Wirtschaft
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Georges Soros, Chairman of Soros Fund Management, attends the annual conference of the Institute for New Economic Thinking (INET) at the Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD) headquarters in Paris April 9, 2015.   REUTERS/Charles Platiau

Ist skeptisch: Der legendäre Investor George Soros. Bild: X00217

Der Finanz-Guru wettet auf einen Crash: George Soros und die Pessimismus-Blase

Aktien und Obligationen boomen in einer Zeit, in der es keinen Grund für Optimismus gibt. Doch George Soros rechnet mit einem Crash.



Ende der Neunzigerjahre spielten die Aktienmärkte verrückt. In der so genannten Dotcom-Blase wurde jeder Titel, der das Kürzel «.com» trug, in absurde Höhen hinaufgejubelt, selbst wenn das Unternehmen noch keinen Cent verdient hatte. Grund für den Boom war ein unbegrenzter Optimismus bezüglich des Internets und der damit verbundenen neuen Geschäftsmodelle.

FILE - In this Oct. 14, 2013 file photo, Nobel prize-winning Yale University economist Robert Shiller smiles at a news conference in New Haven, Conn. In his new book with George Akerlof, another Nobel-prize winning economist, Shiller examines the many ways credit-card companies, financial firms and other businesses lure people into buying things that might harm them. (AP Photo/Jessica Hill, File)

Nobelpreisträger Robert Shiller erklärt das Pessimismus-Paradox. Bild: AP/FR125654 AP

Derzeit melden die US-Aktienmärkte wieder neue Rekordstände. Doch von Optimismus kann nicht die Rede sein. Im Gegenteil, es herrscht geradezu Weltuntergangsstimmung. «Paradoxerweise sind die Aktienkurse am höchsten, wenn die Menschen am pessimistischsten sind», erklärt Robert Shiller, Ökonomieprofessor und Nobelpreisträger, im «Wall Street Journal».

«‹Verkauf das Haus, verkauf das Auto, verkauf die Kinder›. Genau so fühle ich mich derzeit – verkauf alles. Es gibt nichts mehr, das gut aussieht.»

Jeffrey Gundlach

Tatsächlich sind die fundamentalen Daten für Investoren derzeit alles andere als erfreulich. Staats- und Unternehmensanleihen in der Höhe von gegen 13 Billionen Dollar haben einen negativen Zins. Das entspricht fast der Hälfte aller westlichen Obligationsschulden. «Historisch gesehen ist das aussergewöhnlich», stellt Gillian Tett in der «Financial Times» fest. «Vor allem, weil die Investoren sich auf diese Anleihen stürzen, obwohl sie damit am Ende der Laufzeit Geld verlieren.»

FILE - In this Aug. 22, 2014 file photo, Federal Reserve Chair Janet Yellen, right, and European Central Bank President Mario Draghi walk together during the Jackson Hole Economic Policy Symposium at the Jackson Lake Lodge in Grand Teton National Park near Jackson, Wyo. Record low interest rates were meant to be a temporary response to the global financial crisis. But eight years later, rates are still near zero in much of the developed world - and some experts are warning of long-term side effects. The Federal Reserve lowered its short-term benchmark - which determines the cost of overnight lending between banks - to between zero and 0.25 percent in December 2008. The European Central Bank reached zero in March and the Bank of Japan in late 2010. Just last week, the Bank of England cut its benchmark rate to 0.25 percent and indicated it could bring it closer to zero. (AP Photo/John Locher, file)

Die Schutzengel der Investoren: Janet Yellen und Mario Draghi. Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Aktienboom im Zeitalter des Pessimismus, Obligationen-Rally bei negativen Zinsen – wie lässt sich das erklären? Die Aktien profitieren davon, dass mit den Anleihen keine Rendite mehr zu erzielen ist. Die Unternehmen müssen ihre Gewinne gar nicht mehr steigern, um den Kurs in die Höhe zu drücken. Sie erhalten dabei Unterstützung von den Notenbanken. Die Investoren «gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft schwach genug ist, dass die Zentralbanken weiterhin billiges Geld ins System pumpen, aber nicht so schwach, dass die Gewinne einbrechen», wie das «Wall Street Journal» feststellt.  

Die Obligationen profitieren von der Unsicherheit über die geopolitische Lage. Der Brexit, die explosive Lage im Nahen Osten, der Türkei und der Ukraine sowie der Vormarsch der Populisten verunsichern die Investoren. Deshalb sind sie bereit, auf Rendite zu verzichten, und stürzen sich auf die sicheren Anleihen.

«Ob Obligationen, Währungen oder Aktien: Die Schwellenländer bieten immer noch eine Rendite von rund sechs Prozent und können daher von keinem ignoriert werden, der Rendite braucht.»

JP Morgan

Die Gewinner dieser Situation sind die Schwellenländer. Allein in den letzten sechs Wochen sind rund 18 Milliarden Dollar in die aufstrebenden Märkte geflossen. Der MSCI, der Aktienindex der Schwellenländer, ist seit Beginn des Jahres mehr als 30 Prozent gestiegen. Südafrikanischer Rand, mexikanischer Peso und russischer Rubel – alle haben in den letzten Wochen zugelegt.

