Wirtschaft
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epa05767240 US President Donald J. Trump (C), US Vice President Mike Pence (R) and White House Chief of Staff Reince Priebus (L) look at Harley Davidson motorcycles while greeting Harley Davidson executives and union representatives on the South Driveway of the White House in Washington, DC, USA, 02 February 2017. President Trump and Vice President Mike Pence came out on the South Driveway to greet Harley Davidson executives and union representatives before a meeting in the White House.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Da war die Welt noch in Ordnung: Kurz nach seinem Amtsantritt begrüsste Trump im Februar 2017 Vertreter von Harley-Davidson im Weissen Haus. Bild: EPA/EPA

Harley-Davidson ist nur der Anfang: Wie Trump sich im Handelskrieg verfahren hat

Donald Trump will mit seinen Strafzöllen die US-Wirtschaft stärken. Nun kündigen erste Firmen den Abbau oder die Verlagerung von Arbeitsplätzen an. Und Chinas Präsident droht, er werde zurückschlagen.



Er könne den Handelskrieg von US-Präsident Donald Trump «ein Stück weit nachvollziehen», sagte Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann im Interview mit watson und «Aargauer Zeitung». Eine überraschende Aussage von einem bekennenden Liberalen und Verfechter des Freihandels. Trump wolle «die Handelsbilanz der USA ins Gleichgewicht bringen», meinte der FDP-Bundesrat.

«Wie er es macht, ist eine andere Frage», räumte Schneider-Ammann immerhin ein. Man kann dies als leise Kritik am Versuch Trumps interpretieren, die «Schuldigen» am Handelsdefizit der USA mit Strafzöllen zur Räson zu bringen. Am 1. Juni verhängte der US-Präsident Zuschläge auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium aus der Europäischen Union, Kanada und Mexiko.

Die Europäer schlugen zurück und verhängten letzte Woche ihrerseits Vergeltungszölle auf Produkte wie Jeans, Bourbon-Whiskey und Motorräder. Nun haben sie bereits erste, für die USA unliebsame Folgen. Harley-Davidson, der Hersteller der legendären Kultmotorräder, kündigte an, den europäischen Markt künftig von seinen Fabriken in Brasilien, Thailand und Indien zu beliefern.

Trump ist «überrascht»

Europa ist für Harley-Davidson der zweitwichtigste Markt. Einen Stellenabbau in den USA kündigte das Unternehmen nicht an. Donald Trump reagierte wie gewohnt via Twitter, allerdings für seine Verhältnisse eher defensiv. Er sei «überrascht», dass Harley-Davidson als erstes Unternehmen die weisse Flagge schwenke: «Ich habe hart für sie gekämpft», meinte der Präsident. Am Dienstag attackierte er den Motorradhersteller schon heftiger.

Hat der grosse Dealmaker diese Massnahme wirklich nicht kommen sehen? Ökonomen haben stets gewarnt, dass die Strafzölle in erster Linie US-Firmen treffen werden. «Ausgerechnet Trumps Wähler werden am stärksten unter seiner Politik leiden», sagte Larry Summers, ehemaliger Finanzminister von Bill Clinton und Wirtschaftsberater von Barack Obama dem «Spiegel».

Es ist das erklärte Ziel der EU, mit ihren Zöllen jene Regionen zu treffen, in denen viele Trump-Wähler leben. Der Hauptsitz von Harley-Davidson befindet sich im Bundesstaat Wisconsin, in dem der Republikaner bei der Präsidentschaftswahl 2016 überraschend und hauchdünn gewonnen hatte. Wisconsin hatte zuvor während Jahrzehnten demokratisch gewählt.

Handelsstreit zwischen den USA und der EU erklärt in 4 Runden

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Video: srf

Ein weiterer Fall betrifft Mid-Continent Nail, den grössten Nagelhersteller der USA. Dieser befindet sich in einem Wahlkreis im Bundesstaat Missouri, in dem Trump klar gesiegt hatte. Mitte Juni musste der Metallverarbeiter 60 Angestellte entlassen, und bis zum Ende des Sommers droht der Firma gemäss der «Washington Post» das vollständige Aus.

Nägel aus China

Mid-Continent Nail verwendet für seine Nägel Stahl aus Mexiko. Dieser wurde durch Trumps Zölle um 25 Prozent teurer. Die Firma hatte keine andere Wahl, als die Preise zu erhöhen, worauf die Bestellungen einbrachen. Der für Verkäufe zuständige Vizepräsident zeigte sich «enttäuscht» über Trump, den er gewählt hatte. Er vermutet, seine Kunden würden nun Nägel aus China kaufen.

