Wirtschaft
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Huawei vs. Trump (Combo)

US-Präsident Trump greift den chinesischen Telekom-Giganten Huawei an. Bild: Keystone/watson

Darum ist Trumps Kampagne gegen Huawei ein Schuss ins eigene Bein

Philipp Aerni



Die amerikanische Regierung versucht derzeit, die Welt davon zu überzeugen, dass China der neue Hauptfeind des Westens ist. Dies wird damit begründet, dass sich das Land auf weltweitem Expansionskurs befinde, ohne sich dabei um Demokratie und Menschenrechte oder faires Verhalten im globalen Technologiewettbewerb zu kümmern.

Die Industriespionage sowie die Nichtbeachtung der US-Sanktionen gegen Iran durch chinesische Firmen wird als Sicherheitsrisiko der USA nicht länger geduldet. Indem die Sanktionsmassnahmen hauptsächlich die Firma Huawei treffen, soll ein Exempel statuiert werden.

Die Schweizer Presse scheint für einmal Verständnis zu zeigen für das Vorgehen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Seine Massnahmen werden als längst fälliger Schritt in die richtige Richtung gelobt, um China seine Grenzen aufzuzeigen. Huawei wird dabei als «Spitze des Eisbergs» bezeichnet.

Inwieweit wirken solche Weckrufe gegenüber der «gelben Gefahr» glaubwürdig? Das hängt wohl auch davon ab, wie viel Glaubwürdigkeit der Administration von Donald Trump geschenkt wird als Verteidiger von Demokratie und Menschenrechten sowie als verlässlicher und fairer Player in ihren politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Rest der Welt. In der Schweizer Bevölkerung scheint jedenfalls das Misstrauen gegen die amerikanische Regierung momentan genauso gross zu sein wie gegen die chinesische Regierung.

Dr. Philipp Aerni

ist Direktor des Zentrums für Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit (CCRS) an der Universität Zürich. Das CCRS wird von einer Stiftung getragen, die je zur Hälfte von der ZKB und von der Universität Zürich finanziert wird. Aerni besitzt ein Mobiltelefon von Huawei, hat ansonsten aber keinerlei Verbindungen zu diesem Unternehmen.

Die Vorliebe von Donald Trump für autoritäre Herrscher und mittelalterliche, aber mit Ölreichtum gesegnete Regimes, und seine Verachtung des regelbasierten Multilateralismus im Handels- und Umweltbereich sind klare Indizien dafür, dass er die erfolgreiche Telekommunikationsfirma Huawei wohl kaum aus moralischen Bedenken gegenüber dem autoritären System Chinas auf eine schwarze Liste gesetzt hat. Vielmehr geht es um die Technologieführerschaft in einer wichtigen Zukunftsindustrie und um eine US-Machtdemonstration bezüglich der Durchsetzung extraterritorialer Rechtssetzung.

Der Kollateralschaden von Trumps Aussenwirtschaftspolitik für die USA macht sich vielleicht nicht unmittelbar an der Börse bemerkbar, doch langfristig wird seine Politik den technologischen Rückstand der USA gegenüber China eher vergrössern als verkleinern, denn seine Reaktion ist denkbar unamerikanisch. Während der Sputnikkrise Ende der 1950er Jahre investierte die USA massiv in die eigene Forschung und Entwicklung, um den befürchteten technologischen Rückstand gegenüber der Sowjetunion aufzuholen. Die Aufholjagd lohnte sich, denn die Amerikaner wussten, dass ihre Stärke im Pioniergeist liegt; davon profitiert das Land noch heute, nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich.

