Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
File photo of Russian President Vladimir Putin speaking with German Chancellor Angela Merkel at the Tomb of the Unknown Soldier by the Kremlin walls in Moscow, Russia, May 10, 2015. Moscow's meddling in an alleged rape case involving a German-Russian girl here has heightened concerns in Berlin that Russia is trying to stir up trouble in Germany, with a view to weakening Chancellor Angela Merkel.  REUTERS/Maxim Shemetov/Files

Keine Freunde: Angela Merkel und Wladimir Putin.
Bild: MAXIM SHEMETOV/REUTERS

Merkel gegen Putin: Der Kampf um Europa wird in Syrien ausgefochten

Am kommenden Gipfeltreffen der EU-Staatsoberhäupter sitzt der russische Präsident zwar nicht am Tisch. Aber mit seiner menschenverachtenden Syrien-Politik schwächt er die deutsche Bundeskanzlerin.



Angela Merkel will die EU um jeden Preis zusammenhalten, Wladimir Putin setzt alles daran, sie zu zerstören. So kann man die aktuelle geopolitische Situation auf dem alten Kontinent zusammenfassen. Bisher hatte die deutsche Kanzlerin bessere Karten als der russische Präsident.

«Mit Moral können wir unsere Partner nicht überzeugen.»

Deutscher Spitzendiplomat

Putin hat sich bei seiner Invasion in die Ukraine und der Annexion der Krim verzockt, denn er hatte nicht mit der Entschlossenheit von Merkel gerechnet. Die Kanzlerin setzte in der EU eine harte Linie gegen Russland durch und verhängte zusammen mit den USA Wirtschaftssanktionen. Zusammen mit dem Kollaps des Ölpreises führte das zu einer schweren Rezession in Russland.  

Civil defence members search for survivors after airstrikes by pro-Syrian government forces in the rebel held al-Qaterji neighbourhood of Aleppo, Syria February 14, 2016. REUTERS/Abdalrhman Ismail

Ausgebombt wie einst Grosny: die syrische Stadt Aleppo.
Bild: ABDALRHMAN ISMAIL/REUTERS

Syrien scheint – zumindest vorläufig – Putins Weg aus der Sackgasse zu sein. Er setzt dabei auf die gleiche Taktik wie einst in Tschetschenien: Aleppo wird zu Grosny, will heissen: Die Stadt wird ohne Rücksicht auf Verluste auch der Zivilbevölkerung dem Erdboden gleich gemacht.

Die «Willkommens-Kultur» als Handicap

Putins Kalkül scheint aufzugehen. Das schon erledigte Assad-Regime erlebt einen zweiten Frühling. Gleichzeitig haben die russischen Bomben eine neue Flüchtlingswelle ausgelöst. Damit trifft Putin Merkel dort, wo es ihr derzeit am meisten wehtut, bei ihrer «Willkommens-Kultur».

Nicht nur im eigenen Land, sondern auch in Europa hat Angela Merkel sich damit wenig Freunde geschaffen. Wenn sie am Donnerstag nach Brüssel an den EU-Gipfel der Staatsoberhäupter fährt, muss sie mit einer veränderten Konstellation rechnen. Im Kampf gegen Griechenland im letzten Jahr konnte sie mehr oder weniger mit der bedingungslosen Unterstützung der anderen Länder rechnen. Die stärkste Wirtschaftsmacht Deutschland war unbestritten die Führungsmacht in Europa geworden und die Kanzlerin zur ungekrönten Königin.

Russian Prime Minister Dmitry Medvedev, right, and French Prime Minister Manuel Valls meet on the sidelines of the Security Conference in Munich, Germany, Saturday, Feb. 13, 2016. (Dmitry Astakhov/Sputnik, Government Pool Photo via AP)

Der französische Premierminister Manuel Valls (links) hat sich in München auch mit dem russischen Premierminister Dimitri Medwedew getroffen.
Bild: AP/POOL SPUTNIK GOVERNMENT

Diesmal sieht es ganz anders aus. Merkels «Willkommens-Kultur» stösst auf heftigen Widerstand, nicht nur bei den renitenten Ostländern. Auch Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls hat an der Sicherheitskonferenz in München unmissverständlich erklärt, dass sein Land keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnehmen will.

Auch Schweden und Österreich machen die Schotten dicht

Italiens Premierminister Matteo Renzi befindet sich seit Wochen in einem Kleinkrieg mit Berlin und beklagt, dass seine Regierung wesentliche Entscheidungen der EU aus der Presse erfahren muss. Selbst Schweden und Österreich – bisher Merkels verlässlichste Partner – machen nicht mehr mit und haben Obergrenzen beschlossen.  

