Wirtschaft
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Ed Sheeran bezahlte letztes Jahr mehr Steuern als Amazon und Starbucks 🤔



Der britische Musiker Ed Sheeran bei seinem Konzert am Freitag, 3. August 2018, in Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza) === EDITORIAL USE ONLY; SWITZERLAND AND LIECHTENSTEIN ONLY ===  (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Er zahlt: Ed Sheeran. Bild: KEYSTONE

Am Wochenende veröffentlichte die Firma von Ed Sheeran die Geschäftszahlen für das Jahr 2017. Das im Vereinigten Königreich registrierte Unternehmen des Songwriters Sheeran machte schön Profit: Sein Gewinn belief sich auf 27 Millionen Pfund. Das macht ihn zum bestverdienenden Solo-Künstler des vergangenen Jahres. Er liess Superstars wie Adele und Taylor Swift hinter sich.

Im Vergleich zu Amazon oder Starbucks sind das jedoch Peanuts. Amazon machte einen Umsatz von über zwei Milliarden Pfund im Vereinigten Königreich, Starbucks kam auf einen Gewinn von 160 Millionen.

Und trotzdem zahlte Ed Sheeran mit 5,29 Millionen Pfund mehr Steuern als beide Unternehmen. In Grossbritannien musste der Internet-Versandhändler 4,5 Millionen Pfund beim Fiskus abgeben, das globale Kaffeehaus 3,3 Millionen, wie I News berichtete.

Die Besteuerung von globalen Unternehmen führte in den letzten Jahren zu viel Kritik in Europa. Die EU hatte im letzten Jahr angekündigt, in Zukunft mehr gegen Steueroptimierung vorzugehen. (jaw)

Steuererklärung ausfüllen: Ein Leidensweg in 10 Stufen

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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55
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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • häxxebäse 16.10.2018 18:39
    Highlight Highlight Globale firmen einfach mit fixem satz besteuern...
    4 1 Melden
  • Platon 16.10.2018 18:09
    Highlight Highlight Jeder, der sich darüber empört kann etwas dagegen unternehmen.

    1. Geht in die Läden einkaufen.

    2. Hört auf für schlechten Kaffee 8 CHF auszugeben, das lohnt sich auch für euch.

    3. Jetzt wirds ganz simpel. Hört auf Parteien zu wählen, die es nötig haben „Freiheit“, „Selbstverantwortung“ und „Souveränität“ auf ihre Plakate zu schreiben. Frei ist einzig die Klientel, die sie bedienen. Von Verantwortung fehlt jede Spur und die Souveränität haben sie schon längst abgegeben. Wenn sie dann noch behaupten, dass der Ausländer für leere Kassen sorgt, siehe Artikel oben.

