Wirtschaft
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North Korean leader Kim Jong Un guides on the spot the underwater test-fire of strategic submarine ballistic missile in this undated photo released by North Korea's Korean Central News Agency (KCNA) in Pyongyang on April 24, 2016. KCNA/via REUTERS. ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. EDITORIAL USE ONLY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THIS IMAGE. SOUTH KOREA OUT.       TPX IMAGES OF THE DAY

Beobachtet den Start einer Rakete: Diktator Kim Jong Un. 
bild: KCNA/REUTERS

Nordkorea hat alle sechs Wochen eine Atombombe mehr 

Nordkorea bedroht jetzt das internationale Finanzsystem mit heimtückischen Cyber-Attacken und baut sein Atomwaffenarsenal kontinuierlich aus.

27.05.16, 20:04 29.05.16, 02:42


In Jahr 2005 gelang es dem FBI, gefälschte Hundert-Dollar-Noten im Wert von rund vier Millionen Dollar zu beschlagnahmen. Die Noten waren so raffinert nachgeahmt, dass sie bald den Beinamen «Superdollars» erhielten. Bald war auch klar, woher sie stammten: aus Nordkorea. Das Regime von Kim Jong Il hatte offenbar jahrelang den Luxuskonsum seines obersten Kaders mit gefälschten US-Dollars finanziert.

Members of the State Merited Chorus perform during a concert where high level officials, diplomats and foreign journalists were invited to watch, as part of celebrations on the conclusion of the ruling party congress in Pyongyang, North Korea on Wednesday, May 11, 2016. North Korea just wrapped up its biggest political event in decades - a lavish, four-day congress of its ruling Workers' Party of Korea intended to both strengthen the leadership of Kim Jong Un and show off the face of the country that North Korea wants the world to see: that of a stable, unified nuclear power determined to stay its own party, come what may. (AP Photo/Wong Maye-E)

Selbst Männerchöre sind in Nordkorea militärisch organisiert.
Bild: Wong Maye-E/AP/KEYSTONE

Kim Jong Ils Sohn Kim Jong Un hat das gleiche Problem wie sein Vater: Seine Steinzeit-Kommunismus-Volkswirtschaft ist viel zu wenig produktiv. Das hat zur Folge, dass das gemeine Volk hungert und die Elite nicht an die begehrten Güter aus dem Westen kommt. Deshalb hat der nordkoreanische Diktator eine Methode entwickelt, die weit gefährlicher ist als diejenige seines Vater: Er greift Swift an, das System, mit dem die Banken sich rund um den Globus Geld überweisen.  

Die Hauptzentrale von Swift liegt in Brüssel, angegriffen werden jedoch Banken in der Dritten Welt. Das erste Opfer war die Nationalbank von Bangladesch. Dort gelang es Hackern, 81 Millionen Dollar zu ergattern. Dass es nicht noch weit mehr wurden, ist einzig einem Lapsus der Eindringlinge zu verdanken. Opfer von weiteren Attacken waren eine Bank auf den Philippinen und eine in Ecuador.  

«Die Gefahr ist so offensichtlich geworden, dass selbst die Rivalen, die sich in Asien in die Haare geraten, dringend eine Lösung finden müssen.»

Economist

Experten der digitalen Sicherheitsfirma Symantec glauben inzwischen, die Herkunft der Täter zu kennen. Bei den Angriffen wurde nämlich stets ein im Westen nicht bekannter Software-Code verwendet. Der gleiche Code wurde auch im Racheangriff verwendet, als Sony den Film «Das Interview» veröffentlichte, in dem Kim Jong Un verulkt wurde. Ebenso wurden verschiedene südkoreanische Unternehmen damit heimgesucht.

Das internationale Bankensystem gerät in Gefahr

Die Attacken auf Swift sind etwas, was es bisher noch nie gegeben hat. Eric Chien, Sicherheitsexperte bei Symantec, erklärte in der «New York Times»: «Wir haben es noch nie erlebt, dass ein Nationalstaat Geld stiehlt.»  

Dabei steht viel mehr auf dem Spiel als Geld. Swift ist so etwas wie das Nervenzentrum des internationalen Bankensystems. Rund 11'000 Geldinstitute sind daran angeschlossen. Ist dieses System nicht mehr sicher, dann bricht es zusammen. Die Folgen für die Weltwirtschaft wären nicht abzuschätzen, aber auf jeden Fall verheerend.

