Wirtschaft
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Teils in chinesischer Hand: Die South Western Railway. Bild: EPA/EPA

Warum die britischen Eisenbahnen jetzt den Deutschen gehören

Margaret Thatcher hat mit der Privatisierung der Staatsbetriebe die neoliberale Revolution angestossen. Jetzt will eine Mehrheit der Briten wieder zurück in die Zukunft und plädiert für eine Renationalisierung.

28.02.18, 16:14 28.02.18, 16:45


Als Jeremy Corbyn vor drei Jahren Chef der Labourpartei wurde, machte er aus seinen Prioritäten kein Hehl: Die öffentlichen Dienste müssten wieder in Staatsbesitz überführt werden, verkündete er. Dafür erntete er Hohn und Spott. Das sei ein Rückfall in den Steinzeit-Sozialismus, wurde ihm vorgehalten.

Hat Grund zum Schmunzeln: Labour-Chef Jeremy Corbyn. Bild: EPA/EPA

Immer noch will Corbyn Eisenbahnen, Wasserversorgung, Energieunternehmen und die Post wieder in Staatsbesitz überführen. Doch heute lacht keiner mehr. Corbyn hat gute Chancen, nächster Premierminister zu werden und sein Verstaatlichungsprogramm trifft auf breite Zustimmung in der Bevölkerung.

Mehrheit für Renationalisierung

«Eine kürzlich durchgeführte Meinungsumfrage des Legatum Institute hat ergeben, dass 83 Prozent der Befragten eine Verstaatlichung der Wasserversorgung begrüssen», schreibt die «Financial Times». «77 Prozent wollen die Privatisierung der Energieunternehmen rückgängig machen, 76 Prozent sind es bei den Eisenbahnen.»

Die Privatisierung der Staatsbetriebe war in den 80er Jahren das Kernstück der neoliberalen Revolution. «So wie die Verstaatlichung das Herz des kollektivistischen Programms war, mit dem die Labour-Regierung die britische Gesellschaft umformen wollte, so ist die Privatisierung das Zentrum eines jeden Programms, das die Freiheit zurückgewinnen will», verkündete damals die Hohepriesterin des Neoliberalismus, Margaret Thatcher.

Die Hohepriesterin des Neoliberalismus: Margaret Thatcher. Bild: ap/AP

Privatisierung werde zu mehr Wettbewerb und weniger Bürokratie führen und die lahmen Staatsbetriebe auf Vordermann bringen, versprach Thatcher. Das werde die Dienstleistungen besser und billiger machen.

Wirklich eingelöst wurde dieses Versprechen nie. Das zeigt das Beispiel der Eisenbahnen. Die ehemals staatliche British Rail mag kein Musterbetrieb gewesen sein. Doch das Fazit nach rund drei Jahrzehnten Privatisierung ist ernüchternd, ja geradezu paradox: Die britischen Bahnen sind inzwischen wieder in Staatsbesitz, jedoch nicht des eigenen. Es sind die Deutsche Bahn, die französischen Staatsbahnen und die Chinesen, die heute den öffentlichen Verkehr auf der Insel mehrheitlich kontrollieren.

Deutsche und Franzosen haben gekauft

«Ursprünglich haben tatsächlich private Unternehmer die Lizenzen erworben», so die «Financial Times». «Aber in den letzten Jahren sind sie systematisch von Betrieben wie der Deutschen Bahn und der französischen SNCF aufgekauft worden.»

Konkret sieht das wie folgt aus: Von den 20 Eisenbahn-Franchisen auf der Insel sind 14 in staatlicher Hand oder es handelt sich um Joint Ventures mit der öffentlichen Hand. Ohne massive Subventionen könnten auch die wenigen ganz privaten Betriebe nicht überleben.

Wie kann das Rad der Geschichte zurückgedreht werden?

Ein speziell groteskes Beispiel findet sich in Südengland. Dort wurde eine 30-Prozent-Beteiligung an der South Western Railway nach China verkauft. «Im Namen des Triumphs der kapitalistischen Freiheit über den staatlichen Kollektivismus ist das an einen kommunistischen Ein-Parteien-Staat verhökert worden», notiert die «New York Times» süffisant.

