Wirtschaft
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Wohin geht es mit der Menschheit? bild: tumblr/evilottoandfrenxxy

Stehen wir an der Pforte zum Himmel oder zur Hölle? Zwei grundverschiedene Zukunftsszenarien

Sind Islamismus und die neuen Faschisten bloss vorübergehende Kinderkrankheiten? Oder ist die Menschheit im Begriff, sich selbst auszurotten? Noch nie war die Zukunft der Menschheit so umstritten. Wer hat die besseren Argumente, Optimisten oder Pessimisten?

15.05.16, 17:56 27.05.16, 17:13


In seinem Buch The Better Angels of your Nature weist Steven Pinker, Psychologie-Professor an der Harvard University, nach, dass die Menschheit noch nie so friedlich war wie im 21. Jahrhundert. Als Beweis führt er folgende Zahlen an: Im Jahr 2012 starben bloss 0,7 Prozent aller Menschen einen gewaltsamen Tod. Im 20. Jahrhundert waren es noch zwischen 1-2 Prozent, im Mittelalter waren es 2-5 Prozent und in der Steinzeit waren es 10-20 Prozent.

Die amerikanische Wissenschaftsjournalistin Elizabeth Kolbert kommt derweil in ihrem Buch The Sixth Extinction zum Schluss, dass die Menschheit im Begriff ist, sich selbst auszurotten. Die Fauna in den Anden beispielsweise, die wegen ihrer extremen Höhenlage besonders bedroht ist, könnte schon 2050 um einen Drittel reduziert sein. Verheerende Folgen hat auch die Versauerung der Weltmeere. Das weltberühmte Barrier Reef in Australien wird es bald nicht mehr geben. Geht die Entwicklung so weiter, so Kolbert, dann wird der Planet Erde veröden und es werden «riesige Ratten unser Erbe antreten».

Eine Astronauten-Fotografie der Hochebenen in den Gebirgen der Anden im Hintergrund. Vorne ist die Atacama-Wüste zu sehen, von einer Reihe kleiner Vulkane umgeben bild: wikimedia

Gegensätzlicher könnten die Prognosen über die Zukunft der Menschen nicht sein. Doch wer hat Recht? Schauen wir uns die Argumente der beiden Seiten genauer an. Eine sehr gute Zusammenfassung der Denkweise der Optimisten liefern Kishore Mahbubani und Lawrence Summers in der neuesten Ausgabe des Magazins «Foreign Affairs». Mahbubani ist Professor an der National University in Singapur, Summers an der Harvard University.

Die beiden knüpfen indirekt an die berühmte These vom Ende der Geschichte an, die Francis Fukuyama schon in den 1990er Jahren formuliert hat. Ausgangspunkt war damals der Sieg des Westens über den Osten im Kalten Krieg. Das gilt gemäss Mahbubani/Summers heute mehr denn je:

«Rund um den Globus streben heute die meisten Menschen die gleichen Ziele an wie die westliche Mittelklasse.»

Mahbubani/Summers

Und weiter: «Sie wollen, dass ihre Kinder eine gute Ausbildung erhalten, dass sie einen guten Job ergattern und dann ein glückliches und produktives Leben führen als Mitglieder einer stabilen und friedlichen Gemeinschaft. Anstatt in eine Depression zu verfallen, sollte der Westen seinen phänomenalen Erfolg feiern. Es ist ihm gelungen, die zentralen Punkte seiner Weltanschauung in alle Zivilisationen einzupflanzen.»

Sieht zwar aus wie Berlin 1945, ist aber Damaksus, 2015. bild: reuters

Und was ist mit Syrien und dem «IS»? Was mit Putin? Was mit dem neuen Nationalismus? Was mit dem «Krieg der Zivilisationen», wie ihn der verstobene Politologe Samuel Huntington beschrieben hat? Das seien nicht mehr als vorübergehende Störungen, glauben Mahbubani/Summers und erläutern dies am Beispiel des Islam. Weltweit gibt es heute 1,6 Milliarden Muslime. Die überwiegende Mehrheit träumt nicht von einem Kalifat, sondern von einem Leben in der Mittelschicht.

Das äussert sich im veränderten Rollenverständnis der Geschlechter: Im muslimischen Malaysia beispielsweise sind 65 Prozent der Studenten weiblich. Selbst in den erzkonservativen Golfstaaten ist ein Wandel sichtbar. Dort werden Filialen von westlichen Universitäten eröffnet. «Die grosse Herausforderung ist daher nicht der Islam als solcher», stellen Mahbubani/Summers fest. «Sie besteht darin, dass wir herausfinden müssen, wie wir den Modernisierungstrend verstärken und den radikalen Trend eindämmen können.»