Daran zeigt sich die Problematik der Strafzölle. Trump will die amerikanischen Stahl- und Aluminiumproduzenten schützen, die tatsächlich einen Ausbau ihrer Produktion angekündigt haben. Weitaus mehr Jobs sind dafür bei den Verarbeitern von Rohmetall wie Auto- und Flugzeugherstellern gefährdet. «Je länger die Zölle in Kraft sind, umso grösser der Abbau», schreibt die «Washington Post».

Ausgerechnet China könnte davon profitieren, der «Hauptfeind» in Sachen Handelsbilanz aus Sicht von Trump und seinem umstrittenen Wirtschaftsberater Peter Navarro. Kein Ökonom, egal welcher Denkschule, nehme ihn und seine Theorien zum Handelsdefizit ernst, meint Larry Summers. Dennoch wollen die USA am 6. Juli Zölle von 34 Milliarden Dollar auf chinesische Waren einführen.

Nicht die andere Wange hinhalten

Eine Einigung bis zu diesem Zeitpunkt ist unwahrscheinlich. Nun verschärft Chinas Regierung die Gangart. Man werde nicht wie in der westlichen Kultur die andere Wange hinhalten, sondern zurückschlagen, sagte Präsident Xi Jinping letzte Woche laut dem «Wall Street Journal» bei einem Treffen mit 20 Chefs von multinationalen Konzernen vorwiegend aus Europa und den USA.

epa06826844 Chinese President Xi Jinping delivers his opening remarks to the members of Global chief executive committee during the round table summit at the Diaoyutai State Guesthouse in Beijing, 21 June 2018.  EPA/ANDY WONG / POOL

Xi Jinping letzte Woche beim Treffen mit den Chefs ausländischer Konzerne. Bild: EPA/AP POOL

Bei Trumps Handelskrieg gegen China geht es um mehr als nur Defizite und Überschüsse. Die USA zielen auf das Programm «Made in China 2025», mit dem das Reich der Mitte den Weltmarkt in zehn strategisch und technologisch wichtigen Bereichen dominieren will, darunter Raumfahrt, Robotik und Medizinaltechnik. Die USA sehen darin eine Bedrohung ihrer Führungsrolle.

Spalten statt verbünden

Man wolle Technologien und geistiges Eigentum der USA schützen, sagte der China-Kritiker Peter Navarro am Montag dem Fernsehsender CNBC. Tatsächlich haben die Chinesen ein eigenwilliges Verständnis von Technologietransfer. Häufig besteht er aus Diebstahl oder Erpressung, etwa wenn ausländische Unternehmen den Zugang zum chinesischen Markt mit der Herausgabe von Knowhow bezahlen müssen.

Navarro treffe einen wunden Punkt, räumt die «Washington Post» in einem Kommentar ein. Seine Strategie aber werde kaum funktionieren, vor allem weil sein Chef unfähig sei, Prioritäten zu setzen. «Die Position der USA gegenüber China wäre stärker, wenn Peking mit einer gemeinsamen Front konfrontiert wäre, die auch Europa, Japan, Mexiko und Kanada einbezieht.»

Trump aber stellt seine «America First»-Ideologie über Pragmatismus. Er drohe den potenziellen Verbündeten ebenfalls mit Strafzöllen und treibe sie dazu, «engere Beziehungen mit China auszuloten», so die «Washington Post». Noch geht seine Rechnung auf. Laut einer Umfrage von CNBC wird seine Wirtschaftspolitik erstmals von einer Mehrheit der Amerikaner positiv bewertet.

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    Alle Leser-Kommentare
  • goldmandli 28.06.2018 08:26
    Highlight Highlight "Trump will die amerikanischen Stahl- und Aluminiumproduzenten schützen" -

    "Weitaus mehr Jobs sind dafür bei den Verarbeitern von Rohmetall wie Auto- und Flugzeugherstellern gefährdet."

