Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
meyer-fürst

Der Zürcher Schönheits-Chirurg Peter Meyer-Fürst, hier mit zwei Schönheiten aus der Zürcher Society, will weiter operieren.  Bild: keystone

Meyer-Fürst reloaded

«Busen-Meyer» will weitermachen und Gegner ins Gefängnis werfen lassen

Der seit Jahren wegen gravierender Kunstfehler in der Kritik stehende Schönheits-Chirurg Peter Meyer-Fürst will trotz Schliessung seiner Praxis weitermachen. 

Peter Meyer-Fürst, der Zürcher Schönheitschirurg, hat einen Kunstfehler zuviel gemacht. In einem «Kassensturz»-Beitrag von diesem Januar beklagte eine junge Frau, Meyer-Fürst habe ihre Brüste verunstaltet. Weil es nicht der erste bekannte Kunstfehler des 78-jährigen Chirurgen ist, hat die Gesundheitsdirektion die gesamte Gemeinschaftspraxis, in der Meyer-Fürst operiert, geschlossen. Der Chirurg selbst ist mit einem Operationsverbot belegt worden. 

Gegenüber der «Weltwoche» geht Meyer-Fürst nun zum Gegenangriff über. Die fragliche Patientin sei an den Komplikationen selber schuld. Diese sei den Nachkontrollen ferngeblieben, habe zu früh wieder angefangen, zu arbeiten und habe zudem die ihr verschriebenen Antibiotika nicht genommen. 

Nun will Meyer-Fürst gegen alle diejenigen Klage einreichen, die an seinem Operationsverbot seiner Meinung nach Schuld sind. Und das sind alle, ausser ihm selbst. Sein Comeback im Operationssaal kündigt er noch für dieses Jahr an

«Ich versichere Ihnen, dieses Jahr noch werde ich wieder im Operationssaal stehen – und ­alle, die die Hetzjagd gegen mich angezettelt haben, werden im Gefängnis sitzen!» (thi)



Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Philipp 26.02.2015 10:42
    Highlight Highlight Ein Unbelehrbarer sondergleichen!
    Seit Ruf ist seit Jahren schlecht, auch unter Fachleuten, jedoch nicht durch andere Menschen, sondern durch sein Nichtkönnen verursacht. Und jetzt sagt er sich (und sein Anwalt unterstützt ihn dabei, schliesslich verdient er an ihm und seinen geplanten Prozessen – ob sein Mandant verliert oder nicht …): Wenn ich schon einen eh schlechten Ruf zu verlieren hab, dann richtig drauf mit der Lederfeile bzw. dem Skalpell. Na, dann viel Spass Fürst Peter Meyer.
    Uns jedenfalls wird es grossen Spass machen, wie er sich in den noch tieferen Sumpf reitet!
  • danbla 26.02.2015 09:37
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man einfach ihn ins Gefängnis setzen.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article