Die Gefahr der aufstrebenden neuen Supermacht China hält sich ebenfalls in Grenzen. Auch im Reich der Mitte ist eine Mittelschicht entstanden. Ihr Lebensstil orientiert sich am Westen, ohne dabei ihre Tradition zu verleugnen.

«Die chinesische Gesellschaft wird niemals eine Kopie der westlichen werden.»

Mahbubani/Summers

«Bodhisattva» (Erkenntniswesen im Mahayana-Buddhismus ) vom chinesischen Künstler Zhong Biao. bild: lookinart

Und weiter schreiben die beiden: «Die chinesische Kultur ist viel zu reichhaltig, um von einer universalen Kultur absorbiert zu werden. Doch ein sich modernisierendes China wird in vielen Bereichen Überschneidungen zum Westen haben, das zeigt die rasche Ausbreitung der klassischen Musik. 2008 haben 36 Millionen chinesische Kinder Klavierstunden genossen, sechsmal so viele wie in den USA. 50 Millionen Kinder lernten Geige spielen. In einigen chinesischen Städten sind 15 Opernhäuser jeden Abend ausverkauft.»

Der aktuelle Vormarsch der Nationalisten und Populisten im Westen sei deshalb ein vorübergehendes Phänomen, so Mahbubani/Summers. Längerfristig werde es zu einer friedlichen Überlappung der Zivilisationen kommen. Gleichzeitig werde der technische Fortschritt eine Ökokatastrophe verhindern. Alles in allem stünde der Menschheit eine glorreiche Zukunft bevor.

«Die progressive Richtung der menschlichen Geschichte, welche die conditio humana auf bisher unerreichte Höhen gehoben hat, wird sich fortsetzen.»

Mahbubani/Summers

Mahbubani/Summers erinnern stark an Hegels Geschichtsauffassung: Die Menschheit bewege sich auf immer grössere Selbsterkenntnis und Selbstentfaltung zu. Die Geschichte zeige eine eindeutige Entwicklung hin zu immer mehr Rationalität und Freiheit. bild: WATSON

Ganz anders die Pessimisten. Für sie sind die Reiter der Apokalypse wieder unterwegs, und sie werden uns Naturkatastrophen, Flüchtlingsströme, Verwüstung und Krieg bringen. Der Historiker Ian Morris etwa stellt in seinem Bestseller Why the West Rules for Now fest, dass die Menschheit sich an einem Wendepunkt befindet: «Das Paradox der Entwicklung schafft gelegentlich eine harte Decke, die sich nur durch eine wahrhafte Transformation der Gesellschaft durchbrechen lässt», schreibt Morris. «Gelingt es der Gesellschaft nicht, diese Decke zu durchschlagen, dann erleidet sie eine Häufung von schlimmen Dingen – Hunger, Epidemien, unkontrollierte Migration und Staatsversagen. Dieser Niedergang kann in einem katastrophalen, jahrhundertelangen Kollaps und in einem neuen Mittelalter enden.»

«Ein Erschröckentliche Doch Wahrhafftige grausame Hungers nott»: Kanibalismus in Litauen und Russland, 1571, auf einem deutschen Flugblatt. bild: wikimedia

Die Klimaerwärmung ist zu einem die Menschheit bedrohenden Problem geworden. Daran können die jüngsten Erfolge am Pariser Klimagipfel nicht hinwegtäuschen. «Es reicht nicht, die Emissionen zu stabilisieren und jährliche Erhöhungen des Ausstosses von Kohlenwasserstoff zu verhindern», stellen die beiden ausgewiesenen Experten Gernot Wagner und Martin Weitzman in ihrem Buch «Climate Shock» fest.

«Wir müssen die Emissionen gegen Null herabschrauben, um die bereits bestehende Konzentration zu verringern.»

Wagner/Weitzman

Der Klimaschock entwickelt sich immer stärker zur Triebfeder der weltweiten Migration. Eine verheerende Dürre war einer der Gründe für den Bürgerkrieg in Syrien und die damit verbundenen Flüchtlingsströme. Auch in Afrika ist eine andauernde Trockenperiode der Grund, weshalb die Bauern ihre Dörfer verlassen und sich auf den Weg nach Europa machen. Die Globalisierung der Wirtschaft und der technische Fortschritt sorgen dafür, dass sich die Wachstumsschere immer weiter öffnet. Der französische Ökonom Thomas Piketty hat in seinem Besteller Das Kapital des 21.Jahrhunderts aufgezeigt, dass die Konzentration des Reichtums im Westen bald wieder das Ausmass der Feudalgesellschaft vor dem Ersten Weltkrieg erreicht hat.

