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Wunder der modernen Autotechnik: Das BMW-4er-Coupé.

340 PS oder intelligente Apps? Warum noch stärkere Motoren und noch mehr Strassen uns nicht vom Stau erlösen werden

Die Milchkuh-Initiative verspricht uns ein Ende der qualvollen Staus. Diesen Film kennen wir schon, er hat kein Happy End. Besser wäre es, auf den technischen Fortschritt zu setzen.



Der «Tages-Anzeiger» hat kürzlich ein Porträt von Max Nötzli, dem Vater der Milchkuh-Initiative, veröffentlicht. Darin schwärmt der Rentner und ehemalige Chefredaktor der «Automobil-Revue» von seinem BMW-4er-Coupé, dessen Motor 340 PS zu leisten vermag. «Das ist heute eine völlig normale Motorisierung», erklärt Nötzli dazu.  

Ein Drittel der PS würde reichen

Eine völlig normale Motorisierung? Selbst wenn sich dieses Wunder der Technik nicht wie alle anderen Autos durch den Dauerstau quält, sondern für einmal freie Bahn hat, kann es höchstens einen Bruchteil seines Potenzials ausschöpfen: Auf der Autobahn beträgt das Tempolimit 120, auf normalen Strassen 80 Stundenkilometer, und dazu reicht ein Drittel der vorhandenen PS.

Selbst Nötzli weiss das: «Was nützt das schon, wenn man das nicht ausfahren kann», jammert er. Die Geschwindigkeit zu überschreiten und eine Busse in Kauf zu nehmen, ist ebenfalls keine gute Idee. Die Zeiten, in denen Rasen ein Kavaliersdelikt war, sind längst vorbei. Heute ist praktisch jeder Meter Strasse und jede Rotlichtkreuzung von einem Radar überwacht, und die Bussen schmerzen sehr.

Mehr Strassen, mehr Verkehr

Nötzli sucht deshalb sein Heil in mehr und besseren Strassen und hat deshalb die Milchkuh-Initiative lanciert. Es dürfte ein Kampf gegen Windmühlen sein. Selbst wenn die Initiative angenommen werden sollte, werden die Staus nicht verschwinden. Wir können noch einmal zwei Löcher in den Gubrist bohren oder die Autobahn zwischen Bern und Zürich und Lausanne und Genf sechsspurig ausbauen.  

epa05050202 A picture taken 27 November 2015 and made available on 01 December 2015 shows vehicles on highways Tokyo, Japan. On 01 December 2015, Tokyo stocks closed above the 20,000 line for the first time in more than 3 months after the government unveiled better-than-expected datas in Japanese companies capital spending during the second quarter. The Nikkei Stock Average gained 264.93 points, or 1.34 per cent, to close at 20,012.40.  EPA/FRANCK ROBICHON

Zweistöckige Autobahn bei Tokyo: Wollen wir das in der Schweiz?
Bild: FRANCK ROBICHON/EPA/KEYSTONE

Wir können sogar, wie Nötzli allen Ernstes vorschlägt, die Autobahnen zweistöckig aufstocken. Ausser dass wir die Landschaft damit aufs Übelste verschandeln, erreichen wir gar nichts. Die Staus bleiben. Mehr Strassen schaffen mehr Verkehr. Wer es nicht glaubt, der sehe sich einmal in Los Angeles um.

Sind wir also dazu verdammt, mit Staus zu leben? Keineswegs. Die Lösung liegt jedoch nicht in mehr PS oder mehr Beton, sie liegt in einer besseren Nutzung der vorhandenen Infrastruktur. Dank Internet, Smartphones und Apps ist dies heute schon möglich. Wir können damit eine moderne Version des traditionellen Autostoppens verwirklichen, eine Art Uber für alle.  

Nur 1,6 Personen sitzen in jedem Auto

Derzeit ist die Motorisierung der Autos grotesk überhöht, während die Auslastung ebenso grotesk unterbelegt ist. Bloss 1,6 Personen sitzen im Schnitt in den in der Regel fünfplätzigen Gefährten. Mit einer modernen Verkehrsplattform, auf der Fahrer und Passagiere einfach und rasch zueinander finden, würde sich das rasch ändern lassen. Potenzielle Passagiere und Fahrer würden via Facebook oder anderen sozialen Medien zueinander finden und hätten dabei die Gewissheit, mit wem sie sich einlassen.

Das ist keine graue Theorie. In Frankreich und Deutschland gibt es solche Verkehrsplattformen mit den entsprechenden Apps bereits. Auch in Polen und Ungarn funktioniert dieses Mitfahrersystem bestens.

