Wirtschaft
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epa05464948 An employee walks past a Southern train during a strike by members of the RMT Union on the Southern rail franchise network, Victoria Station, Central London, Britain, 08 August 2016. The strike is a due to last five days and is the longest strike on British railways since 1968.  EPA/WILL OLIVER

Teils in chinesischer Hand: Die South Western Railway. Bild: EPA/EPA

Warum die britischen Eisenbahnen jetzt den Deutschen gehören

Margaret Thatcher hat mit der Privatisierung der Staatsbetriebe die neoliberale Revolution angestossen. Jetzt will eine Mehrheit der Briten wieder zurück in die Zukunft und plädiert für eine Renationalisierung.



Als Jeremy Corbyn vor drei Jahren Chef der Labourpartei wurde, machte er aus seinen Prioritäten kein Hehl: Die öffentlichen Dienste müssten wieder in Staatsbesitz überführt werden, verkündete er. Dafür erntete er Hohn und Spott. Das sei ein Rückfall in den Steinzeit-Sozialismus, wurde ihm vorgehalten.

epa06566242 Britain's Labour opposition leader, Jeremy Corbyn delivers a speech on Brexit at the National Transport Design Centre, Coventry University, Coventry, West Midlands, central England, 26 February 2018. Mr Corbyn announced a shift in the Labour Party's approach to Britain's exit to the European Union, by proposing Britain stays part of the EU Custom's Union.  EPA/WILL OLIVER

Hat Grund zum Schmunzeln: Labour-Chef Jeremy Corbyn. Bild: EPA/EPA

Immer noch will Corbyn Eisenbahnen, Wasserversorgung, Energieunternehmen und die Post wieder in Staatsbesitz überführen. Doch heute lacht keiner mehr. Corbyn hat gute Chancen, nächster Premierminister zu werden und sein Verstaatlichungsprogramm trifft auf breite Zustimmung in der Bevölkerung.

Mehrheit für Renationalisierung

«Eine kürzlich durchgeführte Meinungsumfrage des Legatum Institute hat ergeben, dass 83 Prozent der Befragten eine Verstaatlichung der Wasserversorgung begrüssen», schreibt die «Financial Times». «77 Prozent wollen die Privatisierung der Energieunternehmen rückgängig machen, 76 Prozent sind es bei den Eisenbahnen.»

Die Privatisierung der Staatsbetriebe war in den 80er Jahren das Kernstück der neoliberalen Revolution. «So wie die Verstaatlichung das Herz des kollektivistischen Programms war, mit dem die Labour-Regierung die britische Gesellschaft umformen wollte, so ist die Privatisierung das Zentrum eines jeden Programms, das die Freiheit zurückgewinnen will», verkündete damals die Hohepriesterin des Neoliberalismus, Margaret Thatcher.

FILE - In this Monday June 29, 2009 file photo, former British Prime Minister Margaret Thatcher waves to members of the media following her return home from hospital suffering from a broken arm, in central London. Britain is abuzz with U.S. presidential candidate Jeb Bush's suggestion that Margaret Thatcher should grace the new $10 bill. (AP Photo/Lefteris Pitarakis, File)

Die Hohepriesterin des Neoliberalismus: Margaret Thatcher. Bild: ap/AP

Privatisierung werde zu mehr Wettbewerb und weniger Bürokratie führen und die lahmen Staatsbetriebe auf Vordermann bringen, versprach Thatcher. Das werde die Dienstleistungen besser und billiger machen.

Wirklich eingelöst wurde dieses Versprechen nie. Das zeigt das Beispiel der Eisenbahnen. Die ehemals staatliche British Rail mag kein Musterbetrieb gewesen sein. Doch das Fazit nach rund drei Jahrzehnten Privatisierung ist ernüchternd, ja geradezu paradox: Die britischen Bahnen sind inzwischen wieder in Staatsbesitz, jedoch nicht des eigenen. Es sind die Deutsche Bahn, die französischen Staatsbahnen und die Chinesen, die heute den öffentlichen Verkehr auf der Insel mehrheitlich kontrollieren.

Deutsche und Franzosen haben gekauft

«Ursprünglich haben tatsächlich private Unternehmer die Lizenzen erworben», so die «Financial Times». «Aber in den letzten Jahren sind sie systematisch von Betrieben wie der Deutschen Bahn und der französischen SNCF aufgekauft worden.»

Konkret sieht das wie folgt aus: Von den 20 Eisenbahn-Franchisen auf der Insel sind 14 in staatlicher Hand oder es handelt sich um Joint Ventures mit der öffentlichen Hand. Ohne massive Subventionen könnten auch die wenigen ganz privaten Betriebe nicht überleben.

Wie kann das Rad der Geschichte zurückgedreht werden?

Ein speziell groteskes Beispiel findet sich in Südengland. Dort wurde eine 30-Prozent-Beteiligung an der South Western Railway nach China verkauft. «Im Namen des Triumphs der kapitalistischen Freiheit über den staatlichen Kollektivismus ist das an einen kommunistischen Ein-Parteien-Staat verhökert worden», notiert die «New York Times» süffisant.

