Wirtschaft
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Die GM-Bombe ist das Ende von Trumps Auto-Illusion

Der grösste US-Autokonzern GM baut fast 15'000 Stellen ab. Schuld seien die erschwerte Marktlage und gewandelte Vorlieben. Was GM verschweigt: Eine Mitschuld trägt Donald Trumps Handelskrieg.

Marc Pitzke, New York



epa07191282 (FILE) - Flags flying outside the General Motors (GM) World Headquarters in the Renaissance Center in Detroit, Michigan, USA, 19 November 2008 (reissued 26 November 2018). Reports on 26 November 2018 state General Motors is to cut its North American  workforce by some 14,700 staff. The assembly plants that will face closure are Oshawa Assembly in Oshawa, Ontario, Canada, Detroit-Hamtramck Assembly in Detroit and Lordstown Assembly in Warren, Ohio, while propulsion plants that will be unallocated in 2019 include Baltimore Operations in White Marsh, Maryland and Warren Transmission Operations in Warren, Michigan. GM expects the actions to increase annual adjusted automotive free cash flow by 6 billion USD by year-end 2020 on a run-rate basis.  EPA/JEFF KOWALSKY *** Local Caption *** 51455812

Bild: EPA/EPA

Ein Artikel von

Spiegel Online

Selbst für Dave Green war es eine böse Überraschung. «Heute morgen um sechs klingelte mein Telefon», berichtete der Bezirkschef der US-Autogewerkschaft UAW in Lordstown, einem Industrieort im Osten Ohios. «Mir wurde gesagt, ich sollte um neun zu einer Besprechung kommen.»

Es war weniger eine Besprechung als die Verkündung einer Hiobsbotschaft: Das wirtschaftliche Herz von Lordstown, die seit 1966 bestehende Fabrik des grössten US-Autokonzerns General Motors, in der Green und seine rund 1200 Kollegen arbeiten, soll zum 1. März nächsten Jahres dichtgemacht werden.

The Lordstown General Motors plant is seen, Monday, Nov. 26, 2018, in Lordstown, Ohio. General Motors will cut up to 14,000 workers in North America and put five plants up for possible closure as it abandons many of its car models and restructures to focus more on autonomous and electric vehicles, the automaker announced Monday. (Jessie Wardarski/Pittsburgh Post-Gazette via AP)

Lordstown Bild: AP/Pittsburgh Post-Gazette

«Es war, als hätte mir jemand in die Magengrube getreten», sagte Green wenig später in der UAW-Niederlassung schräg gegenüber des GM-Werkstors. In den Wandregalen hinter ihm standen Dutzende Pokale, die die Autobauer für ihre Arbeit gewonnen haben, flankiert von einem stolzen US-Sternenbanner.

Doch Green gab sich kämpferisch: «Ich gebe die Hoffnung nicht auf.»

Diese Hoffnung ist jedoch gering, da GM die Produktion des Chevy Volt - das einzige Modell, das der Konzern in Lordstown noch fertigt - komplett einstellt. Auch anderswo fällt der Hammer: Bis Ende 2019 will GM drei US-Fabriken und zwei weitere in Kanada schliessen - darunter die historische Hamtramck-Anlage unweit der Detroiter Firmenzentrale, wo Chevys, Cadillacs und Buicks vom Band rollen.

Den Orten droht die Verödung

Betroffen von dem Kahlschlag sind fast 15'000 GM-Angestellte in Nordamerika - gut 15 Prozent der Belegschaft, inklusive eines Viertels des Managements. Mit den Werksschliessungen und der Abwicklung etlicher alter Modelle hofft GM, bis 2020 fast sechs Milliarden Dollar im Jahr einzusparen.

epaselect epa07143756 United States President Donald J. Trump speaks to supporters during a rally at the I-X Center in Cleveland, Ohio, USA, 05 November, 2018. US voters go to the polls on 06 November to vote for all 435 members of the House of Representatives, 35 seats in the 100-member Senate and for 36 out of 50 state governors who are up for re-election.  EPA/DAVID MAXWELL

