Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Proteste gegen Nestlé in Lausanne am 12. April: Der Konzern soll für den Wassermangel im französischen Vittel verantwortlich sein. Bild: EPA/KEYSTONE

Wie Nestlé sein «Watergate» im französischen Vittel kontert

Nestlé ist im französischen Dorf Vittel wegen seiner Wasser-Politik in die Kritik geraten. Nun will der Konzern kontern.

06.06.18, 05:12 06.06.18, 14:45

Benjamin Weinmann / Nordwestschweiz



Der Nahrungsmittelmulti Nestlé ist in den französischen Vogesen mit einem «Watergate» konfrontiert. Auslöser ist ein Bericht der ZDF-Sendung «Frontal21» über den sinkenden Grundwasserspiegel im französischen Kurort Vittel. Von dort bezieht Nestlé sein Wasser für die Millionen von Flaschen, die in die ganze Welt exportiert werden. Der Vorwurf der TV-Reportage: Unter anderem wegen Nestlé sinke der Grundwasserspiegel jährlich um 30 Zentimeter – in den letzten 40 Jahren total um 10 Meter.

Zufall oder nicht: Für morgen Donnerstag hat Nestlé Waters einen Presseanlass in Vittel anberaumt, zu dem internationale Journalisten eingeladen wurden. Titel der Veranstaltung: «Nestlé Waters verstärkt sein globales Versprechen für ein proaktives, umfassendes und nachhaltiges Wasser-Management.» Auch der CEO der Firmensparte, Maurizio Patarnello, ist für den Event angekündigt. In der Einladung heisst es, man wolle das Agrivair-Programm genauer vorstellen, das Nestlé vor über 25 Jahren in Vittel implementiert habe, um die Wasserqualität zu schützen. Es hilft den Landwirten bei der Umstellung auf eine pestizidfreie Landwirtschaft und fördert die Biodiversität.

Im vergangenen Herbst kündigte Nestlé zudem an, dass 20 seiner weltweiten Fabriken bis 2020 mit dem Gütesiegel AWS (Alliance for Water Stewardship) zertifiziert sein sollen. Das AWS-Label wurde 2014 von Industriefirmen, Behörden, akademischen Instituten und Umweltschutzverbänden wie dem WWF gegründet mit dem Ziel, den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser zu verbessern.

Pläne für eine Pipeline

Das alles ändert nichts daran, dass im 5000-Seelen-Dorf Vittel laut «Frontal21» die Wogen hochgehen. So sagt ein lokaler Schäfer: «Die Einwohner unseres Dorfes leiden unter Wassermangel. Und zwar so extrem, dass der Bürgermeister gezwungen ist, im Sommer mit einem Tankwagen Wasser von ausserhalb zu holen.»

Zu reden geben vor allem Gedankenspiele für den Bau einer Pipeline, um Wasser von ausserhalb nach Vittel zu bringen. Im ZDF sagt ein Mitglied der Umweltkommission des Departements Grand Est, diese könnte 20 Millionen Euro kosten und müsste wohl von den Bürgern bezahlt werden. Laut dem Bericht ermittelt ausserdem die Staatsanwaltschaft gegen eine Lokalpolitikerin wegen Lobbyismus für Nestlé. Der Konzern weist diesen Vorwurf «entschieden zurück». Zudem behauptet eine Sprecherin, dass die 745'000 Kubikmeter Wasser, die 2017 für die «Vittel Bonne Source» im betroffenen Gebiet abgefüllt wurden, nur einem Viertel der Gesamtentnahme entsprechen. Der Rest entfalle auf andere Nutzer.

Aufgrund der Situation habe man ein Programm zur Wassereinsparung initiiert, mit dem die Entnahme um einen Viertel – 250'000 Kubikmeter pro Jahr – verringert wurde. Nestlé werde zudem jede Lösung unterstützen, die dem Schutz der Quellen diene. Der Medienanlass in Vittel habe nichts mit der ZDF-Berichterstattung zu tun. Es gehe um das Konzept der verantwortungsvollen Wasserbewirtschaftung sowie die AWS-Zertifizierung, die weit über Vittel hinaus gehe.

Nestlé Waters ist der weltweit grösste Hersteller von abgefülltem Wasser mit 95 Produktionsstätten in 34 Ländern. Zum Portfolio gehören nebst Vittel Marken wie Henniez, S. Pellegrino, Perrier oder Nestlé Pure Life. Diese Präsenz sorgt regelmässig dafür, dass Nestlés Wasserpolitik missbilligt wird. So monieren Kritiker im US-Staat Michigan, Nestlé würde einen Billigstpreis für die Wasserrechte zahlen. Und bei jeder Dürreperiode in Kalifornien geraten Nestlés Abfüllpraktiken ins Visier von Umweltschützern. (aargauerzeitung.ch)

Video: SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

129
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
129Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Real John Doe 06.06.2018 16:02
    Highlight Seit "Bottled Water" versuche ich auf Nestlé Wasser (und andere Produkte) zu verzichten. Gelingt nicht immer aber grösstenteils.

    Zitat aus dem Annual Report 2000: "Die Erfolgsgeschichte der Marke Nestlé Pure Life nahm 1998 ihren Anfang, als das Wasser in Pakistan eingeführt wurde. Darauf folgten 1999 Brasilien und im Jahr 2000 weitere Länder Asiens und Lateinamerikas."

    Eine Erfolgsgeschichte nennt man das also wenn auf Kosten der Ärmsten dieser Welt Geld verdient wird. Brabeck hat mit seinem Statement alles gesagt.
    10 0 Melden
    • Snowy 07.06.2018 10:21
      Highlight Ich mag Nestlé auch nicht besonders - trotzdem sollte man bei der Wahrheit bleiben.

      Brabeck sprach sich dafür aus, dass Wasser nicht gratis sein darf (v.a. in Gebieten mit Wasserknappheit) weil es sonst verschwendet wird.

      Er sagt im Folgesatz, dass jeder Mensch unbedingt Anrecht auf mindestens 6L Wasser/Tag haben müsse, welche man für Hygiene und Konsum minimal benötigt.

      https://www.nestle.ch/de/nestleschweiz/fragen-sie-nestle/antworten/fragnestle22_de
      1 3 Melden
  • JoeyOnewood 06.06.2018 13:03
    Highlight „Wasser ist kein Menschenrecht“ - wenigstens ist der alte Brabeck ehrlich. Wer sich Nestlé-Wasser nicht leisten kann, muss halt sterben...

    Das was Nestlé da auf der ganzen Welt anrichtet, ist etwas vom widerwärtigsten überhaupt.

    Nestlé im allgemeinen, aber vorallem Nestlé-Wasser muss boykotiert werden.

    Jeder der in der Schweiz Wasser in Flaschen kauft, hat sowieso ein paar Leitungen nicht richtig verdratet. Kauft euch ne gute alte Sigg-Flasche und füllt diese mit unserem weltbekannten „Hahnenburger“, jederzeit und fast überall verfugbar. Und wenn ihr Sprudel wollt, gibts Soda-Club. Prost!
    30 3 Melden
    • Snowy 07.06.2018 10:21
      Highlight Ich mag Nestlé auch nicht besonders - trotzdem sollte man bei der Wahrheit bleiben.

      Brabeck sprach sich dafür aus, dass Wasser nicht gratis sein darf (v.a. in Gebieten mit Wasserknappheit) weil es sonst verschwendet wird.