Indem sich die Trump-Regierung auf Huawei einschiesst, richtet sie sich genau gegen die Tugenden, welche die USA selbst verkörpern. Mit anderen Worten, sie attackiert das Beste und nicht etwa das Schlechteste an China. Der Hauptsitz von Huawei liegt in der Sonderwirtschaftszone Shenzhen. In den letzten 30 Jahren hat sich diese Region von einem Fischerdorf zu einer der innovativsten Millionenstädte der Welt entwickelt. Dies nicht zuletzt dank der Tatsache, dass sie von Migranten aufgebaut wurde, die der hierarchischen Kultur und der wirtschaftlichen Misere im ländlichen China entkommen wollten, um ihren Kindern eine bessere Zukunft bieten zu können.

In diesem Ökosystem konnte eine innovative Firma wie Huawei prosperieren und zu einem Giganten im globalen Markt der Telekommunikation aufsteigen. Dabei trägt die Firma massgeblich zur Bereitstellung von öffentlichen Gütern in Shenzhen bei. Sie macht es direkt oder indirekt möglich, dass alle Bewohner vom wirtschaftlichen Erfolg profitieren, denn das Unternehmen ist nicht an der Börse, sondern im Besitz der Mitarbeitenden. Als solches repräsentieren Shenzhen und Huawei die Tugenden der Gründerväter der USA viel mehr als die Trump-Regierung selbst. Das unternehmerische Shenzhen lässt sich nicht mit dem autoritären Peking gleichsetzen.

Klar hat China nicht immer nach den Regeln des Westens gespielt, wenn es um die Aneignung von neuen Technologien und Know-how ging, doch welche frühere aufstrebende Wirtschaftsmacht im Westen hat den Schutz von geistigem Eigentum wirklich am Anfang respektiert? Die Schweiz und die USA können dies auf jeden Fall nicht von sich behaupten.

Klar ist auch, dass China keine Demokratie ist und die kommunistische Partei alles unternimmt, um politische Konkurrenz zu unterdrücken. Doch ein Blick in das Europa des 19. Jahrhunderts zeigt, dass die damaligen autoritären Elite-Regimes in England, Deutschland und Frankreich keineswegs unzimperlicher vorgegangen sind, um die Industrialisierung möglich zu machen. In vielerlei Hinsicht standen damals die wirtschaftlichen und nicht die politischen Rechte im Vordergrund.

Doch dies änderte sich mit dem Aufkommen einer wirtschaftlich emanzipierten Mittelschicht, die zunehmend auch politische Rechte einforderte. Davon mag in China vielleicht noch keine Rede sein, doch die chinesische Regierung ist sich sehr wohl bewusst, dass es eine chinesische Öffentlichkeit gibt, die bestimmte Erwartungen hat, was die Regierungsführung betrifft.

In der Tat ist China – trotz der wirtschaftlichen Expansion nach Südostasien, Afrika, Lateinamerika und zunehmend auch Europa – nach wie vor primär mit sich selbst beschäftigt. Historisch gesehen war China auch nie ein Land, das auf aggressive Eroberungszüge ging, sondern vielmehr selbst erobert wurde; wobei die Eroberer sich meistens der chinesischen Kultur angepasst haben und nicht umgekehrt.

Das kann sicherlich nicht von den USA im 20. Jahrhundert behauptet werden. Ursprünglich geprägt von einem tiefen Misstrauen gegenüber dem europäischen Imperialismus, wurde die USA nach dem Zweiten Weltkrieg selbst zur imperialen Supermacht, wobei Europa für die dadurch geschaffene Pax Americana dankbar sein muss.

Viele Länder im Süden erlebten in der Zeit des Kalten Krieges die USA allerdings nicht als Schutzmacht für Menschenrechte und Demokratie, sondern vielmehr als Förderer von autoritär geführten Vasallenstaaten. Dadurch haben die USA auch den Nährboden für die Konflikte nach dem Kalten Krieg gelegt. Indem radikale islamische Fundamentalisten beispielsweise während des Kalten Krieges als verbündete Guerilla-Kämpfer aufgerüstet wurden, wurden später professionell geführte islamische Terrororganisationen erst möglich. Diese wendeten sich schliesslich gegen die USA und ihre Verbündeten im Nahen Osten.

