Wirtschaft
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Die faulen Tricks von PSG, um das Financial Fairplay zu umgehen
Ein kurzer Nachtrag, weil beim Vergleich im Lead vielen ein kleiner Fehler aufgefallen ist. Dagobert Duck ist selbstverständlich ein Geizkragen; ich hatte dieses Bild von ihm im Kopf, wie er in seinem Geldspeicher mit Talern um sich wirft.

Gemäss Avenir Suisse sind wir alle kleine Dagobert Ducks. Bild: comments://513857199/942118

Die Schweiz ist reich und gleich – sagt Avenir Suisse. Wirklich?

Die wirtschaftsnahe Denkfabrik hat eine neue Einkommensstudie veröffentlicht. Schön. Leider steht darin nichts über die Vermögensverteilung. Unschön.



Vor rund zwei Jahren hat der französische Ökonom Thomas Piketty mit seinem Bestseller «Das Kapital im 21. Jahrhundert» die Welt aufgerüttelt, indem er empirisch nachwies, dass die Ungleichheit weltweit beinahe wieder das Ausmass der feudalen Gesellschaften vor dem Ersten Weltkrieg erreicht hat.

Image

Branko Milanovic hat in seiner Elefantengrafik den Niedergang des amerikanischen Mittelstandes aufgezeigt.

Vor rund einem Jahr hat der amerikanische Ökonom mit serbischen Wurzeln, Branko Milanovic, seine legendäre Elefanten-Grafik veröffentlicht, die plakativ vor Augen führt, wie dramatisch die Einkommen des amerikanischen Mittelstandes eingebrochen sind.  

Keine Einkommensschere

Wir haben es besser. «Die Schweiz ist reich und gleich», lautet das Fazit einer Studie von Avenir Suisse über die Einkommensverteilung in unserem Land. Öffnen der Einkommensschere? Wachsende Armut? Prekäre Arbeitsverhältnisse? Nix da! In der Schweiz werde eine gleichmässige Verteilung bereits vor der Umverteilung erreicht, lehrt uns die Studie.  

Ferner wird festgestellt, dass im Vergleich zu Europa ein überdurchschnittlich grosser Anteil der Einkommen an die Ärmsten fliesse. Jede Generation stehe besser da als die zuvor, und seit 2007 seien die Einkommen der Ärmsten am stärksten gestiegen. Selbst der Anteil der Armen an der Bevölkerung – derzeit liegt er bei rund sieben Prozent – sei leicht rückläufig.  

ZU DEN AKTUELLEN ARBEITSLOSENZAHLEN, AM DIENSTAG, 08. AUGUST 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE THEMENBILDER ---  [Staged photograph] A newspaper rack with vacancies, in the foreground left, is seen in focus while a counselor of the regional employment agency RAV, left, assists an unemployed woman, right, at the counter of RAV, captured in Berne, Switzerland, on November 11, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer) 

[Gestellte Szene] Ein Zeitungshalter mit Stellenanzeigern, im Vordergrund links, zu sehen waehrend dem eine Mitarbeiterin des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums RAV, links, beraet am Schalter eine Frau, rechts, aufgenommen am 11. November 2014 in RAV Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Szene in einem RAV. Die Arbeitslosigkeit ist in der Schweiz nach wie vor tief. Bild: KEYSTONE

«Die Verteilung der Einkommen ist bemerkenswert stabil», sagt der Autor der Studie, Natanael Rother. «Ausser Norwegen und Luxemburg schafft das kein anderes Land.» In Deutschland beispielsweise hätten die Ärmsten weniger, und zwar «absolut und relativ». Zudem würden die Einkommen in allen Altersgruppen steigen, «auch bei den Rentnern», wie Rother betont.  

