Wirtschaft
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German Chancellor Angela Merkel arrives at the NATO Summit, in Warsaw, Poland, Friday, July 8, 2016. Starting Friday, US President Barack Obama and leaders of the 27 other NATO countries will take decisions in Warsaw on how to deal with a resurgent Russia, violent extremist organizations like Islamic State, attacks in cyberspace and other menaces to allies' security during a summit described by many observers as NATO's most crucial meeting since the 1989 fall of the Berlin Wall. (AP Photo/Alik Keplicz)

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am NATO-Gipfel in Warschau. Bild: Alik Keplicz/AP/KEYSTONE

Wie Deutschland zur gefährlichsten Nation Europas geworden ist

Der Exportwahn der stärksten Wirtschaftsnation erreicht neue Rekordwerte. Das sorgt für Angst im Inneren und für Wut im Süden. Experten wie der frühere SNB-Präsident Philipp Hildebrand befürchten eine neue Finanzkrise. 

11.07.16, 15:58 12.07.16, 16:32


Am Sonntag war Angela Merkel Gast des politischen Sonntagsinterviews beim ZDF. Wie stets nahm sie ruhig und sachlich Stellung zu den drängendsten Problemen der Gegenwart. Ja, bei der Flüchtlingsfrage zeichnen sich eine Entspannung und eine gesamteuropäische Lösung ab. Und nein, es gebe überhaupt keinen Grund, von der aktuellen Wirtschaftspolitik abzuweichen. Vor allem die Länder im Süden bräuchten nun mal Reformen, und wenn alle ihre Hausaufgaben machen würden, dann erledige sich der Rest von selbst.

Die schwäbische Hausfrau hat immer noch Oberwasser

Mit anderen Worten: Die Kanzlerin bekräftigte einmal mehr ihre Wirtschaftspolitik der «schwäbischen Hausfrau»: Den eigenen Haushalt in Ordnung halten und nicht mehr Geld ausgeben, als man einnimmt. Was für den eigenen Haushalt gesehen vernünftig erscheinen mag, ist volkswirtschaftlich eine Katastrophe. Weshalb?  

«Deutschland und Japan haben eine Alternative zum Militarismus entwickelt, den Ökonomismus.»

George Friedman

Volkswirtschaftlich gesehen ist Europa nun mal kein Quartier mit 28 Häusern, die kaum etwas miteinander zu tun haben, wo man sich höchstens gegenseitig einen Liter Milch ausleiht und die Katze füttert, wenn der Nachbar in die Ferien fährt. Volkswirtschaftlich gesehen ist Europa ein eng gestricktes Netz von gegenseitigen Abhängigkeiten, wo die Steuerpolitik des einen die Beschäftigungslage der anderen und der Zustand der gemeinsamen Währung alle betrifft.

Series Name: Aerial Views AdriaSeries Description: Aerial photographs of the adriatic coastline between Ravenna and Rimini, Italy. Photographed in August 2014. As thousands of sun worshipers lazed on the golden sands, sheltering underneath massive beach umbrellas, photographer Bernhard Lang took these photographs.

Beliebt bei deutschen Touristen: der Strand von Rimini. 

Ein wichtiges Element dabei sind die Handelsbilanzen. Idealerweise sollten sich Exporte und Importe der Länder über einen längeren Zeitraum ausgleichen. Bis zur Jahrhundertwende war dies in Europa auch der Fall. Die Deutschen verkauften beispielsweise den Italienern chemische Produkte, Autos und Maschinen und konnten im Gegenzug dank der schwachen Lira billige Ferien am Mittelmeer machen. Alle waren so mehr oder weniger zufrieden.

Neuer Rekord bei den deutschen Exportüberschüssen

Heute ist dieses Gleichgewicht gestört. Es drohen heftige Konflikte, die zur ernsthaften Gefahr für die europäische Einheit geworden sind. Der Grund dafür sind letztlich die deutschen Exportüberschüsse. Seit rund 15 Jahren steigen sie kontinuierlich an und haben letztes Jahr einen neuen Rekord erreicht: Im Umfang von 285 Milliarden Dollar haben die Deutschen mehr exportiert als importiert. Das entspricht 8,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP), für Ökonomen ein fast unfassbar hoher Wert.  

ARCHIV --- ZUM ZULASSUNGSVERBOT FUER MANIPULIERTE VW-AUTOS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ein Gueterzug voll beladen mit Neuwagen der Marke Volkswagen, VW, faehrt am Donnerstag, 1. Oktober 2015, beim Badischen Bahnhof der Deutschen Bahn Richtung Basel, Schweiz. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Der Export brummt: ein Güterzug voller VWs.
Bild: GAETAN BALLY

Zudem gibt es keinerlei Grund zur Annahme, dass sich daran etwas ändern wird. Allgemein wird erwartet, dass sich der deutsche Exportüberschuss auch künftig in der Gegend von deutlich über sieben Prozent des BIPs bewegen wird.

Nördlich des Rheins sieht man darin keinen Grund zur Aufregung. Deutsche Tüchtigkeit und ein tiefer Ölpreis hätten zu diesem neuerlichen Anstieg der Exporte geführt, wird abgewinkt, und überhaupt seien diese Überschüsse nötig, um den Wohlstand einer immer älter werdenden Gesellschaft zu sichern.

Die deutsche Währung ist massiv unterbewertet

Diese Sicht wird von nicht-deutschen Ökonomen nur sehr bedingt geteilt. Die Rekordüberschüsse, so heisst es etwa beim Internationalen Währungsfond (IWF), seien primär das Resultat des schwachen Euro. Im Verhältnis zur Wirtschaftskraft habe Deutschland so eine Währung, die rund 20 Prozent unterbewertet sei und damit einen unfairen Wettbewerbsvorteil auf den globalen Märkten.

Auch politisch sorgen die deutschen Exportüberschüsse für Misstöne. Zum x-ten Mal hat kürzlich US-Präsident Barack Obama Berlin angemahnt, endlich etwas dagegen zu unternehmen. Der einflussreiche US-Politologe George Friedman vergleicht in seinem Buch «Flashpoints» die Exportmaschine gar mit der Wehrmacht des Dritten Reiches. Deutschland und Japan hätten, so Friedman, eine «alternative Ideologie zum Militarismus entwickelt, die wir ‹Ökonomismus› nennen können, das obsessive Verfolgen von nationalen Interessen mit wirtschaftlichen Mitteln».

Philipp Hildebrand, Vice Chairman BlackRock, spricht ueber das Erfolgsmodel Schweiz, am Swiss Economic Forum, SEF, am Donnerstag, 9. Juni 2016, in Interlaken. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Warnt vor einer neuen Finanzkrise: Philipp Hildebrand.
Bild: KEYSTONE

Tatsächlich haftet den deutschen Exporten etwas Irrationales an. Es ist nämlich nicht so, dass der Mittelstand davon profitieren würde. So zeigte jüngst eine Eurostatistik auf, dass Deutsche im Vergleich zu Italienern und Franzosen durchschnittlich über weniger Vermögen verfügen. Die Arbeitslosigkeit ist in Deutschland zwar unter fünf Prozent gesunken. Gleichzeitig liegt jedoch die Anzahl der Beschäftigten, die in prekären Verhältnissen leben, bei 15 Prozent.  

