "Was soll ich der nächsten 10Jährigen sagen, die von Vater, Opa, Onkel oder Bruder vergewaltigt wurde?"

      @Rhabarber, komm mal wieder runter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hirnwinde 17.09.2016 19:44
    Highlight Highlight Ein sehr sexistisches Buch gegen Sexismus, der nach den zitierten Beispielen gar keiner ist, sondern die ganz alltägliche psychologische Machtkampfführung am Arbeitsplatz, wie sie alle trifft.

    Die Beispielantworten sollte man besser nicht gegen über Vorgesetzten ausprobieren. Die Verweigerung des bedingungslosen Gehorsams wird immer sanktioniert. Im besten Fall nur mit der Nichtbeförderung, im schlechtesten mit dem Herausmobben aus dem Job, oder bei einem günstigeren Ausgang mit einer gewöhnlichen Kündigung.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 17.09.2016 23:19
      Highlight Highlight Was habt ihr alle für Chefs und Mitarbeiter? 😳

      Solche Spielchen sind sowas von Sinnlos!

      Man sollte sich besser auf den Kunden, ja wir sind sozusagen alle irgendwie Kundenabhängig auch wenns interne sind, konzentrieren und dem Kunden ein Optimales Produkt / eine optimale Dienstleistung bieten können und so an einem Strang ziehen statt Psychospielchen und Machtspielchen und Schwanzvergleiche zu machen 😡
    • Hirnwinde 18.09.2016 17:20
      Highlight Highlight @Gra: Sie haben recht. Ich wette, Sie haben weit weniger als ein Dutzend Dienstjahre auf dem Buckel, oder aber haben noch nie in einem Betrieb mit mehr als zwei Dutzend Nasen gearbeitet.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 18.09.2016 21:12
      Highlight Highlight Das mit den Dienstjahren stimmt nur die Anzahl Arbeiterzahl ist 10 x so Hoch ;)
  • eti_comte 17.09.2016 19:41
    Highlight Highlight oft gebrauchte ausdrücke von feministinnen wie, "manterruptor", "mansplainer" und "himitator" beschreiben eine verhaltensweise von einer person aufgrund seines geschlechtes. hingegen sollte man aber den fussgängerstreifen zebrastreiffen nennen, weil ersteres sexistisch ist. anstatt wirklich für gleichberechtigung zu kämpfen, wird feminismus oft zum kampf gegen männer, wobei sie eigentlich genau diese art von menschen werden, die sie ursprünglich bekämpften. gleichberechtigung ist wichtig, aber dass aus feminismus männerhass wird finde ich nicht ok. so geht dabei die eigentliche idee verloren.
    • trio 17.09.2016 22:37
      Highlight Highlight Wie kann man die Antwort von Rhabarber nur blitzen? Ich wüsste gerne einen Grund dafür.
    • kliby 18.09.2016 10:31
      Highlight Highlight Danke eti. Auf den Punkt gebracht.
    • R&B 18.09.2016 13:19
      Highlight Highlight @trio: weil bestimmte Kommentatoren, meist die, die ich gut finde, grundsätzlich geblitzt werden. Scheint eine Zermürbungstaktik einer Gruppe oder von einzelnen Lesern zu sein.
  • Evan 17.09.2016 19:39
    Highlight Highlight Und mit jedem Beitrag / Artikel wird Watson uninteressanter. Sorry, aber wenn mich solches Zeugs interessiert, dann geh ich auf Youtube.
    • Ingenieur 17.09.2016 21:06
      Highlight Highlight Wieso? Alles, was du auf einem Newsportal findest, findest du auch auf YouTube.
    • Evan 17.09.2016 21:23
      Highlight Highlight Weil es reicht, wenn der Müll auf Youtube bleibt.
    • Ingenieur 17.09.2016 21:36
      Highlight Highlight Ach was, das Thema ist gut und wichtig. Nur sind die gebrachten Beispiele nicht passend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mesuax 17.09.2016 19:23
    Highlight Highlight meine Güte.... die Tipps erinnerten mich irgendwie an den Fail-Artikel von einer Zeitschrift (oder war es eine Website?) bei deren sie Anmach' Tipps für Männer gegeben haben...
  • dääd 17.09.2016 19:19
    Highlight Highlight Sehe ich richtig, dass die ersten sieben Kommentare von Männern stammen? Ich sag's nur Renato Kaiser nach: "Mmmmh, westliche Werte...". Ich bin gespannt auf (weitere) Kommentare von Frauen.
  • seventhinkingsteps 17.09.2016 19:04
    Highlight Highlight Nur weil jeder Sexist ein Arschloch heisst nicht, dass jedes Arschloch ein Sexist ist.
    • stadtzuercher 17.09.2016 21:27
      Highlight Highlight rhabarber, feminismus ist per definition männerhassend. feministinnen sind die die sich am meisten gegen gleichberechtigung stellen. face it.
    • pamayer 18.09.2016 00:13
      Highlight Highlight @stadtzuercher
      Als mann traue ich zu sagen, dass du ein sehr... - sagen wir mal 'komisches' bild von Feminismus hast.