Auch dieser Sinneswandel kam sehr schnell. Wurde noch zu Beginn dieses Jahres über einen Crash des chinesischen Bankensystems spekuliert und eine lange Rezession der brasilianischen und russischen Wirtschaft in Aussicht gestellt, so wird derzeit alles viel rosiger dargestellt. China habe seine Banken im Griff und Brasilien und Russland hätten ihren Schwächeanfall so gut wie überwunden, heisst es nun.

Es gibt auch Aussteiger

Dazu gesellt sich ein sehr pragmatisches Element für den neuen Schwellenländer-Boom. «Ob Obligationen, Währungen oder Aktien: Die Schwellenländer bieten immer noch eine Rendite von rund sechs Prozent und können daher von keinem ignoriert werden, der Rendite braucht», heisst es in einer Analyse der Bank JP Morgan.

DoubleLine CEO Jeffrey Gundlach is interviewed during a taping of the

«Bond»-König Jeffrey Gundlach sieht die Welt zappenduster. Bild: Richard Drew/AP/KEYSTONE

Nicht alle haben Vertrauen in die Pessimismus-Blase. Ein paar der altgedienten Schlachtrösser steigen aus. Einer von ihnen ist der «Anleihen-König» Jeffrey Gundlach. In der «New York Times» zitiert er Wort-Gemälde von Christopher Wool, wo es heisst: «‹Verkauf das Haus, verkauf das Auto, verkauf die Kinder.› Genau so fühle ich mich derzeit – verkauf alles. Es gibt nichts mehr, das gut aussieht.»

Selbst der legendäre Investor George Soros hat die Schnauze voll. Er hat sich im grossen Stil mit Put-Optionen eingedeckt. Und bei Soros lautet die Devise: Nicht kleckern sondern klotzen. Er setzt mit rund einer Milliarde Dollar auf einen Börsencrash.

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Reli 17.08.2016 20:08
    Highlight Highlight Interessant wäre, wie Grundlach den Verkaufserlös aus Haus, Auto und Kinder anlegt. Dürften doch ein paar $ rausspringen.
  • atomschlaf 17.08.2016 20:06
    Highlight Highlight Nun, bei einem Vermögen von ca. 25 Milliarden sind Put-Optionen für 1 Mia. nichts weiter als eine kleine Absicherung im Umfang von vier Prozent.
  • teufelchen7 17.08.2016 18:56
    Highlight Highlight mich nimmt es wunder, wieviel solche finanzgurus an der panikmacherei verdienen... die kleinen sind die verlierer und sie noch grössere gewinner!
    • Crecas 17.08.2016 21:39
      Highlight Highlight Wieso sind die kleinen die Verlierer, wenn Soros auf einen Crash wettet?
    • Anam.Cara 18.08.2016 10:16
      Highlight Highlight Weil die Auswirkungen eines grossen Börsencrashs oder eines Systemkollapses garantiert die einfachen Leute am härtesten trifft. Nicht nur wegen Arbeitslosigkeit sondern auch weil z.B. das Rentenkapital schrumpft (weil die Versicherungen auch im Aktienmarkt anlegen).

      Wenn das System genug überhitzt ist und komplett kollabiert, dann werden die einfachen Leute auch für die Staatsschulden gerade stehen müssen.

      Egal wie reich die Gierigen werden, am Ende bezahlen immer die einfachen Leute.
  • Maragia 17.08.2016 15:56
    Highlight Highlight "Die Obligationen profitieren von der Unsicherheit über die geopolitische Lage. Der Brexit, die explosive Lage im Nahen Osten, der Türkei und der Ukraine sowie der Vormarsch der Populisten verunsichern die Investoren."
    Welche Populisten? Bitte nicht einfach mit Wörtern rumwerfen, den Gedanken dahinter aber nicht erläutern!
    • Kookaburra 17.08.2016 16:46
      Highlight Highlight Ou ja! Ein Artikel von Herrn Löpfe, wo er erklärt was für ihn Populisten sind. Hahahah...
      Populisten: Ein Allgemeiplatz von Watson für "alles was wir nicht mögen".
      Für Watson sind zum Beispiel alle Rechten Populisten, weil Populisten so schön negativ tönt. Und man bei Sachen die man nicht mag, durchaus verallgemeinern und zu billigen Schlagwörtern greifen darf.
      Bei Dingen, die den "Nicht-Populisten" wichtig sind, muss man aber differenzieren, weil das ja alles "Einzelfälle" sind.
      Watson und die "Gebildeten" sind die selbsternannten neuen Patrizier, alle Andern Plebs, der dumme, arme Pöbel. :)
    • _helmet 17.08.2016 16:48
      Highlight Highlight na welche wohl: jene, die den brexit herbeigeführt haben in england, pegida front national, svp, trump, orban etc. nationalistische, destabilisierende, wirtschaftsschädigende politische bewegungen.
    • Maragia 17.08.2016 17:10
      Highlight Highlight Und warum genau diese? Hast du mal eine Definition von Populismus studiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 17.08.2016 15:51
    Highlight Highlight Solche Spielereien sollten auf der ganzen Welt verboten werden.
    • atomschlaf 17.08.2016 20:08
      Highlight Highlight Was genau sollte verboten werden?
      Die Finanzmärkte?
      Optionen?
      oder was?
  • http://bit.ly/2mQDTjX 17.08.2016 15:09
    Highlight Highlight Die Aussage im Titel "Soros wettet auf Crash" scheint mir fragwürdig und journalistisch mangelhaft zu sein. Die präsentierten Fakten lassen diese Aussage nicht zu.