Wie grotesk die Einkommensunterschiede mittlerweile geworden sind, zeigt die soeben veröffentlichte Hitparade der Hedge-Fund-Manager. Die 25 am meisten verdienenden Manager haben letztes Jahr zusammen rund 13 Milliarden Dollar einkassiert. Kenneth Griffin von der Citadel Investment Group sahnte allein 1,7 Milliarden Dollar ab.

Die Realität in Lima, Peru: Die «Mauer der Schande», ein zehn Kilometer langer Festungswall trennt die Armen von den Reichen. bild: tumblr/

Der neue Geldadel destabilisiert die Gesellschaft. Das hat Hollywood längst begriffen. Filme wie «The Hunger Games« schildern eine dystopische Welt, in der eine schmale Elite in einem unglaublichen Reichtum schwelgt, streng abgeschottet von einer verelendeten Mittelschicht. Der technische Fortschritt befeuert diese Entwicklung zusätzlich. Fast täglich können wir derzeit auf allen Medienkanälen verfolgen, welch verheerende Folgen die Vierte Industrielle Revolution auf unsere Arbeitsplätze haben wird. Der US-Ökonom Tylor Cowen geht in seinem Bestseller Average is Over davon aus, dass bald vier von fünf Erwerbstätigen nicht mehr gebraucht werden. Die Prekarisierung der Arbeitsplätze ist überall im Gang, auch in der Schweiz.

Die Politik beginnt auf diese Entwicklung zu reagieren. Nationalismus und Populismus sind im Westen auf dem Vormarsch. Ob Donald Trump in der USA, Marine Le Pen in Frankreich oder Frauke Petry in Deutschland, überall lässt sich ein neuer, noch vor kurzem unvorstellbarer Wohlstands-Faschismus beobachten, auch in der Schweiz: Roger Köppel und Christoph Blocher schrecken nicht mehr zurück, Hermann Göring zu verteidigen, respektive die SVP mit den Juden im Holocaust zu vergleichen.

bild: tumblr

So, wer hat also Recht? Die Optimisten mit ihrem friedlichen Überlappen der Kulturen oder die Pessimisten mit ihren apokalyptischen Reitern? Die Frage ist falsch gestellt. Wir befinden uns am Ende eines grossen Zyklus und stossen an eine harte Decke. In diesem Punkt hat der Historiker Morris Recht. Das internationale Finanzsystem ist wacklig geworden, der Backlash gegen eine globalisierte Wirtschaft ist in vollem Gang, und wie ein Zombie steigt der Nationalismus wieder aus seinem Grab. So gesehen befindet sich die Menschheit in einer ähnlichen Lage wie vor dem Ersten Weltkrieg, und es braucht schon sehr viel Fantasie, um dies alles – wie die Optimisten dies tun – als eine Art Kinderkrankheit der neuen digitalen Welt zu betrachten, die sich bald auswachsen wird.

Weder der Neoliberalismus noch eine progressive Variante des Sozialstaates werden die sich abzeichnenden Probleme lösen können. Wir brauchen eine grosse Transformation, denn in einer begrenzten Welt kann die Wirtschaft nicht unbegrenzt wachsen, auch nicht «qualitativ». Und wer glaubt, man könne die sich abzeichnenden Probleme auf dem Arbeitsmarkt allein mit mehr Bildung und Fachkräften lösen, der wird sich auf einen Schock gefasst machen müssen.

Die dunkle Seite der globalisierten Wirtschaft erzwingt ein Umdenken: zurück zu regionalen Wirtschaftskreisläufen.
bild: pennwhartontoronto 

Wie aber lässt sich die Katastrophe des Ersten Weltkrieges diesmal verhindern? Dezentralisierung ist das Zauberwort. Die Nebenwirkungen einer globalisierten Wirtschaft sind heute schädlicher geworden als die Vorteile, und zwar ökonomisch, ökologisch und politisch. Ökonomisch, weil nur eine schmale Elite davon profitiert, ökologisch, weil das herumkarrren von Gütern um die Welt nicht mehr zu verantworten ist, und politisch, weil die dadurch erzeugten Wutbürger den Rechtspopulisten in die Hände spielen.

Der Schlüssel zu einer dezentralisierten Wirtschaft liegt im Energiesektor. Das sehen inzwischen selbst die Betonköpfe der Stromwirtschaft. So hat der ehemalige Alpiq-Chef Hans Schweickardt kürzlich in der NZZ unmissverständlich erklärt: 

«Die Zukunft der Energie ist dezentral.»