Wer solche Freunde hat, wer braucht da noch Feinde? Merkel befindet sich in einer ungemütlichen Position. «Mit Moral können wir unsere Partner nicht überzeugen» klagt ein hoher deutscher Diplomat in der «Financial Times». Aus Washington kommt diesmal auch keine Unterstützung. Die USA haben bloss eine symbolische Zahl von Flüchtlingen aufgenommen.

epa05161236 Protesters hold banners and greek flags during a demonstration on the island of Kos, in the Eastern Aegean, against the creation of an identification and registration centre for refugees and migrants who are entering the European Union through Greece, 14 February 2016.  Protesters are demanding that the government reconsiders its decision to build the so-called “hotspot” in the area of Pyli, where work is already underway. Kos is among the several islands near the country's borders with Turkey which has borne the brunt of the refugee crisis.On Tuesday 16 February, the municipal council on Kos is expected to convene to decide the way in which it will conduct a local referendum on whether to construct the center. The decision to hold the referendum was taken earlier this week by the council.  EPA/YANNIS KIARIS

Bewohner auf der Insel Kos protestieren gegen ein geplantes Auffanglager für Flüchtlinge.
Bild: EPA/ANA-MPA

Nicht nur die «Willkommens-Kultur» ist zu einem schweren Handicap für Merkel geworden, es rächen sich auch die Sünden der Vergangenheit. Die Züchtigung Griechenlands im vergangenen Jahr war damals ein wirtschaftspolitischer Fehler. Jetzt zeigt sich, dass es auch eine sicherheitspolitische Dummheit war.

Satz, Spiel und Macht für Putin?

Griechenland ist nach wie vor das «Einfalltor» der Flüchtlinge aus dem Nahen Osten. Jetzt wird von Alexis Tsipras verlangt, dass er gleichzeitig eine verhasste und hauptsächlich von Deutschland diktiere Austeritätspolitik umsetzt und Auffanglager für die Flüchtlinge im grossen Stil aufbaut. Das wird nicht ganz einfach werden, und die Option, Griechenland aus dem Schengenraum auszuschliessen, ist eine Illusion.

Spiel, Satz und Match für Putin also? Nicht ganz. Angela Merkel ist angeschlagen, aber nicht am Boden. Trotz eines massiven Verlusts in der Wählergunst ist die Kanzlerin nach wie vor unbestritten die Nummer eins in Deutschland, und Deutschland ebenso unbestritten die Führungsmacht in Europa. In der Eurokrise hat Merkel zudem gezeigt, dass sie nicht nur die Kunst des Durchwurstelns beherrscht, sondern – wenn nötig –, auch hart ihren Standpunkt verteidigen kann.  

Das Spiel mit dem Feuer

Wie weit Putins Vorgehen sich auszahlen wird, muss sich weisen. Mit seinem zynisch-grausamen Vorgehen hat der russische Präsident der Welt einmal mehr bewiesen, dass er vor nichts zurückschreckt. Er legt sich dabei immer gefährlicher mit der Türkei an, einem NATO-Land und riskiert so, dass der Konflikt in Syrien ausser Kontrolle geraten könnte.

So tickt Putin – privat wie politisch

Alles rund um Putin

Wie Putin den Nationalismus entdeckte – und was das für den Westen bedeutet

Link zum Artikel

7 Gründe, weshalb er der gefährlichste Mann der Welt ist

Link zum Artikel

Cold War reloaded: Wenn Blicke töten könnten

Link zum Artikel

Putin und Trump haben je einen Neuen – und mit denen wird's jetzt richtig gefährlich

Link zum Artikel

Wirtschaftskrieg mit Russland: Wie stark ist Putins neue Rote Armee?

Link zum Artikel

Können wir uns die Amerika-Hasser noch leisten?

Link zum Artikel

Warum gibt es immer noch Linke, die Putin feiern?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Flugzeug bei Landung in Indien verunglückt

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
Error
Cannot GET /_watsui/filler/
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