Sparwut und Exportwahn haben teilweise groteske Ergebnisse zur Folge. Marcel Fratzscher, der Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, zeigt in seinem Buch «Die Deutschland-Illusion» auf, dass ein grosser Teil des mit Export verdienten Wohlstandes schlicht verschleudert wird, weil es unsachgemäss investiert wird:

«Deutschland hat in den vergangenen 20 Jahren gesamtwirtschaftlich grosse Teile seines Vermögens verloren. Deutsche Unternehmen und Privatpersonen haben seit 1999 knapp 400 Milliarden Euro oder 17 % der jährlichen Wirtschaftsleistung zunichtegemacht.»

Marcel Fratzscher

Grotesk sind mittlerweile auch die Zustände bei der Europäischen Zentralbank (EZB) geworden. Auf den so genannten Target-2-Konten, einem virtuellen Ausgleich unter den Nationalbanken der Eurozone, besitzt die Deutsche Bank einen Überschuss von rund 600 Milliarden Euro. So lange es die Einheitswährung gibt, ist das ein virtueller Wert. Sollte der Euro jedoch kollabieren, dann müssen diese Konten abgerechnet werden – und Deutschland wohl mit einem Totalverlust rechnen.

Worüber sich Deutsche und Italiener streiten 

Vor diesem Hintergrund ist der sich anbahnende Streit zwischen Italien und der EZB brandgefährlich. Es geht dabei um Folgendes: Die italienischen Banken sind massiv überschuldet und müssen saniert werden. Die neuen Bail-in-Klauseln der EZB erlauben nicht, dass der Staat die Banken rettet, zuerst müssen Aktionäre, Obligationäre und Sparer, die mehr als 100'000 Euro auf dem Konto haben, zur Kasse gebeten werden.  

Italian Prime Minister Matteo Renzi arrives for sessions of the second day of the NATO Summit, in Warsaw, Poland, Saturday, July 9, 2016. US President Barack Obama and leaders of the 27 other NATO countries are taking decisions in Warsaw on how to deal with a resurgent Russia, violent extremist organizations like the Islamic State, attacks in cyberspace and other menaces to allies' security. (AP Photo/Alik Keplicz)

Will die Kleinsparer schonen: Italiens Premierminister Matteo Renzi.
Bild: Alik Keplicz/AP/KEYSTONE

Deutschland setzt die EZB unter Druck, dass sie diese Bail-in-Regeln durchsetzt. In Berlin fürchtet man einmal mehr, dass letztlich der deutsche Steuerzahler die Zeche begleichen muss. Italiens Premierminister Matteo Renzi hingegen will um jeden Preis ein staatliches Bail-out der Banken. Er weiss, dass viele italienische Kleinsparer ihr Geld in Kassenobligationen investiert haben und bei einem Bail-in grosse Verluste erleiden würden.

Anti-Europäer würden profitieren

Die politischen Folgen wären fatal: Renzi würde im Oktober ein für seine Regierung überlebenswichtiges Referendum verlieren und müsste Neuwahlen ausschreiben. Profitieren würden davon höchstwahrscheinlich Beppe Grillos Fünf-Sterne-Bewegung und die Lega Nord, die beide einen strammen Anti-EU-Kurs steuern. Ob die EU nach dem Brexit auch noch ein europafeindliches Italien verkraften könnte, ist zu bezweifeln.

epa00945916 The cover of March number of newspaper 'Najwyzszy Czas!' shows a picture of German chancelor Angela Merkel in a brown uniform with a moustache looking like Adolf Hitler, 2 March 2007.  EPA/STF

Die Kanzlerin mit Hitler-Schnauz auf dem Titel eines polnischen Magazins. Bild: EPA

Die Fixierung auf Exportüberschüsse hat Deutschland so zur gefährlichsten Nation Europas gemacht. Innenpolitisch wächst die Wut, vermeintlich für die Versäumnisse der Südstaaten aufkommen zu müssen. Aussenpolitisch werden die Deutschen einmal mehr für alle Unbill verantwortlich gemacht. Sollte die italienische Bankenkrise tatsächlich – wie dies etwa der ehemalige SNB-Präsident Philipp Hildebrand befürchtet – der Auftakt zu einer neuen Finanzkrise sein, dann werden wir auf Massendemonstrationen in Rom und Mailand bald Bilder von Angela Merkel mit Hitler-Schnauz und Nazi-Uniform sehen.

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186
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186Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • headless 15.07.2016 20:47
    Highlight Endlich mal wieder ein brauchbarer artikel von löpfe :-)
    3 2 Melden
  • flyingdutch18 13.07.2016 11:24
    Highlight Zu negativ gegenüber Deutschland. Den Euro hat Deutschland eingeführt, weil die europäischen Siegermächte das verlangt hatten, um der Wiedervereinigung zuzustimmen. Merkels Flüchtlingspolitik war bis vor kurzem die einzige, die das Asylrecht anerkannt hat. Die gefährlichsten Europäer sind die rassistischen Engländer mit ihrem Brexit.
    4 21 Melden
  • caravaggio 13.07.2016 01:54
    Highlight Nun, der exportorientierte Unfug sorgt nicht nur im Rest der Welt für Elend, sondern auch in Deutschland selbst. Dort rutscht der Mittelstand in die Bedeutungslosigkeit ab und die Presse schaltet sich freiwillig gleich. Frau Merkel darf hin und wieder bei den Damen Springer Frau Burda zum Tee antanzen, die Liberalisierung des Arbeitsmarktes hat diesen aus dem Gleichgewicht gebracht und zerstört. Arbeitslosenzahlen werden gnadenlos geschönt und Sozialsysteme sorgen mehr und mehr dafür dass die damit verbundene Industrie auf Kosten der Patienten immer gesunder wird.
    Vorrevolutiobnär...
    15 3 Melden
    • H1o 14.07.2016 08:08
      Highlight Mann zählt in Deutschland nicht zu den Arbeitslosen wenn man 1€/bzw. extrem wenig verdient und den Rest (auf Harz4 Niveau bzw. Grundsicherung) aufgestockt bekommt.

