Wirtschaft
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«Wie bei Castro» – warum Zuckerberg und Facebook über ihre Arroganz stolpern werden

«Imperator auf Lebenszeit»: Yale-Professor Jeffrey Sonnenfeld glaubt, dass der interne Kult um Firmenchef Mark Zuckerberg den aktuellen Datenskandal erst ermöglicht hat und das Geschäftsmodell zerstören kann.

27.03.18, 13:02 28.03.18, 05:30

Benjamin Bidder



FILE - In this April 4, 2013 file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg walks at the company's headquarters in Menlo Park, Calif. Facebook has dropped 13.5 percent after allegations a political consulting firm working for the Trump campaign got data inappropriately from millions of Facebook users. On Monday, March 26, 2018, the Federal Trade Commission said it’s investigating the social media giant’s privacy practices and legislators in the U.S. and the U.K. have demanded answers and called for inquiries. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez, File)

Bild: AP/AP

Ein Artikel von

Jeffrey Sonnenfeld, Jahrgang 1954, ist Professor für Management an der US-Eliteuniversität Yale. Sein Forschungsschwerpunkt: Seit Jahrzehnten schaut er Amerikas Top-Firmenvorständen auf die Finger, den CEOs der grossen Konzerne.

Über Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat Sonnenfeld schon einmal den wenig schmeichelhaften Satz gesagt, der Gründer des Netzwerks demonstriere die «unfassbare Kühnheit, nicht zu lernen und nicht zuzuhören».

Jeffrey Sonnenfeld yale.com

Sonnenfeld sieht sich nun bestätigt angesichts des Skandals um die Nutzung von Millionen Facebook-Nutzerdaten durch die zwielichtige Kampagnenfirma Cambridge Analytica - und angesichts des verheerenden Krisenmanagements des Konzerns.

Im Interview erklärt der Forscher, warum Zuckerberg zum grössten Problem für seine eigene Firma wird.

Wie bewerten Sie Facebooks Krisenmanagement im Datenskandal?
Sonnenfeld: Die Leiter des Unternehmens haben die Tragweite des Skandals völlig falsch eingeschätzt. Sie haben es wie ein reines PR-Problem angesehen, aber es geht um den Kern des Geschäftsmodells von Facebook: den Umgang mit Daten.

Was lief schief?
Zuckerberg hat Tage gebraucht, bis er sich überhaupt geäussert hat. Dabei ist der Missbrauch von Daten durch Cambridge Analytica doch nur die Spitze des Eisbergs. Facebook hat viele Probleme mit russischen Einflussoperationen, mit Fake News. Ihr eigener Sicherheitschef hat sie 2015 darauf aufmerksam gemacht. Aber das Management hat es bis zuletzt öffentlich geleugnet.

Sind das Anzeichen für tiefer liegende, strukturelle Probleme in der Unternehmensführung?
Wir sehen bei der Führung von Facebook eine gewisse Selbstgefälligkeit. Sie glaubt offenbar, über jeden Zweifel erhaben zu sein. Da ist diese kulthafte, fast religiöse Überzeugung, dass alles gut sei, was man tut. Aber keine Technologie ist nur gut. Eine angemessene Verwendung muss garantiert werden, und Facebook ist damit leichtsinnig gewesen. Dennoch bestreitet das Unternehmen jede Verantwortung für den Datenmissbrauch.

Zuckerberg hat doch einen langen Post auf Facebook veröffentlicht und Fernsehinterviews gegeben.
Aber es gab nur unzureichende, erbärmliche Antworten, anstelle einer angemessenen Erklärung, warum das Unternehmen nach dem internen Bekanntwerden des Datenmissbrauchs durch Cambridge Analytica keine unabhängige Überprüfung der Vorgänge eingeleitet hat.

FILE - In this May 25, 2017, file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg delivers the commencement address at Harvard University in Cambridge, Mass. Zuckerberg says his

Umstritten: Zuckerberg. Bild: AP/AP

Woran liegt das?
Das ist der Nachteil, wenn man einen charismatischen Gründer wie Zuckerberg hat, der zugleich Vorstandschef und Chef des Aufsichtsrates ist. Und auch noch 60 Prozent der Stimmrechte kontrolliert. Es ist das Modell «Imperator auf Lebenszeit», fast wie bei Fidel Castro. Solche Strukturen sind nicht nachhaltig, Zuckerberg muss stärker rechenschaftspflichtig werden.