Zu diesen Vasallenstaaten gehört nach wie vor auch Saudi-Arabien, ein Gottesstaat mit mittelalterlichen Strukturen, der von Demokratie und Menschenrechten noch viel weniger wissen will als China und ausserdem die Welt während langer Zeit nicht mit dem Export von günstigen und zugleich innovativen Produkten, sondern mit dem Export eines gewaltbereiten und selbstgerechten islamischen Fundamentalismus «beglückt» hat.

Trump scheint das alles nicht zu kümmern, denn für ihn gilt nach wie vor das Prinzip aus dem Kalten Krieg «the enemy of my enemy is my friend». Er sieht aber nicht nur den Krieg, sondern auch den Handel als Nullsummenspiel an nach dem Motto «China hat den Westen übers Ohr gehauen». Doch umgekehrt könnten auch die Chinesen behaupten, dass sie es waren, die durch ihre harte Arbeit zu Tiefstlöhnen und den Konsum von westlichen Gütern die Wirtschaft bei uns am Laufen hielten.

Schliesslich wäre noch festzuhalten, dass Trumps Wunsch, die globale Wirtschaft mit all ihren gegenseitigen Abhängigkeiten wieder zu entflechten, nur Verlierer produzieren kann. Am Ende führt dies auch dazu, dass die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu einer Farce werden, denn diese können nur erreicht werden, wenn die Grossmächte zu kollektivem Handeln bereit sind. Wenn es nämlich um skalierbare Lösungen in der Bekämpfung von Armut und Umweltverschmutzung geht, hat China einiges zu bieten.

Eine kulturübergreifende Zusammenarbeit ist jedoch nur möglich, wenn die wahre Bedrohung dieses Planeten erkannt wird, nämlich die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen durch kurzfristiges Handeln. Schlussendlich sitzen wir alle im selben Boot.