Unser ÖV ist zu gut

Wir Schweizer tun uns schwer damit, wahrscheinlich weil wir ein zu gutes öffentliches Verkehrssystem haben. Mit Bahn und Postauto erreichen wir zuverlässig auch die hintersten Ortschaften im abgelegensten Bergtal. Selbst für die reiche Schweiz wird ein weiterer Ausbau des Verkehrssystems jedoch allmählich zu teuer. Allein der Ausbau der Autobahnen wird uns bis 2030 rund 45 Milliarden Franken kosten.  

In this Thursday, Feb. 6, 2014 photo, traffic on the eastbound Hollywood Freeway, U.S. Highway 101, approaches the four-level interchange in downtown Los Angeles. A newly released report by the California Department of Transportation (CalTrans) ranks Interstate 5 in Los Angeles County as the most congested highway in the state, with other county freeways such as the 60, I-10, I-405 and 101 high on the list.  In fact, Los Angeles County had the four most congested freeways (and six of the Top 10). The only counties that come close were Orange and Alameda, with two each. (AP Photo/Damian Dovarganes)

Autobahn in Los Angeles: Ist das auch unsere Zukunft?
Bild: Damian Dovarganes/AP/KEYSTONE

Selbst wenn die Finanzierung gesichert wäre: Wer will schon zweistöckige Autobahnen durchs Mittelland sehen? Wer will die letzten Grünflächen zubetonieren, damit Nötzli & Co. mit ihren 340 PS durchbrausen können? Wir brauchen intelligente Apps. Überflüssige Motorenpower haben wir schon mehr als genug.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ovatta 19.05.2016 08:29
    Highlight Highlight Könnte man nicht Induktionsschleifen einbauen? Vornehmlich auf der LKW Spur. Würde die Reichweite der E-Mobilität erhöhen! Und dank elektronischer Steuerung der Geschwindigkeiten gibts weniger Stau.
    Auch nützlich: die 'mehr als eine Person'-Spur! Funktioniert auch mit dem Vorhandenen Strassennetz an den meisten Orten.
    • Blaumeise 19.05.2016 10:08
      Highlight Highlight Liesse sich machen. Aber die Ökobilanz könnte schlechter sein. E-Mobile sind nicht per se ökologischer als Verbrennungsmotoren. Elektromobile können durchaus schlechter abschneiden punkto CO2-Ausstoss und anderen Umweltbelastungen, als herkömliche Mobile. Die Sehr grosse und sehr schwere Batterie z. B. ist schon nach wenigen Jahren Sondermüll.
    • ovatta 19.05.2016 15:03
      Highlight Highlight Mit der Induktionschleiffe käme dein Tesla aber bedeutend weiter, mit der selben Batterie.
      Und auf der Autobahn braucht eh niemand freie fahrt, ist eh langweilig!
  • Froggr 19.05.2016 07:54
    Highlight Highlight Es gibt auch Leute, denen das Autofahren Spass macht und gerne ordentlich Dampf unter dem Hinter haben. Das können gut und gerne auch 600 PS oder mehr sein. Wollt ihr das uns verbieten?
    • Blaumeise 19.05.2016 10:15
      Highlight Highlight Auch beim Tesla?
      Modell S: 762 PS
    • wossname 19.05.2016 11:17
      Highlight Highlight @Froggr: Nein, das ist ok. Es hat aber auch niemand etwas davon gesagt! Viele Leute gaben aber nicht wegen dem Spass am Fahren 340 PS und einen SUV, sonder weil mehr einfach besser tönt.
    • Kastigator 20.05.2016 10:19
      Highlight Highlight Froggr, derart viel skrupellosen Egoismus auf einen Haufen! Nein, es ist nicht okay, einfach wegen Spass so viel Energie zu verbraten. Dass man das 2016 überhaupt noch sagen muss ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 18.05.2016 21:22
    Highlight Highlight Die Initiative und auch der Nötzli ist nicht zu gebrauchen. Auch ich stehe aber für individualverkehr, es gibt halt nicht nur ZH City. Gute Strassen sind immer noch das Rückgrat der Gesellschaft und Wirtschaft.