    Ade merci
    30 1 Melden
  • Rissle 16.10.2018 18:07
    Highlight Highlight Shame 🔔 Shame 🔔 Shame 🔔
    8 0 Melden
  • Firefly 16.10.2018 17:45
    Highlight Highlight Vielleicht kann uns Alexa da weiterhelfen, die KI müsste doch die Steuertrickkonstrukte ihres Erbauers dingfest machen können, oder ist die etwas nicht smart genug dafür?
    12 2 Melden
  • Forrest Gump 16.10.2018 17:31
    Highlight Highlight Wird danke BEPS hoffentlich bald nicht mehr möglich sein. Erträge sollen da versteuert werden, wo sie anfallen. Wenn alle ehrlich ihr Steuern bezahlen würden, hätten wir erheblich tiefere Steuern und eine kleinere Schere zwischen arm und reich..
    28 2 Melden
  • zeromaster80 16.10.2018 17:15
    Highlight Highlight Jaja, besteuern wir diese dreckigen Konzerne doch mit 50% und dann schauen wir in 10 Jahren, wie sich die gesamte Steuersumme und die Arbeitslosigkeit entwickelt haben. Es ist schlicht eine Lüge, denn durch Amazon und Co. Wurden garantiert 100x mehr Steuereinnahmen generiert... Aber man will ja zusätzliche Steuern und erliegt dem Wahn, das wäre ohne Rückkopplung möglich.
    8 79 Melden
    • Rasta281 16.10.2018 17:41
      Highlight Highlight Du schwafelst da ja was zusammen..
      52 3 Melden
    • nJuice 16.10.2018 18:58
      Highlight Highlight Es würde mich tatsächlich wunder nehmen, was mit der Arbeitslosigkeit passiert, wenn statt einem Unternehmen in den USA in jedem Land kleinere wären, die die gleiche Dienstleistung erbringen..
      15 1 Melden
  • droelfmalbumst 16.10.2018 15:25
    Highlight Highlight Das hingegen würde mich übelst angurken wenn ich als einzelner Mensch mehr Steuern bezahlen muss als ein ganzes Imperium.... und dann wundert man sich wenn Menschen Ihre Steuern umgehen.....
    95 3 Melden
    • Normi 16.10.2018 17:13
      Highlight Highlight Es ist sogar schlimmer seine Firma zahlt mehr als die Riesen...
      21 2 Melden
    • Firefly 16.10.2018 17:49
      Highlight Highlight Ja und offenbar sind immer die reichsten am geizigsten. Scheint wirklich kein Klischee zu sein.
      25 0 Melden
  • Felix Walter S. 16.10.2018 15:03
    Highlight Highlight Selber schuld wenn man freiwillig so viel zahlt.
    9 196 Melden
    • Lavaro 16.10.2018 15:10
      Highlight Highlight Ich hoffe das war Sarkasmus...
      92 4 Melden
    • Don Sinner 16.10.2018 16:24
      Highlight Highlight Es gab in den 1970/80er Jahren GB-Rockbands, die machten ein sog. tax year ausserhalb des Königreichs. Legitim, legal. Allerdings war die Steuerbelastung dannzumal scheints viel grösser für die Künstler.
      19 0 Melden
    • Felix Walter S. 16.10.2018 20:42
      Highlight Highlight Ich bestätige, Sarkasmus. Ist mir allerdings wieder bewusst geworden, dass die Kommentarspalte hierzu nicht geeignet ist.
      8 0 Melden
  • LeChef 16.10.2018 14:53
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Nilda84 16.10.2018 15:48
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • LeChef 16.10.2018 16:08
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • P. Silie 16.10.2018 16:14
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kerZHakov 16.10.2018 14:47
    Highlight Highlight Neoliberalismus in Reinkultur! Umverteilung von unten nach oben! Was kann man in der Schweiz dagegen tun? Nicht SVP oder FDP wählen...
    100 13 Melden
  • Mutbürgerin 16.10.2018 14:23
    Highlight Highlight Das heisst, seine Tickets sind um 27 Mio zu teuer.
    10 86 Melden
    • James McNew 16.10.2018 16:20
      Highlight Highlight Solange der verlangte Preis bezahlt wird, ist nichts zu teuer, zumindest bei Luxusgütern wie Ed-Sheeran-Tickets.
      36 2 Melden
    • überflüssig 16.10.2018 18:07
      Highlight Highlight oder dass er ein ziemlich korrekter mensch ist, der das solidaritätsprinzip von steuern verstanden hat und nicht umgeht.
      26 1 Melden
  • p4trick 16.10.2018 14:07
    Highlight Highlight Eine Idee wäre doch dass der Umsatz in einem Land versteuert würde und nicht der Gewinn. Oder der Gewinn pro Land wird prozentual mit dem Gesamtgewinn des Unternehmen verechnet, dann wären das bei Amazon ca. 3% Gewinn des Umsatzes also 60Mio Gewinn für 2Mia Umsatz und dann der gleiche Satz wie Ed also 20% dann wärens 12Mio.
    Dann würde die Trickserei gestoppt. Ich rege mich auch auf wieso in der Schweiz Firmen 7.5% Steuern zahlen müssen auf Gewinn Ich aber bis zu 25% auf Einkommen
    32 7 Melden
    • Nick_ 16.10.2018 15:56
      Highlight Highlight Schweizer Unternehmenssteuern 7.5%? Wow nicht schlecht, das müssten sie mir mal zeigen ;-)
      PS: Die direkte Bundessteuer alleine ist schon bei 8.5% nach Steuern resp. 7.8% vor Steuern. Das bezahlen auch die Sonderstatusgesellschaften. "Normale" Unternehmen zahlen je nach Kanton um die 13 bis 22% Gewinnsteuern in der Schweiz (vor Steuern).
      13 0 Melden
    • p4trick 16.10.2018 16:54