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    Alle Leser-Kommentare
  • davej 01.07.2019 15:57
    Highlight Highlight Angst vor China? Denkt ihr wir haben alles über die NSA vergessen? Alles was uns Snowden gesagt hat. Stimmt, die Medien haben ja nur die hälfte davon berichtet. Da muss zu erst ein Film "Snowden" in die Kinos kommen, damit uns auf einfache Art, alles erklärt wird. Auf jeden Fall informativer als bei den Medien. Die NSA über wacht ALLES. Dazu gibt es wohl kein Korrupteres Land als die USA. Schon mal was von Dick Cheney gehört? Ja der Typ, der den Irak Krieg angezettelt hat. Die USA ist eine Demokratie? Genau, wählt zwischen den einen oder den anderer Korrupten-Kapitalisten.
  • Magnum 30.06.2019 12:31
    Highlight Highlight Das grösste Übel an diesem schlecht frisierten Grossmaul ist die Unsicherheit, die aus seiner Launenhaftigkeit und seinem Unwillen resultiert, Berater ernst zu nehmen. Es ist eine Unsicherheit betreffend der Rahmenbedingungen für globales Geschäften, von der Produktion über den Handel bis zum Reisen. Diese Unsicherheit erschwert Entscheidungen zu Investitionen, was wiederum der Wirtschaft Schaden zufügt. Dass er dann noch meint, dass Strafzölle NICHT von den eigenen Wählern geblecht werden, zeigt, dass dieser Casino-Bankrotteur von Wirtschaft wenig Ahnung hat.
  • T13 30.06.2019 12:11
    Highlight Highlight Das erinnert mich irgenwie leicht an die kuba kriese als die amis bei gesprächen den sowiets riesen zugestäntnisse gemacht haben, die sowiets im gegenzug ihre raketen aus kuba abgezogen haben und die amis das danach, (sogar mit einverstäntnis der sowiets), als ihren sieg verkauft haben.
  • dmark 30.06.2019 11:50
    Highlight Highlight Trump und auch andere Leute, welche unter erfolgreichen Eltern aufgewachsen sind, leiden meist darunter, dass sie permanent auf sich aufmerksam machen wollen und aufzeigen müssen, etwas "Erfolgreiches" geleistet zu haben.
    Ist wohl so eine Art "Elternkomplex"?
    Deshalb auch immer die Sprachwahl im Superlativ.
  • Avenarius 30.06.2019 11:33
    Highlight Highlight Da die Amis Spezialisten im kurzfristigen Denken sind, werden sie so ziemlich jede Herausforderung mit anderen Ländern verlieren - genau wie bei den Kriegen.
    Wenn man die Steuergelder hauptsächlich für Krieg/Militär seit Jahrzehnten ausgibt, darf man sich nicht wundern, das man dumme, naive, infantile, Lobby gesteuerte Automaten im Parlament und ein löchriges Präservativ als Präsidenten hat. Die USA sind ein Schande für Frieden und Fortschritt.
    Kein Land terrorisiert mehr als die United States of Annihilation!
  • Fredz 30.06.2019 10:45
    Highlight Highlight China ist eine Diktatur.
    China hat ein Ein-Parteien-System.
    China hat Millionen von Tibeter umgebracht.
    China hat tausende, tibetischer Kulturstätten zerstört.
    China hat in den letzten 2 Jahren 1'200'000 Uiguren verhaftet, zwecks Gehirnwäsche ("Bildung").
    Würde ich diesen Kommentar in China schreiben, käme ich ins Gefängnis.
    Und dieser "Journalist" philipp aerni lobt doch tatsächlich die chinesische Führung, da sie aus einem Fischerdorf in Shenzhen eine Millionenmetropole gemacht habe.
    Wer war / ist nun glücklicher ? Die Fischer von damals, oder die Zwangsarbeiter von heute ?
  • Yorik2010 30.06.2019 10:26
    Highlight Highlight Das Trump die vielen Schüsse ins eigene Bein überlebt Grenze schon an ein Wunder🙈
  • meliert 30.06.2019 07:46
    Highlight Highlight Leider gibt es keine wirkliche Alternative zu Huawei, iphone und Co, denn auch die anderen Hersteller verwenden chin. Bauteile/Komponenten.
    Ich kaufe grundsätzlich keine chin. Produkte wie Textilien, weil mir das dortige System einfach gegen den Strich geht. Es gibt noch immer fast alle Produkte welche man braucht in Europa produziert. Leider ist es nicht mehr wirklich transparent, wo und wie sich chin. Materialien auch in europ. Produkten verstecken (z.B. Leder in ital. Schuhen etc.)
    • meliert 30.06.2019 14:18
      Highlight Highlight Rohes Glück: ja leider!
  • Jo Blocher 30.06.2019 05:50
    Highlight Highlight Der auf Eigentore spezialisierte POTUS: Mexiko Mauer 0:1, Healthcare 0:1, Huawei 5g 0:1, Importtax 0:1, Nordkorea 0:1.....wait for next😂
  • Chrigi-B 30.06.2019 00:08
    Highlight Highlight Wer ist unser Freund? Die USA

    Wer ist unser Feind und verabscheut Demokratie, "freie Presse", "freies" Internet, etc? China.


    Mit dieser Wirtschaftsdiktatur gehören alle Kanäle gekappt.
    • RicoH 30.06.2019 08:58
      Highlight Highlight Na ja, unser "Freund" hat uns gerade mal so im Vorbeigehen gezwungen, unsere heilige Kuh das Bankgeheimnis zu schlachten und unsere Banken ausgenommen.

      Aber hey, immer positiv denken. Unser "Freund" hat es sicher nur gut gemeint.

    • spline 30.06.2019 10:53
      Highlight Highlight Und wer nicht Tanzen will am Schluss, weiss nur nicht das er Tanzen muss.
      Du Tanzt bereits.
    • RicoH 30.06.2019 11:28
      Highlight Highlight Wer hat uns gezwungen, unser Bankgeheimnis zu opfern und unsere Banken mit massiven Bussen belegt?