Viel versprochen, das Gegenteil ist eingetreten. Bild: EPA/EPA

«Wir planen gerade Weihnachtsfeiern für die Kinder», klagte Green und fügte hinzu, dass die Massnahmen nicht nur die Fabrikarbeiter beträfen. Sondern allein in Lordstown indirekt weitere 10'000 Angestellte von Zulieferern und anderen Betrieben - ganz zu schweigen von den umliegenden Restaurants, Arztpraxen und Krankenhäusern.

Die Hintergründe sind komplex. Die offizielle Erklärung lautet: In den USA und in China, dem grössten GM-Absatzmarkt, sinkt die Nachfrage, da sich Vorlieben und Technologien ändern. Die gefährlichsten Rivalen sitzen im Silicon Valley - Tech-Firmen wie Google, Apple und Tesla mit ihren selbstfahrenden Autos.

Doch das ist wohl nur ein Teil der Wahrheit.

Der andere klingt so: Wie der Rest der global vernetzten Autobranche leidet GM unter den Folgen des Handelskriegs, den US-Präsident Donald Trump mit dem Rest der Welt angezettelt hat. Im Oktober hatte Ford, die Nummer zwei auf dem US-Markt, ähnliche Kürzungen angekündigt: Trumps Stahl- und Aluminiumzölle, so hiess es, hätten Ford bisher eine Milliarde Dollar gekostet.

Auch GM meldete im vergangenen Quartal 300 Millionen Dollar Mehrkosten durch höhere Stahl- und Aluminiumpreise. Die Probleme dürften sich noch verschärfen, wenn Trump mit den angedrohten Autozöllen ernst macht, mit denen er seit Monaten liebäugelt, trotz aller Proteste seiner eigenen Berater.

Mary Barra , CEO of General Motors, speaks at the 2014 Automotive Forum, Tuesday, April 15, 2014 in New York. The forum is sponsored by the National Automobile Dealers Association (NADA) and J.D. Power. (AP Photo/Mark Lennihan)

Mary Barra. Bild: AP/AP

Doch wie immer weist Trump jede Verantwortung weit von sich und schiebt sie stattdessen auf GM zurück. «Ich bin nicht glücklich», sagte er am Montag nach einem «sehr harten» Telefonat mit GM-Chefin Mary Barra, aber mit seiner Handelspolitik habe das nichts zu tun. In einem Interview mit dem «Wall Street Journal» legte er nach: «Ihr lasst euch mit der falschen Person ein», drohte er dem Konzern. GM müsse aufhören, Autos in China zu bauen, und «schnellstens» wieder eine Fabrik in Ohio aufmachen.

Hinter Trumps markigen Worten dürfte allerdings eher die Sorge um seine eigene Zukunft stecken. Bei der Präsidentschaftswahl 2016 hatte er in den Regionen, in denen die bedrohten GM-Werke liegen, klar gewonnen. Danach kam er nach Youngstown, den Nachbarort von Lordstown, um den Arbeitern zu schwören, sämtliche in den Jahrzehnten zuvor verlorengegangen Arbeitsplätze wiederzuholen: «Sie kommen alle zurück», rief er ihnen damals zu. «Zieht nicht um, verkauft euer Haus nicht!»

Nun tritt genau das Gegenteil ein - kein gutes Omen für Trumps erhoffte Wiederwahl 2020: Der Held der Arbeiter dürfte sie enttäuschen. Es ist das Ende einer Illusion, die für andere immer schon durchschaubar war.

Die Einzigen, die sich über dieses Debakel freuen, sind die GM-Aktionäre: Der Börsenkurs stieg nach Bekanntwerden der Nachricht um fast fünf Prozent.