      Highlight Highlight @Nick ok das war warscheinlich Kanton ZG Weil jeder dort den Firma Sitz hat und dies einiges einfacher ist für eine Firma...
      Trotzdem sind es z.b. Kanton SG bei 200k Steuereinkommen vs 200k Reingewinn immer noch 17.5% inkl. Bund für Firmen aber 23% für private..
      Warum diese Differenz??
      Und mit dem neuen Unternehmens Steuerreform wollen sie das weiter senken. War es hier 7.5%?
      13 1 Melden
    • who cares? 16.10.2018 18:47
      Highlight Highlight Den Umsatz versteuern ist eine ganz schlechte Idee. Das würde Branchen mit tiefen Gewinnmargen noch härter bestrafen. Zwei Firmen mit ähnlich hohem Gewinn können ganz unterschiedliche Umsätze haben. Firmen wie Apple sowie Pharmamultis würdest du damit in die Hand spielen.
      5 0 Melden
  • EinePrieseR 16.10.2018 13:41
    Highlight Highlight Das globale Unternehmen zuwenig Steuern bezahlen ist ein ungerechtigkeit, gegen die dringend vorzugehen ist. In diesem Fall werden allerdings zwei verschiedene Sachen miteinander verglichen. Der Gewinn von Ed Sherran mit dem Umsatz von Amazon. Vermutlich weil bei Amazon nicht nachvollziehbar ist wieviel Gewinn das Unternehmen in Uk gemacht hat. Die Firmen können dies z.B. mit Lizenzgebühren geschickt umwälzen. Daher muss das Steuersystem verändert werden. Solche Verlgeiche sollte man aber unterlassen und gleiches mit gleichem vergleichen.
    218 17 Melden
    • Julian Wermuth 17.10.2018 10:37
      Highlight Highlight Hoi @EinePrieseR
      Da hast du Recht. Der Vergleich ist etwas irreführend. Die Quellen dazu sind undeutlich, da Amazon die Gewinne global verteilen kann und Sheeran nur in Grossbritannien Steuern zahlt.
      1 0 Melden
  • Bündn0r 16.10.2018 13:40
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • Hades69 16.10.2018 13:34
    Highlight Highlight Sie zahlen weniger Steuern und besitzen die Frechheit unseren Planeten auszubeuten und die Angestellten ebenso.
    364 20 Melden
    • Ollowain 16.10.2018 14:38
      Highlight Highlight Wessen Geld verwenden sie dafür? Genau, das der Kunden. Man kann jeden Tag mit seinem Portemonnaie wählen wenn man will. Dafür muss man aber die eigene Konsumsucht in den Griff kriegen.
      38 12 Melden
    • Hades69 16.10.2018 15:21
      Highlight Highlight "Mann kann jeden Tag mit seinem Portemonnaie waehlen wenn man will.". Neoliberalismus total verinnerlicht.. Ausbeutung ueber Verantwortung gestellt.
      25 5 Melden
    • yanoi 16.10.2018 16:11
      Highlight Highlight nein, kann man nicht... man muss es sich leisten können, zu wählen! z.b. lebensmittel; bio-fairtrade, oder auch wer kinder hat: kauft man ihm tamgotchis und anderen müll, oder lässt man es in selbstgestrickten kleider aus berg-wolle rumlaufen und nimmt die soziale ausgrenzung in kauf? also kann man sich die "guten" produkte finanziell leisten, oder nimmt man soziale ausgrenzung aufgrund von konsumverzicht in kauf? ein kulturelles problem. und nach meiner meinung sollten auch unternehmen in verantwortung stehen und haftbar gemacht werden für ihr tun, auch rückwirkend.
      22 4 Melden
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  • mghelfi 16.10.2018 13:33
    Highlight Highlight Tönt krass. Aber müsste man nicht noch die Steuern der Angestellten einberechnen? Die Firma von Ed hat wohl nicht gleich viele Angestellte wie Amazon, oder? Aber trotz allem, sehr bedenklich. :-/
    9 90 Melden
    • walsi 16.10.2018 13:40
      Highlight Highlight Das klingt aufs Erste wie ein berechtigter Einspruch, beim genauerrn Betrachten verfängt dieser nicht. Das Unternehmen hat dank den Kunden in England den Gewinn gemacht, wie der Musiker. Warum muss det Musiker nun mehr Steuern bezahlen?
      53 3 Melden
    • mghelfi 16.10.2018 15:01
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung, Walsi: Amazon müsste deutlich mehr bezahlen. Ich versuche nur zu relativieren. Aus Sicht des Staates müssten meiner Meinung nach auch die Steuern der Angestellten mitberechnet werden. Dann könnte man etwas besser vergleichen, wie sich die Gewinne und die daraus abgeleiteten Steuern vergleichen. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
      4 14 Melden
    • walsi 16.10.2018 15:30
      Highlight Highlight @mghelfi: Das Unternehmen profitiert vom Staat in mehreren Fällen. Es benutzt die Infrastruktur welche mit Steuergelder finanziert wurde, es kann gut ausgebildete Mitarbeiter rekrutieren die in ihrer Jugend die Grundausbildung mit Steuergelder finanziert bekamen. Es hat Kunden die in einem gut entwickelten und sicheren Staat wohnen und sich deshalb überteuerten Kaffee leisten können. Es herrscht Rechtssicherheit. Da ist es nur fair Steuern zu bezahlen.
      17 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liberty or Death 16.10.2018 13:30
    Highlight Highlight Globals sollten so 13-16% Gewinnsteuer drinnliegen, das macht dann bei Amazon 300 Millionen. Das müsste gerade die Eu durchsetzen können.