Kann man das Rad der Geschichte wieder zurückdrehen? Bei den Bahnen wäre dies ohne grössere Probleme möglich. Die Regierung könnte einfach warten, bis die Franchisen auslaufen und sie dann nicht mehr erneuern.

Komplizierter sind die Verhältnisse bei der Wasserversorgung. Dort sind mit privaten Unternehmen langfristige Verträge abgeschlossen worden, die nur mit grossen Kosten aufgelöst werden könnten.

BILDREPORTAGE WASSERWERK LENGG BY CHRISTIAN BEUTLER --- Water in the slow sand filter of the lake waterworks facility Lengg in Zurich, Switzerland, pictured on August 6, 2015. The waterworks facility Lengg treats up to 250'000 m3 of drinking water a day. The raw water is run through natural sand and activated carbon filters in order to hold back dirt and degrade it biologically. The water is then treated with ozone in between filtrations, which inactivates microorganisms, oxidises organic substances and thus ensures healthy drinking water. The ozone itself is then removed in the activated carbon filters. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Wollen wir privatisierte Wasserwerke? Bild: KEYSTONE

Allerdings wäre auch das zu verkraften. Die Wasserversorgung ist rentabel. 2016 haben die englischen Wasserwerke einen Gewinn von 3,5 Milliarden Pfund (rund 4,5 Milliarden Franken) erwirtschaftet. Sie wären so gesehen in der Lage, eine Renationalisierung aus eigener Kraft zu finanzieren.

Wer ist billiger?

Umstritten bleibt die Frage der Effizienz. Die privaten Wasserwerke erklären, dass sie seit der Privatisierung rund 150 Milliarden Pfund investiert und die Unternehmen deutlich produktiver gemacht hätten. Das wäre ohnehin und zudem zu einem guten Teil mit EU-Geldern geschehen, widersprechen die Verstaatlichungs-Freunde. Wer Recht hat, lässt sich nicht bestimmen.

Tatsache ist, dass auf der Insel das Wasser billiger ist als in den Niederlanden und Dänemark, etwa gleich teuer wie in Frankreich. In diesen Ländern ist die Wasserversorgung teils privat, teils staatlich. Das englische Wasser ist jedoch teurer als das schottische. Dort wird es vom Staat geliefert.

25 Jahren seit der Ja-Stimme – was «Neat» gebracht hat:

abspielen

Video: srf/SDA SRF

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Makatitom 01.03.2018 01:31
    Highlight Highlight Ich hoffe, hier weiss jeder und jede, warum die hochrentablen Wasserkraftwerke, die einst der Lonza gehörten, jetzt im Besitz der EnBW (Energie Baden-Würtemberg) sind. Kleiner Tipp: Schattenhalb ist nicht seit 1291 Heimatort des SchleBraZ
  • Statler 28.02.2018 23:05
    Highlight Highlight Derweil hat der Zürcher Kantonsrat (also, dessen rechte Mehrheit natürlich) beschlossen, die (Teil-)Privatisierung der Wasserversorgung beschlossen (warum gibt's dazu auf Watson eigentlich keinen Beitrag?)

    Die SP will das Referendum dagegen ergreifen - und ich hoffe schwer, dass das zustande kommt!

    https://spkantonzh.ch/aktuell/kampagnen/trinkwasser-privatisierung-stoppen/
  • PhilippS 28.02.2018 19:47
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach sollten alle Services und Dienste, die für eine funktionierende Gesellschaft und Wirtschaft zumindest mehrheitlich dem jeweils Staat gehören.

    Dazu zählt für mich die gesamte Verkehrsinfrastruktur, Wasser, Strom und Telekommunikation. Alles andere ist für mich Liberalismus dem Liberalismus Willen.

    Wenn etwas zwingend nötig ist für den Rest, also in jedem Fall funktionieren muss, auch wenn punktuell ein Verlust resultiert, ist privatisieren in meinen Augen ein Blödsinn.
    • Statler 28.02.2018 22:45
      Highlight Highlight Du hast das Gesundheitswesen vergessen!
    • Oberon 28.02.2018 23:28
      Highlight Highlight Nur unsere Kontrollorgane sollten wir unbedingt verbessern. ;)
  • coronado71 28.02.2018 17:23
    Highlight Highlight Interessant wäre in dem Zusammenhang eine Recherche/Hintergrundbericht betreffend "Thames Water" - also der Privatisierung der Wasserversorgung in London und den damit zusammenhängenden Skandalen.
  • koks 28.02.2018 17:17
    Highlight Highlight «Im Namen des Triumphs der kapitalistischen Freiheit über den staatlichen Kollektivismus ist das an einen kommunistischen Ein-Parteien-Staat verhökert worden»