North Korean women working in the Kim Jong Suk silk mill are seen during a press tour on Monday, May 9, 2016, in Pyongyang, North Korea. Only about 30 of the more than 100 invited journalists brought into the country to cover the biggest political event in North Korea in decades have been allowed inside the meeting hall to see the proceedings, Monday. Officials have kept the foreign media busy with trips around Pyongyang to show them places North Korea wants them to see. (AP Photo/Wong Maye-E)

Fabriken wie im 19. Jahrhundert: Nordkoreanische Arbeiterinnen in einer Seidenfabrik.
Bild: Wong Maye-E/AP/KEYSTONE

Noch verheerender ist, was sich in Sachen Atombomben in Nordkorea anbahnt. Der «Economist» spricht von einem Albtraum, und das Magazin ist nicht für Sensationsjournalismus bekannt. «Die Gefahr ist so offensichtlich geworden, dass selbst die Rivalen, die sich in Asien in die Haare geraten, dringend eine Lösung finden müssen», warnt der «Economist».

«Nordkoreanische Ingenieure lernen aus ihren Fehlern.»

Economist

Nordkorea baut sein Atomwaffen-Arsenal systematisch aus. Inzwischen soll es bereits über rund 20 funktionierende Bomben verfügen. Obwohl ein Versuch mit einer Wasserstoffbombe kürzlich scheiterte, ist das ein schwacher Trost. «Nordkoreanische Ingenieure lernen aus ihren Fehlern», bemerkt der «Economist» lakonisch.

Nordkoreanische Ingenieure erhalten von ihrem Regime anscheinend auch unbegrenzte Mittel. Kein Land verwendet einen ähnlich grossen Anteil seines Bruttoinlandprodukts für die Produktion von Atomwaffen. Alle sechs Wochen soll eine neue Bombe gebaut werden. Auch was die Langstreckenraketen betrifft, machen die Nordkoreaner Fortschritte. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis selbst die USA das Ziel eines Angriffes sein könnten.  

epa05147401 A handout picture made available by the North Korean Central Television (KCTV) Broadcasting Station shows North Korea's 'Kwangmyongsong-4' satellite being fired from the Dongchang-ri launch site in Cholsan, North Pyongan Province, North Korea, 07 February 2016. North Korea has said it has successfully launched a satellite into orbit.  EPA/KCTV -- MANDATORY CREDIT: KCTV -- BEST QUALITY AVAILABLE -- SOUTH KOREA OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Geglückter Start einer nordkoreanischen Rakete.
Bild: EPA/YONHAP/KCTV

Wie ist es möglich, dass ein wirtschaftlich unbedeutendes und gesellschaftlich geächtetes Land zu einer derartigen Bedrohung für den Weltfrieden geworden ist? Schuld daran ist der Zwist der Grossmächte. Die Chinesen haben zwar die Schnauze voll von den Eskapaden von Kim Jong Un. Trotzdem schrecken sie vor harten Sanktionen zurück.

Warum die Südkoreaner keine Wiedervereinigung wollen

Die Chinesen wollen auf keinen Fall, dass es zu einer Wiedervereinigung der beiden Koreas kommt, weil US-Truppen dann direkt an ihrer Grenze stehen würden. Deshalb kaufen sie weiter Kohle und Eisenerz aus Nordkorea und liefern im Gegenzug Erdöl, Nahrungsmittel und Konsumgüter.  

Auch die Südkoreaner wollen keine Wiedervereinigung. Sie würden dann von verarmten Nordkoreanern überschwemmt werden, ähnlich wie die Westdeutschen in den Neunzigerjahren von den ehemaligen Bewohnern der DDR – nur viel schlimmer.   So lange China, Südkorea und die USA sich nicht auf eine gemeinsame Front gegen Nordkorea einigen können, kann Kim Jong Un ihnen auf der Nase herumtanzen. Wie lange die Welt mit diesem Risiko noch leben kann, ist eine andere Frage.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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59
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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Emperor 03.08.2016 03:35
    Highlight Nicht, dass ich das Nordkoreanische Regime irgendwie befürworten würde aber dieser Artikel ist nicht viel mehr als billige Panikmache der mehr oder weniger offen eine militärische Lösung für Nordkorea propagandiert...
    4 4 Melden
  • You will not be able to use your remote control. 29.05.2016 14:16
    Highlight > Bei den Angriffen wurde nämlich stets ein im Westen nicht bekannter Software-Code verwendet.