      Wenn eine Frau sich z.B. weil sie zuhause die kleinen versorgt und den Haushalt schmeisst keine Zeit für Arbeit hat, sich aber nicht suchend meldet (weil sie eben keine Zeit für Arbeit hat) ist Sie laut Arbeitslosenstatistik nicht arbeitslos.
      4 0 Melden
  • blaubar 12.07.2016 14:36
    Highlight Interessant ist vorallem: Deutschland ist in der EU der grösste Exporteur. Und wer ist der grösste Importeur?? Wereliwer? Richtig, GB! Mal drüber nachdenken!
    6 10 Melden
  • fax 12.07.2016 07:49
    Highlight Du, ich find den Artikel nicht so gut. Es braucht kein Deutschland bashing. Es ist ein Problem der ganzen EU.
    28 55 Melden
    • R&B 12.07.2016 18:28
      Highlight @fax: Der Artikel ist kein Deutschland-Bashing.
      17 7 Melden
    • fax 13.07.2016 23:13
      Highlight Das Titelbild ist geschmacklos. Ausserdem: Der Exportüberschuss ist ein Fakt. Oder wer wollte das steuern? Merkel? Das Problem ist der fehlende Ausgleich. Ein Systemfehler. Merkel mit Hitlerschnauz: Danke für den intelligenten Post! Nein, die Gelschieberei muss aufhören. Rauf mit den Zinsen endlich!
      1 4 Melden
  • Daniel* 12.07.2016 07:21
    Highlight Guter Artikel der das alte Problem mit Deutschland sehr gut beschreibt.
    Innenpolitisch wird wohl keiner in Deutschland den Exportwahnsinn stoppen wollen. Dann wird er wohl durch die EU selbst gestoppt. Hildi hat schon recht mit seiner Aussage bzgl. neuer Finanzkrise.
    29 8 Melden
  • Alex23 12.07.2016 07:20
    Highlight Und noch ein letztes zu dem Thema:
    Meine Wertschätzung der grossen ökonomischen Analysen wird kontinuierlich geringer, nicht grösser. Der renommierte Ökonom Stiglitz, der wohl mehr oder weniger auf Herrn Löpfes Argumentationsschiene fährt (oder umgekehrt), hat vor einigen Jahren die venezuelanische Volkswirtschaft über den grünen Klee gelobt und dem Land eine grosse Zukunft prophezeit. Ein Blick auf das Land jetzt ...... Dies nur, um zu illustrieren, dass wir uns hier auf schwankendem Grund befinden und nicht zu überzeugt von der einen oder anderen "Glaubensrichtung" sein sollten.
    41 1 Melden
    • dumpster 12.07.2016 09:31
      Highlight Stiglitz hat auch auf strukturelle Probleme hingewiesen.
      7 3 Melden
    • R&B 12.07.2016 18:32
      Highlight @ Alex23: Hmmmmm.... Ein Ökonom macht einen Fehler und gleich ist die ganze Wissenschaft unglaubwürdig. Dann muss ich Ihnen dringend abraten je wieder einen Arzt zu besuchen. Ein Arzt hat mal einen Fehler gemacht...
      3 9 Melden
    • Alex23 12.07.2016 19:51
      Highlight R&B: Da wir gerade rege am Diskutieren sind .... .
      Ich habe hier lediglich ein Beispiel gewählt, es gäbe noch andere.
      Wenn ich eine Lungenentzündung habe, werden von zehn Ärzten vermutlich 9 ein Antibiotikum verschreiben.
      Bei einem ökonomischen Problem werden zehn Ökonomen vielleicht fünf unterschiedliche Analysen liefern. So viel zum Vergleich: Arzt-Ökonom
      Ich meine jedoch nicht, dass die Ökonomie insgesamt unglaubwürdig ist. Aber sie ist bestimmt anfälliger für seismische Schwankungen (politische Umbrüche etc.).



      6 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • chicadeltren 11.07.2016 23:44
    Highlight Wie ist es eigentlich so weit gekommen, dass ein Grossteil der Bevölkerung inkl. "Experten" denken, dass Sparen schlecht ist und Schulden gut?!
    46 10 Melden
    • ramonke 11.07.2016 23:55
      Highlight sparen ist schlecht für die wirtschaft es entzieht dem kreislauf geld. schulden sind aber eigentlich genau so schlecht
      44 6 Melden
    • Hayek1902 12.07.2016 00:31
      Highlight Mit der Einführung des Euros. So etwas wäre in der Schweiz kein Problem, weil sich einfach CHF aufwerten würde, die Exporte unattraktiver werden und dafür via Importe mehr Kaufkraft besteht. Bei einer Einheitswährung funktioniert aber dieser Ausgleich nicht, das Gleichgewicht stellt sich nicht ein, wenn beim schwächeren Land nicht plötzlich ein Wunder geschieht. Dadurch fliessen immer mehr Devisen vom schwächeren Land zum stärkeren. [...]
      37 3 Melden
    • Hayek1902 12.07.2016 00:32
      Highlight [...]Theoretisch wäre auch das kein Problem, weil es aus Rendite Sicht attraktiver wäre, dieses Geld dann im schwächeren Land wieder anzulegen oder Dinge aus diesem land importieren (Waren oder Dienstleistungen, z.b. Ferien). Das passiert aber nicht wegen der Krise und weil diese Länder auch kaum etwas exportieren, mitunter darum, weil es sich nicht Lohn. Die Deutschen sind im Verhältnis zu ihrem Lohn zu produktiv. Eigentlich müssten ihre Löhne rauf, damit Südeuropa wieder interessant wird für die Industrie.

      Das ist die ganze Makroökonomie dahinter so kurz wie möglich runtergebrochen.
      45 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • bangawow 11.07.2016 21:36
    Highlight Krisen. Immer Krisen. Will jemand noch Krisen?
    24 4 Melden
    • Anam.Cara 12.07.2016 07:42
      Highlight Ich bin ja grundsätzlich ein positiv denkender Mensch. Aber bezüglich Krisen fürchte ich, dass es noch schlimmer kommt, bevor's wieder besser wird,
      10 0 Melden
  • allesklar 11.07.2016 21:34
    Highlight es ist so bescheuert: alle kaufen deutsche produkte, schauen deutsches fernsehen, zum teil fährt man über die grenze oder bestellt im internet und lässt es sich an eine adresse in grenznähe in D schicken um ja die 11% mwst zu kassieren und vorne durch das grosse geschimpfe auf D. und auch schliesse ich mich der meinung an, dass der ewige nazi-vergleich langsam zum kotzen ist. man stelle sich mal bei einem vergleichbaren thema vor, dieses mit inzestuösen zwergen in appenzellertracht zu illustrieren und dass dann pauschal als "der Schweizer" zu benennen. das geheule wäre gross.
    80 19 Melden
    • H1o 12.07.2016 08:02
      Highlight Das Problem sind nicht die Deutschen Bürger, die meist für n Appl und n Ei arbeiten gehen und trotzdem noch unterstützung vom Staat benötigen um ihren Kindern ein essen auf den Tisch zu bringen....

      es sind die Politiker die das seit Jahren nicht interessiert, ausser es geht direkt um Wählerstimmen, was aber dank Terrorismus und Flüchtligen - also anderen stärkeren Problemen dem Wähler nicht so recht auffallen mag.

      Die einzigen die direkt was daran ändern können sitzen in der Politik und meinen den Bürger besser zu verstehen als ers sich selbst. Das ist nunmal die Politik in Deutschland.
      27 5 Melden
    • H1o 12.07.2016 12:21
      Highlight Wenn die Politik das (Lohniveau) nicht regeln muss/kann/soll, wer dann?

      Die Politik hat den Euro eingeführt. Ohne den Euro hätte D eine eigene Währung die abgwertet werden könnte wodurch ein Kaufkraftplus für die Bürger entstehen könnte und der Import aus sicht anderer Nationen würde teurer werden, wodurch eigene bzw. national produzierte Waren interessanter werden usw...