Hans Schweickardt

Eine dezentrale Energieversorgung könnte zusammen mit dem Internet die Grundlage für eine sich abzeichnende Wirtschaftsordnung der Zukunft bilden. Einer Wirtschaftsordnung, die dank der fortschreitenden Digitalisierung auf eine globale Supply Chain und ihre schädlichen Nebenwirkungen verzichten kann und sich nicht mehr in die Dienste eines ausbeuterischen Geldadels stellen, sondern den Menschen dienen wird.

(Gestaltung: Anna Rothenfluh)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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71
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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 16.05.2016 16:16
    Highlight Schwierig, eine 100%ig zutreffende Prognose zu stellen 🤔!

    Mindestens ebenso schwierig aber, werden die mannigfaltigen und gravierenden Probleme sein, welche auf die grosse Mehrzahl der Menschen weltweit zukommen, diese vor grösste Herausforderungen oekologischer, oekonomischer und sozialer Art stellen und entsprechend hohe Tribute einfordern werden.

    Für Europa im speziellen sind sowohl der Haupttitel und dessen Thema, wie die am untersten Rand dieses Artikels vermerkten Zusatz- und Nebenbeiträge, m.E. leider absolut realistisch :

    http://webspecial.tagesanzeiger.ch/longform/klimaflucht/
    24 1 Melden
  • Herr Schibli 16.05.2016 15:29
    Highlight Im Gegensatz zu vor 100 Jahren haben wir heute genügend Ressourcen um 12 Mia. Menschen zu ernähren. Technisch sind wir soweit fortgeschritten, dass jeder Mensch in gutem Wohlstand leben könnte. Auch wenn die Verteilung der Güter, der Dienstleistungen und des Wohlstands immer noch katastrophal sind, der Trend zeigt eindeutig Richtung Besserung. Seit 1980 wurde zudem die Erde grüner und zwar um die zweifache Fläche der USA. Dem Planeten geht es bestens.
    7 26 Melden
    • Thadic 17.05.2016 06:19
      Highlight Die Waldfläche ist nur in Europa gewachsen. In allen anderen Kontinenten ist sie geschrumpft. Die Wüsten wachsen auch. Was ist hier "prima "?
      12 2 Melden
  • pamayer 16.05.2016 14:35
    Highlight fragt ein stern die erde, warum sie so angeschlagen aussehe. die erde sagt, sie habe mensch. darauf der stern: macht nix. geht rasch wieder vorbei.
    24 4 Melden
    • Admiral 18.09.2016 09:18
      Highlight Das war sehr passend gesagt: islamismus und faschismus sind Kinderkrankheiten, die nur vorübergehend sind. Zumindest bis diese Kinder noch leben.
      0 1 Melden
  • Hackphresse 16.05.2016 14:24
    Highlight Ob Himmel oder Hölle, wir schaffens sicher beides auch zu zerstören. 😂😂😂
    29 5 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 16.05.2016 12:31
    Highlight Der Schwenk von allen Weltproblemen hin zur Verteufelung der Globalisierung, und dann schnurstracks zur rettenden Dezentralisierung, konkret des Energiesektors, scheint mir doch etwas an den Haaren herbeigerissen zu sein. Solche wirre Argumentations-Scheinketten entstehen doch gewöhnlich in den PR-Abteilungen der Stromwirtschafts-Betonköpfen.
    Globalsierung und Dezentralisierung konkurrieren sich nicht. Dezentralisierung ist kein Zauberwort. Der Energiesektor ist nicht per se der heilsbringende Schlüssel zur Lösung aller Weltprobleme, wie uns das die AKW-Barone und dieser Artikel vorgaukeln.
