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FILE - This Feb. 19, 2013 file photo shows OxyContin pills arranged for a photo at a pharmacy in Montpelier, Vt. A report found drug overdose deaths among U.S. teens inched up in 2015 after years of decline. The report was released on Wednesday, August 16, 2017 by the Centers for Disease Control and Prevention. (AP Photo/Toby Talbot, File)

Mehr als ein Schmerzmittel: Die Teufelspille Oxy Contin. Bild: AP/AP

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Purdue Pharma hat mit Oxy Contin die schlimmste Opiumkrise in den USA ausgelöst. Das Unternehmen ist fest in der Hand der Familie Sackler. Jetzt rollt eine Prozesslawine auf sie zu.

12.09.18, 07:24 13.09.18, 00:03


Das Logo der Sackler-Dynastie prangt an den edelsten Orten dieser Welt: Von der Yale University über das Guggenheim-Museum in New York über den Louvre bis in die Serpentine Gallery to the Royal Academy in Grossbritannien. Künstler und Wissenschaftler werden von Sackler-Stifungen unterstützt, auch in Basel ist eine davon eingetragen.

Die Sacklers sehen sich als Kunstmäzene und Wohltäter der Menschheit. Sie können es sich leisten. Das «Forbes»-Magazin schätzt ihren Reichtum auf rund 13 Milliarden Dollar. Über den Ursprung dieses Reichtums hingegen schweigen sich die Sacklers aus. Kein Wunder: Er stammt aus einem Produkt namens Oxy Contin. Dieses wird verantwortlich gemacht für die schlimmste Drogenkrise in der Geschichte der USA.

FILE - In this Nov. 8, 2017 file photo, Steph Gaspar, a volunteer outreach worker with The Hand Up Project, an addiction and homeless advocacy group, cleans up needles used for drug injection that were found at a homeless encampment in Everett, Wash. The U.S. Centers of Diseases Control and Prevention says 42,000 people died of overdoses in 2016 from opioids, a class of drug that includes powerful prescription painkillers such as OxyContin and Vicodin; illegal heroin; and fentanyl, a strong synthetic drug sold both through prescriptions and on the street. (AP Photo/Ted S. Warren)

Eine Samariterin sammelt gebrauchte Spritzen ein. Die Opiate-Krise hat in den USA epidemische Ausmasse erreicht. Bild: AP/AP

Das Ausmass der Drogenkrise schildert das Magazin «The New Yorker» wie folgt: «Seit 1999 sind 200’000 Amerikaner an einer Überdosis gestorben, die in Verbindung zu Oxy Contin und anderen verschriebenen Opiaten gebracht wird. Viele Süchtige, denen die verschriebenen Schmerzmittel zu teuer wurden, haben zu Heroin gegriffen. (…) Die jüngsten Zahlen legen nahe, dass derzeit täglich 145 Amerikaner an einer Überdosis sterben.» 2016 waren es ingesamt 42’000 Menschen.

Der Sackler-Clan, das waren ursprünglich drei jüdische Brüder, die von Galizien nach New York ausgewandert sind: Arthur, Mortimer und Raymond. Aller drei haben Medizin studiert. Die treibende Kraft war Arthur, der ein Flair für Marketing besass. Sein besonderes Talent bestand darin, dass er es verstand, seriöse Werbung für Mediziner zu kreieren. Mit dem Marketing von Tranquilizern wie Librium und Valium erwarben die Sacklers ihren ersten Reichtum.

Ist sich keiner Schuld bewusst: «Dr. Richard» Sackler.

1952 kauften sie die kleine Pharmafirma Purdue im Greenwich Village in Manhattan. Die Sacklers waren keine bedeutenden Wissenschaftler. «Ihr wichtigster Beitrag zur Welt der Pharmazie war ihre Fähigkeit, bestehende Medikamente verbraucherfreundlicher zu machen», schreibt die «Financial Times.»

In den 80er Jahren hatte Purdue grossen Erfolg mit einem Schmerzmittel namens MS Contin. Dieses Medikament wurde für Patienten verwendet, die sich im letzten Stadium ihres Lebens befanden und unter grossen Schmerzen litten. In der Regel handelte es sich um Krebspatienten. Der grosse Vorteil des auf Morphium basierenden MS Contin lag darin, dass es seinen Wirkstoff kontrolliert über acht Stunden abgab und den Patienten so zu einem ungestörten Schlaf verhalf. Oxy Contin ist das Nachfolgeprodukt von MS Contin.

Inzwischen war Arthur Sackler verstorben. Sein Sohn Richard wurde zur zentralen Figur bei Purdue. «Dr. Richard», wie er meist genannt wird, gelang es, dass das Nachfolgeprodukt von MS Contin, Oxy Contin, von der US-Gesundheitsgehörde FDA als generelles Schmerzmittel zugelassen wurde. Ärzte durften es nun auch für Arthritis, Rheuma, usw. verschreiben.

