Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Feb. 6, 2018, file photo, Elon Musk, founder, CEO, and lead designer of SpaceX, speaks at a news conference after the Falcon 9 SpaceX heavy rocket launched successfully from the Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Fla. Musk's quirky behavior has long been chalked up to that of a misunderstood genius. But never have his actions caused so much angst on Wall Street. Investors have for years endured millions of dollars in short-term losses in hopes of a long-term payoff. They might have even been able to stomach the $8.3 million that Telsa Inc. burns through each day. But it was a conference call Wednesday, May 2, that left many wondering how much more they can take. (AP Photo/John Raoux, File)

Hat an der Börse für Furore gesorgt: Tesla-Chef Elon Musk. Bild: AP/AP

Der grösste Börsen-Rückzug der Geschichte? 7 Fakten zur geplanten Tesla-Privatisierung

Tesla-Chef Elon Musk spielt mit dem Gedanken, den Elektroautobauer von der Börse zu nehmen. Der Tech-Milliardär sorgte am Dienstag zunächst mit einer Serie von Tweets für grosse Aufregung an der Börse.

08.08.18, 04:25 08.08.18, 12:32


Die Ankündigung

Ein Tweet, ein tollkühner Plan und viele offene Fragen: Tesla-Chef Elon Musk hat mit seiner Ankündigung, sein Unternehmen von der Börse nehmen zu wollen, für grosse Aufregung am Finanzmarkt gesorgt. Die Finanzierung sei gesichert, hiess es weiter.

Die Erklärung (und Relativierung)

Erst nach heftigen Marktreaktionen, die zu einem zwischenzeitlichen Handelsstopp der Aktie führten, sorgte Tesla am späten Nachmittag (Ortszeit) für Klarheit. In einer E-Mail, die im Firmen-Blog veröffentlicht wurde, bestätigte Musk gegenüber den Tesla-Mitarbeitern seine Planspiele und erklärte seine Beweggründe.

Es gehe darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem Tesla am besten arbeiten könne, führt Musk aus. «Als börsennotiertes Unternehmen sind wir wilden Schwankungen unseres Aktienkurses ausgeliefert, die eine grosse Ablenkung für alle sein können, die bei Tesla arbeiten.» Zudem sorge die Pflicht, Quartalszahlen zu veröffentlichen, für enormen Druck.

«Eine endgültige Entscheidung wurde noch nicht gefällt», heisst es in dem Schreiben weiter.

Die Wahl der Aktionäre

Musk bekräftigte gegenüber der Belegschaft, was er zuvor schon bei Twitter ausgeführt hatte: Gehe es nach ihm, so sollten alle Investoren eine Wahl erhalten und entweder zum Preis von 420 Dollar verkaufen oder ihre Aktien behalten können, falls Tesla privatisiert werden sollte. Er brachte auch seine Hoffnung zum Ausdruck, dass alle bisherigen Aktionäre bleiben werden.

«Meine Hoffnung ist, dass alle Aktionäre dabei bleiben, aber wenn sie es bevorzugen, sich rauskaufen zu lassen, dann geschieht es zumindest mit einem netten Kursaufschlag.»

Elon Musk twitter

«Es gibt definitiv keine Zwangsverkäufe. Ich hoffe, alle Aktionäre bleiben. Es wird viel reibungsloser und weniger störend als private Firma.»

Elon Musk twitter

Die Börse stoppt den Aktienhandel

Die Turbulenzen begannen zunächst relativ harmlos mit einem Bericht der «Financial Times»: Demzufolge ist Saudi-Arabien mit seinem Staatsfonds in grossem Stil bei Tesla eingestiegen und hält mittlerweile drei bis fünf Prozent an Musks Firma. Wenn das stimmt, was das Finanzblatt von Insidern erfahren hat, hätten die Saudis nach und nach eine mehrere Milliarden Dollar schwere Beteiligung aufgebaut und wären inzwischen unter den acht grössten Tesla-Aktionären.

Dem Aktienkurs gab die Nachricht ordentlich Kursauftrieb. Tesla verliert laufend Geld und hat begrenzte Kapitalreserven, so dass die Aussicht auf einen finanzstarken Partner Anlegern durchaus gefallen dürfte.

Der grosse Paukenschlag folgte jedoch wenig später mit Musks Tweet, in dem er verkündete, er erwäge Tesla zu privatisieren, also von der Börse zu nehmen. Dann gab es am Markt kein Halten mehr, Transaktionsvolumen und Aktienkurs schossen in die Höhe, bis die Technologie-Börse Nasdaq den Handel am Nachmittag zwischenzeitlich stoppte.