    9 3 Melden
  • Dä Brändon 16.05.2016 11:59
    Highlight Ich sehe die Sache auch eher von der nüchternen Seite. Die grösste Gefahr ist der unkontrollierte Kapitalismus. Die Amerikaner sind wohlgenährt und leben auf einem sehr breiten Fuss. Sollten sie einmal Hunger bekommen wird der Rest der Welt dafür sorgen müssen das ihre Bäuche wieder voll werden. Niemand möchte Einbussen beim Wohlstand. Die Russen sind nie und nimmer eine Gefahr, die kennen keine fetten Bäuche, sie können weit mehr produzieren als sie essen können.
    20 6 Melden
  • Jol Bear 15.05.2016 23:27
    Highlight Wenn Dezentralismus die Zukunft sein soll, und das ist sehr wahrscheinlich sinnvoll, so ist nicht nur die Stromversorgung zu erwähnen. Noch viel wichtiger ist die Dezentralisierung der Macht. Mehr Souveränität für Regionen, Abbau des Zentralismus. Die Entwicklung der EU in den letzten Jahren hat leider Gegenteiliges offenbart. Die zunehmende Zentralisierung der Macht führt leider genau zur übertriebenen Gegenreaktion in Form der Erstarkung der politischen Rechtsaussen, welche die Probleme der Verliererregionen geschickt ausnutzen.
    34 5 Melden
    • FrancoL 16.05.2016 09:47
      Highlight Das Erstarken der Rechtsaussenkräfte ist eine SCHEIN-Dezantralisierung der Macht. Schauen sie sich die SVP an; unter dem Diktat der ZH-SVP hat sie an Macht gewonnen, gleiches gilt auch für fast alle anderen rechtspopulistischen Parteien in den Nachbarländern. Den Faschismus als zentral gesteuerte Machtfülle brauche ich nicht zu erwähnen.
      Damit will ich nicht sagen dass die EU in der heutigen Form das Gelbe vom Ei ist.
      Wir brauchen jedoch übergeordnete Systeme die gerade zB die Energie ordnen, die verhindern das Energie zum Machobjekt wird. Nicht alle haben den gleichen Zugang zur Energie.
      18 11 Melden
  • dracului 15.05.2016 22:58
    Highlight Unser Verhalten wird letztlich nur die eigene Lebensgrundlage zerstören. Das Universum gab es lange vor den "Menschen" und wird es noch lange nach dem menschlichen Parasitenbefall geben. Wir nehmen uns viel zu ernst und sind überheblich bezüglich unserer Bedeutung oder sagen wir "menschlich". Der Natur sind wir egal - sie wird sich erholen und die Zeit wird diese Wunden heilen!
    30 11 Melden
    • FrancoL 15.05.2016 23:22
      Highlight Nein, das was Sie sagen ist eine Absage an die Verantwortung die wir tragen sollten. Die Menschen müssen sich selbst wieder wichtiger nehmen, die grosse Masse der Menschen und das Wichtignehmen nicht einer kleinen Minderheit überlassen. Die Verantwortung dieser Welt muss wieder auf viele Schultern übertragen werden und nicht von Wenigen nach Lust und Laune getragen werden.
      Es wäre total falsch sich hinter der Tatsache dass eine Naturkatastrophe über Jahrtausende sich wieder ausgleichen wird zu verstecken. Wir sind nicht für Jahrtausende verantwortlich sondern für unsere unmittelbare Zukunft.
      39 9 Melden
    • FrancoL 16.05.2016 12:53
      Highlight @Lapos;
      "Wir machen einfach den Fehler und überlassen Menschen mit schlechter Absicht das Kommando"

