Wirtschaft
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epa05825219 Snapchat co-founders Bobby Murphy (L) and Evan Spiegel (C) ring the opening bell while standing with Thomas W. Farley (R), the President of the NYSE, during the initial public offering of Snap Inc, the parent company of Snapchat, at the New York Stock Exchange in New York, New York, USA, 02 March 2017. Snap Inc. is being priced at 17 US dollars per share which gives the company a value of nearly 24 billion (USD).  EPA/JUSTIN LANE

Hat beim Börsengang alle Erwartungen übertroffen: Snapchat.  Bild: JUSTIN LANE/EPA/KEYSTONE

Die Wirtschaftsgötter sagen: Alles wird gut!

Aktienboom, steigende Rohstoffpreise und fallende Deflationsgefahr: Die Weltwirtschaft kommt wieder auf Touren. Auch für die Schweiz sind die Aussichten rosig.



Von einem Grand Slam spricht man im Baseball, wenn man vier Punkte mit einem Schlag gewinnt. Die amerikanischen Börsianer bezeichnen damit auch das Phänomen, wenn alle vier Indices – Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Composite und Russell 2000 – gleichzeitig auf einem Höchststand sind. Dieses Ereignis ist diese Woche eingetroffen.  

Donald Trump hat kein «Puff» angetroffen, wie er sich beklagte, sondern eine sehr gesunde Wirtschaft. Für amerikanische Verhältnisse herrscht de facto Vollbeschäftigung. Sowohl die US-Konsumenten wie auch die Unternehmer haben ihre «animalischen Geister» wieder entdeckt. Sie shoppen und investieren wie in besten Zeiten. Auch ohne staatliches Investitionsprogramm sollte das amerikanische Bruttoinlandprodukt (BIP) einen stattlichen Zuwachs verzeichnen.  

Die Fed wird bald die Zinsen erhöhen

Bereits droht die Gefahr einer Überhitzung. Die US-Notenbank Fed wird deshalb mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch im laufenden Monat die Leitzinsen erhöhen. Weitere Zinserhöhungen werden folgen.  

epa05774996 President of the European Central Bank (ECB) and chairman of the European systemic risk Board, Mario Draghi, attends a hearing of the European Parliament Committee on Economic and Monetary Affairs at the European Parliament in Brussels, Belgium, 06 February 2017.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Schlägt mildere Töne an: EZB-Präsident Mario Draghi. Bild: STEPHANIE LECOCQ/EPA/KEYSTONE

Nicht nur in den USA herrscht Wirtschafts-Tauwetter. Die Europäische Zentralbank (EZB) konnte erstmals mit Genugtuung feststellen, dass im Februar ihr Inflationsziel von zwei Prozent erreicht worden ist. Selbst wenn die so genannte Kerninflation – Teuerung ohne Lebensmittel- und Erdölkosten – nur auf 0,9 Prozent gestiegen ist, kann man davon ausgehen, dass die Deflationsgefahr gebannt ist.  

Die EZB wird daher zunehmend unter Druck geraten, von ihrer Politik des billigen Geldes abzukommen. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass EZB-Präsident Mario Draghi die Ziele seines Quantitativen Easings verändern wird, doch seine Sprache dürfte gemässigter werden. «Vieles spricht dafür, dass die EZB milder und mehr Vertrauen an den Tag legen wird», sagt Frederik Ducrozet, Ökonom bei der Bank Pictet in der «Financial Times».  

Kein Crash in China

Auch die Schwellenländer rappeln sich auf. Das lässt sich etwa an den gestiegenen Frachtkosten ablesen. «Vor einem Jahr lag der durchschnittliche Preis für den Transport eines 12-Meter-Containers von China nach Nordeuropa unter 500 Dollar. Jetzt ist er auf 3'285 Dollar geklettert», meldet die «Financial Times».

FILE PHOTO: A container is loaded on to the first Chinese container ship to depart after the inauguration of the China Pakistan Economic Corridor port in Gwadar, Pakistan November 13, 2016.  REUTERS/Caren Firouz/File Photo

Frachtkosten auf Containerschiffen legen zu. Bild: CAREN FIROUZ/REUTERS

Matchentscheidend ist dabei die Entwicklung im Land der Mitte. Noch vor einem Jahr wurde ein Absturz der chinesischen Wirtschaft befürchtet, oder zumindest ein «hard landing». Jetzt scheint diese Gefahr gebannt zu sein, speziell der alles entscheidende Immobiliensektor ist wieder unter Kontrolle.  

Rosige Zeiten für die Schweiz

In der Schweiz ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) 2016 um 1,3 Prozent gewachsen, kein Glanzresultat, aber angesichts der geopolitischen Wirren ganz ordentlich. Für das laufende Jahr gibt sich die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (Kof) sehr optimistisch. Das Kof-Konjunkturbarometer hat einen grossen Sprung nach vor gemacht und verspricht jetzt «überdurchschnittliche Wachstumsraten».  