Seitenhieb gegen Spekulanten

Elon Musk glaubt, die Firma sei dann «am besten, wenn wir auf unsere langfristige Mission fokussiert bleiben können und wenn keine perversen Anreize für Menschen bestehen, die versuchen zu gefährden, was wir erreichen wollen». Das ist ein weiterer Seitenhieb gegen die vielen Finanzspekulanten, die auf Teslas Niedergang wetten. Letztlich mute Musks Kritik aber fast schon bizarr an, kommentierte das «Wall Street Journal». Denn tatsächlich habe Tesla von der Börse in grossem Stil profitiert und hätte ohne sie nie so viel Geld auftreiben können – die Aktionäre würden seit Jahren über hohe Verluste hinwegsehen.

Ein Fall für die Börsenaufsicht?

Musks Planspiele und die Art, wie er sich kommuniziert hat, werfen jedoch noch ganz andere Fragen auf. Mit seinen Tweets hat der Tesla-Chef den Aktienkurs soweit angetrieben, dass der Börsenwert der Firma im Handelsverlauf zeitweise um rund sieben Milliarden Dollar anstieg. Musk schrieb nicht nur, die Finanzierung für einen Deal, Tesla von der Börse zu nehmen, sei gesichert. Er orakelte auch davon, dass Aktionäre ihre Anteile mit grossem Aufschlag veräussern können sollten. Details blieben aber aus. Für den Tesla-Chef könnte all das noch Konsequenzen haben.

Der Tesla-Chef müsse den Nachweis erbringen, das die Finanzierung stehe, sagte Rechtsprofessor John C. Coffee von der Columbia Law School dem Portal «Yahoo Finance». «Aber wenn er dies nicht belegen kann, riskiert er einen grossen Rechtsstreit». Auch ob die US-Börsenaufsicht SEC mit Musks ungewöhnlichem Vorgehen einverstanden ist, massiv kursrelevante Aussagen einfach während der öffentlichen Handelszeiten per Twitter zu verbreiten, bleibt abzuwarten. Ein Sprecher wollte auf Nachfrage zunächst keine Angaben dazu machen, ob die Behörde eine Untersuchung wegen möglicher Marktmanipulationen erwägt.

Lässt sich die Privatisierung überhaupt realisieren?

Fest steht: Für Musk selbst hat sich die Kursrally gelohnt. Die Aktie schloss mit elf Prozent im Plus bei 379.57 Dollar und er ist mit rund 20 Prozent der grösste Investor seiner Firma. Weniger klar ist indes, ob und wie sich sein Privatisierungsplan umsetzen lassen würde. Zwar hätte Musk gemeinsam mit anderen Grossaktionären – hier könnten etwa die Saudis ins Spiel kommen – ordentlich Gewicht. Dennoch wäre es finanziell ein enormer Kraftakt. Das Kursziel von 420 Dollar würde einer Gesamtbewertung von 82 Milliarden Dollar entsprechen. Ein solch dicker Brocken wurde noch nie zuvor von der Börse genommen.

(sda/dpa/vom)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie löscht man Feuer bei Batterie-Problemen?

Video: srf

Die besten Elektroautos, die man bereits kaufen kann

Tesla und E-Mobilität

Das neue Tesla-Rennauto ist schneller auf 100 km/h, als du auf 3 zählen kannst

Aufgepasst, Tesla! Hier kommt der Elektrojet für jedermann

Fahren Teslas bald allein? Musk kündigt neue «Autopilot»-Funktionen an

Volvo will echten «Autopiloten» bis 2021 anbieten

Das musst du über den neuen «Tesla-Killer» aus China wissen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