    Soso, der Code ist zwar nicht bekannt, aber wieder-erkannt wurde er? Wie muss man das verstehen? Sind diese Südkoreaner die besseren Hacker als die in Mountain View?
    4 7 Melden
  • ovatta 28.05.2016 10:24
    Highlight Wenn die so weiter machen ist Südkorea irgendwann ne Insel!
    Amerikas Streitmacht wartet doch nur darauf, ihr Arsenal zweckmässig zu entsorgen.
    18 11 Melden
    • herschweizer 09.09.2016 10:29
      Highlight Seit 50 Jahren hhh
      0 0 Melden
  • rodolofo 28.05.2016 08:00
    Highlight Diese Nordkorea-Gesellschaft ist eine Art Gross-Sekte mit einem erleuchteten Guru und seinen Jüngern, die ihrem Guru mit dem Notizblöckchen in der Hand hinterher laufen.
    In diesem Steinzeit-Kommunismus sehen alle gleich aus, da alle in einer Art lebenslangen Schuluniform stecken. Die Kadermitglieder der Gross-Sekte aber sind gleicher, als die Gleichen und bekommen Zugang zu gewissen Privilegien. Dieses System baut auf Angst und gegenseitiges Misstrauen und fördert einen Menschenschlag vom Typ "Arschkriecher und (heimlicher) Sadist".
    Was lernen wir aus diesem (Nordkoreanischen) Beispiel?
    13 3 Melden
    • 7immi 28.05.2016 12:41
      Highlight dass extreme keine lösung sind? rechtsextrem (nazi) und linksextrem (stalinistische diktatur, wie in nordkorea) können nur durch krasse massnahmen (ermordung von kritikern zb) bestehen. ist eigentlich spannend, wie nahe sich diese beiden extreme stehen...
      15 2 Melden
    • rodolofo 28.05.2016 13:16
      Highlight Ich sehe im Stalinismus eine Art von Faschismus, den ich als "links getarnten Rechtsextremismus, bzw. Militarismus" bezeichnen würde.
      "Linksextrem" ist für mich die Anarchie, welche wiederum dem Neoliberalismus sehr nahe kommt, den wir ja im allgemeinen "rechts" verordnen.
      Ich plädiere für eine Symbiose von Staat und Privatwirtschaft, als eine gelungene Synthese aus "Links" (Staatsgläubig) und "Rechts" (Markt-Gläubig).
      Ein deregulierter Markt führt ins "Drögeler-Ehlend".
      Eine staatliche Planwirtschaft führt in eine Mangel-Lethargie.
      Dazwischen liegt die "ökologisch-soziale Marktwirtschaft".
      16 1 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 13:57
      Highlight @rodolfo; die beschriebene "ökologisch-soziale-Marktwirtschaft" ist von der heutigen freien Marktwirtschaft meilenweit entfernt. Noch vor 15 Jahren wäre eine Symbiose möglich gewesen, heute ist sie leider eine Utopie.
      Heute bräuchte es einen klärenden Eingriff um auf den Weg der "ökologisch-sozialen-Marktwirtschaft" zu kommen und das wird von vielen nicht goutiert und schon gar nicht gewünscht; Trugbilder sind da den meisten viel genehmer.
      Darum, nur wenn wir ganz am Abgrund stehen werden, wird es zur echten Alternative kommen, allerdings wird es dann viel einscheidender sein als heute
      3 1 Melden
    • rodolofo 28.05.2016 14:45
      Highlight @ FrancoL
      Gemäss Jean Ziegler befinden wir uns in der Phase des "Casino-Kapitalismus".
      Eine schlecht ernährte und übergewichtige Unterschicht glaubt an eine reelle Chance, den Hauptgewinn zu erreichen und den Jackpot zu knacken.
      Hätte diese Unterschicht richtig rechnen gelernt, dann wüsste sie aber, dass die Wahrscheinlichkeit, in die Sphären der Reichen aufzusteigen nahe bei Null, die Chancen, wegen Spielsucht noch den letzten Rest an Geld und Würde zu verlieren, aber ungleich viel grösser sind.
      In ihrer Drögeler-Notlage setzen die Spielsüchtigen nun auf einen skrupellosen Mafiaboss...
      6 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 15:48
      Highlight @Rodolfo; ich folge Deiner Herleitung nur glaube ich an deren Festlegung in der Unterschicht nicht! ich denke es ist so wie bei einem Virus, die einen werden befallen die anderen nicht und dies unabhängig von der Schicht, vielleicht eher abhängig von den verschiedenen Lebensentwürfen. Es gibt in jeder Schicht verschiedene Typen von Menschen und die einen sprechen auf den Casino-Trick an oder eben nicht. Es gilt dieser Tatsache Stirn zu bieten und zwar quer durch alle Schichten, dazu gehört es ein lebenswertes Leben auch ohne grosse Finanzen zu ermöglichen und lebenswert zu machen.
      2 0 Melden
    • rodolofo 28.05.2016 17:53
      Highlight @ FrancoL
      Ja, mit diesem Einwand hast Du natürlich sehr recht! Eigentlich wollte ich auch nicht alle aus der "Unterschicht" in einen Topf werfen.
      Ich meinte eigentlich im Speziellen die "Ratten", welche "Rattenfängern" hinterher laufen, weil sie selber gerne solche "Rattenfänger" wären.
      Kim Jong Un muss die Ratten nicht mehr fangen.
      Er hat sie schon allesamt beisammen, in seinem grossen Käfig mit dem Namen "Nordkorea"...
      3 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2016 20:05
      Highlight @rodolfo; Ja jetzt sind wir synchron. Es sind diese Individuen, die Du "Ratten" nennst die das Hauptproblem darstellen und die gebt es in allen Schichten und leider brauchen sie heute sich kaum zu tarnen und können den Rattenfängern folgen. Das sind die Individuen, die am liebsten sich leiten lassen, leiten von jemandem der ihnen klar darstellt dass sie an der Misere sind nicht mitschuldig sind, das sie dafür keine Verantwortung zu tragen brauchen, denn die Schuldigen benennt der Rattenfänger. So eine Entlastung kann Wunder wirken und wirkt wie ein Abführmittel. Die Farbe der Kacke kennt man.
      2 0 Melden
  • blueberry muffin 28.05.2016 01:00
    Highlight Die Wirtschaft ist wohl auch wegen all den Handelsembargos im Arsch.

