Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05243142 (FILE) A file picture dated 16  September 2004 shows lightning striking a building in Panama City, Panama. Millions of leaked documents published on 03 April 2016 suggest that 140 politicians and officials from around the globe, including 72 former and current world leaders, have connections with secret 'offshore' companies to escape tax scrutiny in their countries. The leak involves 11.5 million documents from one of the world's largest offshore law firms, Mossack Fonseca, based in Panama. The investigation dubbed 'The Panama Papers' was undertaken and headed by German newspaper Sueddeutsche Zeitung and Washington-based International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ), with the collaboration of reporters from more than 100 media outlets in 78 countries around the world.  EPA/MARCOS DELGADO *** Local Caption *** 00327996

Gewitter über Panama City: Die Enthüllungen erschüttern den lateinamerikanischen Finanzplatz.
Bild: EPA/EFE

Warum gerade Panama? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Mega-Datenleck

Geleakte Dokumente aus einer Anwaltskanzlei in Panama geben Einblick in das verschwiegene Offshore-Geschäft. Was steckt hinter den Panama Papers? Und wie ist die Schweiz involviert?



Die Bombe platzte am Sonntag um 20 Uhr MESZ: Weltweit veröffentlichten diverse Medien ihre Enthüllungen zu den so genannten Panama Papers. Völlig überraschend kam der Scoop nicht. Bereits vor einem Jahr machte die «Süddeutsche Zeitung» (SZ) publik, dass ihr Unterlagen der Kanzlei Mossack Fonseca zugespielt worden waren.

Die Daten belegen, wie die globale Offshore-Industrie im Verbund mit Banken, Anwaltskanzleien und Vermögensverwaltern die Besitztümer von Politikern, Funktionären, Drogenschmugglern, aber auch von Milliardären, Prominenten oder Sportstars verwaltet. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Enthüllungen:

Was sind die Panama Papers?

Es soll sich um das grösste Datenleck der Geschichte handeln, mit einer Dimension von 2,6 Terabyte und rund 11,5 Millionen Dokumenten, darunter E-Mails, Urkunden, Kontoauszüge und Passkopien. Die «Süddeutsche Zeitung» erhielt sie von einer anonymen Quelle, deren Identität offenbar unbekannt ist. Sie teilte die Daten mit dem Internationalen Konsortium investigativer Journalisten (ICIJ). Etwa 370 Journalisten aus 78 Ländern waren an der Auswertung beteiligt. In der Schweiz war das Rechercheteam von «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» involviert.

Was ist Mossack Fonseca?

Die Anwaltskanzlei wurde 1977 in Panama City vom gebürtigen Deutschen Jürgen Mossack gegründet, dessen Eltern nach Panama ausgewandert waren. Sein Partner ist der einheimische Anwalt Ramón Fonseca, der bis vor kurzem als Berater von Staatspräsident Juan Carlos Varela tätig war.

epaselect epa05242948 Photo shows the building where the office of Panamanian law firm Mossack Fonseca is located in Panama City, Panama, 03 April 2016. 11 million documents from Mossack Fonseca database were leaked allegedly exposing high profile tax evasion and money laundering among the world's elite.  EPA/Alejandro Bolivar

Die Büros von Mossack Fonseca in Panama City.
Bild: EPA/EFE

Mossack Fonseca ist laut dem «Guardian» der weltweit viertgrösste Anbieter von Offshore-Dienstleistungen, in erster Linie so genannten Briefkastenfirmen. Die Panama Papers beziehen sich auf 214'000 Gesellschaften, die Mossack Fonseca auf diversen Offshore-Finanzplätzen gegründet hat, vor allem in Panama und auf den Britischen Jungferninseln.

Warum ist Panama betroffen?

Der mittelamerikanische Staat ist einer der bedeutendsten Finanzplätze Lateinamerikas. Dazu beigetragen haben ein liberales Bankengesetz und tiefe Unternehmenssteuern. In der Vergangenheit geriet der panamaische Finanzplatz immer wieder in Verruf. In den 1980er Jahren war er das Finanzzentrum der kolumbianischen Drogenmafia. In letzter Zeit bemühte sich Panama verstärkt um ein «sauberes» Image. Mit überschaubarem Erfolg. Noch letztes Jahr setzte die Europäische Union Panama gemäss der NZZ auf die Liste der unkooperativen Länder.