Und was ist mit Brexit und Trump? Was mit den Gefahren von Protektionismus und Handelskriegen? Nun, der Brexit ist vorläufig noch virtuell. Niemand weiss, wann es so weit sein wird. Immer noch gibt es Optimisten, die hoffen, dass sich die Engländer eines Besseren besinnen werden.  

President Donald Trump listens during a briefing on nuclear aircraft carrier Gerald R. Ford, Thursday, March 2, 2017, at Newport News Shipbuilding in Newport, Va. Trump traveled to Virginia to meet with sailors and shipbuilders on aircraft carrier which is scheduled to be commissioned this year after cost overruns and delays. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Könnte mit seinem «ökonomischen Nationalismus» alles versauen: Donald Trump. Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

Bei Trump ist unklar, was er im Schilde führt. Offenbar will er eine Steuerreform, welche die Importe belastet und die Exporte fördert. Doch die Details sind selbst in seiner Partei umstritten. Wie der US-Präsident sich gegenüber den wichtigsten Exportnationen – Mexiko, China und Deutschland – verhalten wird, das wissen nicht einmal die Wirtschaftsgötter.  

Die Obli-Händler trauen der Sache noch nicht

Dazu kommt, dass Protektionismus zwar eine Gefahr für Wohlstand und Wirtschaftswachstum darstellt, aber nur langfristig. Kurzfristig kann der «ökonomische Nationalismus», dem Trump anhängt, sogar die Wirtschaft befeuern. Ungarn beispielsweise betreibt eine Spielart dieser Wirtschaftspolitik und hat damit Erfolg. Das ungarische BIP ist seit 2010 durchschnittlich um 1,6 Prozent gewachsen, leicht über dem EU-Durchschnitt.  

Wie stark kann man dem neuen Optimismus der Wirtschaftsgötter trauen? Die Frage ist berechtigt, denn es gibt auch abweichende Stimmen. Vor allem die Investoren auf den Obligationenmärkten bleiben pessimistisch und gehen von eine langen Tiefpreisperiode aus. Das widerspricht diametral der Euphorie der Aktienmärkte. Und vergessen wir nicht: Auf den Obligationenmärkten drehen die abgezocktesten Finanzprofis ihre ganz grossen Räder.

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CASSIO 05.03.2017 07:49
    Highlight Highlight Wenn Wirtschaftsgötter bei Höchstständen sagen "alles wird gut", dann raus aus den Aktien. Hier geht's nur noch darum, die grossen Investments in Teilhaberpapieren und Optionen auf Kosten des Kleinanlegers umzuschichten. Hier wäre eine Studie mal interessant betreffend solchen Vorhersagen, im spezifischen kurz vor Börsencrashs.
  • Pasch 04.03.2017 20:30
    Highlight Highlight Der Glaube an Geld ist alles, die Banken die Kirchen, Dragi sowas wie der Papst (der europäisch traditionellen Gemeinde),
    und der/die Gott/Götter (wenn es sie den gibt) ist/sind unbarmherzig gegenüber den einfachen Mensch. Ja sogar sadistisch.
    • ChiliForever 04.03.2017 21:38
      Highlight Highlight Weil der Sozialismus/Kommunismus ja auch so viel Frieden und Wohlstand für alle über die Welt gebracht haben...
    • zimibimi 04.03.2017 22:01
      Highlight Highlight Weil Turbokapitalismus und Geldschöpfung in privaten Händen uns auch grossen Wohlstand gebracht haben...
    • Pasch 04.03.2017 22:24
      Highlight Highlight Soll das eine Befürwortung für die IST-Situation "das kleinere Übel" sein?? Beide Systeme werden Korumpiert durch Machthungrige oder genauso durch Untaugliche die den Kuchen von innen aushölen.
      Also den von dir angesprochenen Wohlstand würd ich an deiner Stelle fotografieren und ins Album kleben... Beide Rechnungen (Diktaturen usw. lassen ma mal aussen vor) gehen nicht auf.
      Der "Wohlstand" wird nicht mehr satt und und hat zu einer Überpopulation geführt, bleibt nur noch jeden Strohhalm zu verfeuern und zu hoffen das wir noch durch den nächsten Winter kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 04.03.2017 20:23
    Highlight Highlight Wirtschaftsgötter: Ein Fall für Hugo Stamm.
    • Tomlate 04.03.2017 21:58
      Highlight Highlight Bin auf seine Analyse gespannt.
    • Tschedai 04.03.2017 22:49
      Highlight Highlight Nein, Stamm haut nur dort pauschal mit seinem Hammer drauf, wo kaum breite Kritik entstehen kann. Wie z.B. Freikirchen (3-5% der Bevölkerung). Für viele eine Blackbox ("Was der Bauer nicht kennt...") daher ideal und geeignet zum diffarmieren für ihn.
    • FrancoL 05.03.2017 00:27
      Highlight Highlight @Tschedai; Du hast recht, ich weiss nicht wie oft ich schon in der Kommentarspalte diesen heissen Glauben an Wachstum und die Götter der Wirtschaft direkt und indirekt an HST gestellt habe, noch nie habe ich auch nur einen Hauch von einer Antwort bekommen.
  • DerTaran 04.03.2017 20:02
    Highlight Highlight Wegen Ungarn fackelt niemand einen Wirtschftskrieg an (wegen uns auch nicht), zu unbedeutend. Wenn die USA Protektionismus betreiben. Dann wird das existentiell kritisch für einige produzierende Länder. Da wir die EU und China mit Gegenmassnahmen reagieren müssen.
  • pamayer 04.03.2017 19:33
    Highlight Highlight Die Wirtschaftsgötter sagen: Alles wird gut!