Folgt Facebook nicht dem gleichen Skript wie andere grosse Konzerne mit vergleichbaren Skandalen? Volkswagen zum Beispiel räumt im Abgasskandal ja auch immer nur das ein, was nicht mehr zu leugnen ist.
Bei Facebook geht es nicht wie anderswo nur um inkompetentes Management. Der Konzern war in gewissem Ausmass Mittäter.

Wie sähe kluges Krisenmanagement aus?
Nehmen sie zum Beispiel General-Motors-Chefin Mary Barra: Sie kam ziemlich plötzlich auf ihren Posten, weil ihr Vorgänger Gesundheitsprobleme hatte. Kaum im Amt, musste GM fast 30 Millionen Autos zurückrufen...

...wie ging sie vor?
Ihre Reaktion war brillant, obwohl sie nie zuvor mit einer vergleichbaren Krise konfrontiert war: Sie stellte umgehend ihre besten Leute zusammen. Eine Gruppe fokussierte sich auf den Umgang mit bereits geschädigten Kunden, die nächste schaute nach potenziell Geschädigten, eine andere kümmerte sich um die Händler. Zuckerberg hat es immer abgelehnt, vor dem Kongress auszusagen. Barra ist damals hingegangen und hat gesagt, sie fühle sich verantwortlich, auch wenn sie damals noch nicht im Amt gewesen war.

Gibt es noch weitere positive Beispiele?
Der Spielzeughersteller Mattel war mal wegen gesundheitsgefährdender Farbe in den Schlagzeilen. Der Konzern hätte die Schuld auf den chinesischen Lieferanten schieben können. Stattdessen sagte der Vorstand: Es ist unser Fehler, es liegt in unserer Verantwortung, die gesamte Lieferkette zu kontrollieren.

Zurück zu Facebook. Liegen die Probleme in Zuckerbergs Charakter begründet oder eher in der Struktur der Firma?
In beidem, und es ist schwer zu sagen, was zuerst da war. Bei Facebook sieht man klar Anzeichen für eine Art Kultur der Arroganz. Auch Sheryl Sandberg ist eine echte Enttäuschung, sie hat keinerlei Führungsstärke gezeigt.

Viele IT-Riesen werden doch auch geprägt von sehr erfolgreichen Gründerfiguren. Ist jemand wie Amazons Jeff Bezos wirklich weniger selbstherrlich als Zuckerberg?
Bezos ist selbst sein grösster Kritiker, er ist immer auf der Suche nach konstruktivem Widerspruch. Auf der anderen Seite hat Amazon bislang natürlich auch noch keine solche Katastrophe erlebt.

Entwickeln sich Zuckerberg und die von Ihnen angeführte «Kultur der Arroganz» womöglich zur grössten Gefahr für Facebook?
Oh ja. Das bisherige Geschäftsmodell ist bedroht, und ich kann nicht erkennen, dass das Unternehmen sich um eine Antwort darauf kümmern würde. Die Europäische Union hat die Datenschutzstandards verschärft - aber Facebook passt sich nicht an. Wir sehen, dass einige grosse Unternehmen sich von Facebook zurückziehen, Elon Musks SpaceX zum Beispiel. Facebook ist bei jüngeren Nutzern auch immer weniger beliebt.

Wer kann Druck auf Zuckerberg ausüben?
In gewissem Mass institutionelle Investoren: Blackrock zum Beispiel. Sie haben die Möglichkeit, Abstand zu nehmen von ihren Investments. Dann gibt es den Aufsichtsrat: Der wird zwar von Zuckerberg geleitet, aber in dem Gremium sitzen genug kritische Leute. Kenneth Chenault, der Ex-Chef von American Express, geniesst grosses Renommee. Man müsste ihn morgen zum Aufsichtsratschef berufen.

Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir in nächster Zeit einen Wandel bei Facebook sehen?
Wenn der öffentliche Druck bleibt und sich der Aktienkurs nicht erholt, wird das zu Veränderungen führen. Zuckerberg wird sicher nicht zurücktreten. Das muss er auch nicht. Er ist jung, er kann noch lernen. Das sollte er auch.

