Wirtschaft
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«Die billige Masche von H&M»

Dieser Film zeigt die leeren Versprechungen des Kleidergiganten H&M

Sechs Monate lang hat ein ZDF-Team in Bangladesch und Äthiopien nach der sozialen Verantwortung des Kleiderriesen H&M gesucht. Gefunden hat es ernüchternde Fakten.



H&M ist einer der Giganten in der Textilindustrie. Auch in der Schweiz sind tausende Kunden von den günstigen und stylischen Klamotten des schwedischen Modehauses überzeugt. 

Das Erfolgsprinzip der Schweden – modische Kleidung zu kleinen Preisen – ist unter Druck geraten. Spätestens seit dem Einsturz des Rana-Plaza-Gebäudes in Bangladesch im April 2013 haben viele der grossen Ketten versprochen, auf mehr Sicherheit in den Fabriken zu achten. Unterstützt wurde dies auch von H&M. 

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Der Film zeigt: Von den hohen moralischen Ansprüchen des Kleiderriesen für bessere Bedingungen in den Produktionsländern bleibt in der Realität nicht viel übrig. Zweifelhafte Finanzstrategien, ausgebeutete Arbeiter, unsichere Fabriken, Verbindungen zu fragwürdigen Personen – das ist die billige Masche von H&M. (egg)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ipmah 31.10.2014 08:00
    Highlight Highlight Eine recht dürftige Ausbeute an "Mängel" nach 6 Monaten Recherche! H&M ist nich das Problem! Die UNO und die scheinheiligen NGOs schon eher. Hier fließt Geld! Wo bleibt da der Dok? Vermutlich zu unangenehm!
    • jamaika 31.10.2014 11:59
      Highlight Highlight Wer glaubt denn an faire Geschäftsverbindungen mit benachteiligten Länder ???
      Utopisch dies zu glauben.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 31.10.2014 00:24
    Highlight Highlight Und warum soll nun H&M in Bangladesch Umsatzsteuer bezahlen? Der Name sagt es ja bereits, ist abhängig vom erzielten Umsatz. Immerhin haben die Arbeiter durch diese Konzerne Arbeit und Lohn. Nur muss dieser auch zum Leben reichen. Daran muss man arbeiten. Leider stehen durch die Globalisierung alle Arbeiter in einem Wettbewerb miteinander. Gewinner sind andere.
  • LubiM 30.10.2014 23:38
    Highlight Highlight Wenn H&M bereits so kritisiert wird, wie ist die Situation dann bei anderen - billigeren - Anbietern wie Zebra, KiK oder Chicorée??
    Darum bei mir - lieber nur 2 Tshirts pro Jahr, dafür mit Bio Baumwolle und Fair produziert (obwohl man da natürlich auch den Marken vertrauen muss...)
  • xd 30.10.2014 22:46
    Highlight Highlight das mach mir wirklich angst. ich meine, wir als konsumenten unterstüzen das noch! jeder weiss davon, weil es schon xtausend dokus darüber gab, aber ändern tut sich in wirklichkeit nichts. h&m bemerkt zwar, dass fair produzierte waren gefragt sind, aber werbt bloss damit und macht geld.

    signete wie fairtrade beachten!!!
  • Rodolfo 30.10.2014 22:20
    Highlight Highlight Erstaunlich! Nimmt mich Wunder, wie lange H&M noch auf der WATSON-Titelseite inseriert, nach diesem niederschmetternden Recherchebericht aus Bangladesh und Addis Abeba. Watson hat Mut - schliesslich lebt Watson von Reklame!
    Kleine Info dazu: Ein T-shirt aus 100% Baumwolle kostet in Bangladesch ungefähr - je nach Webqualität - zwischen 54 und 90 Rappen! Rappen!
  • elivi 30.10.2014 20:36
    Highlight Highlight Ich bin mir fast sicher das H&M ned mal das schlimmste modehaus is. Schlimmer find ich die ganz krass teuren labels die ned mal dazu stellung nahmen.

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