    Ich hab aber nur 333 PS aber auch das ist eigentlich zuviel ich weiss 😊
  • SwissGTO 18.05.2016 19:36
    Highlight Highlight Klar reichen 100PS um 120 zu fahren. Mir geht es aber darum wie schnell ich zB auf 120 bin. Und da reichen auch die 340PS nicht....
    • wossname 19.05.2016 11:21
      Highlight Highlight Natürlich! aber dir gets um den Spass. Den hast du aber sowieso eher auf den Strecken, wo nicht dauernd Stau herrscht. Der Initiative gehts ja darum, weniger Stau zu haben. Und dem Artikel gehts darum, das die Initiative nichts nützt, um dieses Ziel zu erreichen. Der Titel ist nur zum Klickfang da.
  • Toerpe Zwerg 18.05.2016 17:56
    Highlight Highlight Na ja. Ein moderater Ausbau der Strassenkapazität ist angesichts von Bevölkerungswachstum, gesteigerten Mobilitätsbedürfnissen und immer umweltfreundlicherer Autos nicht verkehrt. Die Strasse bleibt der bei Weitem wichtigste Verkehrsträger und die Bedeutung dieser Infrastruktur wird gerade angesichts der technologischen Entwicklung noch zunehmen.
    • Toerpe Zwerg 18.05.2016 20:38
      Highlight Highlight Die Strasse ist gebaut?
    • Toerpe Zwerg 18.05.2016 21:23
      Highlight Highlight Und das Netz punktuell verbessern.
    • wossname 19.05.2016 11:22
      Highlight Highlight Naja, bei 1.6 Autos wäre bessere Nuzung der Kapazität sooo viel effektiver! Zum glück kommen bald die selbstfahrenden Autos :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • licke1 18.05.2016 17:52
    Highlight Highlight Lkw Überholverbot ab 3.5 Tonnen. Überholverbot für alle mit Anhänger. Rentnerfahrverbot von 07-09 Uhr und von 17-19Uhr. Doppelstöckige Autobahnen so schnell wie möglich. Statt Abstandmessungen die Linksspurblockierer welche mit 119,5 km/h (Tachoanzeige)überholen saftig bussen. Alle die alleine im Auto fahren dürfen nur die rechte Spur benutzen. Freu mich schon auf 2028...
    • Blaumeise 19.05.2016 08:08
      Highlight Highlight Interessante Ideen zur Verbesserung der Strassennutzung. Drei Ideen füge ich hinzu: 1. Rechtsüberholen auf Autobahnen erlauben; 2. Pannenstreifen als Fahrspur nutzen und Notehaltbuchten hinzufügen. 3. Weniger Autobahnauffahrten und längere Einspurstrecken (verflüssigt Verkehr, s. GB).
  • Zeit_Genosse 18.05.2016 16:03
    Highlight Highlight Bescheuerte Argumentation mit dem LA-Beispiel und den 340PS!
    Was führt zu mehr Strassenverkehr? Bevölkerungswachstum, hohe Immobilienpreise an zentralen Lagen, Transitverkehr, ungeregelter LKW-Verkehr, schlecht ausgenutzte Transportmittel, Wohn-/Arbeitsort-Differenz, usw.
    Was führt zu Stau?
    Gleichzeitige Nutzung LKW (Nachtfahrverbot) + PW (Berufsverkehr) im täglichen Aggloverkehr, ständiges Spurwechseln und damit zu kurze Abstände mit Abbremsen, Einspurstrecken in Autobahnen mit Spurwechseln nach links. Spurschleicher und Drängeler. Fehlende Zeitflexibilität, Jobs am "falschen" Ort, usw.
  • Froggr 18.05.2016 15:40
    Highlight Highlight Jetzt hört doch mal auf zu sagen, dass kein Platz mehr vorhanden ist! Ich schaue aus dem Fenster und alles ist noch grün. Es geht euch doch nur darum den Autofahrern eins auszuwischen. Wenn die Schweizer Bevölkerung weiter so wächst, dann wird es auch ohne irgend eine Initiative mehr Strassen geben (müssen). Denn der Verkehr wird in den nächsten 10,20,30 Jahren nicht abnehmen. Ob die Ökos nun hier sind oder nicht spielt dabei keine Rolle. Die Welt dreht sich auch ohne euch und wird es auch in Zukunft tun.
    • Philipp Löpfe 18.05.2016 16:14
      Highlight Highlight Da wär ich mir langsam nicht mehr so sicher....
    • ramonke 18.05.2016 17:01
      Highlight Highlight oh man ich denke wirklich man sollte eine wahl prüfung ablegen müssen oder so. dann können uns die dummen nicht mehr alles versauen...