Kann man das Rad der Geschichte wieder zurückdrehen? Bei den Bahnen wäre dies ohne grössere Probleme möglich. Die Regierung könnte einfach warten, bis die Franchisen auslaufen und sie dann nicht mehr erneuern.

Komplizierter sind die Verhältnisse bei der Wasserversorgung. Dort sind mit privaten Unternehmen langfristige Verträge abgeschlossen worden, die nur mit grossen Kosten aufgelöst werden könnten.

Wollen wir privatisierte Wasserwerke? Bild: KEYSTONE

Allerdings wäre auch das zu verkraften. Die Wasserversorgung ist rentabel. 2016 haben die englischen Wasserwerke einen Gewinn von 3,5 Milliarden Pfund (rund 4,5 Milliarden Franken) erwirtschaftet. Sie wären so gesehen in der Lage, eine Renationalisierung aus eigener Kraft zu finanzieren.

Wer ist billiger?

Umstritten bleibt die Frage der Effizienz. Die privaten Wasserwerke erklären, dass sie seit der Privatisierung rund 150 Milliarden Pfund investiert und die Unternehmen deutlich produktiver gemacht hätten. Das wäre ohnehin und zudem zu einem guten Teil mit EU-Geldern geschehen, widersprechen die Verstaatlichungs-Freunde. Wer Recht hat, lässt sich nicht bestimmen.

Tatsache ist, dass auf der Insel das Wasser billiger ist als in den Niederlanden und Dänemark, etwa gleich teuer wie in Frankreich. In diesen Ländern ist die Wasserversorgung teils privat, teils staatlich. Das englische Wasser ist jedoch teurer als das schottische. Dort wird es vom Staat geliefert.

25 Jahren seit der Ja-Stimme – was «Neat» gebracht hat:

Video: srf/SDA SRF

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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30
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    Alle Leser-Kommentare
  • Makatitom 01.03.2018 01:31
    Highlight Ich hoffe, hier weiss jeder und jede, warum die hochrentablen Wasserkraftwerke, die einst der Lonza gehörten, jetzt im Besitz der EnBW (Energie Baden-Würtemberg) sind. Kleiner Tipp: Schattenhalb ist nicht seit 1291 Heimatort des SchleBraZ
    0 0 Melden
  • Statler 28.02.2018 23:05
    Highlight Derweil hat der Zürcher Kantonsrat (also, dessen rechte Mehrheit natürlich) beschlossen, die (Teil-)Privatisierung der Wasserversorgung beschlossen (warum gibt's dazu auf Watson eigentlich keinen Beitrag?)

    Die SP will das Referendum dagegen ergreifen - und ich hoffe schwer, dass das zustande kommt!

    https://spkantonzh.ch/aktuell/kampagnen/trinkwasser-privatisierung-stoppen/
    4 0 Melden
  • PhilippS 28.02.2018 19:47
    Highlight Meiner Meinung nach sollten alle Services und Dienste, die für eine funktionierende Gesellschaft und Wirtschaft zumindest mehrheitlich dem jeweils Staat gehören.

    Dazu zählt für mich die gesamte Verkehrsinfrastruktur, Wasser, Strom und Telekommunikation. Alles andere ist für mich Liberalismus dem Liberalismus Willen.

    Wenn etwas zwingend nötig ist für den Rest, also in jedem Fall funktionieren muss, auch wenn punktuell ein Verlust resultiert, ist privatisieren in meinen Augen ein Blödsinn.
    36 0 Melden
    • Statler 28.02.2018 22:45
      Highlight Du hast das Gesundheitswesen vergessen!
      23 0 Melden
    • Oberon 28.02.2018 23:28
      Highlight Nur unsere Kontrollorgane sollten wir unbedingt verbessern. ;)
      1 0 Melden
  • coronado71 28.02.2018 17:23
    Highlight Interessant wäre in dem Zusammenhang eine Recherche/Hintergrundbericht betreffend "Thames Water" - also der Privatisierung der Wasserversorgung in London und den damit zusammenhängenden Skandalen.
    28 0 Melden
  • koks 28.02.2018 17:17
    Highlight «Im Namen des Triumphs der kapitalistischen Freiheit über den staatlichen Kollektivismus ist das an einen kommunistischen Ein-Parteien-Staat verhökert worden»