      Wenn man sagt das die Politik, ausser den Euro abzuschaffen nichts (sinnvolles) am Lohnniveau tun kann, würde ich das eher unterschreiben können.

      Das die Politik hier aber NICHTS bewirken können, empfinde ich als falsch.
      4 1 Melden
    • R&B 12.07.2016 18:39
      Highlight @ allesklar: Sie schiessen so was am Thema vorbei. Hier geht es darum, dass der Export-Wahn Deutschlands die EU in den Ruin treibt und die deutsche Politik aus Angst vor Wählerverlusten nicht regulierend eingreift. Sie lässt lieber die EU abstürzen.
      4 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 11.07.2016 21:16
    Highlight Fragen Sie mal die Millionen Minijober und Working Poors in Deutschland, wie toll diese den Exportüberschuss empfinden. Die USA sollten ebenfalls in Form ihrer Kritik bitte eines nicht vergessen; grösster Staats- und Privatkreditschuldner der Welt sowie dramatischer Verlust der Kaufkraft der verschwindenden Mittelklasse.
    61 3 Melden
    • H1o 12.07.2016 08:21
      Highlight eben, es sind nicht die einfachen Bürger!
      Es sind die Politiker!

      Politiker die sich sogar (gegen den Willen der Bürger) über Gesetze hinwegsetzen werden in anderen Ländern Diktatoren genannt, bei uns in Deutschland nennt man Sie Bundeskanzlerin oder Politiker. Nur das darf man natürlich nicht laut aussprechen. Dann ist man sofort rechts und wird runtergemacht. Dadurch kocht es inn den Gemütern der Bevölkerung nur noch mehr.. wie es weiter geht? .. wir werden sehen...
      18 7 Melden
  • Andol 11.07.2016 20:30
    Highlight In der Tat ist Deutschland zur gefährlichsten Nation Europas geworden.

    Wobei der Artikel aber am Problem vorbeizielt. Die grosse Gefahr sind die Kriegsrhetorik und die Stationierung von Truppen in Osteuropa. Wir befinden uns auf dem Weg in den dritten Weltkrieg.

    Falsche Toleranz + Verstoss gegen Schengen und Atomwaffensperrvertrag im Innern, Regime Change-Strategien im Äussern. Ein toxischer Mix.

    Ich verweise auf die hervorragende - medial aber leider kaum beachtete - Rede von Sarah Wagenknecht.

    Ich sehe Parallelen zur Zeit vor dem 1. Weltkrieg (Christpher Clark, Die Schlafwandler).


    55 46 Melden
    • Hierundjetzt 11.07.2016 20:42
      Highlight Ach ja Frau Wagenknecht. War das nicht die, die in der DDR Ihre Mitmenschen an die Polizei verraten, hat, weil diese nicht "systemtreu" waren?

      Oder bist Du einfach zu jung um sowas mitgekriegt zu gaben?
      58 51 Melden
    • Stachanowist 11.07.2016 21:07
      Highlight @ hierundjetzt

      Haben Sie dafür Belege?

      Habe davon noch nie etwas gehört. Alles, was ich über Wagenknechts Jahre in der DDR weiss, ist, dass sie nicht studieren durfte - weil die SED sie als potenzielle Gefahr für das "Kollektiv" einschätzte.

      Über einen Link würde ich mich sehr freuen.
      53 7 Melden
    • Andol 11.07.2016 21:35
      Highlight @Hierundjetzt

      Hast Du Dich auch mit dem Inhalt ihrer Rede auseinandergesetzt und ihr inhaltlich etwas entgegenzuhalten?

      Ich halte Deinen auf die Person bezogenen Ansatz für nicht zielführend.





      47 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 11.07.2016 19:50
    Highlight Einige schw. Freunde / Bekannte fahren dt. Kahrzeuge.
    Habe die gefragt, ob der dt. Finanzminister Scheuble im Rollstuhl über die Grenze gefahren ist und sie genötigt hätte, diese dt. Fahrzeuge zu kaufen.

    Die Jungs meinten, niemand hätte sie gezwungen, die dt. Autos zu kaufen. Es sei ihr freier Entschluss gewesen.

    Die Mikroökonomie gibt auch winzig kleine Hinweise. Denn Vorurteile werden durch Wiederholungen auch nicht die Wirklichkeit.
    19 27 Melden
    • R&B 11.07.2016 20:43
      Highlight @Alienus: Wenn Sie wirtschaftliche Zusammenhänge ignorieren oder nicht verstehen wollen, helfen auch kleine Anekdoten nicht weiter, um den problematischen Export-Wahn Deutschlands zu rechtfertigen.
      43 9 Melden
    • Der Zahnarzt 11.07.2016 20:54
      Highlight Ihr Argument wird durch Wiederholung nicht besser! Es geht nicht um die Frage, ob irgendwer gezwungen wird deutsche Produkte zu kaufen. Es geht darum a) das die BRD Handelsüberschüsse dank dem schwachen Euro erzielt und b) wie Deutschland mit diesen Überschüssen umgeht.
      37 6 Melden
    • Alnothur 11.07.2016 23:47
      Highlight Und jetzt soll D aus Solidarität mit den Südländern ein paar Konzerne einstampfen oder was?
      14 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • simiimi 11.07.2016 19:37
    Highlight Die Fakten mögen allesamt stimmen, doch die Schlussfolgerung ist nicht richtig: Der wahnsinnige Exportüberschuss von Deutschland ist Symptom, nicht Ursache. Meiner Meinung nach ist der Euro Schuld. Ohne ihn könnten die südeuropäischen Ländern durch Währungsabwertung ihre Produkte konkurrenzfähiger machen, eine deutsche Währung würde sich markant aufwerten und den Exportüberschuss verkleinern. Warum an diesem fatalen Konstrukt so kompromisslos festgehalten wird, ist mir schleierhaft
    81 3 Melden
    • phreko 11.07.2016 20:34
      Highlight Mit der Agenda 2010 wurde der Euroraum missbraucht. Ohne diese wäre das Problem nicht annähernd so gross.
      12 8 Melden
    • Der Zahnarzt 11.07.2016 20:56
      Highlight Man hält am Euro fest, weil sonst - wie im Artikel beschrieben - Deutschland massiv Forderungen gegenüber den anderen EU Ländern abschreiben müsste. In diesem Fall würde Frau Merkel und Herr Gabriel die nächsten Wahlen verlieren.
      20 5 Melden
    • MacB 11.07.2016 21:06
      Highlight @simiimi: Bin komplett einverstanden. DE ist nun eher Profiteur als Verursacher. ISt aber ok, die Schweiz hat nach der Rettung auch von den UBS-Ramschpapieren profitiert.
      16 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dä Brändon 11.07.2016 19:24
    Highlight Herr Löpfe, ich mag ihre wirtschaftspolitischen Themen sehr.... ja ich und das obwohl ich nicht volkommen Ihrer Meinung bin. Mir gefällt jedoch nicht wie sie immer wieder die Keule auspacken und umherschwingen. Genau deswegen mag ich ihre geopolitischen Artikel überhaupt nicht. Widmen Sie sich doch viel mehr der Wirtschaft zu.