    • Peter Keller (1) 18.05.2016 17:23
      Highlight Highlight Stimmt! Ich bin nicht aus Vernunft für weniger Autos und mehr Velos und ÖV in den Städten sonder nur weil ich es niemandem gönne. Deshalb stelle ich auch mein Auto immer auf einen weissen Parkplatz obwohl ich ein Anwohnerparkkarte habe. Die sind ganz selten und ich brauche das Auto nie. Es steht da Woche für Woche! Mache nicht mal Platz für einen Tesla der selbst fährt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • mbr72 18.05.2016 15:38
    Highlight Highlight Du meine Güte, viel falscher kann man wohl nicht mehr liegen.
    1. Die Auslastung eines IC's beträgt knapp 30% - das ist lausig und wird auch kaum besser, da nur in den Stosszeiten gut ausgelastet
    2. Das Potential hinsichtlich Dichte/Taktung ist im Schienenverkehr weitestgehend ausgeschöpft.
    3. Der Energieaufwand pro Personenkilometer ist mit zukünftigen Individualverkehrsmitteln um Welten besser als der Schienenverkehr
    4. Das Potential bezüglich Auslastung im Strassenverkehr ist nicht im Mindesten ausgenutzt (z.B. geführtes, autonomes Fahren auf Autobahnen oder die erwähnten "Apps").
    • Philipp Löpfe 18.05.2016 16:17
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du den Artikel nochmals in Ruhe durchlesen. Genau um Punkt vier deiner Kritik geht es.
      P.S: Wenn 1,6 Personen im Schnitt in einem fünfplätzigen Auto sitzen und der Benzinmotor einen Wirkungsgrad von 15 Prozent hat, dann hat das wenig mit Effizienz zu tun. Oder?
    • Energize 18.05.2016 17:42
      Highlight Highlight Mbr72 also das. Mit dem 3ten Punkt hätte ich sehr gerne belegt von dir - der Energieaufwand pro Personenkilometer müsste sich drastisch reduzieren und es ist ja nicht so, dass der ÖV hier nicht auch ständig effizienter wird.
    • _kokolorix 19.05.2016 06:54
      Highlight Highlight Zu Punkt 3 möchte ich sagen, dass das ganz sicher nicht stimmt. Der Wirkungsgrad eines Verbrennubgsmotors ist extrem schlecht und um alle Autos oder sogar noch mehr mit Akkus auszustatten werden wir Rohstoffe aus dem Weltraum benötigen.
      Ein Elektromotor, wie er in einer Lokomotive arbeitet hat einen Wirkungsgrad von über 95%.
      Was wir bräuchten wäre individueller, automatisierter Schienenverkehr auf den Hauptachsen und für den Nahverkehr Akkubetriebene Mietautos.
      Ein solches System kann nur ein Staat entwickeln, private liefern hier immer nur unvollständiges Flickwerk
    Weitere Antworten anzeigen
  • evo_enthusiast 18.05.2016 15:08
    Highlight Highlight Mitfahrgelegenheiten gibt es inzwischen, die Tatsache ist jedoch, dass viele Leute, fremde Menschen nicht trauen, vorallem Frauen, was natürlich verständlich ist. Ich als Mann, hätte da keine Probleme
  • najo 18.05.2016 15:05
    Highlight Highlight Das Potential von selbstfahrenden Autos, die den Verkehr völlig neu organisieren ist riesig. Die Frage ist allerdings, ob die Menschen bereit sein werden. Ist man bereit permanent herumkurvenden Roboterautos/Busse per App zu rufen, um sie dann noch mit anderen zu teilen. Der Verkehr könnte auf 1/8 reduziert werden. Parkplätze in Städten würden verschwinden und man könnte riesige Flächen anders nutzen (Parks usw.). Die Kosten für den einzelnen Nutzer würden sinken (Versicherungen, Unterhalt usw.). Die Sicherheit im Verkehr würde steigen. Der Fahrplan passt sich den Passagieren an usw.
    • Charlie Brown 18.05.2016 15:49
      Highlight Highlight @najo: Wenn du den Verkehr auf 1/8 reduzieren willst, muss pro Fahrzeug die Belegung 8 mal höher sein, also rund 12.8 Personen (inklusive aller resultierenden Leerfahrten). Das scheint mir nun grad ein wenig hoch gegriffen?