Was sind Offshore-Konstrukte?

epa05243447 The word Panama and a miniature flag of Panama pictured on a mailbox of a residential building in Kaufbeueren, Germany, 04 April 2016. Millions of leaked documents published on 03 April 2016 suggest that 140 politicians and officials from around the globe, including 72 former and current world leaders, have connections with secret 'offshore' companies to escape tax scrutiny in their countries. The leak involves 11.5 million documents from one of the world's largest offshore law firms, Mossack Fonseca, based in Panama. The investigation dubbed 'The Panama Papers' was undertaken and headed by German newspaper Sueddeutsche Zeitung and Washington-based International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ), with the collaboration of reporters from more than 100 media outlets in 78 countries around the world.  EPA/KARL-JOSEF HILDENBRAND

Briefkastenfirmen sind beliebte Vehikel, um Gelder offshore zu platzieren.
Bild: EPA/DPA

Sie werden vorab von Firmen und vermögenden Privatpersonen genutzt, um Geld in ein Land zu verschieben, in dem sie weder den Wohn- noch den Steuersitz haben. Offshore-Dienstleistungen werden weltweit angeboten. Wichtigster Standort ist nach wie vor die Schweiz, obwohl das Bankgeheimnis zumindest für ausländische Anleger weitgehend abgeschafft wurde. Auch Panama und diverse Karibikinseln spielen in diesem Geschäft eine wichtige Rolle.

Sind solche Konstrukte illegal?

Grundsätzlich nicht, so lange das Geld ordentlich versteuert wird. In der Praxis ist das häufig nicht der Fall. Offshore-Konstrukte wie Briefkastenfirmen werden verwendet, um Geld vor dem Fiskus zu verstecken oder seine Herkunft zu verschleiern. Motive sind Steuerhinterziehung, Geldwäscherei, die Umgehung von Sanktionen oder die Finanzierung terroristischer Aktivitäten.

Mossack Fonseca bedauert in einer Stellungnahme den «Missbrauch» ihrer Dienstleistungen und schiebt die Verantwortung auf «Mittelsmänner» ab, für die sie die Briefkastenfirmen eingerichtet hat. Wenn ein Offshore-Standort jedoch bereit war, sich den internationalen Regeln zu fügen, verschob die Kanzlei aus Panama ihre Aktivitäten gemäss den Enthüllungen einfach in andere Gefilde. Das betrifft nicht zuletzt die Jungferninseln, die als besonders verschwiegen bekannt sind.

Welche Persönlichkeiten sind betroffen?

Fifa's President Gianni Infantino gestures alongside President of Uruguay's soccer club Penarol Juan Pedro Damiani and President of the Uruguayan Football Association (AUF) Wilmar Valdez during his visit to Penarol's stadium Campeon del Siglo in Montevideo, Uruguay March 29, 2016. REUTERS/Andres Stapff

Der neue FIFA-Präsident Gianni Infantino neben Juan Pedro Damiani, dessen Name in den Dokumenten auftaucht.
Bild: ANDRES STAPFF/REUTERS

In den Panama Papers tauchen die Namen bekannter Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Showbusiness auf. Betroffen ist etwa der russische Präsident Wladimir Putin, der allerdings nicht direkt in die Offshore-Geschäfte involviert sein soll. Auch der Fussballer Lionel Messi oder der Regisseur Pedro Almodovar werden genannt. Ausserdem gibt es einen Link zum FIFA-Korruptionsskandal. Der Uruguayer Juan Pedro Damiani pikanterweise ein Mitglied der Ethikkommission, soll Offshore-Firmen für drei Angeklagte eingerichtet haben.

Wie stark ist die Schweiz involviert?