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Video: twitter.com/atrupar

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ivo Tschopp 27.11.2018 21:03
    Highlight Highlight Wusste gar nicht dass Toyota Nissan und BMW nur um einige zu nennen die in den USA produzieren nicht höhere Stahl und Alu kosten haben. Und durch die gesteigerten Importzolle zählen GM Ford Tesla und Chrysler zu den Gewinnern im Innland. Die GM Modelle für das Aussland werden sowieso in Russland Australien Europa und Korea produziert. Die 3 Corvetten und Caddys kann man auch mit Importzollen verkaufen.
  • Hiker 27.11.2018 16:08
    Highlight Highlight Bei aller Schadenfreude die hier herrscht, dass eine Firma Stellen abbaut und unrentable Bereiche abstösst ist nichts neues. Also warten wir mal ab ob das ein Einzelfall oder der Beginn der erwarteten Lawine ankündigt. Nur auf Trump zu zeigen ist wohl etwas verfrüht. Zumal hinter ihm noch andere am Werk sind.
    • Gähn 27.11.2018 16:17
      Highlight Highlight Wieso Schadenfreude?
      Ist es Schadenfreude, auszusprechen, was für jeden der nicht blind Trump glaubt offensichtlich war?
      Und doch, sein Handelskrieg, mit dem er seinem Ego schmeicheln wollte, ist zu einem signifikanten Anteil an dieser Misere Schuld.
      Amerika kann nicht die benötigte Menge Stahl in der benötigten Qualität herstellen.
      Übrigens, bei Tesla zeichnet sich ein ähnliches Bild ab.
  • kuwi 27.11.2018 15:26
    Highlight Highlight Wenn das nicht absehbar war, was dann. Viele andere Firmen kaufen heute teurer ein als vor den Strafzöllen. Aus die Maus mit dem Wirtschaftswunder Trump.
  • Redly 27.11.2018 15:12
    Highlight Highlight Die generelle Beurteilung von Trump mag ja stimmen.
    Vom Einzelfall mit 15‘000 Entlassungen (0,006% von 243 Mio. Beschäftigten) ein Urteil abzuleiten bleibt populistisch. Anbei die US-Beschäftigungsentwicklung gemäss Wikipedia:
    User Image
    • Olaf44512 27.11.2018 16:35
      Highlight Highlight Die Grafik zeigt dass die Bankenkrise (2008) sehr viele Arbeitslose produziert hat, ab dann die Arbeitslosigkeit stetig zurückging. 2008 bis 2016 war Obama im Amt, ab 2016 Trump. Der Graph hört bei ca 2015 auf. Ich kann daraus keine Aussage über Trump erkennen.
    • Frère Jacques 27.11.2018 16:43
      Highlight Highlight Und hier noch die Arbeitslosenquote nach Gesinnung des Präsidenten. Republikanische Amtszyklen enden offenbar meist mit mehr Arbeitslosen. Aber die Rechnung wird ja erst zum Schluss gemacht.
      User Image
    • Redly 27.11.2018 18:54
      Highlight Highlight @Olaf: du hast meinen Punkt genau erfasst: Ich mache keine Aussage über Trumpel. Warum sollte ich? Der Artikel dreht sich um ein statistisch und mittelfristig unbedeutendes Einzelereignis, das als Beweis für eine Entwicklung hinhalten soll. Mir geht es nicht um Trumpel, sondern um die unsinnige Argumentation.
  • dracului 27.11.2018 14:48
    Highlight Highlight - Trump das Spiel
    - Trump Airlines
    - Trump Getränke
    - Trump Casinos
    - Trump Magazine
    - Trump Hypotheken
    - Trump Steaks
    - Trump Reiseinternetseite
    - Trump Telecom Unternehmen
    - Trump Tower, Tampa
    - Trump University
    - Trump Vodka "destillierter Erfolg”
    - Trump USA ...
  • sherpa 27.11.2018 13:57
    Highlight Highlight GM wird wohl erst der Anfang vom Ende der Trump'schen Wirtschaftspolitik sein, weitere Firmen mit massives Stellenabbau werden folgen.
  • MachoMan 27.11.2018 13:32
    Highlight Highlight Der Serien Pleitier Trump sollte sich am besten tunlichst aus Dingen raushalten von denen er selber Null Ahnung hat. Nun gut, in dem Fall müsste er dann allerdings komplett aufs reden verzichten.