      Er sagt im Folgesatz, dass jeder Mensch unbedingt Anrecht auf mindestens 6L Wasser/Tag haben müsse, welche man für Hygiene und Konsum minimal benötigt.

      https://www.nestle.ch/de/nestleschweiz/fragen-sie-nestle/antworten/fragnestle22_de
      1 3 Melden
  • Herr Kules 06.06.2018 12:45
    Highlight Sch****t auf Nestlé. Trinkt Hahnenburger
    22 1 Melden
  • nickmiller 06.06.2018 12:16
    Highlight Jeden, der in der Schweiz oder einem Land mit ähnlicher Wasserqualität kohlesäurefreies Mineralwasser kauft, sollte man kläpfen.
    16 6 Melden
    • Silent_Revolution 06.06.2018 14:07
      Highlight Was reden denn hier alle von Mineralwasser?

      Als ob die Problematik nur Nestle`s Mineralwasser betrifft, sie stehen nur etwas öfter in den Medien als Coca - Cola, Danone, Unilever oder Pepsico.

      Die Wasserprivatisierung oft in der dritten Welt in Gebieten der Hungersnot verbunden mit Versorgungsproblemen in der Umgebung betrifft alle Nahrungsmittelriesen.

      Willst du nun jeden "kläpfen" der mit einem Cola, Fanta, was auch immer herumläuft?

      Wetten auch du konsumierst Produkte von oben genannten Firmen?
      14 3 Melden
    • nickmiller 06.06.2018 17:20
      Highlight Ich verstehe einfach Leute nicht, die in der Schweiz stilles Wasser kaufen, obwohl man gerade so gut Hahnenburger konsumieren kann. Die Plastikproblematik kommt da auch noch dazu. Das ist das einzige was ich sagen wollte :)
      4 2 Melden
    • Silent_Revolution 06.06.2018 20:12
      Highlight Zu Hause "Hahnenburger" trinken? Jederzeit! Aber unterwegs?!

      Also wenn ich zwischen den mit Urin, Fäkalien und sonstigen Keimen verunreinigten öffentlichen Wasserhähnen und dem Nestle Wasser entscheiden muss, nehme ich jederzeit Letzteres.

      PET Flaschen sind im heutigen Plastikmüll noch das geringste Problem.

      Und Süssgetränke beinhalten auch die Wasser- und Plastikproblematik, sind zudem gesundheitlich bedenklich und somit noch etwas sinnloser als der Kauf von stillem Mineralwasser.
      2 3 Melden
    • Snowy 07.06.2018 10:22
      Highlight Wieso sollte öffentliche Wasserhähnen verunreinigt sein?
      4 1 Melden
    • Silent_Revolution 07.06.2018 13:08
      Highlight Snowy

      Dein Ernst?

      Weil sie hunderte Personen kurz nach dem Toilettengang benutzen.
      0 3 Melden
    • Snowy 07.06.2018 15:05
      Highlight Ich meinte eher das Wasser selbst (welches ich trinke im Gegensatz zu den Wasserhähnen..;)
      2 0 Melden
    • Silent_Revolution 07.06.2018 17:05
      Highlight Das saubere Wasser kommt aus einer Öffnung, welche zig Menschen zuvor mit ihren dreckigen Händen berührt haben.

      Jetzt verständlich? :)

      Wenn man wie ich schon Leute gesehen hat, die ins Lavabo uriniert und ge........ haben, dann trinkt man kaum jemals aus einem öffentlichen Wasserhahn.
      0 3 Melden
  • meine senf 06.06.2018 11:49
    Highlight Mineralwasser-Trinker sind nichts als Marktingopfer.

    Vielleicht könnte man so das Hahnenwasser beliebter machen:

    An den Lavobos wird neben Heiss und Kalt ein dritter Hahn moniert. Dieser ist goldfarbig gestaltet und es steht in schön designter Schrift und mit Stockfotos von gutaussehenden sporttreibenden grinsenden Menschen "Exclusive Pure VIP LifeStyle SmartWater" drauf und der Preis wäre mind. 100x so hoch.

    Natürlich würde offengelegt, dass genau das selbe Wasser rauskommt wie beim normalen Hahn. Es geht ja um die Verpackung und nicht um den Inhalt. Jede Wette, das würde ein Erfolg werden
    22 7 Melden
  • Maragia 06.06.2018 11:40
    Highlight Eigentlich sollte der Verkauf von Mineralwasser in der Schweiz verboten werden. Damit würden wir etwas wirklich gutes für die Umwelt tun!!
    12 6 Melden
  • Berner 06.06.2018 11:18
    Highlight Der Wasserverbrauch sank von 4.6 Mio. m3 im Jahr 1980 auf 3.3 Mio. m3 im Jahr 2010.
    Quelle: http://www.gesteau.fr/sites/default/files/calcul_vol_max_prelevables_rapport_brgm.pdf
    3 2 Melden
  • The oder ich 06.06.2018 09:45
    Highlight Als Lokalpatriot trinke ich natürlich Wasser aus meiner Gegend und lasse es mir nicht aus dem Ausland herbeikarren