Mossack Fonseca verfügt über einen Ableger in der Schweiz und soll mit rund 1200 hiesigen Finanzintermediären zusammengearbeitet haben, um Briefkastenfirmen, Trusts und ähnliche Einrichtungen für ihre Kunden zu gründen. In den Dokumenten werden auch die Grossbanken CS und UBS erwähnt. Beide betonen die Gesetzmässigkeit dieser Tätigkeit. «Wir haben keinerlei Interesse an Geldern, die nicht versteuert sind oder aus illegaler Herkunft stammen», teilte die UBS mit.

Die Credit Suisse verweist in einer Stellungnahme gegenüber dem Journalistenkonsortium darauf, dass sie sich bei ihren grenzüberschreitenden Bankgeschäften streng an sämtliche geltenden Gesetze, Regeln und Vorschriften halte. Involviert ist auch der Schweiz-Ableger der britischen HSBC. Er war bereits durch die Swissleaks-Enthüllungen des ehemaligen HSBC-Mitarbeiters Hervé Falciani ins Zwielicht geraten.

Wie reagiert die FINMA?

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) will sich inhaltlich nicht zu den Enthüllungen äussern. Sie kündigte gegenüber der «Nordwestschweiz» Abklärungen an, «inwiefern auch Schweizer Banken die Dienstleistungen dieser offenbar weltweit vernetzten Anwaltskanzlei benutzt und dabei Schweizer Bestimmungen verletzt haben». Der Chefredaktor von «Tages-Anzeiger» und «SonntagsZeitung» kritisierte die Finma für ihre Passivität gegenüber den Finanzintermediären: «Es wäre an der Zeit, dass sie ihren Auftrag wahrnimmt und die Stimme erhebt, statt wegzuschauen.»

Was ist noch zu erwarten?

Die an den Panama Papers beteiligten Medien haben weitere Enthüllungen angekündigt. Der Aktivist Craig Murray, ein ehemaliger britischer Botschafter, orakelt auf seiner Website, die «schmutzigen Geheimnisse» westlicher Firmen würden unveröffentlicht bleiben, obwohl diese die Hauptkunden von Mossack Fonseca seien. Grund dafür sei der Background der Medien und des ICIJ. Ob seine Skepsis berechtigt ist, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.

Panama Papers

«In unseren Investigativraum kam nicht mal die Putzfrau rein» – Datenjournalistin Vanessa Wormer über die Panama Papers

Link zum Artikel

So also sieht eine Briefkastenfirma in Panama aus

Link zum Artikel

Offshore-Insider Elmer zu Gast bei Schawinski: 7 Erkenntnisse aus der gestrigen Panama-Talkshow

Link zum Artikel

Warum gerade Panama? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Mega-Datenleck

Link zum Artikel

Panama Papers für Dummies: Offshore-Banking ist wie ein 5-Jähriger, der sein Sparschwein vor seiner Mami versteckt

Link zum Artikel

Panama Papers: Die Ergebnisse sind öffentlich, die Quellen nicht – warum eigentlich?

Link zum Artikel

Die Professorin, die Putin schon vor zwei Jahren entlarvte

Link zum Artikel

Panama Papers: Das grösste Datenleck aller Zeiten enthüllt die Geheimnisse schmutzigen Geldes

Link zum Artikel

Deshalb sind die Panama Papers so wichtig: Video zeigt Opfer des Offshore-Business

Link zum Artikel

«Wir wurden gehackt. Das ist ein Verbrechen»: Riesiges Leak zu Briefkastenfirmen auf Panama

Link zum Artikel

Panama Papers: Und was hat das mit der Schweiz zu tun?

Link zum Artikel

Panama Papers: Die Offshore-Deals reicher Putin-Freunde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Mehr als 70 Tote nach Zyklon «Idai» 

Link zum Artikel

Boeing 737 Max 8: Diese europäischen Airlines setzen ebenfalls auf die Unglücksmaschine

Link zum Artikel

«Er hatte keine Zeit für mich» – Streit zwischen Federer und Djokovic eskaliert

Link zum Artikel

Mein Abstieg in die Finsternis – Wie ich zur Katzenfrau wurde

Link zum Artikel

So ticken die Putinversteher

Link zum Artikel

Es lebe die Superheldin! Steckt euch euren «Feminismusscheiss» sonstwohin

Link zum Artikel

5 Elektroauto-Gerüchte im Check: Ein paar sind richtig, ein paar aber kreuzfalsch

Link zum Artikel

Hat das Parlament gerade unser Internet gerettet? – Es soll kein Zwei-Klassen-Netz geben