    Die Rechnung wäre so einfach. Jeder kv stift hätte ihm sagen können, dass sich die usa stärker im sekundären als im primären Sektor bewegt.
    6 1 Melden
  • Alice36 27.06.2018 11:16
    Highlight Highlight Wie ist das denn jetzt, muss Ivanka auch Strafsteuern bezahlen für ihr in Asien gefertigten Produkte die sie dann in den USA verramscht?
    32 2 Melden
  • Nelson Muntz 27.06.2018 10:34
    Highlight Highlight MAGA= Manufacturers Are Going Away
    24 3 Melden
  • cicero 27.06.2018 09:44
    Highlight Highlight Wann wird ihm die „Lizenz zum Regieren“ entzogen?
    19 3 Melden
  • mogad 27.06.2018 09:37
    Highlight Highlight Vielleicht hat der blindwütige, globale Neoliberalismus einen Trump verdient, der den Speed Richtung Abgrund noch erhöht. Gut so Don, bringen wirs hinter uns.
    30 2 Melden
  • vescovo 27.06.2018 09:25
    Highlight Highlight Ich bin mit Trump in den meisten Fällen überhaupt nicht einverstanden. Aber die Einführung höherer Zölle ist eine Ausnahme.
    Höhere Zölle bedeuten, dass Güter teurer werden, wenn sie vom anderen Ende der Welt stammen. Das führt dazu, dass sie wieder vermehrt dort produziert werden, wo sie gebraucht werden.
    Also durchaus eine positive Entwicklung mMn.
    7 26 Melden
    • Fabio74 27.06.2018 11:45
      Highlight Highlight Oder dass die Firmen das Land verlassen. Wenn schon müsdten die Transportketten massiv teurer werden
      31 4 Melden
  • MeineMeinung 26.06.2018 22:32
    Highlight Highlight "Ich sehne mich nach dem Tag, an dem die USA wieder von Erwachsenen regiert werden und dieser Nichtwisser und Nichtkönner wieder verschwindet. Trump kennt sich vielleicht in der New Yorker Immobilienszene aus, aber er kennt die Welt überhaupt nicht. Die USA haben eine grosse Bedeutung für die Welt – Trump weiss mit diesem riesigen Apparat nicht umzugehen. Als US-Präsident steht er an der Spitze der freien Welt, er verhält sich jedoch überhaupt nicht so. Weil ihm seine Berater nach dem Mund reden, macht er, was er will."
    -Uli Sigg, 2018
    33 7 Melden
  • Töfflifahrer 26.06.2018 20:03
    Highlight Highlight Na und wenn es nicht funktioniert hat Trump ja sicher bereits Schuldige bereit.
    Sollte bei den Amerikanern, die Trumps Wirtschaftspolitik so gut finden mal das Hirn über das Bauchgefühl und den Nationalstolz (denen haben wir es jetzt gezeigt) überhand nimmt. Werden die evtl. feststellen, dass die USA plötzlich alleine sind.
    33 5 Melden
  • Gummibär 26.06.2018 19:55
    Highlight Highlight Wenn die USA, welche auf eigenen Erdöl- und Erdgasvorkommen sitzen, mit Billigtreibstoffpreisen (Benzin CHF 0.76 /Liter), sich mit hohen Einfuhrzöllen gegen die Konkurrenz wehren muss, die jeden Liter Treibstoff und jeden Kubikmeter Erdgas importieren muss, dann sollte auch ein Unbedarfter merken, dass das Problem anderswo liegen muss.
    Vielleicht leidet das Land an einem Uebermass von Schmarotzern wie die Trump-Familie ......
    46 6 Melden
    • Ton 26.06.2018 22:02
      Highlight Highlight Bei uns ist das Benzin nicht wirklich teurer wie in den USA, nur haben wir Unmengen an Steuern draufgepackt (gebauso wie Zigaretten nicht wirklich 8.- kosten).
      19 14 Melden
    • Ton 27.06.2018 00:06
      Highlight Highlight Dass ich nicht zugeblitzt werde, noch die Quellle: Gemäss Erdöl.ch sind 50.1% unseres Bleifrei 95 Benzins Abgaben.
      14 8 Melden
  • Gustav.s 26.06.2018 19:34
    Highlight Highlight Einige entlassen ander stellen womöglich ein? Wieder andere standen vor Entlassungen aber dank dem Zollschutz gehts eventuell wieder besser?
    Die Frage ist was am Ende übrigbleibt. Dies sehen wir aber frühstens in ein bis zwei Jahren.
    Die Diskussion über HD ist irgendwie seltsam. sie wollen ja keine Stellen abbauen. Aber die Produzieren doch schon lange im Aussland, Indien z.b.
    Also alles gleich nur teurer.