Wie kommt es aber, dass sich auch der Durchschnittsschweizer immer ärmer fühlt? Avenir-Suisse-Direktor Peter Grünenfelder macht dafür die emotionale Diskussion um die überrissenen Löhne ein paar weniger Manager verantwortlich. Dazu komme die geschickte Öffentlichkeitsarbeit der Linken und den Neid. Diese «überhitzte Debatte» lenke von den eigentlichen Herausforderungen dieser Zeit ab, glaubt Grünenfelder und fordert stattdessen eine «faktenbasierte Diskussion».  

Und was ist mit den Vermögen

Ein entscheidendes Faktum allerdings fehlt in der Avenir-Suisse-Studie: Die Verteilung der Vermögen. Seit der Finanzkrise wurde das grosse Geld entweder im Immobilienmarkt oder an den Finanzmärkten verdient. Daran kann nur eine verschwindende Minderheit der Schweizer Bevölkerung teilnehmen.

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Luxusjacht vor Dubai. Das grosse Geld wird heute mit Immobilien und an den Finanzmärkten gemacht. Bild: forms://13/100297

Gemäss Angaben des Armuts-Handbuchs der Caritas verfügt ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer über keinerlei Vermögen, 31 Prozent haben maximal 50'000 Franken, 33 Prozent zwischen 50'000 und 500'000 Franken, 6 Prozent zwischen 500'000 und 1 Million Franken und 5 Prozent über eine Million Franken. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2009.  

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Warum schweigt sich Avenir Suisse über die Vermögensverteilung aus? Es sei nicht möglich «zu entscheiden, wie die Vermögen in der 2. Säule und der AHV zu gewichten sind», erklärt Rother. Tatsächlich besteht bei den Experten ein nach wie vor nicht entschiedener Disput, ob die Pensionskassengelder dem Vermögen oder dem Einkommen zugeschlagen werden müssen. Immerhin hat Grünenfelder das Problem erkannt. «Wir werden in einer späteren Studie auf die Vermögensverteilung zurückkommen», verspricht er.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wehrli 04.09.2017 13:25
    Highlight Highlight Da wallt dem alten Klassenkämpfer Löpfe das Bruderblut! Die faulen Statistiken von Avenir werden mit anderen faule weggeputscht. Was nicht war sein darf, kann nicht wahr sein.
    Löpfe hasta siempre
  • Asmodeus 04.09.2017 11:38
    Highlight Highlight Hui Avenir-Suisse macht Studien um zu zeigen, dass wir alle reicher werden...

    Dann habe ich auch kleine Statistiken.

    Die Teuerung der Schweiz war zwischen 2006 und 2015 2.58%
    Die Lohnentwicklung angeblich +12%

    Auf die Jahre 2011 - 2016 bezogen wären es -1.79% Teuerung und 3.75% mehr Lohn.

    Aber beides sind frisierte Durchschnittswerte.

    Ein GA kostete 2011 noch 3300 CHF
    2016 waren es 3860 CHF (16.7% mehr)

    Krankenkassenprämien sind im selben Zeitraum von durchschnittlich. 320 CHF/mt. auf 370 gestiegen. (15% mehr)

    Mieten sind durchschnittlich um 4.2% gestiegen.