      Und zum Thema Sicherheit: Da empfehle ich die Debatte zu ethischen Fragestellungen rund um das Crashverhalten von Selfdrivingcars. Das Problem muss auch erst noch gelöst werden...

      Aber ich bin einig mit dir, das Potential ist sehr gross. Die Herausforderungen aber auch, denken wir schon nur an einen einheitlichen technischen Standard, damit das System effizient wird.
    • najo 18.05.2016 16:38
      Highlight Highlight @Charlie Brown
      Die 1,6 beziehen sich auf 1,6 Personen/Auto, heute. Wenn man aber berücksichtig, dass ein Auto heute ca. 23h/Tag rumsteht (Parkplatz, Garage), was in dieser Zukunft nicht mehr der Fall wäre, weil ein Auto dann pro Tag mehr Personen transportieren würde (Oder?).

      Die Bedenken im Thema Rechtslage sind kurz- bis mittelfristig völlig berechtigt.

      Die Herausforderungen sind gross. Die 4.Industrielle-Revolution wird meiner Meinung nach aber Veränderungen bringen die der 1. Industriellen-Revolution gleichkommen.
      Eine rasante technische Entwicklung ist bereits im Gange.
    • Charlie Brown 18.05.2016 17:45
      Highlight Highlight @najo: Du beziehst dich darauf, dass ein Fahrzeug dank besserer Auslastung innert 24h mehr Personen transportieren kann, da hast du recht. Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Strasse besser ausgenutzt ist. Der Strasse ist es "egal", ob die 100 Autos, die sich vor dem Tunnel stauen den Rest des Tages rumstehen oder auch fahren. Der Stau entsteht aufgrund des Engpasses auf der Strasse. Dem kannst du nur begegnen, wenn du mehr Passagiere pro Fahrzeug (während der selben Zeit) und damit weniger Fahrzeuge auf der Strasse hast.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 18.05.2016 14:38
    Highlight Highlight 340 PS? Unnötig!
    LEIDER GEIL!
  • 2sel 18.05.2016 14:25
    Highlight Highlight Ich denke, mit 2 Gesetzesänderungen könnte die bestehende Infrastruktur besser ausgenutzt und somit Staus reduziert werden:
    1. Das nicht mehr zeitgemässe Rechtsüberholverbot sollte endlich abgeschafft werden. So ist es nicht mehr möglich, dass ein einzelner (Ego) den ganzen Verkehr aufhalten kann.
    2. Das Nachtfahrverbot für LKW auf Autobahnen lockern oder aufheben, dafür tagsüber striktes LKW Überholverbot.
    • evo_enthusiast 18.05.2016 15:32
      Highlight Highlight Vote for 2sel
    • Charlie Brown 18.05.2016 15:51
      Highlight Highlight @2sel: Nervös rechts und links überholen verursacht mehr Stau als es verhindert. Das ist meine bescheidene Einschätzung...