    9 16 Melden
  • Gregor Hast 26.06.2018 19:22
    Highlight Highlight Beim Verhandeln muss man auch mit Verlusten wie diese hier rechnen. Allerdings wird Herr Trump wohl alles daran setzen wenigsten einen Teil der Produktionskette in den USA zu behalten...
    7 50 Melden
  • Gregor Hast 26.06.2018 19:21
    Highlight Highlight Wie es scheint gibt es hier einige die voller Schadenfreude sind, und ihm diese Niederlage gönnen. Doch die Freude wird ihnen bald vergehen...
    6 67 Melden
    • Fabio74 27.06.2018 07:23
      Highlight Highlight Auch einer mit Durchhalteparolen und mangels Argumenten kommen dann Drohungen
      35 2 Melden
    • iisebahnerin 27.06.2018 13:20
      Highlight Highlight ...Gregor zu Bömbeli: Rutsch mal rüber, Jungsche, zu zweit schaffen wir das!
      Bromance, wie Donny& Steve 😂
      16 0 Melden
  • fcsg 26.06.2018 19:03
    Highlight Highlight Tja, ein Wirtschaftskrieg ist wohl doch nicht so „easy“, Mr. Trump...
    36 1 Melden
  • Alte Schule 26.06.2018 17:50
    Highlight Highlight Liebe Shareholder von HD. Allen voran das Warenbuffet. In der Schweiz haben wir viele leerstehende teils moderne Fabrikhallen und qualifizierte Ingenieure, Elektro- und Maschinenmechaniker. Dieses vorIzügliche Infrastruktur Angebot nebst unanständig tiefen Steuern und kaum Export Hindernissen dank unserem besten Handelspartner der EU, sollten Sie und Ihre Amigos, wirklich mal genauer unter die Lupe nehmen, wenn Sie nachhaltig produzieren und verkaufen wollen.

    L. G. US Industrie Expats Schweiz
    77 17 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 26.06.2018 17:46
    Highlight Highlight Wäre er kein Staatspräsi könnte man getrost straffrei sagen:

    Erdogan, Dämon und Diktator, Teufel und Tyrann, Führer und Verführer.
    23 8 Melden
  • Ass 26.06.2018 16:59
    Highlight Highlight Die Wähler wollen dies ja, sonst hätten sie Trump nicht gewählt
    52 5 Melden
    • Mr. Malik 26.06.2018 18:26
      Highlight Highlight Naja... Gaaanz genau genommen wollten die WählerInnen lieber Hillary..


