Wirtschaft
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Haarwuchsmittel aus der Migros? Grosser Widerstand gegen Supermarkt-Arznei

Im November sagt der Bund, welche Arzneimittel Migros, Coop und Co. ab 2019 verkaufen dürfen. Die Medikamentenbranche blockt.

Henry Habegger - Schweiz am Wochenende



THEMENBILD ZUR MK APOTHEKER UND PHARMAINDUSTRIE ZU

Der Detailhandel soll bald gewisse Arzneien verkaufen dürfen. Etablierte Verkäufer sind dagegen. Bild: KEYSTONE

Der Streit dreht sich um etwa 400 Produkte. Es geht um rezeptfreie Arzneimittel wie Hals- und Rachensprays, Rheumabäder, mild wirkende Abführmittel. Oder um Haarwuchsmittel auf Hirseextrakt- Basis, Ginseng-Präparate, Franzbranntweinund Melissengeist oder Zahngels mit hoher Fluorkonzentration. Auch Haut- und Wunddesinfektionsmittel gehören dazu.

Heute können solche Heilmittel nur in Apotheken und Drogerien abgegeben werden: Denn Fachberatung sei nötig, besagt das Heilmittelgesetz. Ab Anfang 2019 soll sich das ändern. Auch der Detailhandel, also etwas Migros oder Coop, soll derartige Produkte verkaufen können.

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Doch im Hintergrund ist seit Jahren ein heftiges Tauziehen im Gang. Pharmakreise, Apotheker und Drogisten, aber auch Ärzte wehren sich mit Händen und Füssen gegen die Neuerungen, die den Konsumenten jährlich Einsparungen von Dutzenden von Millionen bringen könnten.

«Wenn der Kunde nicht beraten wird, kann grosser Schaden angerichtet werden.»

Fabian Vaucher, Apothekerverband Pharmasuisse

Zwar hat der Bundesrat am Freitag eine Reihe von Änderungen im Heilmittelgesetz verabschiedet, darunter den Grundsatz, dass der Zugang zu Medikamenten erleichtert werden soll. Welche Heilmittel ab nächstem Jahr auch ausserhalb von Apotheken und Drogerien erhältlich sind, steht aber weiterhin in den Sternen. Denn die Entscheide im Einzelfall müssen erst noch gefällt werden. Und bis jetzt sieht es für die Sache der Konsumenten nicht sehr rosig aus, da die vorberatende externe Fachkommission dem Vernehmen nach nur sehr wenige der Produkte für den Detailhandel freigeben will. Die Kommission wird von Vertretern von Pharma, Apothekern, Drogisten, Ärzten dominiert.

«Die Branche konnte noch kein Heilmittel nennen, das im freien Verkauf in Deutschland Probleme bereitet hätte. Sie betreibt reinen Branchenschutz auf dem Buckel der Konsumenten, die zu viel zahlen müssen. Dabei sind unsere Forderungen im Vergleich zu Regelungen im Ausland sehr moderat.»

Martin Schläpfer, Migros-Genossenschaftsbund

Gefährliche Produkte?

Die Gegner der erleichterten Abgabe führen ins Feld, dass Arzneimittel «keine normale Handelsware» seien. «Wenn der Kunde nicht beraten wird, kann grosser Schaden angerichtet werden», sagte der Präsident des Apothekerverbands Pharmasuisse, Fabian Vaucher, kürzlich zur «Neuen Zürcher Zeitung».

Auf der anderen Seite steht beispielsweise die Migros. Martin Schläpfer, Leiter Direktion Wirtschaftspolitik beim Migros-Genossenschaftsbund, sagt es so: «Die Lobby von Pharma-, Apotheker- und Drogistenverbänden blockt ab, obwohl Bundesrat und Parlament die Förderung der Selbstmedikation beschlossen haben.»

Migros: «Reiner Branchenschutz»

Die angeführten Bedenken der Bremser weist Schläpfer zurück: «Die Branche konnte noch kein Heilmittel nennen, das im freien Verkauf in Deutschland Probleme bereitet hätte. Sie betreibt reinen Branchenschutz auf dem Buckel der Konsumenten, die zu viel zahlen müssen. Dabei sind unsere Forderungen im Vergleich zu Regelungen im Ausland sehr moderat.»