FILE - This May 8, 2007 file photo shows the Purdue Pharma offices in Stamford, Conn. Purdue Pharma, the maker of the prescription opioid painkiller OxyContin, is asking a judge in Alaska to dismiss a lawsuit that blames the company for the state's epidemic of opioid abuse. (AP Photo/Douglas Healey, File)

Firmensitz von Purdue in Manhatten. Bild: AP/AP

Gleichzeitig setzte Dr. Richard eine Marketingmaschine in Gang, die er ganz gezielt auf junge und unerfahrene Ärzte ansetzte. Oxy Contin mache nicht süchtig und bringe den Schmerz im Nu zum Verschwinden, lautete die frohe Botschaft der Purdue-Verkäufer, welche Mediziner nur zu gerne hörten. Zur Not halfen Konferenzen nach, die selbstverständlich in exklusiven Resorts und auf Kosten der Pharmafirma stattfanden.

Jetzt begann der grosse Rubel zu rollen. «Ihr seid Teil einer sich abzeichnenden Legende», versprach Richard Sackler in einer Ansprache an sein Verkaufsteam im Jahr 2000. Dieses Team war um 100 Köpfe aufgestockt worden und wurde mit üppigen Boni dazu angetrieben, möglichst viel Oxy Contin unter die Ärzte zu bringen. «Ich kann mich erinnern, dass einzelne Verkäufer damit prahlten, 40’000 bis 50’000 Dollar in einem Quartal zu kassieren» erinnert sich eine ehemalige Purdue-Vertreterin in der «Financial Times».

Der Marketingaufwand zeigte Wirkung. Der Umsatz mit Oxy Contin sollte bald jährlich drei Milliarden Dollar erreichen, mehr als Viagra! Es waren nicht mehr Krebspatienten im letzten Stadium, die dafür verantwortlich waren. Es waren Süchtige, die das Zeugs entdeckt hatten. Zerbröselte man nämlich die Pillen und schnupfte sie, war die Wirkung die gleiche wie bei Heroin.

Lynn Wencus of Wrentham, Mass. holds a sign for her son Jeff along with wearing a sign of other's loved ones lost to OxyContin and Opioid overdoses during a protest at Purdue Pharma LLP headquarters in Stamford, Conn., Friday, Aug. 17, 2018.  Demonstrators allege the company’s marketing of its opioid painkiller OxyContin has helped fuel addiction and opioid overdose deaths. (AP Photo/Jessica Hill)

Eltern-Protest: Jeff Wencus ist ein Oxy-Contin-Opfer. Bild: AP/FR125654 AP

Oxy-Contin-Pillen waren daher bei den Junkies bald heiss begehrt und wurden auf dem Schwarzmarkt rege gehandelt. Einzelne Ärzte verschrieben sie grosszügig. Wenn der Stoff ausging, griffen die Süchtigen zu Heroin oder noch schlimmeren Ersatzdrogen wie Fentanyl.

Bald wurde offensichtlich, dass Oxy-Contin mehr als ein angeblich nicht süchtig machendes Schmerzmittel ist. Mehrere Klagen wurden gegen Purdue eingereicht. Sie konnten zunächst von einer Heerschar hoch bezahlter Anwälte – unter anderem war ein gewisser Rudy Giuliani mit dabei – und millionenschwerer Vergleiche abgewendet werden.

2010 änderte Purdue die Formel für Oxy Contin leicht. Die Pillen konnten nicht mehr zerrieben werden, sie wurden zu Matsch. Die Wirkung war kontraproduktiv: «Das ist eines der schrecklichen Paradoxe in der Geschichte von Oxy Contin», schreibt der «New Yorker». «Die Original-Formel schuf eine Generation, die von den Pillen abhängig war; die neue Formel zwang eine jüngere Generation in die Heroinsucht.»

Diese Sucht hat sich inzwischen zu einer Epidemie ausgeweitet. Präsident Trump hat den nationalen Notstand ausgerufen. Auch Richter und Anwälte sind aktiv geworden. Der Sackler-Clan steht im Gegenwind. «Im Juni hat der Justizminister des Bundesstaates Massachusetts den Fokus der Ermittlungen vom Unternehmen Purdue auf die Familie verlegt, und acht Mitglieder der Sackler-Familie angeklagt», schreibt die «Financial Times».

Können die Sacklers ihre Milliarden behalten?

Allgemein wird eine Wiederholung der Tabak-Prozesse der 90er Jahre erwartet. Damals wurden Philip Morris & Co. zu drastischen Bussen verbrummt. Deshalb geht man davon aus, dass Purdue die Anklagewelle nicht überstehen wird. Ob es auch gelingen wird, an das Vermögen der Sacklers zu kommen, wird sich zeigen.