    Put-Optionen haben nur dann spekulativen Charakter, wenn sie nicht mit entsprechenden Grundwerten unterlegt sind, also wenn man zB. etwas verkauft, das man noch gar nicht besitzt.

    Die 1 Milliarde S&P 500-Put-Optionenen müsste man seinen tatsächlich gehaltenen Positionen im S&P 500 gegenüberstellen. Wenn Soros die Put-Optionen nur zur Absicherung seines Vermögens einsetzt, ist es keine Wette sondern normales Investment.
    • Philipp Löpfe 17.08.2016 15:18
      Highlight Highlight Lorent hat Recht. Die gehaltenen Positionen sind in der Fachpresse auch aufgeführt. Ich habe sie der Verständlichkeit halber weggelassen.
    • Bongalicius 17.08.2016 15:24
      Highlight Highlight Wenn man die Funktion von Put- und Call-Optionen genauer anschaut, sollte man eigentlich wissen, dass diese den Charakter einer Wette haben. So gesehen stimmt der Titel.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 17.08.2016 15:29
      Highlight Highlight Ein Link oder eine kurze Zusammenfassung der Zahlen (in Klammern) wäre evtl. hilfreich. ;)

      Die Sache ist die: Eine Milliarde in Put-Optionen entsprechen Daumen-Mal-Pi vermutlich weniger als 1% des Soros-verwalteten Vermögens. Insofern wäre es kein Klotz sondern ein Kleckser.

      Und wenn man die von Soros verwalteten Werte von den Put-Optionen gebundenen Werte abzieht, wieviel bleibt dann noch übrig? Das wäre doch eigentlich nur eine einzige Zahl.

      Es interessiert weniger, wieviel die Put-Optionen Wert haben, sondern vielmehr, welche tatsächlichen Werte damit auf dem Tisch liegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 17.08.2016 14:59
    Highlight Highlight Carl Icahn setzt ebenfalls seit etwa einem halben Jahr grosse Summen auf fallende Kurse. Bislang ist der Crash aber ausgeblieben.
  • Bongalicius 17.08.2016 14:35
    Highlight Highlight Wieder Mal der Beweis dass unser Finanzsystem zum Spielcasino der Superreichen verkommen ist. Die Zeche zahlt am Ende der Kleinanleger und Steuerzahler.
  • Daniel_a 17.08.2016 14:22
    Highlight Highlight Nach dem Crash ist vor dem Crash 🤔
  • NWO Schwanzus Longus 17.08.2016 14:11
    Highlight Highlight Soros ist ein Verbrecher der Übelsten Sorte, er bringt Chaos über Länder herrein namentlichh Ukraine und Finanziert das Migrationschaos. Laut ihm sollte man dieses Chaos (wie Silvesternacht, Asylchaos) als Europäer als Normalität akzeptieren. Zudem beeinflusst er Wahlen und Medien für die Interessen des Westens. Gerade die Leaks gegen seine Organisationen zeigen das.
    • Scaros_2 17.08.2016 14:53
      Highlight Highlight Man mag sagen er ist ein Verbrecher aber er hat auch in vielem Recht wenn er sagt das die Werte an der Börse zu schnell gegenüber den Firmen steigen und sich längst von der Realwirtschaft gelöst hat (gut die spiegelten das noch nie richtig dar) und das die ganzen Firmen schneller mehr "wert" haben als das sie in real überhaupt erwirtschaften.
    • stookie 17.08.2016 15:54
      Highlight Highlight @Scaros:
      Ja gut, hat er mit seiner Aussage recht ist das schön.
      Und gerade weil er das weiss und nutzt ist er ein Verbrecher. Wie alle die dieses System entwickelten, hegten und pflegten und immernoch nutzten.
      Und es gibt alternativen und ein Ausstieg ist nicht unmöglich. Man muss ihn nur wollen. Wie so vieles....;-)
    • Scaros_2 17.08.2016 16:17
      Highlight Highlight Er ist hedgefonds manager ubd muss jedes quartal veröffentlichen worin er investiert. Somit kann das jeder kopieren wenn er möchte. Du und ich könnten das also ebenso im kleineren finanzrahmen
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