Wirtschaft
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So viel Geld macht Ferrari pro Auto – und so viel legt Tesla drauf



Grosse Autos, grosse Profite – dieser Slogan der Autoindustrie gilt heute nicht mehr unbedingt, wie eine Studie des deutschen Wirtschaftsprofessors Ferdinand Dudenhöffer zeigt.

Ferrari machte im ersten Halbjahr mit jedem verkauften Auto stolze 79'500 Franken Betriebsgewinn – Jaguar-Landrover dagegen kommt nur auf 930 Franken, Tesla und Bentley legen sogar bei jedem Auto kräftig drauf.

Die Gewinner

Ferrari: 79'500 Franken

epa04428314 The Ferrari 458 Speciale A, an open-topped version of its mid-engined sports car, is presented during the Paris Motor Show 'Mondial de l'Automobile' in Paris, France, 02 October 2014. The Paris Motor Show, which takes place every two years, runs from 04 to 19 October 2014 with international car makers presenting their latest models and studies.  EPA/IAN LANGSDON

Auch dank des Sponsoring-Geschäfts rund um die Formel 1 nehmen die Italiener mit jedem verkauften Ferrari 323'000 Euro ein und machen 79'500 Franken Betriebsgewinn. Bild: EPA/EPA

Porsche: 19'600 Franken

epa05686892 Visitors inspect a Porsche 911 Turbo car during the 2017 Taipei Auto Show held at the Taipei World Trade Center in Taipei, Taiwan, 23 December 2016. The show displays mostly foreign cars, components and accessaries, and will run until 26 December 2016.  EPA/DAVID CHANG

Porsche erwirtschafte 105'000 Franken Umsatz pro Auto und fast 19'600 Franken Gewinn. Bild: EPA/EPA

Maserati: 5700 Franken

A man and his dog stand next to the Maserati Levante SUV at the Bucharest Auto Show in Bucharest, Romania, Thursday, Oct. 20, 2016. Romania's environment minister urged carmakers at the show opening to build models that reduce pollution but are also affordable for people in lower-income countries, noting that there are just 600 electric cars in Romania out of about 6.2 million vehicles while Norway has 30,000 electric cars. (AP Photo/Vadim Ghirda)

Der durchschnittliche Maserati ist etwas günstiger, bringt aber nur rund 5700 Franken Betriebsgewinn. Bild: AP/AP

Mercedes, BMW, Audi: 3400 Franken

epa04960435 New cars from Audi and Mercedes Benz in the car terminal in Bremerhaven, Germany, 02 October 2015. Near to these German cars from other marks BMW and Daimler, other cars from the Volkswagen (VW) concern.  EPA/INGO WAGNER

Mercedes, BMW und Audi liegen mit Durchschnittspreisen zwischen 38'000 und 44'000 Franken pro Auto und gut 3400 Franken Gewinn vor Zinsen und Steuern gut im Rennen. Bild: EPA/DPA

Jaguar-Landrover: 930 Franken

DISTRIBUTED FOR JAGUAR LANDROVER - Actress Michelle Rodriguez poses in front of Jaguar's first fully electric vehicle, the Jaguar I-PACE concept car, which was revealed for the first time in Los Angeles, on Monday, November 14, 2016. The Jaguar I-PACE Concept car is the start of a new era for Jaguar.  This is a production preview of the Jaguar I-PACE, which will be revealed next year and on the road in 2018.  Customers can register now at jaguar.com to be one of the first I-PACE owners. (AP Images for Jaguar Landrover)

Jaguar-Landrover kommt dagegen nur auf 930 Franken Betriebsgewinn pro verkauftem Auto.  Bild: AP Images/Jaguar Landrover

Die Verlierer

Bentley: minus 19'500 Franken

A Bentley Bentayga is presented on the second press day of the Frankfurt Auto Show IAA in Frankfurt, Germany, Wednesday, Sept. 16, 2015. The car show runs through Sept. 27. (AP Photo/Michael Probst)

Tiefrote Zahlen erwirtschaftet Bentley mit seinen Luxusautos: 190'000 Franken Umsatz und 19'500 Franken Verlust je Fahrzeug. Bild: AP/AP

Tesla: minus 12'600 Franken

People walk past a Tesla vehicle parked outside a showroom in Beijing, China, Tuesday, May 22, 2018. China said Tuesday it will reduce auto import duties effective July 1 following pledges to buy more U.S. goods and end restrictions on foreign ownership in the industry. (AP Photo/Ng Han Guan)

Tesla macht mit jedem verkauften E-Auto 12'600 Franken Verlust. Bild: AP/AP

Der fliegende Tesla:

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Video: watson/nico franzoni

Von 16 km/h bis 431 km/h: die schnellsten Autos der Welt – nach Dekade

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hummelhoden 07.08.2018 17:47
    Highlight Highlight ist doch wie mit den drucker und den tintenpatronen...

    die verdienen schon an ihren fahrzeugen. ausser tesla... 🙄
    häm.