    (und weder Nestlé noch ein Bierkonzern konnten diese Familienfirma bisher kaufen)
    37 3 Melden
    • tromboner 06.06.2018 10:07
      Highlight Iiiiiih Friedhofswasser 😆
      8 6 Melden
    • The oder ich 06.06.2018 10:37
      Highlight @tromboner: Du bist aber alt, dass Du den "Lychewasser"-Joke noch kennst, der seit 1969 obsolet ist ^^
      10 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 06.06.2018 09:39
    Highlight Bei uns hätte der Kanton die Oberaufsicht über Wasserentnahmen. Wie ist das in Frankreich geregelt?
    19 0 Melden
  • Djinn 06.06.2018 09:22
    Highlight Ergo tragen 75 ihrer Produktionsstätten kein AWS-Label. Daraus folgt: Sie sind gut 3/4 Arschlöcher. Ernüchternd.
    34 4 Melden
    • Gretzky 06.06.2018 10:54
      Highlight Nö, eigentlich sind sie zu 100% Ar... Den alles was sie für die Wasserqualität tun, ist reines Investment um mehr Umsatz und Gewinn zu generieren. Das die Typen damit auch noch Werbung machen ist an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten. Aber das ist bei allen Multis so. Da werden irgendwelche Pseudomassnahmen als Rettung der Welt verkauft, dabei fahren sie den Karren, aufgrund ihrer Gier nach mehr Profit, mit Vollgas gegen die Wand. Und wir sitzen hinten im Bus, schauen zu und zucken mit den Schultern.
      32 4 Melden
    • supremewash 06.06.2018 14:22
      Highlight Möchte Nestlé nicht verteidigen, aber wer verkauft denn die Nutzungsrechte, und zu welchem Preis und zu welchen Bedingungen?
      Darüber hört man ja nichts. Kann ja auch nicht angehen dass man ein Unternehmen das ganze Grundwasser abführen lässt.
      14 1 Melden
    • Dan Ka 06.06.2018 17:20
      Highlight Das wirklich Üble... die Brabecks dieser Welt sind dermassen weit abgehoben, die GLAUBEN, dass Sie entscheidend zum Wohl der Welt (durch den Erfolg ihrer Firma) beitragen. Aktiv werden Sie bloss, wenn der Aufschrei so gross wird, dass die Firma schaden nehmen könnte. Was wir als rationell und menschlich anschauen ist für diese Top-Kader nicht nachvollziehbar. Von Aktionären gern gesehene Soziopathen halt.
      4 1 Melden
  • Urs457 06.06.2018 09:20
    Highlight Wenn ich die Kommentare so lese, dann muss die Trinkwasser-Initiative, die der Wasserverschmutzung durch unsere lieben Bauern einen Riegel schieben will, haushoch angenommen werden. Gut so 😀!
    34 3 Melden
    • meine senf 06.06.2018 11:34
      Highlight Hoffentlich. Das Problem ist nur, Artikel wie diese werden vor allem von jenen angeklickt und evtl. kommentiert, die sich schon für die Thematik interessieren. Sehr repräsentativ müssen die Kommentare daher nicht sein (wie immer bei Kommentarspalten oder auch bei Online-Umfragen innerhalb bestimmter Artikel).
      7 0 Melden
  • Herbert Anneler 06.06.2018 09:01
    Highlight Offenbar reicht es, nur den Namen Nestlé zu erwähnen, um auf Halbwahrheiten hereinzufallen. Kommt mir vor wie Hexenverbrennung. Kein Wort davon, dass Vittel der Ort mit der höchste Biodiversität in Frankreich ist, dass die Gemeinde Vittel dank Nestlé seit 40 Jahren einen grossen Aufschwung verzeichnet und selber immer mehr Wasser verbraucht, dass die Biobauern von Vittel ein gutes Leben haben, dass eine Grossmetzgerei in Vittel ebenso ein Problem ist, dass die Nestlé-Standorte in Indien Inseln des Wohlstands sind. Einfach nur auf Nestlé eindreschen ist kostenlos, billig. Danke für die Blitzli!
    32 37 Melden
    • peeti 06.06.2018 10:20
      Highlight ohoh, der Whataboutism-Herbi packt gleich die Hexenverbrennung-Keule aus.
      - Biodiversität - Link zu Nestlé?
      - Vittel Aufschwung - ja hoffentlich zahlt Nestlé etwas für die Entnahme ihres Luxuswassers.
      - Nestlé-Anteil der Wasserentnahmen ist 30%. Soll die Bevölkerung jetzt Wasser sparen?
      - Inseln des Wohlstands? Für wen? Sicher nicht für die umliegenden Dörfer, deren Brunnen nicht mehr das Grundwasser erreichen.
      41 7 Melden
    • Berner 06.06.2018 10:34
      Highlight Die Bevölkerung von Vittel ist von 6791 im Jahr 1975 auf 5213 im Jahr 2015 gesunken - nicht gerade ein Aufschwung...
      Der zweite grosse industrielle Wasserverbraucher ist eine Käserei (Fromagerie Ermitage) und nicht eine Metzgerei...
      24 0 Melden
    • Herbert Anneler 06.06.2018 10:34
      Highlight Nachtrag: Nestlé ist weltweit einer der grossen Michverarbeiter. Gute Milch benötigt gutes Gras, gutes Gras benötigt Wasser. Nestlé hat selber ein vitales Interesse an nachhaltig bewirtschafteten Wasservorkommen. Zu unterstellen, Nestlé verkaufe alles Wasser dieser Welt, ist nicht korrekt. Wasser ist primär ein knappes gut wegen der aberwitzigen Verschmutzung und Verschwendung durch Industrie und Landwirtschaft und grassierende Golfplätze wegen des Irrsinns des globalen Tourismus (vgl. etwa Marrakech: 15 neue Golfcourts). Nestlé-Bashing geht an den wahren Ursachen vorbei. Schade für uns alle!
      12 26 Melden
    • Djinn 06.06.2018 11:32
      Highlight @Herbert Anneler

      Kein Wort davon, dass die Grossmetzgerei ein Käseproduzent ist. Kein Wort dass die Schäfer welche für die Biodiversität sorgen keine Brunnen bauen dürfen. Ausserdem ist laut französischem Gesetz die Nutzung als Trinkwasser allem anderen vorzuziehen und Lobbyismus verboten. Schöner Zufall, dass nun gegen eine Beamte ermittelt wird, welche die Frau eines Nestlé Funktionärs ist. Darf ich nun weiter eindreschen, weil meine Bedenken begründet sind? PS Wasser in alle Welt zu exportieren und dadurch enorm Ressourcen zu verschwenden ist ultimativ dumm und sollte verboten sein.
      10 2 Melden
    • Herbert Anneler 06.06.2018 12:08
      Highlight @peeti: Was bedeutet „whataboutism“? Ein Argument für oder gegen etwas? Eine neue Trinkwasser-Marke? Verstehe es schlicht nicht. Danke für die Aufklärung!
      1 6 Melden
    • Herbert Anneler 06.06.2018 12:12
      Highlight @ Berner: Und wie entwickelte sich der Wasserverbrauch der Gemeinde Vittel??? Und wie entwickelte sich die Bevölkerung in der ganzen Region? Nur so von wegen Landflucht?
      1 0 Melden
    • Astrogator 06.06.2018 12:57
      Highlight @Herbert Anneler: Weidewiesen werden nicht bewässert. Aber irgendwann wird Nestlé noch auf die Idee kommen Regen zu verbieten. Weil Wasser ohne Qualitätskontrolle....

      Und ja, Nestlé gehört neben Syngenta und Bayer(Monsanto) zu den Firmen die das grösste Übel der Menschheit darstellen.
      8 3 Melden
    • Berner 06.06.2018 13:24
      Highlight @Herbert Anneler: Die Bevölkerung im ganzen Einzugsgebiet ist seit 1975 rückläufig (inkl. Vittel), hauptsächlich weil es zuwenig Arbeitsplätze gibt. Der Wasserverbrauch ist im gleichen Zeitraum ebenfalls zurückgegangen, allerdings überproportional stark.
      1 1 Melden
    • peeti 06.06.2018 13:53
      Highlight @Herbi: Du lenkst von unliebsamer Kritik an Nestlé durch andere Hinweise ab: ZB Biodiversität dank Nestlé, Aufschwung in Vittel, reiche Biobauern, Grossmetzgerei, Nestlé-Standorte als Inseln des Wohlstands etc. Es geht aber um das Wasser-Problem in Vittel, bei dem Nestlé mitschuldig ist und mutmasslich in Lobbyingaktivitäten involviert sind. Da kann es all den vielen Menschen in Indien dank Super-Nestlé noch so gut gehen, spielt hier aber keine Rolle.
      5 2 Melden
    • Herbert Anneler 06.06.2018 15:54
      Highlight @ peeti: Was ich deinem Post entnehme: „Ich will einfach herzhaft über Nestlé täubelen, das lasse ich mir nicht nehmen, auch wenn Nestlé nicht nur Sünderin ist!“ Täubele also weiter, hoffentlich tut es dir gut... Sonst pocht man ja in eher grünen Kreisen auf Ganzheitlichkeit und das ganze Bild. Aber wenn es des eigenen Seelenheils wegen sein muss, kann man ja auch einen Moment den Schalter auf Rechts legen, wo alles so enorm simpel und die Welt schwarz-weiss ist... Wer bar aller Schuld ist, werfe den ersten Stein! Alles andere ist selbstgerecht. Das mag ich ich nicht.
      2 4 Melden
    • Gretzky 07.06.2018 10:54
      Highlight Ihr Hinweis auf die Milchproduktion ist ein Witz Hr. Anneler! Nestlé pusht in Europa die industrielle Überproduktion von Milch! Diese Milch wird nicht durch grasende Kühe hergestellt sondern durch Kühe in Ställen gefüttert mit Tierfutter. Diese Überproduktion pusht Nestlé, um den Preis beim Hersteller den Bauern billig zu halten um mit den Zwischenhändlern das grosse Geschäft zu machen! Solche Machenschaften sollte man verbieten um Multis wie Nestlé in die Schranken zu weisen! Allerdings ist das reines Wunschdenken. Die EU ist seit eh und jeh die Marionette von Europas Multis.
      3 0 Melden
  • Nelson Muntz 06.06.2018 08:52
    Highlight Wasser in die ganze Welt verschiffen ist eh etwas vom Dümmsten, was gemacht werden kann. Wie zB. das Fiji Wasser, das selbst hier verkauft wird. Das nervt fast so sehr wie das Palmöl, das fast überall drin ist!