      Richtig: unser Freund die USA.

      Aber hey, man muss immer positiv denken. Unser "Freund" hat das sicher nur gut gemeint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swen Goldpreis 29.06.2019 22:57
    Highlight Highlight Lieber Herr Aerni,

    wenn Huawei die von Ihnen postulierte Distanz zur chinesischen Regierung hätte, wie erklären Sie es sich dann, dass die chinesische Regierung kanadische Geiseln nimmt, um diese gegen die Huawei-Tochter auszutauschen? Für mich ist das der grösste Beweis, dass Huawei und die chinesische Regierung sehr eng zusammenarbeiten.
    • Caerulea 30.06.2019 09:10
      Highlight Highlight Huawei ist auf jeden Fall wichtig für China (Arbeitsplätze und Steuergelder) und wenn sie ihnen einen Gefallen schulden ist das sicher praktisch.
    • Avenarius 30.06.2019 11:45
      Highlight Highlight Sie kennen wohl die Geschichte der Huawei-Managerin nicht. Und naiv sind sie auch. Die Swisscom, die Telekom usw. alle arbeiten mit der Regierung zusammen.
      Lieber von einem friedvollen Land, wie China, ausspioniert werden, als von dem weltweit grössten Terror-Netzwerk der USA!
      In wieviel Dutzenden von Kriegen nach 1945 haben sich die USA selbst verwickelt? Zeit für Geschichtunterricht!!! Killing is our best Business !
    • Magnum 30.06.2019 13:58
      Highlight Highlight Du Avenarius, geh doch mal bitte nach Hong Kong oder Taiwan und erzähle demokratischen Aktivisten vom friedfertigen China. Peking hat den längst inhaltslos gewordenen Kommunismus ersetzt durch eine Einparteien-Herrschaft mit hemmungslosem Kapitalismus und Konsumismus, gestützt auf die Volksbefreiungsarmee und besoffen von wohlfeilem Nationalismus, der sich gegenüber Taiwan auch expansiv-aggressiv äussert.

      Im Ernst: Als Europäer sollte man weder den USA noch China hinterher dackeln, sondern vereint gegen beide auftreten, um nicht über den Tisch gezogen zu werden.
  • [CH-Bürger] 29.06.2019 22:51
    Highlight Highlight weitere Ansatzpunkte für "kulturübergreifende Zusammenarbeit", um die Lebensgrundlagen zu erhalten:
    - reduziert endlich die Fangquoten für Meeresfrüchte aller Art! allen voran Thun + Lachs
    - 1 kg Zuchtlachs benötigt 7kg Fischmehl, woher kommt dies wohl? NICHT nur aus Beifang
    - "nachhaltige Fangmethoden" EXISTIEREN NICHT; jede andere Behauptung ist eine Lüge
    - bringt den Chinesen bei, dass es NICHT ok ist, Haiflossensuppe zu essen
    - und dass das Horn des Nashorns aus demselben Material besteht wie unsere Fingernägel (könnt ja diese pulverisieren und als Potenzmittel verticken!)
    • Avenarius 30.06.2019 11:51
      Highlight Highlight ... gute Punkte. Hier noch ein Wesentlicher:
      Nicht das Auto, Flugzeug, Tankschiff, Luxusliner etc. machen das meiste CO2. Sondern die Fleischindustrie! Mehr als 52% aller C02-Ausstösse geht auf den Fleischverzehr zurück.
      Wenn wir also die Hälfte weniger Fleisch essen würden ..... dann sähen die Welt und wir schon einiges besser aus. Je mehr Totes man isst, desto mehr tot wird die eigene Seele (Tote-Seelen-Syndrom). Ursprünglich aus der Indianischen Kultur.
  • farbarch1 29.06.2019 22:42
    Highlight Highlight Wie kann man nur einen kritischen journalistischen Beitrag dermassen an Trump und seiner Gefolgschaft (Regierungsmitglieder) festmachen? Gibt es denn keine Alternativen dazu für eine sinnvolle Politik und deren Reflektion in den Medien?
    • Henzo 30.06.2019 06:45
      Highlight Highlight Genau das habe ich mir auch gedacht und nachv3/4 des Beitrags mit dem lesen aufgehört.
    • RicoH 30.06.2019 07:52
      Highlight Highlight An wen möchtest du denn diesen kritischen Bericht festmachen?