Link zum Artikel

Kevin Schläpfer – Oltens verpasste «Jahrhundert-Chance» und Langenthals «Anti-Anliker»

Link zum Artikel

«Vielleicht sind die Regeln einfach falsch» – VAR-Penalty sorgt für hitzige Diskussionen

Link zum Artikel

«Doping ist wie beim Hütchenspiel. Du weisst, dass es Betrug ist. Aber du spielst mit»

Link zum Artikel

Man liebt den Verrat, aber selten die Verräterin – nein, Galladé verdient Lob

Link zum Artikel

Der EHC Kloten, die Hockey-Titanic – so viel Talent, so miserabel trainiert und gecoacht

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz! Heute mit einer Premiere!

Link zum Artikel

«Rape Day»: Gaming-Plattform bringt Vergewaltigungsgame raus – und löst Shitstorm aus

Link zum Artikel

Schär ist der beste Verteidiger in England – nach dem Supertor dreht sogar Shearer durch

Link zum Artikel

Warum die FDP (vielleicht) gerade unsere Beziehung zu Europa gerettet hat

Link zum Artikel

Erleuchtung für 190 Franken: Ist diese 17-Jährige die neue Uriella?

Link zum Artikel

10 Schauspieler, die ihre grössten Rollen nicht mehr leiden können

Link zum Artikel

Papst Franziskus – der Reformer, der keiner ist

Link zum Artikel

Stellt das Popcorn bereit: Trumps Anwalt Michael Cohen will auspacken

Link zum Artikel

Samsung hat das Galaxy Fold enthüllt, das unsere Smartphones für immer verändern könnte

Link zum Artikel

Im Juni wurde «The Beach» geschlossen – jetzt zeigt sich, wie gut dieser Entscheid war

Link zum Artikel

Warum der Schweizer Klubfussball auf dem absteigenden Ast ist

Link zum Artikel

5 Promi-Seitensprünge und ihre Ausgänge (und was diese Dame damit zu tun hat)

Link zum Artikel

9 Grafiken rund um das Elektroauto in der Schweiz

Link zum Artikel

Zwangsschulfrei wegen Masern: Schon 12 Fälle an Steiner-Schule – warum das kein Zufall ist

Link zum Artikel

Ihr spinnt! Wieso trinkt ihr im Restaurant kein Leitungswasser?

Link zum Artikel

Diese Schweizerin trug 365 Tage lang dasselbe Kleid

Link zum Artikel

Hinter den Kulissen von «Game of Thrones» haben sich alle lieb. Hier 15 Beweis-Bilder!

Link zum Artikel

Und jetzt: Die fiesen Sex-Fails der watson-User! 🙈

Link zum Artikel

Hier kommt ein Feel-Good-Dump für alle, die ein bisschen Aufmunterung gebrauchen können