    nein. mit den fahrzeugen werden die nicht wirklich „reich“, die verdienen mit allem drum-herum. ein garagist braucht lizensen vom hersteller, damit der reperaturen durchführen kann und darf. die sind manchmal sack teuer. selbst ein diagnosegerät kann mehrere tausend franken im monat kosten, damit man einen „kompletten“ zugriff aufs fahrzeug hat.
    reperaturen, ersatzteile, lizensen, patente, merchandise zeugs, werbung.... damit machen die geld.
  • Eric Lang 07.08.2018 17:41
    Highlight Highlight Der Preis der Ferraris ist in Euro und der Gewinn in Franken?!
    Bringt doch solche Studien eins zu eins zu Papier und macht nicht teilweise Schweizer Preise und Gewinne daraus.
    Da die Preise für Autos bei uns viel höher sind, sind entsprechend die Gewinne auch höher.
    Ebenso werden bei uns kaum neue Audis, BMWs und Mercedes zu den genannten tiefen Durchschnittspreisen verkauft.
    Ich behaupte mal der Durchschnitt dieser genannten Neuwagen in der Schweiz, liegt bei deutlich über 60k pro Auto.
  • Teslanaut 07.08.2018 17:19
    Highlight Highlight Ach der Herr Professor Dudenhöffer - wenn es nach ihm ginge würde es die Marke Dacia nicht geben. Gemäss seinen Studien hat so ein Konzept keine Erfolgsaussicht! Tesla Motors hatte er nach Ankündigung des Model S eine Zeit von 2 Jahren gegeben - dann sei die Marke Vergangenheit! Auf was für Grundlagen seine Zahlen basieren ist nicht ersichtlich - vermutlich reines Kaffeesatzlesen!
    • Triumvir 07.08.2018 18:12
      Highlight Highlight Wird sein Pseudolehrstuhl nicht von der deutschen Automobilindustrie finanziert🤣🤪
  • Toerpe Zwerg 07.08.2018 17:18
    Highlight Highlight Wenn ein Bentley 200k aufwärts kostet, schaffen die es nicht, noch 10% teurer zu verkaufen?

    Bei Tesla ist das eine ganz andere Geschichte.
  • Skater88 07.08.2018 16:52
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie das berechnet wird, aber wenn eine Marke insgesamt ja nicht rentiert, wird die doch sicherlich eingestellt?
    • Kong 07.08.2018 17:43
      Highlight Highlight evtl Nebengeschäfte mit dem Image/Brand oder Entwicklungs-/Testplattform für neue Gadgets.
    • Fly Baby 07.08.2018 17:49
      Highlight Highlight aber sicher nicht bentley😂
    • Schlange12 07.08.2018 18:30
      Highlight Highlight Service und Ersatzteile bringen das Geld ein. Ist im Verpackungsmaschienbau nicht anders. Haben mir einige Servicemechaniker schon erzählt, dass die Firma froh ist wenn sie mit einwenig Gewinn raus kommen. Haupsache sie zahlen nicht gross drauf. Dann kommt aber die Validierung, und diverse Anpassungen, plus Ersatzteileanschaffung.

      Wir haben einmal eine Maschine bei mir im Geschäft gekauft da war die Maschiene mit Transport und Aufstellen, die Helfte des Preises. Der Rest war Validierung, Doku. und die Anpassung an Kontrollsysteme.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Demo78 07.08.2018 16:44
    Highlight Highlight D.h. Dann eigentlich das ein Bentley ein Schnäppchen wäre, gehe grad einen Posten...
    • Triumvir 07.08.2018 18:10
      Highlight Highlight So eine technisch veraltete Benzinschleuder würde ich nie freiwillig erwerben. Und schon gar nicht für das viele Geld...Tesla ist die Zukunft des Automobils!
  • Kommentiert 07.08.2018 16:30
    Highlight Highlight Berechnungsgrundlagen? Oder nach Angaben Hersteller? Wäre noch spanned🤔
  • Hugeyun 07.08.2018 16:20
    Highlight Highlight Schon seltsam, dass bei 19'500€ Verlust pro Auto der Betrieb noch weiter existiert. Geht wohl nur aufgrund der geringen Stückzahlen und anderer Einnahmequellen (über den Mutterkonzern beispielsweise)
    • Lukakus 07.08.2018 16:50
      Highlight Highlight Bentley gehört Volkswagen Group. Von dem her wird es wohl quersubventioniert und auf bessere Zeiten gehofft/gearbeitet.
    • WhatZitTooya 07.08.2018 17:01
      Highlight Highlight Bentley gehört zum VW-Konzern. Somit sollte dies kein Problem darstellen. Solang ein Fahrzeug einen positiven Deckungsbeitrag erzielt (und somit zur Deckung der Fixkosten beiträgt), lohnt es sich nicht dieses aus dem Angebot zu nehmen. Es ist kein Geheimnis, dass z.B. auch Bugatti (zumindest mit dem Veyron) nie schwarze Zahlen schreibt/schrieb. Es ging hier rein ums Prestige/Markenimage. Dürfte bei Bentley ähnlich sein, zumal das Segement der Luxuskarossen à la Bentley oder Rolls lukrative Kunden mit sich bringt.
    • Schlange12 07.08.2018 18:19
      Highlight Highlight Ersatzteile und Service. VW wurde in China vor einiger Zeit wegen 50
      % Gewinnmarge pro Ersatzteil im Schnitt bestrafft.
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