77
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
77Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Oberon 18.02.2016 19:26
    Highlight Highlight Naja, zumindest scheint es der Waffenlobby besser zu gehen. Falls es so weiter geht haben wir doch bald den 3. Weltkrieg, mal schauen...
  • Lami23 18.02.2016 14:43
    Highlight Highlight "wer den Wind sät" von Michael Lüders. Für alle, die differenziert und richtig informiert sein wollen, von jemandem der die Nahostpolitik aus nächster Nähe und seit Jahren kennt. Anstatt diese "Russland ist böse" etc Aussagen.
    • rolf.iller 18.02.2016 17:33
      Highlight Highlight Russland ist aber sicher auch nicht gut. Ja ich weiss, das lässt sich nicht auf gut/böse reduzieren. Mir hats nur manchmal zuviele Russland-Fanboys in den Foren
  • andersen 18.02.2016 14:29
    Highlight Highlight Der Merkel tickt wie ein Europäer, der Putin tickt, wie ein Russe.
    Wir schaffen es, ist ein humanitäre Aussage.
    Auch wenn sie sich nicht mögen, sie führt ein Dialog miteinander.
    Das ist das Ziel und das werde sie auch nützen.
  • Digital Swiss 18.02.2016 14:14
    Highlight Highlight Eine interessante Rede eines US Berates zur Entstehung der EU und dem Interesse der USA an diesem Konstrukt.

    Also ich persönlich wäre glücklich wenn mir einige von euch erklären/beweisen können dass dieser Event und der Speaker ein Hoax sind.
    Play Icon
    • rolf.iller 18.02.2016 17:28
      Highlight Highlight Das ist George Friedman. Der schreibt Bücher über Geopolitik und hat Stratfor gegründet und die haben einen einen Youtube Channel. Beides sehr interessant wenns auch nicht hilft sich gut und wohlig zu fühlen.
  • Sapere Aude 18.02.2016 14:01
    Highlight Highlight Die Analyse ist in vielen Bereichen zutreffed. Was mir aber fehlt ist die Rolle der USA. Ich glaube die sind gar nicht so uninteressiert daran, wenn die EU zerstritten bleibt. Beide "Grossmächte" destabilisieren Syrien und damit indirekt die EU, beide spielen schmutzig und finanzieren den Terror indirekt mit. Was ich mir wünschen würde, wäre ein differenziertes Bild. Mir scheint viele entweder sind pro USA oder pro Russland, dabei wäre doch das wesentliche pro europäisch zu sein (damit meine ich nicht pro EU)
    • Maett 18.02.2016 17:19
      Highlight Highlight @Sapere Aude: definiere "europäisch". Ich finde kein Zeichen für Konsens zwischen den Ländern dieses Kontinents. Daran scheitert ja auch die EU gerade.
  • Lowend 18.02.2016 13:57
    Highlight Highlight Hier übrigens noch die Zusammenstellung von Putins Vermögensverhältnissen und es ist doch sehr erstaunlich, dass ein Politiker mit einem Jahresgehalt von umgerechnet ca. 100'000 € nach nur 16 Jahren im Amt ein konservativ geschätztes Vermögen von 36 Mia. $ anhäufen kann. Geschätzt ergibt dass einen Monatsgewinn von 187'500 Mio. $ pro Monat, wobei andere Quellen sein Vermögen, oder sagen wir anders, seinen Raubzug gegen das eigene Volk, eher auf 200 Mia. $ beziffern. Echt Vertrauen erweckend, eine solche Gier und persönliche Bereicherung!
    http://www.vermoegenmagazin.de/wladimir-putin-vermoegen/
    • The Destiny // Team Telegram 18.02.2016 15:13
      Highlight Highlight Interessant wäre zu wissen wie gross sein Vermögen vor Amtsantritt war.
    • Lowend 18.02.2016 16:49
      Highlight Highlight Als ehemaliger KGB Agent in untergeordneter Stellung war sein Lohn und sein Vermögen wohl nicht sehr gross. Auch wäre nichts darüber bekannt, dass er aus vermögendem Haus gekommen wäre, oder reich geheiratet hätte. Also spricht vieles dafür, dass er sich dieses Vermögen in seiner Amtszeit "erwirtschaftet" hat. Wie auch immer, aber dieses Milliardenvermögen, womit er immerhin zu den reichsten Menschen gehört, oder gar der reichste Mensch der Erde ist, kann unmöglich in so kurzer Zeit und auf legalem Weg zustande gekommen sein. Ein Schelm, der böses dabei denkt? Wohl kaum!
    • The Destiny // Team Telegram 18.02.2016 18:36
      Highlight Highlight 16 Jahre ist keine kurze Zeit, zudem läst sich ein Vermögen expotentiell vermehren.
      Am Anfang seiner Regierungszeit hat er wahrscheindlich durch Schmiergelder uä. ein Kapital gemacht dieses danach gut gepflegt und jetzt hat er eine grosses Vermögen.

  • The Destiny // Team Telegram 18.02.2016 13:21
    Highlight Highlight "Er legt sich dabei immer gefährlicher mit der Türkei an, einem NATO-Land und riskiert so, dass der Konflikt in Syrien ausser Kontrolle geraten könnte."