    Und DAS spüren wir alle.
  • Wachteli 04.09.2017 05:49
    Highlight Highlight Laut Avenir Suisse läuft alles super! Die Einkommen steigen und es sind deutlich es sind deutlich mehr Erwerbstätige im Land als vor zehn Jahren. Und dann braucht es eine Rentenreform??? Mehr noch, sie haben einen "Reformstau", die Ärmsten! Die kriegen echt Bauchschmerzen, wenn sie nicht endlich wieder den Druck auf das Volk erhöhen können!
  • Willkommen 03.09.2017 07:55
    Highlight Highlight Wenn der unmut so Riesig ist, wiso geht der Schweizer Bürger nicht auf Die Strasse und Protestiert dagegen? Nö. Er tut dies in einer Watson kommentar funktion erntet 400❤️ und wird in 3tagen wieder vergessen sein. In anderen ländern knallts! Hier in der schweiz wird zu todediskutiert.
    • Sheez Gagoo 03.09.2017 17:51
      Highlight Highlight ...ode gehandelt.
  • Der Rückbauer 02.09.2017 09:08
    Highlight Highlight Nicht jeder, der nachts zum Papier greift, ist ein Dichter. - Das Einzige, was an diesem Spruch (der Lobbyorganisation der Neocons) stimmt, ist der Reim! Das tönt süffig, ist aber komplett falsch. Nur, es geht uns allen gut, sehr gut sogar. Die Falschaussage wird erst augenfällig, wenn es den Nicht-Reichsten 80% nicht mehr so gut geht. 20% der Reichsten besitzen 86% des gesamten Privatvermögens. Gemäss Statistik der Eidg. Steuerverwaltung.
  • Triumvir 02.09.2017 09:05
    Highlight Highlight In der Schweiz leben ALLE im absoluten Paradies. Und zwar auch ALLE Sozialhilfeempfänger (!). Um das beurteilen zu können, muss man unser traumhaft schönes Land aber halt ab und zu auch mal verlassen und sich in der weiten Welt umschauen...Mir persönlich geht es finanziell auch jedes Jahr besser...Ich habe bereits jetzt genug Vermögen um an einem anderen Platz auf dieser Welt meinen Lebensabend geniessen zu können...so dürfte es vielen anderen bei uns auch gehen...Ich will aber das schönste Land der Welt nicht verlassen und muss deshalb noch ein wenig weiter chrampfen 💩
  • Dragonlord 02.09.2017 07:43
    Highlight Highlight Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum, gopfertelli namal! Was bringen uns einheitliche Einkommen, wenn diese für die immer höheren Lebenshaltungskosten drauf gehen und ein Grossteil davon ins Portemonnaie von reichen Immobilienbesitzern?
    Es braucht hier durchsetzbare Regeln, die nicht umgangen werden können. Es kann doch nicht sein, dass der Referenzzins seit 2009 von 3,5 auf 1,5% sinkt, die Mieten aber steigen. Da gibt es zuviele schwarze Schafe unter den reichen Immobilienbesitzern, die noch mehr und mehr und mehr ausbeuten.
    Jedem Mensch steht ein eigenes Plätzchen auf der Erde zu.
    • Dragonlord 06.09.2017 00:31
      Highlight Highlight Ein Dach über dem Kopf ist ein Grundrecht eines jeden Menschen. Damit solch hohen Profit zu machen, ist erbärmlich.
      Wie gesagt, es sollte jeder Mensch ein eigenes Plätzchen auf dieser Erde haben, ob er es teilt mit einem anderen, sollte keine Frage des Geldes sein.
  • Schneider Alex 02.09.2017 06:47
    Highlight Highlight Die Vielverdiener und Reichen der Schweiz haben ihre Einkommen und Vermögen in einerArt gesteigert, die weder von ihrer persönlichen Leistung noch von der marktwirtschaftlichen Performance ihrer Firmen gerechtfertigt ist. Sie sind Nutzniesser kapitalistischer Exzesse, und sie nutzen auf schamlose Art den Steuerwettbewerb zwischen den Wohnstandorten aus. Extreme Ungleichheit ist ein Übel der Menschheit. Sie zerstört den Leistungswillen und die Moral in der Gesellschaft. Sie ist der Ursprung auch von sozialen Konflikten und Kriegen. Und sie hebelt die Demokratie aus ihrer Verankerung.
  • Jol Bear 01.09.2017 21:52
    Highlight Highlight Eine ganz wichtige Ursache der zumehmend ungleichen Vermögensverteilung ist die expansive Geldpolitik von EZB, Fed oder SNB. Das viele, "aus dem Nichts" geschaffene Geld treibt Aktienkurse und Immobilienpreise in die Höhe. Die bereits vorher vermögenden Aktionäre und Hausbesitzer wurden ohne eigenes Zutun ständig reicher und reicher.
    • LeChef 01.09.2017 22:36
      Highlight Highlight Und sie sind es auch, die verlieren werden, wenn der Vermögenspreis-Boom wirklich nicht nachhaltig war. Alles halb so wild.
  • Redly 01.09.2017 20:46
    Highlight Highlight Ja, und warum sagt xy beim Thema Löhne nicht auch etwas zur Verteilung der Linkshänder?
    Ironie Off.
    In der CH geht es mehr Menschen besser als je zuvor (siehe Bundesamt Statistik und faktenbasierte Artikel früher hier auf Watson).
    Aber Herr Löpfe macht auf Pessimist und verdreht selbst Positives in einen Vorwurf.
    Reslitätsverweigerung.
  • Ass 01.09.2017 17:54
    Highlight Highlight Ja das Jammern ist gross in der Schweiz! Einerseits klagt man das man in Deutschland einkaufen muss anderseits fährt man in Deutschland mit dem Auto vor welches im Schnitt 10000.- Stutz pro Jahr kostet.
    Und jene welche nicht mal 3000.- verdienen von denen hört man nichts.
  • Firefly 01.09.2017 17:00
    Highlight Highlight "Wie kommt es aber, dass sich auch der Durchschnittsschweizer immer ärmer fühlt? Avenir-Suisse-Direktor Peter Grünenfelder macht dafür die emotionale Diskussion um die überrissenen Löhne ein paar weniger Manager verantwortlich."