    Danke.
    32 10 Melden
    • phreko 11.07.2016 21:28
      Highlight Wie soll man es trennen, wenn Politik auf Wirtschaft basiert und dabei unterschiedliche Wirtschaftskonzepte aufeinander treffen?
      16 4 Melden
    • Dä Brändon 12.07.2016 01:36
      Highlight Geb ich dir Recht, man kann es nicht komplett voneinander trennen, aber man kann es unterschiedloch gewichten.
      5 3 Melden
  • lipangalala 11.07.2016 19:08
    Highlight Unabhängig, wie treffend die ökonomischen Aspekte dieser Analyse sind, finde ich den reisserischen Titel über dem Bild von Angela Merkel mit Hitlerschnauz schockierend geschmacklos. Unnötig und unwürdig tiefes Niveau, das watson eigentlich nicht steht.
    49 10 Melden
  • gelb 11.07.2016 19:03
    Highlight Danke für den Artikel. Endlich wird darüber in den Medien geschrieben.
    Was nicht vergessen werden darf, auch die Schweiz betreibt eine ähnliche Politik. Wir haben eine Schuldenbremse, die Löhne sind seit Jahren kaum mehr gestiegen und haben einen Handelsüberschuss von über 60 Miliarden Franken.
    Aber ein grossteil dieser Exportüberschüsse, der Schweiz, stammen von den diversen Rohstofffirmen, die von den extrem tiefen Unternehmensteuern profitieren.
    34 7 Melden
    • R&B 11.07.2016 20:45
      Highlight @gelb: Welche Firmen und mit welchen Export-Anteilen?
      7 7 Melden
    • gelb 11.07.2016 22:04
      Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6ssten_Unternehmen_in_der_Schweiz

      Unter den 10 grössten Unternehmen in der Schweiz, befinden sich sechs Stück die im Rohstoffhandel tätig sind.
      10 1 Melden
    • bastardo 11.07.2016 23:44
      Highlight an die blitzer von r&b: gaahts na?! ihr lässt ihn wegen einer frage abblitzen? wohl 'ne bildungslücke, wa...

      5 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ignorans 11.07.2016 19:00
    Highlight Exportüberschuss in BIP für die Schweiz über 5%...
    In großen Währungsräumen wie VSA oder China gibt es zwischen den einzelnen Provinzen sicher auch große Unterschiede in Handelsbilanzen, obwohl gleiche Währung...
    5 7 Melden
  • Robert K. 11.07.2016 18:36
    Highlight Deutschlands Exportüberschüsse sind Kredite an die importierenden Staaten, dh. Deutschland ermöglicht diesen Ländern ihre Produktion aufzubauen, wenn Investitionsgüter exportiert wurden, Güter auf Kredit zu konsumieren.
    Anmerkung: Importüberschüsse waren für den Aufbau der USA entscheidend, wie sonst hätte dort die Siedler ihre Farmen aufbauen können.
    11 30 Melden
    • TodosSomosSecondos 11.07.2016 18:51
      Highlight Den Aufbau des vor- bzw frühindustriellen Amerikas mit seinen grenzenlosen Ressourcen als Vergleich mit der fast nur noch im tertiären Sektor wertschöpfenden europäischen Wirtschaft von heute heranzuziehen ist ziemlich Banane..
      53 4 Melden
    • _kokolorix 11.07.2016 21:43
      Highlight Deutschland vernichtet mit seinen staatl. subventionierten Billigjobs die Produktion in allen importierenden Ländern. Ein klarer Verstoss gegen die Regeln des Euroraumes, den sich die Deutschen mit aller Arroganz der grössten Volkswirtschaft herausnehmen.
      Deine Schlussfolgerung könnte nicht falscher sein
      13 6 Melden
    • Robert K. 12.07.2016 10:47
      Highlight (a) niemand gibt jemandem Kredit, wenn er nicht mit grosser Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass dieser zurückbezahlt wird, das gilt auch für Deutsche Exporte. Export-/Importüberschüsse, wie hier suggeriert, sind deshalb perse nicht "schädlich" bzw. schon gar nicht eine "Machtdemonstration", sondern einfach ein Geschäft. (b) Billigjobs haben nichts mit den Exporten zu tun, da diese in der Regel, Bsp. Autos, Pharma, Technologie usw. qualifizierte Mitarbeiter voraussetzt, die sicher nicht zu Billigjob-Konditionen arbeiten, 1 € Jobs sind ein Sozialhilfeprogramm.
      6 1 Melden
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  • Alex23 11.07.2016 18:14
    Highlight Hitlerschnauz und Naziuniform. Herr Löpfe ist geschickt darin, das zwar nicht selbst zu suggerieren, aber als Vision anderer geschickt einzuflechten.
    Und was bringt das? Löpfes Analyse mag richtig sein oder falsch. Das lasse ich hier mal beiseite.
    Das Deutschland von heute immer wieder in Verbindung zu bringen mit Deutschland vor fünfundsiebzig Jahren, ist aber in jedem Fall unfair und zeugt davon, dass man offensichtlich nicht sachlich bleiben kann. Mit dieser ewigen Nazi-Illustration disqualifiziert sich der so Argumentierende selbst.

    111 23 Melden
    • R&B 11.07.2016 20:49
      Highlight @Alex23: Ich glaube, da haben Sie den Artikel nicht fertig gelesen:
      "...dann werden wir auf Massendemonstrationen in Rom und Mailand bald Bilder von Angela Merkel mit Hitler-Schnauz und Nazi-Uniform sehen."
      7 11 Melden
    • Alex23 11.07.2016 21:01
      Highlight R&B: Doch, doch, habe ich. Deshalb mein erster Satz dazu.
      Vielleicht haben Sie meinen Kommentar nicht richtig gelesen?
      14 1 Melden
    • R&B 11.07.2016 21:31
      Highlight @Alex23: doch doch habe ich. Aber Sie wollen einfach Ihre Meinung zum Thema Nazi-Deutschland nicht stören lassen.
      4 11 Melden
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  • Kookaburra 11.07.2016 18:02
    Highlight Dr. Flassbeck kann gut erklären, was genau Deutschland wirtschaftlich anrichtet.

    Erstaunlicherweise ist Frankreich die einzige Nation, die sich an den Plan hält. :) Und Deutschland tatsächlich die Nation, die alle veräppelt.

    Flassbeck hat gute Ahnung. Deutschland wird die europäische Währungsunion zerstören.
    Leider hört ihm kaum jemand zu,
    31 5 Melden
    • R&B 11.07.2016 20:50
      Highlight @ Capraibex: Erwarten Sie jetzt, dass man einen 1 ½ stündigen Film anschauen muss, um Ihren Kommentar verstehen zu können?
      7 9 Melden
    • Kookaburra 11.07.2016 21:27
      Highlight @zugeroasta

      Danke. Ich bin Populist. Ich schubladisiere, pauschalisiere, provoziere und benütze gerne auch unfaire rhetorische Stilmittel. Politiker und Journalisten machen das auch. Sorry.

      @R&B

      Nein. Natürlich nicht. Ich habe keine Erwartungen an Internetpersonen. Und es ist mir egal ob mein Kommentar verstanden wird.