48
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nonvemberbal 08.08.2018 11:49
    Highlight Nennt man jetzt Privatisierung, wenn eine Aktiengesellschaft nicht mehr Börsenkotiert ist?
    12 3 Melden
  • NiemandWirklich 08.08.2018 11:20
    Highlight Was sind diese 420 $ für eine Zahl? Das Maximum, für das er alle Aktien zurückkaufen würde? Oder das Maximum, bei dem ein Rückkauf überhaupt vonstatten geht?
    Wie kommt eine solche Zahl zustande - aus dem vorhandenen Budget? Oder entspricht das der Wert, mit dem gewisse Spekulanten, die gegen Tesla gewettet haben, Pleite gehen?
    3 4 Melden
    • Bynaus @final-frontier.ch 08.08.2018 12:32
      Highlight Wenn die Privatisierung umgesetzt wird, kann jeder, der Tesla Aktien hat, diese für 420$ an die Musk'sche Investorengruppe verkaufen (oder diese behalten). Die Investorengruppe (die zusammen wohl bereits einen grossen Teil der Tesla-Aktien hält, das kommt günstiger!) muss zugestimmt haben, dafür genu Geld springen zu lassen. Im Extremfall (jeder Aktionär, der nicht zur Investorengruppe gehört, will mit 420$ ausgezahlt werden) sind das mehrere 10 Milliarden. Die Shorts verlieren ihr Geld auf jeden Fall, ausser die Privatisierung scheitert und Tesla geht DANN Pleite.
      7 0 Melden
  • Jere 08.08.2018 11:18
    Highlight Wenn er Tesla bei 420$ privatisieren würde, beläuft sich der wert der Firma auf ungefähr 69 Milliarden... Typischer Musk-Humor ... btw. Teslas Autonamen setzen sich S, 3, X, Y zusammen (E wird von Ford verwendet deshalb hat sich Tesla auf 3 geeinigt)
    9 3 Melden
  • Stan_the_man 08.08.2018 11:10
    Highlight Woher kommt der Begriff "Privatisierung" für das Verlassen der Börse? Privatisieren ist doch das Verscherbeln von Staatseigentum?!
    18 3 Melden
  • just sayin' 08.08.2018 10:22
    Highlight "Zudem sorge die Pflicht, Quartalszahlen zu veröffentlichen, für enormen Druck."

    ohne die veröffentlichung dieser zahlen wird die blase tesla weiter anwachsen.

    ein gefährliches spiel, welches in einem grossen knall enden kann.
    15 11 Melden
  • Chili5000 08.08.2018 10:05
    Highlight Der Aktienmarkt verkommt zur Lachnummer, ich kann ihn gut verstehen wenn er sein Unternehmen da wieder weg haben möchte. Wenn er über ein heruntergefallenes Glas in seiner Fabrik schreibt, dann bewegen sich schon die Kurse, wohin auch immer. Ich würde mein Unternehmen jedenfalls nicht an die Börse bringen. Kann mir mal jemand erklären was uns Normalos diese Börsenspekulationen gebracht haben? Reiche werden nur reicher, aber was bringt das uns allen, die nicht wohlhabend sind?
    23 7 Melden
    • just sayin' 08.08.2018 11:02
      Highlight word!
      4 4 Melden
    • mbr72 08.08.2018 11:55
      Highlight Ebendiese Börse hat ihm geholfen, solange so defizitär zu wirtschaften... das wird ein böses Ende nehmen für Tesla.
      Im E-Auto-Markt gibt es NICHTS, wirklich NICHTS, womit sie sich einen entscheidenden Vorteil verschafft haben gegenüber der zwar trägen, aber finanziell wesentlich stabileren Konkurrenz.
      Tesla wird kurz/mittelfristig überrollt von der Konkurrenz, und zwar von allen Seiten.
      8 8 Melden
    • DerHans 08.08.2018 12:26
      Highlight @mbr72 das ladenetz würd ich jetzt nicht unbedingt als nichts bezeichnen... und Tesla wird schon seit Jahren laut Experten kurz/mittelfristig überrollt. Wie wir wissen ist das bis heute noch nie eingetroffen. Aber sie werden das auch noch in 20 Jahren behaupten.
      8 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 4TheHorde 08.08.2018 10:02
    Highlight Haltet mich für verrückt, aber ich mag den Typen! ihm ist es total egal was die ganze Welt über ihn denkt, er will seine "Mission" erfüllen, er will die Welt besser machen, und dafür riskiert er viel!

    Ich bin nach wie vor der Meinung dass Tesla noch eine lange Zukunft hat.

    GO ELON
    60 26 Melden
  • Domino 08.08.2018 09:05
    Highlight Ab 2019 wird Tesla das erste mal richtig Konkurrenz bekommen:
    - Porsche Taycan
    - Mercedes EQ C
    - Jaguar I-Pace
    - Audi E-Tron
    - BMW E-Mini
    Etc etc