    Und ich mache die Teuerung dafür verantwortlich, Mieten, Krankenkasse, Mobilität, Lebensmittel alles sehr teuer in der Schweiz. Und wer treibt die Teuerung an? eben!
    • Menel 01.09.2017 21:24
      Highlight Highlight Krankenkasse wird nicht zur Teuerung gerechnet. Was ich übrigens für eine Frechheit halt. KK 5% Aufschlag; Lohnerhöhung 0,5% 🤣🙈

    • Firefly 01.09.2017 22:14
      Highlight Highlight Genau, Frechheit, darum rechne ich sie auch dazu und auch alles andere, was ich aufgezählt habe, Lebens und Unterhaltskosten halt.
    • Asmodeus 04.09.2017 11:16
      Highlight Highlight SBB? Nicht Teil der Teuerung
      Krankenkasse? Ebenfalls nicht.

      So kann man auch von einer geringen Teuerung fantasieren.
  • Sir Konterbier 01.09.2017 16:49
    Highlight Highlight Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast...

    Natürlich gibt es immer ungerechtigkeiten und eliminieren kann man das wohl kaum, dafür aber minimieren. ich fühle aber keinen neid auf bessergestellte, ich glaube wenn ich mich mehr anstrengte könnte ich das auch erreichen, so geshen macht die schweiz nicht viel falsch. bin ziemlich happy so😊
  • pamayer 01.09.2017 16:24
    Highlight Highlight Wir 3 köpfige Familie haben tatsächlich CHF 7'000 "Vermögen". Also unterstes Viertel bei 100% Erwerbstätigkeit mit anständigem Lohn...
  • Dagobert Duck 01.09.2017 16:20
    Highlight Highlight Sehe ich doch hier mein Konterfei! Der richtige Dagobert bin ich und sonst keiner im Land. Da kann ja jeder kommen!
  • chr_bopp 01.09.2017 16:07
    Highlight Highlight Lasst immerhin den neid nicht im akkusativ stehen! Das hat er nicht verdient :-))
  • äti 01.09.2017 16:05
    Highlight Highlight Studien sind Auftragsarbeiten. Würde man den Auftraggeber kennen, wäre sie einfacher zu deuten.
    • Tsunami90 01.09.2017 17:03
      Highlight Highlight Wahrscheinlich Avenir Suisse selbst
  • Hugo Wottaupott 01.09.2017 16:03
    Highlight Highlight Warum setzt sich in diesem Land kein Schwein für Leute ein die weniger als 20.-- pro Stunde verdienen? Ist mir unerklärlich.
    • äti 01.09.2017 17:14
      Highlight Highlight @hugo, .... vielleicht, weil es gut tut, wenn jemand noch weniger verdient?
    • Daniel Caduff 01.09.2017 23:08
      Highlight Highlight Weil viele dieser Arbeiten von Ausländern ausgeführt werden. Erntehelfer in der Landwirtschaft, Saison-Kräfte in der Gastronomie, auf Abruf angestelltes Putzpersonal, etc.