Bei der Familie hat kein Umdenken stattgefunden. Sie äussert sich nicht zu den Vorfällen. Das gilt ganz speziell für Dr. Richard. «Er ist ein Fan des Produkts. Es gibt keinerlei Reue – die Drogenkrise wird innerhalb von Purdue kaum zur Kenntnis genommen», erklärt ein Insider gegenüber der «Financial Times». Das gilt für den Sackler-Clan generell. «Sie sind überzeugt, nichts Falsches getan zu haben. Sie denken, das Ganze sei eine Hexenjagd», so der Insider.

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Video: srf/SDA SRF

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88
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88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • chicadeltren 13.09.2018 10:09
    Highlight Wenn, dann sollte man die FDA anklagen, die das Medikament derart liberal zugelassen hat. Oxycodon ist ein gutes Medikament in angemessenen Situationen, in der CH untersteht es aber dem Btmgesetz und bedarf spezieller Rezepte.
    Auch Ärzte, die einfach jedem Opioide verschreiben sind sehr fraglich, man weiss schon lange, dass alle Opioide abhängig machen können... Weshalb man in der CH aber nicht Angst davor haben muss, richtig angewendet ist dies kaum ein Problem.
    13 0 Melden
  • cassio77 12.09.2018 21:20
    Highlight Und was hat ihre Religionszugehörigkeit nun mit dieser Geschichte zu tun? Steht dies in einem kausalen Zusammenhang?
    9 22 Melden
  • Blondie 12.09.2018 14:42
    Highlight Bei uns sind Opiate genauso ein Problem. Gefühlt jeder zweite benötigt täglich welche... mal abgesehen von Beruhigungs- und Schlafmittel.
    11 25 Melden
    • chicadeltren 13.09.2018 10:13
      Highlight Gefühlt ist eben nur gefühlt.
      Ja, viele alte Menschen mit chronischen Schmerzen erhalten Opiate, aber sie dauerhaft diesen Schmerzen ungefiltert auszusetzen, wäre wohl wirklich unmenschlich.
      Bei den Junkies hierzulande liegen hingegen keine verschriebenen Opiate der Sucht zugrunde, sondern einfach die klassische Drogenkarriere.
      Auf jeden Fall sind wir weeeeit entfernt von 50% Konsumenten!
      12 0 Melden
  • droelfmalbumst 12.09.2018 13:42
    Highlight Also ob die Pharmaindustrie existiert um Menschen zu retten... das ist Deren Ausrede. Was die wollen, ist wie alle Anderen Branchen dieser Welt, GELD verdienen. Mit welchen Mitteln ist meist zweitrangig. Am Anfang hat man noch etwas Mitgefühl. Die Gier des Menschen ist aber viel zu stark, wodurch das Mitgefühl relativ schnell beseitigt wird. Dicke Häuser, ganze Inseln und andere vergammeln als Preis dafür.... Das ist unsere Welt :)
    32 12 Melden
    • Normi 12.09.2018 15:51
      Highlight Das beste Beispiel dafür ist Erfindung des Marketing Begriffs "Nebenwirkungen"
      17 6 Melden
  • DavyK 12.09.2018 12:26
    Highlight Opiate werden echt zu schnell verschrieben in den USA. Hatte dort meine Schulter ausgekugelt und erhielt Vicodin verschrieben. Hatte nicht gewusst was es ist und einfach mal eine Pille genommen, danach war ich nicht mehr fähig irgendwas schlaues zu machen...
    45 0 Melden
    • cassio77 12.09.2018 18:00
      Highlight Nie gedacht, aber selbst "dumme" Serien wie Dr. House können doch hilfreich sein...
      14 3 Melden
    • Philipp Löpfe 12.09.2018 18:11
      Highlight #cassio77: So blöd war die gar nicht...
      29 1 Melden
    • Hayek1902 13.09.2018 06:35
      Highlight Dr. House war eine gute Serie und medizinisch war alles korrekt (wenn auch 1 in a million fälle)
      9 0 Melden
  • el heinzo 12.09.2018 12:00
    Highlight Eine hochkomplexe Problematik, für die es keine einfachen Lösungen gibt. Mir drängen sich aber zwei wesentliche Ursachen auf.

    1. Die „Quick-Fix“ Mentalität: Wir sind nicht mehr bereit, zwischenzeitliche Unannehmlichkeiten und Widerstände zu erdulden. Man will beglückt sein, jederzeit und uneingeschränkt. Das wird uns permanent als Sollzustand suggeriert. Damit wird viel Geld verdient.