    Wenn man die Strategien der Autobauer so anschaut bauen diese ihre Baukästen um, so dass sie praktisch jedes Modell als Elektro, Hybrid, Benziner, Diesel oder teils sogar mit Brennstoffzelle anbieten können. Tesla wird dann seine „Sonderstellung“ nicht mehr haben.
    36 25 Melden
    • p4trick 08.08.2018 09:48
      Highlight Und wo befindet sich eine Konkurenz für das Model 3 im Preissegment unter CHF 50'000 und mit Reichweite ab 300 km?
      Ich warte darauf, dann kann ich den Model 3 wieder abbestellen.
      26 8 Melden
    • sigma2 08.08.2018 09:50
      Highlight Keines der von dir genannten Fahrzeug ist eine Limousine und die Stückzahlen sind gering.
      21 8 Melden
    • DerHans 08.08.2018 10:00
      Highlight Ja dann werden sie bitter entäuscht werden. Bis auf den Porsche können alle anderen E-Autos dem Tesla nicht das Wasser reichen. I-pace und E-tron sind richtig entäuschend und dass in der selben Preisliga wie ein Tesla. Hinzukommt dass nur homöopathische Stückzahlen angeboten werden (weil sie wiedermal die enorme Nachfrage nicht vorhersehen konnten) plus wird der deutsche Markt kaum bis gar nicht bedient. Da geht eine höhere Gefahr von Hyundai aus mit dem EV Kona und EV Ioniq.
      13 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 08.08.2018 08:41
    Highlight Zwar bietet ein Börsengang immer die Möglichkeit, dass neue Gelder beschafft werden können, aber gleichzeitig muss man dafür ein entsprechendes „Quartalsmarketing“ aufbauen und man ist gnadenlos der Willkür von temporären Stimmungen, den Banker und Investoren ausgeliefert. Gerade für neue Ideen und Produkte kann dies erstickend wirken. Ich bin grundsätzlich für weniger Einfluss der Wallstreet und dafür ein grösseres Augenmerk auf solides Unternehmertum, welches gute Innovation inhaltlich entwickeln kann und nicht dauernd die Banker bei Laune halten muss.
    16 4 Melden
    • Crecas 08.08.2018 09:29
      Highlight Solides Unternehmertum ist Tesla halt nicht. Er will jetzt ja privat gehen, weil ihm schlicht das Geld ausgeht.
      10 17 Melden
    • sigma2 08.08.2018 09:41
      Highlight Und als private Firma ist es einfacher, Geld aufzutreiben?
      7 3 Melden
    • Crecas 08.08.2018 10:31
      Highlight @sigma
      Nein, aber die Saudis wollen ihm ja offensichtlich Geld geben (er alleine hat ja nicht die Kohle, um Tesla zu privatisieren). Und eine normale Kapitalerhöhung, bei der die Saudis gross einsteigen (sie sind ja schon dabei) wäre für Musk ein Gesichtsverlust, weil er jeden als Idioten bezeichnet hat, der gesagt hat, dass er Geld braucht oder der nur schon danach gefragt hat, ob die Gefahr wirklich da sei, dass er nochmals Geld brauche.
      4 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 08.08.2018 08:40
    Highlight Der SonnyBoy hat wieder Gedankensprünge. Als IT-ler (eBay) hatte er die Idee, ein Auto zu elektrifizieren. Zusammen mit Ingenieuren lief das recht gut. Am Anfang waren die Aufhängungen der Komponenten nicht optimal. Aber dann wurde sein Tesla zum Kultwagen. Besser als Andere ist er nicht, die Beschleunigung ist sein Kaufanreiz. Die ist allerdings phänomenal. Nun hatte Musk Visionen, Volks Teslas, Raketen und Tunnelschnellbahnen. Wenn möglich alles auf jetzt, sofort. Das kann nicht gut gehen, dafür ist Tesla zu klein. Nun die Börsenrückziehvision.
    7 21 Melden
    • Sauäschnörrli 08.08.2018 09:39
      Highlight Die Raketen waren noch vor dem Auto und die scheinen ja recht gut zu funktionieren. Dass man jemanden der die erste private Flüssigtreibstoffrakete realisiert hat, aber nicht zutraut eine Autoproduktion zum laufen zu bringen, finde ich doch immer wieder amüsant.
      23 6 Melden
    • Gubbe 08.08.2018 09:49
      Highlight Sauäschnörrli: Hast du einen Wagen bestellt? Keine Angst, nach Jahren wird er schon noch geliefert. Amüsiere dich.
      5 21 Melden
    • Sauäschnörrli 08.08.2018 10:38
      Highlight Nein, ich habe mir keinen bestellt. Ich fahre einen Wagen aus dem Konzern des grössten Autobauers der Welt. Das wäre dann der Konzern, der demnächst die 3-Tage-Woche einführt. Und das nicht weil die Auftragsbücher nicht voll wären und erst recht nicht um die Fliessbandarbeiter zu entlasten. Nein, sie haben es schlicht nicht geschafft, die Verbrauchsangabe von NEFZ auf WLTP umzustellen. Die etablierten Autokonzerne haben also auch noch Hausaufgaben zu machen.
      8 1 Melden
  • Gipfeligeist 08.08.2018 07:53
    Highlight 🔥 420 haha. ha. haha. hab schon wieder verhängt worums im Artikel geht...
    9 14 Melden
    • Gubbe 08.08.2018 09:51
      Highlight Ist Musk auch ein pothead? Bisschen verschlafen sieht er manchmal schon aus.
      4 12 Melden
  • Stichelei 08.08.2018 07:42
    Highlight Ich begreife Musk. Seine Firma hat eigentlich Anderes zu tun, als dauernd die Angriffe der massiv investierten Short-Sellers abzuwehren. Mit der Privatisierung könnte er den Spekulanten den Wind aus den Segeln nehmen und Tesla mit den Invesoren finanziell führen, die in eine Zukunft von Tesla glauben.
    14 6 Melden
    • Crecas 08.08.2018 09:31
      Highlight Der Aktienkurs kann ihm ja egal sein, sagt er ja auch. Darum sind diese Angriff ja nicht wirklich Angriffe.

