Wirtschaft
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Immobilien in Zuerich West schiessen aus dem Boden, aufgenommen am Dienstag, 2. Juli 2013, vom Restaurant Waid in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

In Zürich und Umgebung betrug 2014 die Miete für einen Quadratmeter Bürofläche pro Jahr 261 Franken. Bild: KEYSTONE

Immobilienmarkt

Eine Million Quadratmeter Bürofläche stehen in Zürich leer

Die verfügbaren Büroflächen sind 2014 in den 20 grössten Schweizer Agglomerationen auf insgesamt 2'249'000 Quadratmeter gestiegen. Ein grosser Teil entfällt dabei auf den Wirtschaftsraum Zürich.



Im vergangenen Jahr standen in der Schweiz rekordverdächtig viele Büroflächen leer. Die Angebotsquote von verfügbaren Büroflächen liege mit 5,6 Prozent sogar über dem bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2005, teilte CSL Immobilien in ihrem am Dienstag publizierten Büromarktbericht mit.

2014 seien viele Neubauten und fertiggestellte Sanierungsobjekte auf den Markt gekommen, während die Nachfrage verhalten geblieben sei, begründet CSL den Rekordwert. Die Nachfrage werde wegen des starken Frankens voraussichtlich auch 2015 tief bleiben, heisst es weiter. Deshalb würden auch im laufenden Jahr viele Büroflächen leer bleiben.

875 Franken pro Quadratmeter

Insgesamt seien 2014 die innert sechs Monaten verfügbaren Büroflächen in den 20 grössten Schweizer Agglomerationen auf insgesamt 2'249'000 Quadratmeter gestiegen, teilte CSL mit. Ein grosser Teil entfalle dabei auf den Wirtschaftsraum Zürich, wo über eine Million Quadratmeter Bürofläche verfügbar gewesen sei. 

In Zürich und Umgebung betrug die Miete für einen Quadratmeter Bürofläche pro Jahr 261 Franken, wie es weiter hiess. Viel höher seien die Mietpreise allerdings in der Zürcher Innenstadt gewesen: Dort kostete ein Quadratmeter 875 Franken pro Jahr. Die zweithöchsten Mietpreise stellte die Studie in der Genfer Innenstadt fest. Dort habe der Mietpreis für Büroflächen pro Quadratmeter und Jahr 835 Franken betragen. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Joshzi 03.02.2015 19:22
    Highlight Highlight Ein Markt, welcher auf einer endlichen Ressource wie dem Boden aufbaut, das ist kein Markt. Somit kann hier nicht von einem Marktversagen gesprochen werden, das ist ein Systemversagen.
  • toobitz 03.02.2015 18:50
    Highlight Highlight Und gleichzeitig beträgt der Leerstandquote bei Wohnungen 0.76%. Das ist doch irgendwie verrückt. Von mir aus gesehen ist das ein totales Marktversagen.
  • Zeit_Genosse 03.02.2015 15:56
    Highlight Highlight Mit den tiefen Zinsen wird nicht nachfrageorientiert gebaut. Wenn Pensionskassen Negativzins zahlen müssen, geht das Geld teils in den Immomarkt und senkt die Preise und Performance der Anlage. Privat wird für Immobilien zu viel bezahlt, auch weil der tiefe Zins dazu verleitet. Fazit: zu teuer gekauft/gebaut, dafür gut finanziert.

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