    Lieber mal ein Palmöl und Wasserimport-Verbot, statt andere Gesetze verabschieden!
    40 0 Melden
  • Graustufe Rot 06.06.2018 08:40
    Highlight Wir haben keine Hemmungen im Restaurant Hahnenwasser zu bestellen. Wir sind auch bereit dafür zu zahlen. Wenn wir Wein trinken ist das Wasser dazu meist gratis. Wir zahlen jederzeit gerne zwischen 2 bis 5 Franken für eine Halbliterkaraffe.
    16 3 Melden
    • Astrogator 06.06.2018 12:58
      Highlight In ländlichen Gebieten ist Hahnenwasser gratis, Service am Kunden nennt man das ausserhalb von Zürich 😉
      6 0 Melden
  • Ichsagstrotzdem 06.06.2018 08:22
    Highlight Das Volk hat es eigentlich in der Hand: früher oder später muss über eine Verstaatlichung von Wasserquellen nachgedacht werden. Insbesondere angesichts des weltweiten Bevölkerungswachstums. Auch darüber, ob Wasser, Luft, usw. Grundrechte sind, oder man sterben muss, wenn man sie nicht bezahlen kann.
    26 0 Melden
    • peeti 06.06.2018 10:22
      Highlight Nicht ob, sondern dass Wasser, Luft etc Common Güter sind!
      16 0 Melden
  • subcomandante 06.06.2018 08:14
    Highlight Trinkwasser ist ein kostbares Gut. Die Aufbereitung und das zur Verfügungstellen ist mit beträchtlichem Aufwand verbundenen. Fragen Sie doch mal beim Brunnenmeister in Ihrer Gemeinde nach. Wir alle bezahlen dafür Steuern. Baut eine private Firma Quellfassungen und füllt dann dieses Wasser in Flaschen ab, so wird diese Firma sich angemessen entgelten lassen. Falls z. B. die Wasserversorgung der Stadt Zürich, Trinkwasser in Falschen abfüllen täte, so verlangte sie wohl auch Geld für dieses Wasser. Tut Nestlé nun etwas Verwerfliches?
    6 29 Melden
    • peeti 06.06.2018 10:28
      Highlight Ja, weil sie ein öffentliches Gut privat (über)nutzt und wie im Fall von Vittel die öffentliche Trinkwasserversorgung konkurrenziert. Nicht jeder/jede kann/will sich Vittel-Wässerli leisten.

      Zudem verändert Nestlé durch geschicktes Marketing die Trinkgewohnheiten der Bevölkerung. In Indien bspw. war Hahnenburger weit verbreitet, nun trinkt die Mittelschicht hipes Pure Life. Nachsehen haben Personen, die mit ihren (öffentlichen) Brunnen in Nähe von Abfüllanlagen kein Grundwasser mehr erreichen.
      23 2 Melden
    • Astrogator 06.06.2018 13:03
      Highlight "Baut eine private Firma Quellfassungen und füllt dann dieses Wasser in Flaschen ab, so wird diese Firma sich angemessen entgelten lassen." - Nestlé lässt sich eben nicht angemessen bezahlen sondern hat eine riesige Marge drauf.

      Bei uns zahlt man für 1000 Liter Hahnenwasser in Mineralwasserqualität inkl. Abwassergebühr rund 2 Franken, wieviel Wasser bekomme ich von Nestlé für 2 Franken?
      8 1 Melden
  • FliegenderTeppich 06.06.2018 07:39
    Highlight Trinkt doch einfach Leitungswasser. Ist ja nicht so, dass wir in der Schweiz auf Wasser in Flaschen angewiesen wären 🙄
    25 1 Melden
  • mrmikech 06.06.2018 07:35
    Highlight Nestlé kann nicht behaupten das ihr wasser nachhaltig ist, weil um eine flasche wasser in die händen von die konsumenten landen zu lassen braucht es eine flasche öl. Sofort aufhören damit.
    15 4 Melden
  • rodolofo 06.06.2018 07:33
    Highlight ...
    Dass Néstlé versucht, sich ein "Grünes Mäntelchen" umzuhängen, als Tarnung für die Fortführung ihrer einträglichen Geschäfte mit der Zerstörung von Umwelt und Menschenleben, ist im "Big Business" normal.
    Man investiert in "Public Relations" und in "Image-Creations".
    Dazu gestern im TA:
    "Die grüne Lüge lullt uns ein"
    20 3 Melden
  • rodolofo 06.06.2018 07:29
    Highlight ...
    Weil der Ultra-Liberale Kapitalismus Marke USA/Schweiz weltweit solche Exzesse produziert, muss die Gesellschaft via Politische Kontrolle dafür sorgen, dass die Wasser-Rechte im Öffentlich-Rechtlichen Besitz bleiben und dass Staatliche Wasserwerke für eine gute Grundversorgung mit qualitativ hochstehendem Leitungswasser sorgen!
    Hier ist die Schweiz -im Gegensatz zur USA- wieder Top!
    Und zwei gute Gelegenheiten, den Druck auf Néstlé zu erhöhen, bieten zwei Volks-Initiativen:
    1. die Konzern-Verantwortungs-Initiative
    2. die Initiative für Sauberes Wasser
    ...
    15 2 Melden
  • rodolofo 06.06.2018 07:22
    Highlight Dass Néstlé ein Riesen-Geschäft macht, indem der Multinationale Konzern (mit dem Hauptsitz in der Steuergünstigen Schweiz...) Wasser-Quellen aufkauft, dieses Wasser dann in PET-Flaschen abfüllt und über weite Strecken dorthin karrt, wo das Trinkwasser Mangelware ist, entweder weil das Klima sehr trocken ist, oder weil keine Staatlichen Wasserwerke existieren, die für ein gutes Leitungsnetz sorgen, ist aus unzähligen Stories um den ganzen Weltball herum bekannt.
    Beispiel USA: Abfüllen im Nordosten - Verkaufen im Südwesten. Erdölverbrauch pro Liter Wasser? 2Liter?
    Wer weiss es genau?
    ...
    12 3 Melden
  • mrmikech 06.06.2018 07:22
    Highlight In die Schweiz braucht niemand mineralwasser zu kaufen, das wasser aus dem hahn ist hervorragend.
    24 0 Melden
  • thierry_haas 06.06.2018 07:21
    Highlight Mal ganz grundsätzlich: jeden Gemeinde in der Schweiz stellt die komplette Analyse des Leitungswassers zur Verfügung. Ich habe es mir mal genau angeschaut und es mit 2-3 Mineralwässern verglichen. Das Ergebnis war für mich unglaublich, es ist fast genau dieselbe Zusammensetzung.
    Seit über sechs Monaten kaufe ich also kein Wasser mehr, spare Einiges Geld und schleppe die blöden Sixpacks nicht mehr.

    Wenn niemand mehr deren Blödsinn kauf löst sich das Problem von selbst (sagt der Sohn eines pensionierten Nestlé-Marketingleiters!)
    19 0 Melden
    • Ueli der Knecht 06.06.2018 18:39
      Highlight Dann hätten aber die Nestlé-Marketing- und PR-Mitarbeiter keine Arbeit und kein Einkommen mehr, ihre Familien müssten hungern, und auch die Wasserträger-Logistiker und die Getränke-Händler mitsamt ihren Familien. Sie alle hätten keine Arbeit und kein Einkommen mehr, und könnten sich auch keine iPhones, Autos, Möbel oder andere unnützes Zeugs mehr leisten.