    Für wen?
    • Firefly 04.03.2017 19:36
      Highlight Highlight Für die Götter natürlich!
    • FrancoL 04.03.2017 20:17
      Highlight Highlight Nicht für die Mehrheit. Aber es ist so schön den wenigen Glücklichen zuzuschauen.
    • Tomlate 04.03.2017 22:00
      Highlight Highlight Ich spüre hier Tendenzen, die mir gefallen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 04.03.2017 19:32
    Highlight Highlight Hat sich denn Realwirtschaftlich etwas signifikant geändert? Nein? Aha die nächste Blase wird aufgepumpt mit heisser Luft. Bis zum nächsten Boom dann.
    • LeChef 04.03.2017 20:41
      Highlight Highlight *Bust

      Ein Boom ist ein Aufschwung, du hast da was falsch verstanden..
    • LarsBoom 04.03.2017 23:42
      Highlight Highlight Was genau bin ich jetzt?
  • rodolofo 04.03.2017 18:56
    Highlight Highlight Hauptsache ist doch, dass es der Wirtschaft gut geht!
    Was bekümmern wir uns über verarmte Massen von Internen und Externen Flüchtlingen, und was regen wir uns auf über die Umweltverschmutzung und die Verwüstung unseres Irdischen Paradieses?
    Wir haben ja unsere Wirtschaft!
    Und mit der zunehmenden Digitalisierung, mit Robotern, Drohnen, selbstfahrenden Autos und dem Internet der Dinge läuft sie am Ende sogar ohne Menschen weiter!
    Wäre das nicht traumhaft, eine tadellos funktionierende, reine Wirtschaft!
    • DerTaran 04.03.2017 20:08
      Highlight Highlight Alles in allem, ging es uns (der Menschheit) nie besser. In der vergangenheit hat Links immer gefordert, dass wir unseren Wohlstand mit der 3 Welt teilen, genau das ist mit der Globalisierung geschehen und jetzt beschwert sich jeder. Und Rechts hat immer das freie Spiel der Märkte propagiert (aus unserer Position der stärke heraus). Jetzt wo andere erstarkt sind gelten auch hier die alten Vorsätze nicht mehr.
      Am Ende sind wir alle nur Egoisten.
    • rodolofo 05.03.2017 08:52
      Highlight Highlight @ Taran
      Schönes Bild!
      Aber nur teilweise wahr.
      Wenn Du "uns" sagst, meinst Du die zwei Drittel der Weltbevölkerung, die von einer Art von Wirtschaft profitieren, die mit Raubbau und mit dem Überwälzen "externer Kosten" auf die Allgemeinheit unsere Lebensgrundlagen langsam aber sicher zerstört!
      Für das Drittel der "Abgehängten", die vor allem in "Drittweltländern" und in "Banlieus" der Metropolen dahinvegetieren, sind die Bedingungen katastrophaler, als jemals zuvor!
      Wenn die 2/3 der Profiteure nicht einsehen, dass das eine tickende Zeitbombe ist, dann werden WIR unser blaues Wunder erleben...
  • Wolfsblut 04.03.2017 18:55
    Highlight Highlight Finden jetzt auch Ü55 einen Job? Werden die Löhne angehoben? Wird mehr Geld für Bildung und Soziales ausgegeben? Werden die Mietpreise bezahlbarer? Sinken die KK-Kosten? Wird der Umwandlungssatz der PKs erhöht? Ja? Dann stimme ich auch ins Jubeln ein.
    • sir_kusi 04.03.2017 19:41
      Highlight Highlight Sofern du all dein Geld in Form von Steuern dem Staat übergibst, um das zu finanzieren, dann ja.