      Ich hoffe (heimlich), dass einige an einem besseren System für die Zukunft arbeiten. Für jene ist der Name als Input gedacht. Der Vortrag schien mir den Kern von Herrn Löpfes Artikel genauer zu erläutern. :)

      Zum Verständnis: D macht ganz egoistisch die anderen Länder kaput.
      8 3 Melden
    • _kokolorix 11.07.2016 21:53
      Highlight Lieber R&B
      Für die simplen Vereinfachungen wendest du dich bitte an SVP und co. Dort ists mit 10 Sekunden erledigt: Böse Ausländer sind an allem schuld.
      Um die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen sind weit mehr als eineinhalb Stunden notwendig. Flassbeck, Stiglitz und Pikkety haben Bücher geschrieben die etwa 30h zu lesen geben! Darin wird akribsch festgehalten was Merkel, Schäuble & co gerade verbrechen
      3 9 Melden
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  • Bruno Wüthrich 11.07.2016 17:57
    Highlight Wie die Wirtschaft in einem Land funktioniert, ist entscheidend für die nächsten Wahlen. Die Wirtschaft in Deutschland funktioniert gut, deshalb ist die Vormachtsstellung der CDU auf Bundesebene kaum gefährdet. Ob Merkel zurücktritt oder nicht, spielt keine wesentliche Rolle, denn die Nachfolge kommt aus dem eigenen Lager.

    Bei dieser Ausgangslage ist doch klar, dass Merkel & Co. kein Harakiri machen werden, indem sie die Handelsbilanzüberschüsse runter fahren. EU hin oder her: Letztendlich kocht halt doch jeder sein eigenes Süppchen.

    Zumindest so lange dies noch geht...
    30 3 Melden
    • gelb 11.07.2016 18:51
      Highlight Die Überschüsse liessen sich ganz einfach reguliern, in dem man die Löhne raufsetzt.
      So würde die Binnenwirtschaft unterstützt und die deutschen Export würden teurer werden.
      24 1 Melden
  • Kstyle 11.07.2016 17:56
    Highlight Man könnte locker 80prozent des geldes streichen für die realwirtschaft hätte das nur einen kleinen einfluss die banken zocken sowieso lieber mit derivaten hinter diesen produkten steckt keine wirtschaftsleistung. Geld zu mehr geld machen ohne eine wirtschaftsleistung sollte verboten werden.
    24 5 Melden
    • Philipp Löpfe 11.07.2016 18:19
      Highlight Doch, ich zum Beispiel (auch wenn ich nicht immer gleicher Meinung bin).
      3 8 Melden
    • Kstyle 12.07.2016 18:46
      Highlight Versteh ich nicht
      0 0 Melden
  • Denk nach 11.07.2016 17:29
    Highlight Der Export ist eine Dimension. Interessant wäre doch auch die Frage, wie die Zu- oder Abwanderung der Fachkräfte aussieht.

    Wie will sich zum Beispiel Osteuropa entwickeln, wenn die Fachkräfte in den Westen abwandern? EU sei dank! Meines Erachtens eine katastrophale Entwicklung für die betroffenen Länder!
    27 4 Melden
  • TodosSomosSecondos 11.07.2016 17:19
    Highlight Genau das passiert, wenn man versucht, Vokswirtschaften wie Unternehmen zu führen: Kostenreduktion und Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf Verluste. Was bereits in der Betriebswirtschaft viele Opfer und nur ganz wenige Gewinner produziert, wird sich auf die europäischen Volkswirtschaften vernichtend auswirken. Einfach nur assozial aber was anderes ist von einer Politikerelite, die nicht mehr ist als eine Hure des Kapitals und der Wirtschaft auch nicht zu erwarten.
    104 15 Melden
    • Kstyle 11.07.2016 17:40
      Highlight Auf den punkt gebracht.
      23 5 Melden
    • TodosSomosSecondos 12.07.2016 08:04
      Highlight Wenn die EU ein "Einheitsstaat" wäre mit einer gemeinsamen Wirtschafts- und Fiskalpolitik, wäre der der Artikel nie geschrieben worden. Ergo.. Nö sorry..
      3 1 Melden
  • rodolofo 11.07.2016 16:57
    Highlight In der Regel sind gemischte Teams erfolgreicher, da sie unterschiedlichstee Ressourcen anzapfen können.
    Diese Vorteile einer Diversifizierung haben den Nachteil interner Spannungen. Aber wären die Spannungen geringer, wenn alle Teammitglieder gleich wären?
    Vielleicht gäben sie sich dann erst recht gegenseitig "auf den Deckel"? Das sieht man ja z.B. bei reinen Männerteams, oder bei reinen Frauenteams, was da für eine Hackordnung entsteht!
    Die Deutschen dürfen den Griechen ruhig etwas von ihrer Tüchtigkeit beibringen.
    Umgekehrt könnten die Griechen die Deutschen lehren, etwas lockerer zu sein...
    17 28 Melden
    • Philipp Löpfe 11.07.2016 17:09
      Highlight Es ist deprimierend, dass sich das Vorurteil der faulen Südeuropäer immer noch hält. Es ist kein Frage der Moral, es geht darum, dass die Handelsbilanzen langfristig ausgeglichen sein müssen. Sonst gibt es zwangsläufig Ärger.
      78 22 Melden
    • rodolofo 11.07.2016 17:23
      Highlight Ich habe nicht "faul" gesagt, sondern "locker".
      28 18 Melden
    • Matthias Studer 11.07.2016 17:56
      Highlight Mal überlegen. Deutschland konnte das nur durchziehen Dank Schuldenerlass der Gewinnerstaaten.
      Ihre Wirtschaftspolitik führt so oder so in eine Sackgasse. Spätestens wenn keine Steuern mehr reinkommen, weil dank dem Tieflohn nicht mehr zu bezahlen ist. Jetzt wird mit 1 Eurojober die Wirtschaft s tark subventioniert. Wie verhalten sich die Firmen, wenn der Staat sich das nicht mehr leisten kann?
      19 1 Melden
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  • AdiB 11.07.2016 16:52
    Highlight für die merkel- und eu-gegner, eine frage. uns schweizern geht es gut unsere wirtschaft boomt und dan kommen andere staaten und verlangen das wir bremsen und doch bitte, mit dem gewonnen überschuss, ihre unfähigkeit mit finanzieren. nur damit sie ihr volk nicht zwingen müssen von 7.00 bis 17.00 efektiv zu arbeiten.
    wie würdet ihr reagieren?
    35 39 Melden
    • Hierundjetzt 11.07.2016 18:19
      Highlight Fragen wir doch gemeinsam Herr Loepfe. Den obwohl, seine Argumente nachvollziehbar sind, so hat auch er, wie alle anderen (einschl. der peinliche Friedman), keine Lösung parat.
      19 2 Melden
    • phreko 11.07.2016 18:21
      Highlight AdiB, das hat nichts damit zu tun. Die verdienen ja auch weniger. Relevanter wäre die Produktivität pro Arbeitsstunde!
      8 0 Melden
    • TodosSomosSecondos 11.07.2016 18:48
      Highlight Ich würde vorschlagen, sie lesen mal den Artikel, zu welchem sie sich erdreisteten einen Kommentar zu posten. Dort ist der Unterschied zwischen Deutschland als Mitglied des gemeinsamen Währungsraumes und der Schweiz als Land mit eigener Währung überdeutlich dargelegt. Die Schweiz "leidet" unter eben genau der Währungsaufwertung, die ein konstanter Exportüberschuss zur Folge haben muss - vielleicht ein bisschen überproportional weil der grösste Handelspartner nicht in die Gänge kommt. Bei Deutschland bleibt dies aus, weil der Euro dank der Performance der anderen Mitglieder abgewertet wird.
      20 2 Melden
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  • Der Zahnarzt 11.07.2016 16:50
    Highlight Hoffentlich verschwindet der Euro und damit die 600 Milliarden der Deutschen! - Es würde ihnen recht geschehen, denn damals, als es um Griechenland ging, wollte Deutschland nichts von einem Bail-in wissen, dass u. a. die Deutsche Bank hart getroffen hätte. - Herr Varoufakis hat immer wieder betont, dass die Währungsunion nur funktionieren kann, wenn sie an einen Finanzausgleich wie in der CH geknüpft ist. - Die Deutschen haben halt immer gewusst, wie man sich in Europa beliebt macht.
    39 52 Melden
    • Kaschti 11.07.2016 17:38
      Highlight Selten einen derartigen Unsinn gelesen. Von A bis Z zu wenig durchdacht. Hätten Sie diese Meinung nicht preisgegeben, wäre es klüger gewesen. Die deutsche Wirtschaft ist mit der Schweizerischen mehr verbunden, als Sie sich vorstellen können. Ihre bösen Wünsche würden die Schweiz schwer treffen. Wollen Sie das?
      22 14 Melden
    • Alienus 11.07.2016 17:51
      Highlight Deutschland hat ebenfalls einen Finanzausgleich, Sie schlauer Zahnarzt.