    Vielleicht waere es die beste Taktik Korea am Internationalen Handel teilnehmen zu lassen. Wuerde vielleicht auch Kims Kriegsbegeisterung senken, wenn er und sein Voelkchen reicher und zufriedener sind.

    Oder so.
    23 16 Melden
  • Angelo C. 28.05.2016 00:06
    Highlight Interessanter Artikel! Wohl auch mehrheitlich zutreffend.

    Die Ausnahme :

    10vor10 zeigte heute Abend in einer Art Statistik die Anzahl der Nuklearbomben der einzelnen Atommächte, wobei Nordkorea mit acht Bomben veranschlagt wurde.

    Und wenn man nun weiss, dass Nordkorea in den vergangenen Jahren mehrere Atomversuche unternahm, Bemühungen die bisher offenbar gerade mal die Produktion von acht Bomben erlaubten, dann ist es kaum realistisch, dass Kim nun alle 6 Wochen eine weitere herstellen kann. Aber das sind Nebenerwägungen, das sonstige Szenario liest sich informativ und interessant....
    27 5 Melden
    • rasca 28.05.2016 01:46
      Highlight Ich bin zwar nichtmal ein laie im bomben bauen, genauer gesagt han ich wirklich GAR KEINEN plan davon aber kann mir vorstellen, dass ab dem Moment wo man die erste funktionierende Bombe gebaut hat die weiteren deutlich einfacher werden?^^
      9 7 Melden
    • Angelo C. 28.05.2016 11:21
      Highlight Kleinere Staaten können Atomwaffen, selbst bei genügend Plutoniumreserven etc, nicht einfach wie warme Brötchen backen....

      http://www.sueddeutsche.de/wissen/technik-wie-man-eine-atombombe-baut-1.612395

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kernwaffe

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Atommacht

      Zitat Wikipedia:

      Das Institute for Science and International Security schätzt Nordkoreas nukleares Arsenal auf 12 bis 27 Sprengköpfe.
      7 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 29.05.2016 14:02
      Highlight Und in der Zwischenzeit haben die anderen Atommächte mehr als 2000 Atombomen *gezündet*.
      2 1 Melden
  • Mr. Meeseeks 27.05.2016 23:31
    Highlight Da kann man ja richtig Stolz auf unseren berner Privatschulabsolventen werden, der kann ausser Basektballspielen offenbar auch noch anderes. Das Schlimmste an der Geschichte ist natürlich, dass selbst die USA angegriffen werden könnte.