    2. Die Lebensrealität vieler Menschen ist unerträglich geworden. Wer dann Zugang zu den Mitteln hat, flüchtet in den Rausch. Da Selbstverwirklichung verunmöglicht ist, wird Selbstzerstörung zum politischen Akt.
    37 5 Melden
    • karl_e 12.09.2018 15:41
      Highlight Wenn du wirklich starke, anhaltende Schmerzen hast, bist du bereit, jedes, wirklich jedes Mittel zu versuchen. Mit Flucht in den Rausch hat das gar nichts zu tun, sondern mit Flucht vor dem Schmerz.
      Bedenklich ist, dass die gesamte Pharmazeutische Industrie es nicht fertig bringt, wirklich wirksame und rel. unschädliche Schmerzmittel auf den Markt zu bringen. Man sagt, Haschisch sei oft wirksamer, aber da ist natürlich die Gewinnmarge zu gering und deshalb bleibt es bei uns verborten.
      15 3 Melden
    • el heinzo 12.09.2018 17:09
      Highlight @karl_e Meine Aussage bezieht sich nicht auf chronisch Schmerzkranke. Für die sind solche Medikamente selbstverständlich enorm wichtig. Aber wenn du dir die Opioid-Epidemie in den USA anschaust, dann hat wohl nicht einmal 1% der Schwerabhängigen eine chronische Schmerzerkrankung. Das Zeug wird einfach viel zu leichtfertig verschrieben, weil es für Pharma und Ärzte Einnahmen generiert. Und auch der Schwarzmarkt ist überschwemmt damit. Viele Ärzte und Apotheker scheren sich einen Dreck darum, was mit den Pillen geschieht, sobald die Rechnung bezahlt ist. Da liegt ein grosser Teil des Problems.
      15 0 Melden
  • Hecate 12.09.2018 11:41
    Highlight Ghouliani war einer von Purdue Anwälte? Interessant. Jetzt habe ich ihn aber richtig gern! 😝 Vermutlich war es bevor die Demenz und den Wahnsinn...
    32 1 Melden
  • Doradal 12.09.2018 10:10
    Highlight Ich glaube nicht, dass es Leute gibt, die freiwillig zu Fentanyl wechseln. Das Zeuz kauft man nicht als "ein Säckli Fentanyl" oder ähnliches. Es wird als Streckungsmittel unter Fake-Pillen oder Heroin gemischt, weil es so stark ist, dass man viel weniger vom eigentlichen Wirkstoff darunter mischen muss. Es ist aber genau so tödlich wie es auch stark ist, daher wäre es als pure Droge auch fast unmöglich zu dosieren.
    12 12 Melden
    • Blutgrätscher 12.09.2018 12:30
      Highlight Dochdoch, Fentanyl wird schon auch als pure Droge gekauft.

      Zwar nicht als "ein Säckli Fentanyl", dass wäre A) zu teuer und B) schwer dosierbar - aber wenn man an Fentanyl-Pflaster aus der Apotheke/Klinik kommt (sogar gebrauchte funktionieren), kann man schon etwas daraus machen.

      Du hast aber schon auch recht, mit der Dosierung haperts ein wenig, darum sterben auch so viele Menschen daran.
      17 0 Melden
    • karl_e 12.09.2018 15:43
      Highlight An Fentanyl kommst du nur schwer ran, in der Apotheke findet sich das wohlverwahrt im Giftschrank.
      4 1 Melden
  • Philler_sg 12.09.2018 10:03
    Highlight Wenn man anfängt ein Medikament zu missbrauchen ist man doch absolut selber schuld. Und das taten die Junkies. Sie zerbröselten Pillen und schnupften diese.
    Ich kann doch auch keine Packung Schlafmittel zu mir nehmen, sterben und danach wird der Hersteller verklagt.
    Schuld sind hier die Ärzte, welche das Medikament den Junkies verschreiben.
    30 81 Melden
    • phreko 12.09.2018 14:23
      Highlight Ja, und wer hat es als "problemlos" beworben?
      32 3 Melden
    • darkshadow 12.09.2018 14:36
      Highlight Absolut gleicher Meinung, nur dass damit geworben wurde es mache nicht abhängig...

      Wenns nicht dieses Medikament wäre, dann ein anderes. Junkies sind immer auf der Suche nach dem nächsten Kick. Opiate sollten daher von den Medizinern sehr restriktive verschrieben werden.
      9 10 Melden
    • chicadeltren 13.09.2018 10:24
      Highlight Selbst wenn es als problemlos beworben wurde. Es ist immernoch ein Opiat. Das müsste ein Mediziner mit durchschnittlicher Ausbildung bemerken.
      7 0 Melden
  • Hierundjetzt 12.09.2018 10:01
    Highlight Mir fehlt ein wenig der Kontext, warum es nur in den USA zur Krise kam, nicht aber in Europa. Das dort die Ärzte „dümmer“ sind ist unzutreffend.

    Einer der Treiber bzw. Gründe für den Erfolg ist klar darauf zurückzuführen, dass die Amerikaner viel klagefreudiger sind und bereits kleinste Fehler den Arzt in den Ruin treiben (mit oder ohne Kunstfehler-Versicherung).

    Daher war und ist man als Mediziner viel rascher bereit, komplett überdossierte Medikamente zu verschreiben / verkaufen.

