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FILE - This July 20, 2011 file photo, captured through the window of a closed aircraft, shows an aerial view of Pag-asa Island, part of the disputed Spratly group of islands, in the South China Sea located off the coast of western Philippines. China's ambiguous territorial claims have brought it into a tense, 14-day high seas standoff with the Philippines over the Scarborough Shoal, another disputed territory among numerous islands, reefs and coral outcrops in the South China Sea, with rich fishing grounds and other resources. The impasse has reignited concerns about potential conflict in the South China Sea, one of the world's busiest seas lanes and home to a myriad of competing territorial claims, most notably the Spratly Islands, which are south of the shoal. (AP Photo/Rolex Dela Pena, Pool, File)

Die Hoffnungsinsel gehört zur Gruppe der Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer. Die Philippinen beanspruchen das Eiland für sich. Bild: AP Pool EPA

Künstliche Inseln, Flugpisten, Raketenbasen: Wie Peking im Südchinesischen Meer seine Muskeln spielen lässt

Das Reich der Mitte erhebt Anspruch auf grosse Teile des Südchinesischen Meers. Die USA reagieren gereizt, doch Peking lässt sich nicht beirren. Worum geht es?

Bernhard Zand, Peking / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Für die Amerikaner steht in diesem Jahr zum ersten Mal ein Konflikt im Vordergrund, der vielen Europäern weit entfernt erscheint, der für Washington inzwischen aber zu einem der entscheidenden Probleme mit Peking geworden ist: Chinas Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer.

China baut Riffs zu Landebahnen um

Seit dem Amtsantritt von Staatschef Xi Jinping 2013 bauen die Chinesen ihre Präsenz in dem strategisch bedeutenden, fisch- und rohstoffreichen Seegebiet zwischen China und Malaysia, den Philippinen und Vietnam aus. Baggerschiffe schütten Inseln und Riffe auf, die chinesischen Streitkräfte errichten Häfen und Flugpisten, stationieren sogar Raketen. Viele dieser Inseln und Riffe werden aber auch von anderen Staaten der Region beansprucht. Die meisten dieser Staaten sind Verbündete der USA.

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Die Spannungen im Streit um die Spratly-Inseln dauern seit Jahren an. Sowohl Peking als auch Taiwan, Vietnam, Brunei, Malaysia und die Philippinen erheben Anspruch auf das Gebiet. karte: spiegel online

Über Jahre haben chinesische Regierungen sich damit zurückgehalten, ihre Ansprüche militärisch geltend zu machen. Doch mit seinem wirtschaftlichen Gewicht hat Chinas Selbstbewusstsein zugenommen. Pekings Anspruch auf fast 80 Prozent des Südchinesischen Meeres, so verkündet das Aussenministerium inzwischen fast wöchentlich, seien «unbestreitbar».

Worum geht es?

Für unbestreitbar halten auch Chinas Nachbarn ihre Rechte – und da sie für sich genommen alle deutlich kleiner sind als ihr grosser Nachbar, fürchten sie, von der wachsenden Seemacht China dominiert zu werden. Als Erste wandten sich 2013 die Philippinen an den Ständigen Schiedshof in Den Haag, um die Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer von einer internationalen Instanz klären zu lassen. Das Urteil wird in den kommenden Wochen erwartet.

Was wollen die Chinesen?

Offiziell begründet Peking seinen Anspruch historisch: Seit der Antike kreuzten chinesische Fischer in den Gewässern um die Paracel- und Spratly-Inseln. Es sei nur folgerichtig, dass Peking diese Inseln nun besiedle und verteidige. Nur wenige internationale Rechtsexperten folgen dieser Argumentation, und kaum jemand erwartet, dass ihr der Schiedshof in Den Haag folgen wird.

Der wahre Grund für Pekings Inselausbau ist ein strategischer. China, die grösste Handels- und zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Welt, sieht sich zur See von zwei «Inselketten» umgeben: Die eine zieht sich von Japan über die Philippinen bis Indonesien, die andere von den Aleuten bis zur Marianeninsel Guam. Fast alle diese Territorien stehen entweder mit den USA im Bunde oder sind, wie Guam, selbst Teil Amerikas.