    Köstlich.
    141 1 Melden
  • opwulf 28.02.2018 17:03
    Highlight Meiner Meinung nach ein guter Artikel Herr Löpfe, vielen Dank! Ich mag mich noch gut an meine Sommerferien 1995 oder 1996 als 15 o. 16 Jähriger in Leeds, England erinnern als ich Verwandte besuchte & die privatisierten Wasserwerke gerade Bankrott gingen. Leute diese Kloake welche aus dem Wasserhahn floss, kann sich Unsereins aus der Schweiz gar nicht vorstellen. Ein Kumpel von mir der mich auf diesem Trip begleitete fragte mich ob England ein 3. Welt Land sei (die Gegend war dazu auch nicht gerade posh). Es sollte im Generellen gut überlegt sein, was man privatisiert und was man verstaatlicht!
    89 2 Melden
  • HansDampf_CH 28.02.2018 17:02
    Highlight no more comment needed
    must see
    11 0 Melden
  • Stan_the_man 28.02.2018 16:53
    Highlight Die Gesellschaft, deren Zug ganz oben abgebildet ist, heisst "Southern" und gehört Govia und Keolis.
    "South Western", um die es im Artikel geht, gehört zu 30% der MTR, quasi der städtischen Verkehrsgesellschaft von Hong Kong. Ist nicht ganz dasselbe, wie "an einen kommunistischen Staat verkaufen".
    23 14 Melden
    • Stan_the_man 28.02.2018 21:41
      Highlight Nanu, für einen Korrekturhinweis gibts viele Blitzer, dünkt mich, aber keine Antwort?
      Und die falsche Bildbeschriftung/das falsche Bild ist immer noch da, schade :(
      9 0 Melden
  • Dominik Treier (1) 28.02.2018 16:51
    Highlight Privatisierung bei Grundbedarfsbetrieben hilft nur den Kapitalgebern die Rendite auf Kosten der Allgemeinheit erwirtschaften wollen? Wer hätte das Gedacht...
    99 3 Melden
  • Raw Olu 28.02.2018 16:41
    Highlight Spannendes Buch zur Thematik:

    "Private Island / Why Britain now belongs to someone else" von James Meek.

    Zeigt die ganze Problematik der Privatisierungen von der Post über die Bahn, bis hin zur Elektrizität und zum Gesundheitswesen.
    28 1 Melden
  • zettie94 28.02.2018 16:33
    Highlight Ich bezweifle, dass eine Renationalisierung bei der Bahn eine grosse Verbesserung bringen würde. Nach einem holprigen Start und der Renationalisierung des Infrastrukturbetreibers Network Rail, sind die Bahnen heute eigentlich ganz gut unterwegs (zuverlässig, komfortabel). Die Preise sind zwar hoch, würden aber bei einer Renationalisierung kaum sinken.
    Die grossen Betreiber im Fernverkehr, GWR (First Group) und Virgin Trains (Stagecoach) sind nach wie vor private Unternehmen und keine Tochtergesellschaften ausländischer Staatsbahnen. Diese sind vor allem im Nahverkehr tätig (Arriva, Abellio...)
    17 46 Melden
    • Hackphresse 28.02.2018 17:07
      Highlight In deinem Kommentar erklärst du den Misstand ja gerade selbst. Der profitable Vernferkehr ist in privater Hand und der defizitäre Nahverkehr in Öffentlicher. Warum müssen die Deutschen/ Französischen Bahnkunden den Englischen Nahverkehr querfinanzieren?
      Das können die Tommies ja selbst.
      Schliesslich heisst es Service Public und nicht Service Priveé
      41 3 Melden
    • lucasm 28.02.2018 17:43
      Highlight Schon mal in england zug gefahren?
      20 5 Melden
    • zettie94 28.02.2018 19:26
      Highlight @Hackphresse: Die Fernverkehrsbetreiber in England bezahlen die öffentliche Hand dafür, dass sie die Linien betreiben dürfen. Beim Regionalverkehr ist es umgekehrt. Schlussendlich lässt sich bei beidem nicht viel Gewinn machen.
      Zudem werden die Tochtergesellschaften nicht von Deutschen und Franzosen querfinanziert. Wir finanzieren ja auch nicht die Verkehre der SBB GmbH in Deutschland mit.
      @lucasm: Ja. Meistens pünktlich und immer komfortabel (besser als in unserem nördlichen Nachbarland).
      5 0 Melden
  • A Sy 28.02.2018 16:27
    Highlight Sind das eigentlich Nachrichten hier oder Meinungsmache? Watson.ch macht einfach nur Propaganda. "Hohepriesterin". Was soll das?