      Wir gehören teilweise zu diesen Menschen. Es geht nicht auf wenn wir Deinem Satz folgen. Derjenige der etwas einem Menschen mit schlechter Absicht überlässt wird zu Hehler der schlechten Absicht.

      Nein Deine Annahme zeugt dass viele nicht die Energie aufbringen einen vernünftigen Weg einzuschlagen und lieber den anderen überlassen dies zu tun und hinterher sich beklagen, ja das ist nun wirklich Mode geworden; Verantwortung nicht übernehmen aber Resultat verbal abstrafen.
      14 1 Melden
    • FrancoL 16.05.2016 13:28
      Highlight @lapos; dies setzt voraus dass Du auf dem richtigen Weg bist UND Du davon ausgehen kannst dass die die Deinem Weg folgen wollen dies auch können. Und das meine ich nicht in Deiner unmittelbaren Umgebung sondern auch in anderen Gegenden dieser Erde.
      Siehst Du der Ausdruck "so gut es geht" lässt Vieles manchmal zu Vieles offen. "so gute es geht" enthält eine Relativierung, die eine breite Spanne an Wertung offen lässt und dies ist die Problematik für die Zukunft.
      9 2 Melden
    • FrancoL 16.05.2016 14:09
      Highlight @lapos; Du scheinst eine hohe Meinung Deiner Haltung zu haben und sprichst von einem hohem Ross herunter, ein Ross dass vermutlich nur der kleinste Teil der Menschheit unter sich weiss.
      Du solltest auch nicht andere ohne näheres zu wissen beurteilen und kategorisieren. Ich sage, dass nicht alle in der Lage sind die nötigen Schritte anzugehen, auch wenn sie vielleicht diese erkennen.
      "So gut wie es geht" setzt voraus dass das was man sich auferlegt so gut man es kann erledigt. Etwas können ist dann von Vielem abhängig und erst dann kann es gewertet werden, nämlich ihm Rahmen des Vollbrachten.
      4 4 Melden
    • FrancoL 16.05.2016 17:48
      Highlight @lapsos; DU wertest! Jeder der seinen Massstab oben anstellt der wertet und gibt gleich die Skala vor. Niemand steht über Dir, wow, Du bist mit jedem auf Augenhöhe und Du bestimmst wohl auch die Augenhöhe.
      Hochmut kommt meistens vor dem Fall.
      Würde zu gerne Deine Arbeit (Branche) kennenlernen und die Wertung Deiner Arbeit von Deinem Vorgesetzten, würde wohl eine neue Betrachtung hinzukommen.
      Es geht auch nicht um Selbstsabotage oder Selbstverstümmelung sondern um eine gesunde Wertung der eigenen Existenz.
      Wir sind fast alle noch verbesserungsfähig, ausser Dir wohl.
      6 2 Melden
  • Froggr 15.05.2016 21:44
    Highlight Finde solche Artikel, welche besagen, dass alles Rechte schlecht ist und das Linke die Zukunft sein sollte sehr heikel. Ein richtig bzw. falsch gibt es in dieser Frage nicht. Natürlich hat jeder seine Meinung, das ist ja auch gut so, aber was schlussendlich stimmt, kann in der Gegenwart nicht gesagt werden.
    42 22 Melden
  • Blitzableiter 15.05.2016 20:16
    Highlight "Noch nie war die Zukunft der Menschheit so umstritten" Das ist schon genug an Fehleinschätzung für heute.
    50 13 Melden
  • Kookaburra 15.05.2016 20:04
    Highlight Eine Wirtschaft die den Menschen dient, kann meiner Meinung nach nur durch die Demokratisierung der Wirtschaft, wie sie Richard D. Wolff (den werdet ihr mögen, ein supersozi-marxist) vorschlägt, erfolgen.

    Aber mit der herrschenden Migrationsfreiheit kann der Bürger nicht genug Kraft und Macht aufbauen, um eine solche Umwälzung zu vollziehen.

    Die Macht verlagert sich nur in den Regionen in Richtung Arbeiter, in denen die Arbeitskraft knapper wird, also die Bevölkerung abnimmt. (Wie sie es in Europa täte.)
    Denn durch Bev. Wachstum (und besonders durch Migration) passiert das Gegenteil...
    19 11 Melden
    • _kokolorix 15.05.2016 21:50
      Highlight Wir haben doch in keinster Weise Migrationsfreiheit!
      Ich kann mich ohne Job nicht irgendwo in der EU niederlassen. Jeder der hierherkommt muss entweder von einer hiesigen Firma angestellt werden oder in einem kleinlichen Asylverfahren nachweisen, dass er an Leib und Leben bedroht ist. Wie lächerlich diese Entscheide sind beweist die grosse Anzahl an Abgelehnten die aber wegen der Unsicherheit in ihrer Heimat nicht zurückgeschafft werden können...
      Die Destabilisierung besorgen nicht die, die herkommen, sondern die, die immer unbesehen den billigsten Anbieter wählen.
      21 10 Melden
    • Kookaburra 15.05.2016 22:27
      Highlight Und diese können das nur, weil wir sie lassen. Ausserdem sind die Arbeitslosenzahlen sogar bei den Deutschen in der Schweiz doppelt so hoch, wie bei den Schweizern. Bei anderen Immigrationsnationalitäten noch viel höher. Obwohl das ja nicht möglich sein sollte...