      Punkt 2 hingegen finde ich prüfenswert.
    • 2sel 18.05.2016 16:09
      Highlight Highlight @Charlie
      Ja da gebe ich dir recht. Das machen einige Halbschlaf auch schon heute. Es geht mir aber vor allem darum:
      Auf einer dreispurigen Autobahn (Paradebeispiel Limmattal) fährt einer mit 110 auf dem Mittelstreifen, obwohl rechts frei wäre. Ich bin also von Gesetzes wegen verpflichtet, ganz auf die linke Spur zu wechseln und damit dort den Verkehr zu behindern als dass ich rechts vorbeifahren könnte.
      Man könnte auch so sagen: Anstatt das "Rechtsüberholen" zu bestrafen, sollte mehr das nicht rechts fahren (Rechtsfahrgebot) gebüsst werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blaumeise 18.05.2016 14:08
    Highlight Highlight Die Pferdestärke eines Autos hat keinen Zusammenhang mit Staus oder dem Bedarf nach Verkehrsinfrastruktur. Dass mehr Strassen mehr Verkehr verursachen, ist seit Jahrzehnten eine unbewiesene und auch unplausible Behauptung. Hauptursache ist die Verdoppelung der Bevölkerungszahl binnen ca. 75 Jahre. Fahrgemeinschaften kommen selten zustande, weil die allermeisten Routen und Fahrzeiten nicht vereinbar sind. Was nützen würde,will niemand: Die Pflicht in der Dienstwohnung des Arbeitgebers nahe des Arbeitsortes zu wohnen. In China haben sehr viele Fabriken fabrikeigene Wohnblöcke auf ihrem Gelände.
    • mbr72 18.05.2016 15:49
      Highlight Highlight @mrcharliebrown: genau! unglaublich, Ihre Ignoranz. Ja, wir fahren einfach so zum Spass Auto, je nachdem wo es gerade Platz hat! 99% fahren damit, weil sie es MÜSSEN, nicht wollen! Die Verkehrsproblematik haben wir (und das gilt für die Schweiz speziell) nicht im Gelegenheitsverkehr, sondern in Stosszeiten -> dort ist sowohl der ÖV wie auch der Strassenverkehr voll ausgelastet oder überlastet. Es gibt auch genügend Beispiele, wo man DIREKT nach Einführung den Effekt auf die Verkehrssituation sieht (sowohl positiv wie negativ, z.B. Spurabbau für Busse oder Zusatzspur auf Autobahnknoten)!!
    • Philipp Löpfe 18.05.2016 16:19
      Highlight Highlight Das mehr Strassen mehr Verkehr erzeugen, ist keine Behauptung, sondern ein empirisch bewiesener Fakt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 18.05.2016 13:57
    Highlight Highlight Mir fehlen noch zwei Aspekte: Einerseits die selbstfahrenden Autos! Dadurch wird der Strassenverkehr 3-5x so viele Personen transportieren können - sogar mit dem bestehenden Strassennetz. Andererseits ist da die "Arbeit von überall" (u.a. Home Office, Co-Working) mit welcher die Schweizer Chefs noch Mühe haben, obwohl mehr als 50% so arbeiten könnte und den Verkehr um mind. ca. 30% entlasten könnte. Wie im Artikel geschrieben: Die Schweiz kann und will sich den Luxus an neuen Strassen leisten, ohne das brachliegende Potential anzuzapfen.
    • evo_enthusiast 18.05.2016 15:06
      Highlight Highlight HomeOffice ist ja was tolles da geb ich dir recht, das Problem ist jedoch auch, dass wir unmengen von Aussendienstler, die mit dem Auto unterwegs sein müssen. Das gsnze kann verringert werden, wenn die Schweizer Bevölkerung Digital Affiner wären. Leider ist dies mit Überalterung sowie alten Gesetze nicht möglich. So schnell wird dich das gsnze nicht ändern
    • Charlie Brown 18.05.2016 15:41
      Highlight Highlight @draculi: Selfdringcars alleine werden die gefahrenen Kilometer nicht verringern sondern tendenziell noch erhöhen. Es kommen nämlich Leerfahrten zwischen den einzelnen Fahrten mit "Nutzlast" hinzu. Was abnehmen wird ist die Menge der benötigten Fahrzeuge und damit die Stellplätze, da es a) weniger Fahrzeuge gibt und b) diese nicht 22-23h am Tag rumstehen.

      Um die gefahrenen Kilometer und damit schlussendlich die Dichte der Fahrzeuge auf der Strasse zu reduzieren braucht es zusätzlich Fahrgemeinschaften. Und da wären wir wieder bei der ursprünglichen Aussage des Artikels.
  • Lumpirr01 18.05.2016 13:42
    Highlight Highlight Noch mehr als die unnötig wachsenden PS - Zahlen stört mich das massive Wachstum der Autobreite! Leider ist es eine Tatsache, dass durch diese Tendenz noch kein Parkplatz in seiner Breite zugenommen hätte. Diese Böcke finden schon heute nur noch einen Platz in einer Lücke zwischen zwei normalen PW's. Da sie über dickeres Blech verfügen, verbeulen sie die Türen ihres Parkplatz - Nachbarn und machen sich meistens ohne Schadensmeldung aus dem Staub. Das Imponiergehabe dieser Autobesitzer steht leider meistens zwei Schuhnummern über ihrem Verstand...........
    • evo_enthusiast 18.05.2016 15:07
      Highlight Highlight Ich mache immer Fotos von den Kennzeichen wenn ich parkiere und zeei Autos bereits da parkiert sind
    • stony1185 18.05.2016 15:50
      Highlight Highlight Der grund für die ständig breiter werdenden autos (von den ach so tolles suv's abgesehen) liegt auch bei den sicherheits anforderungen denn die Fahrgastzellen wurden nicht so viel grösser. Das problem ist das das gesetz bei der parkplatzbreite nicht angepasst wird da hat bald auch ein normales auto kein platz mehr. Auch ein problem ist die zentralisierung der arbeitsplätze auch wehnige grossstäte wo allerdings nicht immer genügend platz für neue wohnungen und heuser ist was automatisch zu mehr pendel verkehr führt.
    • Energize 18.05.2016 17:50
      Highlight Highlight Nein. Die Sicherheitsanforderungen an ein Auto hat rein gar nichts mit der Breite zu tun. Ist ja nicht so, dass ein Fiat500 oder ein Smart weniger anspruchsvolle Sicherheitsbestimmungen haben als irgend ein SUV.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crecas 18.05.2016 13:28
    Highlight Highlight Mit Blick auf die 10 Millionen Schweiz brauchen wir beides. Apps und mehr Spuren.