      Ähnlich wie diejenigen, die behaupten, unsere vorbildhafte svp habe nichts mit rechtsextrem am hut.

      Das musste mal gesagt werden.
    • kliby 18.09.2016 10:25
      Highlight Highlight Feminismus kann schon wie etwa Neoliberalismus auf zwei Arten definiert werden. Man kanns schönreden, eine positivistische Sicht, aber auch kritisch sehen. Ich erinnere mich immer noch dran, wie die Feministin Sommaruga gegen das gemeinsame Sorgerecht mit den Männern gekämpft hat, zusammen mit den Feministinnen ihrer Partei. Das ist ein schönes Beispiel, für jene, die feststellen, dass Feminismus nicht für Gleichstellung kämpft, sondern für die Vorteile der Frau und gegen die Rechte der Männer. Und das ist noch ein nettes Beispiel. Es gibt noch ganz andere.
  • Eduard Laser 17.09.2016 19:02
    Highlight Highlight Ich finde es sehr sexistisch und entwürdigend das der arme Thomas die Notizen machen muss.
    #Freiheitistmirwichtig
  • kliby 17.09.2016 19:02
    Highlight Highlight Manchmal ist diese Geschlechterkampfattitüde hier schwer ertragbar. Was sind das bloss für Frauen, die die ganze Zeit jammern und sich als Opfer sehen. Ihr armen Huschelis, geht doch mal zum Coach. Oder ins Frauenkloster, dort gibts die von euch verhassten Männer nicht.
    • who cares? 18.09.2016 05:13
      Highlight Highlight Im Buch wird den Frauen ja gezeigt sie aus der Opferrolle rauskommen, oder ist das auch wieder nicht recht? Lieber zurück an den Herd und schön still und artig sein?
  • Hululu 17.09.2016 19:01
    Highlight Highlight "Die 5 schlimmsten Feministinnen im Büro und wie du dich gegen sie wehren kannst", das wär mal was zur Abwechslung Watson ;)
    • Karl33 18.09.2016 10:50
      Highlight Highlight Ich glaube, das würde die Chefetage nie durchlassen. Sexismus wird nur Richtung Männer toleriert.
  • äti 17.09.2016 18:55
    Highlight Highlight Von dieser Art Bücher, inkl Konterpart, muss es Milliarden geben. Ungelesen natürlich oder angelesen. Gehört von mir in die staubige Ecke wie: 'Sei Glücklich','Bleib Glücklich','Froh im Beruf','Erfolgreich in der Badi',2.Teil - auch im Winter',.... immer die Entsorgungsgebühr mitrechnen. 😁
    • R&B 18.09.2016 13:14
      Highlight Highlight "Erfolgreich in der Badi" -> herrlich 😂😂😂
  • Stellklaus 17.09.2016 18:41
    Highlight Highlight Weil schnippische Antworten auf einen Besserwisser immer eine gute Idee sind (vA gegenüber Vorgesetzten).

    "Erhöhung der Anzahl Frauen im Raum"
    Hat mir auch gefallen, da Frauen untereinander ja unglaublich solidarisch sind. Sollte man mal meiner Tante erzählen die hat grade eine ziemlich üble Mobbinggeschichte mit 3 KollegINNEN hinter sich, während sich die Männer wie Waschlappen rausgehalten haben.