      Fazit: Wenn niemand mehr sinnlos Wasser kaufen würde, dann müssten viele Arbeitssklaven mit ihren Familien auf der Strasse rumlungern und hungern. Ohne die Kauf-Blödsinn-Ergotherapie ginge die Weltwirtschaft zugrunde.
      1 1 Melden
  • Astrogator 06.06.2018 07:18
    Highlight Brabeck meinte mal in einem Interview Wasser sei eine kostbare Ressource und müsse deshalb einen Preis haben.
    Wann bringt Nestlé Atemluft in Flaschen? Und es wird sicher Politiker geben die das noch unterstützen würden, weil Wirtschaft, Arbeitsplätze und so....
    233 13 Melden
    • Armadillo 06.06.2018 07:30
      Highlight Ja, aber er hat doch recht? Ich meine klar: Wenn das der Nestle-CEo sagt, klingt das heuchlerisch, weil sie damit verdienen. Aber er hat eben in diesem Interview, dessen Zitate gerne aus dem Kontext gerissen werden auch gesagt, dass jeder Mensch ein Recht auf Wasserhaben sollte, um zu überleben. Also Trinken und Waschen, beispielsweise. Er fände aber, das Wasser, das nur zu Luxuszwecken gebraucht werde, ein Preisschild tragen und nicht unendlich zur Verfügung stehen sollte.

      Damit hat er recht. Scheinheilig ist es halt, weil Nestle über Leichen geht, um das Luxuswasser zu verkaufen.

      11 6 Melden
    • Troxi 06.06.2018 07:36
      Highlight Gibt es doch bereits oder anders gefragt wie gehst du in der Tiefsee tauchen? Eben. Wäre also nichts neues und bereits heute umsetzbar.
      1 1 Melden
    • Ludwig XVI 06.06.2018 07:49
      Highlight Halt dich fest. Frische Luft aus der Dose gibt's auch.

      Nestle Pure Air :-D
      11 1 Melden
    • Triple 06.06.2018 10:00
      Highlight Brabeck hat dies aber im Zusammenhang mit dem sinnlosen verschwenden von Wasser für z.B. Swimmingpools erwähnt.
      8 1 Melden
    • peeti 06.06.2018 10:39
      Highlight @Armadillo: Der Weg zum Produkt ist nicht das Hauptproblem. Nestlé macht erst durch ihr Abfüllen und mit viel Marketing (Mineralien, hält jung blabla) das Trinkwasser zu einem Luxusgut. Für den Profit braucht es aber effiziente Wasserentnahmen, was umliegende Mitnutzer dann eben merken, wenn plötzlich nach jahrelanger nachhaltiger Wasserentnahme der GW-Spiegel sinkt.
      Wasser ist kostbar und sollte gerade deshalb der Öffentlichkeit gehören, damit genug daran teilhaben können.
      6 0 Melden
    • Snowy 06.06.2018 11:45
      Highlight Brabeck hat recht!

      Ja, Wasser muss seinen Preis haben, ansonsten wird es verschwendet. Das hat wiederum katastrophale Folgen für die Umwelt hat (z.B. wasserintensive Landwirtschaft in Gebieten mit Wasserknappheit da Wasser zu günstig).

      ABER: Davon ausgenommen müssen die 6L Frischwasser sein, welche der Mensch pro Tag für Hygiene und Konsum benötigt.

      Hat er Brabeck alles so gesagt in seinem Interview, aber da die Menschen welche diese Quotes posten das Interview noch gar nie gehört haben, verbreiten sie nur diese einseitige Info weiter was Brabecks Aussage zu 100% verdreht.
      2 2 Melden
    • Keepitsimple 06.06.2018 12:11
      Highlight Mit dem Preis hat er auch recht, denn mit allem was gratis ist gehen Menschen oft verschwenderisch/unachtsam um. Der Preis sollte aber nicht zur Bereicherung einer Firma beitragen sondern im idealfall die Nachhaltige Nutzung dieser Ressource sicherstellen.
      2 0 Melden
    • Triple 06.06.2018 13:04
      Highlight Aber auch nicht in unbegrenzten Massen.
      0 0 Melden
    • Astrogator 06.06.2018 13:08
      Highlight @Triple: Richtig, Brabeck nannte den vollen Swimmingpool in der Schweiz als Begründung wieso er in armen Ländern Menschen ihr Wasser erst klaut um es dann so teuer zu verkaufen, dass arme Menschen es sich nicht leisten können.

      Wenn du als Soziopath für persönlichen Gewinn Leute über die Klinge springen lässt muss man es gut verkaufen wenn man auf der Strasse nicht mindestens angespuckt werden will...
      3 2 Melden
    • Triple 06.06.2018 15:55
      Highlight Falsch, er nannte den vollen Swimmingpool in Afrika.
      1 1 Melden
  • flubi 06.06.2018 07:12
    Highlight Ich habe das Aqua Panna Wasser in Glasflaschen von San Pellegrino. Gehört auch zu Nestlé und mir schmeckt es. Nestlé Produkte finde ich gut und bin zufrieden. Vermutlich stören sich ein paar Leute am Weltweiten Erfolg dieser Firma. Ich jedenfalls kaufe Nestlé Produkte.
    34 250 Melden
    • Astrogator 06.06.2018 07:46
      Highlight Man hat das Gefühl, dass sich ein bezahlter Kommentar zur Imagepflege genau so lesen muss.

      Nestlé hui, und alle die das anders sehen sind bloss neidisch....

      Bloss erklärt das nicht wieso wir im Land der Mineralwasser, Wasser auch noch hunderte und tausende Liter herumkarren. Umweltschutz ist wohl auf keinem Gebiet so billig ohne sich einschränken oder verzichten zu müssen zu haben, wie wenn man auf den Kauf solcher Mineralwasser verzichtet und stattdessen lokales Mineralwasser kauft. Übrigens hat das Hahnenwasser in vielen Gebieten Mineralwasserqualität.
      26 3 Melden
    • Midnight 06.06.2018 07:54
      Highlight Und weshalb musst Du bitte Wasser aus Italien konsumieren, wenn es hier das beste Wasser lokal produziert aus dem Wasserhahn gibt?
      24 1 Melden
    • midgo 06.06.2018 08:19
      Highlight Nein, mich stört seit jahrzehnten das destruktive Gehabe dieser Firma. Sie scheinen eher arg oberflächlicher Natur zu sein wenn sie, angesichts der beschriebenen Umatände eine solch dümmliche Polemik schreiben. Es gibt noch unzählige Beispiele zu Nestle, zb. der mörderische Umgang mit Kleinkinder Ersatzmilch in den 90 Jahre in Brasilien, welche bei tausenden von Kindern zu Fehlentwicklungen geführt hat. Die Liste der Beispiele liesse sich weit verlängern und ist allgemein bekannt und belegt. Aber ja, sie mögen ihr durch die Welt kutschiertes Wasser.
      17 4 Melden
    • swisskiss 06.06.2018 08:26
      Highlight flubi: Natürlich kann man solches Wasser trinken. Genauso selbstverständlich kann man die Probleme mit dem Konsum dieses Wasser ignorieren. Mit der gleichen Ignoranz kann man selbstverständlich auch Ferien in der Türkei machen oder billige Kleider aus Bangladesh kaufen.

      Für Dein Konsumverhalten bist Du ganz alleine verantwortlich.

      Nestle Kritikern zu unterstellen, dass es Neid ist, die sie antreibt, ist in erster Linie das schönreden Deines Verhaltens.

      Nochmals. Es geht in Odnung wenn Du dieses Wasser trinken willst.