    • Bacchus75 27.11.2018 18:07
      Highlight Highlight Das ist ja das Problem. Er hat von nichts (ausser Pleite gehen und Frauen zu beleidigen) eine Ahnung...
  • Dominik Treier (1) 27.11.2018 13:31
    Highlight Highlight Der neoliberale Kapitalismus in Kombination mit dem rechtsextemen Rassistengewäsch frisst seine Kinder... Es wurde auch Zeit, dass die Rechten die Chance bekommen ihre "Lösungen" und deren Folgen ohne schönfärberei der Welt zu präsentieren auch wenn es mich schmerzt, dass das nötig zu sein scheint damit viele es begreifen... Wenn einem nicht die 15'000 Arbeiter, die so keinen anständigen Job mehr finden werden leid täten, sowie alle die in den USA noch folgen werden, könnte fast Genugtuung aufkommen... Wer sehen will wie die Schweiz mit noch mehr SVP aussähe, soll mal in die USA schauen...
    • Ivo Tschopp 27.11.2018 21:10
      Highlight Highlight Und wie viele Arbeiter haben in Schland die letzten Jahre ihren Job verloren oder wurden auf Kurzarbeit gesetzt? Pöse rechte Merkel Lel
    • Dominik Treier (1) 28.11.2018 12:49
      Highlight Highlight Nicht so wahnsinnig viele aber Merkel, als Christdemokratin als links zu bezeichnen, was du ja zu suggerieren scheinst ist gewagt... Das die konservative Mitte nicht gross was verändert sondern nur kleine Anpassungen macht sollte aber selbst dir klar sein... Ausserdem gibt es in Deutschland zumindest ansatzweise einen Sozialstaat, auch wenn zu bürokratisch und illiberal...
  • Bruno S. 88 27.11.2018 13:10
    Highlight Highlight Dieser Heuchler lässt nicht mal seine billigen MAGA hats in Amerika produzieren um ein paar dollar zu sparen. Der ist doch Teil des Problems!
    • Ivo Tschopp 27.11.2018 21:10
      Highlight Highlight Doch lässt er. Es sind nur sehr viele Fakes auf dem Markt.
  • Sauäschnörrli 27.11.2018 13:10
    Highlight Highlight Musik macht alles erträglicher.

    Play Icon
  • TheGoon 27.11.2018 12:56
    Highlight Highlight Uber ist bei 68mia$ mehr wert als GM, Honda oder Ford.
    • JackMac 27.11.2018 14:36
      Highlight Highlight und haben noch nie einen Gewinn erwirtschaftet.
    • TheGoon 27.11.2018 14:57
      Highlight Highlight Die "Früsch ab de Press" Kohle muss ja irgendwo hin.
    • Ivo Tschopp 27.11.2018 21:12
      Highlight Highlight Ferrari war auch lange Zeit die wertvollste Firma der Welt obwohl die nie viel Gewinn gemacht haben.
  • NicksName 27.11.2018 12:55
    Highlight Highlight Egal, was da drüben alles noch schief gehen wird, das Fazit wird auf jeden Fall sein:

    "We told you so."
  • Yogi Bär 27.11.2018 12:48
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Trump je versteht um was es geht. Dies wird nur der Anfang vom Ende seiner kurzfristigen Aktionen sein. Zuerst versagen die Export orientierten Betriebe danach die Zulieferer und danach die Infrastruktur und Gemeinden. Der Abstieg der USA zum Drittweltland ist im vollen Gange. Polemisieren und Angriffe war noch nie eine Lösung ein Problem zu lösen. Zuerst einmal sollte selbstkritisch im eigenen Stall aufgeräumt werden.
    • Dominik Treier (1) 27.11.2018 14:43
      Highlight Highlight Selbstkritik lieber Yogi Bär ist schweer und erfordert sie fähigkeit sich unangenehme Fragen zu stellen... Was glaubst du warum glauben viele Amerikaner stattdessen Trumps angenehme Lügen...
  • Imnon 27.11.2018 12:43
    Highlight Highlight Staunt!
    Ich hab irgendwo Interviews mit Angestellten gesehen, die ihre Stelle wegen Trump verlieren. Die sagten offen, sie wüssten schon, dass es wegen Trump ist. Aber er mache trotzdem alles richtig. Das sei nur vorübergehend. Und bald ginge es ihnen allen wieder besser. Und ja, sie würden Trump wieder wählen.
    • Militia 27.11.2018 13:00
      Highlight Highlight Dann ist doch alles in bester Ordnung. Solch verschobene Wahrnehmungen kennt man sonst eigentlich von Sekten.
    • Klaus0770 27.11.2018 14:30
      Highlight Highlight Nur Abwarten. Wenn diesen uneinsichtigen die Banken alles unter dem Hintern verpfändetet haben und sie auf der Strasse stehen, werden auch die letzten merken, das Trump das Schicksal dieser Leute scheiss egal ist. Hauptsache die Geschäftlichen Beziehungen mit Saudi Arabien laufen weiter.
    • D(r)ummer 27.11.2018 16:48
      Highlight Highlight Putin gefällt Trumps Regierungsstil.
      Trump mag Putin deswegen.

      Gab mal einen Artikel darüber hier auf Watson.
  • Leichterbär 27.11.2018 12:38
    Highlight Highlight So eine Botschaft natürlich noch vor Weinachten.Traurig .
    Und an die Aktionäre die sich darüber freuen...f ...euch👊
  • Triumvir 27.11.2018 12:38
    Highlight Highlight Wie war das nochmals Drumpi: "Handelskriege sind leicht zu gewinnen!"...was zu beweisen wäre...oder auch nicht...
  • Magnum44 27.11.2018 12:06
    Highlight Highlight Und dennoch: 40% der Amis stimmen der Arbeit von Doni zu, das reicht schon fast für die Wiederwahl. Das Mitleid hält sich in Grenzen.
    • Klaus0770 27.11.2018 14:38
      Highlight Highlight Bis 2020 fliest noch viel Wasser den Rhein hinunter.
      40% würden zur Zeit definitiv nicht reichen. Die GOP haben bei den Midterms etliche Bezirke verloren. Trump hat nur eine Chance, wenn etwas passiert wie 9/11.
    • Gähn 27.11.2018 14:57
      Highlight Highlight Wundern würde mich eine entsprechende Inszenierung nicht.
      Denn ein darauf folgender Krieg würde die Wirtschaft ankurbeln.
  • MarkusSvN 27.11.2018 11:59
    Highlight Highlight Ich denke das es nicht nur bei GM bleibt. Weitere werden folgen.
  • walsi 27.11.2018 11:59
    Highlight Highlight Ist es wirklich die Handelspolitik oder die verfehlte Produktpolitik von GM? Tesla zeigt, dass man Elektroautos verkaufen kann, GM bringt den Volt nicht unter die Leute. Da fragt man sich, wieso? Ist man nun einfach dankbar, dass man mit Trump den Sündenbock gefunden hat?