      Man kennt somit gewisse Begierden aus der politischen Praxis.
      13 7 Melden
    • Der Zahnarzt 11.07.2016 18:53
      Highlight @Kaschti und Alienus: Was wollen sie damit sagen "Kritisiere du Schweizer uns Deutsche nicht, denn du bist mit uns wirtschaftlich verflochten, von uns abhängig etc. etc."?. - Die Deutschen wissen eben, wie man sich beliebt macht. - Was ist falsch an einem Finanzausgleich? In der CH funktioniert das gut. Wenn die ach so fleissigen Deutschen die ach so faulen Italiener, Griechen, Spanier durchfüttern, sehe ich persönlich darin kein Problem.
      5 13 Melden
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  • Luca Brasi 11.07.2016 16:42
    Highlight Die Deutschen scheinen aber auch beratungsresistent. Wenn eine Mehrzahl der nicht-deutschen Ökonomen ihnen erklärt wie das Wirtschaftssystem funktioniert und sie noch immer auf Besserwisserei bestehen und keine Verknüpfung zu den politischen Anti-EU-Bewegungen machen können, dann tun sie mir leid. Aber was wissen schon die anderen?
    77 19 Melden
    • AdiB 11.07.2016 16:48
      Highlight die nicht deutschen ökonomen vefolgen doch auch nur eigene ziele. deutschland soll ihren überschuss ihnen abgeben. sprich die deutschen sollen schuften damit sie siesta machen können. schon mal daran gedacht?
      33 32 Melden
    • Homes8 11.07.2016 16:53
      Highlight @ Luca Brasi
      Habs zwar nicht verstanden, aber klingt gut. Solltest in die Politik gehen.
      18 7 Melden
    • Alienus 11.07.2016 17:20
      Highlight Nein, Don Luca, gehen Sie ja nicht in die Politik.

      Es schreibt sich besser für den Stammtisch.
      10 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Homes8 11.07.2016 16:38
    Highlight Alles nur Bla Bla um vom waren Problem des Kapitalismus abzulenken.
    Kann dieser nicht immer weiter aufgeblasen werden platzt das Casino-System
    42 24 Melden
    • Kstyle 11.07.2016 17:51
      Highlight Ich hoffe sie platz bald mir können sie wenig wegnehmen hab sowieso nichts.
      4 5 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 11.07.2016 20:24
      Highlight Homes8: Ich glaub, das ist unfair, was du sagst.

      Niemand will von den Problemen ablenken. Die systembedingten Probleme des Neoliberalismus sind doch rundherum allen Akteuren bekannt. Niemand bestreitet sie.

      Nur weiss einfach keiner eine Lösung. Niemand hat eine Idee, wie man da (friedlich) wieder rauskommt. Von dem her bleibt gar nichts anderes übrig als einfach mal Weiterzuwursteln. Und beten... ;)

      Hast du vielleicht eine Lösung parat?
      2 1 Melden
    • Homes8 12.07.2016 10:52
      Highlight @ Lorent Patron
      Da ich hier nur 600 Zeichen habe will ich Dir mal das Buch "Freiheit statt Kapitalismus" von S.Wagenknecht empfehlen. Es gibt aber zu starke Mächte, die von den Börsen-Casinos profitieren.
      Statt EU bevorzuge ich kleinere, autonome Gebilde, wo wirklich Demokratie stattfinden kann. Auch USA, China, Russland, Indien, Kanada, Brasilien etc. sollten sich in kleinere Demokratien aufteilen. So hätten auch ethnische Gruppen wie z.B. "Indianer" ihre Autonomie.
      Dazu noch einen globalen Rat, wo Lösungsvorschläge für globale Probleme ausgearbeitet werden können.
      3 0 Melden
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  • AdiB 11.07.2016 16:33
    Highlight deitschland macht alles richtig und trotdem ist es nicht gut? andere staazen nehmen alles locker, treiben wirtschaft und staat den bach ab und deutschland ist schuld. jetzt wollen diese staaten das deutschland zahlt für ihre unfähigkeit, deutschland weigert sich und sind die bösen.
    bin ich der einzige der findet verkehrte welt?
    32 60 Melden
    • saukaibli 11.07.2016 16:47
      Highlight Du scheinst diese komlizierte Sache nicht ganz zu verstehen. Deutschland kann schliesslich nur solche Exportüberschüsse erzielen, weil sich die anderen Staaten verschulden um Deutschlands teure Produkte zu kaufen. Ärmere Staaten können ihre Währung nicht abwerten, Deutschlands Währung ist eigentlich viel zu unterbewertet, das vergrössert das Ungleichgewicht. Nur immer Gewinnmaximierung auf Kosten anderer, mit denen man eigentlich in einer Union ist, ist nicht das Richtig, schon gar nicht auf lange Sicht.
      42 10 Melden
    • Sapere Aude 11.07.2016 17:03
      Highlight Das Schulden machen vieler Staaten wurde unter anderem durch deutsche Finanzinstitute gefördert. Irgendwer muss ja all die Produkte kaufen. Zuviel zu exportieren ohne in den Binnenmarkt zu investieren kann wohl nicht als richtiges wirtschaften bezeichnet werden. Griechenland zeigt gerade, dass die deutsche Vorgehensweise nicht konraproduktiv ist.
      21 5 Melden
    • AdiB 11.07.2016 17:21
      Highlight ok. blicke etwas besser durch. aber trozdem finde ich sollten die anderen staaten den finger aus dem ar*** nehmen. ich war in all den staaten und die leute dort sind garantiert keine fleissigen bienchen.
      7 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 11.07.2016 16:28
    Highlight Der Artikel ist von A bis Z richtig und dennoch Unsinn.