Im Hintergrund läuft nach wie vor ein Seilziehen. Es geht darum, welche Mittel und Salben künftig beim Detailhändler erhältlich sein sollen. Auf Anfrage sagt ein Swissmedic-Sprecher, dass die lange erwartete und heiss umstrittene Liste der freigegebenen Arzneimittel im November veröffentlicht werden solle. Zu diesem Zeitpunkt werde durch Swissmedic auch der definitive Entscheid gefällt.

Befürworter des erleichterten Zugangs zu den Salben und Tropfen setzen jetzt einige Hoffnung in die politische Konstellation. Präsident von Swissmedic, dem Heilmittelinstitut des Bundes, ist mit Nationalrat Stéphane Rossini ein SP-Vertreter, der sich als Gesundheitspolitiker nachdrücklich für tiefere Medikamentenpreise einsetzte. Und Swissmedic ist im Departement von Bundespräsident Alain Berset angesiedelt, auch er ein SP-Mann. Und Berset hatte bereits im Parlament betont und versprochen, dass der Zugang erleichtert werden müsse.

Apotheker profitieren

Der Bundesrat kommt auch den Apotheken und Drogerien entgegen. So beschloss er am Freitag im gleichen Aufwisch der Heilmittelgesetzanpassung, dass Apotheken und Drogerien gewisse rezeptfreie Arzneimittel einfacher abgeben können. Gewisse bisher rezeptpflichtige Medikamente, etwa Heuschnupfen-Mittel, können Apotheken zudem künftig in eigener Verantwortung abgeben. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ernesto (1) 24.09.2018 13:57
    Highlight Highlight Das Gesundsheitwesen ist zu einem Selbstbedienungsladen für Ärzte Und Apotheker geworden ..... die lobby reicht bis in den Bundesrat ....