    Ja, Trump ist eine Fehlbesetzung als Präsident, er ist aber nicht an allem Schuld was falsch läuft.
    • Sauäschnörrli 27.11.2018 12:38
      Highlight Highlight Schuld vielleicht nicht, aber es hat aufgezeigt dass drohen und versprechen allein keine Jobs zurückbringt, sondern sogar das Gegenteil bewirken kann.
    • Sauäschnörrli 27.11.2018 12:49
      Highlight Highlight GM verkauft ja Elektroautos, den Bolt. Der Volt ist/war ein Hybrid. Wenn du einen Hybrid von GM willst, hast du neu halt nur noch den Malibu. Nun konkurrenzieren sie sich auch nicht mehr selber.
    • reconquista's creed 27.11.2018 21:30
      Highlight Highlight Ein Pleitegeier und Betrüger will ein Land nach seinen “Standards“ führen.
      Da muss man nicht darüber diskutieren was dabei rauskommt.
  • Schneiderlein 27.11.2018 11:58
    Highlight Highlight Sie werden alle die Welt an den Abgrund bringen, die Trumps, Orbans, Salvinis und Blochers. Zu hoffen ist nur, dass nach jedem Winter wieder ein Sommer kommt.
    • Alice36 27.11.2018 12:32
      Highlight Highlight Da kann ich dich beruhigen Schneiderlein nach jedem Winter kommt wieder ein Sommer genauso wie ein Pendel nach jeder Seite ausschlägt. Die Frage ist nur wie lange und hart wird der Winter.
    • Dominik Treier (1) 27.11.2018 13:35
      Highlight Highlight Letztes mal war er 6 Jahre lang und hat fast 100 Millionen Menschen das Leben gekostet... Das schlimme daran ist nur das die, die mit ihrem Geldraffen und dem Schüren von Neid, Gier und Hass, alles zu einem grossen Teil verschuldet haben, nicht die waren und es warscheindlich auch nächstes mal nicht sein werden, die für all das den Kopf hinhalten müssen... Die Raffgierigen kommen immer davon...
    • Schneiderlein 27.11.2018 14:19
      Highlight Highlight Und Millionen blöder Schneemänner und Schneefrauen jubeln diesen Berserkern zu.
  • Hein Blöd 27.11.2018 11:56
    Highlight Highlight Ist eigentlich IRGENDJEMAND überrascht, dass das unter dieser handelsschädlichen Politik passiert?
  • Lörrlee 27.11.2018 11:54
    Highlight Highlight Wer ununterbrochen wild um sich schiesst kriegt früher oder später einen Querschläger ins eigene Bein.
  • Repplyfire 27.11.2018 11:43
    Highlight Highlight "Auf die Antwort von Barra, die Kürzungen würden durch sinkende Absatzzahlen verursacht, habe Trump nach eigener Aussage geraten, ein Auto auf den Markt zu bringen, das sich gut verkaufe."

    Trump, das verkannte Genie!
    • Mitsch 27.11.2018 12:09
      Highlight Highlight @Repplyfire

      "Stabiles Genie", bitte. Soviel Zeit muss sein ;-)!

      Bei solchen Aussagen wünschte ich mir, ich hätte Trump als Marketingdozenten gehabt... das ist absoluter next level shit. Diese Fähigkeit Sachverhalte zu erkennen, Aktionen abzuleiten, korrigierend einzugreifen und den Brand "Amerika" in die Zukunft zu führen.

      Unbefuckinglievable - ehre wem Ehre gebührt!
    • TanookiStormtrooper 27.11.2018 13:39
      Highlight Highlight Wenn einer weiss, was die Leute wollen, dann Trump!

      Trump Vodka
      Trump Krawatten
      Trump Steaks
      Trump The Game (Brettspiel)
      Trump Casinos
      Trump University

      Ich habe sicherlich noch vieles vergessen.
    • Dominik Treier (1) 27.11.2018 14:33
      Highlight Highlight America... Trump Bacon of corse!
      Bacon, Grand double tripple bacon, quatripple double pound bacon, bacon barbecue giant double bacon, patriot bacon...
      bacon
      bacon
      bacon!!!
  • Tomtom64 27.11.2018 11:37
    Highlight Highlight Das beweist drei Sachen:

    Trump's Handelspolitik funktioniert nicht
    GM baut teilweise die falschen Autos
    Weibliche CEOs sind auch nicht unbedingt menschlicher
    • aglio e olio 27.11.2018 11:57
      Highlight Highlight 4.
      Aktivitäten gegen die Arbeitnehmerschaft pushen den Aktienkurs.
    • LeChef 27.11.2018 15:31
      Highlight Highlight Tja, da kannst du lange „menschlich“ sein. Wenn sich ein Unternehmen nicht lohnt, kann man es nicht einfach fortsetzen, nur um Arbeitsplätze zu erhalten. Wer soll denn die Verluste tragen?
    • _Sky_ 27.11.2018 16:07
      Highlight Highlight Was das Problem mit dem Geschlecht des CEOs zu tun haben soll ist fraglich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sealeane 27.11.2018 11:34
    Highlight Highlight "die einzigen die sich darüber freuen sind fie GM aktionäre."
    Wir leben schon in einer krankdn Welt. Jedesmal das gleiche, XX Menschen verlieren ihren job und die Aktie des jeweiligen Konzerns zeigt nach oben. Eigentlich total verrückt... Den das hridt die Firma hat so schlecht gearbeitet / sich angepasst (inovation) das sie ihre Arbeiter nicht mehr beschäftigen kann.. Was gegen die Qualiätten einer Firma spricht.
    Versteht mich nicht falsch, ich versteh die Mexhanik dahinter... Dennoch ist sie von kurzfristiger Denkweise... Mal abgedehen davon das sie damit auch eigene Kundschaft verlieren...
    • Eskimo 27.11.2018 12:20
      Highlight Highlight Genau so ist es. Und ich muss euch entäuschen: Auch hier kann man Trump nicht die Schuld geben. Im Gegenteil!
    • Sauäschnörrli 27.11.2018 12:20
      Highlight Highlight Die Börse hat keine Gefühle, die sieht nur dass defizitäre Geschäftsfelder zurückgefahren werden, die Fixkosten sinken und sich GM auf zukunftsträchigere Sparten konzentriert. Das ist nicht kurzfristig, sondern eben genau langfristig. Irgendwann muss man vom toten Pferd runter. Über den Zeitpunkt und das Ausmass kann man jetzt natürlich aus menschlicher Sicht streiten, jedoch muss man ihnen auch zugute halten, dass es auch das Managment trifft.
    • Rabbi Jussuf 27.11.2018 12:33
      Highlight Highlight Nicht ganz.
      Wenn die Aktien, wie in diesem Fall steigen, heisst das, dass die Aktionäre an die Firma glauben dass es in absehbarer Zeit wieder aufwärts gehen könnte. Das würde bedeuten, es gäbe neue Arbeitsplätze.
      Es wäre doch für niemanden befriedigend, wenn eine Firma Verlust macht, nur um Arbeitsplätze zu sichern. Das ginge nicht lange gut. Die arbeitsplätze würden sowieso verschwinden und die Firma wäre am Ende.
      Also, ein bisschen weiter denken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scory 27.11.2018 11:32
    Highlight Highlight Jaja Mr Donald Trump, die Geister die ich rief. Nun folgt die Quittung auf dem Fuss.
  • Gähn 27.11.2018 11:15
    Highlight Highlight Und ein weiteres mal kann ich sagen, ich hab's gesagt.
    Hat echt irgendjemand erwartet, dass Trumps Handelskrieg der Metall- und Maschinenindustrie gut tun würde?
    • The Origin Gra 27.11.2018 12:35
      Highlight Highlight Ja Trump hats erwartet 😂
    • Gähn 27.11.2018 12:45
      Highlight Highlight Ok, da hast du mich jetzt wirklich eiskalt erwischt. 😂
    • Dominik Treier (1) 27.11.2018 13:45
      Highlight Highlight Ich glaube er hat eher seine Position verkannt und dachte die Chinesen und Europäer würden einknicken... Grössenwahn nennt sich das... Aber Kampfesparolen gegen andere verkaufen sich eben besser als zuzugeben, dass Veränderungen nötig sind...
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