Wirtschaft
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850 Milliarden Dollar: So viel kostet Trumps Handelsstreit die Weltwirtschaft



Die von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Handelsunsicherheiten werden einer Studie der US-Notenbank Fed zufolge die Welt 850 Milliarden Dollar an Wirtschaftskraft kosten. Dies geht aus dem Bericht der US-Zentralbank vom Donnerstag (Ortszeit) hervor.

Die Verunsicherung infolge der Eskalation der Zollstreitigkeiten dürfte das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) zudem um einen Prozentpunkt kappen. Die Fed-Experten taxierten die weltweite Wirtschaftsleistung auf 85 Billionen Dollar. Die Schätzungen seien allerdings ungewiss.

President Donald Trump speaks about Hurricane Dorian as he speaks to reporters in the Oval Office of the White House, Wednesday, Sept. 4, 2019, in Washington.  (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Donald Trump setzt China unter Druck. Bild: AP

Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire geht unterdessen ebenfalls davon aus, dass der chinesisch-amerikanische Handelsstreit die Weltwirtschaft kommendes Jahr 0.5 Prozent Wachstum kosten wird.

Der Handelskonflikt zwischen den beiden global führenden Volkswirtschaften sei die grösste Gefahr für die Weltwirtschaft, sagte er in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Zeitung «La Croix». Er forderte, die Staaten der Euro-Zone müssten die Förderung des Wirtschaftswachstums intensivieren.

Streitpunkt Zinssenkungen

Trump verfolgt eine protektionistische Politik. Seit Monaten überziehen sich insbesondere die USA und China mit Zöllen und Gegenzöllen.

Trump attackierte zuletzt regelmässig Fed-Chef Jerome Powell und forderte weitreichende Zinssenkungen, um die Konjunktur anzukurbeln. Powell hingegen betonte, die Unsicherheit infolge der US-Handelsstreitigkeiten mit anderen führenden Wirtschaftsmächten stellten die Notenbank vor eine beispiellose Herausforderung. (sda/reu)

Trump auf dem Titel

Trump kennt (k)eine Antwort

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HU3 07.09.2019 19:03
    Highlight Highlight Das sind die typischen Anzeichen einer beginnenden Demenz.
  • Hans007 06.09.2019 12:47
    Highlight Highlight Von wegen protektionistischer Handelspolitik, das machen wir auch, auch wir haben teilweise Zölle in astronomischer Höhe und teilweise kombiniert mit irren Importkontingenten. Trump macht nur, was wir schon lange tun. Auch in Amerika bezahlt das der inländische Konsument, und nicht etwa der Chinese.
  • Lowend 06.09.2019 10:35
    Highlight Highlight Trump wird es noch schaffen, die USA in den absolut grössten Bankrot der Geschichte zu führen, denn dass scheint, neben dem Lügen und betrügen seiner Frauen, seine Kernkompetent zu sein und darin scheint er eine Menge Erfahrung zu haben!

    Benutzer Bild
  • marcog 06.09.2019 09:15
    Highlight Highlight Immerhin tut es unfreiwillig etwas für den Klimaschutz...
  • Offi 06.09.2019 09:08
    Highlight Highlight Unglaublich was eine einzige Person an Schaden anrichten kann ...
  • Butschina 06.09.2019 08:22
    Highlight Highlight Nach Trumplogik muss die USA das bezahlen. Wir schicken gerne unsere Kontonummern.
  • wasps 06.09.2019 08:19
    Highlight Highlight Warum finden wir es gut, was die Chinesen machen? Kann mir das mal jemand erklären? Totalitärer Staat, null Arbeitschutz, Kinderarbeit, Menschenrechte inexistent, Zwangsarbeit im Knast (ohne Entlöhnung), Tausende Hinrichtungen jährlich, ganze Volksgruppen werden unterdrückt, ausspioniert, bespitzelt etc. etc. Warum ist es ok, wenn die Chinesen unter solchen Arbeitsbedingungen den globalen Markt mit Billigramsch überfluten?
    • Matti_St 06.09.2019 10:08
      Highlight Highlight Finden wir das? Ich war noch nie ein Chinafan und habe auch nicht verstanden, warum halb Europa ihr Fabriken dort aufstellten. In der Zwischenzeit dürfte die Arbeit in Südeuropa günstiger sein, denke aber, dass ganze Know-how ging Flöten.
    • Ökonometriker 06.09.2019 10:31
      Highlight Highlight Die älteren Chinesen finden das Ok weil es besser ist, als nicht genug zu Essen zu haben und ständig ums Überleben kämpfen zu müssen. Viele der über 45-jährigen Chinesen haben Leute in der eigenen Familie die den Hungertod starben. Das prägt.
      Die junge Generation akzeptiert die Regierung, weil der Lohn jedes Jahr zügig wächst.
      Ob die Leute in China die Regierung weiter so wursteln lassen, wenn sich das Wachstum abschwächt, ist mehr als fraglich.
    • wasps 06.09.2019 14:38
      Highlight Highlight Die junge Generation akzeptiert die Regierung? Die Proteste in Hongkong sagen aber etwas anderes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdvocatusDiaboli 06.09.2019 08:09
    Highlight Highlight "Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire geht unterdessen ebenfalls davon aus, dass der chinesisch-amerikanische Handelsstreit die Weltwirtschaft kommendes Jahr 0.5 Prozent Wachstum kosten wird."

    Das ist gut, denn so wird auch der Wachstum des CO2 Ausstosses etwas weniger schnell vorangehen.
  • Frankygoes 06.09.2019 07:10
    Highlight Highlight Teuerster US-Präsident ever.
    Noch ein superlativ, mit dem sich Donnie schmücken kann.
    • AdvocatusDiaboli 06.09.2019 18:47
      Highlight Highlight Qualität hat eben seinen Preis.

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