      Ausser natürlich, die total überzeugende Trump-Doktrin mit den Millionen illegalen Stimmen stimmt..
      21 4 Melden
    • Nicholas Fliess 26.06.2018 19:04
      Highlight Highlight Die Elektoren haben Trump gewählt, nicht die Wähler...
      22 4 Melden
    • Miikee 26.06.2018 19:42
      Highlight Highlight Haben sie nicht. Das Wahlsystem hat es nur möglich gemacht.
      17 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 26.06.2018 16:58
    Highlight Highlight Seine Wirtschaftspolitik wird also erstmals von einer Mehrheit der Amerikaner positiv bewertet. Man höre und staune. Das wird sich jetzt wohl bald ziemlich schnell ändern, wenn tausende Jobs flöten gehen, resp. ins Ausland ausgelagert werden. Dann werden auch die letzten Dummies merken, dass Protektionismus à la Trump mehr schadet, als nützt...leider wird es dann für ziemlich viele Trump-Fansbereits zu spät sein...selber Schuld!
    163 22 Melden
    • Fulehung1950 26.06.2018 22:25
      Highlight Highlight Bombenjunge: DIE Chance für Dich!
      41 0 Melden
    • MeineMeinung 26.06.2018 22:27
      Highlight Highlight @Bombenjunge: Momentane Arbeitslosigkeit in den USA sind ca. 3.9%. Ich würde mal sagen das hat dein Doni noch ordentlich Jobs zu schaffen. Wenn man bedenkt, dass die Zahl der generierten Jobs rückläufig ist und der Boomerang des Handelskrieges in die USA zurückkehrt. (350 vernichtete Stellen bei HD http://money.cnn.com/2018/06/26/news/companies/trump-harley-davidson/index.html (übrigens dein eigener Link - Fail!))
      Deine Ganze aussage ist also nichts weiter als heisse Luft!
      36 1 Melden
    • saugoof 27.06.2018 00:02
      Highlight Highlight Da schreibst du denen wohl zuviel Logik zu. Die Trump fans werden einfach Immigranten dafür verantwortlich machen. Und auch irgendwie die Schuld auf Obama und Hillary Clinton verlagern.
      28 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio Haller 26.06.2018 16:41
    Highlight Highlight Kann man dass nicht etwas gleich setzen, wie zur Zeit von Napoleon. Als Frankreich, den kompletten Handel von Grossbritannien endete, aber sich selber ruinierte?
    39 4 Melden
  • DerSimu 26.06.2018 16:35
    Highlight Highlight Ich sitze hier und trinke grinsend meinen Whiskey (natürlich keinen amerikanischen)
    User ImagePlay Icon
    48 18 Melden
  • Mischa Müller 26.06.2018 16:35
    Highlight Highlight Es geht darum: dem Kapitalismus die Spitzen schneiden.
    8 60 Melden
    • Fabio74 26.06.2018 18:08
      Highlight Highlight Mit einem Erzkapitalisten und mehrfach gescheiterten Geschäftsmann an der Spitze?
      37 1 Melden
    • Fulehung1950 26.06.2018 19:02
      Highlight Highlight Genau, und das durch einen Erzkapitalisten! Selten so gelacht!😂😂😂😂😂😂
      32 1 Melden
  • Mischa Müller 26.06.2018 16:34
    Highlight Highlight Was will Trum eigentlich und überhaupt? Man bekommt das Gefühl, Trump wolle gar nicht die USA verbessern, sondern zerstören. Dabei die Macht wieder der alten Elite übergeben. Ok, das tönt nach Verschwörungstheorie, jedoch ereicht er genau das, oder: dem Kapitalismus und der mutigen, freien unf zeitgenössischen Welt dermassen eins auf die Schnautzen hauen, dass sie in den kommenden 300-500 Jahre brav weiter funktioniert. Damit Marx nicht recht bekommt:.. von wegen der Kapitalismus wird sich selbst zerstören... genau das will er aufhalten.
    32 9 Melden
    • meine senf 26.06.2018 17:56
      Highlight Highlight @Mischa Müller: Die ersten zwei Sätze sind durchaus nachvollziehbar (der Rest ist etwas verworren).

      Man kann es auch mit hier vergleichen: Man stelle sich mal vor, wie viele Wählerstimmen z.B. eine SVP noch bekommen würde, wenn es überhaupt keine Probleme mit der EU mehr gäbe. Also kann es gar nicht in deren Interesse sein, das diese Probleme gelöst werden. Hauptsache, man kann sie bewirtschaften und einen Sündenbock für sie finden. So lange das klappt, ist es sogar gut für sie, wenn die Probleme grösser werden.

      Ganz ähnlich ist es vielleicht auch bei Trump.
      49 4 Melden
    • Ueli der Knecht 26.06.2018 21:03
      Highlight Highlight Trumps Zerstörungswut entspricht doch den Prophezeiunngen von Marx:

      "die Bourgeoisie hat nicht nur die Waffen geschmiedet, die ihr den Tod bringen; sie hat auch die Männer gezeugt, die diese Waffen führen werden – die modernen Arbeiter, die Proletarier.

      In demselben Maße, worin sich die Bourgeoisie, d.h. das Kapital entwickelt, in demselben Maße entwickelt sich das Proletariat, die Klasse der modernen Arbeiter, die nur so lange leben, als sie Arbeit finden, und die nur so lange Arbeit finden, als ihre Arbeit das Kapital vermehrt."

      Proletariat nennt sich im heute: Prekariat.
      21 1 Melden
  • Baba 26.06.2018 16:30
    Highlight Highlight #45 hat heute schon fleißig über und zu HD getwittert. ER weiss schon seit Anfang Jahr, dass die Produktion aus Kansas City nach Thailand verschoben werden...blablablaaaa

    User Image
    32 3 Melden
    • Fabio74 26.06.2018 18:09
      Highlight Highlight @bombenjunge du solltest mal Wahrheit und Fakten googeln. Wenn du den Kaiser aller Lügen durchs Band schön schreibst
      33 1 Melden
    • Baba 26.06.2018 18:15
      Highlight Highlight Bombenjunge, mit Ihnen habe ich nie Schweine gehütet!!!