    Woher kommt die Gewissheit, dass NK Urheber des SWIFThacks ist? Habe ich was verpasst?

    Bezüglich den A-Bomben würde ich mir keine Gedanken machen, der Trumpf regelt das dann schon. Die A-Bomben-Abwehrmauer um NK wird bestimmt auch von Mexiko bezahlt. ToTheHellWithThatFire!
    13 16 Melden
    • DerTaran 28.05.2016 11:24
      Highlight Es gibt keine Sicherheit aber Indizien und die werden im Artikel beschrieben.
      0 0 Melden
  • LordEdgar 27.05.2016 23:01
    Highlight Das Problem ist dass ein funktionierendes Nordkorea MIT Atombomben allen Staaten dort lieber ist:
    - China kann die Sanktionen umgehen und erhält die Rohstoffe aus Nordkorea
    - China hat mit Nordkorea einen "Puffer" zu den Amerikanern & Südkoreanern im Süden
    - Südkorea läuft nicht in Gefahr plötzlich für den armen Bruderstaat aufkommen zu müssen
    - Die USA können in Südkorea (und somit im asiatischen Raum) ihren Stützpunkt weiterbetreiben.
    - Nordkorea (also die Elite dort) kann ihr Ding weiterhin so machen wie bis anhin.

    Keiner will den Krieg, aber niemand Veränderung, Status Quo bleibt :-(
    19 0 Melden
    • _kokolorix 28.05.2016 09:28
      Highlight Wahrscheinlich wäre die nordkoreanische Bevölkerung durchaus für Veränderungen zu haben, nur fragt die niemand...
      12 0 Melden
    • LordEdgar 28.05.2016 10:26
      Highlight @_kolorix: absolut, ja. Nur die vielen Sanktionen verhindern vorallem dass eine Mittelschicht in Nordkorea enstehen kann, welche eine solche Veränderung antreiben könnte. Aus meiner Sicht: je mehr Nordkorea in die Welt eingebunden wird, desto mehr muss es sich öffnen. Das wäre ein erster Schritt.
      5 1 Melden
  • mortiferus 27.05.2016 22:58
    Highlight Bravo Kim, weiter so. Bei soviel Boykott wäre auch unsere Wirtschaft nicht ertragreich. Die Amis drucken auch Dollars, wieso soll Kim keine drucken? Ich druck sie mir auch selber. Ist billiger.
    16 37 Melden
  • Calvin WatsOff 27.05.2016 22:02
    Highlight ich hab jetzt nur den Titel gelesen : Dann ist gut, dann hat er nur alle 6 Sekunden eine Störung im Hirn. Danke Ihr Doktor Ato.
    0 9 Melden
    • Calvin WatsOff 28.05.2016 01:38
      Highlight Geistesgestört ... wie konnte ich nur.
      0 4 Melden
  • gecko25 27.05.2016 21:25
    Highlight "Sie würden dann von verarmten Nordkoreanern überschwemmt werden, ähnlich wie die Westdeutschen in den Neunzigerjahren von den ehemaligen Bewohnern der DDR – nur viel schlimmer" diese Aussage ist ja wohl die Höhe. Wahrer Fortschritt zu Frieden ist nur mit Vereinigung und Ausgleich möglich.
    51 14 Melden
    • dä dingsbums 27.05.2016 22:35
      Highlight Nun ja, viele Südkoreaner denken auch so.
      12 3 Melden
    • wipix 28.05.2016 04:33
      Highlight diese Aussage ist nicht die Höhe sondern die Tatsache! die Höhe ist, Auswirkungen wirtschaftlicher Natur zu ignorieren.
      Auch wenn das Ziel die Verbesserungen der Lebensbedingungen der Menschen in NK sind, gar eine Vereinigung, muss diesem Faktor Rechnung getragen werden. Ein kollabrieren beider Staaten bringt niemandem etwas!
      9 0 Melden
  • Safag83 27.05.2016 21:00
    Highlight Weisch Brudi....Alles sechs Wochen! 😂😂
    20 4 Melden
  • Luca Brasi 27.05.2016 20:41
    Highlight Wie wäre es denn mit einer Annäherung? Die liberalen südkoreanischen Regierungen hatten das ja unter der Sonnenschein-Politik Kim Dae-Jungs versucht, nur dass ein gewisser US-Präsident mit einer State of the Union-Rede auf einmal Länder wie Nordkorea, Iran und Irak zur Achse des Bösen erklärte und letztere sogar unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ohne UN-Mandat angegriffen hat. Pjöngjang erhöhte dann auch seine Bemühungen sein Atomprogramm voranzutreiben.
    Ein Vorschlag könnte doch ein Konföderationsmodell sein und vielleicht eine Hinwendung Nordkoreas zu einem ähnlichen Modell wie China.
    28 5 Melden
    • _kokolorix 28.05.2016 09:39
      Highlight Keine Frage, G. W. Bush war nach Hitler der grösste Brandstifter der letzten 100 Jahre. Aber erzähl das mal nem Ami, die sind alle felsenfest überzeugt zu den Guten zu gehören
      10 2 Melden
  • Leon1 27.05.2016 20:30
    Highlight Naja, the Economist ist zwar ein rennomiertes Magazin, lässt aber doch gern durchscheinen in welche politische Richtung es zieht. Kürzlich plädierte es für die Abschaffung von Bargeld und erklärte im Zusammenhang mit Volksentscheiden und Referenden, wichtige politische Entscheide könnten nicht demokratisch zur Abstimmung gebracht werden, da das Volk falsch antworden würde.