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Video: watson/Emily Engkent, Corsin Manser

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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39
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    Alle Leser-Kommentare
  • stevemosi 27.03.2018 19:35
    Highlight was ich nicht verstehe ist der riesen aufschrei über diesen fall, bei dem, mit einem Trick, daten quasi gestohlen werden, um damit politische meinungsmache (was ein absurdum ist, wer politisch ist, sollte eine FUNDIERTE meinung haben) zu betreiben. die menge an einzelnen individueen ist beschränkt (in diesem fall 50mio amis), da sie eben "geklaut" und nicht offiziell verkauft/gehandelt werden. das eigentliche sorgenkind sollten die unternehen sein, welche die daten von google, fb, amazon & co aufkaufen und damit handeln. das sin multi mio/mia unternehmen die man nicht kennt und beobachet
    2 12 Melden
    • Ueli der Knecht 28.03.2018 13:29
      Highlight Die Firma Global Science Research Ltd. soll die Daten von Facebook gratis zu Forschungszwecken erhalten und dann angeblich an Cambridge Analytica weiter verkauft haben.

      Die Firma ist eine GmbH mit einem Gesellschaftskapital von 1'500 britischen Pfund (rund 2'000 Franken); sie wurde am 29. Mai 2014 gegründet und am 31. Oktober 2017 wieder aufgelöst.
      https://beta.companieshouse.gov.uk/company/09060785
      Der Geschäftsleiter war ein Herr Dr. Aleksandr Kogan, der seinen Namen inzwischen geändert hat und jetzt Dr. Aleksandr Spectre heisst.
      https://www.psychol.cam.ac.uk/people/dr-aleksandr-spectre
      1 0 Melden
  • Don Alejandro 27.03.2018 17:09
    Highlight Hochmut kommt vor den Fall.
    12 1 Melden
  • Relativist 27.03.2018 16:01
    Highlight Ich stimme zu: das VW Management war nicht Mittäter. Das waren die aktiven Haupttäter des Abgasskandals. Hauptsache man steht im Rampenlicht und die Uni, welche verschiedene Generationen von skrupellosen Neocons hervorgebracht hat, erhält positive Reviews.
    17 4 Melden
  • Lukas Figliuolo 27.03.2018 15:51
    Highlight Lese ja gerne watson aber wenn man euren Übertiteln glauben würde, wäre z.B. Trump schon 10 Mal des Amtes enthoben worden, die USA hätten strengere Waffengesetze und jetzt neu, Facebook wäre bald am Ende. Wie mein Opa immer gesagt hat.

    Wer oft behauptet hat auch oft recht!
    46 2 Melden
  • Ueli der Knecht 27.03.2018 14:59
    Highlight "Wer kann Druck auf Zuckerberg ausüben?

    Institutionelle Investoren: Blackrock zum Beispiel. Sie haben die Möglichkeit, Abstand zu nehmen von ihren Investments."

    Dieses Thema bedürfte längst einer seriösen Aufarbeitung durch Qualitätsmedien (watson?).

    "Institutionelle Investoren" sind zB. die Schweizer Nationalbank (hat 9 Millionen Facebook-Aktien im Wert von rund 1.5 Milliarden USD) oder die Pensionskassen (die über Blackrock und andere "Intitutionelle Vehikel" vermutlich auch Milliarden an Facebook halten).

    Wir sind alle an Facebook mit beteiligt. Aber wo versanden unsere Stimmrechte?!??
    28 1 Melden
    • Der Tom 27.03.2018 16:06
      Highlight Genau! Wir sollten über jeden post eine Volksabstimmung machen können. Vielleicht 10er pack. 10 Posts pro Abstimmung.
      4 17 Melden
    • Ueli der Knecht 27.03.2018 17:10
      Highlight Der Tom: Die Aktionäre haben in der Regel ein Stimmrecht an der GV.

      Die Nationalbank und die Pensionskassen halten Millionen Aktien im Wert von mehreren Hundert Milliarden Franken, ohne dass sie die damit verbundenen Stimmrechte wahrnehmen (zB hält die SNB Aktien im Wert von rund 500 Milliarden Franken).