    Köstlich.
  • opwulf 28.02.2018 17:03
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ein guter Artikel Herr Löpfe, vielen Dank! Ich mag mich noch gut an meine Sommerferien 1995 oder 1996 als 15 o. 16 Jähriger in Leeds, England erinnern als ich Verwandte besuchte & die privatisierten Wasserwerke gerade Bankrott gingen. Leute diese Kloake welche aus dem Wasserhahn floss, kann sich Unsereins aus der Schweiz gar nicht vorstellen. Ein Kumpel von mir der mich auf diesem Trip begleitete fragte mich ob England ein 3. Welt Land sei (die Gegend war dazu auch nicht gerade posh). Es sollte im Generellen gut überlegt sein, was man privatisiert und was man verstaatlicht!
  • HansDampf_CH 28.02.2018 17:02
    Highlight Highlight no more comment needed
    must see
    Play Icon
  • Stan_the_man 28.02.2018 16:53
    Highlight Highlight Die Gesellschaft, deren Zug ganz oben abgebildet ist, heisst "Southern" und gehört Govia und Keolis.
    "South Western", um die es im Artikel geht, gehört zu 30% der MTR, quasi der städtischen Verkehrsgesellschaft von Hong Kong. Ist nicht ganz dasselbe, wie "an einen kommunistischen Staat verkaufen".
    • Stan_the_man 28.02.2018 21:41
      Highlight Highlight Nanu, für einen Korrekturhinweis gibts viele Blitzer, dünkt mich, aber keine Antwort?
      Und die falsche Bildbeschriftung/das falsche Bild ist immer noch da, schade :(
  • Dominik Treier 28.02.2018 16:51
    Highlight Highlight Privatisierung bei Grundbedarfsbetrieben hilft nur den Kapitalgebern die Rendite auf Kosten der Allgemeinheit erwirtschaften wollen? Wer hätte das Gedacht...
  • Raw Olu 28.02.2018 16:41
    Highlight Highlight Spannendes Buch zur Thematik:

    "Private Island / Why Britain now belongs to someone else" von James Meek.

    Zeigt die ganze Problematik der Privatisierungen von der Post über die Bahn, bis hin zur Elektrizität und zum Gesundheitswesen.
  • A Sy 28.02.2018 16:27
    Highlight Highlight Sind das eigentlich Nachrichten hier oder Meinungsmache? Watson.ch macht einfach nur Propaganda. "Hohepriesterin". Was soll das?

    GB ist damals vollkommen zusammengebrochen weil die Gewerkschaften alles blockiert haben und keinerlei Wirtschaft mehr zu machen war.

    Die "Hohepriesterin" hat sich als Frau aus armen Verhältnissen hochgearbeitet und war eine hoch geachtete Politikerin. Sollte ja toll für euch Linke sein.
    • Fabio74 28.02.2018 16:51
      Highlight Highlight Immer wiedercspannend wie man solchen Blödsinn schreiben kann. Die erfolgreiche Thatcher hat zumindest geschafft die Insel zu deindustrialisieren, einen Krieg nit Argentinien um 2 Flecken Land fernab Britanniens Küste zu führen und die Eisenbahn ins Chaos zu stürzen.
      Und ja die Arbeiter die für ihre Jobs und für ihre Rechte kämpften, waren die Bösen Täter
    • HansDampf_CH 28.02.2018 17:03
      Highlight Highlight Du hast ja voll keine ahnung
    • Jazzdaughter 28.02.2018 17:12
      Highlight Highlight Sorry für den Like, sollte eigentlich ein Blitz werden
    Weitere Antworten anzeigen
  • RhabarBär 28.02.2018 16:25
    Highlight Highlight Die Briten sind auch wie Martin Schulz.
    • deepmind96 28.02.2018 16:40
      Highlight Highlight 30 Jahre sind ein bisschen eine andere Zeitspanne als jene in der Martin Schulz seine Meinung ändert 😉😉
    • c_meier 28.02.2018 17:55
      Highlight Highlight immerhin sieht Herr Corbyn diverse Dinge aus der Vergangenheit, die man in GB ändern sollte.
      Im Gegensatz zur Deutschen SPD, welche strikt an der von SPD/Grünen eingeführten Agenda, Riester-Rente usw festhält, anstatt Korrekturen zu fordern...

Die Revolut-App startet durch – schon über 110'000 User in der Schweiz

Das britische Start-up krempelt mit seiner App die Finanzwelt um. Aber wird den Banken-Revoluzzern das rasante Wachstum zum Verhängnis?

Eine App-Bank.

Auch Smartphone-Bank genannt.

Oder Mobile-Only-Bank.

Diese und weitere Bezeichnungen klingen modern und innovativ, tragen aber nicht zum Verständnis des Phänomens bei. Denn Revolut ist keine Bank im engeren Sinn, sondern will die gesamte Finanzbranche auf den Kopf stellen.

Es handelt sich um ein britisches Fintech-Start-up, das eine Reihe digitaler Bankdienstleistungen bietet in einer mobilen App für junge, technisch versierte Nutzer.

So zum Beispiel:

Revolut sorgt allerdings auch für …

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