      Aber verschone mich, mit solch absuren Unterstellungen
      21 3 Melden
    • Baba 06.06.2018 08:33
      Highlight Da ich davon ausgehe, dass Sie in der Schweiz wohnen: Inwieweit unterscheidet sich Aqua Panna von Ihrem Leitungswasser?
      18 2 Melden
    • Loe 06.06.2018 08:36
      Highlight Jeder kauft irgendwelche Produkte von Nestle oder anderen Grosskonzernen... An alle Blitzer: ihr lügt euch selbst was vor. Ob man gewisse Praktiken von Nestle gut findet, ist ein anderes Thema. Aber wenn es Nestle nicht tut, macht es eben ein Anderer. Ohne Grossindustrie keine solch grosse Produktauswahl im Einkaufsregal - auch nicht in Ländern wo man das Wasser aus dem Hahnen nicht trinken kann!
      7 21 Melden
    • lagaffe 06.06.2018 09:26
      Highlight Diese paar Leute stören sich kaum am Welterfolg dieser Firma - jedoch an der Menge Kollateralschäden..!
      13 0 Melden
    • gnagi 06.06.2018 09:33
      Highlight Dann handelst du genau so rücksichtslos wie dieser Konzern in dem du deren Produkte unterstützt. Es ist nicht nur das Wasser welches Nestle regelmässig in die Schlagzeilen bringt. Diese Firma handelt weltweit unmoralisch. Sei es durch Umweltvergehen, schlechte Arbeitsbedingungen für die Produzenten, Verwendung von Pestiziden und Unterstützung zur Abholzung der Regenwälder. Das einzig moralisch richtige ist es, die Produkte von Nestle zu boykottieren! Wir haben einwandfreies Hahnenwasser welches meistens um einiges besser ist als manches Wasser aus der Flasche
      13 4 Melden
    • HerrLich 06.06.2018 09:41
      Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • Watcher 06.06.2018 09:50
      Highlight Arbeiten Sie bei Nestlé?
      Wenn Sie persönlich von einem von Nestlé verursachten Wassermangel betroffen wären, würden Sie vielleicht anders denken.
      Wenn meine Gemeinde kein Grundwasser für die Wasserversorgung hat weil eine private Firma kapital daraus schlägt und die Gemeindedann teures Wasser kaufen muss, dann würde es wahrscheinlich auch Sie stören. Solange gewisse Leute nicht direkt betroffen sind ist's ihnen egal.
      13 3 Melden
  • luckyrene 06.06.2018 07:02
    Highlight kann mir mal bitte jemand erklären wie jemand abertausende Liter Wasser von einem Gebiet abtransportieren kann und trotzdem ein ,, nachhaltigen,, Umgang damit sein soll? Wenn ich was weg nehme ist es doch einfach weg?
    134 11 Melden
  • b4n4n4j03 06.06.2018 06:49
    80 5 Melden
  • N. Y. P. 06.06.2018 06:38
    Highlight Einfache Fragen :

    Wieso wird grundsätzlich Wasser in der Welt herumgekarrt ?
    Weil solches abgefülltes Wasser ein paar Spuren mehr Mineralien aufweist, als anderswo ?
    Ist das der alleinge Grund ?
    Würden wir krank werden, wenn wir dieses Wasser aus 1000 km Entfernung nicht trinken könnten ?

    Im Outback oder in gewissen Ländern macht es Sinn, solches Wasser kaufen zu können.

    Aber bei uns ?
    314 8 Melden
    • kleiner_Schurke 06.06.2018 07:27
      Highlight Zum Beispiel in New Delhi (Indien) kann man Wasser grundsätzlich nie trinken. Das geht soweit das man nicht mal die Zähne mit dem Wasser das aus dem Hahn kommt putzen kann. Beim Duschen sollte man den Mund zu haben. Salat der mit solchem Wasser gewaschen wurde ist für uns Tabu. Das Wasser ist derart stark mit Keime belastet, dass du due Rechnung unmittelbar verpasst bekommst, wenn du nicht aufpasst. Dagegen Helden 3 Sachen:
      1. Wasser chlorieren (wird in Hotels gemacht)
      2. Wasser filtrieren (Pumpe musst du selber mitnehmen)
      3. Abgefülltes Wasser kaufen
      21 4 Melden
    • erkolino 06.06.2018 07:31
      Highlight In manchen Gebieten entzieht Nestle dem Wasser sogar Mineralien, damit es dem Flaschen-Standard entspricht.
      20 1 Melden
    • Armadillo 06.06.2018 07:34
      Highlight Ja, das ist doch immer die gleiche Leier und es wird sich nie ändern.

      Warum karrt die Migros Erdbeeren aus Spanien in die Schweiz, importiert Äpfel als Neuseeland oder bezieht Kartoffeln aus Ägypten?

      Weil unsere Konsumgesellschaft alles will, rund um die Uhr und nur das, was laut Werbung gesund für sie ist.

      Lustiges Besipiel: Der überteuerte Hipster-Food «Kale». Mein Grossvater nannte das noch «Chrüselichöhl» und hat es für seine Tiere angebaut.
      42 0 Melden
    • kleiner_Schurke 06.06.2018 07:44
      Highlight In diesem Sinne leistet Nestlé eine sehr gute Arbeit und macht es möglich das viele Menschen an solchen Orten Zugang zu sauberem Wasser haben.

      Aus Sicht eines Schweizers macht das natürlich keinen Sinn. Wir haben keinen blassen Schimmer davon wie es ist in einer wirklich verschmutzten Umwelt leben zu müssen. Warum es nun so verwerflich sein soll, solche Regionen mit etwas sauberen Wasser zu beliefern ist mir schleierhaft. In Indien dürfte Nestlé nur einen kleinen Bruchteil des abgefüllten Wassers liefern. Da kenn man andere Sorten wie z.b. Bisleri oder Himalayan.
      19 25 Melden
    • Midnight 06.06.2018 07:55
      Highlight Weil es konsumiert wird. Weshalb das gemacht wird, würde mich allerdings auch interessieren...
      18 0 Melden
    • blaubar 06.06.2018 08:20
      Highlight Es macht leider auch dort Sinn, wo Nestlé abpumpt. In Pakistan z.B. wurde wegen dem Flaschenwasser, das von Nestlé billig (aber eben nicht gratis) abgegeben wird, die Trinkwasserleitungen nicht mehr instandgehalten. Auch weil der Grundwasserpegel sank.
      So müssen heute ihr ehemals eigenes Wasser einem ausländischen Konzern abkaufen.
      Mir scheint, da ging was gründlich schief.
      15 3 Melden
    • Berner 06.06.2018 08:44
      Highlight Weil es einen Markt dafür gibt!
      Warum fliegen Menschen um die halbe Welt für zwei Wochen Ferien? Warum gehen die Leute ins Kino? Alles Tätigkeiten, die zum Überleben nicht nötig sind und die sich längstens nicht alle leisten können.
      Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser hat damit nichts zu tun. Das ist eine staatliche Aufgabe, welche nicht gewinnbringend sondern kostendeckend zu erfolgen hat.
      12 1 Melden
    • Snowy 06.06.2018 08:54
      Highlight Nachfrage = Angebot

      Ich trinke seit Jahren aus diesem Grund kein Mineralwasser (auch kein inländisches Passugger oder Rhäzünser) mehr. Unser Leitungswasser in der Schweiz hat überall hervorragende Qualität.
      Das Problem ist, dass Restaurants mit Mineralwasser eine hohe Marge (im Vergleich zum Essen) verlangen können.

      Völlig hirnrissig in der Schweiz Wasser aus abgefüllten Flaschen zu trinken.
      17 1 Melden
    • EvilBetty 06.06.2018 09:00
      Highlight Jeder der in der Schweiz Wasser in Flaschen kauft ist ein Opfer.
      17 3 Melden
    • SeKu 06.06.2018 09:11
      Highlight Weil unser Hahnenwasser von den Bauern mit Pestiziden vergiftet ist.
      2 18 Melden
    • N. Y. P. 06.06.2018 09:28
      Highlight @kleiner_Schurke
      Ich habe nicht geschrieben, dass es verwerflich ist, Regionen mit verunreinigtem Wasser, mit abgepacktem sauberen Wasser zu beliefern.