      Es ist unser Geld (Volksvermögen), also müsste doch auch die Stimmrechte an der GV bei uns, resp. dem Volk sein. Verstehst du?
      22 2 Melden
  • maricana 27.03.2018 14:47
    Highlight Dieser Skandal ist erst die Spitze des Zuckerbergs.
    95 3 Melden
  • Fabian Studer 27.03.2018 14:31
    Highlight Wäre noch cool gewesen hätte die Öffentlichkeit sich gleichermassen echauffiert als Obama in der 2012 Wahl ebenfalls mit Facebook zusammen gearbeitet hat. Denn vor Trump und den bösen Russen war Facebook ein Unschuldslamm....
    28 64 Melden
    • Duscholux 27.03.2018 15:20
      Highlight Aber aber aber aber aber da hat ja der richtige gewonnen! *hust*
      15 29 Melden
    • Nevermind 27.03.2018 15:56
      Highlight Obamas vorgehen hat sich doch ein wenig von dem unterschieden was heute kritisiert wird.

      Aber schön dass man es wieder mal mit „beschuldige zuerst Obama“ versucht.
      35 5 Melden
    • baldini75 27.03.2018 15:59
      Highlight vergleiche bitte nicht Äpfel mit Birnen...
      21 5 Melden
    • Watson=Propagandahuren 27.03.2018 19:54
      Highlight Nevermind/baldini:
      Ist das so?
      Worin hat es sich den Unterschieden? Im manipulativen Vorgehen und der Hinterhältigkeit?
      Oder einfach darin wie die Daten bezogen wurden?
      Letzteres ist nämlich der einzig mir bekannte Unterschied.
      2 4 Melden
    • Watson=Propagandahuren 27.03.2018 19:58
      Highlight PS: Der Unterschied war genau genommen der dass die Facebook Policies was diese "Freunde-Funktion" angeht geändert wurden zwischen den beiden Wahlen. Was Obamas Kampagne noch tun durfte, war 2016 bereits "verboten".
      5 0 Melden
    • Nevermind 28.03.2018 02:24
      Highlight In Obamas Fall wussten die direkten Nutzer, dass sie die Daten einer politischen Kampagne aushändigen. Und man hat die Daten mit dem Ziel ausgewertet, dass eben diese Nutzer ihre noch unentschlossenen FB-Kontakte zum Wählen für Obama überreden.

      Cambridge Analytica hat das als Persönlichkeitstest getarnt um die Nutzer und ihre FB-Kontakte direkt mit politischer Werbung zu beeinflussen.

      Die gewonnene Daten sind in beiden Fällen die selben.
      Wie man sie erhalten und genutzt hat unterscheidet sich aber massiv.
      7 4 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.03.2018 20:14
      Highlight @Nevermind: "Die gewonnene Daten sind in beiden Fällen die selben."
      Also...?
      "Wie man sie erhalten und genutzt hat unterscheidet sich aber massiv."
      Interessant, woher weisst du wie sie genutzt wurden?
      Von den verantwortlichen für die Kampagne damals?
      Ja mol, die würden es bestimmt zugeben wenn sie dasselbe getan hätten ;-))
      0 2 Melden
  • rudolf_k 27.03.2018 14:09
    Highlight "Facebook ist bei jüngeren Nutzern auch immer weniger beliebt." - Bitte? So ein Schwachsinn. Wir reden hier von der Firma Facebook, nicht vom Produkt. Whatsapp und Instagram sind bei den Jungen alles andere als unbeliebt, omnipräsent würde es wohl eher treffen.
    83 16 Melden
  • Der Tom 27.03.2018 13:58
    Highlight Ein Professor für Management spricht über Verantwortungsbewusstsein und Umgang mit Mitarbeitern? Klar will er keinen Patron. Moderne Manager bleiben 3 Jahre optimieren alles soweit, dass man möglichst gewinnbringend verkaufen kann und gehen wieder. Falls es nicht klappt fliegen sie mit einem dicken Goldfallschirm davon. Der Zuckerberg nimmt das ganz sicher um einiges persönlicher.
    36 4 Melden
  • My Senf 27.03.2018 13:53
    Highlight Gut Benjamin

    Ich frag jetzt nochmals!

    Wie lange wollt ihr noch den WhatsApp und fb Share-Button, des Internet-Castro, unter jedem Artikel haben?