    Da ist kein Land in Sicht ....... wir werden weiter abgezockt oder kaufen im Ausland
  • Nik G. 23.09.2018 10:40
    Highlight Highlight Kein Mensch braucht für Merfen eine Berstung. Besonders da es keine Apotheke und kein Arzt eine Beratung durchführt bei solchen Heilmittel. Dieses Argument ist einfach nur lächerlich. Ich krieg ja nicht mal eine Beratung wen ich Ibuprofen kaufe. Was doch einiges an Nebenwirkungen haben kann.
  • Neuromancer 23.09.2018 10:31
    Highlight Highlight Ich kann mir ja nicht einmal eine Tube Perskindol bei Zur Rose bestellen, da man zum Produkt angeblich intensiv beraten werden muss. Wem solche protektionistische Massnahmen wirklich nützen ist ja jedem klar. Ist ja nicht so, dass ich mir die Paste aufs Znünibrot schmieren möchte...
  • Ritiker K. 23.09.2018 10:16
    Highlight Highlight Medikamente, dazu zähle ich auch Aspirin, Ibuprofen und Paracetamol, sollten von mir aus gesehen nicht im Supermarkt frei gekauft werden können. Was mit aber nicht in den Kopf geht: Ich kann zwar Pflaster und Tape im Supermarkt kaufen, ein Desinfektionsmittel aber nicht...
  • Lexxus0025 23.09.2018 09:03
    Highlight Highlight Wenn ich rohen teig oder fleisch fress oder zu viel bier trink kann genauso grossser schaden entstehen, deswegen braucht man aber keine verkausberatung auf diese produkte. Die ärzte wollen sich alles an geld unter den nagel reissen was sie nur haben können, pfui auf euren hypokratischen eid.
    Und wenn ich mich verletzt hab oder rückemschmerzen hab kauf ich das medikament gerne schnell mal beim cool, ich weiss ja was ich brauch, genauso wie ich weiss was ich für ne bolognese kaufen muss...
  • Garp 23.09.2018 08:19
    Highlight Highlight Ich habe eine super Apotheke, die werde ich weiter unterstützen. Die kann ich anrufen, wenn es mir zu schlecht geht um vorbeizugehen und die bringen mir dann was ich brauche an die Wohnungstür, wo ich gleich bezahlen kann und das ohne Aufpreis. Das machen sie täglich im Quartier.
  • Diego Armando Lopez Lopez 23.09.2018 06:28
    Highlight Highlight Die Supermärkte verkaufen bereits heute die Substanzen ohne Beratung und Kontrolle, die den grössten Schaden in unserem Gesundheitssystem verursachen: Zucker und Alkohol. Da macht eine Packung Paracetamol keinen Unterschied mehr.
    • Wianve 23.09.2018 09:39
      Highlight Highlight Da kennen sie wohl die letale Dosis von Paracetamol nicht!
      Ist nicht so harmlos wie Alkohol!
    • Diego Armando Lopez Lopez 23.09.2018 11:54
      Highlight Highlight Klar, Sie haben Recht. Aber bei Paracetamol hat es eine Packungsbeilage mit der korrekten Dosierung und allfälligen Nebenwirkungen.
    • Lexxus0025 24.09.2018 16:55
      Highlight Highlight eine zu hohe dosis paracetamol ist genauso tödlich wie die von alkohol. Während ich bei den pillen in der regel einfach ein stück nehme ist bei alkohol nicht auf den ersten blick klar, wann es zu viel ist. Beim zucker ist es eigentlich fast noch heftiger, zu viel davon im bisherigen leben konsumiert und man stirbt innerhalb weniger tage an diabetes (naturlich ohne Behandlung mit Insulin). Ach ja und die zigaretten beim coop ganz zu schweigen.
      Die verkaufen doch auch streichhölzer und petroleum, ach ja und co2 in flaschen. Darf ich das alles essen und trinken?
      Grüsse- ein unmundiger konsument
  • Dani Düsi 23.09.2018 06:18
    Highlight Highlight "Wenn der Kunde nicht beraten wird kann Schaden entstehen". Das ist Richtig, doch Kollege Vaucher denkt dabei wohl kaum an den Kunden, sondern an sein Pharma-Portemonnaie. Für Wie dumm hält der eigentlich die Menschen? Der braucht dringend seine rezeptpflichtigen Medis...
  • infomann 23.09.2018 06:05
    Highlight Highlight Die Farmalobby will doch die Abzocke weiter betreiben und schützen.
  • Beat Galli 23.09.2018 03:02
    Highlight Highlight Mit solchen Themen betreibt man nur Augenwischerei.
    Hier wird diskutiert über Medizin für die, in Anführungszeichen,“ Die Gesunden“
    Wir leiden nicht unter den paar wenigen Franken für Salben unf Pflästerli.
    Es sind die Kosten beim letzten Jahr vor dem sterben. Das treibt uns in den Kostenewahnsinn.
    Aber auch die Tatsache, dass mit dem Krankenkassengeld der ersten 16 Jahre nicht einmal einen Kaiserschnitt bezahlt werden kann. Es reicht gerade mal für die normalen Geburtskosten.

    Da Reden wir über echte Ethische Dilemmas, wo paradoxerweise eben niemand Reden will darüber. Weils alle betrifft.
  • Darkside 23.09.2018 02:29
    Highlight Highlight Übersetzung der Aussage des Präsidenten der Pharmasuisse: Wenn der Kunde nicht für eine banale Beratung für simple Alltagsmedikamente, die er genauso gut dem Beipackzettel entnehmen könnte abgezockt werden kann, kann grosser Schaden entstehen, hauptsächlich im Portemonnaie der Abzocker aka Ärzte und Apotheker.
  • Brutenda 23.09.2018 01:21
    Highlight Highlight Es kommt wohl darauf an, welche Produkte ich benötige und wie beratungsintensiv diese sind. Beispiel: Ich hatte eine Fieberblase und benötigte eine Salbe. Diese könnte man auch günstig via Grosshandel verkaufen. Brauche ich Schmerzmittel sieht es schon anders aus, da man hier gewisse Dinge beachten muss, zb ob blutverdünnend oder nicht.
  • reich&schön 23.09.2018 01:18
    Highlight Highlight Ach herrje, in anderen Ländern funktioniert das auch.
    Es geht einzig darum. die geradezu unanständig hohen Margen von Apotheken und Pharmabranche zu schützen.
    Nicht mehr zeitgemäss!