    Das wird allerdings sowieso nötig sein und passieren. Mit oder ohne Initiative. Darum ist mir die Initiative ziemlich egal.
    • Charlie Brown 18.05.2016 13:52
      Highlight Highlight @Crecas: Wenn die 10 Mio-Schweiz sich so entwickelt, wie die BGE-Befürworter denken, haben so oder so nur noch die Hälfte eine Arbeit. Dann löst sich das mit dem Berufsverkehr von alleine ;-)

      Ernsthaft: Die Schweiz wäre gross genug für 10 Mio Menschen ohne grössere Staus. Das bedingt natürlich, dass mit Mobilität auch sorgfältig umgegangen wird. Die Ansätze im Artikel sind da m.E. ein Schritt in die richtige Richtung.
    • Crecas 18.05.2016 14:02
      Highlight Highlight Es gibt einfach Knotenpunkte, wo das Netz zu knapp ist (um Zürich mit 200+ Tagen Stau pro Jahr, Bern, Lausanne-Genf). Hier braucht es sicherlich sowieso mehr Spuren. Aber eben, dies wird sowieso passieren.

      Die Ansätze sind aber wirklich sehr spannend. Es ist halt immer noch die Convenience, welche die Pendler auf Ride-Sharing verzichten lässt. Durch Ride-Sharing büsst man an Privatsspähre und Unabhängigkeit ein. Da sind viele schlicht nicht bereit dafür. Aber auch wenn wir dadurch 20% weniger Autos haben, die Städte werden grösser werden, die CH auch. Das überkompensiert dies locker. Leider
    • Charlie Brown 18.05.2016 15:00
      Highlight Highlight Privatsphäre und Unabhängigkeit sind halt im Zusammenhang mit Mobilität kein Menschenrecht. Sorry to say.

      Die selben "Probleme" haben ja bereits alle, die den ÖV benutzen. Ich fahre zum Teil mit dem Auto und zum Teil mit dem ÖV zur Arbeit. Wenn ich wählen kann, nehme ich jeweils lieber den ÖV, trotz 1h pro Weg anstelle von idealerweise (ok, kommt selten vor) 30 Minuten mit dem Auto.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ignorans 18.05.2016 13:26
    Highlight Highlight Titel deutet an, dass mehr PS zu mehr Stau führt!?!?
  • ogi 18.05.2016 13:24
    Highlight Highlight *hust* Gibt kein 4er-Coupé mit 340 PS, die stärkste Variante, der 440i hat 326 PS.
    Klar wird das Problem so nicht gelöst. Mit einem Ausbau wird es zumindest verkleinert oder die Situation verbessert. Die Schweiz mit LA zu vergleichen finde ich etwas übertrieben. Immerhin hat die Metropole knapp 13 Mio Anwohner. Und wie man es aus den USA kennt, ist dort die Mehrheit mit dem Auto unterwegs. Bin kein Fan der Milchkuh-Initiative, jedoch finde ich soll man überall Optimieren wo es nur geht. Da gehört der Ausbau von Strassen, genau so wie die Nutzung von neuen Technologien dazu.
  • Deleted93 18.05.2016 13:11
    Highlight Highlight So siehts aus!!! Vorallem brauchen wir eine rückläufige Bevölkerungszahl auf der Erde. Wieso nimmt sich niemand dem Mutter aller Probleme an? Es würde das Problem des Staus des Hungers der Umwelt der steigenden Bodenpreises usw lösen es würde allen nützen. Wem nützen mehr Menschen? Niemandem auser uneren Kapitslistischen Schneeballsystem....
    • Firefly 18.05.2016 13:31
      Highlight Highlight Bin schon deiner Meinung jedoch lässt sich die Mutter (oder wars der Vater?) aller Probleme nicht so einfach lösen. Oder wie stellst du dir eine globele Lösung dieses Problems vor? Wir schaffen es ja nicht mal mehr uns mit unseren nächsten Nachbaren zu einigen.
    • bokl 18.05.2016 13:45
      Highlight Highlight @Firefly
      Die Lösung ist ganz einfach. Indem wir uns eben nicht mit unseren Nachbarn einigen. Wurde im letzten Jahrhundert 2x ausprobiert und "löst" das Problem der Überbevölkerung sehr effektiv, wenn auch nicht nachhaltig.