      Die Zuwanderung ist der Hauptgrund, wieso wir immer mehr Macht an die Wirtschaft verlieren.
      21 7 Melden
    • _kokolorix 16.05.2016 10:32
      Highlight Das ist selbstverständlich nur möglich, wenn diese Arbeitnehmer entlassen werden. Auch das wird zu 100% von unseren ach so patriotischen Patrons verursacht. Sie nutzen die Unwissenheit der neu Eingewanderten aus und wenn diese dann Bescheid wissen wie es hier so läuft werden sie entlassen und durch neue Unwissende ersetzt. Diesem Treiben gehört der Riegel geschoben. Das erreicht man nur durch hart durchgesetzte Mindestbestimmungen, aber kaum durch Zuwanderungsbeschränkungen. Letztere fördern fast ausschliesslich die prekäre Schwarzarbeit, welche die Ausbeuter noch begünstigt
      4 2 Melden
    • Hackphresse 16.05.2016 14:40
      Highlight Was ist eigendlich der Grund der Zuwanderung? Ich glaube da sollte man nicht das Symptom bekämpfen sondern die Krankheit welche das Symptom verursacht: Tiefsteuerpolitik für ausl. Firmen, schlecht geführte HR welche Talente unterdrücken und Know How ausmisten um den Profit fürs nächste Quartal zu steigern, unergonomische Arbeitszeiten usw. ME-Initativen bringen niemandem etwas, höchsten PR.
      2 1 Melden
    • _kokolorix 16.05.2016 15:44
      Highlight Das die Tiefsteuerpolitik in den Abgrund führt ist ja offensichtlich. Aber während ein Mindest- und Maximallohn sich problemlos definieren und überwachen lassen, ist es unmöglich schlecht geführte Unternehmen zu verbieten. Aus genau diesem Grund sind alle kommunistischen Volkswirtschaften gescheitert.
      Es braucht einfach klar definierte Eckpfeiler, innerhalb derer der Wettbewerb die schlechten aussortiert
      0 0 Melden
    • Hackphresse 16.05.2016 16:19
      Highlight Klar ist es unmöglich Schlecht geführte Unternehmen zu verbieten, das sehe ich genau so. Aber es ist eine Hauptursache die von den Arbeitern intern angegangen werden kann und muss. Oft werden dann aber die Couragierten am Ende schickaniert und schlimmstenfalls einfach entlassen. Darum wäre mit einem besseren AN-Schutz in dieser richtung schon geholfen und Langfristig würden Unternehmen davon auch profitieren. Da muss aber ein Umdenken in der Gesellschaft voran gehen, ohne Scheuklappen, Ablenkung und Angstmacherei von seiten der jetzigen Politik. Da wären intelligente Lösungen gefordert.
      2 1 Melden
    • _kokolorix 16.05.2016 19:14
      Highlight Da gehe ich mit dir einig. Das Mitspracherecht der Angestellten müsste auch ein Ziel sein. Aber auch dort ist der Widerstand gewaltig, herrscht doch in den Unternehmen immer noch uneingeschrankt der 'wer zahlt befielt' Geist
      2 0 Melden
  • mortiferus 15.05.2016 19:40
    Highlight Die apokalyptischen Reiter sind eine Folge des menschlichen Wesen. Extrapoliert man die technische Entwicklung, addiert unsere Aggression und beachtet man, im Vergleich zur tech. Entwicklung, unsere superlangsame Evolution, muss Einstein & Hawking recht haben, wir sind unser grösster Feind. Wir sollten uns aber nicht zu wichtig nehmen. Es spielt keine Rolle für das Ganze, den Kosmos, wie und wann die Zivilisation oder unsere Spezies untergeht. Es wird passieren. Wie jeder von uns den Löffel abgeben wird. Auf den Sensenmann zu warten oder sein Erscheinen vorherzusagen verdirbt nur das Leben.
    29 3 Melden
    • Froggr 15.05.2016 21:37
      Highlight Das ist eine Super einstellung. Wir sollten es gar nicht erst versuchen, wir schaffen es sowieso nicht. Super mol. Wo soll das denn hin führen?
      12 5 Melden
  • Humbolt 15.05.2016 19:36
    Highlight Harald Lesch, Prof. für Astrophysik erklärt in einem Interview wie er die Welt in 100 Jahren sieht. Betrachtet das ganze sozial, ethisch, ökologisch, ökonomisch und naturwissenschaftlich. Sehr sehenswert!