    Von den Leuten die einem Tipps geben wie man besten Karriere macht, gehören "an American journalist who writes on gender, sexuality and culture" zu den Hinterletzten auf die ich hören würde.
    • Stellklaus 17.09.2016 23:59
      Highlight Highlight Weil dieses vorgefertigte Täter-Mann Opfer-Frau Schema welches hier präsentiert wird, die gesamte Welt der Geschlechter ausmacht?
      Merken Sie was?
  • Habicht 17.09.2016 18:40
    Highlight Highlight Als ob es bei den Typen un Sexismus geht. Die vesuchen alle Menschen so zu behandeln. Die Stirn bieten und klar nein sagen und schon wirds besser, der Nachteil er sucht einfach ein anderes Opfer.
    Eigentlich sehr schwacher Beitrag, wie so oft in letzter Zeit auf Watson...
    • guby 17.09.2016 19:04
      Highlight Highlight Gebe dir zu 100% recht! Die umschriebenen Typen sind sicher vorwiegend bei den Männern zu suchen, das mag stimmen. Aber sowohl die Autorin wie auch Watson verkenne in meinen Augenn, dass das kein Sexismus ist (ok mit Ausnahme des "Menstru-Haters") da sich diese Menschen gegenüber anderen, vermeintlich schwächeren Männern genau so verhalten. Ganz im Stile prähistorischen Alpha-gehabes.
  • Mehmed 17.09.2016 18:38
    Highlight Highlight Da könnt ihr Feministinnen noch lange über die pösen Männer herziehen. Wenn berufstätige Frauen wählen können, mit wem sie lieber zusammenarbeiten, Frauen oder Männer, dann trifft ihre Wahl mehrheitlich Männer als Arbeitskollegen.
  • Luca Brasi 17.09.2016 18:30
    Highlight Highlight Wie gehen denn die Herren bei watson mit Frau Sturzenegger um (sonst hätte das Buch ja wohl nicht ihr Interesse geweckt ;))? Wir wollen Namen. ;)
    Für uns Männer ist das Buch ebenfalls wertvoll, damit wir sogleich Gegenmaßnahmen gegenüber Feministinnen treffen können. Know your enemy. 😜
    • Server Sven 17.09.2016 18:52
      Highlight Highlight Es hat bei Watson grundsätzlich nur User mit einer Nummer. Manche Nummern dürfen aufs Backend zugreifen
  • Pixelworker 17.09.2016 18:26
    Highlight Highlight Wer jemand anderen so behandelt, wie die Beispielpersönlichkeiten in diesem Beitrag, ist definitiv untragbar! Ich unterstütze die Emanzipation in jedem Fall, finde es aber schade, dass ich mit diesen Typen in eine Ecke gedrängt werde, da sogar die Titel der Persönlichkeiten an das Wort "Mann" angepasst sind. Als ob das Mannsein der Hauptgrund für so ein verachtendes Benehmen wäre!
    • guby 17.09.2016 19:06
      Highlight Highlight Das hier vorgestellte Bisschen des Buches trieft nach verkorksten, amerikanischen "Alles-oder-Nichts" Weltanschauung. Von mir aus gesehen nicht mit der europäischen Kultur vereinbar.
  • Ingenieur 17.09.2016 18:22
    Highlight Highlight Das scheint ein Buch von Opfern für Opfer zu sein. Ausser #5 betreffen sämtliche Punkte auch Männer in Büros. Maneche Frauen sollten sich nicht so oft als Opfer sehen, denn es geht nämlich den Männern nicht besser in diesen Belangen. Aber es ist natürlich einfacher rumzuheulen und die Probleme als Sexismus abzustempeln, weil plakativer.
    • efrain 17.09.2016 18:55
      Highlight Highlight Wollte genau das gleiche schreiben. Bzw. ich würde sogar sagen: ausser #5 ist es ganz einfach nicht sexistisch, sondern tritt in allen Gruppenkonstellationen auf. Es gibt nun mal Unterschiede in Status/Rolle und Erfahrung. Sexismus ist es, wenn Menschen diese aufgrund des Geschlechts des Gegenübers nicht akzeptieren.
  • Stachanowist 17.09.2016 18:21
    Highlight Highlight Punkt 1-4 habe ich als Mann im Berufsleben ebenfalls erlebt. Frauen haben dabei die Rolle ausgeübt, die hier a priori Penisträgern zugeschrieben wird.

    Ich sehe die Problematik. Verstehe aber nicht ganz, inwiefern sie von der binär-sexistischen Logik abhängt, die diesem Artikel zugrundeliegt. Hier werden in bester chauvinistischer Manier gewisse Kommunikationsmuster einem Geschlecht zugeschrieben. Ich dachte, das hätten wir hinter uns.

    Feminismus ist, so sagen mir viele Feministinnen, eigentlich Egalismus. Bitte auch danach handeln, statt sexistische Täter-Opfer-Paradigmata zu perpetuieren.
    • Stellklaus 17.09.2016 18:45
      Highlight Highlight Männer haben Privilege, die können gar keine Opfer sein. Mann, mann Sie wissen ja gar nichts Genosse.
  • Matrixx 17.09.2016 18:17
    Highlight Highlight Willkommen zurück in Absurdistan. Heute: 5 Arten, seinen Job zu verlieren.
    • trio 17.09.2016 22:41
      Highlight Highlight Es geht eher um Arbeitskollegen, Textverständnis hilft 😉

Neue Zahlen zeigen: So steht es um die Gleichstellung in der Schweiz

Das Bundesamt für Statistik (bfs) hat am Montag Zahlen zur Gleichstellung von Mann und Frau in der Schweiz veröffentlicht. In manchen Bereichen wie in der Bildung und in der Erwerbstätigkeit gibt es Erfolge zu vermelden, noch sind aber nicht alle Ungleichheiten beseitigt. Hier ein Überblick.

In Sachen Bildung haben die Frauen die Männer überholt. 1999 absolvierten nur 9,8 Prozent der 25- bis 34-jährigen Frauen eine Ausbildung auf Hochschulniveau, bei den gleichaltrigen Männern waren es 14,4 Prozent.

Im Jahr 2018 hingegen verfügen 42,3 Prozent der jungen Frauen über einen Abschluss auf Tertiärstufe. Bei den Männern liegt dieser Anteil bei 34,7 Prozent. Ebenfalls erfreulich: Immer mehr Frauen wagen sich in bisher von Männern dominierte Fächer vor.

So studieren heute immer mehr Frauen …

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