      Wenn die USA wieder vernünftige Politik betreiben, wird das sicher gebührend in den Medien reflektiert.
  • malu 64 29.06.2019 22:32
    Highlight Highlight Der amerikanische Entertainer mit seiner großartigen Regierung, findet immer einen Sündenbock. Kann von den eigenen Fehlern ablenken. China ist in manchen Technologien weiter als die Staaten. Das macht den Entertainer neidisch. Schaut man auf die amerikanische Infrastruktur, erinnert es mich an die 3. Welt.
    • Avenarius 30.06.2019 11:52
      Highlight Highlight 4000 Jahre Kultur und 150 Jahre "Kultur" sind ja auch kaum aufzuholen :-)
  • Hierundjetzt 29.06.2019 22:19
    Highlight Highlight Ich habe extrem Mühe damit das China von 2019 mit Frankreich von1906 als Vergleich herhalten muss. Das ist ein verbaler Spagat sondergleichen.

    Weder hatte Frankreich KZ noch wird die gesamte Bevölkerung überwacht. Weder hatte Frankreich ein extrem gutes weltweites Wirtschafts-Spionagenetz noch konnte man in Frankreich keine Firmen kaufen.

    Nein, China ist alles andere als der liebe Onkel den seltsame Westler uns immer wieder Mantramässig verkaufen möchten
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 29.06.2019 23:09
      Highlight Highlight Immerhin führt China weniger Kriege.
    • PaLve! 30.06.2019 00:58
      Highlight Highlight @olma...
      Und keine Kolonien.
      Weist du übrigens welcher Staat die ersten KZs baute??

      --> GB
    • RicoH 30.06.2019 08:12
      Highlight Highlight Warum Frankreich? Deine Argumentation könnte ebenso auf Deutschland und England übertragen werden.

      Ich habe Mühe mit Kommentaren, die einzelne Fakten aus dem Kontext reissen. Das Thema war als globale Betrachtung der autoritären Elite-Regimes gedacht und nicht als Vergleich einzelner Ausprägungen.

      Und was soll eigentlich die Bemerkung von "seltsame Westler"? Kann ich irgendwie nicht ernst nehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sägsäuber 29.06.2019 21:56
    Highlight Highlight An alle die sich vo fremden Richtern fürchten:
    Unsere Daten werden von US Internetfirmen abgesaugt, das US GPS registriert unsere Spuren, Cisco u.a. haben Zugriff auf unsere Kommunikation, kein FA 18 hebt ab, wenn es die USA nicht will, etc. etc.
    Spielt keine Rolle, die USA sind ja die „Guten“!
    • Sgt.Pepper 29.06.2019 23:14
      Highlight Highlight Etwas viel Verschwörungstheorien auf einmal. GPS ist ein passives System. Solange die USA das Signal senden kann ich damit machen was ich will.
    • Ueli der Knecht 29.06.2019 23:54
      Highlight Highlight Unter anderem auch deswegen schlage ich vor, dass die Schweiz endlich auch ein Betrittsgesuch in die Vereinigten Staaten von Amerika stellt, um dem schubladisierten EU-Betrittsgesuch eine echte Alternative gegenüber zu stellen.
    • Ueli der Knecht 30.06.2019 00:03
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass du mit dem GPS-Signal, welches dein Smartphone empfängt, wirklich machen kannst, was du willst. Ich meine, da überschätzt du deine Möglichkeiten.