    Zudem haben wir in Europa ein sehr strenges Werberecht in Bezug auf Mediwerbung. In den USA nicht.
    27 7 Melden
    • bytheway 12.09.2018 14:09
      Highlight Du hast Recht, dir fehlt sogar ziemlich viel Kontext.
      9 23 Melden
  • Thomas_v_Meier 12.09.2018 09:50
    Highlight Ich verstehe nach dem Lesen des Artikel nicht wo und wie die Justiz in diesem Fall den Hebel ansetzt. Das fände ich interessant?


    Der Vergleich zum Tabak hinkt doch unglaublich.
    Eine Industrie welche Zigaretten verkaufen dessen Schäden sie negieren ist doch nicht mit einem Medikament zu vergleichen welches von einer Behörde genehmigt werden muss und Ärzte verschreiben müssen.

    Das Purdue eine unglaubliche Marketing Maschinerie anwarf für Produkt ist Normal, ist doch normal. Das dies Ethisch verwerflich ist, ja. Aber ohne Behörden und verantwortungslose Ärzte wäre es nie soweit gekommen.
    60 12 Melden
  • Ataraksia Eudaimonia 12.09.2018 09:13
    Highlight Es leuchtet mir allmählich ein wie Behgjet Pacolli (ganz links auf dem Foto) zum reichsten Albaner geworden ist ...
    23 2 Melden
  • TodosSomosSecondos 12.09.2018 09:09
    Highlight erklärt ziemlich gut, was passiert ist...
    39 1 Melden
    • Philipp Löpfe 12.09.2018 11:01
      Highlight Es lohnt sich tatsächlich, dieses Video anzugucken.
      23 2 Melden
  • Mitsch 12.09.2018 08:58
    Highlight Mag jetzt nicht grad die Populärmeinung sein... aber das ist , wie wenn man der Autoindustrie vorwirft, dass sie Menschen töte... und dabei vergisst dass es dafür immer einen Menschen braucht, der den Unfall fabriziert.

    Oxi Contin ist nicht per se "böse" - eigentlich im Gegenteil, wenn man es wirklich braucht - aber wie alles kann es missbraucht werden. Ob hierfür der Hersteller verantwortlich ist, mag ich nicht beurteilen... find den Titel aber mehr als tendenziös.
    62 45 Melden
    • häxxebäse 12.09.2018 09:18
      Highlight Nein, nicht ganz korrekt. Wenn ein mittel stark süchtig macht, dann dürfte es nur im spital unter aufsicht verabreicht werden. Und nur für sehr kurze zeit. Anfangs wurde dies aber verschleiert.. nützt einem wenig, wenn man schon abhängig ist. Chronische schmerzen müssen grässluch sein, da müsste man sich schon auf den arzt verlassen können.

      Bezüglich dem rest der junkies, die einfach nur den kick suchten, gebe ich Dir aber recht.
      27 2 Melden
    • Scipia della Rovere 12.09.2018 09:38
      Highlight Ein Medikament zu verkaufen und zu behaupten es mache nicht abhängig, obwohl klar das Gegenteil der Fall ist, ist hingegen sehr wohl ein Verbrechen.
      63 6 Melden
    • Mitsch 12.09.2018 10:11
      Highlight Deklaration ist eines, da bin ich voll einverstande: dass etwas süchtig macht MUSS gekennzeichnet sein.

      Wenn der Arzt oder das Krankenhaus aber ihren Job (Kontrolle, Steuerung der Einnahmedauer etc) nucht macht, dann ist der Arzt oder Spital der Schuldige... nicht der Hersteller.

      Wenn jemand seine Pistole nicht sauber wegschliesst und damit jemand getötet wird kommt auch der Besitzer und nicht der Hersteller an die Kasse... also Spital/Arzt und nicht der Hersteller.
      9 4 Melden
  • Dragona 12.09.2018 08:46
    Highlight Und wieder bringt Marco Rima das ganze Spektakel um Pharmafirmen gekonnt auf den Punkt:

    14 3 Melden
  • Randy Orton 12.09.2018 08:44
    Highlight Diw Wirkung von Oxycontin (das auch in der Schweiz erhältlich ist und verschrieben wird) ist mitnichten vergleichbar mit Heroin - auch wenn es geschnupft wird nicht.
    10 23 Melden
    • elco 12.09.2018 08:55
      Highlight Sondern mit?
      24 1 Melden
    • Floyd84 12.09.2018 10:49
      Highlight Da hat einer Ahnung! ;-)
      13 2 Melden
    • Randy Orton 12.09.2018 11:37
      Highlight @elco mit anderen morphinbasierten Analgetika oder Morphin als solches. Heroin wirkt um ein vielfaches stärker, nicht einmal mit einer Überdosis an Oxycodon wird man an diesen Zustand kommen. Gefährlich sind natürlich trotzdem beide, da beide ein hohes Abhängigkeits- und Schadenspotential besitzen.
      11 2 Melden
  • Cpt. Jeppesen 12.09.2018 08:41
    Highlight Irgendwie, scheint mir, wirken diese Sacklers vollkommen schmerzbefreit.
    60 3 Melden
  • RhabarBär 12.09.2018 08:38
    Highlight Beim Lesen dieses Artikels kommt mir das Wort "Verantwortung" in den Sinn. Die Verantwortung der Konsumenten, Medikamente sinnvoll einzunehmen. Die Verantwortung der Ärzte, Medikamente rücksichtsvoll zu verschreiben. Die Verantwortung der Apotheker, nicht ständig Medikamente an die gleichen Kunden zu verkaufen, die Verantwortung der Regierung, nicht endlich etwas gegen den Missbrauch zu unternehmen. Und schlussendlich die Verantwortung der Produzenten, Medikamente so zu gestalten oder in Umlauf zu bringen, dass sie nicht missbraucht werden können. Aber das scheint oft zu schwierig zu sein...
    45 3 Melden
  • Normi 12.09.2018 08:15
    Highlight Hinter jedem grossem Vermögen steht immer ein mindestens gleich grosses Verbrechen
    242 92 Melden
    • El diablo 12.09.2018 08:57
      Highlight Nein. Das kann man generell nicht sagen. Es gibt bestimmt viele Verbrecher, aber was du huer sagste ist einfach nur der Neid. So quasi ich müsste ja ein Verbrecher werden, um reich zu sein, deshalb werde ich es nie.
      45 30 Melden
    • Umbulubumbulu 12.09.2018 09:56
      Highlight Wow, demnach sind Lottogewinner Mörder und bankrotte schwerverbrecher Engel.
      20 10 Melden
    • Sheldon 12.09.2018 10:38
      Highlight und das Runde muss in's eckige und hat der Niesen einen Hut, wird das Wetter gut. Blabla
      14 6 Melden
    • Normi 12.09.2018 12:00
      Highlight Ich Rede von +100mio

      Mit Lotto bist du nicht Reich

      Besser gesagt alle Vermögen die in Forbes top 100 sind ist doch logisch
      16 12 Melden
    • el heinzo 12.09.2018 12:14
      Highlight @Normi Das ist so schon etwas gar vereinfacht. Hinter vielen grossen Vermögen stecken technische oder wissenschaftliche Errungenschaften. Diese sind an sich eigentlich immer wertneutral. Man kann aus allem einen Segen oder eine Waffe machen. Sprengstoffe sind da wohl das klassische Beispiel. Und im vorliegenden Fall eben Schmerzmittel mit Suchtpotential. Die wesentliche Frage ist also, zu welchem Zweck die Errungenschaften eingesetzt werden. Leider ist es tatsächlich so, dass skrupellose und destruktive Anwendungen oftmals sehr hohe Gewinne erzielen. Das lässt sich wirklich nicht abstreiten.
      14 4 Melden
    • Hillbilly 12.09.2018 13:06
      Highlight Windows Vista zum Beispiel...;)
      7 0 Melden
    • Normi 12.09.2018 15:19
      Highlight Erfinder/innen werden leider fast nie Reich...
      Skrupellose Menschen schon
      11 3 Melden
    • karl_e 12.09.2018 15:32
      Highlight Das ist eine ganz grobe Verallgemeinerung. Oder glaubst Du etwa, das immense Vermögen von Dr. iur. Ch. B. & Familie stamme aus Verbrechen? Das kann unmöglich wahr sein!
      9 6 Melden
    • Normi 12.09.2018 15:47
      Highlight @El diablo