    16 3 Melden
  • StealthPanda 15.05.2016 19:28
    Highlight Errinnert mich an die Debatte ob wir bereits den grossen Filter( auch bekannt als Fermi Paradox) durchschritten haben oder nicht. Wenn ja werden wir uns bald in einer tollen Zukunft befinden. Wenn nein steht die Menschheit vor der ausrottung.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Existentielles_Risiko?wprov=sfla1
    17 6 Melden
    • mortiferus 15.05.2016 20:28
      Highlight Ich denke unser Wesen entwickelt sich zu langsam um ihn als Mensch zu erreichen. Falls er von Lebewesen auf diesem Planeten erreicht wird, werden das nicht mehr die Menschen sein, die sich die letzten hunderttausende von Jahren entwickelt haben. Es wird vielleicht nochmals ein paar hunderttausend Jahre benötigen, bis unser Wesen evolutionär soweit entwickelt wird, dass wir diese Typ III Zivilisation erreichen. Bis dahin kann uns noch der Himmel auf den Kopf fallen. So was, dass manifestieren von Schöpfern, oder das Auftreten von Ausserirdischen würde uns eventuell über den Filter spicken.
      3 5 Melden
    • Töfflifahrer 15.05.2016 20:28
      Highlight Sieht aktuell leider eher nicht nach einer tollen Zukunft aus. Zuviel Gier und kurzfristige Interessen!
      16 4 Melden
  • joséklopp 15.05.2016 19:17
    Highlight spannender Amsatz, aber zu viel in einen Artikel gepackt Herr Löpfe. Sie neigen zu Übertreibungen.
    Die Analogie mit dem Ersten Weltkrieg ist, die Klimakatastrophe, sie soziale Schere, das Marktversagen, der 'Zombie' des Nationalismus, Huntington, Morris, Piketty - eine anspruchsvolle Synthese verschiedenster Ansätze, die Ihnen in diesem Artikel nicht gelingt. Und damit vereinfachen Sie hochkomplexe Vorgänge und vermischen sie obendrauf noch durcheinander.
    Dass es auf den ausbeuterischen Geldadel hinauslaufen wird, war von Beginn auch abzusehen...
    34 15 Melden
  • malu 64 15.05.2016 18:51
    Highlight Seit die aufrechgehenden Primaten die Welt bevölkern, wird
    der Untergang unserer Kugel beschleunigt. Alle Entwicklungen haben Nebenwirkungen. Wir sollten jeden Tag geniessen und
    die ganzen Peanuts die uns tagtäglich Nerven auf die Seite
    kicken. Kämpfen wir für unsere
    Ideale und Vorsätze.
    11 5 Melden
  • Luca Brasi 15.05.2016 18:36
    Highlight Ich glaube nicht an einen Dritten Weltkrieg. Dieses Schreckgespenst versuchte man uns doch schon während dem Kalten Krieg einzureden. Die Menschheit hat schon vieles überlebt. Was sein wird, wird sein. Que sera, sera. Da kann auch der Historiker Morris noch so sehr in seine Kristallkugel gucken (wenn Historiker zu Futurologen mutieren ;)).

    PS: Kannibalismus, Frau Rothenfluh. ;)
    15 21 Melden
  • Danyboy 15.05.2016 18:26
    Highlight Nun, warum ist es so, dass viele Mittleständler heute ihre eventuellen eigenen Henker wählen? Ganz einfach: Weil viel zu viele Leute das Gefühl haben, dass SIE sicher nicht diejenigen sein werden, die mal ohne Arbeit und Geld dastehen. Das sind die "Anderen", die Faulen, diejenigen die einfach mal was (falsches) studiert haben, etc. Ein verheerender Irrglaube. Andererseits muss ich selber auch zugeben: Wir können nicht wissen, wie es rauskommt. Noch habe ich Hoffnung, dass die digitale Revolution ihr demokratisches Potenzial ausschöpft und es gar nicht so schlimm kommt.
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    • R&B 16.05.2016 13:43
      Highlight 👍🏼
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  • Kookaburra 15.05.2016 18:22
    Highlight Wenn Dezentralisierung ökonomisch richtig ist, was ich glaube, wieso soll dies dann nicht auch politisch stimmen?
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    • _kokolorix 15.05.2016 21:56
      Highlight Weil politisch überall die Spielregeln für alle gleich sein müssen, damit die Dezentralisierung der Wirtschaft funktioniert. Gewisse Grundlagen wie Mindest- und Maximallöhne und Besteuerung müssen überall ähnlich sein. Das Gleiche gilt für eine angemessene Infrastruktur
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    • Kookaburra 15.05.2016 22:48
      Highlight Aber wieso passiert dann (z.b. durch die EU) das Gegenteil?

      Weil leider die Welt einfach nicht so funktioniert, wie man sie sich idealerweise vorstellt. Je eher wir dies akzeptieren, anstatt dem Linksutopismus zu frönen und auf Wunder hoffen, desto besser.
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  • G_M 15.05.2016 18:15
    Highlight Auf den Punkt gebracht, danke Watson!

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Who runs the world? 148 Frauen, die ihr euch zum Vorbild nehmen könnt 

Wir haben einen Kanon gemacht. Das ist dieses Ding, in dem normalerweise steht, welche männlichen Künstler, Wissenschaftler, Denker für die Welt notwendig sind. Aber nicht bei uns. #DIEKANON

In Zusammenarbeit mit: Jelena Gučanin, Nana Karlstetter, Mahret Kupka, Julia Pühringer, Theresia Reinhold, Hedwig Richter, Nicole Schöndorfer, Margarete Stokowski und Brigitte Theissl.

Je verwirrender die Welt scheint, um so stärker wird dem Menschen die Sehnsucht nach einer Ordnung. Nach einer Einordnung. Nach anderen Menschen, die ihm Ideen, Anregung und Halt geben. Die ihm Leuchtturm sein können, in der immer wiederkehrenden, scheinbar schrecklichsten aller Zeiten.

Verständlich also die …

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