Käme es je zu einem Konflikt mit Washington, so fürchten Chinas Generäle, seien sie eingekreist. Zumindest ihr maritimer Vorhof, das Südchinesische Meer, müsse deshalb unter chinesischer Kontrolle stehen.

epa04742923 An areal photo taken though a glass window inside a military plane of the alleged on-going reclamation by China into mischief reef in the Spratly group of islands in the South China Sea, west of Palawan, Philippines, 11 May 2015. Armed Forces of the Philippines military chief General Gregorio Catapang Junior visit Pagasa island(Thitu Island) came amid escalating tensions with China over its alleged reclamation and building activities in the disputed South China Sea. The general said his trip aimed to establish that 'Pagasa is a territory of the Republic of the Philippines.' He also assured the residents that the Philippine military are ready to protect the against any aggression from China.  EPA/RITCHIE B. TONGO / POOL

In der Umgebung der Spratly-Inseln werden grosse Vorkommen von Erdgas und Öl vermutet. Bild: EPA POOL

Was wollen die Amerikaner?

Amerika sieht sich, wie der auf Hawaii geborene Präsident Barack Obama sagt, als «eine pazifische Nation». Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs kreuzen die Schiffe der U.S. Navy im westlichen Pazifik. Sie haben, zumindest seit dem Vietnamkrieg, die Seefahrtsrouten der Region gesichert und Ländern wie Südkorea, Taiwan und Japan den wirtschaftlichen Aufstieg ermöglicht.

Für Washington und seine Verbündeten stört Chinas Expansion im Südchinesischen Meer einen über Jahrzehnte bewährten Status quo. Peking errichte mit seinen künstlichen Inseln eine «Grosse Mauer der Selbst-Isolation», so warnte US-Verteidigungsminister Ashton Carter am Wochenende auf einer Sicherheitskonferenz in Singapur.

Die meisten Militärs und Verteidigungspolitiker der Region stimmten ihm zu. Die wenigsten aber nannten China dabei beim Namen – zu gross ist mittlerweile ihre wirtschaftliche Abhängigkeit von ihrem grossen Nachbarn.

Wie gefährlich ist der Inselstreit?

Seit Jahren häufen sich Zwischenfälle im Luftraum über dem Südchinesischen Meer, bei denen sich amerikanische Aufklärer und chinesische Jagdflieger gefährlich nahekommen. Mitte Mai fehlten nach amerikanischen Angaben nur knapp 20 Meter bis zu einer Kollision.

Peking plane, so berichtete vergangene Woche die über Chinas Militär meist gut informierte «South China Morning Post», die Einrichtung einer Flugüberwachungszone über der Region. Das würde bedeuten, dass sich Piloten bei den Chinesen anmelden müssten, bevor sie in den Luftraum über dem Südchinesischen Meer einfliegen. 2013 hatte Peking im Ostchinesischen Meer eine solche Zone ausgerufen. Das Pentagon schickte zwei B52-Bomber los, und die Piloten meldeten sich nicht bei den Chinesen an. Peking beliess es bei diplomatischen Protesten.

Weder Peking noch Washington dürften wirklich an einer Eskalation interessiert sein. Zu viel steht auf dem Spiel. China und die USA sollten sich gemeinsam um ein «asiatisch-pazifisches Sicherheitsnetzwerk» bemühen, schlug US-Verteidigungsminister Carter in Singapur vor. Auch Chinas Präsident Xi Jinping spielte die Bedeutung des Konflikts nach einem Treffen mit John Kerry herunter: Die Beziehungen zwischen den beiden Weltmächten seien «ziemlich normal», sagte er. Der Pazifik sei «keine Arena für Rivalitäten».

Was bedeutet der Konflikt für Europa?

Fast ein Drittel des internationalen Seeverkehrs verläuft über Routen im Südchinesischen Meer, darunter auch die gewaltigen Öl- und Erdgaslieferungen aus dem Nahen Osten nach China und Japan sowie der Grossteil des chinesischen Exports Richtung Europa.

Wie beim G7-Gipfel in Japan deutlich wurde, teilen die westlichen Industriestaaten Amerikas Sicht auf den Konflikt. Bundeskanzlerin Merkel wird diesen Standpunkt bei ihren Gesprächen am Wochenende voraussichtlich bekräftigen. Das wird Peking ärgern – doch China spielt auf Zeit. Amerika mag militärisch, Europa als Ganzes ökonomisch stärker sein als das Reich der Mitte, doch Chinas Dominanz im westlichen Pazifik nimmt von Jahr zu Jahr zu.