      Berufsgruppen mit hohen Ausländeranteilen haben es schwer, eine politische Lobby für sich zu finden, da sie mangels Stimmrecht keinen "Gewinn" bringen.
  • atomschlaf 01.09.2017 14:47
    Highlight Highlight Der Durchschnittschweizer fühlt sich nicht nur ärmer, er ist es auch - weil die Löhne aufgrund der offiziellen Null-Teuerung seit Jahren stagnieren, während ÖV-, Wohn- und Gesundheitskosten deutlich ansteigen.

    Der Berechnungsmodus des Landesindex der Konsumentenpreis mag der reinen ökonomischen Lehre ensprechen, aber er bildet die finanzielle Realität des Durchschnittsschweizers völlig ungenügend und massiv zu dessen Ungunsten ab!
    • walsi 01.09.2017 15:12
      Highlight Highlight @atomschlaf: Ich zahle für meine Wohnung heute weniger als vor 13 Jahre.
    • atomschlaf 01.09.2017 15:20
      Highlight Highlight @walsi: Das hat aber nichts mit der Preisentwicklung sondern mit dem Mietrecht zu tun, das sesshafte Mieter massiv bevorzugt.

      Ich zahle heute auch ca. gleichviel für meine Wohnung wie beim Einzug vor über 15 Jahren, aber dies liegt nur daran, dass ich nie umgezogen bin.
      Wenn ich heute die Wohnungsangebote anschaue, dann müsste ich für eine vergleichbare Wohnung mindestens 50 Prozent mehr auf den Tisch legen!
    • jen23 01.09.2017 15:23
      Highlight Highlight Mobilität und Wohnkosten sind im Landesindex der Konsumentenpreise enthalten. Krankenkassenprämien und Steuern und andere Transfers jedoch nicht, das stimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Richu 01.09.2017 14:43
    Highlight Highlight Die in diesem Bericht erwähnte und vor ca. 1 Jahr vom Ökonom Milanovic veröffentlichte Statistik (ist im vorliegenden Artikel abbildet) mit der Aussage vom Niedergang des amerikanischen Mittelstandes basiert auf sehr alten "Zahlen". Die Vermögen wurden zwischen 1988 und 2008 verglichen. Wenn die "neuesten Zahlen" dieser Statistik bei der Veröffentlichung bereits 8 Jahre alt sind, so können sich die Aussagen komplett verändert haben. Unter der Präsidentschaft Obama wurde nämlich die Situation der Löhne des Mittelstandes in den USA doch ziemlich verbessert!
    • atomschlaf 01.09.2017 14:59
      Highlight Highlight Hast Du auch eine Quelle für die angeblich positive Wirkung des Heilsbringers Obama auf den Mittelstand?
    • NWO Schwanzus Longus 01.09.2017 15:41
      Highlight Highlight Stimmt definitiv nicht, erst während Obama verschlechterte sich die Situation für viele Amerikaner erheblich. 50 Millionen Amerikaner brauchen Essenmarken. Auch Obamacare ist eine Falle da sie die Kosten vergrössert trotz Krankenversicherung. Viele können sich das nicht leisten.
      Play Icon
    • Richu 01.09.2017 15:55
      Highlight Highlight @atomschlaf: Eine seriöse Gesamtübersicht über die Löhne in 1 Statistik ist gar nicht möglich, weil die Unterschiede zwischen den einzelnen US-Bundesstaaten viel zu gross sind. Kenne hauptsächlich die Situation in Kalifornien (halte mich jedes Jahr mehrere Wochen in diesem Bundesstaat auf) und spreche auch mit vielen US-Arbeitnehmern. Eine spezielle Quelle habe ich nicht. Viele US-Löhne sind während der letzten Finanzkrise ziemlich stark gesunken und haben sich dann ab 2013 wieder "schrittweise" erholt. Wie stark der US-Präsident an der US-Lohnentwicklung beteiligt ist, ist umstritten!
  • dracului 01.09.2017 14:42
    Highlight Highlight Während 1997 noch 3% gleich viel hatten wie 97%, waren es im 2010 bereits 1% zu 99%. Der Mittelstand löste sich auf: Die Mehrheit rutschte ab und wenige schlossen zu den Reichen auf. Der Arbeitsmarkt ist wegen des starken Frankens, der Zuwanderung und dem Technologiewandel unter Druck. Die Bankenbranche befindet sich seit 2008 im Ab-/Umbau. Ab 50 haben es Arbeitnehmer schwer und Burnout-Fälle steigen weiter. Avenir Schweiz scheint in einem eigenen Statistik-Bubble zu leben. Der Duft der Realität ist Avenir Suisse fremd, aber danke für die Räucherstäbchen mit Economy-Positivity!