    Wohl ehnder die Türkei legt sich mit Russland an, als umgekehrt.
  • Jagr 18.02.2016 12:28
    Highlight Highlight 1.  Woraus schliesst der Autor, dass Russland die EU zerstören will und soll das Motiv sein?

    2.  Annexion Ukraine: Mit grosser finanzieller Unterstützung durch den WESTEN, wurde  die demokratisch gewählte Regierung der Ukraine geputscht. Russland hat darauf reagiert.

    3.       Syrien: USA, GB, FR und deren Verbündete führen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg (kein UN Mandat). Russland ist NACH dem Westen und auf Einladung Syriens eingeschritten.

    Ich kann dieses Russland Bashing in unseren Medien nicht mehr hören/lesen und würde mich über ausgewogenere Artikel sehr freuen.

     
    • rolf.iller 18.02.2016 14:24
      Highlight Highlight Man kann die USA zurecht scharf kritisieren in vielerlei Hinsicht. Aber gegen Russland sind das Chorknaben. Die USA haben immerhin so was ähnliches wie Rechtsstaat und Demokratie. Die Russen machen ja nicht mal anstalten so was vorzutäuschen. Die Führung ist korrupt und das Volk hats akzeptiert oder macht höchstens die Faust im Sack.
    • Lami23 18.02.2016 14:48
      Highlight Highlight Chorknaben? Die USA? Die USA haben den Irak in seinen Grundfesten zerstört, ein damals weit entwickeltes Land. Von Bushs späteren Taten und den seit Jahren andaurendem Elend im Gazastreifen (bedingt durch die starke Israellobby im Kongress) ganz zu schweigen. (siehe Michael Lüders, Wer den Wind sät) Putin ist nicht nett oder anständig. Doch die USA steht ihm in nichts nach.
    • FrancoL 18.02.2016 15:51
      Highlight Highlight @All; es ist schon erschreckend wenn man die Misstaten von 2 grossen Ländern gegeneinander aufwiegen muss.
      Das bringt uns in Europa ja sehr viel. Es ist doch langsam egal wer mehr Dreck am Stecken hat. Der Dreck ist so massiv dass die Menge nicht mehr wichtig ist.
      Es ist an der Zeit dass wir uns in Europa unseren Sorgen widmen mit dem Ziel uns weder von den USA noch von Russland an die Wand fahren zu lassen.
      Mir scheint dass man am liebsten irgendwo einen Sündenbock ausmachen will, damit man nicht die Unfähigkeit ein vernünftiges Gebilde wie die EU zum Laufen zu bringen eingestehen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LaPaillade #BringBackHansi 18.02.2016 12:26
    Highlight Highlight Oh wow, all die Putin-Fans hier drin. Selber gegen die EU wettern, da diese sich der Schweiz gegenüber autoritär benimmt und eine Diktatur sei, dann aber einen Putin toll finden, der autoritär ist und auch mal Leute verschwinden lässt? Tolle Logik
    Und nein, ich finde weder die USA noch die EU perfekt, aber Putin als Heiligen darzustellen ist einfach falsch.
    Wer ausserdem in letzter Zeit mal in Russland war, wird auch gemerkt haben, wie stark die (Kriegs-)Propaganda da am Rollen ist.
    Foxnews etc. ist da natürlich keinen Deut besser, aber sowas wie einen John Oliver findet man in RUS nicht.
    • Dä Brändon 18.02.2016 13:25
      Highlight Highlight Wer schreibt das Putin toll ist? Ich glaube eher wenn man Putin nicht hasst ist man sofort ein Putin Fan.
    • opwulf 18.02.2016 16:38
      Highlight Highlight LaPaillade: Das wer Putin nicht hasst automatisch ein Putinfreund ist - ist eine sehr einfache Denke im Stil des George DobbelU - either you are with us or you are with the terrorists. Wollen wir wirklich eine solche Schwarz/Weiss Welt?
    • Maett 18.02.2016 17:31
      Highlight Highlight @LaPaillade: wenn man sich über die unausgewogene (russischfeindliche) Berichterstattung nervt, ist man also ein Putin-Freund?

      Ich bin lediglich froh dass er Präsident ist und nicht irgendein Kadyrow, der wohl kaum darauf warten könnte, es Nuklearwaffen regnen zu lassen. Deswegen mag ich Putin noch lange nicht.