      Ich habe aber die Frage aufgeworfen, ob es nötig ist, dass WIR zum Beispiel hier Mineralwasser aus Bordeaux trinken müssen.
      12 0 Melden
    • gnagi 06.06.2018 09:40
      Highlight @kleiner Schurke. Die Personen in Indien welche das Wasser dringend nötig hätten vermögen dies nicht zu kaufen. Das Wasser in solchen Ländern, welches noch sauber wäre, wird durch Konzerne wie Nestle und Coca Cola der Bevölkerung geraubt und um das x-Fache teurer wieder verkauft.
      Und wieso wir in der Schweiz Wasser aus Frankreich, Italien oder sogar von Übersee kaufen sollen bleibt doch äusserst fragwürdig. Diesem Konzern geht es einzig ums Geld und die Ausreden von wegen Verantwortung sind nichts als etwas grüne Farbe (vermutlich umweltbelastende) auf deren dreckige Machenschaften
      11 1 Melden
    • Blitzmagnet 06.06.2018 09:42
      Highlight Probier mal, Menschen im direkten Umfeld, die z.B. im Restaurant oder zuhause stilles Wasser bestellen darauf hinzuweisen, dass perfektes stilles Wasser aus dem Wasserhahn kommt.

      Da kommt dann meist pikiert zurück, das schmecke nicht oder was weiss ich.

      1st World Problems.
      11 0 Melden
    • Astrogator 06.06.2018 09:53
      Highlight @kleiner_Schurke: In Europa oder USA wird kaum Nestlé den einzigen Zugang zu sauberem Trinkwasser bieten. Und in Ländern wie Indien kann sich das Mineralwasser nur leisten wer sich sowieso eine eigene Filtrieranlage leisten kann. Wegen Nestlé hat kein einziger mehr Zugang zu sauberem Trinkwasser.
      9 2 Melden
    • N. Y. P. 06.06.2018 09:59
      Highlight @Eteokles81

      Stimmt.

      Hahnenwasser ist Spitze.

      Aber man muss es sofort trinken.

      Das ist den meisten mineraltrinkenden Menschen bei uns nicht so bewusst.
      3 0 Melden
    • blaubar 06.06.2018 10:02
      Highlight NYP: Vielleicht gelingt es uns ja den Leuten in Bordeaux Schweizer Wein zu verkaufen.
      4 0 Melden
    • kleiner_Schurke 06.06.2018 10:03
      Highlight @blaubar
      Dann kommt also Bisleri und Himalayan von Nestlè?
      0 2 Melden
    • Johnny Geil 06.06.2018 10:27
      Highlight Man könnte mal als Konsument anfangen, ausländische Mineralwasser wie S. Pellegrino, Evian, Vittel usw. zu boykottieren. Ich würde sogar soweit gehen, den Wasserimport in das Wasserschloss Europas (aka Schweiz), verbieten zu lassen. Noch besser wäre natürlich einfach Hahnenwasser zu trinken. Hey, bei uns kommt, fast gratis, einfach Mineralwasser aus dem Hahnen!
      6 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 06.06.2018 06:30
    Highlight Einmal mal mehr wird einfach mal behauptet ohne zu recherchieren. Tanklastwagen für die Bevölkerung wegen Nestle? Oder doch eher, weil die Politiker keine Wasserversorgung gebacken kriegen?
    43 135 Melden
    • nomoney_ nohoney 06.06.2018 06:52
      Highlight Na dann klär uns doch mal auf, du scheinst ja sehr gut Bescheid zu wissen!
      109 16 Melden
    • gecko25 06.06.2018 07:02
      Highlight der neoliberale Troll wider mal. Schuld ist immer der Staat, nie der raffgierige Konzern
      106 17 Melden
    • Astrogator 06.06.2018 07:20
      Highlight Toerpe Zwerg meinte Vittel soll Nestlé die Lizenz zum Wasserbezug entziehen nehme ich mal an.. .
      21 0 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 06.06.2018 07:28
      Highlight Blitze sammeln gehen mit TZ. Aber es ist so einfach, die empörten zu mimen. Aber das Geld von Nestle nehmen alle gerne. Ausserdem was macht es für einen Unterschied, ob jemand seinen WC-Spülung mit Mineralwasser oder mit Wasser von ausserhalb nutzt?
      Über Sinn und Unsinn von Mineralwasser bei uns kann man sich streiten. Aber wir haben einen liberalen Markt. Nicht alles muss mir schmecken, was verkauft wird...
      In den Entwicklungsländer greift die Kritik an Nestle sowieso zu kurz. Erstens gibt es viele andere Firmen in dem Geschäft und Zweitens, welche Wahl hat man?
      11 20 Melden
    • Armadillo 06.06.2018 07:35
      Highlight @Toerpe Zwerg: Bist du Nestle-Lobbyist?
      11 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.06.2018 08:12
      Highlight Weder neoliberal noch Troll ... sinkende Grundwasserspiegel dürften durch die Trinkwasserentnahme durch Nestle marginal beeinflusst werden. Nestle ist bei weitem nicht der grösste Wasserverbraucher in den Vogesen.

      Vollends grotesk wird es, wenn Nestle an der Notwendigkeit von Tankwagenversorgung schuld sein soll. Wenn die Behlrden unfähig sind, ist es natürlich bequem, Externe Schuldige zu benennen.
      15 22 Melden
    • romanhartl 06.06.2018 08:30
      Highlight Jetzt würde ich wirklch gerne eine sinnvolle Erklärung dieser Aussage hören... hast du Quellen?
      19 3 Melden
    • swisskiss 06.06.2018 08:31
      Highlight Toerpe Zwerg: Es ist ein Fakt, dass Gemeinden mit wenig Industrie und Arbeitsplätzen, gerne jährliche Zustüpfe von Firmen in Form von Wasserzins nehmen ( Schweiz lässt grüssen!) Das aber über die Jahre eine zu hohe Entnnahmemenge zu Problemen bei Quell- und Grundwasser führen, ist nun wirklich kein Infrastrukturproblem der Gemeinden, sondern eine nicht nachhaltige Nutzung einer Ressource.

      Schon Ursache und Wirkung erkennen!
      21 6 Melden
    • Graustufe Rot 06.06.2018 08:47
      Highlight Wegen all der neoliberalen Staatsabbauer. Und Länder wie Frankreich mussten sich ab 2008 für die Bankenrettung verschulden. Da blieb dann halt kein Geld für Infrastrukturprojekte übrig. Kommt der Irrsinn internationaler Steuerwettbewerb hinzu, der die Staaten langsam ausblutet. In den USA werden die Schulen schon jetzt von privaten Sponsoren finanziert. Aber auch nicht alle. Die meisten verlottern.

      10 1 Melden
    • Astrogator 06.06.2018 08:58
      Highlight @Toerpe Zwerg:Was sollen denn die Behörden deiner Meinung nach besser machen?