    • Cryler 01.09.2017 15:23
      Highlight Highlight what the hell?
  • Sensenmaa 01.09.2017 14:37
    Highlight Highlight *Räusper* Das ist auch hier so. Ich könnt mir vorstellen das es dazu dient weiter Fachkräfte anzulocken.
    User Image
    • Wehrli 04.09.2017 13:31
      Highlight Highlight Hast das alte Klassenkampfbuch wieder mal ausgegegraben? "Die da Oben und die da Unten"
  • Richu 01.09.2017 14:32
    Highlight Highlight Richtig heisst es in diesem Bericht, dass seit der Finanzkrise das grosse Geld bei Immobilien oder an den Finanzmärkten (Aktien etc.) verdient wurden. Tatsache ist, dass die allermeisten der Schweizer Pensionskassen ihr "Geld" ebenfalls in Immobilien und an den Finanzmärkten "investiert" haben, d.h. ein Grossteil der arbeitenden Bevölkerung profitiert über die Pensionskasse von dieser "Wertvermehrung! Die Aussage von Ph. Löpfe stimmt also, generell gesehen nicht, dass nur eine verschwindende Minderheit der Schweizer Bevölkerung von den erwähnten Gewinnen profitierte.
    • _kokolorix 01.09.2017 20:09
      Highlight Highlight Und wieso reden alle von Rentenkürzungen, höheres Rentenalter und tieferen Umwandlungssätzen?
      Die (obligatorischen) Pensionskassen sind ein Konstrukt um den Banken und Versicherungen Mia an Spielgeld zu verschaffen und den Normalverdienenden mit horrenden Verwaltungskosten das Geld zu klauen!
      Und wenn sie sich verspekulieren, kein Problem, der Steuerzahler richtet es wieder. Nein, mein Guter. Die Gewinne verschwinden immer in den Taschen des obersten Perzentils, der Rest kann zahlen
    • Richu 02.09.2017 10:11
      Highlight Highlight kokolorix: Tatsache ist, dass die Leute immer älter werden. Die Schweiz zählt zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung. Die über 100 jährigen Personen haben sich innert ca. 10 Jahren mehr als verdoppelt. Wenn die Lebenserwartung steigt, muss natürlich auch durchschnittlich pro Person (bis zum Tod) wesentlich mehr Rente ausbezahlt werden.
      Die Zinsen sind in den letzten Jahren sehr stark gesunken! Ja es gibt sogar Negativzinsen. Damit auch der "neue" Umwandlungssatz von 6% erreicht werden kann, müssen Pensionskassen auch in Immobilien + an den Finanzmärkten "investieren"!
    • _kokolorix 02.09.2017 23:35
      Highlight Highlight Die paar über 100jährigen werden kaum ins Gewicht fallen...
      Tatsache ist, mittelfristig sind mehr als 6% gar nicht realisierbar. Alles was über 5% liegt sind Blasen, langfristig liegen die Kapitalerträge immer bei 5%. Die Kapital basierte Altersvorsorge wird zusammenbrechen, sie funktioniert nur für die reichsten 10%. Wenn etwas funktioniert, dann ist es das Umlageverfahren der AHV. Wenns hart kommt, dann können die Rentner etwas weniger üppig leben und die Leistungserbringer etwas mehr einzahlen. Nur geht das nur wenn alle Löhne in die Pflicht genommen werden
  • Ökonometriker 01.09.2017 14:25
    Highlight Highlight Ich sehe bei der Vermögensungleichheit nicht ein Problem, sondern ein Symptom einer verfehlten Geldpolitik die auf einer falschen Berechnung der Inflationsrate basiert.
    Ja, die Einkommen sind gestiegen. Und ja, der Durchschnittsbürger fühlt sich zu recht ärmer. Denn die steigenden Krankenkassenprämien und die explodierenden Immopreise haben die Einkommensgewinne mehr als aufgebraucht.
    Der Traum einer Familie mit EFH und ab und zu Ferien ist heute schwieriger zu erreichen als vor 10 Jahren.
  • Posersalami 01.09.2017 13:38
    Highlight Highlight "..emotionale Diskussion um die überrissenen Löhne ein paar weniger Manager verantwortlich. Dazu komme die geschickte Öffentlichkeitsarbeit der Linken und den Neid."