    Wie auch immer. Zur Gefahr für den Weltfrieden würde ich sie nicht hochreden, diese Gefahr liegt eher auf der andren Seite des grossen Teichs.
    Objektiv betrachtet hat die USA auf dieser Halbinsel rein gar nichts verloren.
    47 6 Melden
    • Hierundjetzt 27.05.2016 23:40
      Highlight ...Dir ist schon bewusst, dass das Schweizer Militär dort seit über 40 Jahren stationiert ist?

      Darum meine Frage: warum den nicht auch die USA?
      7 18 Melden
    • JoJodeli 28.05.2016 07:43
      Highlight Das Schweizer Militär hat dort auch nichts zu suchen....
      7 2 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 28.05.2016 08:14
      Highlight @Hierundjetzt, du kennst aber schon den Unterschied zwischen der Usa und der Schweiz oder?

      Wir sind Neutral und überwachen eine Art Pufferzone, die Usa sind dort Stationiert um ihre Interessen durchzusetzen.

      USA, what else
      8 1 Melden
    • Hierundjetzt 28.05.2016 19:28
      Highlight Nö. Wieder falsch. Südkorea WILL die Amis bei sich. Die Amis haben auch da uns wieder die Kohlen aus dem Feuer geholt.

      Wir hatten ja damals auch schrecklich viel zu tun, diese lästigen Juden abzuwimmeln, die Ihre Konten und Gemälde wiederhaben wollten. Zitat SBG (heute UBS) soso ihre Mutter wurde im KZ Birkenau vergast, uns egal. Bitte Totenschein sonst nix.

      Kurz: amis helfen? Nö. Sicher nöd. Vom Frieden profitieren 1955? Eh logo. Gratis waisch
      2 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 27.05.2016 20:08
    Highlight Der Titel verwirrt mich...
    45 1 Melden
    • TheMan 27.05.2016 20:43
      Highlight Sollt wahrscheinlich alle 6 Wochen heissen. Nicht alles 6
      12 0 Melden
    • SofaSurfer 27.05.2016 20:58
      Highlight mich auch. Typo?
      5 1 Melden
    • Tornado Joe 27.05.2016 21:00
      Highlight Mich auch.... -.-*
      5 1 Melden
    • Philipp Löpfe 27.05.2016 21:51
      Highlight Ist nur bei den Social Media so. Sorry
      12 7 Melden

9 (+1) bitterböse Memes, welche die Schweizer Waffenexporte perfekt auf den Punkt bringen

Jetzt ist es also fix: Die Schweiz darf in Zukunft auch Waffen an Bürgerkriegsländer liefern. Schauen wir uns doch mal genauer an, was da in den Kommissionen der Räte genau beschlossen wurde.

Da steht also tatsächlich: 

watson-User «no-Name» meinte, dann könnte man diese beiden Neuerungen doch auch gleich einführen:

Diesen Steilpass mussten wir einfach aufnehmen und haben die Liste weitergeführt.

Moment, das ist ja irgendwie, wie wenn ...

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