      Ich lese sporadisch auch russische Zeitungen (bzw. überfliege sie, Russisch ist nicht meine Stärke), und schlimmer als z.B. in Deutschland ist es nicht. Klar, unausgewogen und parteiisch, aber wenn man das nicht möchte, kann man ja auch Echo Moskau lesen, oder andere Alternativen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 18.02.2016 12:02
    Highlight Highlight Wo soll man beginnen? Bei der aufgeblähten anti-Puntin Rhetorik? Oder dem bizarren Anspruch, dass zwischen Merkel und Putin Kampf der Titanen stattfinde?

    Mehr als Kopfschütteln liegt hier nicht drin.
  • Lowend 18.02.2016 11:56
    Highlight Highlight Man merkt den antiwestlichen Kommentaren aus dem rechten Lager gut an, dass Putin mit seinem Milliardenvermögen zu den grössten Geldgebern der Europäischen Populisten von Front Nationale bis zur AfD gehört und zum neuen Führer der faschistischen Bewegungen Europas mutiert ist! Ihm liegt viel daran, Europa zu destabilisieren und die atlantische Partnerschaft zu zerstören und es ist bedenklich, wie viele frustrierte Wutbürger auf Putins Agitation und Propaganda hereinfallen und das Spiel des Diktators mitspielen! So und jetzt deckt mich mit Hasskommentaren ein und schimpft über diese Tatsachen!
    • Eustace Tilley 18.02.2016 12:10
      Highlight Highlight Gibt es dafür handfeste Beweise? Oder sind das alles Gerüchte, weil es ja Geheimdienstarbeit war.
    • NWO Schwanzus Longus 18.02.2016 12:15
      Highlight Highlight Die FN hat einen Kredit bei einer Russischen Bank aufgenommen weil die Banken in Westeuropa ihr keinen Kredit geben wollten. Zudem bringt der Grosse Partner vom Teich Europa mit seiner Kriegspolitik in grosse Gefahr mit dem von ihm ausgelösten Migrantenströme.
    • YesImAMillenial 18.02.2016 12:29
      Highlight Highlight ich kommentiere "antiwestlich", wie du es nennen willst, und wähle links. Problem? Klar vertritt Putin Russlands Interessen, ein guter Staatschef sollte dies auch tun. Die Bombardierung Aleppos finde ich scheisse, genauso scheisse finde ich aber, die westliche Bombardierung von Erbil, Mossul usw., denn auch dort gibt es Zivilbevölkerung, die mit Sicherheit am meisten darunter leidet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unkalmar 18.02.2016 10:57
    Highlight Highlight Frankreich, die USA und allen voran das Regime von Assad haben Syrien bombardiert lange bevor vor Russland einschritt. Die Flüchtlinge, die nun nach Europa strömen, sassen zum Teil seit Jahren in türkischen Flüchtlingslagern fest. Es ist also falsch, die gegenwärtige europäische Flüchtlingskrise Russland anzulasten. In Tat und Wahrheit hat die Türkei unter Erdogan die Flüchtlinge nach Europa "geschickt", um damit leider erfolgreich von der EU Geld zu erpressen und vermutlich ebenfaĺls, um den Rücken frei zu haben im Krieg gegen die Kurden besonders auch in Nordsyrien (YPG).
  • YesImAMillenial 18.02.2016 10:42
    Highlight Highlight Morgige Schlagzeile: "Wie watson auf einen Transatlantik-Troll hereingefallen ist."
    Sorry, aber musste sein. Sie müssten es doch mittlerweile besser wissen, Herr Löpfe.
  • Zeit_Genosse 18.02.2016 10:38
    Highlight Highlight Wer sich ein Zerfall der EU wünscht vergisst, das die EWG, EG aus einer Friedensinitiative nach den beiden Weltkriegen entstand. Wer miteinander verbunden ist fällt nicht über den anderen her. Die EU ist ein Machtblock, der die vielscichtigen Interessen von Europa vertreten kann. Zerfällt dieser, werden die Länder gegeneinder antreten und von Ost und West instrumentalisiert. Die Schweiz lebt mit der EU um sich recht gut und profitiert von einem einigermassen stabilen Europa. Verstehe nicht wie man sich freuen kann wenn es den Nachbarländer schlecht geht.
    • Maett 18.02.2016 10:57
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse: die EU ist aus einer (unterstützenswerten) Friedensinitiative entstanden, hat sich allerdings zu einem totalitären Lobby-Konstrukt mit zentralistischem Machtanspruch gewandelt, in dem vor allem zwei Länder (DE & FR) den Takt vorgeben, wobei die beiden nun stark geschwächt sind (DE wegen Merkels Entscheidungen, FR wegen den ökonomischen Problemen).