    Apple beisst ja gerade in den sauren Apfel, weil es in Irland 13 Mrd nachzahlen muss.
    290 8 Melden
    • FrancoL 16.10.2018 14:26
      Highlight Highlight Naja zuerst sollte man einen Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn machen, dann über die Steuern sprechen. Amazone (ein UN das ich nicht besonders mag) macht in UK 2 Mia UMSATZ und nicht Gewinn, darum ist es doch etwas vermessen die Steuern ohne Gewinnangaben zu bemessen.

      Ich bin für klare und richtige Steueransätze, allerdings immer auf der richtigen Basis zu bemessen.
      16 3 Melden
    • Roro Hobbyrocker 16.10.2018 14:35
      Highlight Highlight Ich glaube bei Amazon heisst es 2 Milliarden Pfund Umsatz (in Grossbritanien) und nicht gewinn. Ich glaube der Gewinn ist einiges tiefer. Mit dem Rest bin ich einverstanden. Es kann nicht sein das lokal tätige Kaffee und Versandunternehmen normal besteuert werden und die globalen nicht.
      21 0 Melden
    • p4trick 16.10.2018 17:17
      Highlight Highlight Amazon machte 2017 178Mia Umsatz und 3Mia Reingewinn. Also Gewinn:Umsatz ist ca. 1.7%
      Wenn davon ausgegangen werden kann dass die Aufwände in jedem Land prozentual gleich sind, wären das in UK 2Mia. * 1.7% sind das 33.7Mio Reingewinn für UK. Bei 4.5Mio Steuern haben sie also ca. 13% Steurn bezahlt.
      Fair wäre wenn sie prozentual gleich viel wie Private zahlen also 20% wie Ed. Also 6.7Mio.
      Und plötzlich sind die Zahlen nicht mehr weit voneinander entfernt oder nicht?
      6 0 Melden
  • Jesses! 16.10.2018 13:16
    Highlight Highlight Dabei ist er gar nicht so hübsch wie amazon und starbucks. Wie macht er das nur??
    39 11 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 16.10.2018 19:27
      Highlight Highlight Starsucks & Amazon sind hässlich, da erscheint mir der Mann mit der Gitarre und der Musik im Gepäck grad schön :D
      2 0 Melden

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