    Könntet mal was gegen die datenkrake machen
    Es gibt trema, telegram, Signal allesamt „sicherer“ als WhatsApp
    157 14 Melden
    • Der Tom 27.03.2018 16:03
      Highlight Oha was ist denn unsicher bei WhatsApp?
      3 20 Melden
    • My Senf 27.03.2018 17:48
      Highlight Jaa Tom jetzt aber😔

      Nur schon dass Du ALLE deine Kontakte auf den WhatsApp Server laden musst! Kein blosser Zugriff sondern Upload 😳

      Hast die ABGs auch gelesen?
      Und nachdem fb ständig lügt glaubst Du wirklich es findet kein Datamatching mit fb statt

      Es muss wohl ein Grund haben wieso der WhatsApp Mitbegründer Signal Entwickelt hat. Ohne Upload von Kontakten. Gratis, da von spenden finanziert!
      8 0 Melden
    • Watson=Propagandahuren 27.03.2018 19:51
      Highlight Oder wann wollt ihr Google Analytics mit Piwiks o.ä. ersetzen? (Ich ignoriere jetzt mal die Tatsache dass die aktuelle Kampagne ausschliesslich auf eine sowieso eher auf dem absteigenden Ast befindende Datenkrake abzielt und die anderen gekonnt ignoriert ;-))
      8 0 Melden
    • Der Tom 27.03.2018 23:38
      Highlight @mysenf Ok Danke! bin jetzt am agb lesen. Melde mich in 3 Jahren wieder.
      2 0 Melden
    • Der Tom 28.03.2018 08:58
      Highlight @Silent so viel ich weiss "nur" metadaten. OWS wahrscheinlich sicher.WhatsApp selber ist nicht open source und die Nachteile klar. Denkanstoss für open source. China nimmt 9 000 Entwickler und diese sollen sich mal um Linux kümmern. Wie soll das gekontert werden? Eine starke Firma oder eine Regierung könnte open source Software manipulieren. theoretisch ist sowas kein Problem für open source software aber es gibt schlicht zu wenige Entwickler die Milliarden von backdoors entdecken und stopfen könnten bevor neue entstehen. Verantwortlich gemacht werden kann niemand weil es open source ist.
      0 0 Melden
    • My Senf 28.03.2018 12:23
      Highlight Und was ändert es bei fb die verantwortlich gemacht werden können?

      Genau, nüt!

      Also gibt es nur eins, Wiederstand.

      Jede app die geoutet wird löschen.

      ist heutzutage kein Problem, es gibt für jede Anwendung mehrere alternativen!
      1 0 Melden
  • AustinOsmanSpare 27.03.2018 13:53
    Highlight Ich hatte Vorlesungen bei Sonnenfeld in Yale, der ist selber ein kleiner Imperator mit Umfang.
    28 1 Melden
    • Snowy 27.03.2018 14:50
      Highlight Sonnenfeld... Grosser Name!
      8 0 Melden
    • Dubio 27.03.2018 14:54
      Highlight Kann ich mir gut vorstellen. Denn bei aller berechtigter Kritik an Zuckerberg und der Krisenkommunikation: Der Prof hat ganz offensichtlich nicht verstanden, was FBs Businessmodell ist. Das ist nämlich Werbung und läuft so gut wie sonst kaum was. Der "Skandal" hier stammt aus einer Zeit, als FB sich noch nicht als Werbefirma, sondern als Plattform verstand. Davon hat man sich abgewandt. Insofern ist FB auch sehr lernfähig. Der Herr Prof sollte nochmals genauer hinschauen...
      11 4 Melden
    • Angelo C. 27.03.2018 16:18
      Highlight Ob Zuckerberg oder Sonnenfeld - Beiden scheint eine gewisse geistige und charakterliche Ähnlichkeit zueigen 😉. Und etwas Neid scheint ebenfalls unterschwellig mitzuspielen....

      Womit ich nicht sagen will, dass gewisse Aussagen Sonnenbergs a priori falsch wären.
      20 0 Melden
  • manuel0263 27.03.2018 13:14
    Highlight Die allmächtigen Herren CEOs sind im Elfenbeinturm, fühlen sich unfehlbar und betrachten Kritik oder auch nur vorsichtig formulierte Verbesserungsvorschläge als Majestätsbeleidigung. Dem König auf dem Schachbrett gleich scharen sie Bauern resp. Jasager um sich wie Louis XIV...auf diese Weise können ihnen natürlich auch keine Konkurrenten entstehen...wie denn auch. Und als Jasager eignen sich am besten (auch hier die Parallele zu Louis) einfache Menschen (Bürger...), die ohne die (königliche) Protektion natürlich niemals in eine so gehobene Position gekommen wären und daher ewig dankbar sind;-)
    19 6 Melden

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