      Er macht das Going Private, weil er wieder Geld braucht (obwohl er das immer bestreitet) und die Saudies dies bringen können und wollen.
      8 9 Melden
    • sigma2 08.08.2018 09:44
      Highlight Aha, und wenn Tesla an der Börse wäre, könnten die Saudis nichts in Tesla investieren?
      7 3 Melden
    • zsalizäme 08.08.2018 10:02
      Highlight @sigma2 Ich kenne die Gesetze für börsennotierte Unternehmen in den USA nicht. Fakt ist aber, dass Unternehmen an der Börse strengeren Richtlinien und Gesetzen unterliegen als private Unternehmen.
      13 0 Melden
  • road¦runner 08.08.2018 07:13
    Highlight Sowas gehört nicht so kommuniziert, aber manchmal twittert er halt etwas übereilt und unbedarft, etwa wie Trump.
    11 6 Melden
  • Crecas 08.08.2018 05:57
    Highlight Musk hat einsehen müssen, dass es nicht mehr geht. Ein Going Private mit dem Geld der Saudis macht Sinn. Die können viel Geld einschiessen und so Tesla durch diese schwierige Zeit bringen, denn das Geld wird 2019 sehr knapp werden und dies hat er nun wohl endlich eingesehen.

    Ich find’s gut, denn Tesla hat viel gutes getan, in dem sie die Autoindustrie zur Elektrifizierung “gezwungen” hat.
    96 40 Melden
    • Ghandi88 08.08.2018 07:25
      Highlight Die Elektrifizierung des Automobils ist aus meiner Sicht nur eine Verlagerung der Problematik. Den Nutzer wird eingeredet, eine saubere Technologie einzusetzen. Der daraus resultierende stark ansteigende Strombedarf wird in der Herstellung und der Verteilung unschöne Auswüchse generieren!
      15 12 Melden
    • sigma2 08.08.2018 09:47
      Highlight Dafür wird der Ölimport abnehmen und damit auch die Abhängigkeit von Despoten und korrupten Regiemen.

      Ich unterstütze lieber die einheimische Wasserkraft, die haben zurzeit grosse finanzielle Probleme.

      15 3 Melden
    • Crecas 08.08.2018 10:33
      Highlight Sehe ich auch so wie Sigma. In einem globalen Kontext: Der Trend geht unaufhaltsam hin zu sauberer(er) Energie. Darum ist dies kein grosses Problem.
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Nachdem ich kritisch über Teslas «Autopiloten» geschrieben hatte, machte mir ein watson-User ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.

Der Ton ist schwer zu beschreiben.

Ein Surren. Ein leises Pfeifen.

Kein nerviges Geräusch. Im Gegenteil. Es klingt mehr nach einem Versprechen: «Da, wo diese Kraft herkommt, ist noch mehr», säuselt mir der Tesla ins Ohr.

Es ist ein lauer Frühlingsabend. Ich sitze am Steuer eines Model S und cruise in den Sonnenuntergang.

Das kam so ...

Inhaltsverzeichnis:

Vor ein paar Wochen wandte ich mich in einem offenen Brief an die Tesla-Fans: Es war ein kritischer Artikel, der sich mit den Risiken und …

Artikel lesen