      Dass das auf lange Sicht nicht gut gehen kann, finde ich logisch, zumal die meisten Länder nur wegen des Geldes beigetreten sind, aber nie vor hatten ihre nationalen Identitäten aufzugeben. So wird das nie funktionieren.
    • Dä Brändon 18.02.2016 11:00
      Highlight Highlight Ich unterstütze den Geist der EU, jedoch befinden wir uns im Moment im politischen Umbruch. Die EU braucht vernünftige Leute an der Spitze die das Vertrauen in der Bevölkerung zurückgewinnen können und vorallem muss die EU anfangen selbständig zu denken und zu handeln und nicht immer der USA hinterher hecheln. Russland ist ein grosser wichtiger Partner der EU und man hätte sie nie aus dem politischen Geschehen ausschliessen dürfen. Ich bin 100% davon überzeugt, hätte man von Anfang an mit Russland auf Augenhöhe geredet und verhandelt wäre Heute nichts von einer Krise zu spüren gewesen.
    • auoji 18.02.2016 11:18
      Highlight Highlight Dass die EU nun weitenteils von Lobbyisten vereinnahmt wurde ist sicher katastrophal.
      Nur gibt es momentan keine Alternativ. Momentan ist die EU sicher besser, als 26 vereinzelte Staaten mit einem aufgeblasenen Nationalismus.
      Der Nationalismus ist weit schlimmer als es die EU bei weitem noch lange nicht ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dä Brändon 18.02.2016 10:35
    Highlight Highlight Das Philipp ein schwerer Antirusse ist wissen wir ja mittlerweile alle. Was ich aber viel schlimmer finde ist das man nie darüber schreibt wie es eigentlich zu dieser Riesenkatastrophe gekommen ist. Wer den arabischen Frühling eingeleitet hat, wie Spezialkräfter der USA in der Ukraine Separatisten rekrutiert haben um die Regierung zu stürzen. Wie die USA alle Osteuropäischen Länder bis unter die Zähne bewaffnen obwohl gar keine Bedrohung seitens Russen besteht, nur in der Hoffnung das doch ein Krieg ausbricht und Russland auseinanderfällt um sich dann die Ressourcen unter den Nagel zu krallen.
    • MARC AUREL 18.02.2016 12:28
      Highlight Highlight Frag mal Lettland,Estland,Polen, Tschechien usw was sie von Russland halten!? Die rüsten sich freiwillig auf militärisch! Und das sie lieber zur EU gehören versteht sich von selbst!
    • Dä Brändon 18.02.2016 13:31
      Highlight Highlight Und Russland rüstet auf aus Angst das die NATO und USA sie überfällt.... und jetzt?
    • mortiferus 18.02.2016 15:51
      Highlight Highlight Russland angreifen? Wegen den Ressourcen? Habe ich das richtig verstanden? Das haben schon viele versucht. Die Russen werden garantiert nicht wie die Hasen wegrennen, wohin den? Russland und die USA kann man nicht erobern. Russland wird auch nicht zerfallen, vielleicht bricht noch was ab, was sich nicht russisch fühlt. Bei den USA könnte ich mir ein Zerfall vorstellen. Ich glaube nicht das sich weisse Amerikaner einmal anderen Ethnien "unterwerfen". Auch China ist für mich ein Zerfallskandidat. Wobei die Han Chinesen den Rumpf bilden, viele andere Völker könnten sich abspalten.
  • smoking gun 18.02.2016 10:34
    Highlight Highlight Ach Herr Löpfe, immer noch die gleiche alte Leier? Hier ein Vortrag von Professor Rainer Mausfeld zum Thema "Techniken des Meinungs- und Empörungs-
    managements". Der Vortrag ist akademisch und sehr trocken. Mausfeld erklärt aber sehr schön, nach welchem Muster beispielsweise dieser Artikel gestrickt ist:

    Play Icon



    • Maett 18.02.2016 10:48
      Highlight Highlight @Rhabarber: das eine Blitzchen ist von mir und ich entschuldige mich dafür. Nervöser Finger durch zu viel Kaffee am morgen...
  • franky_fix 18.02.2016 10:27
    Highlight Highlight Die Usa will Europa zerschlagen. Wenn Europa mit Russland zusammen arbeiten würde, hätte die Usa ein grosses Problem. Aus diesem Grund wird ständig gegen Russland gehetzt. Dafür geht die Usa über so manche Leiche.
    • Maett 18.02.2016 11:00
      Highlight Highlight @franky_fix: Quatsch, die EU ist das Beste was den USA passieren konnte: nie zuvor war der europäische Kontinent so leicht zu kontrollieren und beeinflussen. Man sieht es an TTIP: kommt es, haben es alle Staaten. Da muss nicht einzeln verhandelt/"überzeugt" werden, sondern nur mit Brüssel. Obwohl viele Mitglieder ein solches Abkommen nie eigenständig abschliessen würden.