Zusammengefasst: Chinas Expansion im Südchinesischen Meer irritiert die USA. Immer wieder gibt es Zwischenfälle im Luftraum. Für die Volksrepublik hat das Gebiet grosse strategische Bedeutung, auch zur eigenen Verteidigung. An einer gefährlichen Eskalation des Konflikts sind aber weder Peking noch Washington interessiert, zu wichtig sind die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Go-away 08.06.2016 19:09
    Highlight Highlight Warum ist das überhaupt das Problem der USA?
    Die USA sollten jetzt endlich einmal begreifen, das sie nicht die Weltpolizei sind und das Non-plus-Ultra in der Politik.
  • MrJS 08.06.2016 16:36
    Highlight Highlight Die Situation ist äusserst komplex dort unten. Nicht zu unterschätzen sind die Auswirkungen der nordkoreanischen Atompolitik. Auf den Besitz (oder der baldige) von Atomraketen des Kim Regims reagierte die USA mit der Verlegung von immer raffinierteren Abfangraketen nach Südkorea. Diese setzen aber faktisch auch die Atomraketen (und somit nukleare Abschreckung) der Chinesen ausser Gefecht. China versucht seither seine Atomraketen in U-Booten zu platzieren. Um mit den U-Booten unentdeckt zu fahren braucht China freie See, und möchte deshalb die Amerikaner aus dem Südchinesischen Meer vertreiben
    • Qwertz 08.06.2016 18:52
      Highlight Highlight keine Ahnung ob das stimmt aber es tönt irgendwie logisch
    • ramonke 08.06.2016 20:14
      Highlight Highlight und wieso brauchts freie see um mit ubooten zu fahren?^^
  • zombie woof 08.06.2016 15:59
    Highlight Highlight Das gehört genauso zur Strategie China's wie das aufkaufen von Seehäfen, Flughäfen, bauen von Infrastruktur in Afrika um an Rohstoffe zu kommen usw. Wer sich mal genauer mit dem Thema Seetransport und Rohstoffvorkommen befasst, merkt schnell mal, wer die Verkehrsströme beherrscht, beherrscht den Handel.
  • stan1993 08.06.2016 15:42
    Highlight Highlight Was die Amerikaner im Südchinesischen Meer zu suchen haben ist mit immer noch schleierhaft..
    • Fabio74 08.06.2016 16:46
      Highlight Highlight willst alles den Chinesen überlassen? Die USA sind Schutzmacht u.a. von Taiwan und den Philippinen
    • LaPaillade #BringBackHansi 08.06.2016 17:44
      Highlight Highlight Dann würde ich ansonsten einen Blick in ein Geschichtsbuch empfehlen. Stichworte Chinesischer Bürgerkrieg und Spanisch-Amerikanischer und Phillippinischer-Amerikanischer Krieg.
    • Fabio74 08.06.2016 18:21
      Highlight Highlight @geshitstormt: Weiss nicht woher dein USA-Hass kommt, aber er scheint chronisch zu sein.
      Inwiefern man einen Rechtsstaat mit vielen Fehlern ablehnt und eine totalitäre Diktatur, die von Rechtsstaat meilenweit weg ist, zujubelt weiss ich nicht.
      Die Chinesen beuten Afrika aus indem sie Rohstoffe holen und die Infrastruktur mit chinesischen Arbeitern oder Gefangenen bauen
      Die Ausdehnung des Machtbereichs im südchinesischen Meer dient der Macht über Rohstoffe und der Kontrolle über die Nachbarn ringsrum. Dass diese Angst haben vor einem so grossen China müsste klar sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LaPaillade #BringBackHansi 08.06.2016 14:45
    Highlight Highlight Guter Artikel, sehr interessantes Thema.
  • Hugeyun 08.06.2016 14:32
    Highlight Highlight Sind das künstliche Riffe oder zerstört China ernsthaft unsere wertvollen natürlichen Riffe?
    • jellyshoot 08.06.2016 14:57
      Highlight Highlight in der bilderreihe oben (bild 8) scheint mir das ursprungsbild doch nach einem natürlichen riff auszusehen ...
    • Fumo 08.06.2016 15:40
      Highlight Highlight Wenn es die USA macht -> ist ok
      Die Araber -> ist ok
      in Süd-Amerika -> ist ok
      Hong Kong als es noch britisch war -> ist ok

      aber wenn es die Chinesen machen, nein das geht ja gar nicht. "Unsere" wertvollen Riffen... (besitzt du Riffe?)
      Traurige Doppelmoral die hier herrscht.
    • Fabio74 08.06.2016 16:48
      Highlight Highlight nein es geht grundsätzlich nicht.
      HK schüttet Land auf wie VAE umd die Landfläche zu vergrössern.
      Die chinesen schütten Riffe zu Inseln auf, die weit ausserhalb ihrer Hoheitsgewässer sind um das Meer für sich zu beanspruchen.
      Man merke den Unterschied
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