Link zum Artikel

27 Sprüche, die zeigen, dass wir unbedingt auch Jahrbücher in den Schulen brauchen

Link zum Artikel

«Breaking Bad» kommt zurück – dazu die 10 besten Zitate von Jesse Pinkman

Link zum Artikel

Die Post lässt sich ein bisschen hacken – und macht sich zum Gespött der Hacker

Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dracului 05.04.2016 07:02
    Highlight Highlight War dies nicht allen längst bekannt? Panama gehört schon lange zu den "Big 7", wie die Schweiz übrigens auch (https://en.m.wikipedia.org/wiki/Tax_haven).
  • saugoof 04.04.2016 22:56
    Highlight Highlight "Das ist alles legal" kann meistens mit "Wir haben ein Schlupfloch gefunden" übersetzt werden. Ob das nun legal ist oder nicht, ethisch ist nur in denn seltesten Fällen.
  • Matthiah Süppi 04.04.2016 21:52
    Highlight Highlight Panama ist ganz nebenbei gesagt ein wunderschönes Land mit tollen Leuten. Panama City ist die mit Abstand grösste Stadt des Landes und mit dem Rest nicht zu vergleichen. Egal ob Karibik oder Pazifik Seite eine Reise lohnt sich auf jeden Fall. Schade das die meisten Leute Panama nur durch die Skandale und den Kanal kennen.
    • Don Alejandro 05.04.2016 07:11
      Highlight Highlight Panama City ist aber auch sehr gefährlich mit klaren No-Go-Areas tagsüber. Nachts in der Stadt unterwegs zu sein kann tödlich sein. Genauso im Gebiet zur kolumbianischen Grenze, wo sich selbst das Militär mehr hingetraut. Das Land hingegen ist wunderschön, tolle Leute und z.T. atemberaubende (noch) unverbaute Buchten und tolle Berglandschaften. Ich durfte 4 Wochen mit dem Rucksack durch Panama reisen.
    • goldguegji 05.04.2016 07:32
      Highlight Highlight Ich kenne Panama hauptsächlich wegen Janosch. Tigerente und so 😉
    • Matthiah Süppi 05.04.2016 18:31
      Highlight Highlight Ja bevor man in die City reist sollte man sich informieren und der Gürtel zu Kolumbien ist ein Tabu. Gibt aber auch keine Strasse dorthin.
  • dommen 04.04.2016 20:39
    Highlight Highlight ich habs gewusst...
    Benutzer Bild
  • malu 64 04.04.2016 19:43
    Highlight Highlight Heute Panama morgen irgendeine
    Karibik Insel. Diese paar Konten und Kunden sind nur ein kleiner
    Tropfen auf den heissen Stein.
    Bei unseren Banken liegen eh
    noch ein paar Leichen im Keller,
    aber leider ist der größte Teil
    der Mitwisser viel zu loyal. Sie
    werden mit Provisionen und
    Boni zum Schweigen gebracht.
    Viele haben Familien und können
    sich ein Outing nicht leisten.


  • Retarded Wizard 04.04.2016 19:30
    Highlight Highlight Ich hätte da auch noch eine Frage: Wieviel Geld welches wohl ebenfalls nie versteuert wird, floss von der Süddeutschen Zeitung zu dieser "anonymen" Quelle?

    Solche Dokumente werden doch nicht einfach so zugespielt.

  • NWO Schwanzus Longus 04.04.2016 19:15
    Highlight Highlight Wenn man die Bemühungen der Amerikaner sieht Bankgeheimnisse aufzulösen wenn es um US-Bürger geht könnte ich mir vorstellen das es ein Krieg der USA gegen Steuerparadise ist die ihnen Konkurrenz machen könnte. Jetzt ist die USA die grösste Steueroase da sie selbst Offshoredienste anbieten und niemand greift sie deswegen an.
  • NumeIch 04.04.2016 18:58
    Highlight Highlight Oh wie schön ist Panama. 😃

    Play Icon

«Maximale Fehlbesetzung»: Harte SP-Attacke auf Chefunterhändler

Ständerat Paul Rechsteiner vermisst im wichtigen EU-Dossier Führung und eine klare Strategie der Regierung. Solange die Schweizer Politik weiter die Schwächung des Lohnschutzes diskutiere, helfe sie nur der SVP und ihrer gefährlichen Kündigungsinitiative.

Paul Rechsteiner hat sein Amt als Gewerkschaftsboss zwar Ende 2018 abgegeben. Doch im Parlament kämpft er auch nach 33 Jahren weiter, um die Schweizer Löhne zu schützen. Wie nahe dem 66-Jährigen der Streit ums Rahmenabkommen geht, zeigt sich an den scharfen Worten, die er wählt. Ansonsten bleibt er die Ruhe selbst.

Herr Rechsteiner, SP-Chef Christian Levrat lehnte das Rahmenabkommen im Dezember ab, jetzt sagt er «Ja, aber». Enttäuscht Sie der Wandel? Paul Rechsteiner: Ich will hier nicht meine …

Artikel lesen
Link zum Artikel