Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Holländische Discounter stoppen Verkauf von Energydrinks an Kinder 

03.07.18, 16:24 03.07.18, 17:40


Bild: KEYSTONE

Die deutschen Supermarktdiscounter Aldi und Lidl werden in den Niederlanden keine Energiedrinks mehr an Kinder verkaufen. Ab 1. Oktober dürften Kinder unter 14 Jahren die umstrittenen Getränke nicht mehr kaufen, teilte Aldi am Dienstag mit.

Aldi begründete den Schritt mit zunehmenden Sorgen in der Gesellschaft. «Indem wir Energydrinks nicht mehr an Kinder verkaufen, stimulieren wir sie, eine gesündere Wahl zu treffen», schrieb der Discounter

Auch Lidl kündigte gleichentags einen Verkaufsstopp für Energydrinks an Kinder in den Niederlanden am Dienstag an. «Dies ist erst ein erster Schritt», sagte eine Sprecherin von Lidl im Radio.

Möglicherweise werde das Mindestalter noch erhöht. Lidl hatte erst kürzlich angekündigt, in den niederländischen Filialen keine Zigaretten mehr zu verkaufen.

Energiegetränke gelten wegen des hohen Gehalts an Koffein und Zucker als ungesund. Sie können Ärzten zufolge zu Unruhe, Übermüdung und Herzrhythmusstörungen führen.

Kinderärzte gefordert

Der niederländische Verband von Kinderärzten hatte Anfang des Jahres ein Verbot der Energiegetränke für Kinder unter 18 Jahren gefordert. Das hatte das Gesundheitsministerium zwar abgelehnt, Schulen, Sportvereine und Unternehmen aber zu Massnahmen aufgerufen.

Die Ernährungsbehörde empfiehlt, dass Kinder bis 14 Jahre die Energiegetränke nicht trinken sollten. Viele Schulen hatten die Drinks bereits aus den Kantinen entfernt.

In Deutschland plant Aldi Nord derzeit keine Altersbeschränkungen bei Energydrinks, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Aber der Discounter weise – wie gesetzlich vorgeschrieben – auf den Etiketten auf den erhöhten Koffeingehalt hin. (awp/sda/dpa)

Lust auf einen Drink?

Video: srf

Food! Essen! Yeah!

Hier wird die watson-WM-Wurst gemacht (natürlich von Food-Gott Baroni himself)

Du entdeckst gerne neues Essen? Dann ist das für dich die wohl beste Website der Welt

Die besten Rezepte für Salatsaucen – von 6½ Profis

Zum 4th of July: Die 12 besten Gerichte, die ich während meiner US-Tour essen durfte

Wie man mit Chili Leben rettet und besseren Sex hat 🌶🌶🌶

Guck – hier sind 8 Sandwiches, die du dir mal gönnen solltest. Gern geschehen!

Ich habe einen CBD-Burger gegessen und war danach komplett verpeilt

13 basic Food-Skills, die du langsam beherrschen solltest

Wie Food-besessen bist du? Wir sagen es dir!

Weshalb Schweinefleisch am Ende eben doch GROSSARTIG ist

Gerichte mit Geschichte – 3 Schweizer Rezepte und wie sie erfunden wurden

Wenn du dieses gepfefferte Quiz bestehst, klopft dir Gewürzonkel Baroni auf die Schulter

Jubelt, heute ist Chip and Dip Day! Und wir schenken dir 7 hammergeile Dip-Rezepte

Dieser Käse ist gefährlicher als ein Schnellfeuergewehr, weil: USA!

Zum Pancake Day mein PERFEKTES Pancake-Rezept ... und 4 weitere klassische Varianten

Food-Trends 2018: Welche bleiben sollten, welche gehen sollten und welche kommen sollten

Das sind sie: Baronis Basic-Tipps für einen besseren Pasta-Alltag

Superfood ist gar nicht so super wie ihr alle tut

Die 10 eisernen Gebote des italienischen Essens

«You Did Not Eat That»: Hier wird die Heuchelei von Foodbloggern entlarvt

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Hol dir den Food-Push aufs Handy! Mmmh, jaaaaa, du willst ihn!

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CH_Eidgenoss 05.07.2018 11:41
    Highlight Endlich ein Detailist der in die richtige Richtung geht. Hoffe Migros und Coop ziehen bei uns au bald nach!
    1 0 Melden
  • Der müde Joe 03.07.2018 18:50
    Highlight Eltern die ihren Kindern Energydrinks kaufen, können ihnen auch gleich noch eine Packung Zigaretten dazu legen. Völlig verantwortungslos! Find ich gut das Holland ein Zeichen setzt.👍🏼
    50 2 Melden
    • Tikvaw 03.07.2018 21:13
      Highlight Eigentlich setzen Aldi und Lidl ein Zeichen, da es ja kein Entscheid der Regierung war.
      10 0 Melden
  • Katzenseekatze 03.07.2018 18:24
    Highlight Guter Ansatz. Diese Getränke sind unnötig.
    23 2 Melden
  • j0nas 03.07.2018 18:23
    Highlight "hatte Anfang des Jahres ein Verbot der Energiegetränke für Kinder unter 18 Jahren gefordert"

    Uff, dann kann ich als Kind mit 30 Jahren also noch Energydrinks kaufen.
    17 4 Melden
  • Lalilu 03.07.2018 17:51
    Highlight Endlich! Andere Länder sollten nachziehen! Auch die Schweiz!
    45 2 Melden
  • Jazzdaughter 03.07.2018 17:48
    Highlight Finde ich eine gute Massnahme! Auch nur als Signalwirkung. Sollte man auch in der Schweiz durchsetzen.
    27 1 Melden
  • Raphael Stein 03.07.2018 16:51
    Highlight Aha, ziemlich sinnvoll. Mir erschliesst sich der Kosum von diesem Zuckerzeugs eh nicht.

    https://www.welt.de/gesundheit/article145259849/Das-macht-eine-Dose-Red-Bull-mit-Ihrem-Koerper.html
    59 8 Melden

Wie Coop und Swisscom 140 Millionen Franken in den Siroop setzten

Ein Revisionsbericht der Wirtschaftsprüfer PWC zeigt das wahre Ausmass der misslungenen Siroop-Investition.

Die Schätzung stand bisher bei rund 50 Millionen Franken. So viel Geld hätten die Partner Coop und Swisscom mit der Shopping-Plattform Siroop verbrannt, rechnete etwa die «Handelszeitung» vor. Ein Revisionsbericht der Wirtschaftsprüfer PWC zeigt nun das wahre Ausmass: Bereits im verkürzten ersten Betriebsjahr 2016 resultierte ein Verlust von 56 Millionen Franken. Das vergangene Jahr schloss die Plattform mit einem Minus von 55 Millionen Franken ab.

Und in den ersten vier Monaten des laufenden …

Artikel lesen