      Mit Dealen kann jeder Reich werden, mann muss es einfach mit seinem Gewissen vereinbaren können...
      Und da es eine Schatten Wirtschaft ist muss man nicht einmal Steueren bezahlen..
      4 1 Melden
    • Normi 12.09.2018 15:48
      Highlight Ach ja Ausnahmen bestätigen die Regel 🙈🙉🙊
      7 1 Melden
    • Hayek1902 13.09.2018 06:33
      Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • JoeyOnewood 13.09.2018 07:45
      Highlight Das ist einer der einzigen Sätze, aus der Bibel, den ich kenne: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in den Himmel (sinngemäss, nicht wörtlich weitergegeben). Man war also schon früher dem Reichtum gegenüber richtigerweise kritisch eingestellt.
      1 3 Melden
  • najaundso 12.09.2018 08:03
    Highlight Die FDA entscheidet schlussendlich über eine Zulassung und Kategorie eines Medikaments. Falls von Seiten Purdue keine Daten gefälscht wurden. Dürfte die FDA ebenfalls eine Verantwortung tragen.
    324 6 Melden
    • Dragona 12.09.2018 08:47
      Highlight Ja, selbstverständlich hat die FDA Verwantwortung. Leider ist diese ja auch vom Geld der Pharamriesen abhängig.
      18 5 Melden
    • ThomasHiller 12.09.2018 09:17
      Highlight Ja, deshalb verwundern auch einige Kommentare hier.
      Wenn das so schlimm ist, warum wird dann nicht die Konzession für das Mittel zurückgenommen?
      17 2 Melden
  • walsi 12.09.2018 07:58
    Highlight Warum ist es wichtig zu erwähnen das diese Leute jüdischen Glaubens sind? Bei einem Katholiken würde man die Religion nicht erwähnen.
    78 178 Melden
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 12.09.2018 08:04
      Highlight Oh Gott! Darf man nicht einmal mehr Tatsachen erwähnen ohne das gleich eine Mimose rumheult?
      121 19 Melden
    • m4in CS 12.09.2018 08:08
      Highlight Das Judentum ist nicht nur eine Religion. Die Juden sehen sich als Volk und grenzen sich selbst ab, in dem hervorgehoben wird, dass man Jude sei. Wenn im Text stehen würde, dass sie Einwanderer jüdischen Glauben seien, ja dann wäre es auf die Religion reduziert. So jedoch nicht.
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    • Armend Shala 12.09.2018 08:09
      Highlight Jude ist nicht eine Religion im herkömmlichen Sinne, sie ist auch eine Ethnoreligion, da es auch eine Volksbezeichnung ist und die Kultur so gelebt wird, zudem wird diese durch die maternale Linie weitergegeben. Ich sehe darin nichts falsches dies zu erwähnen, weder positiv noch negativ. Wieso müsst ihr immer krankhaft einen Grund finden um euch künstlich aufzuregen.
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    • danjo 12.09.2018 08:17
      Highlight habe genau das gleiche gedacht
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    • Bruno S. 88 12.09.2018 08:17
      Highlight Damit du dich darauf fokussieren kannst und den rest des Artikels ignorierst.
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    • T13 12.09.2018 08:20
      Highlight Weil der familien hintergrund erklärt wird.
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    • Flötist 12.09.2018 08:21
      Highlight Niemand, ausser du, hat behauptet, dass es „wichtig“ wäre zu erwähnen, dass das Juden sind. Es ist einfach im Text aufgeführt. Genau gleich, wie, dass sie von Galizien nach New York kamen oder dass sie in Kunst investieren. Was hast du für ein Problem, dass sie Juden sind?
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    • Forrest Gump 12.09.2018 08:22
      Highlight Wenn es keine Rolle spielt, wieso stört es sie dann? Es ist normal, dass bei Einwanderern die Herkunft oder Religion erwähnt wird. Wer keine anti-semitische Einstellung hat, sieht dies einfach als Zusatzinfo. Übervorsicht im Zusammenhang mit Religionen oder "Rassen" ist meiner Meinung nach auch eine Form von Rassismus, einfach eine scheinheilige..
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    • Gubbe 12.09.2018 08:28
      Highlight Weil die Sage umgeht, dass Juden gute Händler sind und für Geld alles machen.

      Bei den Katholiken ist es offensichtlicher, sie verkaufen etwas, an das man glauben muss. Ein Phantom und sie können einen Kleinstaat damit unterhalten.
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    • Sheldon 12.09.2018 09:20
      Highlight Dein Einwand ist insofern korrekt, dass beim Erwähnen des jüdischen Hintergrundes ungewollt Assoziationen wachgerufen werden können, die irgendwo in unseren Hirnen schlummern. Kann mir aber nicht vorstellen, dass der Autor das beabsichtigte.
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    • m4in CS 12.09.2018 10:32
      Highlight @Sheldon
      Das jedoch ist das Problem des Lesers, wenn er etwas liest, was da gar nicht steht und offensichtlich auch nicht vom Autor unterschwellig platziert wurde.
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    • walsi 12.09.2018 10:48
      Highlight @Sheldon: Natürlich war es das Ziel diese Assoziationen zu wecken. Wenn es nicht bewusst geschah ist es sogar noch schlimmer, es würde zeigen, dass der Autor latent antisemitisch ist. Wenn es bewusst geschah ist es ein klassisches Lehrstück wie Propaganda funktioniert. Man erwähnt etwas das inhaltlich nicht relevant ist, man aber weiss, dass es beim Leser bestimmte Gefühle auslöst um der Geschichte den richtigen Dreh zu geben.
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    • Philipp Löpfe 12.09.2018 10:59
      Highlight #walsi: Ich habe mir das auch lange überlegt. Doch die Bio habe ich aus dem «New Yorker» übernommen, ein Magazin, das über jeden anti-Semitismus-Verdacht erhaben ist. Und ja, dass die Mafia katholisch ist, hat sich auch herumgesprochen.
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    • Sheldon 12.09.2018 11:07
      Highlight @walsi: Cool down. Es ist nicht gleich antisemitisch, wenn man den jüdischen Glauben erwähnt und mit "Propaganda" bist du nun wirklich im falschen Film. Ohne Erwähnung hätte man ihm ja unterstellen können, er hätte es extra verschwiegen.
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    • Forrest Gump 12.09.2018 12:05
      Highlight @ Gubbe: "Weil die Sage umgeht, dass Juden gute Händler sind und für Geld alles machen." Halte ich persönlich nicht mal nur für eine Sage (also den ersten Teil!), sondern trifft auf alle Juden zu, die ich kenne. Nur ist daran im Grundsatz noch nichts verwerfliches, sofern alles legal ist und man ein bisschen ein soziales Gewissen dabei beweist. Das Problem ist doch die Eifersucht, die in dieser Aussage herumschwirrt, so wie es schon im Dritten Reich war. Das sind oft auch die selben, die finden, der Ausländer nimmt ihnen den Job weg, aber selber rein gar nichts für die Karriere tun.
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    • Forrest Gump 12.09.2018 12:23
      Highlight PS: Eigentlich gehts in diesem Artikel ja weder um Rassismus, noch um das Judentum. Lassen wirs doch gut sein und nerven uns alle gemeinsam ab solch skrupellosen Personen. :-)
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    • Flötist 12.09.2018 13:05
      Highlight @walsi Solche Unterstellungen gehen in die genau gleiche Richtung wie Antisemitismus oder sind völlig heuchlerische Überempfindlichkeitsreaktionen. Jup, cool down.
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    • Gubbe 12.09.2018 15:40
      Highlight Forrest Gump: Fühle mich nicht betroffen, war ja richtig, deine Ergänzungen.
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    • überflüssig 13.09.2018 07:52
      Highlight mögt ihr nicht walsis kommentare doch mal kurz verinnerlichen?
      ist nicht sooo jenseitig, wie es hier komentiert wird.