    Die Managerlöhne sind gar nicht das Problem. Das Problem sind diejenigen, welche die fetten leistungslosen Einkommen kassieren. Gegen zB die Dividende der Fam Blocher schaut jeder Managerlohn nach Sozialhilfe aus. Alleine 220 mio (!!!) im letzten Jahr..

    Artikel wie dieser wirken gegen die Wahrheit wie eine Nebelgranate.

    Ach und wegen dem Neid.. ich würde es lieber eine GEIZdebatte nennen. Das trifft es zu 100%.
    • Sensenmaa 01.09.2017 14:40
      Highlight Highlight WoW ich bin überrascht von Ihnen. 🖒 Nach den letzten Beiträgen...
    • Majoras Maske 01.09.2017 17:48
      Highlight Highlight Dem Vorwurf der Neiddebatte mit dem Begriff Geizdebatte zu begegnen ist genial. :-)
    • Der Rückbauer 02.09.2017 14:45
      Highlight Highlight Poserlasami: Hör bloss auf mit Neid. Ich bin neidisch auf meinen Nachbarn, der einen teureren Jagi oder Merz fährt als ich, der eine schönere Frau hat als ich, der immer nur Filets grillt..... Nein, ich kann gar nicht neidisch auf die Managerlis sein, die Parasitenklasse ist unter sich neidisch, und da läufts zwischen 5 und 10 Kisten. Das ist die Parasitenklasse, die verdient, was sie nicht verdient. Das kommt übrigens von Dienen, infall. Die dienen nicht, die dienen nur zu. Gegenseitig, eine Krähe hakt der anderen kein Ausge aus.
  • Posersalami 01.09.2017 13:26
    Highlight Highlight Es fehlen halt auch wieder mal die Angaben darüber, was die Vermögenden an leistungslosem Einkommen haben. Also Erträge aus Dividenden, Mieten, Pachten und Zinsen. Das wird dann sicher in der "Studie" über die Vermögen auch nicht einfliessen.