      PS: Nein, Steuern bei den Unternehme(r)n gibt nichts zu holen, "die Wirtschaft" ist bei Watson-Kommentatoren ja verachtet.
    • Matthias Studer 05.03.2017 10:15
      Highlight Highlight @sir_kusi, nein, die Wirtschaft ist nicht verpönt.
      Nur haben die letzten 20 Jahre gezeigt, dass die Börse und die Wirtschaft sich getrennt haben. Die Börse ist dazu da, mit Spekulationen schnelles Geld zu holen ist und nichts mit Nachhaltigkeit von Firmen zu tun hat. Gewisse Firmen sind so teuer, dass sie in 100 Jahren nicht das Geld reinholen, dass sie an Börsenwert haben.
      Die Börse als Indikator zu nutzen, wie die Wirtschaft läuft, ist brandgefährlich und falsch. Und genau deshalb folgt nach jedem Hoch ein tiefer Fall.
  • koks 04.03.2017 18:48
    Highlight Highlight Schau, schau. Trump, Brexit... und Vollbeschäftigung und Wirtschaftswachstum. Da scheint sich die Angstmacherei gewisser Medien in Luft aufzulösen...

    zur Erinnerung: Watson titelte vor dem Brexit "7 Gründe, weshalb der Brexit die Weltwirtschaft in den Abgrund stossen könnte – und 1 Grund, warum er eine grosse Chance ist", "Der Brexit wird zum Zug-Unglück" etc
    • phreko 04.03.2017 20:13
      Highlight Highlight Wow, hat der Brexit schon stattgefunden? Was hab ich verpasst?
    • ujay 05.03.2017 12:07
      Highlight Highlight Koks....wie viel konsumierst du von dem Zeugs täglich? Verhilft dir das zur Wahrsagerei und einen Blick in die Zukunft?
  • http://bit.ly/2mQDTjX 04.03.2017 18:46
    Highlight Highlight Die Euphorie an den Aktienmärkten hat einen Haken. Immer häufiger investieren auch Notenbanken in Aktien(-Indizes), so wie etwa die Schweizer Nationalbank, die amerikanische Aktien im Wert von rund 70 Milliarden USD hält und monatlich für rund 300 Millionen USD dazukauft. Vermutlich kauft sie erheblich mehr europäische Aktien. Sie will so den Franken schwächen, aber es gelingt nur halbwegs. Ich frage mich, ob dieses qualitative Easing und die damit verbundene künstliche Aufblähung der Aktienkurse auf Dauer aufgehen kann. Ich traue der Notenbank-getriebenen Euphorie jedenfalls nicht so recht.
  • Vernon Roche 04.03.2017 18:40
    Highlight Highlight Obey!
    • EvilBetty 04.03.2017 21:34
      Highlight Highlight I come here to chew bubble gum and kick ass. And I'm all out of bubble gum.
  • Domimar 04.03.2017 18:34
    Highlight Highlight Die Fed wird bald die Zinsen erhöhen? Dann kann die SNB ja mitziehen. Die Pensionskassen können wieder rentabler investieren und wir brauchen den Umwandlungssatz nicht zu senken. Die Bankguthaben geben wieder etwas Zins ab, Negativzinsen abgewendet. Alles gut. Warum glaub ich das erst, wenn es eintrifft?
    • Majoras Maske 04.03.2017 18:57
      Highlight Highlight Du vergisst leider nur, dass wir vom Euro und dessen Zinspolitik abhängiger sind. =/

      Wenn die EZB nix erhöht, erhöht die SNB auch nix.

      Aber schön wär's.
  • Majoras Maske 04.03.2017 18:10
    Highlight Highlight Welche protektionistische Wirtschaftspolitik hat Ungarn denn betrieben?
    Und ich habe als Unwissender das Gefühl das der Hype an der US-Börse böse enden wird. Die sind doch nur getrieben wegen der wirtschaftsfreundlichen Haltung von Trump. Aber "wirtschaftsfreundlich" ist noch lange keine Garantie für wirtschaftlichen Erfolg, denn immerhin braucht es immer gut gelaunte Konsumenten, welche all die Produkten kaufen. Und das nachhaltigerweise nicht auf Pump.

Die heimlichen Lobbyisten – wie (bis zu) 424 Ex-Parlamentarier im Bundeshaus weibeln

Über 400 Ex-Parlamentarier haben ungehinderten Zugang zum Bundeshaus. Wie viele Lobbying betreiben, weiss niemand. Müssen ehemalige Ratsmitglieder bald ihre Interessen offenlegen?

Zum Beispiel Regina Ammann. Die Juristin zählt zu den erfahrensten Lobbyisten im Bundeshaus. Sie verantwortete die politische Kommunikation der Grossbank Credit Suisse, war Leiterin «Bundeshausgeschäfte» bei Economiesuisse und ist nun Public-Affairs-Chefin des Agrochemiekonzerns Syngenta.

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