      ich finde, er hat völlig recht.
      was an der aussage, dass sie juden sind, ist irgendwie relevant für die leserschaft?

      oder zumindest so relevant, dass in kauf genommen wird,
      diese alten neuen mythen der reichen, skrupellosen juden zu bedienen?

      ich bin überzeugt, dass diese sensibilisierungen, einen text auch auf implizierendes zu lesen, nötig ist.

      da könnt ihr beleidigen, so grob ihr wollt, steck ich locker weg, weil mimose und so.

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  • no-Name 12.09.2018 07:52
    Highlight Die Wirkung ist nicht gleich wie Heroin, höchstens ähnlich wie Morphin.
    Was der Hersteller zu verschulden hat ist fragwürdig, da am Ende der behandelnde Arzt die rechtliche wie auch moralische Verantwortung zu tragen hat.

    Oxycodon wird auch in Europa häufig in Form von Targin (Kombipräparat mit Nalaxon) verschrieben. Auch nach Operationen. Vermutlich wirkt der Opiatantagonist in der kürzeren Wirkdauer gegen das „Flash“, was bei Oxycodon auch in retardform auftritt und als Grund für das Suchtpotential vermutet wird.

    Die USA hat winfach zu laxe Gesetze in Sachen Medikamente.
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    • Gubbe 12.09.2018 08:54
      Highlight Super aufgelöst. Ein verschreibender Arzt sollte wissen was er tut. Bei der anschliessenden Rechnung weiss er es jedenfalls.
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    • m4in CS 12.09.2018 10:36
      Highlight Wenn ein Medikament, welches Opiate enthält von den zuständigen (staatlichen) Gesundheitsbehörden als generelles Schmerzen festgelegt wird, ist es mMn nicht richtig den Ärzten die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Gesundheitsbehörde sollte da mit in die Verantwortung genommen werden.
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  • N. Y. P. 12.09.2018 07:47
    Highlight Der Sackler - Clan ist ein Drogenkartell, das direkt in den USA operiert.
    Im Gegensatz zu den südamerikanischen Drogenkartellen haben sie einen Persilschein vom Staat.
    Zwischenhändler sind die Ärzte, die damit über 100'000 $ / Jahr verdienen.
    Das Sackler - Drogenkartell macht gleichviel Gewinn wie die Drogenkartelle in Südamerika.
    Die Drogen bringen pro Tag über Hundert Menschen um.

    Ein legales Drogenkartell mitten in den Vereinigten Staaten !

    Ach ja : Ärzte sind käuflich.

    Herr Löpfe, super Bericht.
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  • MGPC 12.09.2018 07:41
    Highlight Denen war, ist und wird das leben anderer immer egal sein. Hauptsache das Konto ist voll.
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    • Firefly 12.09.2018 08:31
      Highlight Von denen gibts auch bei uns zur Genüge, siehe aktuelle Diskussion um Waffenexport
      41 6 Melden
  • elco 12.09.2018 07:35
    Highlight Die "Teufelspille", was für ein Aufhänger... Oxycontin ist ein Opioid, nicht mehr und nicht weniger. Mit dem Teufel hat das nichts zu tun.
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