    PS: Der gängige Ausdruck in der Schweiz lautet "Medikament" und nicht "Arznei". 😉
  • christian_meister 23.09.2018 00:08
    Highlight Highlight Es sind in den letzten Jahren bereits diverse Produkte aus der Drogerie in Coop und Migros gewandert. Die Preise blieben aber gleich. Die Grossverteiler wollen einfach auch noch einen Teil aus der Gesundheitsbranche... Das Argument Preissenkung zieht aber nicht. Die Definition was in den Grossverteiler kommt ist bereits kommuniziert worden. Alles was in der Schwangerschaft- und Stillzeit unbedenklich ist und kein Suchtpotenzial hat. Die Migros und die anderen Grossverteiler sassen übrigens auch mit am Tisch... Nur passt der Migros im Gegensatz zu Coop und Co. der Entscheid nicht.
    • Crecas 23.09.2018 00:58
      Highlight Highlight Migros betreibt mit dem Partner Zur Rose mittlerweile 3 Apotheken in ihren Filialen. Die Medikamente sind im Durchschnitt 12% billiger.
    • p4trick 23.09.2018 06:12
      Highlight Highlight Coop Vitality ist auch um einiges günstiger. MSM ein Naturprodukt erhalte ich da für 29 anstatt 45 will Bei Zur Rose oder online.
      Lohnt sich diese Apotheken Mal zu besuchen
    • christian_meister 23.09.2018 10:59
      Highlight Highlight @Crecas Zur Rose macht Millionen Verluste... Die Expansionsstrategie wird aus dem arabischen Raum finanziert. Die 12% stammen aus der Werbung von Zur Rose. 12% billiger als was/wer? Die OTC-Preise sind frei. Der Preiskampf spielt sich bei rund 50-100 Produkten ab.
  • Beasty 22.09.2018 23:54
    Highlight Highlight Ich wurde in der Apo noch nie beraten. In 99% der Fälle heisst es: „Sie wissen wie mans nimmt?“ oder mir wird bei offener Wunde ein Produkt mit Alkohol verkauft... da kann ich mich in der Migros lieber selber eindecken gehen.
  • Der Tom 22.09.2018 23:51
    Highlight Highlight Wieso darf man starkem Alkohol und Zigis in unbegrenzten Mengen in jedem Coop einkaufen ? Müsste das nicht auch alles in eine Apotheke? Ist doch völlig absurd wenn man gleichzeitig zb Ritalin nur in begrenzten Mengen mit Rezept in Apotheken beziehen darf. Obwohl man sich nach 50 Jahren immer noch nicht sicher ist ob es schädlich ist. Alkohol ist ein Nervengift und unbestritten schädlich. Canabis ist sogar ganz verboten obwohl es weniger schädlich ist als Alkohol. Von mir aus alles in die Apotheke und nur mit Rezept. Alkohol gehört auch dort hin 🍻
    • Thanatos 23.09.2018 02:28
      Highlight Highlight Ritalin (sowie Medikinet und Concerta) bekommst du nur mit einem Betäubungsmittelrezept (Abgabekategorie A+), was definitiv sehr schwer zu fälschen ist. Und der Wirkstoff Methylphenidat ist unbestritten sehr hilfreich für AD(H)S-ler.
      Jedes Medikament hat meiner Meinung nach seine Vor- und Nachteile.
      Alkohol, Nikotin, Cannabis sowie sämtliche anderen psychotropen Substanzen sollten nur an speziellen Abgabestellen mit entsprechender Beratung ab 21 Jahren verkauft werden. Aber ohne Rezept. Denn jeder Bürger ist für sein Wohl und seine Gesundheit selber verantwortlich.
    • Mirischgliich 23.09.2018 09:31
      Highlight Highlight @Thanatos:
      Dein Name bedeutet "Tod".
      Ich weiss nicht, ob wir auf deine Ratschläge hören sollen...🤔

      "Alkohol, Nikotin... nur an speziellen Abgabestellen... ab 21... jeder Bürger ist für sein Wohl selber verantwortlich."