      Und wovor exakt soll ich Angst haben?
      24 0 Melden
    • Nicholas Fliess 26.06.2018 19:05
      Highlight Highlight Ach, Trumponi... 🤦🏻‍♂️
      16 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • manuel0263 26.06.2018 16:22
    Highlight Highlight Der derzeitige POTUS ist einfach ein dummer psychopathischer Egomane und hat den Weitblick einer Eintagsfliege...bis Sonnenuntergang. Länger reicht seine Aufmerksamkeitsspanne gar nicht. Es war von Anfang an klar, dass er nur sich, seine Familie und sein finanzielles Umfeld bedienen wird, aber sicher nicht einfache oder eher arme Leute. Was für ein Scharlatan!
    57 8 Melden
    • Fulehung1950 26.06.2018 19:05
      Highlight Highlight Keine Beleidigung der Eintagsfliegen! Die sehen sehr wohl weit, einfach nicht lange😂
      25 0 Melden
    • Gregor Hast 26.06.2018 19:27
      Highlight Highlight Nur weil er diesmal eine Schlappe einheimsen musste, sind ihm die einfachen Bürger Amerikas egal? Du stehts mit deiner Meinung ziemlich neben den Schuhen...
      1 39 Melden
    • manuel0263 26.06.2018 23:09
      Highlight Highlight @Gregor Hast
      "Du" hast noch gar nicht realisiert, was dieser Psychopath ständig anrichtet? Träum weiter.
      24 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 26.06.2018 16:19
    Highlight Highlight Sind Zölle nicht immer zweischneidig? Wie soll der Westen mit dem kreativen Umgang Chinas mit Copyrights, Patenten etc. umgehen?
    70 8 Melden
    • Ueli der Knecht 26.06.2018 16:31
      Highlight Highlight So: https://de.wikipedia.org/wiki/Weltorganisation_f%C3%BCr_geistiges_Eigentum

      Aber wie schon auch die WTO und andere UN-Institutionen unterminieren die USA auch diese multilaterale Organisation.
      28 2 Melden
    • The Origin Gra 26.06.2018 16:31
      Highlight Highlight Wie man mit dem Umgeht?
      Das geht nur mit ganz viel Verzicht, einerseits von den Konsumenten andererseits von Westfirmen die halt auf den Riesenmarkt verzichten müssen.

      China kann man Wirtschaftlich nicht in die Knie zwingen ohne selber enorme Verluste einzufahren.

      Es gibt keine Sieger in einem Krieg, nur Verlierer.
      Das wird auch der Superintelligente Donnie herausfinden müssen.

      Besonders einen Handelskrieg gegen Direkte Nachbaren, Verbündete und Konkurrenten gleichzeitig Gewinnt man nicht, die USA befinden sich Sprichwörtlich im 360° Handelskrieg.
      36 1 Melden
    • TanookiStormtrooper 26.06.2018 16:47
      Highlight Highlight Scheint den US-Firmen ja egal zu sein. Wenn sie ernsthaft glauben, sie können dort billig produzieren, ohne dass sich da der ein oder andere Chinese was abschaut, sind sie extrem naiv. Industriespionage gibt es nicht erst seit 10-20 Jahren und wie China das mit den Patenten nimmt ist auch länger bekannt. Schlussendlich ist der Westen selber schuld an der heutigen Lage.
      Dank Trumps Art arbeiten sämtliche Staaten wohl lieber mit dem vernünftigen Xi, statt mit ihm zusammen. Gegen China haben die Amis alleine keine Chance, es sich auch mit dem Rest der Welt zu verscherzen war ziemlich doof.
      34 6 Melden
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Hansjörg Wyss erklärt seine Milliardenspende: «Trumps Umweltpolitik ist eine Katastrophe» 

Der in den USA lebende Schweizer Unternehmer Hansjörg Wyss hat eine Milliarde Dollar für den Umweltschutz gespendet. Im Interview erklärt er, warum er sich engagiert, weshalb er die Selbstbestimmungsinitiative der SVP ablehnt und wieso er nicht mehr ans WEF reist.

Er sorgte diese Woche weltweit für Schlagzeilen: Der Berner Milliardär Hansjörg Wyss schrieb in der «New York Times», dass wir den Planeten retten müssen – und er deswegen eine Milliarde Dollar für den Umweltschutz spendet. Was treibt einen Menschen an, der Milliarden für gute Zwecke ausgibt?

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