    Was würde passieren?
    Es gibt eine üble Krise. Die kleinen Leute müssen unten durch. Aber so eine Krise ist auch mal fertig. Und dann geht's einfach weiter wie bisher.

    Weshalb?
    Vergleiche Sommer 2011. Oder die Griechenland (Grexit)-Krise. Was ist passiert? Gar nichts.

    Renzi würde Neuwahlen ausschreiben und verlieren. Es kämen die Anti-Europäer an die Macht. Na und? Die haben auch kein Rezept.
    Siehe auch Regierung Tsipras. siehe Brexit-Befürworter.

    Man kann es drehen und wenden wie mal will, der Euro ist alternativlos.
    15 45 Melden
    • saukaibli 11.07.2016 16:52
      Highlight Frag mal die Griechen, was seit 2011 passiert ist, die werden dir gewaltig widersprechen. Tsipras wollte ja etwas ändern, aber die Deutschen haben wohl ihre Pfründe (Flughäfen, Häfen usw.) davon schwimmen sehen, falls sie Griechenland geholfen hätten. So kamen v.a. die Deutschen zu absoluten Schnäppchenpreisen an die rentablen griechischen (Flug)häfen, während die Subventionsbedürftigen noch immer vom griechischen Staat unterstützt werden müssen. Tsipras wurde knallhart erpresst gegen sein eigenes Volk zu handeln, das was für mich schon verbrecherisch von der EU resp. DE.
      44 12 Melden
    • D(r)ummer 11.07.2016 16:59
      Highlight Ui. Tsipras, der Böse Grieche. Was wollte er denn ändern? Kannst du mir das erläutern? Aber bitte nicht mit Artikeln der Deutschen Leitmedien. Dem Rest deines Kommis stimm ich dir zu.
      12 3 Melden
    • Amboss 11.07.2016 17:10
      Highlight @Saukaibli:
      Was du schreibst, ist alles richtig.
      Und ist ja genau das, was ich schreibe.
      Das Volk muss unten durch, die Filetstücke (zB Flughäfen) wurden entnommen.
      Und ja klar wurde Tsipras erpresst.

      Aber: Auch er hat es nicht gewagt, aus dem Euro auszutreten. Die Folgen wären unabsehbar gewesen, auch für ihn.
      Also: Alles ist so geblieben wie es war. Wie ichs geschrieben habe.
      12 0 Melden
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  • ElendesPack 11.07.2016 16:24
    Highlight Ich entnehme den in dem Artikel aufgezählten Dingen eher, dass das gefährlichste Element für Europa die EU und die Einheitswährung ist.
    Gäbe es die EU nicht, hätte Deutschland den anderen Ländern nicht reinzureden. Gäbe es den Euro nicht, hätte Deutschland eine Währung, die ihrer Wirtschaftskraft entspricht. Genau wie auch Italien oder Griechenland. Dies würde die Situation m.E. deutlich entspannen.
    73 11 Melden
    • AdiB 11.07.2016 16:45
      Highlight ja genau die eu ist schuld weil sie den betrug der staaten aufdeckte. ohne eu hätte griechenland weiter schulden aufgehäuft ohne das es bemerkt wird bis es nicht mehr geht und das land aus dem nichts in noch grösseres elend gestürzt hätte.
      ohne die eu hätten alle diese staaten die jetzt wirtschaftlich leiden einfach weiter gemacht und schulden auf schulden gehäuft. die eu hat den schwindel bemerkt und die staaten zum handeln gezwungen. und deutschland darf reinreden immerhin wollen alle ihr geld.
      oder sagst du deinem chef gib mir nur die kohle und halts maul?
      18 21 Melden
    • R&B 11.07.2016 17:21
      Highlight @ElendesPack: Die EU finde ich eine gute Idee, die reformiert werden muss. Der Euro ist m.E. zu früh eingeführt worden, weil die Wirtschaftskraft der Mitglieder zu unterschiedlich sind, was die verschiedenen Währungen normalerweise ausgleichen können, aber halt nicht mit einer Einheitswährung.
      15 2 Melden
    • ElendesPack 11.07.2016 22:13
      Highlight AdiB: Das klingt ja alles sehr kräftig und engagiert. Nur: Ohne EU hätte es all die Probleme gar nie gegeben. Es hätte den anderen Staaten egal sein können, wenn die Griechen, die Italiener und die Portugiesen Misswirtschaft betreiben. Genau wie es zu EG-Zeiten allen egal war. Die betroffenen Staaten hätten halt ihre Währungen abwerten und politische Reformen suchen müssen.
      Und Deutschland hätte nie irgendjemandem Geld geben müssen und niemand hätte das Gefühl gehabt, es sei "der Chef".
      3 1 Melden
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  • MacB 11.07.2016 16:11
    Highlight Ganz Europa hat Deutschland und namentlich Merkel viel zu verdanken. In den letzten 15 Jahren haben alle grösseren Staaten an Glanz verloren und mussten zumeist mit innenpolitischen Problemen kämpfen.

    Deutschland bräuchte die "schwachen" Südstaaten nicht, setzt aber alles auf eine langfristig ausgerichtete EU. Ich, als früherer Deutschlandkritiker, bin zum Bewunderer mutiert.

    Auch in DE ist nicht alles Gold, was glänzt, es gibt viel zu tun. Aber verglichen mit Staaten wie Frankreich, Italien oder Spanien machen sie einen verdammt guten Job (,von dem auch wir Schweizer profitieren)!
    38 46 Melden
    • saukaibli 11.07.2016 16:58
      Highlight Du bist DE-Fan: Weil DE Griechenland bis an den Abgrund heran erpresst hat ihre Schulen und Krankenhäuser zu schliessen, nur um selber abzukassieren? Weil DE den Griechen immer noch Militärzeug verkauft haben, obwohl sie wussten, dass GR das Geld niemals zurückbezahlen wird können? Weil DE jahrelang Unmengen an Waren in die Südländer verkauft hat bis sie finanziell am Boden waren? Weil DE nun alle qualifizierten Arbeiter aus der südl. EU abwirbt (die natürlich dort fehlen), damit sie selber kaum Geld für Ausbildung investieren müssen? Weil DE Platz 8 der Steueroasen innehält?
      37 17 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 11.07.2016 17:36
      Highlight Es ist Merkel die den Südeuropäern die Katastrophale Sparpolitik aufdrückt und Milliarden für Bankenrettung ausgibt. Die EU hat Merkel nichts zu verdanken.
      15 6 Melden
    • Maett 11.07.2016 19:59
      Highlight @DJ_Terror: doch, deren Ende.
      5 2 Melden
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