      Irgendwie widersprüchlich? 🤔
    • Der Tom 23.09.2018 10:20
      Highlight Highlight @Thanatos Das ist ja völlig verrückt. Betäubungsmittel A+ ? Weiss nicht was das ist aber tönt unverhältnismässig wenn Alkohol frei verfügbar ist. Völlig absurd. Angeblich nütz dieses Methylphenidat manchen Leuten und schadet niemandem. Alkohol ist 100% Schädlich und nur zum desinfizieren nützlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hackphresse 22.09.2018 23:37
    Highlight Highlight Ob in der Migros oder der Apotheke oder beim Arzt... Vitamine, Aspirin, Ibuprofen und co. kosten trotzdem mindestens das 5 fache als sonst wo...
    Nur die Marge wird schwanken.

    Also eine reine Alibiübung.
  • Pidemitspinat 22.09.2018 23:07
    Highlight Highlight Gerade Produkte mit hoher Fluorkonzentration gehören ohnehin verboten.
    • Henzo 23.09.2018 04:39
      Highlight Highlight Mit welcher Begründung? Redest du Pharmaprodukten oder meinst du andere Produkte?
  • Sgt.Pepper 22.09.2018 23:02
    Highlight Highlight Beratung in der Apotheke:
    Ich möchte eine Packung Aspirin
    > das macht CHF 29.90 - möchten Sie ein Säckli?

    Für meine Halsschmerzen oder ein Gütterli Merfen brauche ich wohl auch keine Beratung..
    • qolume 22.09.2018 23:46
      Highlight Highlight Jaja... das letzte mal hat bei mir ne Schachtel Aspirin 6.80 gekostet...
    • Der Tom 23.09.2018 00:09
      Highlight Highlight Die wollen überteuerte hokuspokus Globuli und ähnliche Quacksalberei verkaufen. Versucht man mir immer wieder anzudrehen. Kürzlich sogar bei einem deutlich entzündeten Auge.
    • halohalooo 23.09.2018 09:45
      Highlight Highlight Mhm, aber das Wissen, dass du mit Aspirin in Kombi mit gewissen anderen Medis an inneren Blutungen verrecken kannst, ist doch hoffentlich auch in deinem Interesse zu kennen? Deshalb wird dir ein/e verantwortungsbewusste/r Fachmann/-frau auch diese wichtigen Fragen stellen, die du im Migros oder Coop nicht gestellt bekommst..
    Weitere Antworten anzeigen
  • weachauimmo 22.09.2018 22:25
    Highlight Highlight «Die Kommission wird von Vertretern von Pharma, Apothekern, Drogisten, Ärzten dominiert.»

    Et voilà. Somit wird sich auch weiterhin nichts ändern.
    • christian_meister 23.09.2018 00:35
      Highlight Highlight Zitat Migros...
    • weachauimmo 23.09.2018 01:28
      Highlight Highlight https://lobbywatch.ch/de/daten/lobbygruppe/3/Gesundheit
    Weitere Antworten anzeigen
  • E-Smoking 22.09.2018 22:24
    Highlight Highlight Natürlich kann man die Argumente von Migros (Branchenschutz) nachvollziehen, nur ist Migros selbst keinen Deut besser und hat schon so manches KMU Business des Profitwillen in den Ruin getrieben.

    Was ich nicht so verstehe ist, dass in Apotheken mittlerweile jedes Pflaster und Paracetamol intensiv beraten wird. Grotesker Weise hat man mir sogar mal eine Rosa Nadel (mit der fixt man nicht, das ist die dickste Kanüle) verweigert ohne Rezept, obwohl ich das Teil für die Firma brauchte. HIV Prävention ist da gleich für die Katz. Irre... Geht doch wieder darum, wer die besseren Lobbyisten hat.
  • Dario4Play 22.09.2018 21:34
    Highlight Highlight Bei Walmart funktioniert es ja auch...

    Und alle wissen: was bei den ammis funktioniert, funktioniert überall
    • Miikee 22.09.2018 22:45
      Highlight Highlight Waffen kann man im Walmart auch kaufen, scheint nicht so zu funktionieren...
    • TomiS 22.09.2018 23:05
      Highlight Highlight Bei Walmart verkaufen die ja auch Knarren und Scharfschützengewehre ;)

      Ich mag die gute alte Apotheke und die persönliche Beratung...vorallem wenn es um Medis geht.
    • Burial 22.09.2018 23:11
      Highlight Highlight Naja.. Die Waffen scheinen schon zu funktionieren 🤔

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