      Deshalb funktioniert eine Union mit so vielen Ansichten, Sprachen und Kulturen auch gar nicht - da braucht es niemand der die EU zerschlagen möchte, das macht sie naturgemäss von alleine.
    • fuegy 18.02.2016 11:09
      Highlight Highlight Die Russen haben Angst, wie auch die U.S.A auch, dass sich Europa mit Asien "verbindet" und Eurasien entsteht... Das würde Russland und die U.S.A schwächen. Theorien über Theorien... Erinnert mich an die Rhetorik des kalten Krieges. Mit dem Unterschied, dass Europa mit der EU eine Grundlage und die Möglichkeit hat, sich gegen beide zu behaupten und endlich einheitlich und eigenständiger zu werden. So wie die U.S.A dies nicht mögen, ist es für die Russen aber gefährlicher, da Europa und ein Teil Russlands auf dem gleichen Kontinent sind und aneinander Grenzen.
    • MARC AUREL 18.02.2016 12:33
      Highlight Highlight Und die Russen sind NATÜRLICH viel besser als die Amerikaner gell? Also wenn ich mich entscheiden müsste zwischen Russ oder Amis als Wohnsitz dann 100mal lieber Amerika!
  • Zeit_Genosse 18.02.2016 10:23
    Highlight Highlight Wer glaubt dass die Schweiz von einer geschwächten EU und einem erstarkten Russland profitiert? Die USA stehen der EU nur über das NATO-Bündnis zur Seite. Entweder die EU kann die Krise überwinden oder der auseinanderbrechende Staatenbund wird zum Risko aller, auch für die Schweiz. Die EU muss sich reformieren können nach schweizerischem Modell. Doch dafür muss sie überleben. Dass Russland ein schwaches Europa wünscht, das es militärisch dominieren kann, ist offensichtlich. Putin ist nicht Russland und spielt alles oder nichts. So stark ist er nicht, bloss entschlossen, was der EU fehlt.
    • Maett 18.02.2016 11:04
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse: die EU ist schlichtweg zu gross. Nationale Entscheide der Schweiz haben alle Kantone hinzunehmen, in der EU sind es aber ganze Länder, mit völlig unterschiedlichen Ansprüchen, was viel weitreichender und tlw. verheerender ist.

      Entweder wird die EU wie die Schweiz (Abbau der Regierungen, Finanzausgleich, Standardisierung von Leistungen wie Sozialleistungen oder Löhne allgemein etc.), oder sie fällt wieder in die Nationalstaaten zurück/vorwärts. Ich erwarte genau das, da ich die von mir beschriebene Optimal-Reform nicht für realistisch halte, da sind zu viele Interessen im Spiel.
  • Der Kritiker 18.02.2016 10:20
    Highlight Highlight weshalb reagierte die liebe angela denn nicht mit derselben kritikfreudigkeit, als bush jr. in den irak einmarschierte? fragen über fragen, auf die wir keine antwort erhalten.
  • auoji 18.02.2016 09:43
    Highlight Highlight Nicht "nur" Putin will die EU zerstören. Alle rechten Parteien aller europäischen Länder wollen die EU zerstören. Auch die SVP. Ist die EU weg kann die SVP schneller die Schweiz zur autokraten Diktatur umbauen. Da die EU sich nur langsam auflösen wird, bleibt das Feindbild EU für alle rechten Parteien inklusive Putin noch lange bestehen und populistisch ausgenutzt werden.
    • TheMan 18.02.2016 10:14
      Highlight Highlight Die SVP möchte eine Diktatur? Sorry die Linken wollen den Kommunismus. Die SVP wollte und will nie eine Diktatur. Die Linken besonders die SP hofdt das es die EU noch lange gibt. Da sie gerne in die EU möchte. Dort hat das Volk nichts zu sagen (Ein ganz grosser Wunsch der SP würde in erfüllung gehen, da das Volk ja Dumm ist nach Ihnen) Und fürs nichtstun im EU Parlament bekommen die SP Leute dan auch noch Geld. Sprich das Volk bezahlt Politiker für das Zerstören des eigenen Landes.
    • auoji 18.02.2016 10:28
      Highlight Highlight Die Linken wollen Multi-Kulti. Rechte wie sie werfen das der Linken oft vor. Mit Multi-Kulti ist keine Diktatur möglich.
      Ausserdem machen Sie nur die Augen auf. Schauen Sie was in Polen geschieht und vergleichen sie die Politik aller rechten Parteien, besonders im Osten.
      Nur wer an Blocher & Co. glaubt wie an einen Sektenführer kann die sehr deutlichen Anzeichen derart ins Gegenteil deuten
    • saukaibli 18.02.2016 10:34
      Highlight Highlight @TheMan: Bitte füge mindestens irgend ein Zitat an, das zeigt wie ein SP-Politiker für etwas Kommunistisches wirbt. Ich glaube du weisst nicht so ganz genau was Kommunismus ist, sonst würdest du nicht solchen Schwachsinn posten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maett 18.02.2016 09:33
    Highlight Highlight Russland die Schuld für die Folgen von Merkels Alleingang zuzuschieben, ist natürlich bequem. Tatsächlich ist es Merkel selbst, die die EU spaltet, dank der absolutistischen Politik in Sachen Flüchtlinge, die sie in dieser Form auch schon in der GR-Krise oder der Energiewende angewendet hat.