      Irgendwer muss sich beim Wasserverbrauch einschränken, das sinnvollste ist einem Konzern die Lizenz zu entziehen der das Wasser um die halbe Welt karrt, das hilft der Umwelt gleich auf mehreren Ebenen.
      9 1 Melden
    • Pafeld 06.06.2018 08:59
      Highlight Für einmal muss sogar ich die Zweifel des "neoliberalen Trolls" teilen. Ich wurde beim lesen des Tagi-Artikels auch stutzig. Denn dort findet man die Aussage, dass Nestle gerade mal für 28% des Trinkwasserverbrauches von Vittel verantwortlich ist. Zudem werde die Quelle auch von einer lokalen Grosskäserei benutzt. Auch wenn ich mit den Geschäftspraktiken von Nestlé nicht viel anfangen kann. Aber hier sucht man wohl wirklich einfach einen Sündenbock für verpatzte Infrastrukturpolitik. Die Quelle scheint generell übernutzt zu sein und Alternativen wurden nicht geprüft.
      8 4 Melden
    • Berner 06.06.2018 09:15
      Highlight @swisskiss, vielleicht kein Infrastrukturproblem, aber eine Frage der Wasserkonzessionen und diese vergibt ja schon eine Behörde.
      5 0 Melden
  • PopFromTheBarbershop 06.06.2018 06:09
    Highlight Nestle Waters hat 34 Produktionsstandorte Weltweit, und wenn man ein wenig stöbert stösst man bei jedem auf irgendwelche wasserversorgungsprobleme in der Umgebung.

    Nestle verkörpert wohl alles was im Lebensmittelbereich nicht sein sollte. Die meosten scheint das kalt zu lassen.
    378 49 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.06.2018 06:31
      Highlight Aber nicht wegen Nestle.
      23 134 Melden
    • pamayer 06.06.2018 06:40
      Highlight Oder wissen nicht, was, wirklich abgeht.
      Aber ja, sehr viele kümmern sich einen Scheiss darum.
      49 6 Melden
    • kleiner_Schurke 06.06.2018 07:22
      Highlight @PopFromTheBarbershop Oben steht es habe 95 Produktionsstätten in 34 Ländern. Hast du auch richtig gestöbert?

      Und in der Umgebung von Brauereien, der Red Bull Produktion oder Coca Cola herrscht das überall irgendwie Wassermangel? Die befüllen wesentlich mehr Flaschen und auch bei Bier, Red Bull und Cola ist der Hauptanteil Wasser.
      9 6 Melden
    • rodolofo 06.06.2018 07:37
      Highlight Das Alles erreichen wir mit dem Rechtsbürgerlichen "Vollprivatisierungs-Programm" Marke Bigler/Aeschi (FDP/SVP).
      Aeschi spricht ja heute in der Zeitung von einem "Sozialistischen Ständerat" der unter der Fuchtel von SP-Präsident Levraz stehe!
      (Schöne Fantasie, aber die Realität sieht wohl ziemlich viel anders aus...)
      30 6 Melden
    • Astrogator 06.06.2018 07:48
      Highlight @Toerpe Zwerg: "Aber nicht wegen Nestlé", gibt es dazu auch eine Begründung, oder ist der Kommentar einfach Kacke weil von Toerpe? 😉
      20 4 Melden
    • Midnight 06.06.2018 07:59
      Highlight Einfach kein Wasser aus dem Ausland kaufen. Ist nicht so schwer, denn das Produktionsland steht immer auf dem Ettikett. Verstehe sowieso nicht, weshalb man in der Schweiz Wasser aus dem Ausland konsumieren soll. Weil es besser ist?
      20 1 Melden
    • Karoon 06.06.2018 08:24
      Highlight Der Mehrzahl der Vittel-Flaschen-Käufern ist das egal. Noch kurz vor der Zugfahrt eine 0.5 Liter Flasche kaufen, da man ein Dürstchen verspürt. Eine eigene Flasche von zuhause mitnehmen, kommt den meisten nicht in denn Sinn. Weil umständlich und so.
      21 6 Melden
    • qwert098 06.06.2018 09:04
      Highlight Und wenn man weiter stöbert stösst man auch bei Mineralwasserhersteller wie zB Coca Cola auf die selben Wasserversorgungsprobleme. Nestlé ist kein Einzelfall. Es gibt Bierbrauer welche diesbezüglich noch schlimmer sind.
      11 0 Melden
    • kleiner_Schurke 06.06.2018 09:23
      Highlight ALso quwer089: Quellen?
      2 2 Melden
    • Triumvir 06.06.2018 09:27
      Highlight Wer oder was sind "meosten"!?
      2 3 Melden
    • kleiner_Schurke 06.06.2018 09:58
      Highlight Machen wir uns folgende Gedanken zur Wassermenge. Nehmen wir an eine Brauerei stellt pro Tag 1 Mio Flaschen à 1L her. Dann ergibt das 400 Mio Flaschen oder L pro Jahr. 400 Mio Liter sind 4000 Kubikmeter Wasser. Die Emme, ein relativ keiner Fluss, führ bei Niedrigwasser 10 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. D.h. die Jahresproduktion einer Brauerei die 400 Mio Flaschen Bier produziert ist, fliesst in nur 40 Sekunden die Emme hinunter.
      3 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 06.06.2018 10:22
      Highlight Tja @ kleiner Schurke, leider werden Sie mit Sachlichkeit in dieser Thematik nicht durchdringen. Mit Abfüllen von Wasser in Flaschen wird nirgends auf der Welt Wasserknappheit verursacht, dazu sind die abgefüllten Mengen im Verhältnis zur übrigen Wassernutzung viel zu klein.

      PS: Ihnen ist da eine Null reingerutscht bei den m3. Das Resultat mit den 40sec. stimmt dann wieder.
      3 4 Melden
    • Snowy 06.06.2018 11:36
      Highlight Für einmal muss ich Toerpe recht geben.

      Die Leute sind völlig voreignenommen, wenn es um Wasser und Nestlé geht.
      Die Wasserabschöpfung von Nestlé zum Bsp in Pakistan (siehe Film bottled water) ist extrem marginal.

      Die wahren Verschwender in Pakistan sind die Kleinbauern, welche entgegen jeder Ökologie/Ökonomie in solchen Gegenden wasserintensive Landwirtschaft betreiben... z.B. in dem sie illegal Wasserleitungen anzapfen.

      Bin kein Nestlé-Freund, aber hier sollten wir trotzdem bei der Wahrheit bleiben (auch wenns schwerfällt).
      3 1 Melden
    • kleiner_Schurke 06.06.2018 11:44
      Highlight Tja Zwerg, aber genau das behaupten doch die Leute in Vittel, qwert098 und PopFromTheBarbershop.
      0 1 Melden
    • Midnight 07.06.2018 08:33
      Highlight Und trotzdem: Weshalb wird etwas hunderte von Kilometer weit in die Schweiz gekarrt, wenn es bei uns Zuhause aus jedem Wasserhahn kommt? Das ist ökologisch mindestens genauso blödsinnig wie Landwirtschaft in einer Wüste!

      Schliesslich gäbe es auch noch lokal produziertes Mineralwasser, wenn es denn sein muss (z.B. weil die Wasserversorgung auf Grund von Hagelschäden beeinträchtigt ist).
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 07.06.2018 10:51
      Highlight Warum? Weil wir in einer Marktgesellschaft leben in der nur noch das Geld angebetet wird.
      1 0 Melden

AfD will wissen, wer in Deutschland Bomben bastelt – und schiesst damit ein Eigentor

Die AfD will aus einem Sprengstofffund politischen Profit schlagen. Doch es passiert das Gegenteil.

Der Tag ging in die Thüringer Kriminalgeschichte ein. Noch nie wurde im gut zwei Millionen-Menschen-Bundesland so viel Sprengstoff sichergestellt wie am 13. März dieses Jahres. Zwei Männer horteten über 100 Kilo explosives Material.

Schnell entwickelte sich der Fund zum Politikum. Denn einer der zwei Beschuldigten ist kein Unbekannter. Der 31-jährige Jan R. war bis Mitte März Sprecher des Linksbündnisses «Zumsaru», das sich für Zivilcourage und Menschenrechte einsetzt. Zudem pflegt er eine …

Artikel lesen