    GB ist damals vollkommen zusammengebrochen weil die Gewerkschaften alles blockiert haben und keinerlei Wirtschaft mehr zu machen war.

    Die "Hohepriesterin" hat sich als Frau aus armen Verhältnissen hochgearbeitet und war eine hoch geachtete Politikerin. Sollte ja toll für euch Linke sein.
    42 170 Melden
    • Fabio74 28.02.2018 16:51
      Highlight Immer wiedercspannend wie man solchen Blödsinn schreiben kann. Die erfolgreiche Thatcher hat zumindest geschafft die Insel zu deindustrialisieren, einen Krieg nit Argentinien um 2 Flecken Land fernab Britanniens Küste zu führen und die Eisenbahn ins Chaos zu stürzen.
      Und ja die Arbeiter die für ihre Jobs und für ihre Rechte kämpften, waren die Bösen Täter
      63 15 Melden
    • HansDampf_CH 28.02.2018 17:03
      Highlight Du hast ja voll keine ahnung
      28 8 Melden
    • Jazzdaughter 28.02.2018 17:12
      Highlight Sorry für den Like, sollte eigentlich ein Blitz werden
      36 4 Melden
    • TheDude10 28.02.2018 17:27
      Highlight Sie hat UK und der Welt nur geschadet.
      35 7 Melden
    • phreko 28.02.2018 17:38
      Highlight Hoch geachtet.... und extrem verhasst zugleich.

      Ein paar hat sie steinreich gemacht und andere ruiniert. Kannst dreimal raten von wem sie hoch geachtet wurde...
      50 4 Melden
    • Liselote Meier 28.02.2018 18:23
      Highlight Ist ein zutreffendes Attribut diesseits des Atlantiks. Gibt ja auch den Begriff Thatcherismus analog über dem Atlantik Reaganomics, waren auch bekanntlich befreundet.

      Anhänger vom Thatcher sagen ja selbst dem Thatcherismus zu folgen.

      Wer hat denn sonst den Titel der Hohepriesterin/Prister des Neo-Liberalismus diesseits des Atlantiks verdient?

      Iwan den Schrecklichen nannte man nicht wegen Meinungsmache den Schrecklichen.






      10 0 Melden
    • Sauäschnörrli 28.02.2018 19:21
      Highlight Um es mit den Worten von Roger Waters zu sagen.

      7 0 Melden
    • dä dingsbums 28.02.2018 20:48
      Highlight @Fabio74: Kein Freund von Thatcher hier, aber man muss schon richtig stellen:
      Den Falklandkrieg kann man wirklich nicht Thatcher in die Schuhe schieben. Das hat erwiesenermassen die Argentinische Militärjunta ganz alleine zu verantworten.
      16 1 Melden
    • Domitian 28.02.2018 21:32
      Highlight Die Gewerkschaften zu brechen war gut, es ging endlich voran. Die Staatsbetriebe jedoch vollständig der Privatwirtschaft zu überlassen, das war ein riesen Fehler. Warum bemühen sich Politiker nicht mal um eine ausgewogene Linie? Warum immer einer Ideologie verfallen und in Extremismus abdriften? A ja genau, die Wahlen.
      11 3 Melden
  • RhabarBär 28.02.2018 16:25
    Highlight Die Briten sind auch wie Martin Schulz.
    7 49 Melden
    • 96m_fur 28.02.2018 16:40
      Highlight 30 Jahre sind ein bisschen eine andere Zeitspanne als jene in der Martin Schulz seine Meinung ändert 😉😉
      23 0 Melden
    • c_meier 28.02.2018 17:55
      Highlight immerhin sieht Herr Corbyn diverse Dinge aus der Vergangenheit, die man in GB ändern sollte.
      Im Gegensatz zur Deutschen SPD, welche strikt an der von SPD/Grünen eingeführten Agenda, Riester-Rente usw festhält, anstatt Korrekturen zu fordern...
      7 0 Melden

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