    Wieso kann der Löpfe nicht mal darüber eine fundierte Analyse schreiben? Darf auch gerne länger sein als eine halbe Din A4 Seite. Das wär jetzt wiedermal eine Chance auf einen lesenswerten Artikel gewesen..
    • Sensenmaa 01.09.2017 14:41
      Highlight Highlight Gut geschrieben 🖒
    • Dinolino 01.09.2017 14:53
      Highlight Highlight *das ist nur mein Bauchgefühl*
      ....stimmt ja alles was Du sagst, a.b.e.r watson ist gratis. checksch? gratis. Ich behaupte mal, das ist schon die bestmögliche Qualität die Du hier aufgetischt bekommst. Die Blogs zum Beispiel sind super...aber bei so einem Artikel wären wieviele Tage/Woche Recherche nötig? Allein über Onlinewerbung wird da vielleicht zu wenig Geld generiert.
    • Marco86 01.09.2017 16:56
      Highlight Highlight Die Erträge sind zwar nicht ausgewiesen, fliessen als Einkommen jedoch in die Statistik mit ein (zählt zum Haushaltseinkommen). Die Einkommensungleichheit ist also laut Studie auch inkl. Dividenden, Mieten, Pachten und Zinsen nicht grösser geworden.
  • Phrosch 01.09.2017 13:26
    Highlight Highlight Wie kann die Einkommensschere nicht auseinander gehen, wenn mein Lohn ein Prozent steigt und der des CEOs um zehn oder mehr Prozent? Vera****** kann ich mich selber.
    • Posersalami 01.09.2017 14:17
      Highlight Highlight Der Lohn eines CEOs ist nicht das Problem. Das Problem sind die leistungslosen Einkommen aus Dividenden, Mieten, Pachten und Zinsen. Dein Feind ist nicht der CEO der 5 oder 10 mio im Jahr bekommt (was natürlich dennoch viel zu viel ist). Das ist NICHTS im Vergleich zB. zur Familie Blocher, die alleine letztes Jahr NUR von der EMS Dividenden in Höhe von 220mio erhalten hat. Oder die Familie Quandt, die haben letztes Jahr knapp 1 mia (!!!) € alleine aus ihren BMW Aktien erhalten. DA steht der Feind.
  • meine senf 01.09.2017 13:22
    Highlight Highlight Gerechtigkeitsgefühl wird wie immer einfach mit dem Totschlag-Argument "Neid" abgespeist und Ende der Diskussion ...
    • Nausicaä 01.09.2017 14:36
      Highlight Highlight Du bringst es sowas von auf den Punkt.
    • Posersalami 01.09.2017 15:11
      Highlight Highlight Wenn die Neid-Debatten-Karte ausspielt einfach mit dem Geiz-Debatten-Trumpf stechen.
    • Wehrli 04.09.2017 13:36
      Highlight Highlight Worauf dann das Gerechtigkeits-Nell passt, bevor der "Whataboutism"-Puur alles sticht.
  • mbr72 01.09.2017 13:18
    Highlight Highlight Avenir suisse hat sich seit langem selbst abgeschafft... kann ich nach den letzten paar Studien nicht mehr ernst nehmen, btw. die Vermögensungleichheit ist in der Schweiz eine der höchsten weltweit! Das kann man nur unter den Tisch kehren, wenn man eine best. politische Agenda verfolgt.

Jetzt wird das Laborfleisch dem Bundesrat aufgetischt

Der Bund soll in Zukunft Fleisch aus dem Labor fördern. Das fordert eine im Parlament eingereichte Petition. Das Anliegen wird von den Parlamentariern kritisch beäugt.

Fleisch essen, ohne dass ein Tier dafür gelitten hat? Das könnte in Zukunft möglich sein – mithilfe von Laborfleisch. Dazu entnehmen Forscher Rindern, Enten oder Hühnern Stammzellen. Aus den Zellen wird in einer Nährlösung künstliches Muskel- und Fleischgewerbe gezüchtet. Nach vier bis sechs Wochen kann das künstliche Fleisch «geerntet» werden. 

«Eine Umstellung auf kultiviertes Fleisch spart Ressourcen, schont das Klima und reduziert tierisches und menschliches Leid», erklärt Pat …

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