      Ausserdem gibt es nicht nur GPS, um dich zu orten. Dein Handy strahlt noch jede Menge anderer nützlicher Informationen aus. zB. meldet es sich ständig an irgendwelchen Funkmasten an, und auch die Nachbarmasten "sehen" dein Handy.

      Was du alles auf dem Internet treibst, ist für Cisco&Co. tatsächlich völlig transparent.

      Dass die F/A-18 nicht gegen amerikanische Interessen eingesetzt werden kann, versteht sich von selbst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Quijote 29.06.2019 21:44
    Highlight Highlight Sehr solide und stringente Argumentation, super spannender Text. 👍
  • Hexentanz 29.06.2019 21:19
    Highlight Highlight Also technologisch ist China nicht so weit wie die USA. Huawei ist auf Wartung von speziellen Chip Linien angewiesen aus den USA, darum knallen die nicht einfach so schnell nen Intel chip raus.. Da sind Welten dazwischen. Ca. 10 Jahre zwischen 22nm und 7nm. Aber ja, was die USA macht motiviert die anderen nur, besser und unabhängiger von US Technologie zu werden.
  • bangelor 29.06.2019 21:10
    Highlight Highlight Also wenn man die USA direkt mit China vergleicht, sind die Staaten klar das kleinere Übel meiner Meinung nach. Es gibt dort freie Presse, Meinungsfreiheit, ein freies Internet und (fast) keine „Arbeitslager“ wo Leute aus politischen Gründen festgehalten werden. Gerade die Situation in Hongkong, mit den Uiguren und Social Scores bereitet mir viel mehr Sorgen als ein dümmlicher US President welcher sein Ego nicht im Griff hat...
    • loquito 29.06.2019 22:41
      Highlight Highlight Fast keine? Internierungslager minderjähriger Latinoamerikaner und Guantanamo, zusätzlich 10% der Bevölkerung im knast, auch dies trifft fast nur Minderheiten. Indigene leben bis heute in Reservaten und sind nicht Eigentümer der Ländereien... Also ich finde die halten gut mit Kina uund Nordkorea mit...
    • PaLve! 30.06.2019 01:00
      Highlight Highlight @loquito
      Vorallem darf man nicht vergessen, was die USA alles für blutrünstige Diktaturen aufgebaut haben
    • Butschina 30.06.2019 05:46
      Highlight Highlight bangelor, ich finde Minderheiten werden in den USA ziemlich effektiv unterdrückt, leider. Ich habe eher den Eindruck, dass die USA geschickter im verkaufen ihrer Hinterhältigen Handlungen sind. Beide Länder treten Menschen regelmässig mit Füssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 29.06.2019 21:09
    Highlight Highlight Hat da Trump bei der Argumentation an das Verhalten der USA gedacht?
    • pamayer 30.06.2019 09:55
      Highlight Highlight Die Frage wäre viel eher:
      Hat Trump je etwas gedacht?
    • FrancoL 30.06.2019 14:09
      Highlight Highlight @üamayer: auch die Dümmsten habe ein Gehirn und es ist nicht jedem gegeben dieses richtig einzusetzen.
  • Hardy18 29.06.2019 21:05
    Highlight Highlight Die ganze Person ist ein Schuss ins eigene Bein.
    • Ueli der Knecht 30.06.2019 00:12
      Highlight Highlight Eher eine golden Shower... ;/
  • Pointer 29.06.2019 21:03
    Highlight Highlight «Dies wird damit begründet, dass sich das Land auf weltweitem Expansionskurs befinde, ohne sich dabei um Demokratie und Menschenrechte oder faires Verhalten im globalen Technologiewettbewerb zu kümmern.»
    China hat mit den USA da auch einen sehr guten Lehrmeister!

Neue Enthüllungen bringen Trump unter Druck ++ Ukraine-Sondergesandter zurückgetreten

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