    Diese merkelsche "Kunst des Durchwurstelns" könnte man ja durchaus auch als Lernresistenz interpretieren, die einer Vorsteherin einer Demokratie unwürdig ist.

    Mag natürlich sein, dass die neue Flüchtlingswelle auf RU zurückgeht - aber gegeben hätte sie es sowieso, dann halt wegen dem IS. Wäre das besser?
  • Der Blitzer 18.02.2016 09:32
    Highlight Highlight EU Auflösung ist wohl das Beste.
    • andersen 18.02.2016 15:59
      Highlight Highlight Für wen?


  • Digital Swiss 18.02.2016 09:26
    Highlight Highlight Schwieriges Thema. Ich versuch's trotzdem mal.

    Warum genau glaubt der Author die notwendigen Informationen zu überblicken um hier klar den schwarzen Peter dem Putin zuschieben zu können?

    Ich habe als kleines Kind gelernt dass die jenseits des eisernen Vorhangs die bösen sind und die mit dem Coca Cola die Guten. Nach vielen Jahren überlegen kam ich aber zum Schluss dass dieses Schwarz-Weiss denken nicht ausreicht um die Welt zu verstehen.

    Meine Empfehlung ist die Ursachen und Argumente zu betrachten die Russland dazu bewegen sich wieder über ihre eigenen Landesgrenzen zu bewegen.
    • saukaibli 18.02.2016 10:40
      Highlight Highlight Ich denke Putins Überlegungen sind rein Machtpolitisch. Dazu passt eigentlich schon, dass er die EU als grossen Player gerne untergehen sähe. Rein wirtschaftlich hat Putin in Russland nichts, wirklich ganz und gar nichts erreicht, also versucht er es jetzt halt militärisch. Dies natürlich auch zum vom wirtschaftspolitischen Versagen abzulenken, genau wie es G.W. Bush damals gemacht hat.
    • Dä Brändon 18.02.2016 10:48
      Highlight Highlight An der HSG gibt es regelmässig Seminare für Kinder ab der 3. Primarklasse, Eintritt gratis. (http://www.ref-sg.ch/vm/refsg/_rotpat/Kinder-Uni_2015.pdf)
      Vor einpaar Wochen wurden wieder hunderte Kinder eingeladen zu einer Nachmittagsvorlesung "Wie böse ist Putin?". Dort wurde ausschliesslich Putinbashing betrieben. Jetzt frage ich mich wirklich, wie können unsere Kinder so in einer vorurteilsfreien Welt aufwachsen? Videos gibt es auch, zwar verschwinden sie immer wieder von Youtube aber es gibt auch noch andere Seiten.
    • Dä Brändon 18.02.2016 11:18
      Highlight Highlight @saukaibli, muss Dir widersprechen. Putin hat sehrwohl etwas für die Wirtschaft und Stabilität getan. Klar hätte man mehr rausholen können. Beim Recht und Schutz von Minderheiten hätte er viel mehr machen können.

      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen

Analyse

Droht den USA das gleiche Schicksal wie der Sowjetunion?

Namhafte amerikanische Wissenschaftler befürchten, dass die Tage der Supermacht gezählt sind.

Harold James ist einer der bekanntesten Wirtschaftshistoriker der Gegenwart. Er ist ein Gelehrter alter Schule: Gentleman, tendenziell konservativ und Professor an der traditionellen Universität Princeton. Leute wie James bilden das Rückgrat der angelsächsischen Elite der Nachkriegszeit. Daher lässt es aufhorchen, wenn James den aktuellen Zustand der USA in einem Essay für Project Syndicate wie folgt beschreibt:

James geht jedoch über die aktuellen Ereignisse hinaus. Er vergleicht die Wall …

Artikel lesen
Link zum Artikel