      Achtung! Kann Spuren von Ironie enthalten.
    • Charlie Brown 18.05.2016 13:55
      Highlight Highlight @Deleted93: Und wie machen wir das konkret? Ein-Kind-Politik in anderen Ländern durchsetzen? Die Schweiz würde ja ohne Migration bereits schrumpfen, wir können da nichts dazu beitragen, oder?
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  • Kabeljau 18.05.2016 13:08
    Highlight Highlight Platformen wie Blablacar gibt es auch in der Schweiz und wäre auch attraktiv durch den günstigeren Preis. Leider nutzt die Plattform noch beinahe Niemand, und wirklich attraktiv ist sie nur für die Strecke zwischen Grösseren Städten in Verbindung mit dem dort angesiedelten ÖV.
  • Donald 18.05.2016 12:54
    Highlight Highlight Irgendwie fehlt der Zusammenhang, der einzelnen Sätze. Warum genau helfen mehr und bessere Strassen nicht? Welche Gründfläche wird mit einer Doppelstöckigen Autobahn zugebaut? Beeindruckend wie gross die "letzten Grünflächen" doch noch sind, wenn man so aus dem Fenster schaut.
    • Crecas 18.05.2016 13:51
      Highlight Highlight Gute Argumentation kennt Löpfe nicht :)

      Das Thema ist allerdings interessant. Wir brauchen wohl oder übel beides. Falls die Initiative angenommen wird (oder auch nicht), könnte man beim Bund auch überlegen, ein Teil des Budgets als Investor in ein privates Start-up zu geben (Bund IT Projekte sind der Horror), welches eine solche gute Plattform baut. Das wär mal was, eine Überlegung/Initiative wert.
    • Donald 18.05.2016 14:11
      Highlight Highlight Ja, das wäre eine Idee. Ich denke aber nicht, dass sich Mitfahren durchsetzen wird. Der Aufwand für die Koordination und Abholen sowie die verlorene Felixbilität lohnen sich einfach nicht. Erst mit selbstfahrenden Autos wäre für mich so etwas denkbar.
  • Scaros_2 18.05.2016 12:53
    Highlight Highlight Und tut mir Leid lieber Autor aber solche "moderenen" Apps die das Autostopen wieder ermöglichen. Diese diskussion habe ich schon bei Uber angestossen. Wie sieht es mit Folgen aus? Heute verklagen Eltern die Lehrer und auch sonst ist die Hemmschwelle tief und sollte ein Unfall passieren kassiere ich als Fahrer noch den Regress weil ich 3 Insassen hatten die mich verklagen? Nein! Solange es nicht gute, sinnvollen Gesetzen dahingehend existieren die auch Schutz bitten helfen auch die besten Apps nichts. Da bin ich mir lieber selbst am nächsten und bin auf der sicheren Seite.
  • Scaros_2 18.05.2016 12:51
    Highlight Highlight Sorry aber warum kommst du immer mit diesem solidarischen Argumenten? Ich habe ein gutes Autos das nicht billig in der Anschaffung ist und ich pflege das gut, darin wird nicht getrunken oder gegessen ausser Wasser und es wird sauber gehalten. Und dann soll ich Menschen mitnehmen die ich nicht kenne und sich ggf. nicht an meine Regeln halten? NEIN!! Ich will das nicht also hört doch auf immer auf solidarisch zu machen. Wenn ich mir 300 Ps leisten will tu ich das auch ich kritisiere ja auch niemanden weil er Deko kauft obgleich ich die auch völlig bescheuert finde und keinen Nutzen darstellt.
    • oliversum 18.05.2016 13:25
      Highlight Highlight Und es könnte sogar ein Migrant sein, der mitfährt! Wie schrecklich, diese Vorstellung!
    • Firefly 18.05.2016 13:26
      Highlight Highlight Ja, kannst du alles haben... und viel Spass beim im Stau stehen ohne zu Jammern! Denn sobald du forderst, es sollen für deine Belange mehr Strassen gebaut werden, geht es uns alle an, nicht nur dich und dein Auto.
    • Guiv 18.05.2016 13:28
      Highlight Highlight Dein Selbstbewusstsein muss ziemlich unterentwickelt sein, wenn du dir nicht einmal zutraust, in deiner eigenen Kiste deine Regeln durchzusetzen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • WatsonLeser 18.05.2016 12:36
    Highlight Highlight Naja bei einem 340PS Wagen geht es primär um Beschleunigung und nicht um Höchstgeschwindigkeit...
    • Blaumeise 18.05.2016 14:28
      Highlight Highlight @Safran: die Möse möchte ich sehen 😉

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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