Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Uber stellt Pläne für fliegende Taxis vor – erste Tests ab 2020



Uber will seine Transportdienste in einigen Jahren auch in der Luft anbieten. Der Fahrdienst-Vermittler stellte am Dienstag Pläne für ein Netzwerk aus kompakten Fluggeräten vor, die Menschen in der Stadt befördern.

Uber fliegende Taxis Vertiport

Vom selbstfahrenden Auto zum selbstfliegenden? Uber hat grosse Pläne. So stellt sich Uber im Moment die «Vertiports» vor. Bild: uber

Die Technik soll von Partnern wie dem Helikopter-Hersteller Bell oder dem Flugzeugbauer Embraer kommen. Uber will ein Netz aus «Vertiports» betreiben, an denen die Fluggeräte senkrecht starten und landen können.

Zum Jahr 2020 sind Tests in der texanischen Stadt Dallas und Dubai geplant. Das Ziel sei, drei Jahre später einen kommerziellen Betrieb aufzunehmen.

AeroMobil display their latest prototype of a flying car, in Monaco, Thursday, April 20, 2017. The light frame plane whose wings can fold back, like an insect is boosted by a rear propeller. The company says it is planning to accept first preorders for the vehicle as soon as later this year. (AP Photo/Claude Paris)

So könnten fliegende Autos in Zukunft aussehen. AeroMobil hat einen Prototyp gebaut. Bild: Claude Paris/AP/KEYSTONE

Uber hatte Interesse am Luftverkehr in Städten bereits mit einem Strategiepapier im vergangenen Herbst gezeigt – jetzt folgt die Umsetzung.

Das Unternehmen argumentiert, dass die Strassen vollgestopft mit Autos und teuer im Unterhalt seien und man deshalb in die Luft ausweichen müsse. Uber rechnet vor, dass die Beförderungskosten pro Passagier und Kilometer mit der Zeit mit denen in heutigen Fahrdiensten vergleichbar sein könnten.

Für Uber sind die hochfliegenden Pläne eine willkommene Ablenkungen von immer neuen Negativ-Schlagzeilen in den vergangenen Wochen und Monaten. Nach Enthüllungen einer Software-Entwicklerin wird intern geprüft, ob die Firmenkultur frauenfeindlich und diskriminierend ist. Mitgründer und Chef Travis Kalanick musste versprechen, erwachsener zu agieren, nachdem er bei einem Wortgefecht mit einem Uber-Fahrer gefilmt wurde.

Die Google-Schwesterfirma Waymo wirft Uber vor Gericht ein Einsatz gestohlener Roboterwagen-Technologie vor. Hinzu kommen die fortlaufenden Milliardenverluste, mit denen Uber für das rasante internationale Wachstum bezahlt. Die aktuellen Finanzen stellen nach Ansicht einiger Beobachter auch die Umsetzung der ambitionierten Flugtaxi-Pläne in Frage.

Uber ist nicht alleine

Auch andere Unternehmen denken über Luft-Mobilität in der Stadt nach. Airbus arbeitet an Fluggeräten dafür. Die chinesische Firma Ehang will in diesem Jahr ebenfalls in Dubai Tests mit einer Art Riesen-Drohne starten, die eine Person befördern kann.

Noch mehr Fliegendes 

abspielen

Am Montag wurde auch ein von Google-Mitgründer Larry Page finanziertes Projekt zur Entwicklung kleiner Passagier-Fluggeräte der US-Firma Kitty Hawk vorgestellt. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Beto gegen Donald: Showdown an der «Grenzmauer» in Texas

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel

Mirco Müller – ein vergessener Titan auf dem Weg zum Millionär

Link zum Artikel

Hacker verkauft 617 Millionen Nutzerdaten im Darknet – diese 16 Seiten sind betroffen

Link zum Artikel

Ohne Solarium und Haarpracht – wie Donald Trump wirklich aussieht 😱

Link zum Artikel

Zersiedelungs-Initiative abgeschmettert: So lief der Abstimmungssonntag

Link zum Artikel

«Ich war überrascht, dass es reicht» – Corinne Suter holt in der WM-Abfahrt Silber

Link zum Artikel

Kantonale Vorlagen: Basel versenkt Spitalfusion, Berner Energiegesetz scheitert hauchdünn

Link zum Artikel

Frauen schreiben ihren Freunden: «Ich will ein Baby» – die Antworten sind 😱😱😱

Link zum Artikel

WLAN auf dem Mars? Bibis Beauty Palace liefert TV-Blamage für die Ewigkeit

Link zum Artikel

Diese 7 Fälle zeigen, was bei der Rüstungsbeschaffung in der Schweiz alles schief läuft

Link zum Artikel

Hey Emma, Suff-SMS-Sandro hat auch ein paar Sex-Fragen an euch Frauen!

Link zum Artikel

Stimmen diese 9 Koch-Mythen wirklich?

Link zum Artikel

Dieser NBA-Star erfuhr gerade mitten im Spiel, dass er getradet wurde

Link zum Artikel

Wenn du in der (Fake-)Sexfalle sitzt – so kommst du wieder raus

Link zum Artikel

So klicken, blocken und spulen wir die Werbung weg – die Fakten in 15 Punkten

Link zum Artikel

Auf einer Party aufs Klo, das gar keins war...Diese Jodel-Geschichte hat kein Happy-End 😱

Link zum Artikel

Leute, PICDUMP! 🙏

Link zum Artikel

Google reserviert jetzt für dich in Schweizer Restaurants (aber nicht per Telefon)

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • David Rüegg 26.04.2017 07:12
    Highlight Highlight Achtung Kalauer...
    ...
    ...
    UBER - Flieger ☺️
  • rodolofo 26.04.2017 07:08
    Highlight Highlight Fliegende Taxis und unterirdische Löhne für die Taxi-Piloten.
    Das ist die "Schönste aller Neuen Welten" mit Uber...
    • Matthias Studer 26.04.2017 07:53
      Highlight Highlight Die werden wahrscheinlich ohne Pilot fliegen.
    • Simon Haederli 26.04.2017 08:19
      Highlight Highlight Taxi-Piloten? Nein, sicher nicht die Absicht von Uber! Wenn schon dann selbstfliegend. Aber solche Ideen werden keine Chance haben, da zu gefährlich in der Stadt, zu viele "Lufttaxis" würden benötigt und ausserdem eine nicht zu unterschätzende Lärmbelastung...
      #boycottUber

Das Aus für den Riesenflieger: Airbus stellt Produktion des A380 ein

Das war's für den weltgrössten Passagierflieger: Airbus stellt die Produktion des A380 ein. Nachdem die arabische Fluggesellschaft Emirates ihre Bestellung von 162 auf 123 Maschinen reduziert habe, gebe es keine Grundlage mehr für eine Fortsetzung der Produktion, teilte der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern mit. Die letzte Auslieferung ist für 2021 geplant.

In den letzten Jahren hatte kaum noch eine Fluglinie den Riesenflieger geordert. Die Jahresproduktion wurde von zeitweise bis zu 30 …

Artikel lesen
Link zum Artikel